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Dienstag, 28. Juli 2015

Ebay Kleinanzeigen Gaunerei | Vorsicht vor unseriösen Käufern und gefälschten E-Mails

Haben Sie schon einmal ein Produkt auf dem Kleinanzeigen-Portal von Ebay verkauft? Auf dem vermutlich größten Flohmarkt im weltweit verfügbaren Internet warten in der Regel viele Schnäppchen auf den Käufer. Aber seien Sie als Verkäufer vorsichtig vor unseriösen Käufern sowie vor gefälschten E-Mails aus dem Ausland.

Ebay Kleinanzeigen Gaunerei | Vorsicht vor unseriösen Käufern und gefälschten E-Mails


Vorsicht vor unseriösen Käufern auf dem Ebay Kleinanzeigen-Portal


Vorsicht! Auf dem bekannten Ebay Kleinanzeigen-Portal tummeln sich leider auch unseriöse Käufer, die vom Ausland auf den deutschen Seiten des Einkaufsportals aus agieren. Verbraucherdienst e.V. als auch die Verbraucherzentrale Sachsen warnen deshalb vor dubiosen Käufern auf der bekannten Ebay Kleinanzeigen-Plattform, die gutgläubigen private Verkäufer über das Ohr hauen wollen.

In der Freien Presse wird ein konkreter Fall mit der sogenannten Ebay Kleinanzeigen-Gaunerei thematisiert. So ist dort zu lesen:

„Über die Kleinanzeigen-Seite von Ebay hat der Dresdner das fast fabrikneue Toshiba-Gerät eingestellt - in der Hoffnung, 330 Euro dafür zu bekommen. Doch dann schreibt eine nette Dame aus England und bietet 400 Euro, plus 30 Euro für den Versand per DHL nach London.“

Transaktion von 430 Euro für das Notebook sind von der Scotia-Bank anvisiert


Wenig später kommt eine gefälschte E-Mail von der Scotia Bank. Die Freie Presse: „Daraufhin landet am 7. April um 9.06 Uhr eine E-Mail der Scotia-Bank in seinem Postfach. Betreff: "Zahlungszusicherung". Darunter steht, dass eine Transaktion über 430 Euro auf das angegebene Konto avisiert sei. Der Betrag werde dann gutgeschrieben, wenn das Paket angekommen ist. Die Sendungsnummer solle er der Bank mitteilen "Irgendwie erschien mir das mysteriös. Die interessierten sich auch gar nicht für den genauen Zustand des Notebooks.“ Quelle: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/MULTIMEDIA/Grosse-Abzocke-bei-Ebay-Kleinanzeigen-artikel9206221.php


Gaunerei und Bauernfängerei von unseriösen Käufern aus dem Ausland


Dass unseriöse Handelsplattformen im Internet existieren, ist leider nichts Neues. Allerdings häufen sich ausgerechnet auf der populären Ebay Kleinanzeigen-Plattform Fälle von Gaunerei und Bauernfängerei, die mit gefälschten E-Mails auf die Verkäufer von teuer angebotenen Waren abzielt. Seien Sie vorsichtig, wenn sich Interessenten aus dem Ausland (zum Beispiel wie oben beschrieben) für Ihre angebotene Ware melden und einen bedeutend höheren Kaufpreis, als der auf der Ebay-Kleinanzeigen-Plattform von Ihnen ausgelobt wurde, anbieten. Auch wenn ein höher erzielter Verkaufpreis in der Regel wegen des erzielten Gewinns verführerisch ist, sollte der private Verkäufer dennoch die Finger davon lassen, denn dabei kann es sich schlimmstenfalls um eine böse Falle handeln, um umsonst an Ihre angebotene Ware zu kommen.

Vorsicht vor einer gefälschten E-Mail von der Scotia Bank


In der Regel läuft die Kommunikation zwischen einem Verkäufer auf der Ebay Kleinanzeigen-Plattform und einem Verkäufer aus den Ausland auf elektronischen Wege statt. Sollten Sie allerdings eine gefälschte E-Mail von einer sogenannten „Scotia Bank“ erhalten haben, dass eine Transaktion Ihres Geldes für Ihr verkauftes Produkt auf das Konto des Käufers „anvisiert“ sei, sollten bei Ihnen auf jeden Fall die Alarmglocken läuten. Denn der Geldbetrag werde dem Käufer erst von der Bank gutgeschrieben, wenn das verkaufte Produkt beim Käufer eintrifft.

Kein Geld für Ihre verschickte Ware


Der Verkäufer erlebt im Nachhinein eine böse Überraschung, wenn Sie die verkaufte Ware nach dem Erhalt dieser gefälschten E-Mail verschickt haben. Von dem erhofften Geldbetrag für Ihr im Internet angebotenes Produkt können Sie dann leider nur noch träumen. Denn mit Ihrem vorher verschickten Paket haben Sie Ihr „verkauftes“ Produkt einen Gauner und Bauernfänger aus dem Ausland überlassen, ohne dass Sie einen Euro-Cent dafür von dem angeblichen Käufer erhalten.

Gauner und Bauernfänger sind mit ihren Lügengeschichten sehr einfallsreich


Gauner und Bauernfänger, die den Verkäufern auf der Ebay Kleinanzeigen-Plattform das Geld aus der Tasche ziehen wollen, gehen bei Ihrer Arbeit äußerst kreativ vor. Oft wird – wie uns Verbraucher immer wider berichten – eine erfundene Lügengeschichte dem ahnungslosen Verkäufern erzählt, damit die Gauner und Bauernfänger die zum Teil hochwertige Ware des Anbieters praktisch für „lau“ erhalten. Wie schon oben im Text erwähnt, werden die Verkäufer auf der Ebay Kleinanzeigen-Plattform in der Regel mit vielversprechenden zum Teil unrealistischen Verkaufspreisen in die Falle gelockt.
Ebay Kleinanzeigen vereinen auf deren Homepage übersichtliche Hinweise und Ratschläge für Käufer sowie Anbieter. Sollten Sie auf dem Kleinanzeigen-Portal Handel betreiben, lohnt sich ein Blick auf die Sicherheitshinweise.

Seien Sie skeptisch bei unbekannten Kunden aus dem Ausland


Da das Fälschen von betrügerischen E-Mails heutzutage ein „Kinderspiel“ für die Gauner und Bauernfänger ist sollten Sie auf jeden Fall bei elektronischer Post aus dem Ausland von unbekannter Herkunft immer skeptisch sein. Verbraucherdienst e.V. empfiehlt lieber die geplante Transaktion mit dem Verkauf der Ware vorher abzubrechen, um anschließend einen anderen seriösen Käufer für Ihr Produkt zu finden.

Verbraucherdienst e.V. informiert


Sollten Sie allerdings an einen unseriösen Käufer geraten sein und Ihre verkaufte Ware schon ins Ausland verschickt haben, informiert Sie gerne der Verbraucherdienst e.V. aus Essen. Per Telefon bzw. über E-Mail kann unser bundesweit tätiger Verein kontaktiert werden.



Nehmen Sie Kontakt auf
Verbraucherdienst e.V. | Verbraucher – Telefon: 0201 – 176790

Der Verein für Konsumentenschutz ist für Mitglieder deutschlandweit tätig. Unser Jurist und / oder die angeschlossenen Rechtsanwälte können jedoch nur für Sie tätig werden, wenn Sie ein Mitglied in unserem Verein geworden sind. Wer ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V. ist, profitiert von den Erfahrungen und dem Austausch der hier gesammelten Erkenntnisse aller Mitglieder. Dazu gehören Unternehmenspraktiken, sowie gerichtliche Entscheidungen zu verschiedenen Verbraucherthemen, ob es sich um Abofallen im Internet sowie um gewerbliche Branchenbücher oder Kapitalanlageangebote handelt, die mittels Telefon oder Fax-Spam zustande gekommen sind. Mitgliedsbeiträge werden erhoben für die Zwecke und die Zielsetzung des Vereins im Rahmen des Verbraucherschutzes.



Freitag, 24. Juli 2015

Gaunerei | Bauernfängerei | Verbraucherdienst e.V. informiert

Im Jahr 2014 gab es circa 970.000 Fälle von Gaunerei und Bauernfängerei. Deutschlandweit bekannt wurde in jüngster Zeit Severeino Seeger, der „Deutschland Sucht Den Superstar“-Sieger, der Rentnerinnen um ihr Vermögen gebracht haben soll. Gaunereien und Bauernfängereien können jedoch jeden Verbraucher – von jung bis alt, von arm bis reich - treffen. Dabei spielt das Alter des Getäuschten heutzutage keine bedeutende Rolle mehr, denn nicht nur Senioren und Rentner sind von Gaunerei und Bauernfängerei betroffen.

Gaunerei | Bauernfängerei | Verbraucherdienst e.V. informiert

Vielfältige Tricks von Gaunerei und Bauernfängerei


Die Tricks der Gauner und Bauernfänger sind meist vielfältig und oft sehr gut ausgefeilt. Oft bemerkt das Opfer erst einige Zeit später, dass er getäuscht wurde. Von Romance-Scamming bis hin zu Abofallen und sogar Warenbetrug reicht die weite Palette der Täter, die mittlerweile auch im Internet unterwegs sind.

