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Freitag, 25. Januar 2019

EuroTreuhand Inkasso GmbH fordert für Centera Dienstleistungs GmbH

Auf der Suche nach einem Weg, um die finanzielle Situation in den Griff zu bekommen, suchen zahlreiche Verbraucher nach Krediten im Internet. Dabei stoßen sie nicht selten auf Anbietern von Dienstleistungen wie „Finanzsanierungen“. Die Centera Dienstleistungs GmbH bietet Interessierten eine „Soforthilfe binnen 24 Stunden“, sofern es Probleme wie bestehende Kredite, Ratenkäufe, schwere Erkrankungen oder auch Arbeitslosigkeit gibt. Doch kann es dabei auch zu weiteren Kosten kommen, wie nun ein Mitglied von uns feststellen musste.

Titel: EuroTreuhand Inkasso GmbH fordert für Centera Dienstleistungs GmbH

Eine Finanzsanierung kann teuer werden


„Centera hilft – schnell & unbürokratisch“ ist auf der Startseite der Homepage der Centera Dienstleistungs GmbH zu lesen. Die Firma aus Rosenheim bietet Interessierten eine Finanzsanierung an, genauer eine „Hilfestellung (...) um die finanzielle Situation in den Griff zu bekommen und die Schulden abzubezahlen“.

Sollte demzufolge ein Verbraucher in einen finanziellen Engpass geraten, könnte eine Finanzsanierung bei Schuldenproblemen hilfreich sein – zumindest lässt sich das Angebot der Centera Dienstleistungs GmbH so interpretieren. Diese Hilfestellung hat jedoch den Nachteil, dass sie bei erfolgreicher Vermittlung ebenfalls kostenpflichtig ist. Auf der Homepage der Centera lässt sich eine entsprechende Anfrage für eine Finanzsanierung stellen. Diese soll zunächst kostenfrei sein, jedoch liegt uns eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassobüro vor. Ein Mitglied leitete diese an uns weiter.

EuroTreuhand Inkasso fordert über 300 EUR


Im Auftrag der Centera Dienstleistungs GmbH versandte die EuroTreuhand Inkasso GmbH aus Köln eine Zahlungsaufforderung an ein Mitglied. Laut des Schreibens soll noch eine Rechnung offen sein, bzw. soll nach Ablauf einer Frist kein Zahlungseingang festgestellt worden sein. Es handelt sich hierbei um eine Forderung eines eingetragenen Inkassounternehmens. Das bedeutet, dass die EuroTreuhand Inkasso GmbH dazu berechtigt ist, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten oder durchzuführen.

Die Hauptforderung der Zahlungsaufforderung beträgt 267,50 EUR. Dieser Betrag soll für eine Dienstleistung der Centera Dienstleistungs GmbH gezahlt werden. Zuzüglich der entstehenden Inkassokosten wird ein Betrag in Höhe von 338,68 EUR verlangt. Das ist für Personen, die auf der Suche nach einem Ausweg aus der Schuldenproblematik sind, ein herber Schlag. Besonders für jene, die sich mit Hilfe einer Finanzsanierung helfen wollten. Sollte ein Empfänger einer Forderung nicht reagieren, so droht EuroTreuhand Inkasso GmbH mit Meldung an Bonitätsdatenbank wie u.a. die SCHUFA Holding AG.

Scan: Forderung EuroTreuhand Inkasso für Centera Dienstleistungs GmbH / Seite 01
Forderung EuroTreuhand Inkasso für Centera Dienstleistungs GmbH / Seite 01

Scan: Forderung EuroTreuhand Inkasso für Centera Dienstleistungs GmbH / Seite 02
Forderung EuroTreuhand Inkasso für Centera Dienstleistungs GmbH / Seite 02


Hilfe bei Centera Dienstleistungs GmbH und EuroTreuhand Inkasso


Haben Sie ebenfalls Erfahrungen mit Finanzsanierungen der Centera Dienstleistungs GmbH? Oder haben Sie gar eine Forderung durch EuroTreuhand Inkasso erhalten? Reagieren Sie schnell, damit nicht noch weitere Kosten entstehen.

0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Montag, 17. September 2018

Forderung durch Atriga GmbH für Usenet.nl S.r.l.

Wir berichteten bereits über Zahlungsaufforderungen im Auftrag der Usnet.nl S.r.l. aus San Marino. Das Portal bietet einen schnelle Zugang zum sogenannten usenet. Gegen eine monatliche Gebühr ist es Kunden möglich, auf diverse Dienstleistungen zurückzugreifen. Bleibt eine Zahlung aus, so besteht die Möglichkeit einer Forderung durch das Inkassounternehmen Atriga GmbH aus Langen. Ein Verbraucher leitete ein solches Schreiben an uns weiter.

Titel: Forderung durch Atriga GmbH für Usenet.nl S.r.l.


Kostenpflichtige Abos bei der Usenet.nl S.r.l.


Bereits 2015 berichteten wir über die Firma Usenet S.r.l., die kostenpflichtige Zugänge zum sogenannten Usenet anbietet. Das Usenet ist ein weltweites Online-Netzwerk und ein eigenständiger Dienst im Internet, der lange vor dem World Wide Web (WWW) entstanden ist unter anderem „Newsgroups“ anbietet. Kunden, die einen Zugang zu diesem Netzwerk suchen, könnten die Dienstleistung der Usenet.nl S.r.l. in Betracht ziehen. So bietet Usenet.nl S.r.l. derzeit Verträge mit zwei unterschiedlichen Laufzeiten an (monatlich und jährlich). Auch ist die Möglichkeit einer kostenlosen Testphase mit einer Dauer von 14 Tagen (zwei Wochen) gegeben, die sich nach Ablauf in ein kostenpflichtiges Abonnement umwandelt, sofern nicht fristgerecht gekündigt wurde.

Atriga GmbH fordert für die Nutzung der Onlineplattform „usenet.nl“


Ein Verbraucher wandte sich mit einem Schreiben der Atriga GmbH Aus Langen an uns. Das Inkassobüro aus Langen wirft dem Empfänger vor, dass dieser einen Vertrag zur Nutzung der Onlineplattform „Usenet“ abgeschlossen hätte. Als Zahlungsmethode soll die Zahlung via Paypal, Kreditkarte oder Lastschrift vereinbart worden sein. Jedoch schreibt Atriga GmbH, dass eine Belastung „nicht möglich“ war.

Verlangt wird die Zahlung einer Summe in Höhe von 184,49 EUR. Der Verbraucher schilderte uns gegenüber, dass er sich „keiner Schuld bewusst sei“. Zum Glück reagierte er jedoch richtig, indem er das Schreiben nicht ignorierte. Die Atriga GmbH ist ein eingetragenes Inkassounternehmen und ist somit berechtigt, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten und durchzuführen. Ein Ignorieren könnte weitere Kosten verursachen!

Scan: Forderung für Usenet S.r.l. von Atriga GmbH / Sep 2018
Forderung für Usenet S.r.l. von Atriga GmbH / Sep 2018


Hilfe bei Atriga GmbH und Usenet.nl


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung durch die Atriga GmbH erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

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Mittwoch, 25. Juli 2018

enDebito collect & finance GmbH fordert für dateyard AG

Die Webseiten-Betreiberin dateyard AG ist bereits Thema in unserer Berichterstattung gewesen. Bereits seit 2015 lagen uns Forderungen von Inkassounternehmen vor, die noch offene Rechnungen von Kunden beitreiben wollten. Nun liegt uns eine neue Zahlungsaufforderung vor:von der enDebito collect & finance GmbH.

Titel: enDebito collect & finance GmbH fordert für dateyard AG


Hohe Kosten für dateyard-Abo


Am Medienhafen in Düsseldorf befindet sich das Inkassounternehmen enDebito collect & finance GmbH. Derzeit liegt uns eine Zahlungsaufforderung dieses Unternehmens vor, die von der dateyard GmbH beauftragt wurde. Die dateyard GmbH betreibt unterschiedliche Flirtportale wie zum Beispiel „cougartreff.net“, auf dem „Singles Kontakte für Freundschaften, Partnerschaften und mehr“ geknüpft werden können.

Auf der uns vorliegenden Zahlungsaufforderung schreibt die enDebito collect & finance GmbH, dass der Empfänger sich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf dem Portal „cougartreff.net“ angemeldet und in der Folge soll er ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen haben. Bei diesem Vorgang sollen eine IP-Adresse sowie der Nutzername festgestellt und dokumentiert worden sein.

