Freitag, 13. September 2019

Über die DC Call Connect GmbH und das Portal „Gewerbe-Scout.de“

Das Branchenbuch „Gewerbe-Scout.de“ bietet kostenpflichtige Firmeneinträge für Gewerbetreibende. Zustande kommen sollen diese Verträge über die Rücksendung einer Offerte, die jedoch von einem „Gewerbedienst“ stammen. Worauf sollten Unternehmer achten, um hohe Kosten für einen möglicherweise ungewollten Branchenbucheintrag zu vermeiden.


Was bietet DC Call Connect GmbH aus Neuss an?


„Tausende geprüfte Mitglieder“ verspricht die Startseite des Portals „Gewerbe-Scout.de“. Ob letztlich tatsächlich so viele Firmen in dieses Firmenverzeichnis zu finden sind, lässt sich aktuell nicht beurteilen. Betrieben wird die Webseite von der Firma DC Call Connect GmbH aus Neuss, die Gewerbetreibenden anbietet, kostenpflichtige Firmeneinträge zu bestellen. Insgesamt gibt es drei verschiedene Varianten:


  • Standard: 499 EUR / Jahr (1 Jahresvertrag alles inkl.)
  • Silver: 798 EUR / Jahr (1 Jahresvertrag alles inkl.)
  • Gold: 997 EUR / Jahr (1 Jahresvertrag alles inkl.)


Bei unseren Recherchen waren einige Branchenbucheinträge zu sehen. Diese zeigen – wie für Firmenverzeichnisse dieser Art üblich – eine Anschrift und Kontaktdaten, sowie ggf. zusätzliche Inhalte wie Logos und Öffnungszeiten. Über Sinn und Nutzen solcher Einträge lässt sich streiten – es ist jedoch sicherlich fragwürdig, ob die Reichweite durch solche Datensammlungen erweitern lässt.

Offerte vom „Gewerbedienst“ für „Gewerbe-Scout“


Ein Mitglied vom Verbraucherdienst leitete uns eine Offerte für einen Eintrag auf dem genannten Portal „Gewerbe-Scout.de“ weiter. Interessanterweise steht links oben in der Ecke der Name „Gewerbedienst“ und auch die angegebene Email-Adresse verwendet diese Bezeichnung.

Ohnehin ist auf dem gesamten Formular nichts von der Firma DC Call Connect GmbH zu lesen. Im unteren Bereich des Schreibens ist vielmehr die Adresse des „Gewerbedienstes“ sichtbar – mit Sitz in Izmir, Türkei.

Wie bei anderen Offerten dieser Art, die in Zusammenhang mit Branchenbüchern in Erscheinung treten, handelt es sich um unverbindliche Angebote. Erst wenn der Empfänger (sprich der Gewerbetreibende) das Formular unterzeichnet zurückschickt, wird ein gültiger Vertrag abgeschlossen. Gewerbetreibende haben bei B2B Geschäft kein Widerrufsrecht – von daher ist ein genaue Prüfung solcher Offerten sinnvoll.

Scan: Offerte Gewerbedienst / Aug 2019
Offerte Gewerbedienst / Aug 2019


Rechnung und Mahnung von DC Call Connect GmbH


Bei einer vollständig ausgefüllten und zurückgesandten Offerte wird wie beschrieben ein Vertrag geschlossen. Es könnte aber überraschend, wenn eine bis dato unbekannte Firma – in diesem Fall die DC Call Connect GmbH aus Neuss – eine Rechnung wegen des Branchenbucheintrags ausstellt. Uns liegt ebenfalls eine Mahnung vor: 603,81 EUR sind innerhalb einer Woche zu zahlen.

Scan:  Mahnung DC Call Connect GmbH / Sep 2019
 Mahnung DC Call Connect GmbH / Sep 2019


Hilfe bei Gewerbe-Scout.de und DC Call Connect GmbH


Sind Sie Unternehmer, Freiberufler oder selbständig und haben eine der im Text dargestellten Offerten erhalten? Oder haben Sie gar das Dokument der DC Call Connect GmbH ausgefüllt zurückgesandt? Gewerbetreibende haben kein Widerrufsrecht, aber können bei uns erste Informationen erhalten. Nutzen Sie zu diesem Zweck unsere Kontaktmöglichkeiten:

Tel:
0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 11. September 2019

Zahlreiche Offerten nach Änderungen im Handelsregister

Es vergeht kaum ein Monat, in dem uns nicht neue Offerten von Anbietern inoffizieller „Handelsregisterzentralen“ und „Gewerberegister“ zur Berichterstattung vorgelegt werden. Jedoch handelt es sich dabei üblicherweise um ein bis zwei Schreiben, doch können bei Änderungen und Neueintragungen im offiziellen Handelsregister auch deutlich mehr Offerten zugestellt werden. In einem aktuellen Fall bekam ein Unternehmen sogar vier Angebote auf einen Streich.

Titel: Zahlreiche Offerten nach Änderungen im Handelsregister


Die Art und Weise ist bekannt und wurde auch in vielen Beiträgen beschrieben: ein Gewerbetreibender veranlasst eine Neueintragung oder Änderung im offiziellen Handelsregister – wie unter anderem eine Änderung der Anschrift. Die Folge kann ein Schreiben einer Firma sein, die ein inoffizielle Datenbank mit Adressdaten führt. Auf dem ersten Blick wirken diese Offerten so, als stünde der Empfänger bereits in einem Vertragsverhältnis mit dem Absender – oder das es sich gar um eine Benachrichtigung einer Behörde handelt.

Wie sind die Schreiben aufgebaut?


Die Texte der unterschiedlichen Schreiben ähneln sich stark und beschreiben in der Regel folgenden Umstand: „Ihre firmenrelevanten Daten wurden im Bundesanzeiger zur Kenntnis gebracht. (…) Die elektronische Veröffentlichung Ihrer Unternehmensdaten wurde bereits automatisch zentral zusammengeführt und für Interessenten elektronisch abrufbar im Internet (…) bereitgestellt“. Für diese Dienstleistung würden die Absender unterschiedliche Summen in Rechnung stellen (siehe Bilder), doch handelt es sich meist um Beträge zwischen 288,00-928,20 EUR.

Die uns bekannten Firmen heißen u.a. GCR GmbH, RGB Deutschland GmbH und Handels Union Deutschland (vollständige Liste weiter unten).

Was Gewerbetreibende beachten sollten


Wichtig für Gewerbetreibende ist zu wissen: es handelt sich bei diesen Schreiben um nicht verpflichtende Angebote, sozusagen Offerten. Erst wenn der Empfänger die geforderte Summe überweist, wird der Vertrag geschlossen. Unternehmer, Freiberufler und Selbständige haben bei B2B Geschäften keinen Anspruch auf Widerruf, von daher sollte eine etwaige Zahlung gründlich geprüft werden.

Nicht selten ist es auch der Fall, dass sich abgeschlossene Verträge automatisch verlängern, sofern sie nicht innerhalb einer angegebenen Frist gekündigt werden.

Versandte Offerten: Liste der Absender


Uns liegen derzeit die folgenden Absender von Offerten in möglicherweise unterschiedlichen Datenbanken bzw. Firmenverzeichnissen vor:


  • ADRZ e.K. (40210 Düsseldorf)
  • Handels Union Deutschland (33791 Steinhagen)
  • GCR GmbH (40474 Düsseldorf)
  • RGB Deutschland GmbH (50933 Köln)
  • SHV GmbH (40210 Düsseldorf)
  • PDWS Register GmbH (80336 München)


Scan: Offerte ADRZ e.K. / Sep 2019
Offerte ADRZ e.K. / Sep 2019

Scan: Offerte GCR GmbH / Sep 2019
Offerte GCR GmbH / Sep 2019

scan: Offerte Handels Union Deutschland / Sep 2019
Offerte Handels Union Deutschland / Sep 2019

Scan: Offerte PDWS Register GmbH / Sep 2019
Offerte PDWS Register GmbH / Sep 2019

scan: Offerte RGB Deutschland GmbH / Sep 2019
Offerte RGB Deutschland GmbH / Sep 2019

Scan: Offerte SHV GmbH / Sep 2019
Offerte SHV GmbH / Sep 2019



Hilfe bei Offerten für „Handelsregister“ und „Gewerberegister“


Sind Sie Unternehmer, Freiberufler oder selbständig und haben eine der im Text dargestellten Offerten erhalten? Oder haben Sie gar das Dokument ausgefüllt zurückgesandt? Gewerbetreibende haben kein Widerrufsrecht, aber können bei uns erste Informationen erhalten. Nutzen Sie zu diesem Zweck unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Mittwoch, 4. September 2019

Erfahrungen mit Julie Freizeitglück GmbH, Cottbus

In Cottbus findet sich das Unternehmen Julie Freizeitglück GmbH, die ihren Kunden die Vermittlung von Freizeitkontakten anbietet. Unser Mitglied Frau H. berichtet über ihre Erfahrungen mit dem Unternehmen.

