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Mittwoch, 21. Mai 2014

Bearbeitungsgebühren | Bundesgerichtshof zu Verbraucherkrediten

In einem aktuellen Urteil (Az.: XI ZR 170/13, XI ZR 405/12) sprach sich der Bundesgerichtshof (BGH) gegen die Bearbeitungsgebühren bei Bankkrediten für Verbraucher aus.

Keine Goldquelle für Banken mehr  –Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH)

Durch das aktuelle Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) entstehen Bankkunden bei Verbraucherkrediten keine exorbitanten Zusatzkosten mehr. Laut dem klagenden Anwalt sei die Bearbeitungsgebühr, die von den Banken bei einem Abschluss verlangt wurde, eine (Zitat) „Goldquelle“ (Zitat Ende) bzw. ein (Zitat) „uferloses Instrumentarium“ (Zitat Ende) gewesen. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.


Kein Bearbeitungsgeld bei Krediten mehr

Die Richter am Bundesgerichtshof (BGH) entschieden in dem Urteil, dass die früheren Vertragsklauseln bei Kreditverträgen unwirksam seien. Das laufzeitunabhängige Bearbeitungsgeld bei Krediten darf nicht mehr von den Banken erhoben werden. Somit müssen Verbraucher nur noch zusätzlich die Zinsen zu Ihren Krediten bezahlen.

Rückforderungen über mehrere Millionen Euro werden erwartet

In der Vergangenheit verzichteten bereits einige Banken auf Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten. Jedoch warteten andere Bankinstitute die Grundsatzentscheidung der hohen deutschen Richter ab. Da Banken bei jedem Abschluss eine einmalige Bearbeitungsgebühr von ein bis drei Prozent verlangten, könnten nun Ansprüche von Rückforderungen über mehre Millionen Euro auf die Bankinstitute zukommen. Die Banken hätten laut dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) die Verbraucher zu sehr ungerecht behandelt.

Banken in der Revision beim Bundesgerichtshof gescheitert

Die Kläger beim Bundesgerichtshof (BGH) waren schon in den richterlichen Vorinstanzen erfolgreich bezüglich der Rückforderung der Bearbeitungsgebühren von der Deutschen Postbank und der Essener National-Bank. Diesmal sind die Banken bei der Revision jedoch gescheitert, denn die Richter am Bundesgerichtshof (BGH) folgten der vorausgegangenen Rechtsprechung einiger Oberlandesgerichte.

Rückforderung der Bearbeitungsgebühr möglich

Sie können Ihren Anspruch auf Rückforderung der Bearbeitungsgebühr bei Bankkrediten zurückfordern. Allerdings verfällt der Anspruch auf Rückforderung bereits nach drei Jahren. Keine Rückforderungsansprüche haben jedoch Kunden, die die Höhe der geforderten Bearbeitungsgebühr mit Ihrer Bank frei festgesetzt haben. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Haben Sie Fragen zu den Rückforderungen der Bearbeitungsgebühren?

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Montag, 23. Januar 2012

Maxi Tipp Ltd lässt durch Rechtsanwalt John Markou beitreiben

Eine dreiste Zahlungsaufforderung im Namen Maxi Tip Ltd durch dubiosen Rechtsanwalt erfährt Wilhelm A. Er glaubte seinen Augen nicht zu trauen als er seinen Briefkasten öffnete, und eine Zahlungsaufforderung des Rechtsanwaltes John Markou & Partner fand. Als Auftraggeber der Zahlungsaufforderung gibt RA John Markou die Maxi Tipp Ltd. an.


Herr A. wandte sich mit der Forderung der Maxi Tipp Ltd. als Mitglied direkt an den Verbraucherdienst e.V.  Ein Datum des angeblich geschlossenen Vertrags wird nicht genannt. Laut den  Zahlungsaufforderungen des Herrn John Markou, die Verbraucherdienst e.V. auch von weiteren Mitgliedern vorliegen, fordert die Maxi Tipp Ltd. in allen Fällen einheitlich 73,00 Euro. Zuzüglich Inkassogebühren usw. wird ein Gesamtbetrag von 112,50 Euro von Anwalt Markou gefordert. Sieht man einmal vom Auftraggeber des RA Markou, der Maxi Tipp Ltd. ab, erinnert die Vorgehensweise sehr an die Abmahnwelle der Rechtsanwältin Davoutaki. Auch RA John Markou ist laut eigenen Angaben seiner Zahlungsaufforderungen als Anwalt registriert in Athen. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.


Allerdings bedient sich der Herr Markou erheblicher Druckmittel um sicher zu stellen, das die angeschrieben Verbraucher auch wirklich zahlen ohne zu prüfen. Story John Markou und Maxi Tipp weiterlesen ...



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