Forderung durch enDebito collect & finance GmbH


Ein kostenpflichtiges Abo bei der Dateyard GmbH bzw. auf cougartreff.com kostet laut der Forderung für eine Laufzeit eines Monats 39,90 EUR. Da der Kunde die anfallenden Kosten bislang nicht bezahlte, wurde die enDebito collect & finance GmbH mit der Beitreibung der entstandenen Kosten beauftragt. Zuzüglich der Mahn- und Rücklastschriftgebühren sowie Auskunfts- und Inkassokosten kommt es zu einer Gesamtforderung von mehr als 130 EUR (siehe Bild).

Zwei Wochen Frist werden bis zur Zahlung der Kosten gewährt. Bei Verstreichen dieser Frist wird die Angelegenheit an die „hausinterne Rechtsanwaltskanzlei“ übergeben. Es handelt sich dabei um die Kanzlei Daniel Raimer. RA Raimer ist Geschäftsführer der enDebito collect & finance GmbH und bietet online u.a. für Internetnutzer den sogenannten „5-Minuten-Mahnbescheid“ an.

Scan: Forderung der enDebito collect & finance GmbH für Dateyard / Juni 2018
Forderung der enDebito collect & finance GmbH für Dateyard / Juni 2018


Kontaktmöglichkeit mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch Forderungsschreiben von enDebito collect & finance GmbH erhalten? Wir berichteten bereits über das Unternehmen dateyard AG und den Erfahrungen anderer Verbraucher. Wenn Sie solche Schreiben erhalten haben, sollte geklärt werden, ob mit der dateyard AG überhaupt ein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist bzw. ob die die geltend gemachten Forderungen berechtigt sind. Auch sollte nicht von Abzocke oder Abofalle gesprochen werden, da der Vertragsabschluss über das Internet durchaus möglich ist. Das Inkassounternehmen enDebito collect & finance GmbH ist im Rechtsdienstleistungsregister aufgeführt und demzufolge berechtigt, in Deutschland Dienstleistungen hinsichtlich eines Inkassobüros anzubieten und durchzuführen. Für weitere Informationen allgemeiner Art nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Freitag, 16. März 2018

„Inkassomahnung“ von AlphaInkasso für Firmenauskunft-Online

Verbraucherdienst e.V. liegen Dokumente der Firmen „Firmenauskunft-Online“ aus 36206 Vigo und „AlphaInkasso“ aus 40210 Düsseldorf vor. So sollen noch Kosten für einen „Premium“ Eintrag in einem Branchenbuch offen sein. Wir schauten uns die Unternehmen samt der Forderung mal an.

Beitragsbild: „Inkassomahnung“ von AlphaInkasso für Firmenauskunft-Online

Wie sinnvoll sind Branchenbücher?


Der Nutzen von sogenannten Branchenbucheinträgen für Gewerbetreibende ist kritisch zu betrachten. In einer Vielzahl der Fälle, die wir hier im Rahmen dieses Blogs besprechen, ist kaum mit Gewinnsteigerungen durch eine höhere Reichweite im Internet zu rechnen. Oftmals sind die Anbieter solcher Branchenverzeichnisse die einzigen Gewinner, zumindest in finanzieller Hinsicht.

Kostenpflichtiger Firmeneintrag bei „Firmenauskunft-Online“


Das Firmenverzeichnis Firmenauskunft-Online (erreichbar unter http://firmenauskunft-online.net, Stand 16.03.2018) bietet Unternehmern, Selbständigen und Freiberuflern die Möglichkeit, einen kostenpflichtigen Eintrag zu schalten. Für 299,00 EUR („Premium“) erhält ein Kunde eine „Seo Optimierung“ , Darstellung der Telefon & Telefax Nummern, zwei Fotos bzw. Logos, die Angabe der Branche sowie vier Schlüsselwörter. Während der Laufzeit von einem Jahr soll so die Präsenz in den Suchergebnissen bei Google gesteigert werden. Ob sich die Gegenleistung für den Preis lohnt, soll an dieser Stelle nicht bewertet werden. Jedoch bietet die Suchmaschine Google selbst die gleiche Leistung (und mehr!) zum Nulltarif an.

Scan: Firmenauskunft-Online | Rechnung
Firmenauskunft-Online | Rechnung 


Der Vertrag kann laut den AGB „insbesondere fernmündlich“ geschlossen werden. Gewerbetreibende, die durch Firmenauskunft-Online telefonisch kontaktiert werden sollten, laufen Gefahr, einen verbindlichen Vertrag abzuschließen. Bei B2B Geschäften gibt es kein Recht auf Widerruf.

Forderung von AlphaInkasso, Düsseldorf


Sollte eine Rechnung von Firmenauskunft-Online nicht bezahlt werden, könnte eine Forderung von „AlphaInkasso“ aus 40210 Düsseldorf die Folge sein. Uns liegt ein Schreiben vor, in dem darauf hingewiesen wird, dass eine offene Forderung weiterhin „sofort fällig“ sei. Sollte eine Zahlung ausbleiben, so droht die Firma mit einer gerichtlichen Durchsetzung der Forderung.

Der Betrag (auch hier handelt es sich um 299,00 EUR) soll an die gleiche spanische Kontoverbindung überwiesen werden, welche der Firmenauskunft-Online zugeordnet ist. Es handelt sich bei der Firma „AlphaInkasso“ aus Düsseldorf um kein in Deutschland eingetragenes Inkassounternehmen. Auf dem Impressum der dazugehörigen Homepage (http://www.alphainkasso.net/impressum/) ist im Übrigen eine andere Geschäftsadresse als auf dem Schreiben zu finden.

Die Postanschrift der „AlphaInkasso“ aus Düsseldorf, die auf dem vorliegenden Brief (siehe Bild) zu lesen ist, verweist auf ein Fachgeschäft für Erotik – und kein Inkassounternehmen. Welche der beiden bekannten Postanschriften nun korrekt ist, lässt sich derzeit nicht bestimmen.

Scan: AlphaInkasso | Forderung
AlphaInkasso | Forderung


Hilfe bei AlphaInkasso und Firmenauskunft-Online


Haben Sie auch Erfahrungen mit Firmeneinträgen der Firmenauskunft-Online? Oder haben Sie gar eine Forderung von AlphaInkasso Düsseldorf erhalten?

Wir bieten Unternehmern, Freiberuflern und Selbständigen erste allgemeine Informationen und Hilfe bei diesem Thema. Auch Gewerbetreibende aus Österreich und der Schweiz können sich gerne an uns wenden. Nutzen Sie die unten aufgeführten Kontaktdaten:

Tel:

0201176790 
(bei Anrufen aus Österreich bzw. der Schweiz bitte die +49 bzw. die 0049 hinzufügen)

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Donnerstag, 1. März 2018

Jedermann Inkasso für Maxolution Online Service GmbH

Schon zahlreich berichteten wir über Forderungen des Inkasso-Büros Jedermann Inkasso GmbH, die von unterschiedlichsten Auftraggebern mit der Beitreibung offener Forderungen beauftragt werden. Aktuell liegt eine Mahnung für die Maxolution Online Service GmbH vor. Laut dem Dokument sollen noch überfällige Mitgliedsgebühren offen sein.

Titelbild: Jedermann Inkasso für Maxolution Online Service GmbH

Offene Mitgliedsgebühren für best-of-videorama.com?


Das Internetportal „Best of Videorama“ richtet sich an die Freunde der Erwachsenenunterhaltung. Interessierte Volljährige können sich dort registrieren, um unterschiedliche Angebote wahrzunehmen. Betrieben wird die Webseite durch die Maxolution Online Service GmbH aus Stöckern, Österreich.

Eine Mitgliedschaft auf der Seite kann Gebühren kosten. Es gibt unterschiedliche Tarifmodelle und somit auf das ausgewählte Produkt zugeschnittene Kosten, die anfallen können. Vor einer Mitgliedschaft müssen jedoch die AGB akzeptiert werden. Eine Ausnahme bilden die sogenannten „Free-User“ Accounts, die jedoch auch kostenpflichtige Inhalte erwerben und somit von der Maxolution Online Service GmbH zur Kasse gebeten werden könnten.

Maxolution Online Service GmbH beauftragt Jedermann Inkasso


Sollte ein Mitglied von „Best of Videorama“ offene Beiträge und Rechnungen der Maxolution Online Service GmbH nicht zahlen, könnte Post von Jedermann Inkasso die Folge sein.

Im Auftrag der Firma Maxolution Online Service GmbH liegt uns derzeit eine Mahnung von der Jedermann Inkasso GmbH vor. So soll eine Gesamtforderung von über 60 EUR nicht bezahlt worden sein. Weil diese Forderung nicht beglichen wurde und eine Antwort ebenfalls ausblieb, fordert das Inkassounternehmen nun einen deutlich höheren Betrag. Zu der Hauptforderung kommen demzufolge nun u.a. Zinsen und Inkassokosten hinzu, sodass letztlich eine deutlich höhere Summe im Gegensatz zu der ursprünglichen Hauptforderung fällig wird.