Unverbindliche Ersteinschätzung vom Verbraucherdienst


Verbraucherdienst e.V. möchte mit diesem Beitrag die verschiedenen Maschen der zahlreichen Gauner und Bauernfänger aufzeigen. Übrigens – wenn Sie in eine Falle durch einen skrupellosen Täter getappt sind, kann Verbraucherdienst e.V. Ihnen eine unverbindliche Ersteinschätzung am Telefon (0201 – 176790) oder per E-Mail anbieten.

Bauernfängerei durch Romance-Scammer auf Dating-Portalen


Mit dem professionellen Vortäuschen einer Liebesbeziehung auf einem Dating-Portal – dem sogenannten Romance-Scamming - geraten viele Verliebte ungewollt in eine böse Falle. Gerade wenn der Internet-User gerade verliebt ist und somit auf „Wolke sieben“ schwebt nutzen viele Romance-Scammer mit gefälschten Fake-Profilen ihre Opfer skrupellos aus, indem falsche Gefühle dem anonymen Gegenüber anonym im Internet vorgetäuscht werden. Schlimmstenfalls verlangt ein Romance-Scammer in einem Dialog auf einem Dating-Portal von seinem Opfer eine hohe Geldsumme von mehreren Tausend Euro. Wird allerdings der geforderte Geldbetrag – zum Beispiel über internationalen Bargeldtransfer - von dem verliebten und getäuschten Opfer bezahlt meldet, sich der Täter nicht mehr bei dem Verliebten.

Vorsicht vor der „Nigeria Connection“ oder bei unseriösen Ebay-Kleinanzeigen


Inzwischen machen Bauernfänger Kasse, indem sie das weltweit verfügbare Internet nutzen. Entfernungen von mehreren Tausend Kilometern oder weit entfernte Kontinente sind nur einen Klick von uns entfernt. So existiert zum Beispiel die Masche mit der Vorzahlung von gutgläubigen Verbrauchern. Bei dieser Masche, die auch als sogenannte „Nigeria Connection“ deutschlandweit bekannt wurde, handelt es sich um einem Geldtransfer ins Ausland (vorwiegend nach Schwarzafrika) auf dubiose Konten. So ist zum Beispiel immer Vorsicht geboten, wenn Vorkasse von dem Verbraucher geleistet werden soll und der Verkäufer nicht eindeutig zu identifizieren ist. Die Nichtlieferung der gekauften und vorher durch den Kunden bezahlten Ware findet häufig bei Ebay statt. Insbesondere sind Kunden bei den Ebay-Kleinanzeigen betroffen, da dieses Portal einige Sicherheitsmängel hinsichtlich des Käuferschutzes besitzt.

Bauernfängerei mit gefälschten Inkassoschreiben


Skrupellose Gauner und Bauernfänger nutzen oft fingierte Inkassoschreiben um an das sauer verdiente Geld ihrer Opfer zu gelangen. Inzwischen ist die Gaunerei mit fragwürdigen Inkassoschreiben leider kein Einzelfall mehr. Mit gefälschten Schreiben versuchen die unbekannten Täter, die sich als angebliche Inkassofirmen ausgeben, an das Geld der Verbraucher zu gelangen. Oft soll dabei das in dem Inkassoschreiben geforderte Geld auf ein rumänisches, bulgarisches oder türkisches Konto überwiesen werden. Übrigens – Seriöse Inkassofirmen sind im deutschen Rechtsdienstleistungsregister aufgelistet. Dieses Register können Sie auch im Internet aufrufen. Ein Klick genügt und Sie wissen Bescheid, ob das Inkassoschreiben unseriös oder seriös ist.

Öffnen Sie keine PC- oder Smartphone-Anhänge unbekannter Herkunft


Ebenfalls sollten Verbraucher niemals unbekannte Anhänge öffnen, die mit dem PC oder dem Smartphone zugeschickt wurden. Sollten Sie dennoch einen unbekannten Anhang unbeabsichtigt geöffnet haben könnten sich im schlimmsten Fall gefährliche Trojaner oder Viren darin enthalten. Diese herunter geladenen Trojaner oder Viren können u. a. die auf dem PC oder auf dem Smartphone gespeicherten Bankdaten des unbedarften Verbrauchers auslesen. Bei der nächsten Telefonrechnung oder bei dem nächsten Bankauszug folgt dann meist eine böse Überraschung. Dann ist nämlich schlimmstenfalls Ihr gesamtes Geld von Ihrem Bankkonto abgebucht.

Bauernfängerei mit dubiosen Gewinnversprechungen von unseriösen Call-Center-Mitarbeitern


Verbraucherdienst e.V. kennt auch die Gaunerei von unseriösen Call-Center-Mitarbeitern bzw. die Bauernfängerei mit der Vorauszahlung. Dabei werden dem Opfer oft hohe Gewinnversprechen am Telefon von dubiosen Call-Center-Mitarbeitern versprochen. Um den versprochenen Gewinn zu erhalten, muss allerdings das angerufene Opfer – meist sind es unbedarfte und blauäugige Rentner und Senioren - in Vorkasse treten. Denn der hohe Gewinn – meist ein teures Luxusauto – soll von der dubiosen Firma nur mit einer vorher erfolgten Geldüberweisung ausgehändigt werden. Zahlt der angebliche „Gewinner“ den von den Call-Center-Mitarbeitern geforderten Betrag, ist jedoch sein Geld weg. Und der von dem Angerufenen erhoffte große Gewinn – das Luxusautomobil – kommt, wie uns Verbraucher berichten, in der Regel nicht.

Kennen Sie auch den Enkeltrick?


Oder kennen Sie den sogenannten Enkeltrick? Bei dieser Masche ruft ein vermeintlicher „Enkel“ bei dem älteren Mitbürger an. Der Anrufer erzählt, dass er sich in einer finanziellen Notlage befände. Aus diesem Grund bräuchte der Anrufer, der sich als der Enkel des Angerufenen ausgibt eine hohe Summe Geld. Wurde das von dem Betrüger geforderte Geld anschließend von einem Mittelsmann an der Haustür abgeholt, ist das betrogene Opfer schon dem Täter auf dem Leim gegangen. Von dem angeblichen Enkel hört das ahnungslose Opfer in der Regel nichts mehr. Eine hohe Geldsumme – die das Enkeltrickopfer bezahlt hat – ist dazu noch in die Hände von Gaunern und Bauernfängern gelangt.

Vertrauen Sie nicht sofort an Ihrer Haustür klingelnde Handwerker


Ebenfalls ist es– nicht nur für ältere Mitbürger – wichtig, sich einem „Fremden“, der sich auch als Handwerker oder als Vertreter ausgibt, nicht auf Anhieb zu vertrauen. Denn wenn ein Vertreter oder ein Handwerker ungefragt vor Ihrer Tür stehen sollte und für eine fragwürdige Dienstleistung eine hohe Geldsumme verlangt hilft es meist weiter, wenn Sie zuerst misstrauisch sind. Oft hilft es schon weiter, wenn Sie den Unbekannten, der an Ihrer Haustür klingelt, ausweisen lassen. Oder rufen Sie bei der angeblichen Firma an, die den Auftrag mit der Vorkasse erteilt haben soll.

Geben Sie Unbekannten keine persönlichen Kontodaten am Telefon oder im Internet preis


Verbraucherdienst e.V. aus Essen rät auch vorsichtig mit Ihren persönlichen Daten umzugehen. So kann es für Sie als Verbraucher sehr gefährlich werden, wenn Sie unbedacht Ihre persönlichen Daten am Telefon Unbekannten preisgeben. Ihre persönlichen Kontodaten wie die IBAN oder die BIC bzw. Ihre eigene Kreditkartennummer sollten Sie auf jeden Fall keinem unbekannten Dritten ohne Weiteres am Telefon oder im Internet weitergeben. Denn die Gauner und Bauernfänger sind „scharf“ auf Ihre persönlichen Daten. Seien Sie alarmiert, wenn Sie laut Anrufer Ihre persönlichen Daten im Internet oder am Telefon preisgeben sollen.

Im Internet wird in der Regel Verbrauchern nichts geschenkt


Bitte bedenken Sie: In der Regel wird nichts verschenkt. Sofern Sie kein kostenloses Infomaterial bei einer seriösen Institution geordert haben, stellt das Word-Wide-Web zum Teil eine übergroße Verkaufsplattform dar, in der sich leider auch viele unseriöse Unternehmen tummeln. So ist es nicht verwunderlich, dass einige Betrüger mit angeblich kostenlosen Angeboten Verbraucher in die Falle locken. Zum Beispiel werden Konsumenten mit Kochrezepten in eine überteuerte Abofalle gelockt.

Sind Sie ein Opfer vom Gaunerei und Bauernfängerei geworden?


Sind Sie in ein Opfer einer unseriösen Masche geworden? Den Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten in so einem Fall aufzusuchen ist sinnvoll. Denn wir betreuen im Mitgliederauftrag schon seit einigen Jahren Verbraucher, die Opfer von Gaunern und Bauernfängern geworden sind. Sollten Sie durch eine Masche betrogen worden sein, teilen Sie uns diese mit. Denn nur mit der Hilfe von geprellten Verbrauchern können wir erfolgreich im Verbraucherschutz für unsere Mitglieder tätig sein. Kontaktmöglichkeiten per Telefon oder per E-Mail bestehen.

