Dienstag, 4. August 2020

IFS Inkasso verschickt „Letzte außergerichtliche Mahnung“

Uns liegt eine Zahlungsaufforderung des Absenders IFS Inkasso aus 11516 Berlin vor. Es sollen Kosten für einen Dienstleistungsvertrag in Verbindung mit Gewinnspielen offen sein. Hier erfahren Sie alles, was Sie zu der Forderung wissen müssen.

Titel: IFS Inkasso: Warnung vor „Letzter außergerichtlicher Mahnung“

Forderung für „Winners 49 & Top 400 & Millionenrente“?


Uns erreichte eine Forderung von einer „IFS Inkasso“, die für die angebliche Teilnahme an Gewinnspielen eine Summe von über 700 EUR fordern.

Angeblich sollen noch Beiträge aus der Teilnahme an Gewinnspielen offen sein, zumindest ist als Betreff „Winners 49 & Top 400 & Millionenrente Spielgemeinschaft“ angegeben. Dieses aktuelle Schreiben soll laut der IFS Inkasso den letzten Versuch darstellen, dem Empfänger weitere vermeidbare Kosten zu ersparen.

IFS Inkasso schlägt dem Empfänger die Möglichkeit einer einmaligen Pauschalzahlung von insgesamt 239,19 EUR vor, um die Angelegenheit außergerichtlich zu regeln. Die eigentliche Gesamtsumme soll sich auf angeblich 717,79 EUR belaufen.

Ist die IKS Inkasso ein eingetragenes Inkasso-Unternehmen?


Als Kontaktadresse ist nur eine CAYA Postbox 605508 in 11516 Berlin angegeben. Dabei handelt es sich um einen Service zur Digitalisierung der Briefpost. Als Kontoverbindung wurde ein deutsches Konto angegeben.

Das Inkassoschreiben wirft viele Fragen auf. So scheint es, als ob die angegebenen Daten aus unterschiedlichen Quellen stammen. So ist unter anderem das Logo einer Kanzlei dem Schreiben zu entnehmen, während die HRB Nummer (Registergericht Berlin) auf eine weitere Firma verweist.

Wir versuchten Antworten über die Webseite zu finden, indem wir die Email-Adresse ifs@conciliationservice.eu als Grundlage nahmen – doch die dazugehörige Seite wird aktuell gewartet (Stand 04.08.20)

Scan: Mahnung IFS Inkasso / July 2020
Mahnung IFS Inkasso / July 2020

Wie sollte man auf fragwürdige Forderungen reagieren?


Wichtig: Berechtigte Inkassoforderungen sollten niemals ignoriert oder gar im Papierkorb landen. Die Folgen wären kostspielig, so könnten ein gerichtlicher Mahnbescheid oder gar ein Vollstreckungsbescheid die Folgen sein. Es ist empfehlenswert, eintreffende Forderungsschreiben auf ihre Richtigkeit zu prüfen.

Es kam in der Vergangenheit häufiger zu unberechtigten Forderungen durch vermeintliche Inkassounternehmen, die mit weiteren Maßnahmen drohten. Betroffene Verbraucher haben die Möglichkeit, erhaltene Zahlungsaufforderungen selbst zu prüfen:



  • Sind folgende Angaben vorhanden? Firma des Auftraggebers, Forderungsgrund, Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses?
  • Hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, aber die Bankverbindung weist ins Ausland?
  • Überhöhte Inkasso-Gebühren?
  • Ist der Inkassodienstleister in Deutschland (Überprüfbar auf rechtsdienstleistungsregister.de) registriert?




Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens IFS Inkasso erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, scheint unwahrscheinlich. Zahlen Sie nicht! Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Montag, 3. August 2020

Pro Claim AG: Warnung vor „Letzter außergerichtlicher Mahnung“

Aktuell liegt eine Forderung des Absenders Pro Claim AG Forderungsmanagement und Inkasso Büro aus 60325 Frankfurt am Main vor. Es sollen Kosten für einen Dienstleistungsvertrag in Verbindung mit Gewinnspielen offen sein.

Titel: Pro Claim AG: Warnung vor „Letzter außergerichtlicher Mahnung“

Pro Claim AG gibt sich als Mitglied des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmer aus


Das Thema „Unseriöse Zahlungsaufforderungen“ sind ein Dauerbrenner hier im Blog, nicht selten folgen zahlreiche fragwürdige Forderungen von verschiedenen Firmen hintereinander. Sie alle haben Gemeinsamkeiten: sie fordern für die angebliche Teilnahme an Gewinnspielen und die Summe soll ins Ausland überwiesen werden.