Scan: Jedermann Inkasso für Maxolution Online Service GmbH, Mahnung
Jedermann Inkasso für Maxolution Online Service GmbH, Mahnung


Hilfe bei Jedermann Inkasso und Maxolution Online Service GmbH


Haben Sie eine Mahnung von der Maxolution Online Service GmbH oder eine Forderung von der Jedermann Inkasso GmbH erhalten? Wir bieten Betroffenen Hilfe und erste allgemeine Informationen zu diesen Themen und weiteren Fragen rund um das Thema Inkasso. Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

Telefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Freitag, 1. Dezember 2017

Debitas Forderungsmanagement GmbH fordert für IDM Services GmbH

Uns liegt eine aktuelle Zahlungsaufforderung des Inkassounternehmens Debitas Forderungsmanagement GmbH vor. Laut dem Schreiben soll eine noch offene Forderung bestehen. Im Auftrag der IDM Services GmbH wird auf diesem Grund einer Summe von über 250 EUR verlangt.

Beitragsbild: Debitas Forderungsmanagement GmbH fordert für IDM Services GmbH

Wer ist die Debitas Inkasso & Forderungsmanagement GmbH?


In Mülheim an der Ruhr hat das Inkassobüro Debitas Forderungsmanagement GmbH ihren Geschäftssitz. Die Firma ist ein im Rechtsdienstleistungsregister eingetragenes Inkassobüro und ist demzufolge berechtigt, Inkassodienstleistungen für ihre Kunden anzubieten.

Dazu zählen auch jene Zahlungsaufforderungen, von denen uns derzeit eine vorliegt. Im Auftrag einer Firma IDM Services GmbH wird dem Empfänger „letztmalig die Möglichkeit einer gütlichen Einigung“ gegeben. Laut des Dokuments soll ein Betrag in Höhe von 255,00 EUR innerhalb einer Frist von einer Woche an die Debitas Forderungsmanagement GmbH gezahlt werden.

Bei Zahlungsverzug wird es kostspieliger


Sollte der Empfänger der Zahlungsaufforderung diese Summe gar nicht oder nur teilweise zahlen, so wird die Vereinbarung gegenstandslos und eine offene Gesamtforderung von 431,44 EUR zur sofortigen Zahlung fällig.

Dem Schreiben ist nicht zu entnehmen, um welche Dienstleistung es sich ursprünglich gehandelt haben soll. Scheinbar war die IDM Services GmbH in der Vergangenheit Betreiberin eines Gewinnspielclubs mit den Namen „VIP50“. Zumindest wurde im Jahr 2011 ein Artikel durch das Unternehmen unter „VIP50: Notariell geprüft und mit dem Verbraucherschutzsiegel ausgezeichnet“ veröffentlicht, der den Gewinnspielclub und die dazugehörige Webseite bewarb. Diese URL ist aktuell nicht erreichbar. (Stand: 30.11.2017).

Scan: Zahlungsaufforderung Debitas Foderungsmanagement GmbH | 03.11.2017
Zahlungsaufforderung Debitas Foderungsmanagement GmbH | 03.11.2017

Hilfe bei Inkassoforderungen


Haben Sie auch einen Brief von der Debitas Forderungsmanagement GmbH erhalten? Man sollte Zahlungsaufforderungen unbedingt ernst nehmen und nicht ignorieren! Es könnte sonst zu kostspieligen Folgen kommen, die sogar einen Eintrag ins Schuldnerverzeichnis bedeuten könnten. Wir bieten allgemeine Informationen zu diesem Thema sowie über Inkassoforderungen. Nehmen Sie Kontakt auf:

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Mittwoch, 29. November 2017

Erfahrungen mit „The Casual Lounge“ (www.thecasuallounge.de)

Ein Verbraucher teilte uns via E-Mail seine Erfahrungen mit dem Datingportal „The Casual Lounge“ mit, die über die Internet-Adresse www.thecasuallounge.de zu erreichen ist. Das Portal bietet sein Angebot ebenfalls in Österreich (.at) und der Schweiz (.ch) an - mit leichten Textänderungen. Betrieben werden die Internetauftritte von der Firma iMedia888 GmbH aus Grünwald.

Beitragsbild: Erfahrungen mit „The Casual Lounge“ (www.thecasuallounge.de)

Was ist das Datingportal The Casual Lounge?


„Niveau haben heißt nicht Spießer sein“ heißt es auf der Startseite des Dating-Portals The Casual Lounge. Betreiber des Angebots ist eine Firma aus dem bayrischen Grünwald namens iMedia888 GmbH. Diese Seite richtet sich an Erwachsene, die „anonym und diskret“ erotische Abenteuer suchen. Casual Lounge verspricht gar „reale Dates noch heute“.

Zu diesem Zweck muss sich der interessierte Nutzer auf dem Portal anmelden bzw. registrieren. Casual Lounge bietet die Möglichkeit, das Datingportal kostenlos zu testen. Vorab ist es notwendig das eigene sowie das gesuchte Geschlecht auszuwählen. Alternativ ist eine Anmeldung über ein Facebook-Konto möglich.

Ein Verbraucher teilt seine Erfahrungen


Uns erreichte eine weitergeleitete E-Mail des Verbrauchers Herrn C. Aufgebracht schreibt dieser in deutlichen Worten dem Inkassodienstleister Fairmount GmbH, über die wir in der Vergangenheit bereits berichteten. Herr C. schreibt, dass er hinsichtlich seiner VIP Mitgliedschaft bei The Casual Lounge von der iMedia888 GmbH rechtzeitig gekündigt hätte. Als Anlage schickte er einen Mailaustausch zwischen ihm und einem Mitarbeiter des Datingportals mit, in dem Herr C. mit sofortiger Wirkung kündigen möchte.

In der Antwort von Casual Lounge wird bekannt gegeben, dass eine Kündigung nur per Fax, Brief oder eingescannter E-Mail akzeptiert wird.

Herr C. leitete zusätzlich eine Antwort von der Fairmount GmbH an uns weiter, welche die Forderung in diesem Fall via E-Mail zukommen ließ. In dieser Mail im Auftrag der iMedia888 GmbH fordert das Inkassounternehmen die Zahlung von insgesamt 150,43 EUR.

Fairmount GmbH Mail | Forderung für iMedia888 GmbH
Fairmount GmbH Mail | Forderung für iMedia888 GmbH

Dating- und Singleportale: Unbedingt auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen achten!


Häufig erreichen uns Verbraucher, die sich auf Singlebörsen, Datingportalen u.ä. anmelden, ohne die Vertragsklauseln im sogenannten „Kleingedruckten“, sprich die AGB, zu beachten. Wir können nicht häufig genug davor warnen, Internetverträge ohne genaue Kenntnisse der Allgemeinen Geschäftsbedingungen abzuschließen!

Wer einen Blick in die AGB von www.thecasuallounge.de wirft, wird unter anderem erkennen, dass die Registrierung zwar kostenlos ist, aber damit alleine keine anderen Mitglieder kontaktiert werden können. Dies ist nur über kostenpflichtige Zusatzleistungen möglich, die gebucht werden müssen. Eine solche VIP Mitgliedschaft hat eine gewisse Laufzeit. Ein abgeschlossener Vertrag verlängert sich automatisch, sofern er nicht innerhalb einer genannten Frist gekündigt wird.

Hilfe bei Datingportalen wie „The Casual Lounge“


Haben Sie ähnliche Erfahrungen mit „The Casual Lounge“ oder der iMedia888 GmbH gemacht oder gar eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassounternehmen erhalten? Nehmen Sie solche Forderungen ernst, sonst kann es noch kostspieliger werden!

Wir bieten allgemeine Informationen zu diesem Thema. Nutzen Sie dazu unsere Kontaktdaten:

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oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

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Donnerstag, 23. November 2017

Ganzwild.de: Fairmount GmbH fordert für Paidwings AG

Bereits mehrere Anrufe erreichten uns, um über ihr Anliegen bezüglich des Inkasso-Büros Fairmount GmbH zu berichten. Das Inkassounternehmen wurde von der Paidwings AG aus Cham beauftragt, um Zahlungsaufforderungen an Nutzer der Online-Community „ganzwild.de“ zu versenden, weil kostenpflichtige Leistungen scheinbar nicht beglichen wurden.


Kostenpflichtige Mitgliedschaft bei „ganzwild.de“


Das Schweizer Unternehmen Paidwings AG betreibt mehrere Online-Communities, die sich zum Großteil um Casual-Dating drehen. Dazu zählt die Webseite ganzwild.de“, auf der für Interessierte Seitensprünge in näherer Umgebung dargestellt werden. Neben dem kostenfreien Angebot soll es auch einen kostenpflichtigen Bereich geben, der jedoch unter den „Nutzungsbedingungen“ nur vage Einsichten bezüglich der Kosten und der Dauer gewährt.

