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Freitag, 9. Oktober 2015

Thermomix Vorwerk | Vorkassebetrug in Fake-Shops?

Den Staubsauger „Kobold“ von Vorwerk kennt bestimmt jede Hausfrau. Kennen Sie auch das Küchengerät Thermomix, das bereits seit 1961 produziert wird? Das aktuelle Model TM 5 ist ein Multifunktionsgerät von der Wuppertaler Unternehmensgruppe „Vorwerk Deutschland Stiftung & Co. KG“ vom Mühlenweg 17-37. Die Allround-Küchenmaschine Thermomix kann die fleißige Hausfrau nicht offiziell in diversen Online-Shops und im stationären Einzelhandel als Neugerät kaufen. Mitglied sein heißt – immer auf den aktuellen Stand zu sein.

Thermomix Vorwerk  Vorkassebetrug in Fake-Shops


Vorkassebetrug mit den Thermomix von Vorwerk in inoffiziellen Fake-Shops


Dennoch versuchen vermutlich immer wieder sogenannte Vorkassebetrüger in diversen Fake-Shops im Internet an das sauer verdiente Geld der Hausfrau bzw. der Verbraucherin zu erlangen. Geldbeträge über mehrere Hundert EUR für einen originalen Thermomix von Vorwerk aus Wuppertal-Barmen oder ein kostengünstigeres Plagiat sind dann allerdings keine Seltenheit. Aber dann im schlimmsten Fall ihr Geld im „Nirvana“ verschwinden. Denn überwiesenes Geld, das per Vorkasse an Unbekannte aus dem „Netz“ überwiesen wurde, sieht die Verbraucherin in der Regel nie mehr wieder!

Küchengerät Thermomix von Vorwerk aus Wuppertal nur im Direktvertrieb offiziell erhältlich


Der offizielle Vertrieb der multifunktionellen Vorwerk-Küchenmaschine Thermomix funktioniert ähnlich wie das Tupperware-Konzept über den Direktvertrieb. Ein Kauf eines Neugeräts über den stationären Einzelhandel oder in inoffiziellen Online-Shops ist nicht möglich:

„Dies geschieht einerseits über sogenannte „Repräsentantinnen“, die den potenziellen Kunden besuchen und das Gerät vorführen. Andererseits erfolgt der Direktvertrieb der Geräte seit einigen Jahren auch über eigene Läden. Bis zum Juni 2013 wurden nach Angaben des Herstellers vier Millionen Geräte verkauft. Der Umsatz belief sich 2013 auf 204 Millionen Euro. In Deutschland gibt es rund 7000 Vertreterinnen für Thermomix sowie 70 regionale Studios, in denen Kochkurse angeboten werden. Weltweit wird die Küchenmaschine in über 60 Ländern vertrieben. Ein besonderes Merkmal, das auch mit dem Direktvertriebsprinzip verbunden ist, sind die speziell für das Gerät geschriebene Rezepte und Kochkurse, die der Hersteller anbietet. Die Rezepte werden als Kochbücher, Rezepthefte oder als Mobile App vermarktet.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Thermomix).

Kosten von 1.109 EUR und etwa acht Wochen Wartezeit bei einer Bestellung über Vorwerk


Der stolze Neubesitzer eines offiziell erworbenen Thermomix von dem Wuppertaler Unternehmen Vorwerk muss 1.109 EUR für die Küchenmaschine mit den „üblichen Funktionen wie Rühren, Mixen, Kneten und Zerkleinern, aber auch weitere Funktionen wie Wiegen, Erwärmen, Kochen und Dünsten“ bezahlen. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Thermomix). Eine Wartezeit von etwa acht Wochen inbegriffen. Vorwerk begründet das lange Warten mit der großen Nachfrage, die weit über den Erwartungen des Unternehmens hinausgehen. (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/internet-abzocke-verbraucherschuetzer-warnen-vor-thermomix-schwindel-1.2670568).

