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Montag, 29. Februar 2016

Uniscore GmbH mahnt für MBVZ ab

Bereits im Jahr 2014 berichteten wir ausführlich über die Firma MBVZ Medien Branchen Verlag GmbH aus Düsseldorf. Das Unternehmen betreibt das Branchenbuch „mbvz.de“. Aktuell verschickt das Inkassobüro Uniscore Forderungsmanagement GmbH Forderungen an Gewerbetreibende und fordert mehr als 450 EUR.

Uniscore GmbH mahnt für MBVZ ab

MBVZ – Hohe Kosten für einen Premiumeintrag


Nehmen wir mal an, Sie betreiben ein Gewerbe und wollen die Möglichkeiten des Internets nutzen, um die Reichweite Ihres Unternehmens zu erhöhen. Wahrscheinlich wollen Sie eine gute Position bei den Google-Suchergebnissen oder Sie denken über den Eintrag in ein dementsprechendes Verzeichnis nach. Auch wenn Google ein Unternehmen kostenfrei in die Suchmaschine einträgt, gibt es zahlreiche Branchenbücher, die eine Art Verzeichnis für Facharbeiter bieten. So auch das Branchenbuch „mbvz.de“ von der Firma MBVZ Medien Branchen Verlag aus Düsseldorf. Dieses Unternehmen nimmt aber laut Aussagen von betroffenen Gewerbetreibenden telefonisch Kontakt auf, um Verträge für einen Eintrag abzuschließen. Diese Anrufe sind laut der Angerufenen ohne Einwilligung, das bedeutet, es handelt sich um Cold Calls. Genaueres können Sie in unserem Artikel über die MBVZ nachlesen: http://verbraucherdienst.blogspot.bg/2014/05/mbvz-medienbranchen-verlag-gmbh.html

Gewerbetreibende, die nicht umgehend auf die damaligen Verträge reagiert haben, erhalten Post von der Uniscore aus Ludwigshafen. In einer uns vorliegenden Zahlungsaufforderung wird für einen MBVZ.de Premiumeintrag insgesamt 456,08 EUR  gefordert.

Zahlungsaufforderung durch Uniscore Forderungsmanagement GmbH


Vorab: Das Inkassobüro Uniscore Forderungsmanagement GmbH ist in Deutschland zugelassen. Das bedeutet, dass Sie diese Forderung in jedem Fall nicht ignorieren sollten. Es könnten sonst unangenehme Folgen für Sie haben; ein Eintrag in das Schuldnerverzeichnis ist bei Ignorieren der Forderungen nicht ausgeschlossen.
Diesem Forderungssschreiben von Uniscore liegt eine Anerkenntnis- und Ratenzahlungsvereinbarung bei. Dort ist bereits ein Betrag von 10,00 EUR eingetragen. Sollte man dies bestätigen, kommen zusätzlich Kosten von 81,00 EUR zustande. Durch hohe Zinsen kann es lange dauern, bis man diese Kosten abbezahlt hat. Beachten Sie, dass Sie auch bei einer Ratenzahlung die Zahlung verpflichtend anerkennen.
Für weitere Informationen zu dem Inkassobüro Uniscore lesen Sie unseren informativen Artikel: http://verbraucherdienst.blogspot.md/2012/11/uniscore-forderungsmanagement-gmbh.html

Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung erhalten? In so einem Fall sollten Sie Ruhe bewahren, aber unbedingt zügig reagieren. Auch empfehlen wir, die Angelegenheit nicht in die eigene Hand zu nehmen, sondern mit dementsprechender Hilfe abzuwehren. Für erste allgemeine Informationen kontaktieren Sie über folgende Möglichkeiten.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Mittwoch, 11. November 2015

Achtung, Mahnbescheid! | Hinweise zu Inkassoschreiben

Verbraucherdienst e.V ist in den letzten Jahren aufgefallen, dass eine Vielzahl von Inkassoforderungen kurz vor Jahresende geltend gemacht werden. Gemeint sind Inkassounternehmen wie Debcon GmbH aus Bottrop, Focus Forderungsmanagement GmbH aus Mannheim und Condor Forderungsmanagement mbH aus Ludwigshafen. Im gleichen Zusammenhang sind zusätzlich Spiegel Inkasso, Uniscore, FKH Gbr, Rhein Inkasso, EOS SAF und National Inkasso zu nennen.

