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Mittwoch, 9. November 2016

National Inkasso fordert für Online Branchendienst Deutschland SLU

Zwei Gewerbetreibende stellten uns Unterlagen zum Online-Verzeichnis „Online Branchendienst Deutschland S.L.U.“ zur Verfügung. Das Portal versammelt zahlreiche Adressen von Gewerbetreibenden. Die Unternehmer meldeten sich bei uns, weil sie via Cold Call kontaktiert wurden. Ein kostenpflichtiger Eintrag in dem Branchenbuch kann laut der uns vorliegenden Rechnung knapp 400 EUR kosten.

Titelbild: National Inkasso fordert für Online Branchendienst Deutschland SLU

Online Branchendienst Deutschland S.L.U. - Kontakt via Cold Call?


Ein Gewerbetreibender gab uns gegenüber an, dass ein Mitarbeiter seiner Firma von einem Telefonisten des Internet-Branchenbuchs „Online Branchendienst Deutschland SLU“ kontaktiert wurde. Dem Mitarbeiter des Gewerbetreibenden wurde laut eigener Aussage ein Branchenbucheintrag in das Online-Verzeichnis (erreichbar unter http://online-branchendienst.de/) beworben, welches er aber ablehnt haben will. Wenige Tage später erhielt die Firma eine Rechnung für 399,00 EUR. Es wurde ein Neueintrag über eine Laufzeit von 12 Monaten berechnet; der Vertrag sei fernmündlich zustande gekommen und wurde laut des Schreibens per Bandaufnahme aufgezeichnet.

Scan: Rechnung Online Branchendienst Deutschland SLU


Zahlbar ist der Betrag innerhalb von 5 Tagen. Ob ein solcher Eintrag in dieses Verzeichnis einen Betrag von 399,00 EUR wert ist, soll hier nicht bewertet werden. Online Branchendienst Deutschland SLU hat ihren Firmensitz laut des Impressums in 35100 San Bartolome de Tirajana , Las Palmas. Ein Eintrag auf dem Portal stellt die Kontaktdaten (Adresse, Telefon, E-Mail) zur Verfügung und wenige Schlagwörter, die das Unternehmen beschreiben sollen.

National Inkasso schickt Zahlungsaufforderung


Der Gewerbetreibende zahlte die Rechnung nicht. Aus diesem Grund meldete sich wenige Wochen später das Inkassounternehmen National Inkasso. Beauftragt durch Online Branchendienst Deutschland S.L.U. wird der noch offene Betrag für einen Eintrag in das dazugehörige Branchenportal verlangt. Zuzüglich der durch National Inkasso erhobenen Mahngebühren werden nun insgesamt 486,90 EUR gefordert.

Sollte der Betrag nicht gezahlt werden droht National Inkasso damit, die Forderung „unverzüglich gerichtlich geltend zu machen“.

Über das Inkassobüro aus Düsseldorf haben wir im Rahmen unserer Berichterstattung schon häufiger berichten können. Weitere Informationen zu National Inkasso entnehmen Sie unserer Homepage.

Kontakt mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie als Gewerbetreibender auch einen Cold Call von Online Branchendienst Deutschland S.L.U. erhalten? Oder erhielten Sie gar eine Zahlungsaufforderung durch National Inkasso? Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

Sind Sie bereits Mitglied bei Verbraucherdienst e.V.?

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 13. Januar 2016

National Inkasso | Düsseldorf Pur

Uns erreichte eine Email eines Gewerbetreibenden, der eine Zahlungsaufforderung von National Inkasso erhielt. Da wir bereits mehrfach über das Inkassounternehmen aus Düsseldorf berichten konnten, wandte sich der Gewerbetreibende vertrauensvoll an uns. Es geht um eine offene Forderung von mehr als 8.000 EUR.

National Inkasso | Düsseldorf Pur

National Inkasso: Zahlungsaufforderung mit Außendiensttermin


Ein Gewerbetreibender erhielt eine Zahlungsaufforderung von dem Düsseldorfer Inkassounternehmen National Inkasso. Laut dem Schreiben soll eine Forderung von 8.193,64 EUR offen sein – für Agenturdienstleistungen des Portals „Düsseldorf pur“. Da wir bereits mehrfach über National Inkasso berichteten, schickte uns der Gewerbetreibende eine Kopie des Schreibens.  Neben der Forderung wird ein „Terminvorschlag Außendienst“ angeboten, um die Angelegenheit zu klären. Dieser Termin soll zusätzlich Gebühren kosten, es sei denn, die Forderung wird komplett und direkt bezahlt.

Laut dem Gewerbetreibenden versucht National Inkasso schon seit längerem, die Forderung einzutreiben. Deshalb wandte sich der Gewerbetreibende unter anderem an unseren Verein, um über diesen Fall zu berichten. Dieser Terminvorschlag wurde von dem Gewerbetreibenden als „Bedrohungs- und Erpressungsversuch“ gewertet. Darüber hinaus ist laut des Anwalts von dem Gewerbetreibenden bereits im Vorfeld erklärt worden, dass die Rechnung von dem Unternehmen Düsseldorf Pur, für die National Inkasso fordert, „jeglicher Grundlage entbehrt“.