Titel: Erfahrungen mit Julie Freizeitglück GmbH, Cottbus

Kontakte finden mit der Julie Freizeitglück GmbH?


Zuletzt berichteten wir über die Erfahrungen von Herrn M., der seine Erfahrungen mit dem Unternehmen „Julie GmbH Freizeittreff“ aus Dresden schilderte. Laut eigener Aussage meldete sich Herr M. auf eine Kontaktanzeige, aber schloss in Folge einen Vertrag für die Mitgliedsschaft in einem Freizeitclub ab.

In diesem Artikel berichten wir weiterführend über die Erfahrungen der Frau H., die ihrerseits einen anderen Vertrag mit einem ähnlich klingenden Unternehmen abschloss: der „Julie Freizeitglück GmbH“ aus Cottbus. Sie erteilte dem Unternehmen den Auftrag, dass ihr eine „individuelle Auswahl“ an „Vorschlägen für Freundschaftskontakte“ erarbeitet wird. Die Vermittlung von Insgesamt acht unterschiedlichen Kontakten wurden laut Vertrag beschlossen, diese sollen im bestehenden Kundenpool zu finden sein. Eine weitere Firma namens PVD EDV Datenbanksysteme Zossen kontaktierte Frau H. kurze Zeit später, um ihr freudig mitzuteilen, dass zumindest ein Kontakt erarbeitet wurde: ausgerechnet Herr M., der uns im Zusammenhang mit dem Freizeitclub aus Dresden bekannt ist.

Wie hoch sind die Kosten für die Vermittlung von Freizeitkontakten?


Frau H. legte uns zur Ansicht ein Exemplar der Auftragserteilung der Julie Freizeitglück GmbH vor. Die entstehenden Kosten belaufen sich laut diesem Formular auf insgesamt 3.600 EUR – für die Erarbeitung und Auswahl der Freundschaftskontakte zuzüglich Mehrwertsteuer.

Laut Frau H. war eine Mitarbeiterin der Julie Freizeitglück GmbH direkt vor Ort und es wurde verlangt, dass für die Unterzeichnung des Vertrags nur der Kugelschreiber der Cottbusser Firma genutzt werde.

Was sollte vor der Unterzeichnung des Vertrags geprüft werden?


Vor Abschluss eines Vertrages mit Firmen, die ihr Angebot als „Freizeitkontaktbörse“ oder „Single- und Freizeitclub“ umschreiben, sind Überlegungen über mögliche Risiken sinnvoll. Beachten Sie folgende Hinweise:


  • Überprüfen Sie den Inhalt des Vertrages bzw. die Allgemeinen Geschäftsbedingungen samt der Widerrufsbelehrung gewissenhaft und genau – VOR der Unterzeichnung
  • Lassen Sie sich nicht auf eine direkte Unterschrift ein, sondern verlangen Sie ein Exemplar des Vertrages, das Sie in aller Ruhe daheim lesen können
  • Fordern Sie auch Beispiele der übrigen Unterlagen, wie unter anderem Ihren Mitgliedsausweis, Teilnehmerprofil oder Veranstaltungspläne an
  • Keine Zahlung im Voraus und keine Kredite


Kontakt zum Thema „Julie Freizeitglück GmbH“


Es ist hinsichtlich der Partnersuche und oft günstiger und effektiver, selbst eine Kontaktanzeige aufzugeben. Alternativ helfen sogenannte Chiffre-Dienste dabei, Kontaktinformationen wie Telefonnummer oder Email-Adresse nicht nennen zu müssen. Sollten Sie jedoch die Hilfe einer Freizeitkontaktbörse in Anspruch nehmen, können hohe Kosten entstehen.

Haben Sie auch Erfahrungen mit der Firma „Julie Freizeitglück GmbH“ aus Cottbus? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Erfahrungen mit Julie GmbH Freizeittreffpunkt, Dresden

Ein Verbraucher wandte sich an uns, um über seine Erfahrungen mit Julie GmbH Freizeittreffpunkt zu berichten. Nachdem er seinen Vertrag aus Kostengründen widerrufen wollte, gab das Unternehmen aus Dresden bekannt, dass die Möglichkeit erloschen sei.

Titel: Erfahrungen mit Julie GmbH Freizeittreffpunkt, Dresden

Was bietet Julie GmbH Freizeittreffpunkt an?


Unser Mitglied Herr M. berichtete uns über seine Erfahrungen mit dem Unternehmen Julie GmbH Freizeittreffpunkt aus Dresden, die ihre Dienstleistung als „Alternative zur Langeweile“ umschreibt. So bietet das Unternehmen laut eigener Aussage „vielfältige Hobby- und Freizeitangebote aus allen möglichen Bereichen“, wie unter anderem Stadtbesichtigungen, Fahrradtouren oder Ausflüge in die Natur.

Nutzbar ist dieses Angebot natürlich nur nach Abschluss eines Vertrages mit der Julie GmbH Freizeittreffpunkt. Herr M. gab uns gegenüber an, dass er sich auf eine bestimmte geschaltete Kontaktanzeige meldete, um die dort dargestellte Person kennenzulernen. Doch statt den Kontakt zur erhofften Person zu erhalten, schloss er einen Aufnahmevertrag für die Mitgliedschaft in einem sogenannten „Freizeitclub“ ab.

Keine Partnervermittlung – sondern Freizeitangebote?


In der vorliegenden Auftragsbestätigung schreibt Julie GmbH Freizeittreffpunkt, dass Herr M. in den „nächsten Tagen“ einen Kontaktvorschlag erhält.Weiter heißt es: „Zögern Sie nicht zu einer Gesprächsaufnahme und vereinbaren Sie ein persönliches Treffen“. Mit dieser Umschreibung meint Julie GmbH Freizeittreffpunkt jedoch keine Partnervermittlung, den diese wird zwischen den Vertragspartnern nicht vereinbart. Herr M. könnte dieser Umstand bei der Zustimmung zur Mitgliedschaft jedoch nicht eindeutig klar gewesen zu sein, da er sich ja laut eigener Aussage auf eine Kontaktanzeige meldete – und nicht auf eine Anzeige für Freizeitangebote.

Die erwähnten Freizeitaktivitäten werden im Zusammenarbeit mit der der Firma Direkt-Gesellschaft für aktive Freizeitgestaltung mbH aus Chemnitz durchgeführt. Auf der Homepage der Julie GmbH Freizeittreffpunkt aus Dresden ist eine Übersicht über aktuelle Freizeitangebote zu finden. Die Direkt-Gesellschaft für aktive Freizeitgestaltung mbH hat ebenfalls eine eigene Webseite, auf der sie neben dem besagten Unternehmen aus Dresden ihre gegenwärtigen Partner auflistet: Kerstin-Single-Club GmbH, Aktiv-Freizeit-Treffpunkt GmbH, Single- und Freizeitclub Julie GmbH.

Hohe Kosten für die Mitgliedschaft im Freizeittreffpunkt


Für die Aufnahme im Julie GmbH Freizeittreffpunkt ist neben einer Aufnahmegebühr in Höhe von 300,00 EUR die Jahresgebühr fällig: 698,00 EUR. Des Weiteren ist dem Aufnahmevertrag zu entnehmen, dass zusätzlich die Teilnahme an einer Freizeitkontaktbörse in Rechnung gestellt wird. Insgesamt und zuzüglich der bereits genannten Gebühren ergibt das eine Gesamtsumme von 2.400,00 EUR. Ob Herr M. diese Kosten vor Augen hatte, als er die Kontaktanzeigen durchlas?

Herr M. legte schriftlich Widerruf ein, doch erhielt eine Absage. Julie GmbH Freizeittreffpunkt argumentiert, dass Herr M. auf eine „sofortige Vertragserfüllung“ bestand und somit sein Widerrufsrecht erloschen ist – weil die „vereinbarte Leistung vor Ablauf der Frist erbracht wurde“.

Was sollte vor der Unterzeichnung des Vertrags geprüft werden?