Aktuell liegt uns ein Schreiben einer „PRO CLAIM“ vor, die ihren Sitz in der Mainzer Landstraße 50 in 60325 Frankfurt am Main haben soll. Die Texte ähneln bereits bekannten Schreiben stark: „Unser Mandant hat uns bevollmächtigt, die unten aufgeführte gemahnte Forderung, aus Ihrer telefonischen Anmeldung zum Dienstleistungsvertrag „TOP200 Gewinnspiele / Eurojackpot-49“ … und dann endet der Satz auf unerklärliche Weise.

Angeblich will die Pro Claim AG Mitglied im BDIU sein, dem Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmer. Dem ist nicht der Fall! Der BDIU warnt sogar in einem aktuellen Blog-Beitrag vor den „Betrügerbriefen“ der genannten Firma und sagt ebenfalls: Nicht zahlen!

Über 280 EUR werden verlangt


Viele Informationen, welche in einer seriösen Inkassoforderungen vorhanden sein sollten, werden in dem Schreiben nicht aufgeführt. So fehlt die Nennung des Mandanten und die Details des Vertrags, dessen Kosten noch nicht beglichen sein sollen. Gefordert wird eine Summe in Höhe von 283,46 EUR, die innerhalb von 9 Tagen überwiesen werden soll. Als Kontoverbindung ist ein polnisches Konto angegeben.

Es handelt sich hierbei um kein Inkasso-Unternehmen, welches im deutschen Rechtsdienstleistungsregister eingetragen ist. Demzufolge ist die Pro Claim AG auch nicht befugt, Geld für die Teilnahme an Gewinnspielen beizutreiben.

Scan: Pro Claim AG  Forderung / Juli 2020
Pro Claim AG  Forderung / Juli 2020


Wie sollte man auf fragwürdige Forderungen reagieren?


Wichtig: Berechtigte Inkassoforderungen sollten niemals ignoriert oder gar im Papierkorb landen. Die Folgen wären kostspielig, so könnten ein gerichtlicher Mahnbescheid oder gar ein Vollstreckungsbescheid die Folgen sein. Es ist empfehlenswert, eintreffende Forderungsschreiben auf ihre Richtigkeit zu prüfen.

Es kam in der Vergangenheit häufiger zu unberechtigten Forderungen durch vermeintliche Inkassounternehmen, die mit weiteren Maßnahmen drohten. Betroffene Verbraucher haben die Möglichkeit, erhaltene Zahlungsaufforderungen selbst zu prüfen:


  • Sind folgende Angaben vorhanden? Firma des Auftraggebers, Forderungsgrund, Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses?
  • Hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, aber die Bankverbindung weist ins Ausland?
  • Überhöhte Inkasso-Gebühren?
  • Ist der Inkassodienstleister in Deutschland (Überprüfbar auf rechtsdienstleistungsregister.de) registriert?




Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens Pro Claim AG erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, scheint unwahrscheinlich. Zahlen Sie nicht! Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Freitag, 31. Juli 2020

Trading-Scam: Vorsicht vor unseriösen Online-Brokern

Der Betrug mittels Apps und Webseiten unseriöser Online-Broker ist im Internet weit verbreitet. Die Masche dahinter scheint relativ simpel, aber wirkt effektiv: es werden auf beliebten Kanälen im Netz diverse Werbeanzeigen geschaltet, um potenzielle Opfer auf seriös wirkende Online-Broker zu locken. Die dort zum Teil unrealistischen Gewinnversprechen sollen zu einer möglichst hohen Einzahlung führen. Doch birgt dieses Online-Trading die Gefahr, dass das eingezahlte Geld im Nirvana bzw. den Geldbörsen der betrügerischen Broker verschwindet.

Titel: Trading-Scam: Vorsicht vor unseriösen Online-Brokern

Angeblich lukrative Angebote der Trading-Scammer per Mail


Im Schlaf Geld verdienen bzw. das Geld für sich arbeiten lassen – besonders bei einer aktuell ungünstigen Zinslage kann eine alternative Kapitalanlage lukrativ und demzufolge verlockend wirken. In Deutschland werden Online Broker und sogenannte – und zum Teil automatische - Trading Bots immer beliebter. Diese Software soll errechnen, welche Investitionen sich lohnen.

