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Mittwoch, 11. März 2015

Agrofinanz GmbH | Ölpalmen-Investment lässt Transparenz vermissen

Auch wenn Sie noch nie was von Palmöl gehört haben sollten, konsumiert haben Sie es mit Sicherheit. Dieses preiswert herzustellende Pflanzenöl ist in zahlreichen Konsumgütern zu finden, die uns im Alltag begleiten. Neben Pflegeprodukten wie Shampoo und Zahnpasta, findet man Anteile von Palmöl in Nahrungsmitteln und sogar im Biodiesel. Die Nachfrage wird voraussichtlich aufgrund der geringen Produktionskosten in den nächsten zehn Jahren weiter immens ansteigen.

Foto: "Oil palm: nursery" by Lian Pin Koh CC by 2.0

Die selbsternannten „Plantagen-Experten“ des Klever Unternehmens Agrofinanz GmbH nutzen diese Gelegenheit um zahlungswilligen Kapitalanlegern Anbauflächen für Palmöl anzubieten. Für eine Mindestbeteiligung von 7.500 Euro bekommt der zukunftsorientierte Anleger ganze 35 Ölpalmen, sogenannte Plots, samt einer garantierten Rendite von 9 Prozent. Das Ganze bei einer Laufzeit von 10 Jahren. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.
Bram Holthausen ist der zweite Geschäftsführer der Agrofinanz GmbH. Gemeinsam mit Vertriebsleiter Stefan van Ühm lud er in seine Firma ein, um sein Investmentprojekt in Ecuador vorzustellen.

Trennung zwischen Grund und Baum?

„Umweltverträglichkeit“ und „Nachhaltigkeit“ sind die beiden Schlüsselwörter der Broschüren, mit denen das Unternehmen ihre Geldanlage in Palmöl bewirbt. Was leider verschwiegen wird, sind die Risiken, die bei einer solchen Kapitalanlage entstehen können. So soll die Plantage, auf der die 35 Ölpalmen-Setzlinge gepflanzt werden sollen, im südamerikanischen Ecuador zu finden sein. Doch wem gehört der Grund eigentlich? Laut dem Kaufvertrag, der bei Erwerb eines Plots ausgehändigt wird, ist nur von Palmen die Rede. Darüber hinaus wird im Vertrag kein Wort über die Beschaffenheit, wie z.B. die Größe der Palmen verloren. Doch ohne Grund und Boden wird der Erwerb einer Ölpalme in Frage gestellt: Ohne Grund, kein Baum. Bram Holthausen erklärte, dass im Gegensatz zum deutschen Recht in Ecuador eine Trennung zwischen Grund und Baum möglich wäre. Nach deutschem Recht ist eine Eigentumsverschaffung an Bäumen, die fest mit dem Boden verbunden sind, nicht ohne weiteres möglich. In einfachen Worten: Die Palmen mögen dem Anleger gehören. Der Boden, auf dem sie gepflanzt sind, jedoch nicht. Mitglied sein heißt –  stark zu sein.
Zeichnung einer Karikatur eines Agrar-Kapitalanleger
So kann es dem Anleger ergehen, wenn das Konzept nicht aufgeht.



Agrofinanz GmbH lässt Transparenz vermissen

Agrofinanz GmbH ist ein recht junges Unternehmen, doch kann laut den Handelsbilanzen, die im Internet abrufbar sind, diese bereits Gewinne aufzeigen. Da die Firma erst seit 2011 in Deutschland tätig ist, stellt sich die Frage, woher die Gewinne stammen. Im Laufe des Gesprächs mit dem Verbraucherdienst e.V. gibt Holthausen an, dass insgesamt drei unterschiedliche Firmen an den Projekt Palmöl Investment beteiligt sind. Die Muttergesellschaft Kronos Agri Holding (Sitz in Holland) und die beiden Tochtergesellschaften Agrofinanz GmbH (Deutschland) und Titan Agro S.A. (Ecuador).

