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Donnerstag, 18. Juni 2020

Culpa Inkasso GmbH fordert für Flirt & Date Ltd.

Wir berichteten vor kurzem über die Firma Flirt & Date Ltd. aus UK, die das Dating-Portal DeinSeitensprung.club betreibt. Jetzt liegen weitere Schreiben vor: das Inkassounternehmen Culpa Inkasso GmbH aus Stuttgart fordert die Zahlung der nicht bezahlten Dienstleistung für das besagte Online-Portal.

Titel: Culpa Inkasso GmbH fordert für Flirt & Date Ltd.

Vorgerichtliche Zahlungsaufforderung durch Culpa Inkasso


Das Inkassobüro Culpa Inkasso wird in diesem Blog nicht zum ersten Mal in Zusammenhang mit Zahlungsaufforderungen gegen unsere Mitglieder genannt. Das im Rechtsdienstleistungsregister eingetragene Inkassounternehmen ist dazu berechtigt, für ihre Auftraggeber bei Zahlungsverzug der Kundschaft tätig zu werden.

Aktuell wurde Culpa Inkasso von der Firma Flirt & Date Ltd. beauftragt, um noch offene Kosten für die Nutzung des Dating-Portals „DeinSeitensprung.club“ beizutreiben. Sollten Sie Post von einem Inkassounternehmen bekommen, so sollten Sie dies nicht als Fake in die Ablage P wie Papierkorb werfen, sondern gewissenhaft prüfen.

Mehr als 400 EUR für die Nutzung eines Datingportals


Dem Empfänger der Zahlungsaufforderung wird im vorliegenden Fall vorgeworfen, sich auf dem Online-Dating-Portal „DeinSeitensprung.Club“ angemeldet zu haben. Diese Bestellung soll laut der Culpa Inkasso unter Einbeziehung der AGB und Widerrufsbelehrung mit der dazugehörigen IP-Adresse getätigt worden sein. Somit seien die Anmeldedaten nachweislich bei der Auftraggeberin gespeichert.

Da kein Widerruf innerhalb der gesetzten Widerrufsfrist erfolgt sein soll, sei die Bestellung bindend. Insgesamt wird die Summe von 460,91 EUR verlangt. Dieser Betrag setzt sich aus der Hauptforderung und den Mahn- und Inkassokosten zusammen.

Sollte eine Forderung ausbleiben, so droht das Inkassounternehmen mit weiteren rechtlichen Schritten. Aus diesem Grund sollten Empfänger einer solchen Forderung diese nicht ignorieren, sondern handeln!

Scan: Culpa Inkasso GmbH / Forderung Flirt & Date Ltd. / Mai 2020
Culpa Inkasso GmbH / Forderung Flirt & Date Ltd. / Mai 2020


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie ebenfalls Erfahrungen mit der Firma Flirt & Date Ltd. oder haben Sie gar Post von Culpa Inkasso erhalten? Gerne helfen wir Ihnen mit ersten Informationen zu diesem Thema.

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt

Donnerstag, 28. Mai 2020

DeinSeitensprung.club: Außergerichtliche Mahnung von Flirt & Date Ltd

Ein Verbraucher wandte sich via Email an uns, um seine Erfahrungen mit dem Datingportal „DeinSeitensprung.club“ mitzuteilen. Betrieben wird das Portal von der Firma Flirt & Date Ltd. aus Manchester, UK. Laut des Verbrauchers soll nie ein Vertrag mit dieser Firma geschlossen worden sein.

Titel: DeinSeitensprung.club: Außergerichtliche Mahnung von Flirt & Date Ltd

Was ist das Datingportal DeinSeitensprung.club?


„Als FlirtProfi liegen Dir hier die Frauen zu Füßen. Und das mit unserer Date-Garantie!“ heißt es auf der Startseite des Dating-Portals DeinSeitensprung.club. Betreiber des Angebots ist eine Firma aus Manchester (UK) namens Flirt & Date Ltd. Diese Seite richtet sich an Erwachsene, die eine Partnersuche im näheren Umkreis suchen. DeinSeitensprung.club bietet die Option, sich anzumelden und „direkt los flirten“. Das Angebot wird umworben mit starken Worten: „Anmelden und direkt zum F... werden! Du bekommst deine Flirt-Tipps und hast Premium Funktionen freigeschaltet!“ Scheinbar überlassen die Anbieter es der persönlichen Vorstellungskraft, was eine Anmeldung beim Kunden bewirken kann. Ob die Mitglieder dieses „Clubs“ sich selbst in der Rolle einer „Fee“, eines „Froschkönigs“ oder eines „Fruchtzwergs“ sehen möchten, können wir an dieser Stelle nicht beurteilen.

Was ist bei einer Anmeldung auf einem Dating-Portal zu beachten?