Vor Abschluss eines Vertrages mit Firmen, die ihr Angebot als „Freizeitkontaktbörse“ oder „Single- und Freizeitclub“ umschreiben, sind Überlegungen über mögliche Risiken sinnvoll. Beachten Sie folgende Hinweise:


  • Überprüfen Sie den Inhalt des Vertrages bzw. die Allgemeinen Geschäftsbedingungen samt der Widerrufsbelehrung gewissenhaft und genau – VOR der Unterzeichnung
  • Lassen Sie sich nicht auf eine direkte Unterschrift ein, sondern verlangen Sie ein Exemplar des Vertrages, das Sie in aller Ruhe daheim lesen können
  • Fordern Sie auch Beispiele der übrigen Unterlagen, wie unter anderem Ihren Mitgliedsausweis, Teilnehmerprofil oder Veranstaltungspläne an
  • Keine Zahlung im Voraus und keine Kredite


Kontakt zum Thema „Julie GmbH Freizeittreffpunkt“


Es ist hinsichtlich der Partnersuche oft günstiger und effektiver, selbst eine Anzeige zur gemeinsamen Freizeitgestaltung aufzugeben. Alternativ helfen sogenannte Chiffre-Dienste dabei, Kontaktinformationen wie Telefonnummer oder Email-Adresse nicht nennen zu müssen. Sollten Sie jedoch die Hilfe einer Freizeitkontaktbörse in Anspruch nehmen, können hohe Kosten entstehen.

Haben Sie auch Erfahrungen mit der Firma „Julie GmbH Freizeittreffpunkt“ aus Dresden? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Freitag, 30. August 2019

Zahlungsaufforderung von SASU AG Inkasso

Es ist leider bekannt, dass fragwürdige Schreiben von angeblichen „Inkassofirmen“ an zahlreiche Haushalte versandt werden, die mit „1. Mahnung“ übertitelt sind. Im Regelfall sollen noch offene Kosten durch einen Vertrag mit einem Gewinnspielanbieter gezahlt werden. Aktuell liegt eine solche Zahlungsaufforderung durch die Firma „SASU AG Inkasso“ vor.

Titel: Zahlungsaufforderung von SASU AG Inkasso

Vorsicht bei Forderungen von nicht eingetragenen Inkassofirmen


Eine besorgte Verbraucherin leitete eine Zahlungsaufforderung der Firma SASU AG Inkasso aus 10707 Berlin vor. Vorab: Diese Firma ist nicht im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen und demzufolge nicht berechtigt, in Deutschland die Tätigkeiten eines Inkassobüros durchzuführen oder anzubieten. Daran ändert auch nichts der Hinweis auf dem Schreiben, dass die SASU AG Inkasso Mitglied im BDIU Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen e.V. sein soll – denn das ist laut unserer Erkenntnisse (Stand 29.08.2019) nicht der Fall. Verbraucher, die ein Schreiben dieser Art erhalten, können auf der Homepage des BDIU e.V. die Mitgliederliste einsehen, um die Richtigkeit zu prüfen.

Was steht im Schreiben der SASU AG Inkasso?


Gefordert wird die Summe von 298,46 EUR. In dem Schreiben ist zu lesen, dass diese Forderung auf einer zuvor getätigten telefonischen Anmeldung zu einem Dienstleistungsvertrag „Deutsche Gewinner Zentrale“ basieren soll. Wird nicht gezahlt, so droht SASU AG Inkasso mit zahlreichen negativen Folgen für den Empfänger: unter anderem Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung und eine Pfändung der Bezüge.

Scan: Forderung SASU AG Inkasso / August 2019
Forderung SASU AG Inkasso / August 2019


Das Schreiben umfasst zwei Seiten. Auf der zweiten Seite ist die Überschrift „Kündigung Zentrale“ zu lesen und stellt den Vordruck einer Kündigung des Abos bei der „Deutschen Gewinner Zentrale“ dar. Darunter ist ein vorausgefüllter Zahlschein zu sehen, auf dem die genannte Forderung in Höhe von 298,46 EUR erneut zu sehen ist. Die Überweisung soll an eine „SASU AG“ gehen, die angegebene Kontoverbindung verweist auf ein französisches Konto.

Scan: Kündigungs Zentrale SASU AG / August 2019
Kündigungs Zentrale SASU AG / August 2019


Woran kann man seriöse Inkassoforderungen erkennen?


Wichtig: Berechtigte Inkassoforderungen sollten niemals ignoriert oder gar im Papierkorb landen. Die Folgen wären kostspielig, so könnten ein gerichtlicher Mahnbescheid oder gar ein Vollstreckungsbescheid die Folgen sein. Es ist also zu empfehlen, solche Schreiben auf ihre Richtigkeit zu prüfen.

Nun ist es so, dass es in der Vergangenheit häufiger zu unberechtigten Forderungen durch vermeintliche Inkassounternehmen kam. Betroffene Verbraucher haben die Möglichkeit, erhaltene Zahlungsaufforderungen selbst zu prüfen:


  • Sind folgende Angaben vorhanden? Firma des Auftraggebers, Forderungsgrund, Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses?
  • Hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, aber die Bankverbindung weist ins Ausland?
  • Überhöhte Inkasso-Gebühren?
  • Ist der Inkassodienstleister in Deutschland (Überprüfbar auf rechtsdienstleistungsregister.de) registriert?


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens SASU AG Inkasso erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 30. Juli 2019

Lectio Rechtsanwalts GmbH: Außergerichtliches Vergleichsangebot für Interdate Software AG

Uns liegt ein Schreiben von der Lectio Rechtsanwalts GmbH aus Würselen vor. Es handelt sich hierbei laut Betreff um ein „Außergerichtliches Vergleichsangebot“, da eine scheinbar offene Forderung bislang nicht gezahlt wurde.

Titel: Lectio Rechtsanwalts GmbH: Außergerichtliches Vergleichsangebot für Interdate Software AG

Eine Zahlungsaufforderung durch die Euro Collect GmbH soll vorangegangen sein


Die Lectio Rechtsanwalts GmbH nimmt Bezug auf ein Schreiben der Euro Collect GmbH, über die wir ebenfalls mehrfach berichteten. Es wird behauptet, dass der Empfänger der Zahlungsaufforderung durch die Euro Collect GmbH nicht oder nur teilweise nachgekommen sei. Aus diesem Grund unterbreitet die Lectio Rechtsanwalts GmbH ein außergerichtlichen Vergleichsvorschlag.

Der Empfänger soll eine Dienstleistung der Interdate Software AG in Anspruch genommen haben, genauer eine Datingbörse. Im Schreiben wird die URL cc-date.com erwähnt, bei Aufruf werden Besucher auf die Webseite „Seitensprung.tv“ weitergeleitet. Das Angebot dieses Portals ist nicht ausführlich umschrieben. Zwar wird dargestellt, dass man „chatten, Fotos sehen und Spaß haben“ kann, aber Allgemeine Geschäftsbedingungen sucht man vergebens.

Ein Impressum findet sich ebenfalls nicht, stattdessen nur eine „Contact“ Seite, auf der die Interdate Software AG als Betreiberin vermerkt ist. Man kann sich dort registrieren und ein sogenanntes „Unlimited VIP Dating“ für 79,00 EUR monatlich buchen. Was dieses Angebot genau mit sich bringt, bleibt leider ungeklärt (Stand 25.07.2019)

Lectio Rechtsanwalts GmbH schlägt Vergleich vor


Die Lectio Rechtsanwalts GmbH gibt in dem Schreiben bekannt, dass der Mandant Interdate Software AG und die Euro Collect bereit wären, auf 60 Prozent der Forderung bzw. Inkassokosten und Auslagen zu verzichten. Im Gegenzug würde die bestellte Leistung eingestellt werden.

Statt 1015,40 EUR wäre die Summe von 406,16 EUR zu zahlen. Diese Summe soll innerhalb von 14 Tagen überwiesen

Scan: Lectio Rechtsanwalts GmbH für Interdate Software AG / Juli 2019
Lectio Rechtsanwalts GmbH für Interdate Software AG / Juli 2019


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch Erfahrungen mit Lectio Rechtsanwalts GmbH oder den Webseiten der Interdate Software AG? Sollen Sie hohe Kosten für die Nutzung der Angebote zahlen?

Nutzen Sie die unten aufgeführten Kontaktdaten:

Tel: 0201-176790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Donnerstag, 18. Juli 2019

Ausstellerkatalog.de versendet Offerten an Messeaussteller

Uns liegt eine Offerte des Anbieters Ausstellerkatalog.de aus Bad Dürkheim vor, in der ein kostenpflichtiger Eintrag in einem Messeausstellerskatalog für nahezu 300 EUR beworben wird.