Bild der Geschäftsverbindungen


Im Gespräch erklärte Holthausen, dass die Grundstücke für die Palmen, auf dem sie nach dem Kauf gepflanzt werden, der Titan Agro S.A. gehören. Die Ölpalmen, die an die Anleger verkauft werden, werden durch die Agrofinanz GmbH von Titan Agro SA erworben. Das bedeutet für den Verbraucher, dass er beim Investment unwissentlich mit drei Unternehmen zu tun hat. Leider wird das weder im Informationsmaterial noch bei Vertragsabschluss deutlich.
Für den Verbraucher entstehen durch die mangelnde Transparenz weitere Risiken: Sollte beispielsweise eine der Tochtergesellschaften aus irgendeinen Grund in Isolvenz gehen, bedeutet das für den Verbraucher einen Totalverlust, den die Agrofinanz GmbH als „latent“ bezeichnet. Latent bedeutet „nicht offenkundig“, was zukünftige Anleger stutzig machen sollte. Schließlich ist es nicht einmal ersichtlich, dass hinter dem Palmöl-Projekt ganze drei Firmen stecken, die allesamt ein Risiko tragen.

Bram Holthausen ist laut der Emissionsbroschüre der Agrofinanz GmbH Gesellschafter und Geschäftsführer der Muttergesellschaft Kronos Agri Holding. Außerdem ist er laut derselben Broschüre zweiter Geschäftsführer der Agrofinanz GmbH, neben Anthony Berends. Über die Beteiligung an der Kronos Agri Holding ist Herr Holthausen sowohl an der deutschen Tochtergesellschaft, der Agrofinanz GmbH, als auch der ecuadorschen Tochtergesellschaft, der Titan Agri S.A., indirekt beteiligt, was er im persönlichen Gespräch bestätigte.


Hohe Risiken für Anleger


Ein derartiger Totalverlust ist gar nicht so unrealistisch, wie es von den Plantagen-Experten Holthausen und van Ühm beschrieben wird. Ganz abgesehen von dem unvermeidbaren Risiko der „Höheren Gewalt“, welches in der Land- und Forstwirtschaft immer gegeben ist, stellt sich die Frage, wie viel die Setzlinge der Ölpalmen überhaupt wert sind. Agrofinanz GmbH konnte dem Verbraucherdienst e.V. keinerlei Angaben zu den Preisen machen. Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.
Sollte es beispielsweise zum Falle einer Insolvenz kommen, bleibt der Anleger auf den 35 Ölpalmen sitzen. Er erhält weder Grund noch Boden, auf dem die Bäume gepflanzt sind. Dies bedeutet, dass man zwar ein Anrecht auf die Ölpalmen hat, aber nicht auf das Grundstück, auf dem sie gepflanzt sind. Fraglich ist, ob die Titan Agro S.A., welche im Besitz der Grundstücke ist, dem Anleger neue Angebote unterbreitet, sofern eine Fortführung Geschäftstätigkeit noch gegeben ist.
Laut Holthausen erhält man nach Übereignung der Ölpalmen eine dementsprechende Urkunde mit Global Positioning Service (GPS) Daten, um die bepflanzte Plantage zu finden. Dem Verbraucherdienst e.V. liegt ein Kauf-, Miet- und Rückkaufvertrag der Agrofinanz GmbH vor.  Dort sind folgende Daten für die Lokalisierung des Ölpalmen Plots vermerkt:





Plantage:

Gavilanes

Standort:

Puebloviejo, Los Rios, Ecuador

Pflanzung:

2014

Pflanzensorte:

Deli x Ghana – ASD Costa Rica

Leider ist es anhand der Suche via Google Maps nicht möglich, genauere Informationen über den Standort zu erfahren. Wie man auf der Grafik erkennen kann, lässt die eingeschränkte Darstellung eine genaue Bestimmung nicht zu.  Auch der Name der Plantage „Gavilanes“ liefert keine Ergebnisse.