Für Neugierige ist jedoch bereits bei der Anmeldung Vorsicht geboten. Mit der Eingabe seiner Daten, sprich der Registrierung, erklärt man sich mit den Nutzungsbedingungen, der Datenschutzerklärung und den Unterhaltungsrichtlinien einverstanden.

Zahlungsaufforderung der Fairmount GmbH


Dass die Leistungen durch die Firma Paidwings AG kostenpflichtig sind, mag für Nutzer der Online-Communities möglicherweise nicht bewusst sein. Umso größer ist die Überraschung, wenn eine Forderung durch das Inkassounternehmen Fairmount GmbH im Briefkasten landet. So sollen vereinbarte Mitgliedsgebühren noch nicht bezahlt worden sein. Deshalb wird der Empfänger dazu aufgefordert, den offenen Betrag innerhalb einer gesetzten Frist zu bezahlen.

Sollte die Zahlung der Forderung weiterhin ausbleiben, wird die Fairmount GmbH die Durchsetzung von ausstehenden Forderung an ein Anwaltskanzlei weiterleiten. Das könnte im schlimmsten Fall weitere Kosten und Gebühren bedeuten. Fairmount GmbH ist ein eingetragenes Inkassounternehmen. Deren Forderungen sind demzufolge ernst zu nehmen. Empfänger sollten auf eine Zahlungsaufforderung unbedingt reagieren!

Hilfe bei Paidwings AG


Derzeit liegen uns zwei Zahlungsaufforderungen von Fairmount GmbH für die Paidwings AG vor – und es meldeten sich noch weitere Verbraucher, die von der offenen Summe überrascht scheinen. Sollten Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder um Hilfe suchen, so können wir Ihnen erste allgemeine Informationen über unsere Kontaktmöglichkeiten anbieten.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Sie erreichen uns telefonisch Mo-Fr, von 08.00-17.00 Uhr

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Mittwoch, 16. August 2017

Fiduzia Ansbach Inkasso-Gesellschaft mbH – Forderung erhalten?

Haben Sie Post von der 'Fiduzia Ansbach Inkasso-Gesellschaft mbH' erhalten? Der Inkassodienstleister ist ein Mitglied im Verband der 'Fiduzia e.V.' und wird von Unternehmen wie der Dekraphone Telekommunikations-Systeme GmbH aus Neu Isenburg beauftragt. Hier erhalten Sie weitere Infos zu dem Unternehmen.

Fiduzia Ansbach Inkasso-Gesellschaft mbH – Forderung erhalten?

Ratenzahlangebot durch Fiduzia Ansbach Inkasso-Gesellschaft mbH


„Fiduzia heißt Vertrauen“ ist auf der Homepage der 'Fiduzia Inkasso Sozietät' (http://www.fiduzia.de/) zu lesen. Der 'Verband zur Förderung der Zusammenarbeit und Qualifikation von Inkassounternehmen e.V.' hat mehrere Mitglieder, die unter „Kontakt“ aufgelistet sind – wie unter anderem die 'Fiduzia Rheinland'.

Verbraucherdienst liegt derzeit ein Schreiben des Mitglieds des oben genannten Verbands vor. Die 'Fiduzia Ansbach Inkasso-Gesellschaft mbH' wurde laut des Schriftstückes von der Dekraphone Telekommunikations-Systeme GmbH beauftragt, um eine noch offene Schuld beizutreiben . Im konkreten Fall handelt es sich um ein Angebot für eine Ratenzahlung, um die Bereitschaft zur Zahlung zu bekunden.

Im Anhang dieses Briefs ist ein Selbstauskunftsbogen zu finden, der vollständig unterzeichnet und zurückgesandt werden soll, um weitere – und möglicherweise kostspieligen – Zwangsvollstreckungsmaßnahmen zu verhindern.

Schreiben der Fiduzia Ansbach Inkasso Gesellschaft mbH | 03.08.2017
Schreiben der Fiduzia Ansbach Inkasso Gesellschaft mbH | 03.08.2017


Hilfe bei Fiduzia-Inkasso-Sozietät e.V.


Verbraucherdienst prüfte jedes einzelne Mitglied des 'Verbands zur Förderung der Zusammenarbeit und Qualifikation von Inkassounternehmen e.V.' mittels des Rechtsdienstleistungsregisters, welcher für Jedermann mit Internetzugang zugänglich ist. Die Mitglieder der Fiduzia-Inkasso-Sozität e.V. sind allesamt eingetragene Inkassounternehmen und demzufolge befugt, Inkassodienstleistungen in Deutschland anzubieten.

Folglich handelt es sich bei Forderungen des Unternehmens um Schreiben, die man als Empfänger bzw. Schuldner ernst nehmen sollte. Alternative Reaktionen wie komplettes Ignorieren wird wahrscheinlich nur weitere Kosten entstehen lassen – im schlimmsten Fall droht eine Zwangsvollstreckung und ein Eintrag ins Schuldnerverzeichnis.

Kontakt zu Verbraucherdienst


Haben Sie ein Schreiben von der Fiduzia Inkasso Sozietät erhalten? Für erste allgemeine Informationen kontaktieren Sie uns bitte über:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 15. August 2017

PNO Inkasso AG für Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda.

Verbraucherdienst liegt ein Schreiben des Inkassodienstleisters 'PNO Inkasso AG' vor. Im Auftrag der Firma 'Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda.' erhielt ein Mitglied unseres Vereins eine „Letzte außergerichtliche Mahnung“. Hier erhalten Sie weitere Informationen zu den genannten Firmen.

PNO Inkasso AG für Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda.

Über 'www.siesuchenwirfinden.com' bei Facebook


Die 'Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda.' betreibt ein Branchenbuch, genauer eine Facebook-Seite mit dem Titel 'www.siesuchenwirfinden.com'. Bislang waren uns Branchenverzeichnisse nur als Webseite bekannt und nicht als Präsenz in den Sozialen Medien wie Facebook. Der Sitz des Unternehmens ist laut Homepage (http://www.socialmediamargentur.pt/ )Urb. in 'The Crest, fraccao "E" 31, Vale Formoso / 8100-267 Loule' – in Portugal.

Ein Mitglied unseres Vereins betreibt ein Gewerbe und erhielt aktuell eine Mahnung von der PNO Inkasso AG; beauftragt wurde das Inkassobüro durch 'Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda'. Es wird nun die Zahlung einer offenen Forderung verlangt.

Mahnung von PNO Inkasso AG | 31.07.2017
Mahnung von PNO Inkasso AG | 31.07.2017


PNO Inkasso AG ist ein eingetragenes Inkassounternehmen


So wird laut des vorliegenden Schreibens (siehe Bild) die Zahlung von mehr als 500 EUR verlangt. Diese Forderung beruht auf einen Dienstleistungvertrag zwischen der 'Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda.' und unserem Mitglied.

Sollte die genannte Frist ohne Zahlungseingang ablaufen, so können weitere Verfahrens- und Vollstreckungskosten auf die Gewerbetreibende zukommen. Darüber hinaus droht ein Eintrag in das Schuldnerverzeichnis.

Das Inkassobüro PNO Inkasso AG aus Deggendorf ist ein eingetragenes Inkassounternehmen und ist demzufolge berechtigt, Inkassodienstleistungen in Deutschland anzubieten und zu betreiben. Das bedeutet, dass Forderungen durch die PNO Inkasso AG ernst genommen und auf keinen Fall ignoriert werden sollten.

Hilfe bei Forderungen der PNO Inkasso AG


Haben Sie ein Schreiben von der PNO Inkasso AG erhalten? Oder haben Sie Erfahrungen mit der Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda. ? Für erste allgemeine Informationen kontaktieren Sie uns bitte über:

0201-176 790

oder per E-Mail:

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.


Freitag, 31. März 2017

Anwaltskanzlei Exclusive Walldorf – Drohung mit Vorpfändung

„Ihr Konto wird in Kürze gesperrt“ heißt es auf einem aktuellen Schreiben der „Anwaltskanzlei Exclusive“, welches freundlicherweise an uns weitergeleitet wurde. Die Kanzlei aus Walldorf droht aufgrund ausbleibender Zahlungen und fordert einen Betrag über 600 EUR.