Titel: Ausstellerkatalog.de versendet Offerten an Messeaussteller

Angebote für Einträge in einem Messe-Ausstellerkatalog


Finden statt Suchen. So beschreiben die Betreiber der Webseite „Ausstellerkatalog.de“ ihre Dienstleistung. Besucher des Portals sollen demzufolge die Möglichkeit haben, Veranstaltungen, Messen, Veranstaltungsorte, Termine und Aussteller zu finden. Bei unserem Besuch auf der Seite war es möglich, sich bestimmte Messetermine darstellen zu lassen; wir wählten den Monat August 2019. Zwar wurden wichtige Messen wie u.a. die Gamescon (Köln) und die Cosmetica (Hannover) samt der Termine gezeigt, aber die Aussteller fehlten (Stand 18.07.2019).

Aussteller bzw. Veranstalter haben die Möglichkeit, sich an Ausstellerkatalog.de zu wenden, um dort dementsprechend zur passenden Messe aufgelistet zu werden. So zumindest in der Theorie. Praktisch erhielt jedoch eine Firma eine Offerte von „Ausstellerkatalog.de“, in der ein kostenpflichtiger „Eintrag im Messe-Ausstellerskatalog inkl. Verlinkung“ angeboten wird. Ein wichtiges aber entscheidendes Detail wurde auf dem Formular jedoch vergessen: das Wort „Offerte“. Somit ist es für Empfänger solcher unverbindlichen Angebote auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich, dass kein Vertragsverhältnis besteht.

Ein Blick in die AGB: So kommt ein Vertrag zustande


Gefordert wird ein Betrag in Höhe von knapp 300 EUR. Der Vertrag kam laut AGB zustande, wenn das durch den Empfänger ausgefüllte Auftragsformular über das Internet, per Telefax oder Post zugestellt wurde. Dieses Auftragsformular liegt uns leider nicht vor, dafür aber die Offerte, die auf den ersten Blick wie eine Rechnung wirkt. Da es sich aber um ein unverbindliches Angebot handelt, würde der dementsprechende Vertrag erst zustande kommen, wenn die Summe von knapp 300 EUR gezahlt werden würde.

Der Vertrag hätte laut AGB eine Mindestvertragslaufzeit einem Jahr. Wird er nicht gekündigt, verlängert er sich automatisch um die gleiche Laufzeit. Eine Messe ist oft eine turbulente Angelegenheit, in der vorab und auch im Nachhinein viel Chaos herrschen kann. Sollte in einem unachtsamen Moment ein solches Formular von einem Aussteller überwiesen werden, ohne auf ein bestehendes Vertragsverhältnis zu prüfen, könnten ein unerwünschter Vertrag die Folge sein. Gewerbetreibende haben einem B2B Geschäft kein Widerrufsrecht!

Scan: "Angebot" Ausstellerkatalog.de / Juli 2019
"Angebot" Ausstellerkatalog.de / Juli 2019


Erfahrungen mit „Ausstellerkatalog.de“


Uns liegt ein Schreiben vom Geschäftsführer der Seite „Ausstellerkatalog.de“ vor. Aus dem geht hervor, dass sein Portal in keinerlei Vertragsbeziehung zum betreffenden Messe-Veranstalter steht. Da auf dem Schreiben die Bezeichnung „Angebot“ bzw. „Offerte“ fehlte, wundert es scheinbar nicht, dass es „seitens der Empfänger zu Irritationen gekommen“ ist.

Ferner weist der Geschäftsführer darauf hin, dass es sich bei dem vorliegenden Schreiben um keine Rechnung handelt und dass daher keine Zahlungen zu tätigen seien.

Wichtig für Unternehmer, Selbständige und Freiberufler: das Kleingedruckte lesen. Oftmals erhalten besonders frisch eingetragene Unternehmer zahlreiche Offerten, die ein unverbindliches Angebot unterbreiten. Ist keine Dienstleistung dieser Art gewünscht, sollte dementsprechend gehandelt werden – insbesondere in Hinsicht auf das fehlende Widerrufsrecht.

Kontakt zu Verbraucherdienst


Haben Sie weitere Fragen zu den Offerten von Ausstellerkatalog.de? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Freitag, 12. Juli 2019

E-Plus AG fordert für „DGZ 6-49 / Deutsche Gewinner Zentrale“

Uns wurde eine Zahlungsaufforderung von der Firma „E-Plus AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro“ vorgelegt. Gefordert wird ein Betrag für die Teilnahme an einem oder mehreren Gewinnspielen. Wie seriös ist dieses Schreiben?

Beitrag: E-Plus AG fordert für „DGZ 6-49 / Deutsche Gewinner Zentrale“


Knapp 300 EUR für die Teilnahme an Gewinnspielen?


Derartige Schreiben sind im Zuge unserer Berichterstattung im Internet häufig thematisiert worden. So fordert eine Firma, die sich selbst als möglicher Inkassodienstleister beschreibt die Zahlung einer angeblich noch offenen Summe. Bei einem aktuell vorliegenden Forderung einer Firma namens „E-Plus AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro“ ist dies auch der Fall. Die Firma gab als Adresse ein Business-Center in 10707 Berlin an und behauptet, dass der Empfänger sich telefonisch bei dem Dienstleistungsvertrag „DGZ 6-49 / Deutsche Gewinner Zentrale“ angemeldet haben soll.

Der Brief steckt voller Schreibfehler und verweist auf eine Kontoverbindung in Griechenland, auf die ein Betrag in Höhe von 298,46 EUR überwiesen werden soll. Zusätzlich ist dem Schreiben ein „Kündigungs-Formular“ beigefügt, mit dem das Abo bei „DGZ 6-49 / Deutsche Gewinner Zentrale“ gekündigt werden kann.

Scan: Mahnung E-Plus AG, Berlin / Seite 01 /  Juli 2019
Mahnung E-Plus AG, Berlin / Seite 01 /  Juli 2019

Scan: Mahnung E-Plus AG, Berlin / Seite 02 /  Juli 2019
Mahnung E-Plus AG, Berlin / Seite 02 /  Juli 2019


E-PLUS AG gibt sich als Mitglied im BDIU e.V. aus


Bei einer Nichtzahlung droht die Firma aus dem Virtual Office in Berlin mit zahlreichen Konsequenzen: Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung durch einen Gerichtsvollzieher etc. Da zum aktuellen Kenntnisstand kein Inkassodienstleister mit dem Namen E-Plus AG im deutschen Rechtsdienstleistungsregister registriert ist (Stand: 10.07.2019) eingetragen ist, könnte es sich folglich um leere Drohungen handeln.

Besonders irritierend scheint, dass sich das Unternehmen in ihrem Brief als Mitglied im Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen e.V. ausgibt. Wie leider zu erwarten: auf der Liste der Mitglieder findet sich kein Unternehmen mit dem Namen. (Quelle: https://www.inkasso.de/mitgliederliste, Stand: 10.07.2019)

Woran kann man seriöse Inkassoforderungen erkennen?


Wichtig: Berechtigte Inkassoforderungen sollten niemals ignoriert oder gar im Papierkorb landen. Die Folgen wären kostspielig, so könnten ein gerichtlicher Mahnbescheid oder gar ein Vollstreckungsbescheid die Folgen sein. Es ist also zu empfehlen, solche Schreiben auf ihre Richtigkeit zu prüfen.

Nun ist es so, dass es in der Vergangenheit häufiger zu unberechtigten Forderungen durch vermeintliche Inkassounternehmen kam. Betroffene Verbraucher haben die Möglichkeit, erhaltene Zahlungsaufforderungen selbst zu prüfen:


  • Sind folgende Angaben vorhanden? Firma des Auftraggebers, Forderungsgrund, Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses?
  • Hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, aber die Bankverbindung weist ins Ausland?
  • Überhöhte Inkasso-Gebühren?
  • Ist der Inkassodienstleister in Deutschland (Überprüfbar auf rechtsdienstleistungsregister.de) registriert?


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens E-Plus AG erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 10. Juli 2019

Über „Das Blaue Branchenbuch“ der MM Access AG

Es meldete sich eine Gewerbetreibende telefonisch bei uns, um kurz ihre Erfahrungen mit „Das Blaue Branchenbuch“ zu schildern. Laut ihrer Aussage wurde sie von einem Mitarbeiter angerufen, um Ihr mitzuteilen, dass ein Vertrag auslaufen würde und sie diesen nun verlängern müsste.

Beitrag: Über „Das Blaue Branchenbuch“ der MM Access AG

Das Blaue Branchenbuch: Wie kommen kostenpflichtige Firmeneinträge zustande?


