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Dienstag, 10. Oktober 2017

Chmiel Consulting – Sind Zahlungsforderungen berechtigt?

Eine Verbraucherin leitete eine Forderung der Chmiel Consulting an uns weiter. Die Firma aus Dinslaken gibt in dem Schreiben an, dass Urheberrechtsverletzungen an geschützten Musikwerken stattgefunden haben sollen und das Ansprüche gegen die Empfängerin bestehen sollen.

Chmiel Consulting – Sind Zahlungsforderungen berechtigt?

Forderungsübergang auf die Chmiel Consulting


Das Schreiben der Chmiel Consulting beginnt mit der Erklärung, dass die Debcon GmbH, die wir im Rahmen unserer Berichterstattung schon öfter in Beiträgen zum Thema hatten, bestehende Ansprüche an das Unternehmen aus Dinslaken verkauft und abgetreten haben soll.

Genauer soll es sich dabei um abgetretene und gegen die Empfängerin bestehende Ansprüche auf Lizenzgebühren nach Lizenzanalogie aus ungerechtfertigter Bereicherung nach § 102 Satz 2 UrhG in Verbindung mit § 818 Abs. 2 BGB (Verjährungsfrist 10 Jahre) mit wirtschaftlicher Wirkung gehen. Kurzum gesagt: es soll eine Urheberrechtsverletzung an einem Werk der HITMIX Musikagentur, Erich Öxler, stattgefunden haben.

Ursprünglich sollen Betroffene abgemahnt worden sein, woraufhin die Abgabe einer Unterlassungserklärung und Zahlung eines hohen Betrags gefordert wurde. Bei Nichterfüllung soll die Inkassofirma Debcon GmbH diese Forderung geltend gemacht haben. Nun wurde diese Forderung aufgrund von Schadensersatzansprüchen, scheinbar weiterverkauft und abgetreten – an die Chmiel Consulting.

Was fordert Chmiel Consulting?


In dem vorliegendem Schreiben informiert das Unternehmen, dass eine Zahlung mit schuldbefreiender Wirkung nur noch an die Chmiel Consulting selbst erfolgen kann. Die Ansprüche aus der Urheberrechtsverletzung, die gegen die Empfängerin bestehen sollen, belaufen sich auf insgesamt 250,00 EUR, zuzüglich Verzugszinsen. Das erinnert so ein bisschen an die Debcon, wurde gezahlt durch Betroffene, so teilten uns es die Betroffenen mit wurden diese wiederholt zur Kasse gebeten.

Empfehlung: Finger weg von der Leistung willkürlicher Zahlungen.

Chmiel Consulting bietet der Empfängerin die Möglichkeit, durch eine Vergleichszahlung in einer knapp gesetzten Frist die Angelegenheit außergerichtlich zu erledigen. Sollte eine Zahlung weiterhin ausbleiben, droht das Unternehmen mit einem gerichtlichen Mahnverfahren, was u.a. die Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheids bedeutet. Sollte es soweit kommen, müsste die Empfängerin mit deutlich höheren Kosten rechnen.

Scan: Forderung Chmiel Consulting | 04.10.2017
Forderung Chmiel Consulting | 04.10.2017


Hilfe bei Chmiel Consulting


Haben Sie auch eine Forderung von der Chmiel Consulting erhalten? Es ist wichtig, in diesem Fall das Schreiben nicht zu ignorieren, sondern zu reagieren. Für diesen Fall bieten wir Ihnen unsere Kontaktmöglichkeiten an.

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 11. November 2015

Achtung, Mahnbescheid! | Hinweise zu Inkassoschreiben

Verbraucherdienst e.V ist in den letzten Jahren aufgefallen, dass eine Vielzahl von Inkassoforderungen kurz vor Jahresende geltend gemacht werden. Gemeint sind Inkassounternehmen wie Debcon GmbH aus Bottrop, Focus Forderungsmanagement GmbH aus Mannheim und Condor Forderungsmanagement mbH aus Ludwigshafen. Im gleichen Zusammenhang sind zusätzlich Spiegel Inkasso, Uniscore, FKH Gbr, Rhein Inkasso, EOS SAF und National Inkasso zu nennen.