Zahlungsempfänger Exclusive Claims


Ein Mitglied vom Verbraucherdienst e.V. leitete ein Schreiben der Anwaltskanzlei Exclusive aus Walldorf an uns weiter. So fordert die Kanzlei aufgrund mangelnder „Zahlungsbereitschaft“ trotz „zahlreicher Mahnungen“ einen hohen Geldbetrag in Höhe von 649,23 EUR. Sollte diese Summe nicht gezahlt werden, droht Anwaltskanzlei Exclusive mit der Anbringung einer Vorpfändung. So heißt es sogar: „Das Formular ist bereits vorbereitet!“ (siehe Bild)

Des Weiteren droht die Kanzlei mit der Sperrung des Kontos, sodass keine Zugriffsmöglichkeit besteht. Um dies zu vermeiden, soll der Betrag auf ein Konto in Belgien überwiesen werden. Als Zahlungsempfänger ist „Exclusive Claims“ angegeben. Ein Zeitrahmen, bis wann der Betrag überwiesen sein soll, ist den vorliegenden Unterlagen nicht zu entnehmen.

Anwaltskanzlei Exclusive | Vorpfändung | 01.03.2017
Anwaltskanzlei Exclusive | Vorpfändung | 01.03.2017


„Vollstreckungsbescheid“ beigelegt?


Als Anlage ist in dem Schreiben der Anwaltskanzlei Exclusive ein Vollstreckungsbescheid genannt. Dabei handelt es sich jedoch um einen „Vollstreckungsauftrag an die Gerichtsvollzieher/den Gerichtsvollzieher“, sozusagen ein Formular für eine Vorpfändung – aber in diesem Fall KEIN Bescheid.

Dieses Formular ist bereits zum Teil ausgefüllt. Als Gläubiger ist die „PVZ GmbH“ angegeben, jedoch mit falscher Anschrift. Sollte das Unternehmen PVZ Pressevertriebszentrale GmbH & Co. KG gemeint sein, hat diese ihren derzeitigen Sitz in Stockelsdorf und nicht – wie in dem vorliegenden Formular angegeben – in Bremen. (Stand 29.03.2017)

Ist das Schreiben seriös?


Anhand dieses Schreiben der Anwaltskanzlei Exclusive können betroffene Verbraucher kaum erkennen, wer der Gläubiger der angeblich noch offenen Rechnungen sein soll und ob die Forderungen überhaupt berechtigt sind. Inkassounternehmen sind seit dem 1. November 2014 dazu verpflichtet klar und deutlich den Gläubiger bzw. Auftraggeber sowie den Forderungsgrund (bei Verträgen auch Vertragsgegenstand und Datum) zu nennen. Hier sind solche Informationen nicht angegeben.

Kontakt mit Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch ein Schreiben von Anwaltskanzlei Exclusive erhalten? Für weitere allgemeine Informationen können Sie uns gerne kontaktieren.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:
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Mittwoch, 20. Juli 2016

Akkurat Inkasso Dienst GmbH Forderung für OVM Online Vertrieb Marketing GmbH

Uns wurde eine Zahlungsaufforderung von dem Inkassounternehmen Akkurat Inkasso Dienst GmbH vorgelegt. Im Auftrag des Unternehmens OVM Online Vertrieb Marketing GmbH wird ein Betrag von über 400,00 EUR gefordert. Um diesen Betrag beizutreiben, strebt Akkurat Inkasso die Durchführung eines Außendienstbesuchs an.

Akkurat Inkasso Dienst GmbH  Forderung für OVM Online Vertrieb Marketing GmbH

Offene Forderung: Akkurat Inkasso kündigt Besuch an


Von Gera bis zum Schuldner sind es mehr als 300 km Luftlinie. Dennoch hält diese Strecke das Inkassobüro Akkurat Inkasso Dienst GmbH nicht davon ab, einen Außendienstmitarbeiter mit einer offenen Angelegenheit zu beauftragen. Es geht um einen offenen Betrag von 469,03 EUR, der im Auftrag der OVM Online Vertrieb Marketing GmbH aus Nürnberg gefordert wird.
In der vorliegenden Forderung ist der Hinweis enthalten, dass „im Falle Ihrer Abwesenheit die notwendigen Ermittlungsmaßnahmen“ vor Ort durchgeführt werden, um den Weg in ein gerichtliches Mahnverfahren zu ebnen.

Der Zahlungsaufforderung ist auch ein Teilzahlungsantrag beigelegt. Dieser soll vollständig ausgefüllt werden, um den Besuch durch den Außendienstmitarbeiter zu vermeiden.

Pflichten bei der Annahme des Teilzahlungsangebot


Mit der Abgabe des ausgefüllten Teilzahlungsangebots der Akkurat Inkasso Dienst GmbH gibt der Empfänger unter anderem folgende Erklärungen ab.


  • Abstraktes Schuldanerkenntnis: Es wird eine neue, vom ursprünglichen Schuldgrund unabhängige und selbstständige Verbindlichkeit begründet, die sich vom eigentlichen Grund- oder Kausalgeschäft löst. In diesem Fall fallen 5 Prozent Zinsen (über den Basiszins jährlich) und eine Einigungsgebühr von 81,00 EUR
  • Verjährung: Die vom Schuldner anerkannten Beträge verjähren erst nach 30 Jahren
  • Auskunftspflicht: Auskunft über Einkommens- und Vermögensverhältnisse


Wer ist die Akkurat Inkasso und wer ist die OVM GmbH?


Das für die OVM Online Vertrieb Marketing GmbH tätige Inkassobüro hat in Gera seinen Sitz. Es ist im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen und ist laut eigener Ausssage seit August 1996 als Inkassounternehmen zugelassen. Der Homepage ist zu entnehmen, dass die Schuldnerbesuche durch den Inkasso-Außendienst diskret und imageschonend bundesweit realisiert werden.

Die OVM Online Vertrieb Marketing GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg und bietet laut eigener Aussage Dienstleistungen in den Bereichen Internetmarketing, Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing an. Zusätzlich bietet das Unternehmen die Vermittlung und den Vertrieb von schufafreien Krediten an.

Update Akkurat Inkasso für OVM Online Vertriebs Marketing GmbH | Juli 2017


Update-Information: Der folgende Abschnitt beschreibt neue Erkenntnisse von Verbraucherdienst e.V. hinsichtlich versandter Zahlungsaufforderungen durch „Akkurat Inkasso Dienst GmbH“ im Auftrag der „OVM Online Vertriebs Marketing GmbH“. Der Stand dieses Abschnitts ist der 04.07.2017.

Aktuell liegt eine weitere schriftliche „Forderungssache“ vor, die laut Betreff auf ein „Telefonat vom heutigen Tag“ verweist. Das Schreiben von Akkurat Inkasso richtet sich an einem Verbraucher, der ein „Kredit-Finanz Management Paket“ bei der OVM Online Vertrieb Marketing GmbH bestellt haben soll. Dieses Produkt kostet insgesamt 357,60 EUR und wird in Monatsraten zu 14,90 EUR monatlich (Laufzeit: 24 Monate, 14 Tage gratis testen) berechnet.

Akkurat Inkasso für die OVM Online Vertrieb Marketing GmbH
Akkurat Inkasso für die OVM Online Vertrieb Marketing GmbH | 21.06.2017

Bestellbestätigung OVM Online Vertrieb Marketing GmbH
Bestellbestätigung OVM Online Vertrieb Marketing GmbH | 19.09.2016


Der Forderung ist ein „Teilzahlungsangebot“ beigelegt. Dort sind unter anderem die genannten Punkte wie „Abstraktes Schuldanerkenntnis“ und „Vereinbarung über die Verjährung“ aufgeführt.

Akkurat Inkasso Dienst GmbH Teilzahlungsangebot
Akkurat Inkasso Dienst GmbH Teilzahlungsangebot 

Wir berichteten bereits über das Finanzmanagement-Paket der OVM GmbH in Rahmen dieses Blogs. Das Angebot wird „Finanz Management Paket - Gratis 14 Tage testen - Vorteile nutzen!“ beworben. Jedoch sollte man die Allgemeinen Geschäftsbedingungen in diesem Fall besonders gut lesen. Sollte ein Interessent die AGB außer Acht lassen, könnte die Folge ein teurer Vertrag werden. So schreibt das Unternehmen:


  • „Mit Uebersendung dieses Formulars/Bestellung , auch auf elektronischem Wege, an die OVM - Online Vertrieb Marketing GmbH, Karl Grillenberger Str. 1, 90402 Nuernberg, machen Sie ein rechtlich bindendes Angebot auf Abschluss eines Vertrages. Der Vertrag kommt erst durch ausdrueckliche schriftliche Bestaetigung durch die OVM GmbH zustande. Diese Bestaetigung erfolgt nach Eingang Ihres Formulars automatisch per E-Mail, die sowohl diese AGB als auch die Widerrufsbelehrung enthaelt. Damit ist der Vertrag rechtsverbindlich zustande gekommen.“
  • „Der Vertrag wird zunaechst fuer einen Zeitraum von 24 Monaten geschlossen und kann mit einer Kuendigungsfrist von 3 Monaten vor Ablauf der Vertragsdauer gekuendigt werden. Die Kuendigung muss schriftlich erklaert werden. Wird die Kuendigung des Vertrages nicht form- und fristgerecht von einer Partei erklaert, verlaengert sich der Vertrag automatisch jeweils um 12 Monate.“


QUELLE: http://www.ovmgmbh.de/Finanzmanagementpaket/agb_ovm_gmbh.html, Stand 04.07.2017

Demzufolge ist die Möglichkeit gegeben, dass ein Mensch auf der Suche nach finanzieller Unterstützung in Form eines Kredits in eine noch tiefere Schuldenspirale gerät.

