Posts mit dem Label EuroWin 6-49 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label EuroWin 6-49 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 1. August 2018

Bona Inkasso AG versendet „letzte außergerichtliche Mahnung“

Viele Verbraucher nutzen unseren Service, sich telefonisch erste allgemeine Informationen über einen Absender namens „Bona Inkasso AG“ zu erhalten. Laut einer uns vorliegenden Forderung sollen die Kosten für die Anbieter „Top 100 Gewinnspiele“ sowie „EuroWin 6-49“ noch nicht beglichen worden sein. Was ist zu tun, wenn ein solches Schreiben im Briefkasten landet?

Titel: Bona  Inkasso AG versendet „letzte außergerichtliche Mahnung“

Über „Bona Buchhaltungsservice“ aus 12207 Berlin


Ein Verbraucher leitete ein Dokument eines uns bislang unbekannten Absenders „Bona Inkasso AG“ vor. Übertitelt ist die Zahlungsaufforderung mit „letzte außergerichtliche Mahnung“. Innerhalb von sieben Tagen soll ein Betrag in Höhe von 296,46 EUR überwiesen werden. Bei Nichtzahlung oder Ablauf der genannten Frist drohen folgende Szenarien, die von Bona Inkasso AG übersichtlich aufgeführt werden: Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung, Pfändung der Bezüge etc.

Als Grundlage dieser Forderung wird eine „telefonische Anmeldung zum Dienstleistungsvertrag“ bei „Top 100 Gewinnspiele / EuroWin 6-49“ angegeben. Es wird behauptet, dass vorhandene Kontaktdaten und das Einverständnis durch den Empfänger ggf. im gerichtlichen Verfahren als Beweismittel verwendet werden. Als Anschrift hat Bona Buchhaltungsservice / Bona Inkasso AG einen Adresse in Berlin angegeben.

Schreibfehler und ein Konto in Belgien


Das gesamte Schreiben zeichnet sich durch grobe Schnitzer in Sachen Rechtschreibung aus. So ist die zweite Seite des Schreibens übertitelt mit „Kündigungs Belegen“. Der geforderte Betrag soll auf eine belgische Kontoverbindung überwiesen werden. All diese Ungereimtheiten lassen den Verdacht zu, dass es sich hierbei um keine ordentliche Inkassoforderung handeln könnte. Nur weil „Inkasso“ im Namen steht, bedeutet das nicht, dass die Firma in Deutschland Dienstleistungen eines Inkassounternehmens anbieten oder durchführen darf.

Scan: Forderung der "Bona Inkasso AG" / Juli 2018
Forderung der "Bona Inkasso AG" / Juli 2018


Bei einer Prüfung im Rechtsdienstleitungsregister (http://www.rechtsdienstleistungsregister.de, Stand 01.08.2018) wurde ersichtlich, dass Bona Inkasso AG zu diesem Zeitpunkt nicht eingetragen ist.


Noch eine Forderung: Corb Trading Inkasso AG


Wir erhielten zahlreiche Hinweise von betroffenen Verbrauchern, die ebenfalls eine nahezu wortgleiche Forderung erhielten, jedoch war der Absender eine gewisse "Corb Trading Inkasso AG". Am gleichen Firmensitz gelegen, werden auch hier noch angeblich offene Posten eines Dienstleistungsvertrag zwischen dem Verbraucher und "Top 100 Gewinnspiele" und "EuroWin 6-49" eingefordert. Auch dieses Unternehmen ist nicht im deutschen Rechtsdienstleistungsregister aufgeführt (Stand: 20.08.2018)

Scan: Forderung der "Corb Trading Inkasso AG" / August 2018
Forderung der "Corb Trading Inkasso AG" / August 2018


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens Bona Inkasso AG oder Corb Trading Inkasso AG erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 17. Juli 2018

Post von der Ffan Inkasso AG / FanFan Zahlung Service

Erst kürzlich berichtete Verbraucherdienst über die Firma ZCS Inkasso AG, welche offene Beträge für die vermeintliche Teilnahme an Gewinnspielen einforderte. Wenige Tage später wurde uns durch einen Verbraucher eine weitere Zahlungsaufforderung vorgelegt: Ffan Inkasso AG aus 12107 Berlin fordern für die bisher entstandenen Kosten eine Zahlung von nahezu 290 EUR. Doch ist diese Forderung gerechtfertigt?