Achtung, Mahnbescheid! | Hinweise zu Inkassoschreiben


Auftraggeber waren entweder Rechteinhaber, die Kosten und Schadensersatz aus Urheberrechtsverletzungen geltend machten - oder Firmen aus dem Dienstleistungssektor, die Forderungen durch die benannten Inkassounternehmen verlangen. Teilweise folgten auf versandte Zahlungsaufforderungen auch gerichtliche Mahnbescheide. Das liegt unter anderem an den Verjährungsfristen, die immer am 31.12. eines Jahres beginnen und nach drei Jahren - ebenfalls am 31.12. eines Jahres - enden. Es werden daher zeitig Mahnbescheide gegen die Schuldner beantragt, um die Verjährung hemmen zu können. Bei Forderungen aus Urheberrechtsverletzung gibt es Inkassounternehmen, welche die Meinung vertreten, dass in dem Fall eine Verjährung nicht nach drei Jahren vorliegen würde, sondern nach erst zehn Jahren. Es gab wenige Gerichte, die der Meinung folgten. Eine Mehrzahl deutscher Gerichte waren der Ansicht, dass Forderungen aus Filesharing/ Urheberrechtsverletzungen bereits nach drei Jahren verjährt wären.

Amtsgericht Hamburg, Urteil vom 31.10.2014, Az. 36a C 202/13;
Amtsgericht Frankfurt, Urteil vom 30.10.2014, Az. 32 C 2305/14;
Amtsgericht Düsseldorf, Urteil vom 24.07.2014, Az. 57 C 15659/13;
Amtsgericht Kassel, Urteil vom 24.07.2014, Az. 410 C 625/14 sowie vom
Amtsgericht Bielefeld mit Urteil vom 06.03.2014, Az. 42 C 368/13.

Hinweise zu Mahnbescheiden oder Inkassoforderungen


Wichtig! Inkassounternehmen wie die Debcon GmbH, Focus Forderungsmanagement GmbH, Condor Forderungsmanagement mbH, Spiegel Inkasso, Rhein Inkasso, National Inkasso, FKH Gbr, Uniscore, EOS SAF: diese genannten Inkassounternehmen sind im Rechtsdienstleistungsregister eintragen und sind demzufolge berechtigt, Forderungen von Auftraggebern eintreiben zu dürfen. Insbesondere haben diese Inkassounternehmen keine besondere Prüfungspflicht, weil es sich bei Inkassoforderungen meistens um sogenannte Massenmandante handelt; daher sind die Inkassounternehmen eventuell nicht in der Lage, jede einzelne Forderung zu prüfen. Diese Inkassounternehmen können, wenn die Forderung von dem Auftraggeber bzw. Gläubiger abgetreten oder durch die Inkassounternehmen aufgekauft wurde, als Gläubiger in Mahnbescheiden oder Inkassoschreiben auftreten. Zum Beispiel sind National Inkasso, FKH, Uniscore, Focus Forderungsmanagement GmbH, Condor Forderungsmanagement und Debcon GmbH sind in der Vergangenheit selber als Gläubiger in Zahlungsaufforderungen oder auch Mahnbescheiden aufgetreten.

Betroffene Schuldner sollten Inkassoforderungen / Mahnbescheide nicht ignorieren


Grundsätzlich sollten Inkassoforderungen von Inkassounternehmen wie Debcon GmbH, National Inkasso, Focus Forderungsmanagement GmbH, Condor Forderungsmanagement, Rhein Inkasso, Spiegel Inkasso, FKH Gbr und oder Uniscore, EOS SAF und weitere nicht ignoriert werden. Denn die Konsequenz könnte ein kostspieliges Gerichtsverfahren sein.
Dennoch sollte der Betroffene auch nicht übereilt zahlen, denn wenn der Betroffene der Meinung ist, die Forderungen wäre nicht berechtigt oder die geltend gemachten Kosten wären zu hoch, dann ist Handeln erforderlich. Hier können Sie einige Beispiele nachlesen, wie Forderungsabwehr erfolgreich funktionieren kann:

Urteile zu Verbraucherschutzthemen wie Inkassoforderungen:
https://verbraucherdienst.com/inkasso-verbraucherschutz.html


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Mittwoch, 30. September 2015

