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Dienstag, 3. Januar 2017

Vorwurf gegen Inkassofirmen: Schäden in Millionenhöhe

Regelmäßige Leser unserer Berichterstattung werden die folgenden Inkasso-Firmen bekannt vorkommen: Focus und Condor.  Laut einer Pressemitteilung müssen derzeit vier Männer wegen Betrugs vor dem Landgericht Frankenthal in der Pfalz Rede und Antwort stehen. So wurde behauptet, dass angeblich Verzugszinsen bei der Beauftragung entstanden wären, was aber nicht der Fall war.

Beitragsbild: Vorwurf gegen Inkassofirmen Schäden in Millionenhöhe

Gewinne mit den Schulden anderer


Es geht um Millionen: vier Männer, die sich für den Betrieb eines Inkasso-Unternehmens verantwortlich zeichnen, stehen derzeit wegen Betrugs vor dem Landgericht Frankenthal (Pfalz), AZ: 5613 Js 36395/10 2 Kls. Die Staatsanwaltschaft wirft den vier Angeklagten vor in Ludwigshafen und anderenorts durch die Tätigkeit des Inkassobüros mehrfach hohe Gewinne erzielt zu haben, indem bei massenhaft versandten Forderungen an die Schuldner falsche Aussagen getätigt wurden. Laut den Forderungsanschreiben soll behauptet worden sein, dass den Auftraggebern bzw. Mandanten durch die Beauftragung einer Inkassofirma bzw. eines Rechtsanwaltes ein Verzugsschaden entstanden sei, obwohl ein entsprechender Schaden nicht zustande kam. Die Angeklagten verursachten Schäden zwischen ca. 1,2 Mio. bis ca. 15.000 EUR.

Um welche Inkassofirmen handelt es sich?


Laut eines Artikels des Nachrichtenportals „morgenweb.de“ handelt es sich bei den Angeklagten um die Ex-Geschäftsführer von zwei Inkassounternehmen aus Ludwigshafen. Diese zwei Inkassofirmen wären Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH und die ähnlich klingende Focus Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH. Diese verschickten Forderungen im Auftrag anderer Firmen listeten laut des Artikels Verzugszinsen in Höhe von zwölf Prozent der Hauptforderung sowie Inkassogebühren auf, die laut der Anklage aber in die eigene Tasche geflossen sind.


Verbraucherdienst e.V. erhielt einen Hinweis per E-Mail


Zahlte ein Schuldner nicht, folgte ein Schreiben von einem Rechtsanwalt, der angeblich von Condor bzw. Focus Forderungsmanagement mbH beauftragt worden war. Dies sollte den Eindruck erwecken, dass eine Zwangsvollstreckung droht sowie weitere Kosten drohen, sofern nicht gezahlt wird. Die zusätzlichen Anwaltskosten in Höhe von 39,00 EUR „seien den meisten gar nicht weiter aufgefallen“, schreibt das Portal.

Im Vorfeld zu diesem Bericht erhielt Verbraucherdienst einen Hinweis via E-Mail, in der wir aufgrund unserer Berichterstattung zu Condor, Focus und Mahnbescheiden auf das Gerichtsverfahren am Landgericht Frankenthal aufmerksam gemacht wurden.


Kontaktaufnahme zum Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie allgemeine Fragen zu den Inkassounternehmen Focus und Condor Forderungsmanagement mbH? Gerne können Sie uns kontaktieren.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Freitag, 9. Dezember 2016

Condor Forderung für IntermaxGroup AG

Uns liegen gar zwei Zahlungsaufforderungen der Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH für das Schweizer Unternehmen „IntermaxGroup AG“ vor. Es geht um offene Forderungen in Zusammenhang mit der Nutzung eines Erotik-Portals im Internet.

Bild IntermaxGroup AG Condor Zahlungsaufforderung


Zahlungsaufforderung für Erotikportal-Dienstleistung


Für jeweils einen Monat wurde die Nutzung des Internet-Portals „www.versext.net“ in Rechnung gestellt. Der Verbraucher, der die Dienstleistung dieses Portals für mindestens zwei Monate genutzt haben soll, erhielt jüngst von dem Inkassounternehmen Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH aus Ludwigshafen. Diese fordern die Zahlung der noch offenen Monatsbeiträge im Auftrag der Firma IntermaxGroup AG aus der Schweiz. Dazu sichert das Inkassobüro Condor die „ordnungsgemäße Bevollmächtigung sowie Geldempfangsvollmacht“ gegenüber dem angeschriebenen Verbraucher zu.

Die IntermaxGroup AG aus der Schweiz betreibt das oben genannte Erotik-Portal und bezeichnet sich selbst als „The leading Provider of Online Adult Entertainment“.