Unternehmensbeteiligung statt Ölpalmen-Investment

Auch wenn die Agrofinanz GmbH mit allerhand Versprechungen und der hohen Rendite lockt, sollten Anleger sich eine Investition in Palmöl genau überlegen. Zahlreiche Risiken lassen das Angebot bei weitem nicht so zukunftsträchtig wirken, wie es den Anschein hat.
Statt von einer „Unternehmensbeteiligung“ zu sprechen, was Anleger eventuell schon von einer Investition abhalten würde, wird mit nichtssagenden Wörtern wie „Nachthaltigkeit“ geworben. Die mangelnde Transparenz des Unternehmens werfen weitere Fragen auf: Warum wird die Schwesterfirma Titan Agro S.A. nicht erwähnt? Soll der Anleger gar getäuscht werden?
Es bleibt abzuwarten, ob sich die Versprechungen der Ölpalmen Plantagenbauer bewahrheiten. Da die Bepflanzung der aktuellen Setzlinge erst im Jahr 2014 statt fand laut vorliegen  Kauf-, Miet- und Rückkaufvertrag wird frühestens in drei Jahren die erste Ernte der Ölpalmen möglich sein. Wie diese  abgehandelt wird, bleibt auch ein Geheimnis von Agrofinanz GmbH.

Der Verbraucherdienst e.V. stieß bei seinen Recherchen auf das Internetportal „Palmen-Plantagen in Ecuador“, auf dem man ganze Plantagen (samt Ölbäume) für die Ölbaumbepflanzung und Palmölproduktion erwerben kann. Agrofinanz GmbH bietet für einen Kaufpreis von 7.500 Euro 35 Ölpalmen bepflanzt auf 0,25 Hektar. Zum Vergleich sei kurz ein Angebot des angesprochenen Internetportals genannt: Dort gibt es beispielsweise 1000 Hektar für rund 7.200.000 Dollar. Das wären 7.200 Dollar für 1Hektar und die Ölpalmen sind 8-10 Jahre alt und produzieren bereits 20 Metric Ton Palmenöl pro Hektar – ein deutlich besserer Deal, zumal die Ölpalmen nicht erst mehrere Jahre heranwachsen müssen. Im Vertrag der Agrofinanz GmbH wird keine Erklärung abgegeben, welche Produktionsmenge von Palmöl erwartet wird beziehungsweise überhaupt stattfindet.

„Mieten“ statt Zinsen

Bram Holthausen und sein Unternehmen Agrofinanz GmbH verspricht seinen Anlegern einen garantierten Rückkauf. Es ist wohl mit voller Absicht nicht von „Zinsen“ die Rede, sondern von „Mieten“.
Anleger erhalten beim Kauf eines Plots pro Quartal 168,70 Euro Miete. Hochgerechnet auf zehn Jahre wären das insgesamt 6748 Euro, was einen direkten Verlust von 752 Euro bedeutet. Bereits bei Unterzeichnung des Vertrages büßt man als Anleger im Falle einer Insolvenz nahezu 10 Prozent seines Anlagekapitals ein. Trifft die Insolvenz früher als Ablauf von 10 Jahren ein z.B nach 5 Jahren ist der Verlust sogar 3.374 EUR entspricht ca. 44 %. Hinzu kommt, dass die Miete ggfs. (unter Einnahmen aus Land- und Forstwirtschaft) versteuert werden muss. Die Einlage ist für 10 Jahre an die Ölpalme gebunden, ein vorzeitiger Rückkauf ist nicht möglich. Zum Vergleich: Ein Sparbrief bietet mit 3 Prozent Rendite auf 10 Jahre Laufzeit deutlich weniger Gewinne, doch die Einlage ist sicher. Das bietet die Agrofinanz GmbH nicht: Sollte es zu einer Insolvenz kommen, kann ein Rückkauf der Ölpalmen durch die Agrofinanz GmbH wohl ausgeschlossen werden. Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.