Debcon GmbH | Saferpayment AG | Ephodos GmbH

Die „Debcon Debitorenmanagement und Consulting GmbH“ – auch bekannt als Debcon GmbH - treibt nun Geldforderungen für die Saferpayment AG bei, da es laut den vom Mitglied K.R übersandten Unterlagen einen Gläubigerwechsel zugunsten der Inkassofirma aus Bottrop gegeben hatte. Es liegt dem Forderungsschreiben eine Bestätigung der Abtretung und Abtretungsanzeige bei. In diesem steht, dass die Ephodos GmbH mit Sitz am Jungstück (55130 Mainz), vertreten durch den Geschäftsführer W. Huch, die ehemaligen Forderungen der Saferpayment AG gemäß Kauf- und Abtretungsvertrag vom 04.09.2015 an die Debcon Debitorenmanagement und Consulting GmbH verkauft und abgetreten wurden. Früher wurden die offenen Geldforderungen für die Saferpayment AG von der National Inkasso GmbH aus Düsseldorf beigetrieben. Welche Erfahrungen machten Sie mit einer Mahnung bzw. Zahlungsaufforderung, in der alte Forderungen von der Saferpayment AG für Dienstleistungen beigetrieben werden?

Debcon GmbH  Saferpayment AG  Ephodos GmbH


Gläubigerwechsel zugunsten der Inkassofirma Debcon GmbH aus Bottrop


Ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V. aus dem Freistaat Sachsen bekam ein Schriftstück mit der Bezeichnung „Wichtige Information“ zugeschickt. Nach den Erkenntnissen des Vereins aus dem Ruhrpott handelt es sich bei dem vorliegenden Schriftstück ebenso um eine Mahnung bzw. Zahlungsaufforderung. In der vorliegenden Zahlungsaufforderung wird unter anderem der sogenannte Gläubigerwechsel bzw. Forderungsübergang bezüglich offener Forderungen von der Saferpayment AG thematisiert. Laut des vorliegenden Schreibens ist die Debcon GmbH ab dem 04.09.2015 die neue Forderungsinhaberin bezüglich der vormaligen „Saferpayment AG / Cupido Entertainment AG“ wegen der kostenpflichtigen Benutzung einer Dienstleistung. In dem Schreiben von der Inkassofirma aus dem Ruhrgebiet ist dementsprechend zu lesen:

„Mit diesem Schreiben werden Sie rechtsverbindlich darüber informiert, dass der oben genannte Anspruch einschließlich aller gegenwärtigen und/oder künftigen, bedingten und/oder befristeten Nebenforderungen, wie Zinsen, Kosten und Gebühren mit Urkunde Kaufvertrag vom 04.09.2015 von der Ephodos GmbH an uns verkauft und konkludent abgetreten wurde. Die Debcon GmbH ist neue Gläubigerin und macht den Anspruch im eigenen Namen gegen Sie geltend. Zahlungen mit schuldbefreiender Wirkung sind nur noch an uns, auf unten genanntem Konto zu leisten. Die Aktivlegitimation entnehmen Sie der Anlage.“  Mitglied sein heißt – geschützt zu sein.

Dienstleistungsvertrag zwischen unserem Mitglied und der Saferpayment AG?


Denn die Saferpayment AG habe entgeltliche Leistungen bezüglich der kostenpflichtigen Benutzung einer Dienstleistung unserem Mitglied zur Verfügung gestellt. Damit habe es zwischen der Saferpayment AG und unserem Mitglied einen sogenannten Dienstleistungsvertrag gegeben:

„Der von uns außergerichtlich/gerichtlich angeforderte Geldbetrag beeinhaltet unbezahlte Nutzungsgebühren aus dem zwischen Ihnen und der Saferpayment AG geschlossenen Dienstleistungsvertrag. Die durch die Saferpayment AG bereitgestellten Leistungen auf der jeweiligen Angebotsseite wurden/werden Ihnen unter Maßnahme der Nutzungsbedingungen im Rahmen einer Zugangslizenz bereitgestellt.“