Einen Zahnarzt in der Nähe finden? Oder wird dringend ein Klempner benötigt? Zu diesem Zweck nutzen einige Verbraucher online angebotene Branchenverzeichnisse. Bekannte Branchenbücher wie u.a. „Die Gelben Seiten“ liefern mühelos die gewünschten Informationen, welche durch Gewerbetreibende übermittelt werden können. Aber es gibt auch weniger bekannte Anbieter, die ihre Kunden unter anderem telefonisch gewinnen wollen. Wir berichteten schon zahlreich über diverse Gewerbeverzeichnisse, die Selbständige, Unternehmer und Freiberufler kontaktieren, um Verträge für einen kostenpflichtigen Firmeneintrag abzuschließen.

Vor kurzem berichtete uns Gewerbetreibende, dass sie durch eine Berliner Telefonnummer kontaktiert wurde. Der Mitarbeiter am anderen Ende gab laut der Gewerbetreibenden an, dass die Anrufer „mit Google zusammen arbeiten würde“ und es insgesamt um die Google-Präsenz der Angerufenen gehen würde. Uns gegenüber gab sie an, dass sie zwar beim Datenabgleich (Beispiel: „Sind Sie Frau xxxx, Geschäftsführerin der xxxxx?“) mit „Ja“ beantwortet haben soll, aber laut eigener Aussage keinerlei Verträgen zustimmte. Außerdem wurde uns durch die Gewerbetreibende mitgeteilt, dass beim Gespräch von der Seite „Das Blaue Branchenbuch“ die Rede war.

Betreiber ist eine Firma namens MM Access AG


Wir schauten uns die Webseite dasblauebranchenbuch.de an und mussten feststellen, dass dort aktuell keine Inhalte verfügbar sind. (Stand 10.07.2019). Somit können zahlreiche Informationen wie unter anderem das Impressum, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder die angebotenen Dienstleistungen beurteilt werden. Unsere Recherchen ergaben, dass das Branchenverzeichnis von einer Firma namens MM Access AG aus der Schweiz betrieben wird.

Laut unserer Erfahrungen mit Anbietern von digitalen Branchenbüchern im Internet können solche Firmeneinträge für Gewerbetreibenden zu hohen Kosten führen. So gab es in der Vergangenheit vergleichbare Angebote von Branchenbuch-Anbietern, in denen „Premiumeinträge“ mit einer Laufzeit von 12 Monaten bis zu 799,00 EUR kosten können.

Da die MM Access AG derzeit kein nutzbares Angebot präsentiert, stellt sich die Frage, ob und wie Einträge in „Das Blaue Branchenbuch“ dargestellt werden.

Haben Sie Erfahrungen mit MM Access AG oder „Das Blaue Branchenbuch“?


Haben Sie auch Erfahrungen mit Firmeneinträgen auf dasblauebranchenbuch.de der Firma MM Access AG aus der Schweiz? Sollen Sie als Gewerbetreibender hohe Kosten für einen Branchenbucheintrag zahlen?

Wir bieten Unternehmern, Freiberuflern und Selbständigen erste allgemeine Informationen und Hilfe bei diesem Thema. Auch Gewerbetreibende aus Österreich und der Schweiz können sich gerne an uns wenden. Nutzen Sie die unten aufgeführten Kontaktdaten:

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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Montag, 1. Juli 2019

„Service für Erwachsene“ - Telefonrechnungen aus der Tschechei im Umlauf

Derzeit erhalten viele Verbraucher Rechnungen für einen sogenannten „Service für Erwachsene“ - sprich für Telefonsex. Angeblich soll die Empfänger diese Dienstleistung genutzt haben und sollen nun einen Betrag in Höhe von 90,00 EUR auf ein Konto in der Tschechei einzahlen.


Armex, Kawora, Werso oder Madaco – so heißen die Absender der dubiosen Rechnungen


Sie heißen Madaco, Werso, Kawora oder Armex und haben dennoch eine Sache gemeinsam: sie alle fordern die Zahlung von 90,00 EUR, weil angeblich ein kostenpflichtiger „Service für Erwachsene“ genutzt wurde. Zu diesem Zweck zeigen die Rechnungen das jeweilige Datum, wann diese Dienstleistung in Anspruch genommen worden sein soll. Zusätzlich wird pro Schreiben eine Uhrzeit und sogar eine Telefonnummer genannt, die dafür gebraucht worden sein soll. Jedoch wird verschwiegen, wie lange der Empfänger telefoniert haben soll – stattdessen sollen 90,00 EUR innerhalb von acht Tagen überwiesen werden.

Es gibt mehrere Absender dieser Telefonrechnungen, die auch allesamt unterschiedliche Bankverbindungen für die geforderte Überweisung aufweisen. Diese Konten befinden sich jedoch allesamt in der Tschechei.

Scan: Telefonrechnung Armex / Juni 2019
Telefonrechnung Armex / Juni 2019

Soll eine erhaltene Rechnung bezahlt werden?


Auch wenn die jeweiligen Rechnungen auf den ersten Blick nicht unbedingt unseriös wirken, sollten sämtliche Forderungen auf Herz und Nieren geprüft werden. Sollten Sie als Empfänger eines solchen Schreibens keinerlei Dienstleistungen wie einen „Service für Erwachsene“ in Anspruch genommen haben, sollten Sie die Rechnung nicht zahlen.

Es gibt Indizien, welche die Rechnungen der genannten Firmen fragwürdig erscheinen lassen: so fehlen unter anderem die Anrede, eine vollständige Absenderadresse und die Nummer bzw. der Anbieter, die angeblich angerufen wurde. Bei telefonischen Dienstleistungen von Erotikanbietern sind ohnehin nur die anfallenden Verbindungskosten zu zahlen. Bereits 2018 gab eine Reihe von ähnlichen Rechnungen, über die auch die Verbraucherzentrale berichtete: „Ist eine Verbindung zum Erotikanbieter zustande gekommen, sind lediglich die Verbindungskosten zu bezahlen. Ein weiteres Entgelt muss nur dann beglichen werden, wenn ein Vertrag abgeschlossen wurde und Anrufer und Angerufener vorher einen Preis für das Erotiktelefonat vereinbart haben.“ Quelle: https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/pressemeldungen/vertraege-reklamation/vorsicht-bei-forderungen-fuer-telefonsex-von-werso-und-co-27074

Weitere Forderung von Favora


Update August 2019: Ein Mitglied leitete eine aktuelle "Mahnung" einer Firma namens FAVORA an uns weiter. Diese Schreiben gleichen inhaltlich den bereits bekannten Briefen von Armex. Die Absender "Favora" beziehen sich ebenfalls auf Armex; das Geld soll weiterhin auf ein tschechisches Konto überwiesen werden.

Scan: 1. Mahnung Favora  / August 2019
1. Mahnung Favora / August 2019

Scan: 2. Mahnung Favora  / August 2019
2. Mahnung Favora  / August 2019


Kontakt zu Verbraucherdienst


Haben Sie weitere Fragen zu den Telefonrechnungen aus der Tschechei? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

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Dienstag, 25. Juni 2019

European Domains & Trademarks: Vorsicht vor Rechnungen

Haben Sie eine Webseite geschaltet und eine E-Mail oder gar Rechnung von dem Absender „European Domains & Trademarks“ erhalten? Dort wird die Zahlung für die Registrierung eines Domainnamens gefordert. Wir warnen Empfänger solcher Schreiben davor, die Summe zu zahlen.

Beitrag: European Domains & Trademarks: Vorsicht vor Rechnungen

Infos über European Domains & Trademarks aus Brüssel


In der Rue de Grand Bigard 14 in 1082 Brüssel besteht die Möglichkeit, sich ein virtuelles Büro zu mieten, wie es scheinbar auch das Unternehmen European Domains & Trademarks umgesetzt haben. Von der Adresse aus werden Rechnungen für die Registrierung einen Domainnamens an die jeweiligen Domainbesitzer versandt. Für einen Zeitraum von 10 Jahren wird vom Empfänger der Rechnung die Zahlung einer Summe in Höhe von 197,50 EUR verlangt.

Uns liegt eine dementsprechende Rechnung vor, die uns ein angeschriebener Seitenbetreiber freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. er schreibt, dass er eine .COM Domain reserviert und bezahlte – aber erhielt darüber hinaus eine weitere Rechnung.

Scan: Rechnung European Domains & Trademarks / Mai 2019
Rechnung European Domains & Trademarks / Mai 2019


Es könnte sein, dass der Betroffene zuvor Kontakt mit der „European Trademarks & Domains“ aus Berlin hatte, die vom Namen her leicht mit der „European Domains & Trademarks“ zu verwechseln sind. Beide Unternehmen versandten laut unseren Informationen Mails mit der Aufforderung, eine Summe von rund 200 EUR für die Registrierung einer Webseite zu zahlen.

Zahlen Sie nicht!