Erst in 10 Jahren wird feststehen, ob das Klever Unternehmen seine Versprechen einlösen kann und die Ölpalmenbestände zurückkaufen wird. Doch diese Vorstellung ist genauso wackelig wie der Boden, auf dem die Ölpalmen in Ecuador gepflanzt sind.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.


Kennen Sie die Agrofinanz GmbH, was können Sie berichten? Sind Sie gar Anleger im Ölpalmen-Investment ? Wir freuen uns über jeden neuen Kommentar.

Montag, 12. Mai 2014

deinbranchenbuch.de GmbH | Branchenbuch aus Rostock



Erst am 26.02.2014 wurde das Unternehmen deinbranchenbuch.de GmbH in das Handelsregister des Amtsgerichts Rostock eingetragen. Die Firma aus Mecklenburg-Vorpommern vertreibt per unaufgefordert gesendeten Korrekturfax sein gleichnamigen Branchenbuch. Die Zielgruppe der deinbranchenbuch.de GmbH sind Gewerbetreibende, die kein Widerrufsrecht bei abgeschlossenen Verträgen besitzen.

Nur das Formular für den Eintrag zurück faxen!

Das Korrekturfax der deinbranchenbuch.de GmbH ist so formuliert, dass es den Anschein erzeugt kostenlose Werbung zu sein. Der Gewerbetreibende müsse laut dem Korrekturfax lediglich die Daten für einen bestehenden Vertrag korrigieren bzw. ergänzen sowie das ausgefüllte Formular an die Firma zurück faxen.

4.241,16 Euro brutto für einen Eintrag

Dem ist aber nicht so! Mit dem zurück gesendeten Formular wurde ein Vertrag für einen kostenpflichtigen Eintrag in das Branchenbuch abgeschlossen. Die Kosten betragen insgesamt 4.241,16 Euro brutto (99,00 EUR pro Monat, Mindestvertragsdauer drei Jahre, zuzüglich Mehrwehrsteuer). Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.


Womöglich geringer Werbenutzen für den kostspieligen Eintrag

Das gleichnamige Online-Branchenverzeichnis der deinbranchenbuch.de GmbH aus Rostock wird mit dem vielversprechenden Slogan (Zitat)„Dein Branchenbuch für Deutschland“ (Zitat Ende) beworben, obwohl dieses sehr unvollständig ist. Der Werbenutzen ist höchst wahrscheinlich eher gering für den Gewerbetreibenden.


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Dienstag, 25. Februar 2014

DDI Deutsche Direkt Inkasso- GWE– Lizenz entzogen



Das Verwaltungsgericht (VG) Köln urteilte in einem Eilverfahren bezüglich der DDI Deutsche Direkt Inkasso, die im Auftrag der Gewerbeauskunfts-Zentrale (GWG) handelt. Die Inkassofirma DDI Deutsche Direkt Inkasso mit Sitz in Köln darf vorerst keine Forderungen mehr beitreiben, die unter anderem von der Gewerbeauskunfts-Zentrale (GWE) stammen. Das Unternehmen missachtete etliche Male die Auflagen des Oberlandesgericht (OLG) Köln und lieferte außerdem inadäquate Rechtsdienstleistungen auch im Auftrag der Gewerbeauskunfts-Zentrale (GWE).