Debcon fordert nun 1.677,90 EUR von unserem Mitglied


In der uns vorliegenden Zahlungsaufforderung von der Debcon GmbH wird ebenfalls der zu zahlende Betrag der offenen Rechnung dem Schuldner mitgeteilt. Die Gesamtforderung gegenüber der Debcon GmbH beträgt bei unserem Mitglied genau 1.677,90 EUR. Die offene Gesamtforderung (Hauptforderung 1.6677,90 EUR; 0,00 EUR Kosten; 0,00 EUR Zinsen) sollte unser Mitglied bis zum 29.09.2015 gegenüber der Debcon GmbH begleichen. Unseren Unterlagen liegt ebenfalls neben der uns vorliegenden Mahnung eine „Zahlungsvereinbarung“ bezüglich den zu zahlenden Forderungen gegenüber der Saferpayment AG bei. Diese soll von dem Gläubiger ausgefüllt an das Inkassounternehmen aus dem Ruhrgebiet geschickt werden. Neben der sogenannten „Zahlungsvereinbarung“ bekam unser Mitglied ein Schriftstück mit dem Titel „Bestätigung der Abtretung und Abtretungsanzeige“ zwischen der Saferpayment AG und der Debcon GmbH zugesandt, die den Gläubigerwechsel dokumentieren soll.

Mahnbescheid von der Saferpayment AG über 3.650,50 EUR wurde widersprochen – jetzt eine Forderung von der Debcon GmbH?


Der vorliegenden Forderung von der Debcon GmbH ist ein Mahnbescheid (Antragssteller Saferpayment AG / Schweiz) vom Amtsgericht Wedding (Zentrales Mahngericht Berlin-Brandenburg) über sage und schreibe 3.650,50 EUR vorausgegangen. Dem Mahnbescheid wurde am 07.01.2015 widersprochen. Da die Frist abgelaufen ist und die Saferpayment AG ihren Anspruch nicht begründet hat ist der Mahnbescheid wirkungslos.

Nun mehr meldete sich die Firma Debcon am 15.09.2015. Die Debcon GmbH schickte Zahlungsaufforderung über 1.677,90 EUR – gleichzeitig mit der Mitteilung eines Gläubigerwechsels. Unser Mitglied sollte laut der vorliegenden Zahlungsaufforderung bis zum 04.09.2015 die angelaufenen Kosten bezüglich der kostenpflichtigen Benutzung einer Dienstleistung auf ein Konto der Fidor Bank überweisen. Es stellt sich die Frage, ob die Fa. Ephodos GmbH überhaupt berechtigt ist die Forderungen der Fa. Saferpayment AG abzutreten. Weiter stellt sich die Frage, ob überhaupt ein Vertrag zwischen der Fa. Saferpayment AG und unserem Mitglied zustande gekommen ist. Denn wenn ein Anspruch begründet und gerichtlich durchsetzbar gewesen wäre, hätte die Saferpayment den Anspruch während der Mahnbescheidsfrist begründen und damit Klage erheben können - das unterließ sie. Die Volljuristen, die die Mitglieder betreuen, haben Erfahrungen mit den außer- sowie gerichtlich geltend gemachten Ansprüchen durch die Saferpayment oder beauftragten Inkassounternehmen.

Bestätigung der Abtretung | 14.09.2015 | Debcon GmbH
Bestätigung der Abtretung | 14.09.2015

Sie können unseren Verein bezüglich des Gläubigerwechsels zugunsten der Debcon GmbH kontaktieren


Haben Sie auch ein Schreiben über einen Gläubigerwechsel von der Debcon GmbH aus Bottrop erhalten, das zugleich eine Zahlungsaufforderung ist? Sollen Sie eine hohe Geldsumme an den aktuellen Gläubiger – die Debcon GmbH aus dem Ruhrpott – auf ein Konto der Fidor Bank (BIC: FDDODEMMXXX) überweisen? Welche Erfahrungen machten Sie mit diesem Schreiben von der Debcon GmbH?



Weitere Beiträge vom Verbraucherdienst e.V. zu der Saferpayment AG:

https://blog.verbraucherdienst.com/inkasso/national-inkasso-duesseldorf-saferpayment-ag-erotik-angebot/



Mitglied sein heißt – nicht hilflos zu sein

https://blog.verbraucherdienst.com/inkasso/wecollect-unbenannt-in-national-inkasso/

https://verbraucherdienst.blogspot.de/2014/07/saferpayment-ag-national-inkasso.html

https://verbraucherdienst.blogspot.de/2012/03/national-inkasso-und-saferpayment-ag.html


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Mittwoch, 20. Mai 2015

Debcon GmbH | Drohung mit Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung und Klage


Die Inkassofirma Debcon GmbH aus Bottrop droht inzwischen mit der Versendung von unzähligen Mahnbescheiden und Vollstreckungsbescheiden. Zwangsvollstreckungen oder sogar Klagen können später die unliebsame Folge sein. 