Viele der uns bekannten Dating-Portale bieten eine kostenlose Registrierung an. Jedoch kann die Nutzung der Dienstleistungen, wozu u.a. das Chatten mit anderen Teilnehmern zählen kann, Kosten verursachen. Nicht so bei DeinSeitensprung.club: um auf bestimmte Dienste des Portals Zugriff zu haben, müssen Nutzer eine „Premium-Mitgliedschaft“ anfordern. Die Preise sind der Homepage zu entnehmen. 358,90 EUR (inkl. Mwst.) soll ein Abo für ein Jahr kosten.

Ein Verbraucher wandte sich mit einer „Außergerichtlichen Mahnung“ von der Flirt & Date Ltd. an uns, da die Kosten für ein halbes Jahr Mitgliedschaft bei dem Portal DeinSeitensprung.club noch offen sein sollen. Die Summe von 189,45 EUR soll innerhalb eine genannten Frist gezahlt werden. Wird nicht gezahlt, so wird die komplette Jahresgebühr verlangt. Als Kontoverbindung wurde eine Kontoverbindung in Litauen genannt – Zahlungsempfänger ist „Cash Collect“.

Laut eigener Aussage steht das Inkassobüro Cash Collect GmbH in keinerlei Verbindung zu der Firma Flirt & Date Ltd.

Screenshot Cash Collect GmbH Homepage, 04.06.2020
Screenshot Cash Collect GmbH Homepage, 04.06.2020


DeinSeitensprung.club kündigen – aber wie?


Aus der Widerrufsbelehrung in den AGB ist zu erfahren, dass Kunden binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag widerrufen können. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses, das Schreiben muss an die Betreiberin Flirt & Date Ltd. gesandt werden.

Wird die Mitgliedschaft nicht gekündigt, so könnte es zu einer Rechnung für die Dauer eines Jahres kommen. Aus diesem Grund ist es für Verbraucher ratsam, auf die Fristen beim Vertragsabschluss zu achten.Es kam vor, dass Zahlungsaufforderungen durch Inkassounternehmen folgten, um die noch ausstehenden Kosten beizutreiben.

Hilfe bei Datingportalen wie „DeinSeitensprung.Club“


Haben Sie ähnliche Erfahrungen mit „DeinSeitensprung.Club“ oder der Flirt & Date Ltd. gemacht oder gar eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassounternehmen erhalten? Nehmen Sie solche Forderungen ernst, sonst kann es noch kostspieliger werden!

Wir bieten allgemeine Informationen zu diesem Thema. Nutzen Sie dazu unsere Kontaktdaten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 21. April 2020

MD Service GmbH: Über die Abos der Portale Flirthub, Fremd.dating und Dirty-Dating

Auf den Dating-Portalen „Flirthub.de“, „Dirty-Dating“ und „Fremd.dating“ kann man sich zwar kostenlos anmelden, jedoch durch die Nutzung gewisser Dienstleistungen weitere Kosten nicht ausgeschlossen. Umso größer wäre das Erstaunen, wenn ein kostspieliges Abo in Rechnung gestellt würde. Bei einer ausbleibenden Zahlung könnte gar eine Forderung durch ein Inkassounternehmen die Folge sein.

Titel: MD Service GmbH: Über die Abos der Portale Flirthub, Fremd.dating und Dirty-Dating

Wer betreibt Portale wie „Fremd.dating“?


Die mehr oder weniger eindeutigen Titel der derzeit aktiven Datingseiten „Dirty-Dating“, „Flirthub.de“ oder „Fremd.dating“ bedürfen wahrscheinlich keiner weiteren Erklärung. Beworben mit starken Slogans „Erotische Abenteuer ohne Limit“ und „Schon in wenigen Sekunden können Sie loslegen“ bietet dieses Portal nicht nur eiligen Interessierten an, sich in erster Linie kostenlos zu registrieren.

Betreiberin der Portale ist die MD Service GmbH mit Sitz in Otterfing, bei München. Für eine kostenlose Registrierung werden Daten wie das Geschlecht, Alter, E-Mail und PLZ abgefragt. Auch die Vergabe eines Passworts wird abgefragt. Versenden lassen sich die Daten via Formular über den Button „Jetzt starten“ - durch das Betätigen werden den Nutzungsbedingungen und AGB zugestimmt. Wichtig für Nutzer: es mag vielleicht möglich sein, sich kostenlos auf den genannten Portalen anzumelden, bestimmte Angebot kann man laut den AGB jedoch nur durch die Buchung kostenpflichtiger Abos nutzen.

Nach der Testphase soll die Premium-Mitgliedschaft beginnen


Bei der kostenfreien Registrierung auf den bekannten Portalen der MD Service GmbH fehlen vorab Hinweise auf mögliche Kosten, die bei der weiteren Nutzung der Dienstleistung entstehen können. Erst die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zeigen auf, was bei einem Vertragsabschluss zu beachten wäre.