Update-Ende.


Kontaktmöglichkeit mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung von Akkurat Inkasso Dienst GmbH für die OVM Online Vertrieb Marketing GmbH erhalten? Wird von Ihnen auch die Zahlung von noch offenen Beträgen verlangt? Gerne können Sie sich für weitere allgemeine Informationen bei uns melden.

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Dienstag, 14. Juni 2016

EXGO Inkasso | Forderung für VNR Verlag

Uns liegt eine Zahlungsaufforderung des Inkassobüros EXGO Inkasso aus Laubach vor. Im Auftrag des Gläubigers VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG wird die Zahlung für bislang nicht bezahlte Fachzeitschriften („Personal aktuell“) gefordert. Haben Sie auch Erfahrungen mit EXGO Inkasso?


Über 500 EUR für Ausgaben von „Personal Aktuell“


Dem VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG wurden im Rahmen unserer Berichterstattungen bereits mehrere Beiträge gewidmet. In diesen Beiträgen schilderten uns betroffene Gewerbetreibende, die ein Abo für eine der Fachzeitschriften des Verlags abgeschlossen haben sollen, ihre Erfahrungen mit. Es folgten teure Rechnungen und Mahnungen, sofern die Beträge nicht gezahlt wurden. Mehr zu dem Thema lesen Sie am Ende dieses Beitrags.

Uns liegt aktuell eine Zahlungsaufforderung von EXGO Inkasso aus Laubach vor. Im Auftrag von VNR Verlag sollen offene Forderungen beigetrieben werden. Das Schreiben, welches uns freundlicherweise zur Ansicht von einem betroffenen Gewerbetreibenden zugestellt wurde, bezieht sich auf mehrere nicht bezahlte Ausgaben der Fachzeitschrift „Personal Aktuell“, die laut der eigenen Homepage alle 14 Tage erscheinen soll (http://www.personal-aktuell.com/online | Stand 14.06.2016). EXGO Inkasso fordert somit die Zahlung von insgesamt 539,10 EUR innerhalb von 10 Tagen. Der Betrag setzt sich aus der Forderung des Gläubigers sowie Inkasso- und Mahngebühren zusammen.

EXGO Inkasso – Was tun bei einer Zahlungsaufforderung?


Das Inkassobüro EXGO Inkasso legte dem Schreiben eine Auflistung mit der Überschrift „Forderungsgründe“ bei, damit für den Schuldner ersichtlich ist, welche Forderungen geltend gemacht werden. So ist hier die genannte Fachzeitschrift des Mandanten VNR Verlags aufgelistet, sowie wichtige Daten wie das Vertragsdatum. Anhand dieser Liste wird auch deutlich, wie und wann der Vertrag überhaupt zustande kam.

EXGO Inkasso ist ein im Rechtsdienstleistungsregister eingetragenes Inkassobüro und demnach dazu berechtigt, in Deutschland Inkassotätigkeiten zu betreiben – d.h. Forderungen wie diese hier zu stellen. Demzufolge ist Empfängern einer solchen Zahlungsaufforderung dringend zu empfehlen, derartige Schreiben ernst zu nehmen. Ein Ignorieren eines solcher Zahlungsaufforderung kann für den Gewerbetreibenden teuer werden.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Gewerbetreibende, die ein Schreiben von EXGO Inkasso erhalten haben, könnten sich für weitere allgemeine Informationen gerne bei uns melden. Sie erreichen uns über die folgenden Kontaktoptionen.

Lesen Sie weitere Beiträge über den VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft.

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Freitag, 13. Mai 2016

Rechtsanwalt Andreas Welter fordert für I.K. Medienstdienst GmbH

Der Rechtsanwalt Andreas Welter aus Grevenbroich bietet Inkassodienstleistungen für Unternehmen an, die mit „säumigen Schuldnern zu kämpfen haben“. So wie auch für die I.K. Mediendienst GmbH aus Köln, über die wir bereits berichteten. Gewerbetreibende, welche die Rechnungen von I.K. Mediendienst nicht zahlten, werden nun von RA Andreas Welter dazu aufgefordert, die offene Beträge zu begleichen.

Rechtsanwalt Andreas Welter fordert für I.K. Medienstdienst GmbH

Rechtsanwalt Andreas Welter – Inkassodienstleistungen für I.K. Mediendienst GmbH


Die I.K. Mediendienst GmbH aus Köln betreibt das Internet-Branchenverzeichnis „www.dov-portal.de“ und fordert von Gewerbetreibenden für einen Eintrag hohe Beträge. Wichtig ist noch zu wissen, dass ein Vertrag mit diesem Unternehmen eine Laufzeit von mindestens drei Jahren hat. Dieser verlängert sich um weitere drei Jahre, sofern er nicht rechtzeitig vor Ablauf von dem Gewerbetreibenden gekündigt wird. Wir berichteten bereits August 2015 über I.K. Mediendienst GmbH und erhielten auch zahlreiche Anrufe von Gewerbetreibenden, die uns über das Geschäftsgebaren des Unternehmens berichteten.

Aktuell werden diejenigen Kunden von I.K. Mediendienst GmbH von dem Rechtsanwalt Andreas Welter (Inkassodienstleistungen) aus Grevenbroich kontaktiert. In dieser Zahlungsaufforderung vertritt Welter die I.K. Mediendienst GmbH, um die noch ausstehenden Zahlungen einzufordern.

Über 1.000 EUR für einen Eintrag in das Internet-Branchenverzeichnis


In einem uns vorliegenden Forderungsschreiben von Rechtsanwalt Andreas Welter, welches uns durch einen Gewerbetreibenden weitergeleitet wurde, werden Ansprüche geltend gemacht. Insgesamt sollen 1.077,43 EUR gezahlt werden, die für die Nutzung des Branchenbuchs „dov-portal“ noch offen waren. Des Weiteren verlangt Welter die Zahlung von 169,50 EUR, um die entstandenen Anwaltskosten zu begleichen.

RA Andreas Welter bietet laut seiner Homepage „Inkasso-Lösungen“ für Unternehmen an – sogar in Form einer „Inkasso-Flatrate“. Dieses Angebot des Rechtsanwalts macht deutlich, dass Forderungsansprüche von beauftragten Inkassounternehmen nicht auf Richtigkeit geprüft werden müssen.
Von daher ist es wichtig für Gewerbetreibende, die einen Vertrag mit der I.K. Mediendienst GmbH abgeschlossen haben, früh zu reagieren. Damit es nicht erst zu einer Zahlungsaufforderung durch einen Rechtsanwalt oder ein Inkassobüro kommen muss.

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Montag, 9. Mai 2016

Fairmount GmbH | Zahlungsaufforderung für dateyard AG

Partner- und Kontaktbörsen boomen nach wie vor. Deshalb ist es kein Wunder, dass Communities wie „www.singletreff18.com“ viele User ansprechen. Dieses Portal wird von der dateyard AG aus Baar, Schweiz betrieben, über die wir bereits berichteten. Aktuell liegt uns eine Zahlungsaufforderung der Fairmount GmbH aus Döbeln vor. Im Auftrag der dateyard AG verlangt das Inkassounternehmen die Zahlung der fehlenden Mitgliedsgebühren.



Zahlungsaufforderung durch Fairmount wegen fehlender Mitgliedsbeiträge


Uns liegt ein Schreiben des Inkassobüros „Fairmount GmbH“ vor. Die Firma dateyard AG beauftragte Fairmount, um noch ausstehende Mitgliedsbeiträge für die Online-Community „www.singletreff18.com“ beizutreiben. Dazu schreibt das Inkassounternehmen, dass Nutzerdaten wie Emailadresse und IP-Adresse beweissicher dokumentiert wurden. Weil vorherige Mahnungen laut des Schreibens durch die Auftraggeberin dateyard AG nicht beachtet wurden, schaltete sich die Fairmount GmbH ein. Insgesamt werden somit 224,60 EUR gefordert. Es handelt sich dabei nicht nur um die noch ausstehenden Mitgliedsbeiträge, sondern auch um zusätzliche Inkassogebühren. Der Empfänger einer solchen Zahlungsaufforderung hat zehn Tage Zeit, die Zahlung zu leisten. Andernfalls schreibt das Inkassobüro Fairmount GmbH, dass die ausstehende Forderung durch eine „spezialisierte Anwaltskanzlei“ durchgesetzt wird.

