Montag, 30. November 2020

Cyberence KFT – über die möglichen Kosten des Portals „FlirtyCougars“

Hohe Rechnungen oder eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassobüro können die Folge sein, wenn kostenpflichtige Dienste des Dating-Portals „FlirtyCougars“ genutzt werden. Zwar ist eine Anmeldung kostenlos, doch das muss nicht bedeuten, dass alle angebotenen Dienstleistungen auch kostenfrei sind. Betrieben wird das Portal von Cyberence KFT.

Titel: Cyberence KFT – über die möglichen Kosten des Portals „FlirtyCougars“


Cyberence KFT - betreibt die Dating-Seite „FlirtyCougars“

„Hübsche Frauen und Romantik finden!“ Mit kostenlosen Registrierungen u.a. wird auf dem Portal „FlirtyCougars.com“ geworben. Betrieben wird das Portal von der Firma Cyberence KFT mit Sitz in Verebeshegy Street, Csomad, 2161, Ungarn. Trotz des Sitzes sind die Seiten der jeweiligen Sprache des Besuchers angepasst; deutsche Nutzer werden demzufolge mit deutschsprachigen Texten und Versprechungen begrüßt: „Jetzt anmelden!“

Interessierte sollten wissen: es mag vielleicht möglich sein, sich kostenlos auf den Datingseiten der Cyberence KFT anzumelden, jedoch sind bestimmte Angebote nur durch die zusätzliche Buchung kostenpflichtiger Abos nutzbar.

Die entstehenden Kosten sind unter Umständen nicht jedem Nutzer klar, der seine Daten durch die kostenlose Registrierung mitteilt. Schnell entstehen so hohe Kosten, die bei Nichtzahlung weitergehende Folgen haben können, wie unter anderem Post von einem Inkassounternehmen.

Inkassounternehmen fordern für Betreiber von Dating-Seiten

Regelmäßig werden uns von Mitglieder Zahlungsaufforderungen von diversen Inkassounternehmen vorgelegt. Häufig sind Forderungen dabei, in denen im Auftrag von Dating-Portal-Betreibern dem Empfänger vorgeworfen wird, kostenpflichtige Dienstleistungen der jeweiligen Webseite in Anspruch genommen zu haben. In weiteren bekannten Fällen wurde im Auftrag eines Payment-Dienstleisters gefordert. Nicht selten wird die Zahlung noch offener Forderungen in dreistelliger Höhe verlangt. Wird nicht gezahlt, drohen Inkassobüros meist mit einem gerichtlichen Verfahren, was demzufolge weitere Kosten verursachen könnte. Darüber hinaus droht eine Meldung bei Scoring-Agenturen, sprich der SCHUFA.

Zahlungsaufforderungen sollten nicht ungelesen in der Tonne landen. Stattdessen ist es empfehlenswert, den Inhalt auf seine Richtigkeit hin zu prüfen. Reagieren statt Ignorieren. Um sich mehr Informationen über eine Inkasssoforderung zu beschaffen, ist es hilfreich, eine Suche im Rechtsdienstleistungsregister zu veranlassen.

Hilfe bei Dating-Portalen und Inkassoforderungen

Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung von einem Inkassounternehmen erhalten? Weil Sie sich angeblich auf einer kostenpflichtigen Datingseite angemeldet haben sollen? Oder haben Sie allgemeine Fragen zur Anmeldung und Kündigung auf Flirtportalen wie „flirtycougars.com“? Sie können den Verbraucherdienst e.V. per E-Mail oder am Telefon kontaktieren.

Kostenlose Infos erhalten Sie telefonisch:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten. Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Donnerstag, 26. November 2020

D. I. E. GmbH, Monheim: Abos auf Dating-Portalen kündigen

Wir informieren weiterhin über die Casual Dating-Portale der D. I. E. GmbH aus Monheim, ehemals Ideo Labs GmbH. Auch zum Jahresende 2020 besteht die Möglichkeit, sich zwar kostenlos zu registrieren, aber letztendlich eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft abzuschließen. Wie man diese kündigen kann, erfahren Sie hier.