Dort ist zu lesen:

„(3) Die exklusive Test-Premium-Mitgliedschaft (z.B. Standart-Paket oder Special-Paket), zu einem Preis von EUR 1,99, EUR 2,99 oder EUR 0,99 deren Laufzeit 14 Tage oder 4 Wochen beträgt, kann vom Nutzer unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 7 Tagen zum Vertragsende, wie § 7.2, gekündigt werden. Bei Nichtkündigung verlängert sich die kostenpflichtige Test-Premium-Mitgliedschaft automatisch in das nächst größere Paket (derzeit 38 Wochen)." 
Quelle: Flirthub.de AGB 20.04.2020

Was uns wunderte: die Erstellung eines Konto auf Flirthub war nicht möglich (Stand: 20.04.2020). Trotz mehrerer Versuche unsere Daten eingegeben und auf den Button „Kostenpflichtig Registrieren“ zu klicken, kamen wir nicht über eine Weiterführung zurück auf die Startseite hinaus.

Laut Berichten im Netz sollen Forderungen im Umlauf sein


Diverse Artikel beschäftigen sich mit Forderungen, die in Zusammenhang mit der einer Registrierung auf Flirthub.de stehen. So sollen sie sich auf der Website der MD Service GmbH angemeldet haben und eine Testphase sei nun in ein kostenpflichtiges Premium-Abo übergelaufen.

Des Weiteren sollen auch Inkassounternehmen Zahlungsaufforderungen versenden, die vor einer Zahlung des Empfängers unbedingt vorab geprüft werden sollten.

Hilfe bei Dating-Portalen und MD Service GmbH


Haben Sie eine Rechnung für ein möglicherweise ungewolltes Abonnement von der MD Service GmbH erhalten? Vielleicht sogar eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassobüro? Oder haben Sie allgemeine Fragen zur Anmeldung und Kündigung auf Flirtportalen wie Flirthub.de, Dirty-Dating oder Fremd.dating? Sie können den Verbraucherdienst e.V. per E-Mail oder am Telefon kontaktieren.

TEL:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 15. April 2020

Erfahrungen mit KissNoFrog von der OVC Online Video Communications GmbH

Ein Verbraucher teilte uns via E-Mail seine Erfahrungen mit dem Datingportal „KissNoFrog“ mit. Das Portal bietet laut der Homepage 25.000 neue Mitglieder und zeigt die Logos bekannter Medien wie u.a. „Spiegel Online“ oder „RTL“. Betrieben wird das Portal von der Firma OVC Online Video Communications GmbH aus Hamburg.

Titel: Erfahrungen mit KissNoFrog von der OVC Online Video Communications GmbH

Was ist das Datingportal Kissnofrog?


„Flirten, chatten und verlieben“ heißt es auf der Startseite des Dating-Portals KissNoFrog. Betreiber des Angebots ist eine Firma aus Hamburg namens OVC Online Video Communications GmbH. Diese Seite richtet sich an Erwachsene, die eine Partnersuche im näheren Umkreis suchen. KissNoFrog beschreibt sich laut ihrer Homepage selbst als „Deutschlands größtes Live-Datingportal“.

Was ist bei einer Anmeldung auf einem Dating-Portal zu beachten?


Viele der uns bekannten Dating-Portale bieten eine kostenlose Registrierung an. Jedoch kann die Nutzung der Dienstleistungen, wozu u.a. das Chatten mit anderen Teilnehmern zählen kann, Kosten verursachen. So auch bei KissNoFrog: um auf bestimmte Dienste des Portals Zugriff zu haben, müssen Nutzer eine „Premium-Mitgliedschaft“ anfordern. Bevor eine Registrierung erfolgt, sollten sich interessierte Besucher der Seite unbedingt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (ABG) durchlesen, da dort Hinweise über die Kosten und das Widerrufsrecht zu lesen sind. Nicht selten sind Nutzer von Dating-Portalen überrascht, wenn nach einer kostenlosen Registrierung Kosten entstehen.

KissNoFrog kündigen – aber wie?


Aus der Widerrufsbelehrung in den AGB ist zu erfahren, dass Kunden binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag widerrufen können. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses, das Schreiben muss an die Betreiberin OVC Online Video Communications GmbH gesandt werden. (Stand 14.04.2020)

Wird die „Premium-Mitgliedschaft“ nicht gekündigt, so verlängert sich Vertrag abhängig von der ursprünglich vereinbarten Regelung des Vertragszeitraums. Das kann bedeuten, dass eine Mitgliedschaft um mehrere Monate verlängert wird. Aus diesem Grund ist es für Verbraucher ratsam, auf die Fristen beim Vertragsabschluss zu achten.