Unverbindliche Ersteinschätzung bei Fällen von Gaunerei und Bauernfängerei
Verbraucherdienst e.V. | Verbraucher – Telefon: 0201 – 176790

Der Verein für Konsumentenschutz ist für Mitglieder deutschlandweit tätig. Unser Jurist und / oder die angeschlossenen Rechtsanwälte können jedoch nur für Sie tätig werden, wenn Sie ein Mitglied in unserem Verein geworden sind. Wer ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V. ist, profitiert von den Erfahrungen und dem Austausch der hier gesammelten Erkenntnisse aller Mitglieder. Dazu gehören Unternehmenspraktiken, sowie gerichtliche Entscheidungen zu verschiedenen Verbraucherthemen, ob es sich um Abofallen im Internet sowie um gewerbliche Branchenbücher oder Kapitalanlageangebote handelt, die mittels Telefon oder Fax-Spam zustande gekommen sind. Mitgliedsbeiträge werden erhoben für die Zwecke und die Zielsetzung des Vereins im Rahmen des Verbraucherschutzes.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Welovedrinks | Abzocke durch Nichtlieferung im Voraus bezahlter Spirituosen

Haben Sie auch schon einmal Marken-Spirituosen beim Getränke-Shop Welovedrinks bestellt? Wurde auch Ihre bestellte und vorher bezahlte Ware nicht geliefert? Das ist leider kein Einzelfall bei diesem Online-Shop! Denn Verbraucherdienst e.V. warnt vor der Abzocke des unseriösen Getränke-Shops, der mit unschlagbaren Schnäppchenangeboten seine blauäugigen Käufer anlockt.



„Moët & Chandon Brut Impérial“ für nur 19,90 Euro ohne Versandkosten


Der bekannte Markenchampagner „Moët & Chandon Brut Impérial“ in der 0,75-Literflasche kostet bei Welovedrinks nur 19,90 Euro. Versandkosten werden beim Kauf nicht berechnet, Bei anderen Internetanbietern werden für dieselbe Flasche Schampus unterschiedliche Preise zwischen circa 30 und 50 Euro verlangt. Kein Wunder, dass Sparfüchse auf der Website Welovedrinks das vermeintliche Schnäppchen kauft. Für einer 2000er Jahrgangs-Schampus werden zum Beispiel bei Welovedrinks nur 169,90 Euro (Stand 30.06.2015) verlangt, obwohl dieser woanders mindestens 249,90 Euro kostet – ein Preisunterschied von sage und schreibe 70 Euro!

Screenshot | welovedrinks.de | 30.06.2015 

Nicht nur Champagner wird „saubillig“ in dem dubiosen Online-Shop Welovedrinks verscherbelt. Das Unternehmen bietet zum Beispiel für schlappe 7,90 Euro eine 0,7-Literflasche „Jägermeister“ an. Im Einzelhandel (zum Beispiel im Supermarkt) muss der Käufer des bekannten Kräuterschnapses aus Wolfenbüttel circa 12 Euro berappen. In dem Online-Shop Welovedrinks werden auch unterschiedlichste Wodkas, Whiskeys, Brände, Gins, Liköre und Cognacs zu unschlagbaren Preisen an die Endverbraucher mit Vorkasse oder PayPal verkauft. Denn hier werden viele weltbekannte Markenspirituosen angeboten. Die Preisvorstellungen des Online-Shops liegen dabei oft unterhalb des üblichen Endverbraucherpreises.

Welovedrinks ist kein Mekka für den passionierten Spirituosen-Liebhaber!


Ein Mekka für den passionierten Alkohol-Genießer, der sein Leben mit günstigen Spirituosen versüßen möchte? Mitnichten! Denn der sparsame Spirituosen-Liebhaber bekommt nie seine bestellte und sofort per PayPal oder per Vorkasse bezahlte Ware. Die Konsequenz wegen des bestellten und nie erhaltenen Alkohols endet dann für den geprellten Käufer schnell in Ernüchterung. Denn auch das schwer erarbeitete Geld für die billig eingekauften Getränke ist futsch! Eine Möglichkeit den bezahlten Geldbetrag wieder zurückzubekommen erweist sich dabei als recht schwierig. Laut den Recherchen der Verbraucherzentrale ist die Betreiberin, die RUNNER RUNNER Online GmbH aus Hamburg (Fritz-Schumacher-Allee 122), nicht per Telefon oder per E-Mail zu erreichen. Somit ist es für den Verbraucher nicht möglich, dass im Voraus gezahlte Geld zurückzuverlangen. Die WAZ (Der Westen) berichtete bereits am 05.06. über die unseriösen Geschäftsgebaren bei dem unseriösen Getränke-Shop aus der Freie und Hansestadt Hamburg. Auch die Kölnische Rundschau warnt vor dem Alkoholika-Onlineshop.

Professionelle gemachte Webseite von Welovedrinks soll Seriosität vortäuschen


Dabei macht die Webseite welovedrinks.de auf den ersten Blick einen sehr professionellen und seriösen Eindruck. Selbst die Spottpreise für die hochwertigen Spirituosen machen den Käufer im ersten Moment nicht stutzig, denn in Online-Shops werden Produkte häufiger zu Schnäppchenpreisen angeboten. Ebenso fehlen unter anderem die genauen Literangaben für die Getränke auf der Webseite von Welovedrinks, die jedoch gesetzlich verpflichtend sind. Auch die negativen Erfahrungen von geprellten Verbrauchern, die dort eingekauft hatten, sind im Internet zu finden. Denn der Hamburger Geschäftsmann Christian Lutz Schoenberger, der Geschäftsführer von Welovedrinks, ist kein Unbekannter, wie der geprellte Verbraucher in dem Artikel des Nachrichtenmagazins Focus nachlesen kann.

Kontaktmöglichkeiten und Kommentarfunktion vom Verbraucherdienst e.V. nutzen


Haben Sie auch Probleme mit Ihrer Bestellung bei dem Getränke-Portal Welovedrinks? Ein unverbindlicher Anruf oder E-Mail genügt zur Kontaktaufnahme.

Oder haben Sie Erfahrungen mit dem Alkoholika-Shop "welovedrinks.de"? Teilen Sie Ihre Meinung zu welovedrinks per Kommentar mit.

Unverbindliche Ersteinschätzung bezüglich der Abzocke durch Welovedrinks

Verbraucherdienst e.V. | Vebraucher-Telefon 0201 – 176790

Der Verein für Konsumentenschutz ist für Mitglieder deutschlandweit tätig. Unser Jurist und / oder die angeschlossenen Rechtsanwälte können jedoch nur für Sie tätig werden, wenn Sie ein Mitglied in unserem Verein geworden sind. Wer ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V. ist, profitiert von den Erfahrungen und dem Austausch der hier gesammelten Erkenntnisse aller Mitglieder. Dazu gehören Unternehmenspraktiken, sowie gerichtliche Entscheidungen zu verschiedenen Verbraucherthemen, ob es sich um Abofallen im Internet sowie um gewerbliche Branchenbücher oder Kapitalanlageangebote handelt, die mittels Telefon oder Fax-Spam zustande gekommen sind. In diesen und in weiteren für den Verbraucher wichtigen Themen ist der Verbraucherdienst e.V. seit fast sechs Jahren erfolgreich für Mitglieder tätig. Dazu gehört auch das Thema Abmahnung aufgrund von Urheberrechtsverletzung. Mitgliedsbeiträge werden erhoben für die Zwecke und die Zielsetzung des Vereins im Rahmen des Verbraucherschutzes.

Mittwoch, 29. April 2015

Internet Online Media GmbH | “Werbebudget Google” mit “Online-Werbesysteme-Premium”?

Verbraucherdienst e.V. betreut zurzeit im Mitgliederauftrag eine Rechnung von einer sogenannten Internet Online Media GmbH aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf (Hansaallee 299). Eine Zahnarztpraxis aus dem bayerischen K., inzwischen unser Mitglied, soll für die zweifelhafte Dienstleistung eines „Werbebudget Google“ inklusive „Online-Werbesysteme-Premium“ den stolzen Betrag über 296,31 Brutto bezahlen.

296,31 Euro brutto für „Google“-Diensteistung von der Internet Online Media GmbH

Laut der vorliegenden Rechung der Internet Online Media GmbH (vormals Euroweb Marketing GmbH) soll das sogenannte „Werbebudget Google“ den stolzen Betrag über 200 Euro kosten. Für das „Online-Werbebudget-Premium“ werden noch 49 Euro zusätzlich von dem Gewerbetreibenden aus Bayern verlangt. Insgesamt soll die Zahnarztpraxis, die vom Verbraucherdienst e.V. aus Essen inzwischen betreut wird, 249 Euro netto bzw. 296,31 brutto auf ein Konto der Commerzbank (BIC: COBADEDDXXX) überweisen. Diese dubiöse Dienstleistung von der Internet Online Media GmbH soll sich auf einen Zeitraum von einem Monat (nämlich vom 01. bis zum 28.02.2015) belaufen.


Homepage der Internetmedia Online Marketing GmbH | Stand 28.04.2015

„Endlich bei Google auf der 1. Seite“ – Dichtung oder Wahrheit?

„Endlich bei Google auf der 1. Seite“, mit diesem vielversprechenden Werbeslogan versucht die dieses Düsseldorfer Unternehmen hilfesuchenden Gewerbetreibenden eine sogenannte „Google“-Optimierung zu verkaufen, die sich wenig mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) von Webseiten auskennen. Dazu wird noch mit der Seriosität und des guten Namens des Weltunternehmens Google aus dem USA geworben, um die teure Internet-Dienstleistung der zu vermarkten.