Auch die Kanzlei Auer Witte Thiel versandte Zahlungsaufforderung


Zuvor erhielt der Empfänger des Fairmount-Schreibens (und jetziges Mitglied unseres Vereins) eine Forderung von der Kanzlei Auer Witte Thiel aus München. Auch in dieser Forderung werden im Auftrag von dateyard AG (ebenfalls für die Community singletreff18.com) die Beiträge für die kostenpflichtige Mitgliedschaft verlangt. Doch im Gegensatz zur Fairmount GmbH fallen die Inkassogebühren sogar höher aus; hier wird ein Gesamtbetrag von 242,60 EUR fällig.

Ob es einen Zusammenhang zwischen der Fairmount GmbH und der Kanzlei Auer Witte Thiel gibt, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Jedenfalls sind beide für die dateyard AG aus Baar tätig.

Kontaktmöglichkeit mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch Forderungsschreiben von Auer Witte Thiel oder Fairmount erhalten? Wir berichteten bereits über das Unternehmen dateyard AG und den Erfahrungen anderer Verbraucher. Wenn Sie solche Schreiben erhalten haben, sollte geklärt werden, ob mit der dateyard AG überhaupt ein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist bzw. ob die die geltend gemachten Forderungen berechtigt sind. Auch sollte nicht von Abzocke oder Abofalle gesprochen werden, da der Vertragsabschluss über das Internet möglich ist. Für weitere Informationen allgemeiner Art nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

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Dienstag, 26. April 2016

Marketing Verlag CMM | Inkassobüro Wolf

Uns liegen zwei Forderungen von dem Inkassobüro Wolf mit Sitz in Spanien vor. Auftraggeber ist das Unternehmen „Marketing Verlag CMM“, über das leider keine weiteren Informationen vorliegen. Verlangt werden insgesamt 667,89 EUR. Was hat es mit diesem Schreiben auf sich?

Marketing Verlag CMM  Inkassobüro Wolf

Inkassobüro Wolf fordert für Marketing Verlag CMM über 600 EUR


Wir berichteten bereits Mitte letzten Jahres über Forderungen von dem Inkassobüro Wolf in Zusammenhang mit einem Branchenbuch. Aktuell fordert das Inkassobüro Wolf für einen Auftraggeber namens Marketing Verlag CMM einen angeblich offenen Betrag in Höhe von 667,89 EUR. Ein Gewerbetreibender, der gar zwei Forderungen mit nahezu gleichem Inhalt im Abstand von einem Monat erhielt, legte uns die Schreiben vor.

Inkassobüro Wolf gibt in den Schreiben an, dass die Firma Marketing Verlag CMM sie „mit der Beitreibung der offenen Forderung aus der Geschäftsbeziehung“ beauftragt hat. Der offene Betrag setzt sich aus der Grundforderung, Mahngebühren, Zinsen, Bearbeitungsgebühren und „Sonstigen Gebühren“ zusammen – 667,89 EUR.

Inkassobüro Wolf hat seinen Sitz in Spanien


Der Briefkopf des Schreibens vom Inkassobüro Wolf zeigt eine spanische Kontoverbindung, auf die der Betrag überwiesen werden soll. Des Weiteren scheint das Inkassounternehmen seinen Sitz in einem Büro 255 des Einkaufszentrums Prisma in 35100 Fernando auf der Insel Gran Canaria zu haben. Eine deutsche Adresse ist nicht angegeben. Die Telefonnummer und Faxnummer sind hingegen deutscher Herkunft, genauer sollen sie nach Frankfurt am Main führen.

Die geltend gemachten Forderungen könnten aus einem wirksam zustande gekommen Vertragsverhältnis stammen!!!!

Haben Sie auch ein oder gar mehrere Schreiben von dem Inkassobüro Wolf erhalten? Gerne können Sie sich für allgemeine Informationen an uns wenden.

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Montag, 14. März 2016

Branchen-Auskunft-Deutschland 24.Ltd | Inkassogesellschaft König mbH

Eine Gewerbetreibende wandte sich an uns, weil sie eine Rechnung von einem in Spanien ansässigen Branchenbuch erhalten hat. Die Firma „Branchen-Auskunft-Deutschland 24.Ltd“ verschickte eine Rechnung für einen Eintrag in ein unbekanntes Branchenverzeichnis. Wenig später erhielt die Gewerbetreibende sogar eine Forderung der Inkassogesellschaft König mbH. Was hat es mit diesen Schreiben auf sich?

Branchen-Auskunft-Deutschland 24.Ltd  Inkassogesellschaft König mbH

Rechnung von der Branchen-Auskunft-Deutschland24.Ltd


Uns liegt eine Rechnung von der Branchen-Auskunft-Deutschland24 Ltd. mit Sitz in Barcelona, Spanien (die Straße 'Rambla del Poblenou' ist im Briefkopf angegeben) vor. In dieser Rechnung, die uns von einer betroffenen Verbraucherin zur Verfügung gestellt wurde, werden nahezu 300 EUR verlangt. Berechnet wird Folgendes:


  • Darstellung der Firmendaten im Internet (Laufzeit: Ein Jahr)
  • SEO Optimierung in bis zu 50 Suchmaschinen (Ohne automatische Verlängerung)


Was aber nicht angegeben wird, ist die URL bzw. Internetadresse des Branchenbuchs, auf oder in dem die Dienstleistung durch die Auftraggeberin überprüfbar wäre. Auf dem Schreiben wird außerdem mit einem grafischen Logo der Eindruck erweckt, dass es sich bei der Branchen-Auskunft-Deutschland um einen Google Partner handelt. Dies ist nicht der Fall, wie wir recherchieren konnten.

Es werden genau 299,50 EUR für die Dienstleistung verlangt, die auf eine spanische Kontoverbindung innerhalb von einer Woche überwiesen werden sollen.

Zahlungsaufforderung von der Inkassogesellschaft König mbH


Die Gewerbetreibende zahlte die Rechnung von der Branchen-Auskunft-Deutschland24 Ltd. nicht. Daraufhin erhielt sie eine Zahlungsaufforderung von der Inkassogesellschaft König mbH aus Köln. Im Auftrag des Branchenbuchs wird erneut mit der Drohung eines Schufa-Eintrages gedroht sofern die 299,50 EUR nicht bezahlt werden. Auch hier recherchierte Verbraucherdienst und nutzte unter anderem die Suchfunktion des Rechtsdienstleistungsregisters, um zu überprüfen, ob die Inkassogesellschaft König mbH berechtigt ist, Inkassoforderungen geltend zu machen. Wir fanden keinen Eintrag, demzufolge handelt es sich um kein eingetragenes Inkassounternehmen.

Gewerbetreibende können sich an uns wenden


Mittlerweile meldete sich ein weiterer Gewerbetreibender bei uns, der ähnliche Erfahrungen mit den genannten Unternehmen hatte. Hier kam allerdings noch hinzu, dass er telefonisch von der Inkassogesellschaft König mbH kontaktiert wurde. In dem Gespräch wurde behauptet, dass angeblich eine Tonaufnahme des mündlichen Vertragsabschlusses bestehen würde. Jedoch erhielt der Gewerbetreibende keine Datenträger.
Haben Sie auch eine Rechnung oder eine Zahlungsaufforderung erhalten? Oder gar eine Zahlungsaufforderung für einen Vertrag mit der Branchen-Auskunft-Deutschland24 Ltd.? Betroffene Gewerbetreibende können gerne die folgenden Kontaktmöglichkeiten nutzen:

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Donnerstag, 3. März 2016

Dinamic Construct Ambient SRL | Inkasso & Forderungs

Verbraucherdienst e.V. warnt vor Schreiben der Dinamic Construct Ambient SRL. Ein angebliches Inkasso und Forderungs Firma aus Wien. Gleich zwei Mitglieder stellten uns freundlicherweise die jeweiligen Schreiben zur Verfügung. Die Gesamtforderung beträgt in den uns vorliegenden Ankündigung 186,49 EUR. Diese setzt sich zusammen aus einer Hauptforderung von 176,27 EUR plus Inkassokosten von 10,22 EUR.

Dinamic Construct Ambient SRL  Inkasso & Forderungs

Dinamic Contruct Ambient SRL - „Ankündigung“ aus Wien


In den Zahlungsaufforderungen ist zu lesen, dass es sich um eine letztmalige Forderung handelt, den offenen Betrag von 186,49 EUR sofort zu begleichen. Darüber hinaus wird mit rechtlichen Schritten gegen die Empfänger, was mit zusätzlichen Kosten verbunden wäre. Erst bei einer Zahlung würde die Anschrift aus der Datenbank gelöscht. Dies zweifelt der Verbraucherdienst e.V. jedoch an.
Ein seriöses Inkassounternehmen würde nicht auf folgende Angaben verzichten: zuständige Behörde bzw. Registrierungsnummer, für welchen Auftraggeber wird die Forderung beigetrieben und eine angemessene Fristsetzung. All diese Punkte sind bei den Forderungen der Dinamic Construct nicht gegeben.