Auch wenn die genannte Webseite in den Rechnungen möglicherweise tatsächlich vom Angeschriebenen angemeldet wurde: zahlen Sie diese Summe nicht. Es gibt mehrere Hinweise darauf, dass es ich hierbei um keine seriöse Forderung handelt.

Die Macher der E-Mail und Betreiber der jeweiligen Homepages versuchen den Eindruck zu erwecken, dass die Forderung von einer offiziellen Behörde stammt. Manchmal werden Symbole wie ein Bundesadler genutzt, um den Eindruck zu verstärken. Die bisher in den Rechnungen auftauchenden Domains enden auf „.com“ – keine deutsche Behörde verwendet diese Endung, in der Regel wäre „.de“ zu lesen. Auf den Websites der Versender fehlt das verpflichtende Impressum. In Kombination mit dem Virtual Office verstärkt dies den Eindruck, dass es sich hierbei um Abzocke handeln könnte.

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Haben Sie weitere Fragen zu der European Domains & Trademarks und/oder haben eine Rechnung? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

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Montag, 24. Juni 2019

Mediendienstportal.de – Neues Branchenverzeichnis der I.K. Mediendienst GmbH?

Neues von der I.K. Mediendienst GmbH aus Köln. Wir berichteten bereits mehrfach über das Geschäftsgebaren der Firma, die aktuell laut eines Gewerbetreibenden erneut in Erscheinung traten. Scheinbar rief ein Mitarbeiter der I.K. Mediendienst GmbH einen Unternehmer an, weil die Kündigung einer Anzeige bestätigt werden soll. Dabei wurde laut des Gewerbetreibenden keine Anzeige geschaltet.

Titel: Mediendienstportal.de – Neues Branchenverzeichnis der I.K. Mediendienst GmbH?

Mehrere Anrufe durch einen Mitarbeiter der I.K. Mediendienst GmbH?


In einer Mail berichtet ein betroffener Gewerbetreibender über seine Erfahrungen mit der I.K. Mediendienst GmbH. Er schreibt, dass er wiederholt angerufen wurde und dass laut des Anrufers eine Anzeige gekündigt wurde. Dazu wäre noch eine schriftliche Bestätigung nötig. Angeblich war die Anzeige kostenlos und es soll auch ein „schriftlicher Bescheid“ durch den Gewerbetreibenden notwendig gewesen sein, um die Anzeige überhaupt einzustellen. Der Gewerbetreibende schreibt abschließend, dass keine Anzeige geschaltet wurde.

Offerte für einen kostenpflichtigen Branchenbucheintrag


Zusätzlich wurde uns ein Dokument von der I.K. Mediendienst GmbH übermittelt. Dabei handelt es sich um eine Offerte für einen Eintrag in dem Branchenverzeichnis mov-portal.de. Über dieses Portal berichteten wir bereits in einem anderen Beitrag. Zuvor sollte diese Offerte unterzeichnet an eine Faxnummer zurückgeschickt werden, doch mittlerweile wurde diese durch eine E-Mail-Adresse ersetzt, die auf die Webseite mediendienstportal.de verweist. Aktuell ist die Seite noch im Aufbau (Stand: 24.06.2019), von daher ist derzeit nicht bestimmbar, ob es sich auch wirklich um ein Branchenverzeichnis handelt.

Scan: Offerte I.K. Mediendienst / Mai 2019
Offerte I.K. Mediendienst / Juni 2019


Rücksendung kann zu Vertrag führen


Auf dem vorliegenden Formular wird einleitend darauf hingewiesen, dass der Kunde sich „heute per Telefon/Fax/E-Mail an die Fa. Medien-Online gewandt“ hätte. Mit der Rücksendung dieses unterschriebenen Formulars würde ein Gewerbetreibender diese Aussage bestätigen und einen Auftrag für einen kostenpflichtigen Firmeneintrag auf mov-portal.de bestätigen. Durch den Gewerbetreibenden wurde uns berichtet, dass es umgekehrt verlaufen sein soll. Dass sich ein Mitarbeiter der I.K. Mediendienst GmbH telefonisch bei dem Gewerbetreibenden gemeldet haben soll.

Die Preise für einen Eintrag haben sich nicht verändert: Grundpreis: 399 EUR, Einstellungs- und Pflegekosten: 299 EUR sowie die Graf. Gestaltung: 199 EUR. Als besondere Vereinbarung ist schriftlich festgehalten, dass der Vertrag automatisch ausläuft. Die Laufzeit beträgt laut dem Formular drei Jahre. Gewerbetreibende, die das Formular an das „Mediendienstportal.de“ oder I.K. Mediendienst GmbH zurück mailen, bestellen somit einen teuren Branchenbucheintrag, dessen Nutzen nicht einzuschätzen ist. Des Weiteren haben Unternehmer bei solchen B2B Geschäften kein Widerrufsrecht!

Hilfe bei mediendienstportal.de oder I.K. Mediendienst GmbH


Haben Sie auch Erfahrungen mit Firmeneinträgen auf mediendienstportal.de der Firma I.K. Mediendienst GmbH? Sollen Sie als Gewerbetreibender hohe Kosten für einen Branchenbucheintrag zahlen?

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Mittwoch, 19. Juni 2019

RA Sebastian Kipke fordert für Webbilling AG

In einer vorliegenden Zahlungsaufforderung durch RA Sebastian Kipke wird die Zahlung einer offenen Summe in Höhe von 111,65 EUR gefordert. Auftragsgeber ist die Webbilling AG, eine Zahlungsdienstleister aus der Schweiz.

Titel: RA Sebastian Kipke fordert für Webbilling AG

„Sofortdates69.com“: Offene Beträge werden eingefordert


Eine Firma namens Boranu Online B.V. betreibt das Dating-Portal „Sofortdates69.com“, auf der interessierte Besucher sich zwar kostenlos registrieren können, aber bei der Nutzung von bestimmten Dienstleistungen dennoch Kosten entstehen können. In den AGB steht: Boranu Online B.V. kann die Zahlung für kostenpflichtige Dienste über einen von Boranu beauftragten externen Dienstleister abwickeln lassen. Dieser Dienstleister scheint in diesem Fall die Webbilling AG zu sein.

Scheinbar konnte eine genutzte Dienstleistung (Hauptforderung 59,90 EUR) durch die Webbilling AG nicht verrechnet werden, sodass weiterhin offene Kosten bestehen. Zu diesem Zweck beauftragte Webbilling AG den Hamburger Rechtsanwalt Sebastian Kipke, der erneut zur Zahlung auffordert.

Das steht in dem Schreiben von Rechtsanwalt Sebastian Kipke


RA Kipke schreibt, dass er die Zahlung von insgesamt 111,65 EUR fordert, da bisher kein Zahlungseingang festgestellt werden konnte. Dieser Betrag setzt sich aus der Hauptforderung, sowie der Geschäftsgebühr, der Auslagenpauschale, der Mahngebühr etc. zusammen. Sollte weiterhin keine Zahlung erfolgen, so droht RA Sebastian Kipke mit der Einleitung eines Gerichtsverfahrens. Dadurch würden noch weitere Kosten auf den Empfänger der Forderung zukommen.

„Sie sind nicht der richtige Empfänger?“ In der Zahlungsaufforderung wird dem Empfänger ein Internet-Link vorgeschlagen, hinter dem sich weitere Informationen befinden. Dort ist erneut der Hinweis zu lesen, dass möglicherweise ein kostenpflichtiger Vertrag über Waren, Dienstleistungen, Spiele oder ähnliches im Internet abgeschlossen wurde, was einen Anspruch berechtigen würde.

Hilfe bei RA Sebastian Kipke und Webbilling AG


Haben Sie auch Erfahrungen mit der Webbilling AG und/oder haben eine überraschende Rechnung für die Nutzung eines Online-Portals erhalten? Oder haben Sie gar schon eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkasso-Unternehmen oder durch Rechtsanwalt Sebastian Kipke erhalten? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

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Brandes Rechtsanwälte fordern für Webbilling AG

Für den Auftraggeber Webbilling AG, ein Zahlungsdienstleister für kostenpflichtige Unterhaltungs- und Warenangebote im Internet, fordert die Kanzlei Brandes Rechtsanwälte die Zahlung einer offenen Forderung.

Titel:   Brandes Rechtsanwälte fordern für Webbilling AG

RA Brandes fordert: offene Rechnung aus einem Online-Vertrag?