Bildtitel: D. I. E. GmbH, Monheim: Abos auf Dating-Portalen kündigen


Eine kostenlose Registrierung muss keine kostenlose Nutzung bedeuten

„Jetzt KOSTENLOS registrieren“ – so laden diverse Portale der D. I. E. GmbH aus Monheim. Die Initialen stehen für Digital Interactive Experiences, frei übersetzt für digitale interaktive Erfahrungen. Diese können auf den zahlreichen Casual-Dating-Portalen besagter Firmen sammeln. Um sich „kostenlos“ zu registrieren, werden Angaben wie das Geschlecht und eine E-Mailadresse abgefragt. Zusätzlich soll ein Haken bei dem Feld „Ich akzeptiere die AGB & Datenschutzbestimmungen“ setzen.

Bei Portalen der D. I. E. GmbH ist dringend anzuraten, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorab gelesen werden. Wichtige Informationen, wie u.a. dass es nach der kostenlosen Anmeldung zu einer kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft auf dem jeweiligen Portal kommen kann, sollten Nutzern bewusst sein. Viele Mitglieder trugen uns ihre Erfahrungen mit der Firma aus Monheim vor. Des Weiteren wurden uns mehrere Zahlungsaufforderungen von der D. I. E. GmbH als E-Mail vorgelegt. Darin wurden laut des Abesenders noch offene Mitgliedsbeiträge eingefordert.

Dabei ist vielen Verbrauchern nicht unbedingt bewusst, dass Sie nach dem Eintragen Ihrer Daten bereits ein kostenpflichtiges Abo abschließen können. Nur die kostenpflichtige Variante soll Nutzern Möglichkeiten wie die Kontaktaufnahme zu anderen Personen auf der jeweiligen Plattform bieten.

Aktuell bekannte Casual Dating-Portale der D. I. E. GmbH

Die D. I. E. GmbH betreibt zahlreiche Portale, die man unter dem Thema „Casual Dating“ zusammen fassen könnte. Aktuell sind uns folgende Webseiten bekannt (Stand 25.11.2020)

  • 4.dating
  • 6.dating
  • c.dating
  • click-and-date.de
  • daily-date.at
  • daily-date.ch
  • daily-date.de
  • dateformore.at
  • dateformore.ch
  • dateformore.de 
  • flirt-lounge.com 
  • flirtdate18.com 
  • flirtygirls.de 
  • just-date.de 
  • lol-date.de 
  • million-dates.com 
  • now-date.de 
  • only-dates.de 
  • s.dating 
  • wow-date.de 
  • wowdate.de

Nicht gezahlte Mitgliedsanträge: Mahnung via Email

Uns wurden Emails von D. I. E. GmbH vorgelegt, die betroffene Verbraucher erhielten. In den Mails schrieb die Firma, dass auf bisherige Mahnungen nicht reagiert wurde und somit weiterhin der Mitgliedsbeitrag für die Nutzung eines bestimmten Portals ausstehen soll. Somit werden Empfänger letztmalig zur Zahlung aufgefordert. Sofern der Betrag nicht innerhalb einer gewissen Frist beglichen wird, drohen weitere Konsequenzen, wie die Eröffnung eines gerichtlichen Mahnverfahrens.

Es soll auch Verbraucher geben, die Abbuchungen durch die D. I. E. GmbH auf ihren Kontoauszügen feststellten. Die Nutzer scheinen der Firma aus Monheim scheinbar eine Einzugsermächtigung oder ein SEPA-Mandat für Lastschriften erteilt zu haben.

Kündigen der Premium-Mitgliedschaft

Dass sich nach Ablauf der 14 Tage die Mitgliedschaft in eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft mit einer Mindestlaufzeit von 6 Monaten verwandelt werden, wird einigen Verbraucher meist erst mit der Abbuchung bewusst.

Aus den AGB der Seite „Dateformore“: „Das kostenpflichtige Vertragsverhältnis kann unter Einhaltung der nachfolgend genannten Fristen vor Ablauf des erworbenen Zugangszeitraums ordentlich gekündigt werden. Bei Vertragslaufzeiten von weniger als drei Monaten beträgt die Kündigungsfrist eine Woche, bei Vertragslaufzeiten von drei Monaten oder mehr beträgt die Kündigungsfrist einen Monat. Sofern beim Kauf der kostenpflichtigen Mitgliedschaft eine andere Frist genannt wurde, ist diese einzuhalten.“

Die Kündigung sollten unzufriedene Kunden so bald wie möglich erklären. Hierbei wäre es von Vorteil, dass der Eingang der Kündigung nachgewiesen werden kann. Laut Erfahrungen betroffener Verbraucher sollte eine Kündigung per Einschreiben mit Rückschein verschickt werden, der Rückschein ist gut aufzubewahren.