Ein Verbraucher teilte seine Erfahrungen


Verbraucherdienst berichtete bereits über viele Anbieter von Dating-Portalen. Zuletzt erreichte uns eine Email eines Verbrauchers, der uns seine Erfahrungen mitteilen wollte. Aufgebracht schreibt dieser in deutlichen Worten über seine Anmeldung auf KissNoFrog. Wir zitieren an dieser Stelle seine Email, Zitat: „Inzwischen sind schon Kosten von ca. 450 Euro entstanden. (...) mit Rechnungen und Weiterleitung an Inkassodienste gedroht und konfrontiert“, Zitatende.

Dating- und Singleportale: Unbedingt auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen achten!


Häufig erreichen uns Verbraucher, die sich auf Singlebörsen, Datingportalen u.ä. anmelden, ohne die Vertragsklauseln im sogenannten „Kleingedruckten“, sprich die AGB, zu beachten. Wir können nicht häufig genug davor warnen, Internetverträge ohne genaue Kenntnisse der Allgemeinen Geschäftsbedingungen abzuschließen! Es kam vor, dass Zahlungsaufforderungen durch Inkassounternehmen folgten, um die noch ausstehenden Kosten beizutreiben.

Hilfe bei Datingportalen wie „KissNoFrog“


Haben Sie ähnliche Erfahrungen mit „KissNoFrog“ oder der OVC Online Video Communications GmbH gemacht oder gar eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassounternehmen erhalten? Nehmen Sie solche Forderungen ernst, sonst kann es noch kostspieliger werden!

Wir bieten allgemeine Informationen zu diesem Thema. Nutzen Sie dazu unsere Kontaktdaten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Freitag, 24. Januar 2020

C-date.de: Über das Dating-Portal der Interdate S.A.

Ein Verbraucher wies uns auf das Dating-Portals „c-date.de“ hin. Das Portal wird betrieben von der Firma Interdate S.A. aus Luxemburg. Das Flirterlebnis kann den Nutzer ordentlich was kosten. Wie andere Portale dieses Anbieters zuvor, können bei nicht erfolgter Zahlung der Dienstleistungen eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassobüro erfolgen.

Titel: C-date.de: Über das Dating-Portal der Interdate S.A.

Kritische Meinugen zur Interdate S.A., Luxemburg


„c-date.de“ heißt das aktuell angebotene Dating-Portal der Firma Interdate S.A. aus Luxemburg. Geworben wird mit dem Slogan „Sinnliche Begegnungen, die glücklich machen“ und einer kostenlosen Registrierung. Bereits hier sollten interessierte Verbraucher auf die Wortwahl achten: eine kostenlose Registrierung ist nicht gleichbedeutend mit einer kostenfreien Nutzung.

Ein Mitglied des Verbraucherdienstes machte uns auf das Portal „c-date.de“ aufmerksam. Diese Internetpräsenz scheint eine von vielen Dating-Portalen zu sein, die zwar kostenlose Registrierungen bieten, aber danach zur Kasse bitten. Auch bei diesem Portal soll es nach einer kurzen Probemitgliedschaft zu hohen Kosten kommen.

Während der Recherche mittels gängiger Suchmachinen stießen wir auf auf aussagekräftige Suchergebnisse zum Term „Interdate S.A.“. So ist unter anderem von einer „Sexdating-Abo-Vertragsfalle“ und von „Teurer Spaß“ die Rede. Das könnte ein eindeutiger Hinweis darauf sein, dass unzufriedene Kunden sich via Internet informieren wollen.

C-date.de – Eine Zahlungsaufforderung kann die Folge sein


Widerruf oder Kündigen? Wir berichteten schon zahlreich über Service-Portale, die ähnliche oder vergleichbare Dienstleistungen anbieten. Häufig meldeten sich bei uns Verbraucher, die sich auf Singlebörsen, Datingportalen u.ä. anmelden, ohne die Vertragsklauseln im sogenannten „Kleingedruckten“, sprich die AGB, zu beachten. Wir können nicht häufig genug davor warnen, Internetverträge ohne genaue Kenntnisse der Allgemeinen Geschäftsbedingungen abzuschließen!

Wer einen Blick in die AGB von c-date.de wirft, wird unter anderem erkennen, dass die Registrierung zwar kostenlos ist, aber das nicht unbedingt alle Dienstleistungen mit sich bringen muss. Dies könnte unter Umständen nur über kostenpflichtige Zusatzleistungen möglich sein, die zuvor gebucht werden müsste. Eine solche VIP Mitgliedschaft hat eine gewisse Laufzeit. Abgeschlossene Verträge verlängern sich automatisch, sofern sie nicht innerhalb einer genannten Frist gekündigt werden.

Hilfe bei Interdate S.A. und „C-Date.de“


Haben Sie auch Erfahrungen mit der Interdate S.A. und/oder haben eine überraschende Rechnung für die Nutzung des Portals „c-date.de“ erhalten? Oder haben Sie gar schon eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassounternehmen erhalten? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

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oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 3. Dezember 2019

Datingportale wie „SeitensprungArea“ ab sofort von BeTogetherMedia B.V. betrieben

Vor einigen Monaten berichteten wir über die Erfahrungen eines Mitglieds mit dem Datingportal „SeitensprungArea.com“ und weiteren Webseiten der Cyberservices B.V. Wie uns bekannt wurde, werden die zuvor genannten Seiten mittlerweile von dem Unternehmen BeTogetherMedia B.V. aus dem niederländischen Melderslo betrieben.