Um auf solche Angebote aufmerksam zu machen, sollen hierzulande von den dubiosen Online-Brokern bekannte Namen und Formate (u.a. „Bekannt aus der Höhle der Löwen!“) in ihren Werbeanzeigen genutzt werden. Auch Emails werden häufig als mit vielversprechenden Aussagen versandt. Bekannt sind unter anderem vergleichbare Überschriften wie:


  • “Innerhalb 1 Woche reich geworden – erfolgreiche Trader berichten”
  • “Bill Gates – Diese Top Secret Software machte ihn steinreich”
  • “Dieses System schafft Millionäre – Und du kannst es auch werden.”


Mit Werbeanzeigen in die Trading-Falle gelockt


Auch in den sozialen Medien sollen unseriöse Broker Angebote als Werbeanzeige geschaltet worden sein. Aberwitzige Schlagzeilen wie u.a. “Dieter Bohlen – Seine Familie ist in tiefer Trauer” oder “Unglaubliche Erfindung aus der Höhle der Löwen endlich enthüllt“ sollen auf die Webseiten der Broker locken, um Ihnen die Vorzüge der fragwürdigen Kapitalanlagen zu präsentieren.

Mit riesigen Renditen und halbgaren Versprechungen sollen neugierige Besucher für die erste Investition gewonnen werden. Schnell die dazugehörige Trading App auf das Handy geladen oder auf der Homepage der Betreiber registriert und schon kann das Online-Trading losgehen. Zuerst werden Geldeinsätze bis zu 250 Dollar geloadet, doch kann es sich um eine gefakte Webseite (samt Software) handeln, mit der die Betrugs-Broker das erfolgreiche Trading nur simuliert. Natürlich werden mit dieser Methode immer mehr Gewinne als Verluste verzeichnet.

Es wird mit falschen Versprechungen gelockt


Der unmittelbare Erfolg schafft Vertrauen und macht Lust auf mehr. Das Scamming-Opfer kann im wahrsten Sinne des Wortes sehen, wie das eingezahlte Kapital wächst und gedeiht. Sofern eine erste Auszahlung angefragt wird, funktioniert diese sogar reibungslos. Dies soll das Opfer aber nur in Sicherheit wiegen. Für den Trading-Scammer bedeutet es viel mehr das Gegenteil: nämlich, dass da „noch mehr zu holen ist“.

Mehr Einzahlungen könnten mehr Gewinne versprechen, das kennt man nicht nur aus der Welt der Zocker. Das Opfer wird in diesem Fall erneut gelockt, soll aber eine ungefähr 5-fach höhere Einzahlung tätigen, um dadurch selbstredend höhere Rendite zu erwirtschaften. Sollte das Geschäft mit der Rendite doch nicht mehr so gut laufen, sieht er sich gezwungen noch mehr einzuzahlen - damit er sein bereits eingezahltes Geld nicht verliert.

Trotz Gewinne: Es erfolgt keine Auszahlung


Eine andere Masche wäre: nach einer gewissen Zeit mit der Trading Software hat sich ein nicht unwesentlicher Gewinn angehäuft, den man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt auszahlen lassen möchte. Umso größer ist der Schreck, wenn dies auf einmal nicht möglich sein soll. Auf Nachfrage beim “Support” der Broker-Scammer erhalten Opfer die Information, dass noch mehr Geld eingezahlt werden müsse, damit eine Auszahlung vorgenommen werden kann.

Bei betrügerischen Brokern soll sogar behauptet worden sein, dass das Trading-Konto zum Beispiel mindestens 20.000 EUR aufweisen muss, damit überhaupt ausgezahlt werden kann. Absurd hohe Beträge, die zu alledem keine Garantien aufweisen. Selbst wenn diese hohen Summen eingezahlt werden – es wird nichts ausgezahlt. Im Gegenteil, auch die neu eingezahlten Beträge sind weg.

Fazit: Hohe Verluste bei den Opfern


Nicht selten verlieren einzelne Betrogene durch Trading-Scam und betrügerische Online-Broker Summen im dreistelligen Tausenderbereich. Die eingezahlten Gelder werden zu keinem Zeitpunkt einer tatsächlichen Kapitalanlage zugeführt. Die für Kunden sichtbare Handelsplattformen (auch Webseiten oder Apps) dienen ebenso wie das angebliche Kundenkonto als Illusion, um Opfer anzulocken.