Keine direkten Einsichtmöglichkeiten der durchgeführten Dienstleistung

Der Gewerbetreibende (also auch unser Mitglied) wird bezüglich der fragwürdigen Dienstleistung von dem Düsseldorfer Unternehmen hinsichtlich durchgeführter Dienstleistungen nicht richtig aufgeklärt. So besteht zum Beispiel keine direkte Einsichtmöglichkeit der tatsächlich durchgeführten „Google“ - Kampagnen. Außerdem gab die Internet Online Media GmbH keine Berichte über die durchgeführten „SEO -Optimierungen“ an unser Mitglied weiter. Somit ist es völlig undurchsichtig, aus welcher durchgeführten Dienstleistung das sogenannte „Werbebudget Google” mit „Online-Werbesysteme-Premium” besteht. Bereits im Jahr 2013 berichte der Schlosser Jörg Reinholz auf seinem Blog über die nicht ganz astreinen Geschäftsgebaren der Internet Online Media GmbH aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf.
Quelle: http://joerg-reinholz.blogspot.ch/2013/08/betrugsuntreue-vorwurfe-gegen-die.html

Rechnung der Internet Online Media GmbH 


Wir informieren Sie über den abgeschlossenen Vertrag mit der Online Media GmbH aus Düsseldorf

Haben Sie auch einen Vertrag mit der Internet Online Media GmbH aus Düsseldorf bezüglich einer fragwürdigen „Google“ - Optimierung abgeschlossen? Sollen Sie auch 296,31 Euro für diese Dienstleistung bezahlen? Verbraucherdienst e.V., der bekannte eingetragene Verein für Verbraucherschutz aus dem Ruhrgebiet, informiert Sie über den fragwürdigen Vertrag mit der Internet Online Media GmbH. Wussten Sie auch, dass Gewerbetreibende kein Widerrufsrecht bei abgeschlossenen Verträgen besitzen?

Unverbindliche Ersteinschätzung bezüglich Internet Online Media GmbH
Senden Sie uns Ihre Unterlagen
unter Angabe Ihrer Telefon-Nummer
per E-Mail an: kontakt@verbraucherdienst.com

Verbraucherdienst e.V.
Info-Telefon 0201 – 176790

Dienstag, 21. April 2015

Hertz Forderungs Service Ltd. | Fragwürdige Mahnung aus Zürich

Im April 2015 erreichte den Verbraucherdienst e.V. eine fragwürdige Mahnung von einer sogenannten „Hertz Forderungs Service Ltd.“ aus Zürich (Schweiz). Laut unserem Mitglied Frau K. aus B. würden noch „offene rechnungen“ bestehen, wie in dem vorliegenden Schreiben (mit einem Tippfehler) von dem Schuldner nachzulesen ist. Sollte kein fristgerechter Zahlungseingang wegen dem Mahnschreiben von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ verzeichnet werden sei das Schweizer Unternehmen gezwungen zur Einbeziehung des ausstehenden Betrags rechtliche Schritte gegenüber dem Schuldner einzuleiten.

Anschreiben der Hertz Forderungs Service Ltd. | Verbraucherdienst e.V. warnt vor Abzocke
Anschreiben von Hertz Forderungs Service Ltd. | Verbraucherdienst e.V. warnt vor Abzocke

198 Euro verlangt die „Hertz Forderungs Service Ltd.“ aus der Schweiz


Deshalb sollte die Angeschriebene Frau K. aus N. den von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ geforderten Gesamtbetrag über 198 Euro auf das Konto der TURKIYE IS BANKASI A.S. (BIC: ISBKTRISXXX) überweisen. Quelle: http://swiftcode.a1feeds.com/Swift_Code.aspx?Swift_Code=ISBKTRISXXX
Die Zahlung an die „Hertz Forderungs Service Ltd.“ sollte innerhalb von sieben Werkstagen erfolgen. Die Bezahlung der vorliegenden Mahnung von der „Hertz Forderung Service Ltd.“ sei ebenfalls gleichzeitig die sogenannte Kündigungsbestätigung. Weshalb und warum ein vorher abgeschlossener Vertrag mit der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ aus der Schweiz gekündigt werden soll, steht nicht in dem vorliegenden Schreiben. Der Verbraucher bzw. die Verbraucherin wird mit dem vorliegenden Mahnschreiben absichtlich von Hertz Forderung Service Ltd. in Unwissenheit gehalten. Vermutlich ist es das einzige Ziel des fragwürdigen Unternehmens die sofortige Begleichung der angeblichen Geldforderung – höchstwahrscheinlich ohne irgendeine Gegenleistung gegenüber dem angeschriebenen Konsumenten.

Besitzt die „Hertz Forderungs Service Ltd.“ ein Büro im  „Zurich Seefeld Business Center“?


Das vorliegenden Schreiben von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ wurde vom „Zurich Seefeld Business Center“ (Seefeldstraße 69) aus verschickt. Dieses Geschäftszentrum, an dessen Vorderseite Straßenbahnen und Busse abfahren und auf das Jahr 1839 zurück geht, befindet sich in dem bekannten Züricher Stadtteil Seefeld, dem zentralem Banken- und Geschäftsviertel der Stadt Zürich. Bei dem sogenannten „Zurich Seefeld Business Center“ handelt es sich um ein Geschäftskonzept der Regus Group of Companies, die dort verschiedenste Büroräume (auch virtuelle!) für unterschiedlichte Unternehmungen anbietet. Nach Recherchen des Verbraucherdienst e.V. sind dort zum Beispiel die bekannten Unternehmen „Wolters Kluwer Financial Services Switzerland AG“, „ExxonMobile Zweigniederlassung Zürich“ sowie die „Planet Switzerland GmbH“. Eine „Hertz Forderungs Service Ltd.“, die die fragwürdige Mahnung an unser Mitglied verschickt hatte, ist dort jedenfalls nicht zu finden.

Wir informieren Sie bei Mahnung von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“


Auf jeden Fall informiert Verbraucherdienst e.V. hinsichtlich der Mahnung von der „Hertz Forderung Service Ltd.“, sofern Sie ein solche in Ihrer Post gefunden haben. Deshalb bietet der eingetragene Verein für Verbraucherrecht aus Nordrhein Westfalen eine unverbindliche Hotline per Telefon oder per E-Mail an.

Kostenlose Erstberatung

• Senden Sie uns Ihre Unterlagen
• unter Angabe Ihrer Telefon-Nummer
• per E-Mail an: kontakt@verbraucherdienst.com

Verbraucherdienst e.V.
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Mittwoch, 23. April 2014

EBVZ Branchenbucheintrag

Der Verlag für elektronische Medien Melle mit seinem Branchenbuch EBVZ ruft weiterhin Gewerbetreibende an. Hinsichtlich eines Eintrags werden nur zwei Anrufe benötigt, um einen Vertrag mit dem Kunden abzuschließen. Ein Widerruf des Vertrags ist für den Selbstständigen nicht mehr möglich, denn für Gewerbetreibende gilt eine andere Rechtssprechung als für normale Verbraucher.



26.06.2015 - Update - Urteil vom Landgericht Köln

Achtung Vertragsabschluss per Cold Call – Widerruf für Selbstständige nicht möglich!


Die Gewerbetreibenden werden per Cold Call zu einem kostenpflichtigen Branchenbucheintrag überredet. Am Telefon solle man nur den vorher erstellten kostenlosen Eintrag in das Branchenbuch EBVZ abgleichen, um eine Vertragsverlängerung zu erreichen. Stimmt der Gewerbetreibende dem Vorschlag nicht sofort zu, wird mit einem gerichtlichen Mahnverfahren sowie einer schlechteren Sichtbarkeit des angerufenen Unternehmens gedroht. Mittels eines zweiten Anrufs wird dann der abgeschlossene Vertrag mit dem Branchenbucheintrag EBVZ vertraglich bestätigt.

Rechnungen über 711,62 Euro für einen Branchenbucheintrag – spätere Inkassoforderung möglich


Der „Business“-Eintrag beträgt für Gewerbetreibende 711,62 Euro (Laufzeit drei Jahre). Wird nicht rechtzeitig bezahlt, schickt die EuroTreuhand Inkasso GmbH eine Zahlungsaufforderung, wobei 81 Euro Mehrkosten entstehen. Die Inkassofirma droht dann noch mit Negativeinträgen in Bonitätsdatenbanken. Verbraucherdienst e.V. rät die Drohungen bezüglich der Beitreibung der Geldforderungen der Inkassofirma nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern sofort kompetente Hilfe aufzusuchen.



26.06.2015 - Update - Urteil vom Landgericht Köln




Am 26.06.2014 verlor der "Verlag für elektronische Medien Melle" mit seinem Branchenbuch EBVZ in der zweiten Instanz beim Landgericht Bonn. Dabei ging es um die Anfechtung von Schadensersatzansprüchen wegen des unerlaubten Werbeanrufs mit dem das Unternehmen um seine Kunden geworben hatte. Laut des Urteils sei es durch den Call Cold-Anruf zu einem Schaden gegenüber dem Gewerbetreibenden gekommen, der anschließend mit der Geldforderung des Verlags aufgerechnet wird. Der Schadensersatz bezüglich des Branchenbucheintrags wird somit mit der Geldforderung aufgerechnet. Sehr vereinfacht heißt das: 1-1 = 0! Das Urteil des Gerichts besitzt das Aktenzeichen Az III ZR 270 / 40. Inzwischen hat der Verlag eine Revision am Bundesgerichtshof (BGH) eingelegt. Es bleibt also noch spannend bei diesem Branchenbuch!