Debcon GmbH | Drohung mit Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung und Klage

Debcon GmbH droht mit Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid - Zwangsvollstreckung oder sogar Klagen können die unangenehme Konsequenz sein


Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten bekam heute ein Schreiben (Erstellungsdatum 15.05.2015) per Fax zugeschickt. In den ersten Zeilen des vorliegenden Schreibens baut die Debcon GmbH (Poststraße 6) gegenüber ihren Schuldnern eine Drohkulisse mit der Zusendung eines Mahnbescheids oder eines Vollstreckungsbescheids auf. Zwangsvollstreckungen oder sogar Klagen könnten die unangenehme Folge aus früheren Urheberrechtsverletzungen sein – sollte das Schreiben von dem Schuldner ausgesessen werden. Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.

Debcon GmbH will ab Mai 2015 monatlich 1.000 Mahnbescheide beantragen


Die Debcon GmbH werde „nach Übermittlung der wirtschaftlichen Situation des jeweils einzelnen Forderungsschuldners / Gegners monatlich über die Inkassosoftware automatisiert rund 1.000 gerichtliche Mahnbescheide, und die damit verbundenen Vollstreckungsbescheide beantragen.“ Ebenso befindet sich auf der Homepage der Bottroper Inkassofirma eine ähnliche Meldung (vom 05.05.2015): „Debcon GmbH beantragt ab Mai 2015 monatlich 1.000 Mahnbescheide“ (Quelle: http://debconwebcenter.de/). Folgen auch ab Mai 2015 unzählige Vollstreckungsbescheide, Zwangsvollstreckungen oder sogar Klagen?

15.000 Inkassoforderungen von der Debcon GmbH mit den Status „GERICHT_MAHNBESCHEID“


Weiter ist in dem vorliegenden Schreiben zu lesen, dass fast 15.000 Forderungen (!) durch die Debcon GmbH (unmittelbar) bevorstünden, aus denen im schlimmsten Fall ein Mahnbescheid, ein Vollsteckungsbescheid, eine Zwangsvollstreckung oder sogar eine Klage entstehen könnten. Diese circa 15.000 Forderungen (!) habe die Debcon GmbH mit dem Status „GERICHT_MAHNBESCHEID“ markiert, sollte es nicht zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen dem jeweiligen Schuldner und der Inkassofirma aus Bottrop kommen. In dem vorliegenden Schreiben wird nicht nur mit einem Mahnbescheid oder einen Vollstreckungsbescheid gedroht. Vergessen Sie nicht, dass sogar Zwangsvollstreckungen oder sogar Klage bei Gericht die Folge sein können.


Riskieren Sie keinen Schufa-Eintrag durch die Debcon GmbH

Außerdem sei die Inkassofirma aus dem Ruhrgebiet ebenfalls dazu verpflichtet, die „gerichtlich festgestellten Forderungen der Schufa einzumelden“. Ein Schufa-Eintrag ist dann für Sie – von der Debcon GmbH beantragt – nicht von Vorteil, da etliche negative Merkmale (zum Beispiel negatives Zahlungsverhalten, Mahnverfahren, Vollstreckungsbescheide) oder ein beantragter Mahnbescheid bei unbestrittener Forderung von der Schufa gespeichert werden. Quelle: http://www.vergleich.de/informationen/finanzierung/schufa/daten.html

Debcon GmbH droht sogar bis zur Titulierung oder zur Vollstreckung bis ins Vermögen


Sollte es jedoch zu einem Widerspruch gegen einen Mahnbescheid kommen, würden „auf Filesharing beauftragte anwaltliche Vertreter der Debcon GmbH“ Ansprüche vor Gericht gegenüber dem Schuldner geltend machen. In der Vergangenheit trat Herr Rechtsanwalt Sebastian Wulf als Prozessbevollmächtigter auf. Die Inkassofirma aus Bottrop droht dabei den jeweiligen Schuldnern „bis zur Titulierung“ und sogar mit einer „möglichen Vollstreckung in das Vermögen“. Mit dieser Formulierung droht die Inkassofirma mit möglichen Vollstreckungsbescheiden, Zwangsvollstreckungen und / oder sogar Klagen vor Gericht.

Versucht jetzt die Debcon GmbH alte Filesharing – Abmahnungen zu versilbern?