Im Eilverfahren der DDI Deutsche Direkt Inkasso für GWE die Lizenz entzogen


Dem Eilverfahren mit dem Beschluss Az: 1 L 1262/13 vom 7. Februar 2014 des Verwaltungsgerichts (VG) Köln ging ein Rechtsstreit vor dem Oberlandesgericht (OLG) Köln voraus.  Der Rechtsstreit vor dem Oberlandesgericht Köln vom Dezember 2012 hatte zur Folge, dass der DDI Deutsche Direkt Inkasso GmbH verboten wurde Forderungen für die Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE) wegen inadäquater Rechtsdienstleistungen beizutreiben. Außerdem durfte das Unternehmen nicht mehr auf Urteile verweisen, die zugunsten der Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE) erfolgt sind. Diese stehen jedoch im Widerspruch zu der Entscheidung VIIZR 261/11 vom 26.07.2012 des Bundesgerichtshof (BGH). Die Kölner Oberlandesrichter verurteilten außerdem die Formulierungen „eindeutig“, „ganz aktuell“, „diese Urteile stellen unmissverständlich klar“, „damit sind alle gesetzlichen Anfechtungsgründe nicht gegeben“ bzw. „Klagen unseres Kunden wurden in vollem Umfang stattgegeben“ in den Schreiben des Unternehmens, die für Gewerbeauskunfts-Zentrale (GWE) formuliert wurden. Mit diesen Formulierungen sollte der Eindruck bei dem Empfänger der Schreiben entstehen, dass einer Abwehr der Inkassoforderungen gegenüber der DDI Deutsche Direkt Inkasso und der Gewerbeauskunfts-Zentrale (GWE) keinen oder geringen Erfolg habe. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.
 

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Donnerstag, 7. März 2013

Triple X Entertainment Ltd Abmahnung


Schon im Jahr 2011 sah Unternehmen Triple X Entertainment Urheberrechte verletzt im Zusammenhang mit Filesharing / Tauschbörsen. Das Unternehmen beauftragte seinerzeit Rechtsanwalt Philipp Marquort mit der Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung gegen Filesharer.
 
Eine von Rechtsanwalt Philipp Marquort versendete Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung im Auftrag der Triple X Entertainment wurde begründet mit der unerlaubten Zugänglichmachung entsprechender Filme gegenüber Dritten mittels Peer-To-Peer Netze (Filesharing / Tauschbörse). Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.


Jetzt (Jahr 2013) erhalten Verbraucher in diesem Zusammenhang Zahlungsaufforderungen der Focus Forderungsmanagement GmbH Ludwigshafen. Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.


In den Forderungen gibt das Inkassounternehmen aus Ludwigshafen an, beauftragt worden zu sein, Schadensersatzforderungen und Rechtsanwaltsgebühren einzufordern.

Die von Focus Forderungsmanagement GmbH geforderten Summe: 1.700 EUR!

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Donnerstag, 13. Dezember 2012

Condor Forderungsmanagement und KSM GMBH

Condor Forderungsmanagement GmbH, ein Inkassounternehmen aus Ludwigshafen, macht derzeit verstärkt Forderungen im Auftrag einer KSM GmbH geltend. Eine Vielzahl entsprechender Anrufe gehen seit dem 11.12.2012 beinahe täglich beim Verbraucherdienst e.V. ein.

Die dem Verein derzeit (13.12.2012) bekannten geforderten Summen bewegen sich zwischen 1.000 Euro und rund 3.000 Euro, und basieren auf Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzung aus dem Jahr 2009. Seinerzeit war die Kanzlei Baumgarten Brandt mit diesen Abmahnungen wegen Verletzung des Urheberrechts von KSM GmbH beauftragt. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Die betroffenen Verbraucher sendeten uns ihre Unterlagen zu und gaben teilweise sogar an, dass sie bereits damals durch einen Rechtsanwalt in dem Sachverhalt vertreten wurden.

In anderen Fällen sind seinerzeit längst Vergleiche geschlossen oder Unterlassungserklärungen abgegeben worden.

Einige Verbraucher haben nach eigenen Angaben gegenüber Verbraucherdienst e.V. gar keine Abmahnung erhalten wie z. B. Herr M.
Dessen aktuelle Inkassoforderung der Condor Forderungsmanagement GmbH wurde an seine ehemalige Adresse geschickt - die seit 11 Jahren nicht mehr zutrifft. Nur einem Zufall war es zu verdanken, dass die Inkassoforderung der Condor in seinen Besitz gelangte. 