Hilfe bei D. I. E. GmbH und Abos bei Dating-Portalen

Haben Sie auch Erfahrungen mit der D. I. E. GmbH und/oder haben eine überraschende Rechnung für die Nutzung eines Dating-Portals erhalten? Oder haben Sie gar schon eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkasso-Unternehmen erhalten? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten. Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Donnerstag, 19. November 2020

City-Verlag24 GmbH fordert für BCV Verlag

Gewerbetreibende kennen das: via Telefon, Fax oder gar persönlich versuchen Dienstleister, kostspielige Verträge für Werbeanzeigen an den Mann zu bringen. In der Vergangenheit traten auch Unternehmen in Erscheinung, die Offerten via Fax verschicken. So auch der BCV Verlag aus der Türkei. Wird der Anzeigenauftrag bestätigt, kann eine Rechnung durch die City-Verlag24 GmbH folgen.

Titel: City-Verlag24 GmbH fordert für BCV Verlag


BCV Verlag: Retourfax bzw. Anzeigenofferte für ein Druckobjekt „Bürger Info Folder“

Ein betroffener Gewerbetreibender legte uns eine Offerte von einer Firma namens BCV Verlag vor. Sitz bzw. genaue Anschrift des Absenders ist laut des Formulars Kilbris Sehitleri Cad. NO: 134/1/45. 35600 Konak/Izmir (TR). In diesem schriftlichen Angebot werden Anzeigenfelder für kostenpflichtige Werbenanzeigen angeboten. Diese Anzeigen sollen in einem „Bürger Info Folder“ erscheinen. Details über das Druckobjekt bleiben unbekannt.

Der Anzeigenvertrag würde sich auf ein Jahr belaufen und insgesamt drei kostenpflichtige Auflagen beinhalten. Die Auflagenstärke soll mindestens 1.000 Stück pro Ausgabe betragen. Der Preis für ein Anzeigenfeld: 398 EUR. Hinzu kommen Kostenpunkte wie die Satz- und Farbpauschale. Gewerbetreibende, die das Schriftstück unterschrieben zurückschicken, laufen Gefahr, einen teuren Vertrag abzuschließen. Unternehmer haben bei B2B keinen Anspruch auf Widerruf.

Scan: Offerte BCV Verlag / Okt 2020
Offerte BCV Verlag / Okt 2020


Rechnung von City-Verlag24 GmbH

Wer die Offerte unterschrieben zurückschickt, könnte eine Rechnung von der Firma City-Verlag24 GmbH aus 60528 Frankfurt am Main erhalten. Das Unternehmen gibt in einem vorliegenden Schreiben bekannt, dass ein Anzeigenauftrag mit dem BCV Verlag vereinbart worden sein soll. Demzufolge berechnet City-Verlag24 GmbH die Veröffentlichung und fordert einen Gesamtbetrag in Höhe von 1.344,44 EUR.

Neben der Rechnung beinhaltet das Schreiben auch einen Korrekturabzug der Anzeige, die in dem Druckobjekt „Bürger Info Folder“ erscheinen soll. Innerhalb von sieben Tagen sollen gewünschte Änderungen mitgeteilt werden, sonst wird die Vorlage für den Druck freigegeben.

Die Firma City-Verlag24 GmbH selbst hat aktuell keine eigene Homepage, auf der wir uns weiter über die angebotenen Dienstleistungen informieren könnten (Stand 18.11.2020).

Scan: Rechnung City-Verlag24 GmbH / Nov 2020
Rechnung City-Verlag24 GmbH / Nov 2020


Erfolg bei der Abwehr durch Verbraucherdienst

Weiterhin ist die City-Verlag24 GmbH aktiv. Mit der Hilfe der angeschlossenen Rechtsanwälte des Verbraucherdienstes gibt es jedoch Möglichkeiten, sich erfolgreich gegen Forderungen zu wehren. 