Düsseldorf-Pur: Für welches Unternehmen fordert National Inkasso?


Diese Seite bietet diverse Bereiche an, wie zum Beispiel Marketing und Programmierung. Der Geschäftsführer, Herr Marcel B., trat in der Vergangenheit bereits als Grillfest-Organisator in Erscheinung und betreibt nicht nur die  Mediaagentur Pur (www.mediaagentur-pur.com), sondern auch das Unternehmernetzwerk Düsseldorf-pur (duesseldorf-pur.com). Dieses Portal bietet unter anderem für Unternehmen die Möglichkeit einer Eintragung, um die Reichweite der eigenen Firma zu vergrößern. Ob und wie zukünftige Kunden jedoch eine Firma finden können, die auf diesem Portal geschaltet ist, kann Verbraucherdienst e.V. an dieser Stelle nicht beurteilen. Wir können nur anhand unserer Recherche feststellen, dass die Seite für ein dort eingetragenes italienisches Restaurant wenig für Kunden oder gar die gängigen Suchmaschinen optimiert wurde. So fehlen neben der Speisekarte auch Fotos des Restaurants oder der angebotenen Speisen. Stattdessen ist Eigenwerbung für Düsseldorf Pur geschaltet. Eine Suche über Google brachte auch wenig Erfolg – die eigens von Düsseldorf Pur gestaltete Seite für das italienische Restaurant, welches wir uns aussuchten, wurde nicht angezeigt.

Erfahrungen mit National Inkasso


Verbraucher und Gewerbetreibende, die bereits in Berührung mit der Firma National Inkasso kamen, konnten sich bereits auf unseren Webpräsenzen informieren. Wir berichteten nicht nur über versandte Zahlungsaufforderungen von National Inkasso, sondern auch über Urteile, die das Unternehmen aus Düsseldorf betrafen. Wir informieren Sie gerne im Fall einer Zahlungsaufforderung durch die Firma National Inkasso. Mitglied beim Verbraucherdienst sein heißt – den Rest kannst Du Dir sparen.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


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Mittwoch, 11. November 2015

Achtung, Mahnbescheid! | Hinweise zu Inkassoschreiben

Verbraucherdienst e.V ist in den letzten Jahren aufgefallen, dass eine Vielzahl von Inkassoforderungen kurz vor Jahresende geltend gemacht werden. Gemeint sind Inkassounternehmen wie Debcon GmbH aus Bottrop, Focus Forderungsmanagement GmbH aus Mannheim und Condor Forderungsmanagement mbH aus Ludwigshafen. Im gleichen Zusammenhang sind zusätzlich Spiegel Inkasso, Uniscore, FKH Gbr, Rhein Inkasso, EOS SAF und National Inkasso zu nennen.

Achtung, Mahnbescheid! | Hinweise zu Inkassoschreiben


Auftraggeber waren entweder Rechteinhaber, die Kosten und Schadensersatz aus Urheberrechtsverletzungen geltend machten - oder Firmen aus dem Dienstleistungssektor, die Forderungen durch die benannten Inkassounternehmen verlangen. Teilweise folgten auf versandte Zahlungsaufforderungen auch gerichtliche Mahnbescheide. Das liegt unter anderem an den Verjährungsfristen, die immer am 31.12. eines Jahres beginnen und nach drei Jahren - ebenfalls am 31.12. eines Jahres - enden. Es werden daher zeitig Mahnbescheide gegen die Schuldner beantragt, um die Verjährung hemmen zu können. Bei Forderungen aus Urheberrechtsverletzung gibt es Inkassounternehmen, welche die Meinung vertreten, dass in dem Fall eine Verjährung nicht nach drei Jahren vorliegen würde, sondern nach erst zehn Jahren. Es gab wenige Gerichte, die der Meinung folgten. Eine Mehrzahl deutscher Gerichte waren der Ansicht, dass Forderungen aus Filesharing/ Urheberrechtsverletzungen bereits nach drei Jahren verjährt wären.

Amtsgericht Hamburg, Urteil vom 31.10.2014, Az. 36a C 202/13;
Amtsgericht Frankfurt, Urteil vom 30.10.2014, Az. 32 C 2305/14;
Amtsgericht Düsseldorf, Urteil vom 24.07.2014, Az. 57 C 15659/13;
Amtsgericht Kassel, Urteil vom 24.07.2014, Az. 410 C 625/14 sowie vom
Amtsgericht Bielefeld mit Urteil vom 06.03.2014, Az. 42 C 368/13.