In weiteren Fällen wurden Verbraucher, die uns ihre Schreiben zusendeten, unter Umgehung des eingeschalteten Anwalts der Betroffenen direkt angeschrieben.

Die Vorgehensweise erweckt den Eindruck bzw. legt die Vermutung nahe, dass die Kanzlei Baumgarten Brandt die Forderungen der KSM GmbH an das Inkassounternehmen Condor Forderungsmanagement abgetreten hat.

Inkassoforderung der Condor Forderungsmanagement 

KSM GmbH Auftraggeber


Bei den Schreiben handelt es sich offenbar um Serienbriefe, die keinen Bezug zum Einzelfall aufweisen. In den Schreiben der Condor Forderungsmanagement GmbH wird behauptet, es bestehe eine Forderung der KSM GmbH gegen den Abgemahnten. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen. 

Unerwähnt / unberücksichtigt seitens Condor bleibt, dass in einigen Fällen Forderungen nach Aussagen betroffener Verbraucher bestritten wurden - und das gesamte Inkassoverfahren daher zum Scheitern verurteilt ist.





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Dienstag, 20. November 2012

Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst Osnabrück



Inkassoforderung aus Osnabrück erhalten
Inkassounternehmen Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst Osnabrück beschäftigt Verbraucherdienst e.V. seit etwa 2011 im Rahmen von Interessenvertretungen zu Inkassoforderungen gegen Mitglieder des Vereins.

VSR Verlag Service GmbH oder PVZ Pressevertriebszentrale GmbH
Mandanten des Inkassounternehmens Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst sind bspw. der VSR Verlag Service GmbH oder PVZ Pressevertriebszentrale GmbH Stockelsdorf. Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.


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Montag, 19. November 2012

Uniscore Forderungsmanagement GmbH Ludwigshafen

Inkassoforderungen aus Ludwigshafen
Inkassounternehmen Uniscore Forderungsmanagement GmbH aus Ludwigshafen beschäftigt den Verein für Verbraucherschutz Verbraucherdienst e.V. seit etwa 2010 im Zuge der Interessenvertretung für Mitglieder des Vereins.

Uniscore klagt
Entgegen häufig im Internet vertretener Ansichten, einige Forderungen könne man im Zweifelsfall aussitzen, klagte Uniscore gegen Vereinsmitglieder. Es kam zum Verfahren zwischen dem Ludwigshafener Inkassounternehmen und dem Vereinsmitglied.
Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.


Klagerücknahmen seitens Uniscore Forderungsmanagement
In anderen Fällen nahm das Inkassounternehmen aus Ludwigshafen bereits eingereichte Klagen oder beantragte Haftbefehle gegen vermeintliche Schuldner und Mitglieder des Verbraucherdienst e.V. auf Grund dessen Einsatzes wieder zurück. Siehe https://blog.verbraucherdienst.com/aktuelles/urteile/.

Inkassoforderungen eingestellt gegen Mitglieder des Verbraucherdienst e.V.
Stattdessen wurden durch die Initiative des Verbraucherdienst e.V. gegen Mitglieder gestellte Inkassoforderungen der Uniscore erfolgreich eingestellt. 



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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Nach Festpreisangebot fuer Entruempelung hohe Rechnung


Verbraucherin Frau P. war entrüstet. Für die Entrümpelung ihres Keller und Dachbodens suchte sie im Internet eine Firma, die Entrümpelungen durchführt. Sie entschied sich für das Transport - Unternehmen ABC Trans GmbH aus 28884 Weyhe bei Bremen und rief die kostenlose 0800 – Nummer an. Nach Schilderung des ungefähren Volumens an Entrümpelungsgut wurde Frau P. vom Mitarbeiter der ABS Trans GmbH ein kurzfristiger Rückruf avisiert. Dieser erfolgte tatsächlich kurze Zeit später. Wie Frau P weiter berichtet, wurde ihr darin ein Festpreis für die Entrümpelung von 398,00 Euro am Telefon genannt. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.
 Frau P. nahm das Festpreisangebot der Firma ABC Trans GmbH an, die Entrümpelung wurde zum vereinbarten Termin durchgeführt. Einige Tage später erhielt sie eine Rechnung von rund 1600 Euro …