Titel: Datingportale wie „SeitensprungArea“ ab sofort von BeTogetherMedia B.V. betrieben

Über die Portale SeitensprungArea, HotDates18, DiskreteTreffen etc.


„So kann Dating sein. Sieh direkt wer zu Dir passt!“, heißt es auf der Datingwebsite „WilligeDamen.com“. Betrieben wird die Seite von der Firma BeTogetherMedia B.V. mit Sitz in Melderslo, Niederlande. Zwar ist eine kostenlose Registrierung für interessierte Nutzer möglich, jedoch werden auch kostenpflichtige Dienstleistungen angeboten. Dazu zählt zum Beispiel der Versand von elektronischen Nachrichten, was nur im Rahmen des kostenpflichtigen Dienstes angeboten wird. BeTogetherMedia B.V. weist innerhalb ihrer AGB darauf hin, dass auf dem Portal eigens erstellte Profile genutzt werden – mit denen keine Treffen möglich sind. Das bedeutet ebenfalls, dass es sich bei den auf der Seite dargestellten Personen nicht um echte Mitglieder handeln muss; diese werden ausschließlich zu „illustrativen Zwecken“ genutzt.

Nur die Registrierung ist kostenlos: Es können Zahlungsaufforderungen folgen


Im Zusammenhang mit Datingportalen teilten uns zahlreiche Mitglieder ihre Erfahrungen mit. Unter anderem erhielt Herr N. überraschend eine Zahlungsaufforderung von einer Kanzlei, die von den Betreibern der Portale beauftragt wurde. So soll sich Herr N. laut der Rechtsanwälte auf einer der genannten Seite nicht nur angemeldet, sondern auch Leistungen in Anspruch genommen haben. Von ihm wurde die Zahlung einer Summe in Höhe von knapp 140,00 EUR gefordert. Herr N. reagierte damals nicht auf die Zahlungsaufforderung. Daraufhin wurde er erneut von schriftlich zur Zahlung aufgefordert – zuzuglich Anwaltgebühren in Höhe von mehr als 40,00 EUR. Herrn N. ist laut eigener Aussage die besagte Webseite jedoch nicht bekannt und demzufolge soll er sich dort niemals registriert haben.

Liste der bekannten Portale betrieben durch BeTogetherMedia B.V.


Das Unternehmen aus Holland betreibt betreibt zahlreiche weitere Datingportale. Aktuell sind uns folgende Seiten bekannt (Stand: 27.11.2019)


  • willigedamen.com
  • hotdates18.com
  • lustportal18.com
  • seitensprungarea.com
  • diskretetreffen.com
  • youpornclub.de
  • lustdate.com
  • sexinserat.com
  • datingarea.eu
  • fuckdatearea.com
  • affaire.com


Informationen zu Datingportalen und BeTogetherMedia B.V.


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung aufgrund einer Registrierung auf den Datingseiten der BeTogetherMedia B.V. erhalten? Oder haben Sie allgemeine Fragen zu Datingportalen? Sie können den Verbraucherdienst e.V. per E-Mail oder am Telefon kontaktieren.

Allgemeine Infos erhalten Sie telefonisch:

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Freitag, 4. Oktober 2019

Über das Dating-Portal „abenteuerx.com“ der Casual Networks B.V.

Ein Verbraucher wies uns auf das Dating-Portals „abenteuerx.com“ hin. Das Portal wird betrieben von der Firma Casual Networks B.V. aus Venlo, Niederlande. Wie andere Portale dieses Anbieters werden hier laut den AGB auch Fake-Profile eingesetzt, um Nutzer in zu Premium-Mitgliedschaften zu bewegen. Bei nicht erfolgter Zahlung der Dienstleistungen kann eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassobüro erfolgen – obwohl ein Treffen möglicherweise von vorneherein ausgeschlossen war.

Titel: Über das Dating-Portal „abenteuerx.com“ der Casual Networks B.V.

Casual Networks B.V. betreibt zahlreiche Portale


Die Firma aus Venlo zeichnet sich für viele unterschiedliche Portale verantwortlich, wobei bei den bekannten Seiten Angebote aus dem Casual-Dating angeboten werden.
Bekannt sind aktuell folgende Seiten, Stand Oktober 2019:


  • 6raum.de
  • deinseitensprung.com
  • erfahrenedamen.com
  • reif6.com
  • sexpartnerclub.de
  • xdates18.com


Der auf den Seiten angebotene Service umfasst u.a. Angebote wie „Flirten & Chatten“ und eine „Kontaktgarantie“. Nach zwei gesetzten Häkchen (Einwilligung der AGB und Unterhaltungsrichtlinien) steht einer Anmeldung nichts mehr im Weg. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist zu lesen, dass neben den angemeldeten Nutzern auch Profile durch Casual Networks B.V. erstellt werden. Diese dienen laut des Betreibers zur „Auslebung von virtuellen und erotischen Fantasien“ - Treffen sind demzufolge natürlich nicht möglich.