Inkasso Condor: Zwei Forderungen auf einmal 


Der Verbraucher leitete freundlicherweise beide Zahlungsaufforderungen der Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH an uns weiter. Er erhielt beide Schreiben am selben Tag, doch beziehen sich die Forderungen für die IntermaxGroup AG auf zwei unterschiedliche Zeiträume der Nutzung für das Portal „www.versext.net“ – jeweils für Oktober und November diesen Jahres.

Bild Zahlungsaufforderung Condor


So verlangt Condor für die Nutzung des Portals pro Monat 19,95 EUR plus Verzugszinsen, Auslagen des Gläubigers und Inkassokosten in Höhe von 70,20 EUR – summa summarum rund 107 EUR. Der Betrag soll spätestens in 14 Tagen auf das angegebene Konto überwiesen werden, sonst droht Condor mit weiteren gerichtlichen Schritten.


Bild Condor Inkasso für IntermaxGroup AG

Zahlungsaufforderung erhalten? Was tun?


Sollten Sie auch eine Zahlungsaufforderung von der Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH im Auftrag der Schweizer Firma IntermaxGroup AG erhalten haben, können Sie uns gerne für weitere allgemeine Informationen kontaktieren. Empfänger einer solchen Forderung sollten nicht den Kopf in den Sand stecken und unbedingt reagieren.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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oder per E-Mail:

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Mittwoch, 11. November 2015

Achtung, Mahnbescheid! | Hinweise zu Inkassoschreiben

Verbraucherdienst e.V ist in den letzten Jahren aufgefallen, dass eine Vielzahl von Inkassoforderungen kurz vor Jahresende geltend gemacht werden. Gemeint sind Inkassounternehmen wie Debcon GmbH aus Bottrop, Focus Forderungsmanagement GmbH aus Mannheim und Condor Forderungsmanagement mbH aus Ludwigshafen. Im gleichen Zusammenhang sind zusätzlich Spiegel Inkasso, Uniscore, FKH Gbr, Rhein Inkasso, EOS SAF und National Inkasso zu nennen.

Achtung, Mahnbescheid! | Hinweise zu Inkassoschreiben


Auftraggeber waren entweder Rechteinhaber, die Kosten und Schadensersatz aus Urheberrechtsverletzungen geltend machten - oder Firmen aus dem Dienstleistungssektor, die Forderungen durch die benannten Inkassounternehmen verlangen. Teilweise folgten auf versandte Zahlungsaufforderungen auch gerichtliche Mahnbescheide. Das liegt unter anderem an den Verjährungsfristen, die immer am 31.12. eines Jahres beginnen und nach drei Jahren - ebenfalls am 31.12. eines Jahres - enden. Es werden daher zeitig Mahnbescheide gegen die Schuldner beantragt, um die Verjährung hemmen zu können. Bei Forderungen aus Urheberrechtsverletzung gibt es Inkassounternehmen, welche die Meinung vertreten, dass in dem Fall eine Verjährung nicht nach drei Jahren vorliegen würde, sondern nach erst zehn Jahren. Es gab wenige Gerichte, die der Meinung folgten. Eine Mehrzahl deutscher Gerichte waren der Ansicht, dass Forderungen aus Filesharing/ Urheberrechtsverletzungen bereits nach drei Jahren verjährt wären.

Amtsgericht Hamburg, Urteil vom 31.10.2014, Az. 36a C 202/13;
Amtsgericht Frankfurt, Urteil vom 30.10.2014, Az. 32 C 2305/14;
Amtsgericht Düsseldorf, Urteil vom 24.07.2014, Az. 57 C 15659/13;
Amtsgericht Kassel, Urteil vom 24.07.2014, Az. 410 C 625/14 sowie vom
Amtsgericht Bielefeld mit Urteil vom 06.03.2014, Az. 42 C 368/13.

Hinweise zu Mahnbescheiden oder Inkassoforderungen


Wichtig! Inkassounternehmen wie die Debcon GmbH, Focus Forderungsmanagement GmbH, Condor Forderungsmanagement mbH, Spiegel Inkasso, Rhein Inkasso, National Inkasso, FKH Gbr, Uniscore, EOS SAF: diese genannten Inkassounternehmen sind im Rechtsdienstleistungsregister eintragen und sind demzufolge berechtigt, Forderungen von Auftraggebern eintreiben zu dürfen. Insbesondere haben diese Inkassounternehmen keine besondere Prüfungspflicht, weil es sich bei Inkassoforderungen meistens um sogenannte Massenmandante handelt; daher sind die Inkassounternehmen eventuell nicht in der Lage, jede einzelne Forderung zu prüfen. Diese Inkassounternehmen können, wenn die Forderung von dem Auftraggeber bzw. Gläubiger abgetreten oder durch die Inkassounternehmen aufgekauft wurde, als Gläubiger in Mahnbescheiden oder Inkassoschreiben auftreten. Zum Beispiel sind National Inkasso, FKH, Uniscore, Focus Forderungsmanagement GmbH, Condor Forderungsmanagement und Debcon GmbH sind in der Vergangenheit selber als Gläubiger in Zahlungsaufforderungen oder auch Mahnbescheiden aufgetreten.