Denn die Debcon GmbH versucht zurzeit alte ignorierte Forderungen aus alten Abmahnungen wegen Filesharing zu „versilbern“. Die in den Brief aufgebaute Drohkulisse gegenüber dem Schuldner soll allerdings der Debcon GmbH zu einem schnelleren Zahlungseingang verhelfen – ohne, dass es zu einem Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung oder sogar zu einer Klage kommt. Laut den Informationen des Verbraucherdienst e.V. treibt diese Inkassofirma für verschiedene Rechtinhaber Forderungen ein.



Ursprüngliche Forderung seitens Debcon GmbH beträgt insgesamt 1.136,83 Euro


Um noch an das Geld der Schuldner ohne Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung oder Klage zu gelangen, führt die Debcon GmbH „drei Möglichkeiten“ in dem vorliegenden Schreiben auf, womit „das automatisierte gerichtliche Mahnverfahren durch das individuelle Tun“ des Schuldners verhindert werden soll. Obwohl die Gesamtforderung gegenüber unserem Mitglied eine Höhe von über 1.136,83 Euro (Hauptforderung 1.000 Euro / Zinsen 136,83 Euro) beträgt, sehen die Alternativen hinsichtlich einer außergerichtlichen Klärung ohne Zusendung eines Mahnbescheids oder sogar eines Vollstreckungsbescheids (für unser Mitglied bis zum 02.06.2015) folgendermaßen aus. In den drei Szenarien einer außergerichtlichen Einigung mit unserem Mitglied verzichtet die Inkassofirma auf die Gerichtskosten sowie auf die weiteren anfallenden Kosten. Laut dem Schreiben verzichte die Debcon GmbH außerdem gegenüber dem Schuldner (unserem Mitglied) auf die Zustellung eines Mahnbescheids oder eines Vollstreckungsbescheids. Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.

Angebot von der Debcon GmbH über 683,30 Euro, 797,18 Euro oder individuell zugeschnitten


In dem ersten Inkassoangebot bietet die Debcon GmbH dem Schuldner durch die sofortige Einstellung eines möglichen Mahnbescheids mit der sofortigen Zahlung über 683,30 Euro an. Ebenfalls werden unserem Mitglied in dem nächsten Inkassoangebot zwölf gleich hohe Ratenzahlungen über 66,43 Euro angeboten. Demzufolge müsste unser Mitglied insgesamt einen Geldbetrag über 797,18 Euro an die Inkassofirma überweisen. In dem dritten Inkassoangebot würde unser Mitglied einen von der Debcon GmbH „zugeschnittenen außergerichtlichen Vergleich“ erhalten, der nach den wirtschaftlichen Verhältnissen des jeweiligen Schuldners angepasst sei. Dazu müsse unser Mitglied jedoch auf die sogenannte „Einrede auf Verjährung“ – die gesetzlich festgelegte Verjährungsfrist – verzichten, sodass diese die Geldforderungen auch über einen längeren Zeitraum gegenüber dem Schuldner beitreiben kann. Nach Prüfung der geltend gemachten Forderung durch die Anwälte des Verbraucherdienst e.V ist dem Mitglied abgeraten worden ein derartiges Angebot anzunehmen.

Debcon GmbH droht dem Schuldner auch mit bevorstehender Mitarbeiterstärke


Zu guter Letzt droht die Bottroper Inkassofirma unserem Mitglied sogar noch mit „bevorstehender dünner Mitarbeiterstärke“. Aus diesem Grund könnten gerichtliche Mahnbescheide - die sich schon Bearbeitung befänden – nicht gestoppt oder zurückgenommen würden. Aus diesem Grund sei die festgesetzte Fristsetzung (bis zum 02.06.2015) von dem Schuldner (unserem Mitglied) zu beachten um irrtümlicherweise– trotz Zahlungswillen des Schuldners– einen Mahnbescheid oder sogar einen Vollstreckungsbescheid zugeschickt zu bekommen. Von einer Zwangsvollstreckung oder einer Klage ganz zu Schweigen.

Haben Sie auch ein Schreiben mit dieser Drohung von der Debcon GmbH aus Bottrop erhalten? Wird in diesem auch mit einem gerichtlichen Mahnbescheid oder sogar einem Vollstreckungsbescheid gedroht?
Schreiben der Debcon GmbH vom 15.05.2015
Schreiben der Debcon GmbH vom 15.05.2015

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit der Debcon GmbH mit!