Hilfe durch Verbraucherdienst e.V. bei EBVZ


Die Erfahrungen des Verbraucherdienst e.V. bezüglich Einträge in ein Branchenbuch, hier im konkreten Fall von der EBVZ, bestätigten immer wieder, dass die mit großen Versprechungen verkauften Dienstleistungen nicht immer der Wirklichkeit entsprechen. Wichtig: Gewerbetreibende besitzen bei abgeschlossenen Verträgen kein Widerspruchsrecht!

Verbraucherdienst e.V. informiert Sie bezüglich Ihres Vertrags mit dem Branchenbuch EBVZ. Diesbezüglich haben wir für Sie ein Verbrauchertelefon für eine unverbindliche Ersteinschätzung eingerichtet.


Verbraucherdienst e.V. | Verbrauchertelefon: 0201-176790

Sind Sie schon Mitglied des Verbraucherdienst e.V.? Unsere Mitglieder profitieren dann von den zahlreichen Erfahrungen des Vereins und dem Austausch der hier gesammelten Erkenntnisse. Diverse Verbraucherthemen (Abofallen, gewerbliche Branchenbücher oder Kapitalanlageangebote) – verkauft über Telefon oder per Fax-Spam – oder dubiose Geschäftspraktiken sowie Informationen zu gerichtliche Entscheidungen gehören zu unserem Metier. Verbraucherdienst e.V. ist schon fast sechs Jahre für Verbraucher und Gewerbetreibende tätig. Wir erheben Mitgliedsbeiträge für die oben erwähnten Zwecke und die Zielsetzung im Rahmen des Verbraucherschutzes.

Dienstag, 30. Oktober 2012

First Quotation Board ab Dezember 2012 geschlossen


Damit reagiert die Börse auf zunehmende Verdachtsfälle von Marktmanipulationen und Kursmanipulationen zum Nachteil von Anlegern. Im Open Market gelistete Werte werden kaum kontrolliert und waren in der Vergangenheit immer wieder Werkzeug für sogenanntes Scalping. Siehe Beitrag Scalping – Betrug und Abzocke mit Kursmanipulation. Daher wird das Handelssegment First Quotation Board im Dezember 2012 geschlossen. Für Anleger mit dort gelisteten Werten im Depot droht somit gegebenenfalls Totalverlust. Weiterlesen zu Schliessung First Quotation Board


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Verbraucherdienst e.V.  
Telefon 0201 176 790  
Montag bis Freitag  
08.00 bis 17.00 Uhr
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Montag, 2. Juli 2012

Michael Burat verurteilt in Frankfurt und Osnabrück

Das Landgericht Frankfurt verurteilte Michael Burat am 18.06.2012 im Zusammenhang mit dem Betreibens von Abofallen (versuchter Betrug) zu zwei Jahren auf Bewährung.das Urteil bezieht sich auf die Webseite OnlineContent. Bezüglich der Plattform Netcontend erfolgte ein Freispruch, dessen Basis ein sogenanntet Verbotsirrtum war. Michael Burat kassiert Schuldspruch wegen Abofalle

Michael Burat und der mitangeklagte Rechtsanwalt Bernhard S. wurden vom Landgericht Osnabrück wegen Betrugs verurteilt. Sowohl Herr Burat und Anwalt Bernhard S. als auch die Staatsanwaltschaft gingen in Revision. Nun muss der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe das Urteil des LG Osnabrück hinsichtlich Rechtsfehlern prüfen. Betrug – Burat in Revision gegen Urteil des LG Osnabrück  

Es läuft derzeit ein weiteres Gerichtsverfahren gegen Michael Burat, dessen mündliche Verhandlung am kommenden Mittwoch, den 04. Juli 2012 vor dem Amtsgericht in Seligenstadt stattfindet. In diesem Verfahren geht es um die Plattform outlets.de. Im Zusammenhang mit dem Gerichtsverfahren will die Rechtsanwalt Thomas Rader beweisen, wie unterschiedlich die Seiten von Outlets.de zwischen 2009 und heute waren. Anwalt Rader sucht Screenshots oder ähnliche entsprechende Nachweise zu outlets.de für das anhängige Verfahren gegen Herrn Burat.


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Dienstag, 26. Juni 2012

Gegen Abzocke u. Betrug - Blog Beluga59 ist enttäuscht

Wer den Blog für Verbraucherschutz aus der Schweiz in den letzten Wochen verfolgte wird festgestellt haben, dass man dort die Entwicklung hinsichtlich einiger Verfahren gegen Michael Burat beobachtete und darüber berichtete.

Im Wesentlichen ging es um die Webseite outlets.de und den Vorwurf die Seite so gestaltet zu haben, das eine Kostenpflicht für User nicht oder zumindest nicht ohne weiteres ersichtlich ist. Michael Burat passte die Webseite bezüglich Kostenhinweise an, nachfolgende Verfahren wurden von ihm gewonnen. In der Folge wurden Mahnungen und Zahlungsaufforderungen verschickt aus denen die Empfänger dann erfuhren, dass sie bspw. ein Abo eingegangen sind.

Der Blog für Verbraucherschutz Beluga59 startete Anfang Mai für eine bevorstehende Gerichtsverhandlung gegen Michael Burat im Zusammenhang mit outlets.de einen Zeugenaufruf. Blog Beluga informierte in diesem Aufruf darüber, dass Rechtsanwalt Thomas Rader beweisen will wie unterschiedlich die Webseite von outlets.de hinsichtlich der Kennzeichnungspflicht bezüglich einer Kostenpflicht zwischen 2009 und heute waren.

Nun veröffentlichen die Initiatoren des informativen Blog für Verbraucherschutz - den Zeugenaufruf betreffend - ein enttäuschendes Ergebnis. Beluga59 schreibt:

132’536 Unique – IP Adressen haben unsere Beiträge über Burat und Co gelesen.  Fast 15’000 E-Mails haben wir zu den Themen rund um die Projekte von Burat und seinem Rodgauer Imperium erhalten. Dann stellte Burat die Mahnwellen etwas ein. Diverse Gerichtstermine, zuletzt der in Frankfurt standen an. Einige folgen noch. In dieser Zeit wurden Zeugen, Abgezockte, oder auch Personen die mit den Leistungen von Burat zufrieden/unzufrieden sind gesucht. Die Aufrufe verhallten im Nichts. Bittere Endtäuschung nicht nur bei uns.

Diese Enttäuschung kann Verbraucherdienst e.V. gut nachvollziehen. Zwar in etwas anderer Form, aber nicht weniger enttäuschend, sind vereinzelt vorkommende Verhaltensweisen von Mitgliedern des Verbraucherdienst e.V. 

Es wird Kontakt aufgenommen, der Verein sorgt erfolgreich für Klärung des Sachverhaltes und holt sogar noch einige tausend Euro für das neue Mitglied zurück und – die 15,- Euro Monatsbeitrag werden nicht bezahlt, sobald das zurück geholte Geld auf dem Konto des Mitglieds ist. Glücklicherweise sind derartige Fälle von Vertragsbruch, und vor allem Undankbarkeit, äußerst selten. Sie werden von Verbraucherdienst e.V. auch mittels entsprechendem Mahnverfahren konsequent verfolgt.

Aber das Beispiel von Beluga59 und dem Fall Michael Burat zeigt auch, das selbst kostenlose Hilfsangebote ihre Wertigkeit verlieren, wenn (Eigen-) Initiative gefragt ist – selbst wenn sie zum Vorteil für Betroffene ist.

Entsprechend informiert der Beluga-Beitrag weiter: 

Aber liebe Leser, wir sind es Leid. Leid immer wieder zu erklären, wie es um die Projekte steht. Leid Menschen zu helfen, die nicht bereit sind in der Gruppe zu helfen.  (Das betrifft nicht die vielen Leser die uns in dieser Zeit mit Rat und TAT beiseite standen.)
Wer nie willentlich einen Vertrag mit Burat und Co abgeschlossen hat, soll sich wehren, für den der die Kostenfolgen nicht gesehen hat und nach April 2010 auf eines der Projekte reingefallen ist sieht es zapfendüster aus. Wer auf den Routenplaner reingefallen ist hat grosse Chancen nie etwas bezahlen zu müssen.  Wehren müsst ihr euch aber alleine als Person, da dem lieben Burat wegen den Projekten Outlets.de oder seinen Download Seiten etc. nie Betrug vorgeworfen werden kann, selbst dann nicht wenn der Betrug offensichtlich ist. Wenn ihr in anderen Foren lest – Nicht bezahlen – und ihr das glauben wollt, haltet Euch an diese Ratschläge. Wir geben keine solchen mehr ab.

Gerade im letzten Satz > Foren empfehlen nicht zu zahlen < steckt sehr viel Potenzial für Missverständnisse, wie auch Verbraucherdienst e.V. immer wieder in Veröffentlichungen den Menschen zu vermitteln versucht.

Betroffene sollten sich vielleicht auch einmal die Frage warum:

1. - niemand in Foren schreibt und nachweist:" Meine Sache ist niedergelegt oder eingestellt."