Titel: Post von der Ffan Inkasso AG / FanFan Zahlung Service

FFAn Inkasso AG / FanFan Zahlung Service fordern


Beauftragt wurde die Berliner Firma namens FFan Inkasso AG durch einen unbenannten Mandanten, es sollen noch offene Beträge ein. So sollen sich Empfänger des Schreibens telefonisch bei „Top 100 Gewinnspiele / EuroWin 6-49“ angemeldet haben. Für die Überweisung eines Betrags in Höhe von 269,46 EUR (zusammengesetzt aus der Hauptforderung, Mahnkosten und vorgerichtliche Inkassokosten) wurde eine Frist von sieben Tagen gewährt. Als Kontoverbindung ist – genau wie bei der Forderung der ZCS Inkasso AG - ein belgisches Konto angegeben, als Zahlungsempfänger ist in diesem Fall ein „FanFan Zahlung Service“ eingetragen.

Auch hier wird unter anderem mit Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und mit Pfändung gedroht, sofern eine Zahlung ausbleibt.

Inkassoschreiben sollte man nicht ignorieren, aber …


In dem vorliegenden Schreiben der FFan Inkasso AG sollte der Hinweis erlaubt sein, dass es sich nicht unbedingt um ein eingetragenes Inkassounternehmen handeln muss, nur weil sich das Wort „Inkasso“ in der Firmenbezeichnung befindet. Hinsichtlich der FFan Inkasso AG ist zum aktuellen Zeitpunkt kein Eintrag im Rechtsdienstleistungsregister (Stand: 16.07.2018) zu finden. Das könnte bedeuten, dass dieses Unternehmen in Deutschland zum derzeitigen Zeitpunkt keine Inkassodienstleistungen anbieten oder durchfahren darf.

Scan: Ffan Inkasso AG / Forderung / Juli 2018
Ffan Inkasso AG / Forderung / Juli 2018


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens FFan Inkasso AG erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Montag, 9. Juli 2018

ZCS Inkasso AG - Claim Service fordert für Gewinnspielanbieter

Vor wenigen Wochen berichtete Verbraucherdienst über eine Firma, welche offene Beträge für die angebliche Teilnahme an Gewinnspielen forderte. Nun liegt uns erneut eine Zahlungsaufforderung vor: ZCS Inkasso AG aus 12107 Berlin fordern „letztmalig“ bisher entstandene Kosten die Zahlung von mehr als 250 EUR. Doch ist die Forderung gerechtfertigt?


„Letzte außergerichtliche Mahnung“ von ZCS Inkasso AG


Beauftragt durch einen ungenannten Mandanten fordert eine Berliner Firma namens ZCS Inkasso AG noch offene Beträge ein. So sollen Empfänger von einem Schreiben telefonisch einen Vertrag mit bzw. für Top 100 Gewinnspiele / EuroWin 6-49 abgeschlossen haben. Innerhalb von sieben Tagen soll ein Betrag in Höhe von 269,46 EUR (zusammengesetzt aus der Hauptforderung, Mahnkosten und vorgerichtliche Inkassokosten) überwiesen werden. Als Kontoverbindung ist ein belgisches Konto angegeben, als Zahlungsempfänger die Bezeichnung „Zahlung Service“.

Im Fall einer Nichtzahlung wird unter anderem mit Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und mit Pfändung gedroht.