Inoffizielle Angebote für den Thermomix von Vorwerk in Internet


Im Internet gibt es jedoch auch unzählige inoffizielle Angebote von Thermomix-Geräten, die dann für die Hausfrau bedeutend preiswerter sind. Ein Thermomix von Vorwerk kostet im Internet zwar nur noch etwa 699 EUR, was ebenfalls noch recht kostspielig ist. Verglichen mit dem Originalpreis von 1109 EUR ist dieser Preis ein Schnäppchen. Die knapp 700 EUR für den Thermomix sollen manchmal anschließend in diversen Online-Shops mittels Vorkasse beglichen werden. Das bezahlte Haushaltsgerät soll anschließend binnen zwei Tagen anstatt acht Wochen von dem inoffiziellen Anbieter geliefert werden. Dabei handelt es höchstwahrscheinlich nicht um Neugeräte sondern um funktionierende Gebrauchtware. Denn einen neuen Thermomix gibt es nur offiziell von Vorwerk aus Wuppertal im Direktvertrieb, wie schon oben erwähnt wurde.

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnte bereits vor unseriösen Vorkassebetrügern


Doch bei einigen Fake-Shops im Internet gibt höchstwahrscheinlich es einen Haken. Das im Voraus bezahlte Haushaltsgerät wird womöglich nicht geliefert und der ziemlich hohe Geldbetrag von fast 700 EUR ist dann „futsch“. Deshalb warnte bereits die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen vor sogenannten Vorkassebetrügern, die den Thermomix von Vorwerk inoffiziell in diversen Online-Shops anbieten sollen:

Umfangreiche Berichterstattung in den deutschen Medien


In der Zwischenzeit berichteten unter anderem die Süddeutsche Zeitung, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, die Rheinische Post, die Kölnische Rundschau, die Neue Osnabrücker Zeitung sowie das Nachrichtenmagazin Focus Online und die Online-Plattform netzwelt.de über die angeblichen Vorkassebetrugs-Maschen beim inoffizellen Kauf eines Thermomix-Geräts. Verbraucherdienst e.V. warnt ebenfalls vor dem sogenannten Vorkassebetrug im Internet bei unseriösen und inoffiziellen Händlern bezüglich der Allround-Küchenmaschine aus Wuppertal.


Verbraucherdienst e.V. kann kontaktiert werden


Haben Sie auch Probleme bezüglich eines Kaufs des Küchengeräts Thermomix TM 5, welches nicht offiziell bei der „Vorwerk Deutschland Stiftung & Co. KG“ erworben wurde? Kontaktmöglichkeiten per E-Mail oder über unser Verbrauchertelefon bestehen. Mitglied sein heißt – ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Kostenlose Infos erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Donnerstag, 27. August 2015

Atelco | Insolvenz | Erfahrungen


Seit dem 23. Juli 2015 ist die Atelco Computer Aktiengesellschaft (Dieselweg 5, Möhnesee) mit Ladengeschäften unter anderem in Köln, Bochum und Dortmund insolvent. Kunden, die bereits per Vorkasse bei dem PC-Händler einkauften, bekommen schlimmstenfalls ihre bestellte Ware bzw. das vorher gezahlte Geld nicht wieder zurück. Haben Sie Probleme mit Ihrer Warenbestellung bezüglich der Insolvenz des Computerhändlers Atelco?

Bild Atelco Insolvenz Erfahrungen


Insolvenzverfahren der Atelco Computer Aktiengesellschaft kann sehr lange dauern


Das Insolvenzverfahren des Computerhändlers Atelco kann noch mehrere Monate oder sogar Jahre dauern. In der Regel erhalten die Kunden erst das Geld für die im Voraus bezahlte Ware zurück, nachdem alle übrigen Gläubiger bedient wurden. Denn oft werden zuerst die Lieferanten bei einem Insolvenzprozess mit den zu zahlenden Geldern berücksichtigt. So kann es durchaus möglich sein, dass die Kunden zum jetzigen Zeitpunkt kein Geld aus der Insolvenzmasse erhalten werden. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.