Hilfe bei City-Verlag24 GmbH und BCV Verlag

Sind Sie Gewerbetreibender und haben eine Offerte vom BCV Verlag erhalten und unterschrieben zurückgeschickt? Oder haben Sie eine Rechnung von City-Verlag24 GmbH erhalten? Sie können den Verbraucherdienst e.V. per E-Mail oder am Telefon kontaktieren – auch aus Österreich und der Schweiz.

Kostenlose Infos erhalten Sie telefonisch:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten. Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

ARZ, GHZ und ITVH GmbH: Offerten für Handelsregister-Eintrag

Ein Dauerbrenner bei unseren Themen sind Offerten von Anbietern inoffizieller „Handelsregisterzentralen“ und „Gewerberegister“. In dem meisten Fällen werden jene Gewerbetreibende angeschrieben, die Änderungen und Neueintragungen im offiziellen Handelsregister veranlasst haben. In einem aktuellen Fall bekam ein Unternehmen sogar drei Angebote auf einmal. Die Firmennamen in diesem Fall: ARZ, GHZ und ITVH GmbH.

Titel: ARZ, GHZ und ITVH GmbH: Offerten für Handelsregister-Eintrag


Freche und überteuerte Angebote für Handelsregistereinträge

Leider scheint das folgende Szenario mittlerweile Standard: ein Unternehmer veranlasst eine Neueintragung oder Änderung im offiziellen Handelsregister – wie unter anderem eine Änderung der Anschrift. Es folgt kurz darauf ein Schreiben einer Firma, die ein inoffizielle Datenbank mit Adressdaten betreibt.

Es handelt sich dabei um Offerten, sprich unverbindliche Angebote. Auf dem ersten Blick können die Schreiben wirken, als stünde der Empfänger bereits in einem Vertragsverhältnis mit dem Absender. In den vorliegenden Fällen könnte sogar der Eindruck erweckt werden, dass es sich gar um eine Benachrichtigung einer Behörde handeln könnte.

Wie sind die Schreiben aufgebaut?

Die Texte der unterschiedlichen Schreiben ähneln sich stark und beschreiben in der Regel folgenden Umstand: „Ihre firmenrelevanten Daten wurden im Bundesanzeiger zur Kenntnis gebracht. (…) Die elektronische Veröffentlichung Ihrer Unternehmensdaten wurde bereits automatisch zentral zusammengeführt und für Interessenten elektronisch abrufbar im Internet (…) bereitgestellt“. Für diese Dienstleistung würden die Absender unterschiedliche Summen in Rechnung stellen (siehe Bilder) in den aktuellen Fällen handelt es sich um Beträge zwischen 837-885 EUR.

Die aktuellen Absender sollen laut der Schreiben ARZ, GHZ und ITVH GmbH heißen. Es ist keine Anschrift angegeben, sondern jeweils nur eine Bankverbindung.

Was Gewerbetreibende beachten sollten

Wichtig: es handelt sich bei diesen Schreiben um nicht verpflichtende Angebote, sozusagen Offerten. Erst wenn der Empfänger die geforderte Summe überweist, wird der Vertrag geschlossen. Unternehmer, Freiberufler und Selbständige haben bei B2B Geschäften keinen Anspruch auf Widerruf, von daher sollte eine etwaige Zahlung gründlich geprüft werden.

Nicht selten ist es auch der Fall, dass sich abgeschlossene Verträge automatisch verlängern, sofern sie nicht innerhalb einer angegebenen Frist gekündigt werden.

Versandte Offerten: Liste der Absender

Uns liegen derzeit die folgenden Absender von Offerten in möglicherweise unterschiedlichen Datenbanken bzw. Firmenverzeichnissen vor:

Scan: Offerte ARZ / NOV 2020
Offerte ARZ / NOV 2020

Scan: Offerte GHZ / NOV 2020
Offerte GHZ / NOV 2020

Scan: Offerte ITVH GmbH / NOV 2020
Offerte ITVH GmbH / NOV 2020


Hilfe bei Offerten für „Handelsregister“,„Gewerberegister“ u.ä.

Sind Sie Unternehmer, Freiberufler oder selbständig und haben eine der im Text dargestellten Offerten erhalten? Oder haben Sie gar das Dokument ausgefüllt zurückgesandt? Gewerbetreibende haben kein Widerrufsrecht, aber können bei uns erste Informationen erhalten. Nutzen Sie zu diesem Zweck unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten. Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.