Inkassoschreiben sollte man nicht ignorieren, aber …


In dem vorliegenden Schreiben der ZCS Inkasso AG kann behauptet werden, dass es ich nicht unbedingt um ein eingetragenes Inkassounternehmen handeln muss, nur weil das Wort „Inkasso“ im Firmennamen vorkommt. Hinsichtlich der ZCS Inkasso AG ist zum aktuellen Zeitpunkt kein Eintrag im Rechtsdienstleistungsregister (Stand: 09.07.2018) zu finden. Das könnte bedeuten, dass dieses Unternehmen in Deutschland keine Inkassodienstleistungen anbieten oder durchfahren darf.

Auch wenn die uns vorliegenden Unterlagen der Berliner Firma eine gewisse Drohkulisse aufbauen, ist die Forderung kritisch zu betrachten. So ist unter anderem ein Dokument mit dem Titel „Kündigungs Belegen“ (siehe Bild) beigefügt, welches die Kündigung eines angeblichen EuroWin 6-49 Abos darstellen soll. Wir zählten alleine auf dieser Seite mehr als zehn Rechtschreib- bzw. Grammatikfehler.

Scan: ZCS Inkasso AG / Claims Service Forderung Juni 2018
ZCS Inkasso AG / Claims Service Forderung Juni 2018


Scan: ZCS Inkasso AG / "Kündigungsbeleg" Juni 2018
ZCS Inkasso AG / "Kündigungsbeleg" Juni 2018


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens ZCS Inkasso AG erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Zahlungsaufforderung von „Pay Inkasso AG“

Derzeit liegt uns eine „letzte außergerichtliche Mahnung“ einer Firma namens „Pay Inkasso AG“ vor. Eine Verbraucherin wurde in diesem Schreiben darüber informiert, dass sie scheinbar einen Dienstleistungsvertrag mit „Top 100 Gewinnspiele / EuroWin 6-49“ abgeschlossen hatte. Es sollen noch unbezahlte Beiträge offen sein, die nun durch die Pay Inkasso AG beigetrieben werden sollen.

Titelbild: Zahlungsaufforderung von „Pay Inkasso AG“


Pay Inkasso AG aus Berlin – ist es seriös?


Nur weil eine Firma die Bezeichnung „Inkasso“ in ihrem Namen trägt, bedeutet das nicht, dass es sich hierbei auch um ein in Deutschland eingetragenes Inkassounternehmen handelt. Dies ist auch bei der „Pay Inkasso AG“ aus Berlin der Fall. Die Überprüfung, ob das Unternehmen im Rechtsdienstleistungsregister vermerkt ist, fiel negativ aus (Stand 05.06.2018). Rechtsdienstleistungen sind an strenge Auflagen geknüpft: Wer als Inkassodienstleister tätig sein möchte, muss einen Antrag auf Registrierung beim örtlich zuständigen Amts- oder Landgericht stellen. In diesem Fall wäre das möglicherweise laut Briefkopf der „Pay Inkasso AG“ in Berlin. Neben theoretischer und praktischer Sachkunde in den entsprechenden Rechtsgebieten muss nachgewiesen sein, dass keine Vorstrafen bestehen, sonst dürfen keine Inkassodienstleistungen angeboten werden.

Was wird in dem Schreiben verlangt?


Laut des Anschreibens sollen noch offene Kosten bestehen. Aus diesem Grund verlangt Pay Inkasso AG die Zahlung der Gesamtforderung in Höhe von 204,79 EUR. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus der Hauptforderung (154,12 EUR), Mahnkosten (9,50 EUR) sowie Vorgerichtliche Inkassokosten (41,17 EUR). Diese Summe soll auf kein Konto in Berlin überwiesen werden, sondern auf eine Bank in Belgien. Andernfalls droht das Unternehmen mit Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung und einer Pfändung der Bezüge. Eine heftige Drohkulisse, welche die Firma aufbaut, obwohl sie möglicherweise nicht einmal die Erlaubnis hat, Inkassodienstleistungen durchzuführen.

Scan: Anschreiben der PAY INKASSO AG
Anschreiben der PAY INKASSO AG


Kontakt mit Verbraucherdienst


Verbraucher, die ebenfalls Post von der Firma Pay Inkasso AG erhielten, können sich für weitere Informationen bei uns melden.

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.