2. - niemand in Foren schreibt und nachweist:" Ich höre seit mehr als drei Jahren nichts mehr gehört ..." (Verjährung)

3. - niemand in Foren schreibt und nachweist:" Ich habe vor Gericht gewonnen."

Eine Forderung hat prinzipiell eine juristische Grundlage. Ob diese berechtigt oder aber Betrug und Abzocke ist, entscheidet sich erst vor Gericht.

Wesentliche Regel ist: Je eher du dich mit juristischen Mitteln wehrst gegen eine unberechtigte Forderung, desto preiswerter ist die gerichtliche Entscheidung. Warum?
 In der Regel verjähren z.B. Inkassoforderungen erst nach drei Jahren. Entsprechend zu beobachten ist, das zunächst gefordert und gemahnt wird bis zu Androhung eines gerichtlichen Mahnbescheids. Doch dann ist plötzliche Ruhe … allerdings hat sich die geforderte Summe durch Gebühren usw. bereits verdreifacht.

Diese Vorgehensweise wird nun, sagen wir alle zwei Jahre wiederholt. So können aus einer ursprünglichen Forderung von vielleicht. 60,- Euro in sechs Jahren schnell eine Forderung von 700,- bis 1.000,- Euro werden. Das heisst auch, der Streitwert, der in unmittelbarem Zusammenhang mit den Kosten für eine juristische Vertretung steht, erhöht sich ebenfalls.

Scheint dem Fordernden die Gesamtsumme hoch genug, wird häufig tatsächlich ein gerichtlicher Mahnbescheid gezogen. Diesem sollte, wenn die Forderung unberechtigt ist, natürlich widersprochen werden. - Ist widersprochen worden, wird der Sachverhalt kostenpflichtig vor Gericht geklärt. Wer erst jetzt einen Rechtsanwalt einschaltet wird es diesem schwer machen, sich in den Sachverhalt einzulesen.  
Zu hoffen für den Betroffenen ist auch, dass er die letzten sechs Jahre sämtliche Unterlagen und Erinnerungen für seinen Anwalt beisammen hat zur Beweisführung einer unberechtigten Forderung. Die Gegenseite jedenfalls wird mit einer ausführlichen und lückenlosen Anspruchsbegründung aufwarten. Inkassounternehmen stellen immer seltener Forderungen ein.

Handelt es sich um Forderungen aus dem Gewinnspielbereich oder Erotikwebseiten, verweigern Versicherer i.d.R. zudem Deckungszusagen für eine juristische Vertretung.

Daher appelliert Verbraucherdienst e.V. immer wieder nicht auszusitzen, sondern sofort zu reagieren!

Quelle zu obigen Zitaten 



Dienstag, 12. Juni 2012

Steuerrückerstattung vom Bundeszentralamt Fake!


Per E-Mail eine Steuerrückerstattung via Bundeszentralamt für Steuern erhalten? Wenn es sich bei der E-Mail um folgenden Inhalts handelt …


 Zitat
Datum
11 Juni 2012

Unsere Referenz
D/32647/12

Ihr Zeichen
02A/345/12


HINWEIS DER STEUERERKLÄRUNG FÜR DAS JAHR 2011

Sehr geehrte Steuerzahler,

Nach den letzten Berechnungen des jährlichen steuerlichen Ihre Tätigkeit haben wir festgestellt, dass Sie Anspruch auf eine Steuererstattung von 233,14 EUR erhalten sollen.

Um Ihre Rücksendung erhalten, füllen Sie bitte das Steuerformular im Anhang zu dieser E-Mail und ermöglichen es uns 3-5 Werktage, um es zu verarbeiten.


Mit freundlichen Grüßen
ROLAND KOCH
Bundeszentralamt für Steuern
© Bundeszentralamt für Steuern - 2012 Zitat Ende
 … E-Mail gleich löschen. Es handelt sich um sogenanntes Pishing. Wird der Anhang der E-Mail geöffnet erscheint eine vermeintliche Webseite in Form eines Formulares. Abgefragt werden neben Namen, Adresse, Telefon, auch Bankdaten sowie Kreditkartennummer als Pflichtangabe. Füllt man das Fake-Formular aus und klickt auf absenden ist wohl recht sicher, das kurze Zeit später Konto und Kreditkarte des Absenders in Anspruch genommen werden. Das Formular sendet alle Daten an die Internetkriminellen, die nun über den Zugang zum Bank- und Kreditkartenkonto des Betroffenen verfügen.

Wie kann dieser Pishing-Versuch erkannt werden, worauf ist zu achten?

Das Pishing-Mail zur vermeintlichen Steuerrückerstattung
Zunächst fällt die Adresse des Absenders, lautend auf steuer@center.de, auf. Hinter dem @-Zeichen sollte die Domain des Bundeszentralamt für Steuern stehe n. In diesem Fall @bzst.bund.de.

Das Pishing-Formular
Der Dateiname des Anhangs heißt > Formular für die Steuererklärung.htm <. Öffnet man den Anhang des Mails für die angebliche Steuerrückerstattung öffnet sich die vermeintliche Webseite des Bundeszentralamts, die ein Formular darstellt. Tatsächlich befindet man sich jedoch nicht auf der richtigen Homepage des Bundeszentralamts für Steuern, sondern auf einer Fake-Seite der Internetkriminellen.
Erkennbar ist dies am Inhalt der URL-Adressleiste, in der nicht www.bzst.de/xxxx steht. Stattdessen ist bspw. dort zu lesen > file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/USER08/Lokale%20Einstellungen/Temporary%20Internet%20Files/OLK13/Formular%20f%C3%BCr%20die%20Steuererkl%C3%A4rung.htm < .
Die vermeintliche Webseite wird, vereinfacht ausgedrückt, auf dem eigenen Rechner “gehostet“ – erkennbar an > C:/Dokumente und Einstellungen/….. <. Das eine Webseite vorgaukelnde html-Dokument verfügt auch über eine IP-Adresse. In unserem Fall war dies die IP 61.16.250.151.

Whois IP 61.16.250.151
Eine sogenannte Whois-Abfrage ergab, das der Server zu dieser IP in Indien steht …

Zum Vergleich die echte Webseite des BZST
Die URL der originalen Webseite des Bundeszentralamt für Steuern lautet http://www.bzst.de/DE. Die Behörde warnt auf der Startseite ausdrücklich vor der Pishing-Attacke im Zusammenhang mit einer angeblichen Steuerrückerstattung und weist darauf hin, dass für die Rückerstattung überzahlter Steuern nicht das BZST (Bundeszentralamt für Steuern) zuständig ist, sondern das jeweilige Finanzamt am Wohnort des Steuerzahlers.
                                                                                 
Auch der Blog für Verbraucherschutz Beluga59 berichtet am 05.06.2012 von einer ganz ähnlichen Pishing-Attacke im Rahmen angeblicher Steuerrückerstattungen in der Schweiz. Die Vorgehensweise der Cyberkriminellen in der Schweiz kann als gleich bezeichnet werden, wie der Beluga-Beitrag zur Fake-Steuerrückerstattung darstellt.  



Wer die Eingabe seiner Daten und deren Absendung bereits vorgenommen hat, dem ist eine sofortige Sperrung seines Bankkontos bzw. Kreditkartenkontos zu empfehlen!

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Montag, 2. April 2012

Paysafecards für kriminelle Zwecke missbraucht


1,5 Millionen Euro Lottogewinn für ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V. Doch vorher sollte das Mitglied des Verbraucherschutz-Vereins eine Steuer entrichten, erklärte der Anrufer am Telefon. Der Transfer sei am einfachsten mittels Paysafecard. Die Betroffene wurde vom Anrufer um den Pincode ihrer Paysafecards gebeten, und ihm somit das Geld für die angebliche Steuer schnellstens zukommen zu lassen.

Immer wieder wurden PaysafeCards von Betroffenen an Tankstellen im Zusammenhang mit einem vermeintlichen Lottogewinn und dafür angeblich zu entrichtender Steuern gekauft  Den Betroffenen wurde erzählt der Geldtransporter stehe bereits an der Grenze, und der Zöllner verlange nun Geld. Im hier geschilderten Fall handelte es sich um rund 21.500,- Euro.

Die Fälle häufen sich. Seit 2011 wurde Verbraucherdienst e.V. von Betroffenen aus ganz Deutschland kontaktiert. Mittlerweile gibt es Hinweise darauf, dass weitere Fälle von Abzocke mit Paysafecards in Oberösterreich bekannt wurden,

Opfer sind gutgläubige Menschen aus fast allen sozialen Schichten. Wer den Pincode einer Paysafecard heraus gibt ist sein Geld los. Den Betrügern, die Paysafecards für kriminelle Zwecke missbrauchen, ist nur sehr schwer beizukommen, zumal die Anonymität des Internets deren Verfolgung erschwert. Dennoch ist es wichtig, dass sich die Menschen bei Verbraucherdienst e.V. melden. So kann vor solchen Abzockfallen informiert werden.

Die Paysafecard an sich ist eine praktische, anonyme und bequeme Zahlungsmöglichkeit. Man kauft Paysafecards ähnlich wie Prepaid-Karten für das Handy in Geschäften, Tankstellen oder im Internet. Jede Karte ist mit einem Wert von zehn bis einhundert Euro aufgeladen und mit einem 16-stelligen Pincode versehen. Eben diesen Pin-Code sollte man niemals in fremde Hände geben. Schon gar nicht an einen Unbekannten am Telefon – auch wenn der einen hohen Lottogewinn verspricht! 

