Mittwoch, 29. Februar 2012

Glücksmagazin Tipp 300, Marie, Sophie, Marisa


Im Zusammenhang mit Glücksmagazinen wie z.B. Tipp 300, Marie, Maximalservice, Sophie, Marisa oder Gewinnratgeber eingehende Zahlungsaufforderungen informiert Verbraucherdienst e.V. 

Die Zahlung einer solchen Forderung gleicht einem Schuldanerkenntnis. Aufgrund dieses Schuldanerkenntnisses könnten weitere Forderungen mit Hinweis auf unterschiedliche Abo-Laufzeiten der einzelnen Glücksmagazine die Folge sein.

Wie kommt es zu Zahlungsaufforderungen von Glücksmagazinen wie z.B. Tipp 300, Marie, Maximalservice, Sophie, Marisa oder Gewinnratgeber?

Betroffene Konsumenten informierten Verbraucherdienst e.V., dass vorab ein überraschender Anruf seitens der Glücksmagazine erging. Ungeklärt blieb die Tatsache für die Verbraucher, woher die beauftragten Call-Center die Rufnummer der Mitglieder des Verbraucherdienst e.V. hatten. Auch die Abgabe eines Einverständnisses für die Anrufe verneinten die betroffenen Mitglieder mit Bestimmtheit. Sollten die Angaben der Mitglieder des Verbraucherdienst e.V. bzgl. einer fehlenden Einverständniserklärung für einen Werbeanruf zutreffen, handelt es sich bei den Anrufen um unerlaubte Werbeanrufe (Cold Call). Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.


Wie kann ich mich in diesen Fällen schützen?
Wenn das Telefon klingelt und es wird ein Glücksmagazin wie Tipp 300, Marie, Marisa, Maximalservice, Sophie, Gewinnratgeber zur einmaligen Ansicht versprochen, gilt es besonnen zu reagieren. Niemals am Telefon auf Fragen unbedacht mit JA antworten, sonst sitzt man schnell in der Kostenfalle eines Gewinnspiel- Blättchens bzw. Glücksmagazins.

Wie reagiere ich richtig?
Der beste Schutz vor einem unerlaubten bzw. unerwünschten Werbeanruf ist - konsequent Hörer auflegen.

Sollte man sich auf ein solches Telefonat eingelassen haben ist wichtig zu wissen, dass auch per Telefon ein rechtskräftiger Vertrag abgeschlossen werden kann (Fernabsatzgesetz). Die von Verbrauchern häufig vertretene Auffassung, für einen rechtskräftigen Vertrag sei eine Unterschrift notwendig, trifft nicht zu. Geregelt wird die Form des telefonischen Vertragsabschlusses im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).



Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Kostenlose Infos erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.



Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Insolvenz der Immobase AG - Schadensersatzansprüche

Verbraucherdienst e.V. berichtete bereits im Jahr 2010 zur Vorgehensweise der Immobase AG. Im besonderen Fokus standen seinerzeit unter anderem Genusscheine mit einer 9%-igen Verzinsung. Siehe Genussrechte der Firma Immobase AG - Fragwürdiges Angebot

Der Dialog mit Immobase AG, deren Vorstandsvorsitzende die aus dem Gewinnspielbereich bekannte Frau Elke Boehnke ist, verlief inhaltlich unbefriedigend. Es ergaben sich seinerzeit mehr neue Fragen als bestehende beantwortet wurden. Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.



Schadensersatz-Urteile gegen insolvente Immobase AG
 
 
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Freitag, 24. Februar 2012

Unerwünschter Werbeanruf für Firmitas Capital Inc.


Gelockt werden Interessenten für die Aktie Firmitas Capital Inc. mit dem Hinweis auf einen angeblich garantierten Aktienrückkauf zu 11 Euro pro Aktie über das Handelsportal von Lang & Schwarz.


Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor der Offerte zur Firmitas-Aktie (WKN A1C01R). So unterhalte „keine der Gesellschaften der Lang & Schwarz Gruppe Geschäftsbeziehungen zu den genannten Gesellschaften und hat auch keine Vereinbarungen hinsichtlich der Aktien der Firmitas Capital Inc. getroffen“. Die BaFin hat eine Untersuchung wegen des Verdachts der Markt­manipulation eingeleitet. Des Weiteren weist die Bundesanstalt darauf hin, „dass sich Anleger im Einzelfall auch selbst wegen versuchten Insiderhandels strafbar machen können“. Quelle
 Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

Auch der Verbraucherschutzverein Verbraucherdienst e.V. Essen informiert immer wieder präventiv über Angebote zu Aktienkäufen, die aus heiterem Himmel per Telefon offeriert werden. Struktur und Vorgehensweise bei Angeboten zum Aktienkauf mittels unerwünschter Werbeanrufe sind immer ähnlich. Im Fall der Marktmanipulation bzw. Kursmanipulation, wie von der BaFin im Zusammenhang mit der Aktie Firmitas Capital Inc. (WKN A1C01R)  ebenfalls vermutet, spricht man vom sogenannten Scalping. Wie man Scalping erkennt.

Verbraucherdienst e.V. informiert im Rahmen von Kursmanipulation, Marktmanipulation, Aktienverkauf per unerlaubten Werbeanruf.



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Freitag, 17. Februar 2012

Fair Cap GmbH Innov8 Social Media PLC Telefonverkauf



Unerwünschte Werbeanrufe zum Zweck des Verkaufs der Aktie Innov8 Social Media PLC (WKN A1JNWE) wurden in diesen Tagen dem Verbraucherdienst e.V. von Verbrauchern gemeldet. Als Anrufer wurden dem Verein, seitens der Betroffenen, Mitarbeiter des Unternehmens Fair Cap GmbH aus Neukirchen-Vluyn genannt.


Zunächst, so die Anleger, die den Kaufempfehlungen der Fair Cap GmbH mittels  Werbeanrufe gefolgt sind, war die forcierte Frequenz der Anrufe für den Kauf der Aktie Innov8 Social Media PLC ungewöhnlich. Doch wer sich von den Telefonverkäufern der Fair Cap GmbH (WKN A1JNWE) zum Kauf einer zumindest geringen Stückzahl an Innov8 –Aktien animieren ließ, sah sich kurze Zeit später weiteren Werbeanrufen ausgesetzt. Die Folgeanrufe hatten zum Ziel, den neu gewonnen Anleger zu Nachkäufen zu bewegen. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.


Kurze Zeit später wurde die Aktie vom Handel bis auf weiteres ausgesetzt. 

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