Es soll ein komplexes, europaweit installiertes Geldwäschenetzwerk existieren, in dem das Geld der „Anleger“ in den Taschen der Betrüger verschwindet. Die Zusammenarbeit internationaler Strafverfolgungsbehörden konnten zuletzt einen Erfolg verbuchen: bei Razzien am sogenannten „Action Day“ wurden neun Tatverdächtige festgenommen, die zehntausende Anleger um mehr als 100 Millionen Euro erleichtert haben.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie Erfahrungen mit dubiosen Online Brokern und Trading Scam? Berichten Sie uns davon! Nutzen Sie zu diesem Zweck unsere Kontaktmöglichkeiten:

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Dienstag, 28. Juli 2020

Delta Inkasso GmbH fordert für PAIJ Service GmbH

Aus Ludwigshafen am Rhein kommt die Delta Inkasso GmbH. Das Inkassobüro hat eine Zahlungsaufforderung an eins unserer Mitglieder versandt. Im Auftrag der Mandantschaft PAIJ Service GmbH wird die Zahlung von mehr als 250 EUR verlangt.

Titel: Delta Inkasso GmbH fordert für PAIJ Service GmbH

Delta Inkasso: Was steht in der Forderung?


Uns liegt ein Schreiben vor, eine „zweite Aufforderung“ zur Zahlung. Delta Inkasso schreibt: „nachdem Sie auf die bisherigen Mahnungen und Anschreiben nicht reagiert haben, wollen wir heute letztmalig versuchen, eine außergerichtliche Lösung mit Ihnen zu finden“. Gefordert wird die Summe in Höhe von 253,27 EUR, die der Empfänger der Forderung der Mandantschaft „PAIJ Service GmbH“ schulden soll.

Sollte innerhalb einer gewissen Frist keine Zahlung erfolgen bzw. keine Vereinbarung zustande kommen, soll ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet werden. Dem Schreiben ist ebenfalls ein Formular beigefügt, ein „Anerkenntnis“ bzw. eine Ratenzahlungsvereinbarung. Mit Absenden dieses unterschriebenen Formulars erkennt der Empfänger die Forderung an und verpflichtet sich somit zur Zahlung.

scan: Forderung Delta Inkasso / Juli 2020
Forderung Delta Inkasso / Juli 2020

Wer oder was ist die PAIJ Service GmbH?


Viel lässt sich über die PAIJ Service GmbH nicht in Erfahrung bringen. Die Homepage offenbart bei unserem Besuch am 27.07.2020 nur wenige Informationen, unter anderem soll sich die Kontaktadresse geändert haben. Sitz der PAIJ Service GmbH ist Ludwigstraße 85 in 67059 Ludwigshafen am Rhein. Die gleiche Anschrift hat übrigens laut des vorliegenden Briefes die Delta Inkasso GmbH.

Laut des Handelsregistereintrags soll der Gegenstand des Unternehmens „das Betreiben des Factoring und das Erbringen von Dienstleistungen im Zahlungsverkehr“ sein.

Verbindungen zur UGV Inkasso GmbH?


Der ehemalige Geschäftsführer der Delta Inkasso soll laut der Datenbank von Northdata Michael M. gewesen sein (Bekanntmachung 19.02.2020). Derselbe Michael M. war laut der Informationen der genannten Webseite zuvor ebenfalls als Geschäftsführer der bekannten UGV Inkasso GmbH (Bekanntmachung 26.05.2020) und uniscore Forderungsmanagement (Bekanntmachung 04.02.2020) tätig.

Über beide Unternehmen berichtete Verbraucherdienst mehrfach. Die oben genannte „Anerkenntnis und Ratenzahlungsvereinbarung“ ist uns durch die UGV Inkasso bereits bekannt. Die Forderungen der UGV fielen durch vergleichsweise hohe Inkassokosten auf, die unbedingt auf ihre Richtigkeit geprüft werden sollten. Für weitere Informationen können Sie uns kontaktieren.

Forderungen nicht ignorieren!


Zahlungsaufforderungen sollten nicht direkt vom Briefkasten in den Papierkorb wandern oder gänzlich ignoriert werden. Prüfen Sie die Forderung bzw. Mahnung auf Ihre Richtigkeit, indem Sie unter anderem die Forderungsaufstellung Punkt für Punkt durchgehen. Wurde auch ein gültiger Vertrag mit dem Auftraggeber des Inkasso-Unternehmens geschlossen? Kann es sogar sein, dass Sie tatsächlich die Zahlung aus diversen Gründen „verbummelt“ haben? Reagieren Sie, damit die Kosten ggf. nicht noch höher werden und unter Umständen ein SCHUFA-Eintrag folgen kann.

Weitere Informationen zu Delta Inkasso GmbH


Haben Sie Erfahrungen mit der Delta Inkasso GmbH oder gar eine Zahlungsaufforderung oder Mahnung erhalten? Reagieren Sie! Nutzen Sie zu diesem Zweck unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
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