Donnerstag, 29. März 2012

Abzocke statt Autogewinn

Polizei warnt vor Betrugsmasche

So beginnt die Meldung über Abzocke mit vermeintlichem Gewinn eines Autos der Augsburger Allgemeine. Quelle


In der Meldung heisst es weiter - Zitat: 

"Er hatte im März einen „vielversprechenden“ Anruf erhalten. Von einer so genannten Gewinnzentrale wurde ihm laut Polizei gesagt, dass er einen Pkw im Wert von 55 800 Euro gewonnen habe. Per Fax bekam er dann von einem angeblichen Notar die Gewinnbestätigung. Es folgten weitere Anrufe. Für die Abwicklung sollte der Gewinner zunächst eine Gebühr von 695 Euro für die Zollabwicklung per Western Union bezahlen. Weitere Zahlungen wurden vom Geschädigten nicht mehr beglichen." Zitat Ende 

 

Die Meldung der Augsburger Allgemeine ist auf den 29.03.2012 datiert. Dies ist insofern interessant, als das auch Verbraucherdienst e.V. zum Frühling hin verstärkt Nachfragen von Konsumenten zur Glaubwürdigkeit solcher Anrufe verzeichnet. 

Dies war bereits im April 2011 schon der Anlass für einen entsprechenden Bericht zur Masche "Autogewinn aber vorher Zollgebühr bezahlen". Siehe Autogewinn - Polizei und Zoll warnen

Wer einen Anruf mit der Nachricht erhält er habe ein Auto gewonnen, und es gilt nun nur noch das Fahrzeug mittels einer fälligen (Zoll-) Gebühr durch den Zoll zu bringen, sollte höchste Wachsamkeit walten lassen.

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Donnerstag, 9. Februar 2012

Betrüger versenden E-Mails im Namen der Deutschen Bundesbank


Immer wieder versuchen Betrüger durch gefälschte E-Mails an persönliche Daten der jeweils angeschriebenen Adressaten der E-Mail zu kommen. Sie geben sich in den E-Mail als „Deutsche Bundesbank“ aus, und weisen auf eine zwischen dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, und den führenden Kreditkartenunternehmen ins Leben gerufene Kooperation hin. Deren Ziel sei es, den illegalen Handel mit gestohlenen Kreditkarten zu unterbinden. Der Absender der gefälschten E-Mail gibt vor, verloren gegangene Kreditkarten im Notfall zeitnah sperren zu wollen. Dazu müsse man sich, so die Aufforderung an die Adressaten der gefälschten E-Mails, auf dem in der Mail angegebenen Portal zu verifizieren. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen wird weiterhin angekündigt, das sämtliche bis zum Zeitpunkt X nicht verifizierten Datensätze gesperrt würden.

Bei dem geschilderten Sachverhalt handelt es sich um eine Variante täglich zunehmender Betrugsversuche. Ziel des Betrugs ist es, an die Kreditkartendaten, PINs und andere Zugangsdaten der Bankkunden zu gelangen.
E-Mails in hier geschilderter oder ähnlicher Form werden selbstverständlich nicht von der Deutschen Bundesbank versendet. Es handelt sich hier um eine Form von Phishing. Die Empfänger sollen durch eine offiziell wirkende E-Mail zur Angabe persönlicher Informationen verleitet werden. Die Deutsche Bundesbank warnt eindringlich davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren. Quelle: Deutsche Bundesbank


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Abzocke, Betrug durch WINN& CO PS Ltd

Dem Mitglied des Verbraucherdienst e.V. Frau A.S. flatterte per Post eine Zahlungsaufforderung ins Haus. Ein vermeintlicher Kundenservice namens Winn & Co (WINN & CO PS LTD) mit Sitz Köln, Mathias Brüggen-Str.2, "bestätigt" dem Mitglied des Verbraucherdienst e.V. die Kündigung für einen vermeintlich geschlossenen Vertrag.

Frau S. ist sich keiner Schuld bewusst. Sie ist sicher, keinen derartigen Vertrag abgeschlossen zu haben. Dennoch wird sie unter Angabe Ihrer Bankverbindung aufgefordert, bis zum 31.12.2011 den Betrag von 99,90 Euro zu zahlen. Wie das angebliche Vertragsverhältnis zustande gekommen sein soll geht aus der Kündigung nicht hervor.  

Aber es wird seitens WINN & CO PS LTD im Anschreiben gedroht. Sollte die Zahlung des geforderten Betrags nicht bis zum 31.12.2011 geleistet werden, dann verlängere sich der Vertrag automatisch um weitere 12 Monate mit der Folge, das weitere 33,30 Euro monatlich fällig würden.

Die geforderten 99,90 Euro sollen an die OTP-Bank Nagykanizsa überwiesen werden.

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Dienstag, 6. Dezember 2011

Finanzagent wegen Internetbetrug festgenommen


Gerade zur Winterzeit warnt die Polizei immer wieder vor ungebetenen Gästen. Zuweilen macht sie jedoch selbst unangekündigt "Hausbesuche". So auch in diesem Fall, in welchem die Ermittler des Betrugskommissariates samt richterlichem Beschluss die Wohnung eines 32-jährigen Offenbachers aufsuchten und mit sichergestelltem Beweismaterial wieder verließen. Der Hausdurchsuchung vorausgegangen waren umfangreiche Ermittlungen nach Warenbetrug und Geldwäsche. Seit Ende September führten die Spuren immer wieder zu dem 32-Jährigen. Mit der Durchsuchung klickten für ihn nun die Handschellen.
Der bislang unbescholtene Bürger gab in seinem Verhör glaubhaft an, dass er selbst Schwindlern aufgesessen sei. Über eine Annonce im Internet sei der Festgenommene an dubiose Arbeitgeber geraten, die ihm einen stattlichen Lohn alleine für das Weiterleiten von Geldbeträgen und Warensendungen versprachen. Nach bisheriger Recherche sandte der Mann wenigstens zwölf Päckchen und stattliche Bargeldbeträge weiter. Die Waren, die er ins Ausland weiterleitete, wurden im Internet bestellt und via ausgespähter Daten ahnungsloser Kontoinhaber beglichen. Der Gesamtschaden geht vorsichtig geschätzt in die Tausende; die genaue Summe kann zum derzeitigen Stand jedoch noch nicht beziffert werden. Obgleich der leichtgläubige Offenbacher wohl ohne böse Absicht handelte, drohen ihm dennoch erhebliche straf- und zivilrechtliche Konsequenzen. Außer den Anzeigen wegen Geldwäsche und Beteiligung am Warenbetrug, muss er sich auf Geldforderungen von Betrogenen gefasst machen. Quelle http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43561/2156702/polizeipraesidium_suedosthessen_offenbach

Donnerstag, 17. November 2011

Trickbetrüger geben sich als Staatsanwalt aus

Telefonbetrüger werden deutlich aggressiver
Seit etwa vierzehn Tagen häufen sich Anrufe verunsicherter Verbraucher aus dem Norden Deutschlands bei Verbraucherdienst e.V., die ein angeblicher Staatsanwalt angerufen hat. Man solle jetzt und sofort zahlen, ansonsten werde Polizei anrücken ...

Aber auch in NRW erhalten Verbraucher Anrufe ähnlichen Inhalts. Auch hier geben sich die Anrufer u. a. als  Staatsanwaltschaft Düsseldorf aus. Die jeweiligen Anrufer drohen mit Vollstreckung eines Strafbefehls über 5.000 Euro wegen des angeblichen Betruges an einer Lotteriefirma. Eine Rückverfolgung der Anrufe ist nicht möglich, das keine Rufnummer angezeigt wird. Quelle: Bergedorfer Zeitung

Verbraucherdienst e.V. informiert
 Kein Staatsanwalt oder Richter nimmt telefonischen Kontakt mit einem Verbraucher auf und verlangt, wie in den hier gelagerten Sachverhalten, eine Zahlung - oder Verhaftung. Dies schon allein daher nicht, weil ein Staatsanwalt nur bei strafrechtlichen Verfahren zuständig ist. 
Nicht umsonst wird die Telefonnummer von den Telefonbetrügern unterdrückt. Würde ein solcher Anruf aufgezeichnet und der Anrufer ermittelt werden, droht eine entsprechende Strafe wegen Amtsanmaßung und Nötigung ggfs. auch wegen Betrug.

Verbraucherdienst e.V. empfiehlt
Bei Anrufen in der hier geschilderten Art einfach auflegen.
Unerwünschte Anrufe - Wirklich schützen können sich Verbraucher nur mit einer neuen Rufnummer.
Roger-Methode - Wirkungsvolle Abwehr unerwünschter Anrufe. 
Wer bei einem DSL-Provider seinen Telefonanschluss via DSL betreibt, hat im Einzelfall über den Router (je nach Modell / Hersteller) die Möglichkeit, bestimmte anrufende Nummern zu sperren.

Unerlaubter Werbeanruf - Gesetz verschärft!