Achtung, Mahnbescheid! | Hinweise zu Inkassoschreiben


Auftraggeber waren entweder Rechteinhaber, die Kosten und Schadensersatz aus Urheberrechtsverletzungen geltend machten - oder Firmen aus dem Dienstleistungssektor, die Forderungen durch die benannten Inkassounternehmen verlangen. Teilweise folgten auf versandte Zahlungsaufforderungen auch gerichtliche Mahnbescheide. Das liegt unter anderem an den Verjährungsfristen, die immer am 31.12. eines Jahres beginnen und nach drei Jahren - ebenfalls am 31.12. eines Jahres - enden. Es werden daher zeitig Mahnbescheide gegen die Schuldner beantragt, um die Verjährung hemmen zu können. Bei Forderungen aus Urheberrechtsverletzung gibt es Inkassounternehmen, welche die Meinung vertreten, dass in dem Fall eine Verjährung nicht nach drei Jahren vorliegen würde, sondern nach erst zehn Jahren. Es gab wenige Gerichte, die der Meinung folgten. Eine Mehrzahl deutscher Gerichte waren der Ansicht, dass Forderungen aus Filesharing/ Urheberrechtsverletzungen bereits nach drei Jahren verjährt wären.

Amtsgericht Hamburg, Urteil vom 31.10.2014, Az. 36a C 202/13;
Amtsgericht Frankfurt, Urteil vom 30.10.2014, Az. 32 C 2305/14;
Amtsgericht Düsseldorf, Urteil vom 24.07.2014, Az. 57 C 15659/13;
Amtsgericht Kassel, Urteil vom 24.07.2014, Az. 410 C 625/14 sowie vom
Amtsgericht Bielefeld mit Urteil vom 06.03.2014, Az. 42 C 368/13.

Hinweise zu Mahnbescheiden oder Inkassoforderungen


Wichtig! Inkassounternehmen wie die Debcon GmbH, Focus Forderungsmanagement GmbH, Condor Forderungsmanagement mbH, Spiegel Inkasso, Rhein Inkasso, National Inkasso, FKH Gbr, Uniscore, EOS SAF: diese genannten Inkassounternehmen sind im Rechtsdienstleistungsregister eintragen und sind demzufolge berechtigt, Forderungen von Auftraggebern eintreiben zu dürfen. Insbesondere haben diese Inkassounternehmen keine besondere Prüfungspflicht, weil es sich bei Inkassoforderungen meistens um sogenannte Massenmandante handelt; daher sind die Inkassounternehmen eventuell nicht in der Lage, jede einzelne Forderung zu prüfen. Diese Inkassounternehmen können, wenn die Forderung von dem Auftraggeber bzw. Gläubiger abgetreten oder durch die Inkassounternehmen aufgekauft wurde, als Gläubiger in Mahnbescheiden oder Inkassoschreiben auftreten. Zum Beispiel sind National Inkasso, FKH, Uniscore, Focus Forderungsmanagement GmbH, Condor Forderungsmanagement und Debcon GmbH sind in der Vergangenheit selber als Gläubiger in Zahlungsaufforderungen oder auch Mahnbescheiden aufgetreten.