In Hinsicht auf die Nutzungsbedingungen sollten interessierte Verbraucher vor der Anmeldung auf die Wortwahl achten: eine kostenlose Registrierung ist nicht gleichbedeutend mit einer kostenfreien Nutzung. Es können somit bei Nutzung der Dienstleistungen höhere Kosten entstehen – wahrscheinlich mit geringen Chancen auf ein Treffen oder der Umsetzung der „erotischen Fantasien“.

Eine Zahlungsaufforderung kann die Folge sein


Wir berichteten schon zahlreich über Service-Portale, die ähnliche oder vergleichbare Dienstleistungen anbieten. Als Beispiel sei an dieser Stelle die Boranu Online B.V. genannt, über die wir Mitte 2019 schrieben. Bei Nichtzahlung der entstandenen Kosten durch die Nutzung der angebotenen Serviceleistungen folgten laut den Erfahrungen durch Nutzer eine Zahlungsaufforderung durch RA Sebastian Kipke. Er vertrat den Zahlungsdienstleister Webbilling AG, der für Boranu Online B.V. tätig war.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch Casual Networks B.V. einen Zahlungsdienstleister verpflichtet. Sollten „Premium Mitglieder“ innerhalb ihrer Mitgliedschaft auf den genannten Portalen Dienstleistungen kostenpflichtige verwenden, können Kosten entstehen – auch wenn es sich um einen Kontakt mit Profilen des Anbieters handelt.

Hilfe bei Casual Networks B.V. und „abenteuerx.com“


Haben Sie auch Erfahrungen mit der Casual Networks B.V. und/oder haben eine überraschende Rechnung für die Nutzung des Portals „abenteuerx.com“ erhalten? Oder haben Sie gar schon eine Zahlungsaufforderung erhalten? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

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Mittwoch, 19. Juni 2019

RA Sebastian Kipke fordert für Webbilling AG

In einer vorliegenden Zahlungsaufforderung durch RA Sebastian Kipke wird die Zahlung einer offenen Summe in Höhe von 111,65 EUR gefordert. Auftragsgeber ist die Webbilling AG, eine Zahlungsdienstleister aus der Schweiz.

Titel: RA Sebastian Kipke fordert für Webbilling AG

„Sofortdates69.com“: Offene Beträge werden eingefordert


Eine Firma namens Boranu Online B.V. betreibt das Dating-Portal „Sofortdates69.com“, auf der interessierte Besucher sich zwar kostenlos registrieren können, aber bei der Nutzung von bestimmten Dienstleistungen dennoch Kosten entstehen können. In den AGB steht: Boranu Online B.V. kann die Zahlung für kostenpflichtige Dienste über einen von Boranu beauftragten externen Dienstleister abwickeln lassen. Dieser Dienstleister scheint in diesem Fall die Webbilling AG zu sein.

Scheinbar konnte eine genutzte Dienstleistung (Hauptforderung 59,90 EUR) durch die Webbilling AG nicht verrechnet werden, sodass weiterhin offene Kosten bestehen. Zu diesem Zweck beauftragte Webbilling AG den Hamburger Rechtsanwalt Sebastian Kipke, der erneut zur Zahlung auffordert.

Das steht in dem Schreiben von Rechtsanwalt Sebastian Kipke


RA Kipke schreibt, dass er die Zahlung von insgesamt 111,65 EUR fordert, da bisher kein Zahlungseingang festgestellt werden konnte. Dieser Betrag setzt sich aus der Hauptforderung, sowie der Geschäftsgebühr, der Auslagenpauschale, der Mahngebühr etc. zusammen. Sollte weiterhin keine Zahlung erfolgen, so droht RA Sebastian Kipke mit der Einleitung eines Gerichtsverfahrens. Dadurch würden noch weitere Kosten auf den Empfänger der Forderung zukommen.

„Sie sind nicht der richtige Empfänger?“ In der Zahlungsaufforderung wird dem Empfänger ein Internet-Link vorgeschlagen, hinter dem sich weitere Informationen befinden. Dort ist erneut der Hinweis zu lesen, dass möglicherweise ein kostenpflichtiger Vertrag über Waren, Dienstleistungen, Spiele oder ähnliches im Internet abgeschlossen wurde, was einen Anspruch berechtigen würde.