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Freitag, 11. November 2011

Abzocke bei Kaffeefahrt verhindert

"Gleich mehrere Verkaufsveranstaltungen, bei denen ältere Menschen abgezockt werden sollten, haben Landratsämter und Polizei aus Freising, Erding und Dachau gemeinsam verhindert" berichtet merkur-online.de

Dort heisst es weiter: "Jede Menge Nahrungsergänzungsmittel und Waschmittel sollten bei Verkaufsveranstaltungen im Rahmen von so genannten Kaffeefahrten im Bereich Indersdorf an den Mann gebracht werden. Doch weil sich einige der angeschriebenen „Gewinner“ an die Polizei gewandt hatten, kontrollierten Mitarbeiter der Landratsämter Dachau, Freising und Erding zusammen mit der Polizei regelmäßig Reisebusse. Darunter war auch das Fahrzeug eines Augsburger Reiseunternehmers, das bereits kürzlich in Zusammenhang mit solchen Kaffeefahrten aufgefallen war." Artikel Abzocke auf Kaffeefahrt verhindert lesen

Verbraucherdienst e.V. weist darauf hin, dass die Abzocke von Senioren sich nicht auf die Form Kaffeefahrten beschränkt. Weitere beliebte Betätigungsfelder unseriösen Vorgehens sind zum Beispiel unerlaubte Werbeanrufe. Häufig geht es dabei um Teilnahme an vermeintlichen Gewinnspielen. Die resultierenden Folgen können dramatisch sein. Scham seitens der Senioren gegenüber den Kindern verhindert eine Offenlegung der Situation. Es wird abgebucht, was die Rente hergibt - und darüber hinaus. Wenn auch das Ersparte abgezockt ist, folgt Inkasso und gerichtlicher Mahnbescheid bzw. Pfändung. In Einzelfällen, die sich in letzter Zeit häufen, werden auch Haftbefehle beantragt - selbst gegen wehrlose Rentner.     


Verbraucherdienst e.V. wendet sich an Presse Seniorenabzocke nimmt drastisch zu
Senioren - Scham verhindert Offenlegung der Situation Kontoauszüge der Eltern sichten 




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Donnerstag, 20. Oktober 2011

Abzocke und Betrug durch 0900 Nummer

Prozess gegen Gewinnspiel-Mafia mit 0900erNummern: Ortenauer vor Gericht
Mit Gewinnversprechen soll eine mutmaßliche Betrügerbande meist ältere Menschen auf überteuerte Telefon-Hotlines gelockt haben. Ebenfalls angeklagt: die auf Mallorca verhafteten Ortenauer Michael H. und Klaus Z.

Mehr als 1000 Seiten umfasst die Anklageschrift. Vor dem Landgericht Mannheim beginnt am Dienstag ein Großprozess gegen acht Mitglieder der Gewinnspiel-Mafia. Unter den vier Angeklagten sind auch die beiden in Offenburger Polizei- und Justizkreisen bestens bekannten Gewinnspielbetrüger Michael H. und Klaus Z., die im Herbst bei einer Razzia auf Mallorca festgenommen worden waren und seither in U-Haft sitzen. Auf der Ferieninsel hatten sie im Luxus geschwelgt und eiskalt ihre Geschäfte fortgeführt – trotz einer Bewährungsstrafe, zu der sie im Februar 2009 in Offenburg verurteilt worden waren.

Die Masche ist immer die gleiche, wie aus diversen aufwändigen Gerichtsverfahren in Offenburg bekannt ist: Gutgläubige und naive Zeitgenossen werden mit telefonischen oder schriftlichen Gewinnversprechen geködert und sollen sich zur vermeintlichen Gewinnauszahlung über 0900er-Nummern melden. Sie landen dann zu Minutenpreisen von 2,99 Euro in langen Warteschleifen, freilich ohne jemals auch nur einen Cent vom erträumten Gewinn zu sehen. Die Betrüger konnten in den vergangenen Jahren auf diese Weise viele Millionen Euro einnehmen.
In der jüngsten Prozessrunde geht es um 140 Fälle, in denen vier der Angeklagten, darunter auch die beiden Ortenauer H. und Z., mehr als 2,9 Millionen standardisierter Gewinnmitteilungen an überwiegend ältere Personen versandt hatten. Dabei nutzten sie BZ-Informationen zufolge Briefkastenfirmen: von August 2008 bis August 2009 in 88 Fällen mit Sitz in Erfurt und von September 2009 bis August 2010 in weiteren 52 Fällen mit Sitz im slowakischen Bratislava.

Laut der Mannheimer Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität wurden die Anrufer auf den Mitteilungen zwar im Kleingedruckten auf den Minutenpreis von 2,99 Euro hingewiesen, nicht aber auf die erhebliche Zeit, die für eine Registrierung erforderlich ist. Auf diese Weise sollen 180 000 Anrufe erfolgt sein, bei denen den arglosen Opfern ein Gesamtschaden von 3,7 Millionen Euro entstand – pro Anruf also mehr als 20 Euro. Urteil wird erwarten Ende Dezember. Quelle: http://www.badische-zeitung.de/offenburg/prozess-gegen-gewinnspiel-mafia-ortenauer-vor-gericht--48336203.html

PS: Dei Bundesnetzagentur stellt eine 0900er Suchmaschine zur Verfügung, hier können 0900er Rufnummern nach Betreiber abgefragt http://www.verbraucherdienst.com/aktuelles/verbraucherdienst-aktuelles-details.php?id=148

Dienstag, 18. Oktober 2011

Scalping - Betrug und Abzocke mit Kursmanipulation

Scalping - Wie mit gezielter Marktmanipulation und Kursmanipulation Verbrauchern das Fell über die Ohren gezogen wird. Jedes Jahr werden so Verbraucher um Millionen geschädigt.

Der Ausdruck Scalping hat seinen Ursprung im englischen und bedeutet soviel wie skalpieren. Im Bereich Wertpapiergeschäft / Aktie werden mit sogenannten Pennystock-Aktien  durch betrügerische Organisatoren Kursmanipulationen vorgenommen, die unter Anlegern Schäden in Millionenhöhe verursachen. 

Die Vorgehensweise dieser Form des Betrugs an Verbrauchern ist recht simpel. Die Abzocker gründen Briefkastenfirmen, bevorzugt im Ausland. Die Präsidenten/ Direktoren wählen gezielt einen Börsenplatz für die Listung der wertlosen Aktien von denen sie wissen, dass nur geringe Anforderungen und Prüfungen des Emittenten stattfinden. Den Großteil der Aktien halten die Abzocker im eigenen Depot. Die einzig für den geplanten Betrug gegründeten Unternehmen firmieren in der Regel als amerikanische Inc. (Incorporated) oder als britische PLC (Public Limited Company). Oft sind diese Briefkastenfirmen ohne operatives Geschäft. Vor diese neue Art des Kapitalanlagebetrugs warnte schon in der Vergangenheit die FMA Österreich.  http://wirtschaft.t-online.de/betrug-mit-manipulierten-aktienkursen-scalping-/id_43738078/index

Die Anleger werden ohne Genehmigung (Cold Calling) angerufen. Zu der verbotenen Telefonakquise werden im Vorfeld oft sogar gezielt Pressemitteilungen, Fax- und eMail-Spamming mit inhaltlich selbst verfassten Positivmeldungen zur eigenen Pennystock-Aktie von den Betrügern publiziert. Selbst fingierte Börsenbriefe, Newsletter und Analystenkommentare kommen zum Teil zum Einsatz. Mit Schlagworten wie "1000% Kurs-Chance!", "Sichere Anlageempfehlung - Diese Aktie jetzt kaufen!" und "Garantierter Gewinn in 3 Monaten!" wird die eigene Aktie empfohlen. Weiterlesen ...

Montag, 17. Oktober 2011

Verbraucherdienst e.V. - Rückblick im eigenen Blog

Turbulente zwei Jahre liegen seit Gründung des Verbraucherdienst e.V. hinter Verein und Team. Insbesondere in den ersten Monaten nach erscheinen der Webseite des Vereins im Internet stürzten sich Blogger auf den neuen Verbraucherschutzverein in der Annahme, es könne sich um eine neue Abzockmasche handeln. Lobenswert war und ist die Aufmerksamkeit dieser Blogger - fragwürdig jedoch die Berichterstattung, die anfangs leider Dialogbereitschaft und objektive Recherche vermissen ließ.

So war Verbraucherdienst e.V. zunächst gefordert an zwei Fronten zu arbeiten. Einerseits versuchte der Verein mit den kritischen Stimmen in einen Dialog zu treten, andererseits galt es vor Abzocke und Betrug betroffene Menschen zu schützen, bzw. ihnen zu einem guten Teil sogar das bereits verlorene Geld wieder zurück zu holen.

Heute, nach zwei Jahren aktivem Verbraucherschutz, blickt der Verein mit Stolz dennoch auf einen Betrag von mehr als 1.6 Millionen Euro an Mitglieder rückgeführter Gelder. Seit Fernsehen, Radio und Presse positiv über den Verein berichten, sind auch die kritischen Stimmen verstummt. Bedauernswert im Sinne der Fairness, das nur der Blog für Rödermark sein anfängliches Negativurteil später korrigierte.
Mittlerweile findet auch Informationsaustausch mit Belugas Abzocker Blog für Verbraucherschutz in der Schweiz statt.

In diesem Blog werden zukünftig Informationen, Tipps und Warnungen zu unseriöser Unternehmen und Geschäftspaktiken veröffentlicht. Ähnlich wie bei Pressemeldungen oder auf der Webseite des Verbraucherdienst e.V. werden die Inhalte sich aus der täglichen Vereinsarbeit ergeben und damit topaktuell sein.