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Dienstag, 28. August 2012

Abmahnung Berlin Media Art JT Mahnbescheid RA Oliver Edelmaier

Focus Forderungsmanagement GmbH versendet nach eigenen Angaben Zahlungsaufforderungen im Auftrag der Firma Berlin Media Art JT e.K. Ursprung der Forderungen sind vermutlich Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen, die seinerzeit von der Rechtsanwaltskanzlei Schulenberg + Schenk aus Hamburg versendet wurden, wobei hier die Rechtsanwaltsgebühren und Lizenzgebühren eingefordert werden sollen in Höhe von 1741,25 Euro. Weiterhin melden anrufende betroffene Verbraucher eintreffende Mahnbescheide in diesem Zusammenhang seitens Rechtsanwalt Oliver Edelmaier als Prozessbevollmächtigter. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.


Der Verein für aktiven Verbraucherschutz aus Essen Verbraucherdienst e.V. berichtet auf seiner Webseite ausführlich. Weiterlesen zu Focus Forderungsmanagement und Berlin Media Art JT e.K.



Hilfe - Terminvereinbarung - Beratung zu
Zahlungsaufforderung der Focus Forderungsmanagement 
Abmahnung Urheberrecht durch GmbH Berlin Media Art JT e.K. 
Mahnbescheid von Rechtsanwalt Oliver Edelmaier.
beim Verein für aktiven Verbraucherschutz

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Blog Beluga59 berichtet: Eine Geschichte mit teurem Ausgang bringt uns ein Leser nahe
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Mittwoch, 25. Januar 2012

Blucom GmbH – Abofalle aus Mönchengladbach

Frau L.H., Mitglied des Verbraucherdienst e.V., staunte als sie Post von der Blucom GmbH fand. Im Anschreiben der Blucom aus Mönchengladbach heisst es – Zitat: “Vielen Dank für Ihre Zeitschriftenbestellung …( )“.

Weitere Mitglieder des Verbraucherdienst e.V. und andere ratsuchende Verbraucher übermittelten dem Verein ebenfalls ihre Schreiben der Blucom GmbH. 

Aus den Anschreiben geht nicht hervor wie die Verträge geschlossen wurden. Frau L.H und andere Betroffene versicherten Verbraucherdienst e.V., eine Bestellung bei der Firma Blucom GmbH sei nicht vorgenommen worden. Sie hätten sich mit der Firma auch nicht in Verbindung gesetzt um eine Bestellung aufzugeben.  In einigen Fällen äusserten sich Betroffene dahingehend, dass sie vor Eintreffen der vermeintlichen Bestellung durch unerlaubte Werbeanrufe in diesem Zusammenhang belästigt worden sind.
Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.

Die Bankverbindung der angeschriebenen Verbraucher für einen Lastschrifteneinzug ist in den Verbraucherdienst e.V. bekannten Fällen im Schreiben der Blucom GmbH genannt. Frau L.H. teilte Verbraucherdienst e.V. mit, dass in ihrem Fall dem anrufenden Werber ihre Bankverbindung schon bekannt war. Dieser Umstand führt zu der Frage, wie die Blucom GmbH über die Bankverbindungen der Betroffenen verfügen kann …

Interessant ist auch, dass für die Betreuung der Abo-Verträge, laut Schreiben der Blucom GmbH die Firma PVZ Stockelsdorf zuständig ist. Verbraucherdienst e.V. informierte bereits über PVZ Stockelsdorf in der Vergangenheit. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Firma PVZ Stockelsdorf die einzelnen Einzugsermächtigungen durch die Blucom GmbH vorlegen lässt, bevor es zu Abbuchungen kommt.


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