In Hamburg hat die Kanzlei Brandes ihren Sitz, die sich selbst als „exzellent vernetzte Boutique-Kanzlei“ beschreibt. RA Matthias Brandes ist laut eigener Aussage auf die Gebiete Forderungsbeitreibung und Zwangsvollstreckung spezialisiert. Eine solche Zahlungsaufforderung liegt uns derzeit vor. Im Auftrag der Firma Webbilling AG fordert RA Brandes die Zahlung einer noch offenen Rechnung. Die Webbilling AG ist laut des Schreibens eine „Zahlungsabwicklerin für entgeltliche Unterhaltungs- und Warenangebote im Internet“. Dem Empfänger der Forderung wird vorgeworfen, sich Ende April diesen Jahres mit den persönlichen Daten ein dementsprechendes Angebot angenommen zu haben. Es wird durch die Kanzlei keine zugehörige Rechnungs- und Kundennummer genannt, sondern ausschließlich eine E-Mail Adresse, die dem Empfänger der Forderung zuzuordnen sein soll.

Fand eine Anmeldung auf einem Dating-Portal statt?


Die Webbilling AG hat laut unseren Informationen ihren Sitz in Würlingen in der Schweiz. Uns ist bekannt, dass noch andere Rechtsanwälte für die Webbilling AG unter Umständen offene Kosten beitreiben – dort wird u.a. geschrieben, dass eine Anmeldung auf dem Dating-Portal „sofortdates59.com“ erfolgt sein soll. Demzufolge besteht die Möglichkeit, dass die zu zahlende Summe der vorliegenden Forderung der Brandes Rechtsanwälte auf einer Anmeldung auf einem Dating-Portal beruht. Leider ist es anhand der Forderung nicht ersichtlich, welches „Unterhaltungs- und Warenangebot“ der Empfänger online genutzt haben soll.

RA Brandes fordert in dem Schreien die Zahlung einer Summe in Höhe von 89,71 EUR. Sollte eine Zahlung ausbleiben, könnte ein gerichtliches Mahnverfahren die Folge sein.

Hilfe bei Brandes Rechtsanwälte und Webbilling AG


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Freitag, 14. Juni 2019

Über die Portale der D.I.E. GmbH – ehemals Ideo Labs GmbH

Verbraucherdienst berichtete bereits mehrfach über den möglichen Abschluss eines Abos auf einem der zahlreichen Dating-Portale der Ideo Labs GmbH. Mittlerweile ist die Firma aus Monheim unter einen neuen Namen bekannt: D.I.E. GmbH.

Titel: Über die Portale der D.I.E. GmbH – ehemals Ideo Labs GmbH

D.I.E. GmbH: Kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaften als Abo


Digital Interactive Experiences – dafür stehen die Initialen D.I.E. der Firma aus Monheim. Auf ihren vielen Internetportalen zum Thema Dating besteht für Besucher die Möglichkeit, sich kostenlos zu registrieren. Zu diesem Zweck müssen Angaben wie Geschlecht und E-Mailadresse eingegeben sowie ein Häkchen bei dem Feld „Ich akzeptiere die AGB & Datenschutzbestimmungen“ setzen.

Wie bei allen Internetverträgen ist es sinnvoll, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorab zu lesen. Dort erfahren Besucher der Seite, dass es nach der kostenlosen Anmeldung zu einer kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft auf dem jeweiligen Portal kommen kann. Uns liegen mehrere Zahlungsaufforderungen von der D.I.E. GmbH als E-Mail vor, in denen scheinbar noch offene Mitgliedsbeiträge eingefordert werden.

Forderung des Mitgliedsbeitrags in Höhe von 89,90 EUR


In einer vorliegenden Mail der D.I.E. GmbH schreibt die Monheimer Firma, dass bislang auf vorherige Mahnungen nicht reagiert wurde und somit der Mitgliedsbeitrag einer kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft weiterhin ausstehen würde. Es wurden laut der Mail die persönlichen Daten sowie die IP Adresse des Anschlusses gespeichert, somit habe sich der Besucher nach Anerkennung der AGB dem Vertragsabschluss zugestimmt.

Gefordert wird ein Betrag in Höhe von 89,90 EUR zuzüglich 10,00 EUR, zahlbar innerhalb einer Woche. Sollte eine Zahlung weiterhin ausbleiben, so droht das Unternehmen mit weiteren gerichtlichen Schritten.

Liste der bekannten Dating-Portale


Die D.I.E. GmbH aus Monheim betreibt zahlreiche Portale, die sich hauptsächlich auf das Thema „Casual Dating“ berufen. Folgende Webseiten sind uns derzeit bekannt (Stand 13.06.2019)


  • 4.dating
  • 6.dating
  • c.dating
  • s.dating
  • click-and-date.de
  • dateformore.de
  • just-date.de
  • flirt-lounge.com
  • flirtdate18.com
  • daily-date.de
  • million-dates.com
  • daily.dating
  • flirtygirls.de
  • lol-date.de
  • now-date.de
  • mega.date
  • wow-date.de
  • wowdate.de
  • only-dates.de

Letzte Mahnung via Email


Uns liegt eine aktuelle Mahnung der D.I.E. GmbH vor, die via E-Mail versandt wurde. So schreibt die Firma, dass auf bisherige Mahnungen nicht reagiert wurde und somit weiterhin der Mitgliedsbeitrag für die Nutzung des Portals S.Dating ausstehen soll. Letztmalig wird der Empfänger zur Zahlung aufgefordert. Wird der Betrag nicht innerhalb einer gewissen Frist beglichen, droht die Eröffnung eines gerichtlichen Mahnverfahrens.

Scan: Letzte Mahnung via E-Mail / D.I.E. GmbH / Mai 2019
Letzte Mahnung via E-Mail / D.I.E. GmbH / Mai 2019


Hilfe bei D.I.E. GmbH und Abos bei Dating-Portalen


Haben Sie auch Erfahrungen mit der D.I.E. GmbH und/oder haben eine überraschende Rechnung für die Nutzung eines Dating-Portals erhalten? Oder haben Sie gar schon eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkasso-Unternehmen erhalten? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
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Mittwoch, 12. Juni 2019

Offerte von MS DESIGN 4U REKLAM aus Karabağlar

Ein Gewerbetreibender legte uns eine aktuelle Offerte der Firma MS DESIGN 4U REKLAM vor. Es handelt sich hierbei scheinbar um die Veröffentlichung einer Werbeanzeige in einem Werbeobjekt mit der Bezeichnung „Allgemeine Bürgerinfo“. Offensichtlich versandte diese Firma dieses Dokument via Fax und wies im Text darauf hin, dass eine kostenpflichtige Anzeige gedruckt werden soll. Wie sollten Gewerbetreibende auf eine solche Mail reagieren?

Titel: Offerte von MS DESIGN 4U REKLAM aus Karabağlar

Gewerbetreibende aufgepasst: Kein Datenabgleich, sondern Neuauftrag


Selbständige, Unternehmer und Freiberufler könnte ein Fax der MS Design 4U Reklam erreichen, die sich mittels einer Fax-Offerte neue Aufträge sichern möchte. Das besagte Unternehmen hat seinen Sitz in Hizmetleri, 9209/1 Sok. No.7 Karabağlar in der Türkei. Bei dem Formular handelt es sich um einen Neuauftrag für eine Werbeanzeige „gemäß der verbindlichen Textvorlage in der vereinbarten Anzeigengröße“ in dem angeblich ebenfalls bekannten Werbeobjekt „Allgemeine Bürgerinfo“ kostenpflichtig abzudrucken. Zu diesem Zweck wird in dem Formular eine Werbeanzeige des Empfängers präsentiert, die wir aus datenschutzrechtlichen Gründen für diese Veröffentlichung entfernten. Sollte dieses Formular unterschrieben an die MS DESIGN 4U REKLAM via Fax zurück gesandt werden, wird ein neuer Vertrag geschlossen.

Hohe Kosten für eine Werbeanzeige im Werbeobjekt „Allgemeine Büroinfo“


Vertragsgegenstand ist eine Werbeanzeige in einem Werbeobjekt, welches laut des Formulars durch die Deutsche Post AG in dem „vertraglich vereinbarten Verteilungsgebiet“ ausgeliefert werden soll. Empfänger der Offerte werden nicht über wichtige Bedingungen der Anzeige informiert, sondern nur geringfügig in Kenntnis gesetzt. So ist von einer Auflagenstärke von „mind. 1.000 Stück pro Ausgabe die Regel“ und das sie „in einem Rhythmus von ca. 4 Monaten“ aufgelegt werden. Der genaue Raum der Verteilung wird mit der Nennung der PLZ vereinfacht.