Hinweise zu Mahnbescheiden oder Inkassoforderungen


Wichtig! Inkassounternehmen wie die Debcon GmbH, Focus Forderungsmanagement GmbH, Condor Forderungsmanagement mbH, Spiegel Inkasso, Rhein Inkasso, National Inkasso, FKH Gbr, Uniscore, EOS SAF: diese genannten Inkassounternehmen sind im Rechtsdienstleistungsregister eintragen und sind demzufolge berechtigt, Forderungen von Auftraggebern eintreiben zu dürfen. Insbesondere haben diese Inkassounternehmen keine besondere Prüfungspflicht, weil es sich bei Inkassoforderungen meistens um sogenannte Massenmandante handelt; daher sind die Inkassounternehmen eventuell nicht in der Lage, jede einzelne Forderung zu prüfen. Diese Inkassounternehmen können, wenn die Forderung von dem Auftraggeber bzw. Gläubiger abgetreten oder durch die Inkassounternehmen aufgekauft wurde, als Gläubiger in Mahnbescheiden oder Inkassoschreiben auftreten. Zum Beispiel sind National Inkasso, FKH, Uniscore, Focus Forderungsmanagement GmbH, Condor Forderungsmanagement und Debcon GmbH sind in der Vergangenheit selber als Gläubiger in Zahlungsaufforderungen oder auch Mahnbescheiden aufgetreten.

Betroffene Schuldner sollten Inkassoforderungen / Mahnbescheide nicht ignorieren


Grundsätzlich sollten Inkassoforderungen von Inkassounternehmen wie Debcon GmbH, National Inkasso, Focus Forderungsmanagement GmbH, Condor Forderungsmanagement, Rhein Inkasso, Spiegel Inkasso, FKH Gbr und oder Uniscore, EOS SAF und weitere nicht ignoriert werden. Denn die Konsequenz könnte ein kostspieliges Gerichtsverfahren sein.
Dennoch sollte der Betroffene auch nicht übereilt zahlen, denn wenn der Betroffene der Meinung ist, die Forderungen wäre nicht berechtigt oder die geltend gemachten Kosten wären zu hoch, dann ist Handeln erforderlich. Hier können Sie einige Beispiele nachlesen, wie Forderungsabwehr erfolgreich funktionieren kann:

Urteile zu Verbraucherschutzthemen wie Inkassoforderungen:
https://verbraucherdienst.com/inkasso-verbraucherschutz.html


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Mittwoch, 15. August 2012

National Inkasso MMS 4free SMS Abo

Vor einigen Tagen schrieb uns eine aufmerksame Verbraucherin (Frau B.) per E-Mail. Sie habe eine SMS erhalten mit dem Inhalt: "Eine Videonachricht war zu groß,  um zugestellt zu werden. Abrufen unter www.mms-4free.com mit dieser ID: uquaudir". 

Frau B. folgte den Anweisungen und rief  die Nachricht auf dem Portal mms-4free.com ab, ohne nach eigenen Angaben persönliche Daten eingegeben zu haben. Drei Tage später erhielt Frau B. eine Rechnung über 96,00 Euro, im Anschluss daran eine Mahnung. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.


Der Mahnung folgte noch eine SMS mit der Aufforderung: "IHR EROTIK-ABO: (...) Vermeiden Sie Inkassoärger. Zahlen Sie JETZT 101 € (Betreff: 5609179) an mms-4free.com/bank".

Die nächste Mahnung, informiert Frau B. Verbraucherdienst e.V. weiter, kommt dann von National Inkasso. Frau B. hat stellte nach eigenen Angaben Strafantrag.

E-Mail zu National Inkasso und mms-4free.com im Original sehen


Herzlichen Dank an Frau B. für die informative E-Mail.
Wir hoffen, dass dies möglichst viele Verbraucher lesen. Dieser wie auch andere Posts können gern weitergeleitet werden. Das erweitert den Kreis der Kenntnisnehmenden. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.


National Inkasso GmbH ist das "alte" Inkassounternehmen wecollect GmbH. Erst 2011 benannte man sich um in National Inkasso GmbH. Bericht lesen zu National Inkasso GmbH hiess früher wecollect GmbH



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Mittwoch, 14. März 2012

National Inkasso und Saferpayment AG

National Inkasso (Sitz Düsseldorf) versuchte per Zwangsvollstreckungsauftrag eine Forderung für die Nutzung von Erotikdienstleistungen in Höhe von 2122.-Euro gegen einen Verbraucher beizutreiben. Mit zusätzlichen weiteren Kosten für Aufwand, GV-Gebühren, GEMA-Gebühren ergab sich eine zu vollstreckende Gesamtsumme in Höhe von 2210,76 Euro.
Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.


Gleichzeitig, für den Fall der Zahlungsunwilligkeit, liegt dem Zwangsvollstreckungsauftrag der Antrag zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung bei. Bei dem seitens National Inkasso angegebenen Auftraggeber handelt es sich um die Saferpayment AG aus der Schweiz. Saferpayment AG war in der Vergangenheit Mandant des Inkassounternehmens wecollect GmbH. Aus wecollect wurde Ende 2011 dann die National Inkasso.

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oder per E-Mail: 

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