Betroffene Schuldner sollten Inkassoforderungen / Mahnbescheide nicht ignorieren


Grundsätzlich sollten Inkassoforderungen von Inkassounternehmen wie Debcon GmbH, National Inkasso, Focus Forderungsmanagement GmbH, Condor Forderungsmanagement, Rhein Inkasso, Spiegel Inkasso, FKH Gbr und oder Uniscore, EOS SAF und weitere nicht ignoriert werden. Denn die Konsequenz könnte ein kostspieliges Gerichtsverfahren sein.
Dennoch sollte der Betroffene auch nicht übereilt zahlen, denn wenn der Betroffene der Meinung ist, die Forderungen wäre nicht berechtigt oder die geltend gemachten Kosten wären zu hoch, dann ist Handeln erforderlich. Hier können Sie einige Beispiele nachlesen, wie Forderungsabwehr erfolgreich funktionieren kann:

Urteile zu Verbraucherschutzthemen wie Inkassoforderungen:
https://verbraucherdienst.com/inkasso-verbraucherschutz.html


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Freitag, 7. August 2015

Inkasso | Condor Forderungsmanagement mbH

Das Inkassounternehmen Condor Forderungsmanagement mbH, aus Ludwigshafen betitelt sich selbst als „unbürokratisch, schnell und flexibel“. Ob der Inkassoservice aus Ludwigshafen tatsächlich so mit Schuldnern umgeht, stellt Verbraucherdienst e.V. arg in Frage.

Inkasso | Condor Forderungsmanagement mbH

Inkasso: Unerwünschte Post aus Ludwigshafen


Das Inkassobüro Condor Forderungsmanagement ist immer für eine Überraschung gut. Viele Verbraucher erhalten Zahlungsaufforderungen durch das Unternehmen, in denen nicht selten eine Klage angedroht wird. Diese Drohungen beherrscht Condor Forderungsmanagement aus dem Effeff; deren Zahlungsaufforderungen strotzen nur so vor Drohkulissen und Einschüchterungsversuchen. Ziel der Schreiben ist die schnelle Begleichung der geforderten Summe. Leider lassen sich viele Schuldner von derlei Methoden einschüchtern. Ein möglicher Eintrag in die Schufa wirkt angsteinflößend genug. Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.

Inkasso Condor: Ein, zwei, Klage


Meist liegt dem Forderungsschreiben von Condor Forderungsmanagement mbH ein Schuldanerkenntnis bei, welches vom Schuldner auszufüllen ist. Des Weiteren wird eine Zahlung der Forderung in Raten ermöglicht. Wenn der Schuldner sich nicht bewusst ist, wie die Forderung zustande kam, rät Verbraucherdienst e.V  dazu, diese nicht zu unterzeichnen. Mit einer Unterschrift verleihen Sie dem Schreiben Rechtsgültigkeit - das bedeutet, dass die Forderung anerkannt wird. Dieses gleicht einem Schuldanerkenntnis, was rechtlich schwer auszuhebeln ist, wenn erst einmal unterzeichnet worden ist. Auch ist es nicht ratsam, die Schreiben zu ignorieren oder gar in den Hausmüll zu befördern. Nach zwei Mahnschreiben droht nämlich die Klage – und das könnte teuer werden.

Condor Forderungsmanagement mbH forderte in uns vorliegenden Zahlungsaufforderung bis zu 3000 EUR, wobei einige Forderungen auf Abmahnungen – wegen Verletzung des Urheberrechts, Filesharing - aus dem Jahr 2009 basierten.

Erfahrung mit Condor Forderungsmanagement


Verbraucherdienst e.V. hat Erfahrung mit dem Inkassoservice aus Ludwigshafen. Wir berichteten bereits mehrfach über die Tätigkeiten und Methoden von Condor Forderungsmanagement mbH und standen vielen Mitgliedern bereits zur Seite. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.Überzeugen Sie sich selbst, indem Sie die Urteile und somit errungenen Erfolge gegen das Inkassobüro aus Ludwigshafen nachlesen.


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