Hilfe bei RA Sebastian Kipke und Webbilling AG


Haben Sie auch Erfahrungen mit der Webbilling AG und/oder haben eine überraschende Rechnung für die Nutzung eines Online-Portals erhalten? Oder haben Sie gar schon eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkasso-Unternehmen oder durch Rechtsanwalt Sebastian Kipke erhalten? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

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oder per E-Mail:

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
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Brandes Rechtsanwälte fordern für Webbilling AG

Für den Auftraggeber Webbilling AG, ein Zahlungsdienstleister für kostenpflichtige Unterhaltungs- und Warenangebote im Internet, fordert die Kanzlei Brandes Rechtsanwälte die Zahlung einer offenen Forderung.

Titel:   Brandes Rechtsanwälte fordern für Webbilling AG

RA Brandes fordert: offene Rechnung aus einem Online-Vertrag?


In Hamburg hat die Kanzlei Brandes ihren Sitz, die sich selbst als „exzellent vernetzte Boutique-Kanzlei“ beschreibt. RA Matthias Brandes ist laut eigener Aussage auf die Gebiete Forderungsbeitreibung und Zwangsvollstreckung spezialisiert. Eine solche Zahlungsaufforderung liegt uns derzeit vor. Im Auftrag der Firma Webbilling AG fordert RA Brandes die Zahlung einer noch offenen Rechnung. Die Webbilling AG ist laut des Schreibens eine „Zahlungsabwicklerin für entgeltliche Unterhaltungs- und Warenangebote im Internet“. Dem Empfänger der Forderung wird vorgeworfen, sich Ende April diesen Jahres mit den persönlichen Daten ein dementsprechendes Angebot angenommen zu haben. Es wird durch die Kanzlei keine zugehörige Rechnungs- und Kundennummer genannt, sondern ausschließlich eine E-Mail Adresse, die dem Empfänger der Forderung zuzuordnen sein soll.

Fand eine Anmeldung auf einem Dating-Portal statt?


Die Webbilling AG hat laut unseren Informationen ihren Sitz in Würlingen in der Schweiz. Uns ist bekannt, dass noch andere Rechtsanwälte für die Webbilling AG unter Umständen offene Kosten beitreiben – dort wird u.a. geschrieben, dass eine Anmeldung auf dem Dating-Portal „sofortdates59.com“ erfolgt sein soll. Demzufolge besteht die Möglichkeit, dass die zu zahlende Summe der vorliegenden Forderung der Brandes Rechtsanwälte auf einer Anmeldung auf einem Dating-Portal beruht. Leider ist es anhand der Forderung nicht ersichtlich, welches „Unterhaltungs- und Warenangebot“ der Empfänger online genutzt haben soll.

RA Brandes fordert in dem Schreien die Zahlung einer Summe in Höhe von 89,71 EUR. Sollte eine Zahlung ausbleiben, könnte ein gerichtliches Mahnverfahren die Folge sein.

Hilfe bei Brandes Rechtsanwälte und Webbilling AG


Haben Sie auch Erfahrungen mit der Webbilling AG und/oder haben eine überraschende Rechnung für die Nutzung eines Online-Portals erhalten? Oder haben Sie gar schon eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkasso-Unternehmen oder die Brandes Rechtsanwälte erhalten? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

0201-176 790

oder per E-Mail:

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Freitag, 14. Juni 2019

Über die Portale der D.I.E. GmbH – ehemals Ideo Labs GmbH

Verbraucherdienst berichtete bereits mehrfach über den möglichen Abschluss eines Abos auf einem der zahlreichen Dating-Portale der Ideo Labs GmbH. Mittlerweile ist die Firma aus Monheim unter einen neuen Namen bekannt: D.I.E. GmbH.

Titel: Über die Portale der D.I.E. GmbH – ehemals Ideo Labs GmbH

D.I.E. GmbH: Kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaften als Abo


Digital Interactive Experiences – dafür stehen die Initialen D.I.E. der Firma aus Monheim. Auf ihren vielen Internetportalen zum Thema Dating besteht für Besucher die Möglichkeit, sich kostenlos zu registrieren. Zu diesem Zweck müssen Angaben wie Geschlecht und E-Mailadresse eingegeben sowie ein Häkchen bei dem Feld „Ich akzeptiere die AGB & Datenschutzbestimmungen“ setzen.

Wie bei allen Internetverträgen ist es sinnvoll, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorab zu lesen. Dort erfahren Besucher der Seite, dass es nach der kostenlosen Anmeldung zu einer kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft auf dem jeweiligen Portal kommen kann. Uns liegen mehrere Zahlungsaufforderungen von der D.I.E. GmbH als E-Mail vor, in denen scheinbar noch offene Mitgliedsbeiträge eingefordert werden.

Forderung des Mitgliedsbeitrags in Höhe von 89,90 EUR


In einer vorliegenden Mail der D.I.E. GmbH schreibt die Monheimer Firma, dass bislang auf vorherige Mahnungen nicht reagiert wurde und somit der Mitgliedsbeitrag einer kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft weiterhin ausstehen würde. Es wurden laut der Mail die persönlichen Daten sowie die IP Adresse des Anschlusses gespeichert, somit habe sich der Besucher nach Anerkennung der AGB dem Vertragsabschluss zugestimmt.