Verlust von circa 2,4 Millionen EUR im Geschäftjahr 2013 / 2014


Bei der Atelco Computer Aktiengesellschaft handelt es um ein bundesweit bekanntes Unternehmen, welches bereits im Jahr 1988 in Essen im Ruhrgebiet gegründet wurde. Später wurde der Firmensitz nach Möhnsee (Kreis Soest) verlegt. Der Computerhändler war lange Zeit (nach eigenen Angaben) ein führender Händler für PC-Hardware und Unterhaltungselektronik in Deutschland. Vor dem Insolvenzantrag betrug im Geschäftsjahr 2013 / 2014 der Jahresumsatz des Händlers bei rund 113,9 Millionen EUR, jedoch bei einem Verlust von circa 2,4 Millionen EUR. Letztmalig war der PC-Händler Atelco in den Jahren 2009 bzw. 2010 mit dem Verkauf seiner Produkte aus dem Computerbereich profitabel. Die Krise des PC-Händlers aus NRW zeichnete sich also schon vor etlichen Jahren ab.

Stornierung der Vorkassebestellungen garantiert?


Verbraucherdienst e.V. fiel auf, dass Kunden noch Waren auf der Webseite www.atelco.de (auch mit Vorkasse via PayPal) bestellen können. Auf einer schwer zu findenden Unterseite nimmt der Computerhändler Atelco unter dem Stichwort „Zeit für Veränderung!“ mit einer Erklärung zur Insolvenz Stellung. „Die Bezahlung der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter ist für drei Monate bis einschließlich zum 30.09.2015 über die Zahlung von Insolvenzgeld sichergestellt.“, heißt es dort. „Vorkassezahlungen zur Warenbestellung sind inzwischen wieder möglich. Die Lieferung der Ware bzw. die Rückzahlung des Geldes bei Stornierung wird für alle Vorkassebestellungen ab dem 23.07.2015 durch den Insolvenzverwalter garantiert.“, wird in der Meldung zur Pleite von dem Händler Atelco dem Kunden eingeräumt.

Zukunft des PC-Händlers Atelco ist noch ungewiss


Laut der aktuellen Stellungnahme des Computerhändlers aus Möhnesee seien die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter für drei Monate bis zum 30.09.2015 über die Zahlung des Insolvenzgeldes gesichert. Derzeitig lote der Vorstand mit dem Insolvenzverwalter eine „langfristige Sanierung bzw. Restrukturierung“ von Atelco aus. Bereits seien mit dem Lieferanten Absprachen getroffen worden um die weitere Belieferung des Unternehmens sicherzustellen. Somit ist die weitere Zukunft des Computerhändlers Atelco leider noch weiter ungewiss. Aus diesem Grund sollte bei Problemen bezüglich bestellter Ware, die mit Vorkasse bezahlt wurde, schnell gehandelt werden. Mitglied sein heißt – nicht allein zu sein.

Verbraucherdienst e.V. informiert über die Insolvenz des Computerhändlers


Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihrer Bestellung seit der Insolvenz bei Atelco gemacht? Wurde Ihre per Vorkasse gelieferte Ware trotz der Insolvenz des PC-Händlers geliefert? Bitte berichten Sie uns Ihre Erlebnisse mit dem insolventen Computerhändler aus Möhnesee (Kreis Soest). Apropos – auch die Internethändler www.Hardware-Versand.de bzw. www.Anobo.de sind ebenfalls von der Insolvenz betroffen, da diese Verkaufsplattformen ebenfalls von Atelco Computer Aktiengesellschaft betrieben werden. Verbraucherdienst e.V. informiert Sie gerne am Telefon oder per E-Mail bei Problemen bezüglich der Insolvenz des bekannten Computerhändlers Atelco.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.