Konto in Rumänien


Das Unternehmen gibt in beiden Anschreiben eine Adresse in Wien an, aber möchte die Forderung auf ein rumänisches Konto beglichen haben. Die Dinamic Construct gibt sich selbst als Kontoinhaber an und wirkt aufgrund von Schreibfehlern unseriös.
Falls Sie eine Zahlung auf das rumänische Konto vornehmen, ist ihr Geld nur sehr schwer zurückzufordern. Aus unserer heraus Erfahrung ist es wahrscheinlich, dass noch weitere Schreiben ähnlicher Machart folgen könnten.
Haben Sie auch einen Brief von Dinamic Construct Ambient SRL erhalten? Generell sollten Sie sämtliche Zahlungsaufforderungen von Inkassounternehmen ernst nehmen und gewissenhaft prüfen - auch wenn das Schreiben von Dinamic Construct fragwürdig erscheint. Weitere allgemeine Informationen erhalten Sie unter den folgenden Kontaktmöglichkeiten:

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Montag, 29. Februar 2016

Uniscore GmbH mahnt für MBVZ ab

Bereits im Jahr 2014 berichteten wir ausführlich über die Firma MBVZ Medien Branchen Verlag GmbH aus Düsseldorf. Das Unternehmen betreibt das Branchenbuch „mbvz.de“. Aktuell verschickt das Inkassobüro Uniscore Forderungsmanagement GmbH Forderungen an Gewerbetreibende und fordert mehr als 450 EUR.

Uniscore GmbH mahnt für MBVZ ab

MBVZ – Hohe Kosten für einen Premiumeintrag


Nehmen wir mal an, Sie betreiben ein Gewerbe und wollen die Möglichkeiten des Internets nutzen, um die Reichweite Ihres Unternehmens zu erhöhen. Wahrscheinlich wollen Sie eine gute Position bei den Google-Suchergebnissen oder Sie denken über den Eintrag in ein dementsprechendes Verzeichnis nach. Auch wenn Google ein Unternehmen kostenfrei in die Suchmaschine einträgt, gibt es zahlreiche Branchenbücher, die eine Art Verzeichnis für Facharbeiter bieten. So auch das Branchenbuch „mbvz.de“ von der Firma MBVZ Medien Branchen Verlag aus Düsseldorf. Dieses Unternehmen nimmt aber laut Aussagen von betroffenen Gewerbetreibenden telefonisch Kontakt auf, um Verträge für einen Eintrag abzuschließen. Diese Anrufe sind laut der Angerufenen ohne Einwilligung, das bedeutet, es handelt sich um Cold Calls. Genaueres können Sie in unserem Artikel über die MBVZ nachlesen: http://verbraucherdienst.blogspot.bg/2014/05/mbvz-medienbranchen-verlag-gmbh.html

Gewerbetreibende, die nicht umgehend auf die damaligen Verträge reagiert haben, erhalten Post von der Uniscore aus Ludwigshafen. In einer uns vorliegenden Zahlungsaufforderung wird für einen MBVZ.de Premiumeintrag insgesamt 456,08 EUR  gefordert.

Zahlungsaufforderung durch Uniscore Forderungsmanagement GmbH


Vorab: Das Inkassobüro Uniscore Forderungsmanagement GmbH ist in Deutschland zugelassen. Das bedeutet, dass Sie diese Forderung in jedem Fall nicht ignorieren sollten. Es könnten sonst unangenehme Folgen für Sie haben; ein Eintrag in das Schuldnerverzeichnis ist bei Ignorieren der Forderungen nicht ausgeschlossen.
Diesem Forderungssschreiben von Uniscore liegt eine Anerkenntnis- und Ratenzahlungsvereinbarung bei. Dort ist bereits ein Betrag von 10,00 EUR eingetragen. Sollte man dies bestätigen, kommen zusätzlich Kosten von 81,00 EUR zustande. Durch hohe Zinsen kann es lange dauern, bis man diese Kosten abbezahlt hat. Beachten Sie, dass Sie auch bei einer Ratenzahlung die Zahlung verpflichtend anerkennen.
Für weitere Informationen zu dem Inkassobüro Uniscore lesen Sie unseren informativen Artikel: http://verbraucherdienst.blogspot.md/2012/11/uniscore-forderungsmanagement-gmbh.html

Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung erhalten? In so einem Fall sollten Sie Ruhe bewahren, aber unbedingt zügig reagieren. Auch empfehlen wir, die Angelegenheit nicht in die eigene Hand zu nehmen, sondern mit dementsprechender Hilfe abzuwehren. Für erste allgemeine Informationen kontaktieren Sie über folgende Möglichkeiten.

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Freitag, 12. Februar 2016

WinBusiness | Linz

Eine Verbraucherin und gleichzeitiges Mitglied erhielt einen besonders dreisten Brief von einer Firma (?) namens WinBusiness, die sich laut Briefkopf in Linz, Österreich befinden soll. In diesem Brief werden insgesamt 420 EUR für eine offene Rechnung gefordert. Es bestehen erhebliche Zweifel an der Seriösität des Schreibens.

Bild WinBusiness Linz


Dubiose Zahlungsaufforderung aus Linz – oder doch nicht?


Frau W. fand einen Brief von der Firma 'WinBusiness' aus Linz in ihrem Briefkasten. Dieses Schreiben strotzt nur so vor Auffälligkeiten. WinBusiness droht in dieser (angeblich schon zweiten) Mahnung mit gerichtlichen Schritten. Neben einem Gerichtsvollzieher, der mit einer „zwangsweisen Beitreibung“ beauftragt werden soll, ist auch noch die Rede von Zwangsvollstreckungen und die Pfändung von Sparguthaben, Lebensversicherungen und Bankkonten. Um noch mehr Druck auszuüben, wird behauptet, dass gar zwei Bandaufzeichnungen aus den Jahren 2012 und 2013 vorliegen sollen, bei denen Frau W. bei einer „Gewinnspiel Zentrale“ persönlich eine „Zusage“ gemacht haben soll.
Um den angedrohten gerichtlichen Weg zu verhindern, soll Frau W. innerhalb einer Woche insgesamt 420 EUR überweisen. Dem Schreiben ist ein Überweisungsträger beigelegt. Seltsamerweise ist als Zahlungsempfänger jedoch keine Firma WinBusiness angegeben, sondern ein gewisser Baki Oglou T., der ein deutsches Konto bei Commerzbank als Bankverbindung angegeben hat.
Auch der Briefumschlag verwundert: so ist nicht einmal ein Absender auf dem Umschlag zu erkennen. Dank des Poststempels ist ein Briefzentrum in Göppingen (Baden-Württemberg) erkennbar. Es ist fraglich, ob die Firma in Linz beheimatet ist. Genau genommen ist es auch nicht sicher, ob die Firma WinBusiness, die sich in dem Brief präsentiert, in der Form überhaupt existiert.


WinBusiness: Warnung vor Abzocke


Wir recherchierten weiter. Es dauerte nicht lange, bis wir auf einen Artikel der Zeitung „Märkische Allgemeine“ stoßen, die über eine Firma WinBusiness aus Linz berichtet. Auch hier geht es um Gewinnspiele, obwohl die Masche anders funktioniert: „Angeblich sei eine bulgarische Gewinnspielfirma mit einer Sammelklage überzogen worden, „weil sie zwischen 2011 und 2012 unerlaubte Abbuchungen getätigt“ habe. Gleich mehrere Millionen Euro der Firma seien beschlagnahmt worden.“ - von diesem beschlagnahmten Geld stünde dem Briefempfänger satte 97.000 EUR zu. Er müsse nur vorab einen Betrag von über 7.000 EUR überweisen. In dem Artikel wird vor dieser Masche gewarnt. Quelle: http://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Heute-werden-Sie-reich!-Oder-doch-nicht

Auch wenn es sich um die gleiche Firma aus Linz handeln könnte, ist es nicht nachweisbar, dass nun die gleichen Täter für diese dubiose Zahlungsaufforderung verantwortlich zu machen sind. In jedem Fall ist für Verbraucher Vorsicht geboten, da es sich um keine offizielle Zahlungsaufforderung eines eingetragenen Inkassounternehmens handelt. Somit ist es der Firma WinBusiness ohnehin untersagt, selbsttätig Zwangsvollstreckungen und Pfändungen einzuleiten.

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