Betroffene Schuldner sollten Inkassoforderungen / Mahnbescheide nicht ignorieren


Grundsätzlich sollten Inkassoforderungen von Inkassounternehmen wie Debcon GmbH, National Inkasso, Focus Forderungsmanagement GmbH, Condor Forderungsmanagement, Rhein Inkasso, Spiegel Inkasso, FKH Gbr und oder Uniscore, EOS SAF und weitere nicht ignoriert werden. Denn die Konsequenz könnte ein kostspieliges Gerichtsverfahren sein.
Dennoch sollte der Betroffene auch nicht übereilt zahlen, denn wenn der Betroffene der Meinung ist, die Forderungen wäre nicht berechtigt oder die geltend gemachten Kosten wären zu hoch, dann ist Handeln erforderlich. Hier können Sie einige Beispiele nachlesen, wie Forderungsabwehr erfolgreich funktionieren kann:

Urteile zu Verbraucherschutzthemen wie Inkassoforderungen:
https://verbraucherdienst.com/inkasso-verbraucherschutz.html


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Montag, 19. November 2012

Uniscore Forderungsmanagement GmbH Ludwigshafen

Inkassoforderungen aus Ludwigshafen
Inkassounternehmen Uniscore Forderungsmanagement GmbH aus Ludwigshafen beschäftigt den Verein für Verbraucherschutz Verbraucherdienst e.V. seit etwa 2010 im Zuge der Interessenvertretung für Mitglieder des Vereins.

Uniscore klagt
Entgegen häufig im Internet vertretener Ansichten, einige Forderungen könne man im Zweifelsfall aussitzen, klagte Uniscore gegen Vereinsmitglieder. Es kam zum Verfahren zwischen dem Ludwigshafener Inkassounternehmen und dem Vereinsmitglied.
Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.


Klagerücknahmen seitens Uniscore Forderungsmanagement
In anderen Fällen nahm das Inkassounternehmen aus Ludwigshafen bereits eingereichte Klagen oder beantragte Haftbefehle gegen vermeintliche Schuldner und Mitglieder des Verbraucherdienst e.V. auf Grund dessen Einsatzes wieder zurück. Siehe https://blog.verbraucherdienst.com/aktuelles/urteile/.

Inkassoforderungen eingestellt gegen Mitglieder des Verbraucherdienst e.V.
Stattdessen wurden durch die Initiative des Verbraucherdienst e.V. gegen Mitglieder gestellte Inkassoforderungen der Uniscore erfolgreich eingestellt. 



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Donnerstag, 26. April 2012

Uniscore Forderungsmanagement will Gerichtsverfahren

Uniscore Forderungsmanagement kündigt mahnend gegenüber Verbraucherdienst e.V. an: 
Auf alle bisherigen Zahlungsaufforderungen hat Ihre Mandantschaft leider nicht reagiert. Aus diesem Grund werden wir nun im gerichtlichen Verfahren den Anspruch gegen Ihre Mandantschaft eintreiben. Die Einleitung gerichtlicher Schritte steht unmittelbar bevor. Nach Erwirkung eines Vollstreckungstitels besteht 30 Jahre lang die Möglichkeit, die Zwangsvollstreckung gegen Ihre Mandantschaft zu betreiben. Gerichtsvollzieher, Lohnpfändung, Kontopfändung, Haftbefehl, Eidesstattliche Versicherung etc.- Wir hoffen, dass Sie es nicht soweit kommen lassen.
Sowohl Verbraucherdienst e.V. und angeschlossene Rechtsanwälte als auch die betroffenen Mitglieder des Vereins für Verbraucherschutz begegnen dieser Ankündigung mit Gelassenheit. Bereits in der Vergangenheit versuchte Uniscore vergeblich, Forderungen gegenüber Mitglieder des Vereins gerichtlich durchzusetzen. Eine Vielzahl gültiger Urteile zugunsten der Mitglieder des Vereins dokumentiert dies. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.


Wie es zum Anschreiben der Uniscore Forderungsmanagement an Verbraucherdienst e.V. kam informiert der Verein für Verbraucherschutz auf der Webseite des Vereins. Die interessante Entwicklung der Geschichte bis zur Ankündigung zu gerichtlichen Verfahren seitens Uniscore gegen Verbraucher jetzt lesen.  




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oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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