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Dienstag, 6. September 2016

EKF Forderung droht mit Vorpfändung

Verbraucherin Frau K. aus Hessen leitete ein Dokument von „EKF Forderung“ an uns weiter, um über den Inhalt zu berichten. So verlangt die Firma aus Bremen ohne Nennung des Gläubigers eine Zahlung von mehr als 670 EUR. Um den Druck auf Frau K. zu erhöhen, wird bei Zahlungsunwilligkeit gar mit der Sperrung des Kontos gedroht.


Es soll an EK Flex BV überwiesen werden


Frau K. las unseren Bericht zu den Briefen der „EK Flex Forderungs Management“; diese Firma mit Sitz in Amsterdam forderte für eine angeblich unbezahlte Telefonsexdienstleistung gar über 5.000 EUR. In diesem Bericht taucht auch der zum Verwechseln ähnliche Name „EK Flex Forderung BV“ auf. In beiden Anschreiben jedoch war der Zahlungsempfänger EK Flex BV angegeben, sodass eine Verbindung mehr als wahrscheinlich ist.

Frau K. leitete uns die entsprechenden Dokumente der EKF Forderung weiter und ergänzte, dass sie die in dem Schreiben angegebene Telefonnummer laut eigener Aussage anrief, doch dabei feststellen musste, dass diese ungültig sei.


Ansichten des Anschreibens 


Dank der Verbraucherin Frau K. können sich nun alle interessierten Leser dieses Blog ein Bild des Anschreibens machen. EKF Forderung behauptet in dem Schreiben, dass „trotz zahlreicher Mahnungen“ keine Zahlungsbereitschaft erkennbar wäre. EKF Forderung sieht demzufolge keine andere Möglichkeit, als mit einer Vorpfändung zu drohen.

Ein solches Formular mit der Bezeichnung „Vorpfändung“ ist auch tatsächlich mit versandt worden. Dort ist sind die einzelnen Kostenpunkte samt der Gesamtforderung aufgelistet. So wird insgesamt 672,43 EUR verlangt und unter anderem die außergerichtlichen Kosten mit 284,09 EUR beziffert.

Beitragsbild: Anschreiben EKF Forderung, Bremen, 26.08.2016
Anschreiben EKF Forderung | 26.08.2016


Beitragsbild: Formular "Vorpfändung" der EKF Forderung | 26.08.2016
Formular "Vorpfändung" der EKF Forderung | 26.08.2016


Verbraucherzentrale Niedersachsen berichtet über EKF Forderung


Auch die Verbraucherzentrale Niedersachsen berichtet unter ihrer Rubrik "Vorsicht Falle" über die Schreiben von EKF Forderung.

So wird auch einen vergleichbaren Fall berichtet, in dem eine Verbraucherin nahe Oldenburg eine Zahlungsaufforderung der EKF Forderung in der gleichen Höhe von 672,43 EUR erhalten.  Auch hier lag ein „täuschend echt aussehendes Pfändungsformular“ dem Schreiben bei. Auch hier ist kein Gläubiger angegeben – es bleibt somit unbestätigt, für welchen Vertragsabschluss Beträge offen sein sollen.

Kontaktmöglichkeit mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch ein Schreiben von EKF Forderung erhalten? Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeit:

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:
0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Freitag, 5. August 2016

Fox Opper Forderungs Management droht mit Kontosperrung

Fox Opper Forderungs Management ist laut des eigenen Briefkopfes in den Bereichen außergerichtliche Forderungseinzüge, Inkasso Außendienstund gerichtliche Mahnbescheide tätig. Nun droht das Unternehmen aus München mit einer Vorpfändung, sofern der geforderte Betrag von nahezu 500 EUR nicht gezahlt wird.

Fox Opper Forderungs Management droht mit Kontosperrung

Androhung einer Kontosperre für die WIN24


Uns liegt eine Schreiben von Fox Opper Forderungs Management aus München vor. Der Betreff lautet „Abgetretene Forderung der Firma Fox Opper Forderungs B.V.“ und soll für „WIN24“ sein. Der Empfängerin dieses Briefes, die uns die Unterlagen freundlicherweise zur Verfügung stellte, wird vorgeworfen, dass sie die Zahlung noch offener Beträge verweigert hätte. Als Reaktion droht die Münchner Firma mit einer Vorpfändung:

„Sie müssen damit rechnen, dass Ihr Konto in Kürze gesperrt sein wird. Sie haben dann keine Zugriffsmöglichkeit mehr.“

Fox Opper Forderungs Management fordert einen Betrag in Höhe von 499,49 EUR, um die Sperrung zu vermeiden. Es ist ein Überweisungsträger als Anlage beigelegt. Die Bankdaten verweisen auf niederländisches Konto.

Fox Opper Forderungs Management: Vorpfändung als Druckmittel


Tatsächlich ist den Unterlagen ein Dokument beigefügt, welches mit „Vorpfändung“ betitelt ist. Eine Vorpfändung stellt ein vorläufiges Zahlungsverbot dar. Das bedeutet, dass der Drittschuldner nicht mehr an SchuldnerInnen zahlt. Eine solche Vorpfändung wird durch einen Gerichtsvollzieher zugestellt; auf dem Dokument der Fox Opper Forderungs Management ist ein Hinweis auf eine Gerichtsvollzieherverteilungsstelle enthalten.

Aufgelistet sind folgende Beträge: Gesamtforderung 499,49 EUR, Außergerichtliche Kosten 227,51 EUR, Festgesetzte Kosten und Kosten der Zwangsvollsterckung (sic!) Gerichts und GV-Kosten 247,42 EUR und Zinsen von 27,56 EUR.


Fox Opper Forderungs Management Anschreiben Seite 1
Anschreiben Fox Opper Forderungs Management | 27.07.2016

Anschreiben Fox Opper Forderungs Management, Vorpfändung | 26.07.2016
Fox Opper Forderungs Management, Vorpfändung | 26.07.2016


Optische Ähnlichkeit zu Schreiben der EK Flex Forderung Management

Derzeit melden sich verstärkt besorgte Verbraucher, um sich über Schreiben der EK Flex Forderung Management zu informieren. Es gibt laut der uns vorliegenden Dokumente von EK Flex Forderung Management und Fox Opper Forderungs Management Gemeinsamkeiten. So verlangent beide Unternehmen Forderung im Auftrag der WIN24 und haben im jeweiligen Briefkopf eine identische Adresse angegeben. Auch hier liegt ein Formular mit der Bezeichnung Vorpfändung bei.

Kontaktmöglichkeit mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch eine Forderung von Fox Opper Forderungs Management für die WIN24 erhalten? Oder gar eine Vorpfändung? Gerne können Sie sich für weitere allgemeine Informationen bei uns melden.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:
0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

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