Sollte sich ein Gewerbetreibender trotz der wenigen Informationen dennoch für eine Werbeanzeige in der „Allgemeinen Bürgerinfo“ der MS DESIGN 4U REKLAM entscheiden, würde der Anzeigenvertrag eine Laufzeit von einem Jahr haben und insgesamt drei Ausgaben des Werbeobjekts beinhalten. Sollte der Vertrag nicht drei Monate vor Ende gekündigt werden, so verlängert er sich um ein weiteres Jahr.

Scan: Offerte MS Design 4U Reklam / Mai 2019
Offerte MS Design 4U Reklam / Mai 2019


Die Kosten für eine geschaltete Anzeige: ein Anzeigenfeld kostet 399,00 EUR. Hinzu kommt eine Satzpauschale 198,00 EUR, eine Farbpauschale 149,00 EUR und die Versandkosten in Höhe von 25,00 EUR. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer. Hohe Kosten für eine Werbeanzeige in einem Folder, über dessen Verteilung und Werbeerfolg möglicherweise wenig bis keine Informationen vorliegen.

Hilfe bei MS DESIGN 4U REKLAM


Sind Sie Unternehmer, Freiberufler oder selbständig und haben eine Nachricht von MS DESIGN 4U REKLAM erhalten? Oder haben Sie gar das Dokument ausgefüllt zurückgesandt Gewerbetreibende erhalten bei uns erste Informationen. Nutzen Sie zu diesem Zweck unsere Kontaktmöglichkeiten:

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ARP Marketing Verlag SL: Offerte „Bürgerinformation für die Region Franfurt“

Uns wurde eine Offerte der Firma ARP Marketing Verlag SL aus Spanien vorgelegt, die für kostenpflichtige Werbeanzeigen für eine sogenannte „Bürgerinformation für die Region Frankfurt“ wirbt. Für insgesamt vier Auflagen einer Anzeige soll der Empfänger die hohen Kosten tragen, sofern der Anzeigenauftrag zurückgesandt wird.

Titel: ARP Marketing Verlag SL: Offerte „Bürgerinformation für die Region Franfurt“

Hohe Kosten für eine Anzeige im „Bürgerinformationsfolder“


Wir berichteten bereits zahlreich über diese Art von Offerten, die an Selbständige, Unternehmer und Freiberufler verschickt werden. Meist geht es um Einträge in eher unbekannte Branchenbücher oder die Veröffentlichung der Firmendaten in einer via Internet zugänglichen Datenbank.

Häufig wenden sich Gewerbetreibende aber auch mit Offerten für Werbeanzeigen an uns, die in kaum erläuterten „Druckobjekten“ erscheinen sollen. So auch in dem Fall des Schreibens der ARP Marketing Verlag SL mit Sitz in Urb. Cala. Blanca 81, 03730 Javea, Spanien. Diese Firma verschickte eine Offerte bzw. einen Anzeigenauftrag für die Veröffentlichung der Firmendaten in einer „Bürgerinformation für die Region Frankfurt“. In der Hektik des geschäftlichen Alltags kann ein solches Schreiben nicht aufmerksam unterzeichnet werden, sodass die Überraschung umso größer ist, sofern kurz darauf eine hohe Rechnung im Postfach landet. Durch die Unterschrift und das Zurückschicken an die ARP Marketing Verlag SL scheint ein Anzeigenvertrag entstanden zu sein.

Kein Widerrufsrecht für Gewerbetreibende


Freiberufler und Betreiber eines Gewerbes, die aktuell eine Offerte von ARP Marketing Verlag SL erhalten haben, sollten dies ganz genau prüfen. Häufig bleiben bei Anzeigen in sogenannten „Bürgerinformationsfoldern“ etliche Fragen offen wie z.B. wie und in welcher Höhe so eine „Bürgerinfo“ vertrieben wird. Zwar ist ein Postleitzahlenbereich angegeben und eine Gesamtauflage (2.000 Exemplare, 25 Stück pro Auslagestelle), aber ein Ansichtsexemplar und dergleichen fehlen. Auch ist die Frage ungeklärt, ob dieses Werbeprodukt überhaupt genügend potenzielle Kunden erreichen könnte.

Scan: Offerte ARP Marketing Verlag SL / Juni 2019
Offerte ARP Marketing Verlag SL / Juni 2019


Die Kosten für eine geschaltete Anzeige: ein Anzeigenfeld kostet 299,00 EUR. Hinzu kommt eine Satzpauschale 119,00 EUR, eine Farbpauschale 49,00 EUR und die Versandkosten in Höhe von 29,00 EUR. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer. Insgesamt sollen vier Auflagen erscheinen, das bedeutet, es kommt bei Vertragsabschluss auf den Gewerbetreibenden eine Rechnung von mindestens 1984,00 EUR zu. Der Vertrag verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, sofern nicht drei Monate vor Vertragsablauf fristgerecht gekündigt wird. Wichtig für Gewerbetreibende: Bei B2B Geschäften gibt es kein Widerrufsrecht.

Hilfe bei ARP Marketing Verlag SL


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Donnerstag, 6. Juni 2019

Europe Finance Inkasso droht mit Zwangsvollstreckung

Aktuell erreichen uns auffallend viele Benachrichtigungen von betroffenen Verbrauchern, die eine Zahlungsaufforderung im Briefkasten vorfanden, die sie sich nicht erklären können. Bekannt sind uns u.a. Schreiben der "E.S. Company" und "E.B. Inkasso", über die wir in diesem Blog bereits berichteten. Nun liegt eine neue vor: Europe Finance Inkasso fordert ebenfalls für angeblich noch offene Posten aus Gewinnspielen die Zahlung von beinahe 300 EUR.

Titel: Europe Finance Inkasso droht mit Zwangsvollstreckung

Ankündigung einer Zwangsvollstreckung


Auch die Europe Finance Inkasso teilt mit, dass sich „in der Bundesrepublik Deutschland mehrere Klagen von verschiedenen Gewinn- und Zeitschriftenverlagen gesammelt haben“ sollen. Genannt werden hier u.a. EuroMillions, Europlus69 und Jackpot AG. Diese sollen sämtliche in Verzug befindliche Zahlungen ihrer Kunden an die Absender abgetreten haben. Europe Finance Inkasso hat laut Briefkopf ihren Sitz in Duisburg. Die angegebene Handelsregisternummer (siehe Bild) führt zu keinem Ergebnis. Auch die Adresse, die wir dem Schreiben entnommen haben, führt zu anderen Unternehmen. Handelt es sich somit hierbei um eine seriöse Forderung?

Europe Finance Inkasso ist nicht im Rechtsdienstleistungsregister gelistet


Verbraucher, die eine Forderung der Europe Finance Inkasso erhalten, fragen sich möglicherweise berechtigt: ist diese Zahlungsaufforderung seriös? Zum aktuellen Stand (06.06.2019) ist kein Unternehmen mit diesem Namen im offiziellen Rechtsdienstleistungsregister gelistet. Interessierte Verbraucher können dies selbst auf dem offiziellen Portal rechtsdienstleistungsregister.de überprüfen. Somit ist die Europe Finance Inkasso nicht berechtigt in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten oder durchzuführen.

Scan: Europe Finance Inkasso Forderung / Juni 2019
Europe Finance Inkasso Forderung / Juni 2019

Aus Bottrop kommt ein ähnliches Schreiben


Zum Verwechseln ähnlich ist ein ebenfalls uns zugestelltes Schreiben einer "Finance Inkasso" aus Bottrop. Vom Inhalt her nahezu identisch soll auch hier ein Betrag in Höhe von 290,00 EUR auf ein Konto in Litauen überwiesen werden.

Scan: Finance Inkasso Forderung / Juni 2019
Finance Inkasso Forderung / Juni 2019


Wie sollte man auf so eine Forderung reagieren?


Wichtig: Berechtigte Inkassoforderungen sollten niemals ignoriert oder gar im Papierkorb landen. Die Folgen wären kostspielig, so könnten ein gerichtlicher Mahnbescheid oder gar ein Vollstreckungsbescheid die Folgen sein. Es ist also zu empfehlen, solche Schreiben auf ihre Richtigkeit zu prüfen.

Nun ist es so, dass es in der Vergangenheit häufiger zu unberechtigten Forderungen durch vermeintliche Inkassounternehmen kam. Betroffene Verbraucher haben die Möglichkeit, erhaltene Zahlungsaufforderungen selbst zu prüfen:


  • Sind folgende Angaben vorhanden? Firma des Auftraggebers, Forderungsgrund, Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses?
  • Hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, aber die Bankverbindung weist ins Ausland?
  • Überhöhte Inkasso-Gebühren?
  • Ist der Inkassodienstleister in Deutschland (Überprüfbar auf rechtsdienstleistungsregister.de) registriert?


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens Europe Finance Inkasso erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

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