Sollten Sie als Verbraucher mit diesem Unternehmen Erfahrungen bezüglich Mahnbescheiden, Vollstreckungungsbescheiden, Zwangsvollstreckungen und Klagen gemacht haben, teilen Sie uns dieses bitte mit. Auch interessiert uns Ihre Reaktion auf solche Schreiben der Debcon GmbH. Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.


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Montag, 25. Februar 2013

Debcon GmbH mit Forderungen von BAEK LAW

Debcon GmbH Witten fordert von Mitglied des Verbraucherdienst e.V. 500 EUR. Laut Zahlungsaufforderung der Debcon aus Witten handelt es sich ursprünglich um eine Forderung der Rechtsanwaltsknzlei BAEK LAW.

Dies geht aus der Angabe des Betreffs der Zahlungsaufforderung hervor in der es heisst - Zitat: "Debcon GmbH, vormals Rechtsanwaltskanzlei BAEK-LAW, Spitaler Str. 32, 20095 Hamburg, Ehemaliges Aktenzeichen: AA 15xx/xx xx. (...)" - Zitat Ende. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.


Worüber Debcon GmbH Witten nicht informiert


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Mittwoch, 5. September 2012

(Büro-) Fehler bei Forderungen der Debcon GmbH Witten

Debcon GmbH Witten macht mittels Untervollmacht Forderungen aus Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen der Kanzlei Urmann & Collegen geltend. Auch Mitglieder des Vereins sind teilweise betroffen von diesen Forderungseinzügen. Inhaltlich vermittelt der schriftliche Dialog mit Debcon für Verbraucherdienst e.V. den Eindruck, dass mangels rechtlicher Substanz bezüglich der versendeten Forderungseinzüge an unsere Mitglieder auf Zeit gespielt wird. So zum Beispiel werden jüngsten Antwortschreiben an Verbraucherdienst e.V. seitens Debcon GmbH sogenannte Bürofehler geltend gemacht in Bezug auf einige Angaben in den an unsere Mitglieder vesendeten Zahlungsaufforderungen. Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.

Weiterlesen zu Inkassoforderung aus Abmahnung von Urmann + Collegen der Debcon GmbH  


Hilfe und Beratung zu
Inkassoforderung von Debcon GmbH Witten
beim Verein für aktiven Verbraucherschutz 


Weitere Webseiten mit Inhalten zu
Inkassounternehmen und Inkassoforderung




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Donnerstag, 15. März 2012

Debcon GmbH DigiProtect Silwa AG Puaka Video

Aktuell: Puaka Video Produktions GmbH aus Essen hat durch Rechtsanwalt Wulf gerichtliche Mahnbescheide beantragt

Konsumenten wandten sich an Verbraucherdienst e.V. weil sie kürzlich Schreiben der Debcon GmbH aus Witten erreichten. Es handelt sich um Forderungen aus Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen, die ursprünglich bereits von der Kanzlei Urmann & Collegen geltend gemacht wurden.

Die jeweiligen Gläubigerinnen sind die urspünglich in den Abmahnungen durch Urmann + Collegen vertretenden Unternehmen wie beispielsweise DigiProtect GmbH, Silwa Filmvertrieb AG oder Puaka Video Produktion GmbH. Die Debcon GmbH richtet ihre Schreiben direkt an die Betroffenen, auch wenn diese gegenüber der Kanzlei Uhrman & Collegen bereits vertreten wurden. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.


Die geltend gemachten Forderungen sind keineswegs zwingend berechtigt, auch wenn dies in den Schreiben der Debcon GmbH behauptet wird. Gerade wenn man sich gegen die seinerzeit durch die Kanzlei Urmann & Collegen ausgesprochene Abmahnung zur Wehr gesetzt hat, ist die Forderung grundsätzlich bestritten.


Nachtrag zu ehemaligen Zahlungsaufforderungen aus Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung der Kanzlei Urmann + Collegen, die nun durch Debcon GmbH geltend gemacht werden.
Erneut werden Verbraucher durch die Firma Debcon GmbH mit Zahlungsaufforderungen konfrontiert. Deren Grundlage soll eine Vielzahl von Rechtsverstössen sein. Die geforderten Beträge lauten auf etwa 2.500,- bis zu 10.000,- Euro. 
Verbraucher / Mitglieder bewerten Verbraucherdienst e.V.



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