Gefordert wird ein Betrag in Höhe von 89,90 EUR zuzüglich 10,00 EUR, zahlbar innerhalb einer Woche. Sollte eine Zahlung weiterhin ausbleiben, so droht das Unternehmen mit weiteren gerichtlichen Schritten.

Liste der bekannten Dating-Portale


Die D.I.E. GmbH aus Monheim betreibt zahlreiche Portale, die sich hauptsächlich auf das Thema „Casual Dating“ berufen. Folgende Webseiten sind uns derzeit bekannt (Stand 13.06.2019)


  • 4.dating
  • 6.dating
  • c.dating
  • s.dating
  • click-and-date.de
  • dateformore.de
  • just-date.de
  • flirt-lounge.com
  • flirtdate18.com
  • daily-date.de
  • million-dates.com
  • daily.dating
  • flirtygirls.de
  • lol-date.de
  • now-date.de
  • mega.date
  • wow-date.de
  • wowdate.de
  • only-dates.de

Letzte Mahnung via Email


Uns liegt eine aktuelle Mahnung der D.I.E. GmbH vor, die via E-Mail versandt wurde. So schreibt die Firma, dass auf bisherige Mahnungen nicht reagiert wurde und somit weiterhin der Mitgliedsbeitrag für die Nutzung des Portals S.Dating ausstehen soll. Letztmalig wird der Empfänger zur Zahlung aufgefordert. Wird der Betrag nicht innerhalb einer gewissen Frist beglichen, droht die Eröffnung eines gerichtlichen Mahnverfahrens.

Scan: Letzte Mahnung via E-Mail / D.I.E. GmbH / Mai 2019
Letzte Mahnung via E-Mail / D.I.E. GmbH / Mai 2019


Hilfe bei D.I.E. GmbH und Abos bei Dating-Portalen


Haben Sie auch Erfahrungen mit der D.I.E. GmbH und/oder haben eine überraschende Rechnung für die Nutzung eines Dating-Portals erhalten? Oder haben Sie gar schon eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkasso-Unternehmen erhalten? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Freitag, 15. März 2019

Über die Portale der InfraWeb Solution Limited

Eins unserer Mitglieder erhielt laut eigener Aussage eine Zahlungsaufforderung durch das Inkassobüro eCollect AG. Es wird die Zahlung noch offener Kosten verlangt, die bei der kostenpflichtigen Mitgliedschaft auf der Webseite „Wildspank.com“ entstanden sein sollen. Betrieben wird das Portal von der Firma InfraWeb Solution Limited.

Titel: Über die Portale der InfraWeb Solution Limited

InfraWeb Solution Limited betreibt Dating-Seiten


Mit kostenlosen Registrierungen u.a. auf den Portalen „GibMirSex.com“ und „WildSpank.com“ wirbt die Firma InfraWeb Solution Limited. Ihren Sitz hat sie in Suite 1601, Kinwick Centre, 32 Hollywoord Road, Central, Hong Kong. Trotz des Sitzes sind die Seiten der jeweiligen Sprache des Besuchers angepasst; deutsche Nutzer werden demzufolge mit deutschsprachigen Texten begrüßt.

Interessierte sollten wissen: es mag vielleicht möglich sein, sich kostenlos auf den Datingseiten der InfraWeb Solution Limited anzumelden, jedoch sind bestimmte Angebote nur durch die zusätzliche Buchung kostenpflichtiger Abos nutzbar.

In einer Mail berichtet unser Mitglied, dass er auf „Wildspank.com“ ein Probe-Abo abgeschlossen hätte, dieses aber innerhalb der Frist gekündigt hätte – um Kosten zu vermeiden. Dennoch erhielt er Post von einem Inkassounternehmen.

eCollect AG fordert noch offene Kosten ein


Uns lagen bereits andere Zahlungsaufforderungen von dem Inkassounternehmen eCollect AG vor. So übernahm in bereits bekannten Fällen der Payment-Provider Novalnet AG Finanzdienstleistungen wie u.a. Abbuchungen. Die Firma eCollect AG forderte in vorliegenden Schreiben die Zahlung einer noch offenen Hauptforderung in dreistelliger Höhe. Wird nicht gezahlt, droht eCollect AG mit einem gerichtlichen Verfahren, was demzufolge weitere Kosten verursachen könnte. Des Weiteren droht eine Meldung bei Scoring-Agenturen. Die Firma eCollect AG ist im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen (Anmerkung der Red: Geprüft am 14.03.2019) und demzufolge berechtigt, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten und durchzuführen.

Unser Mitglied gab uns gegenüber an, dass er Post von der eCollect AG erhalten habe, Bisher sind uns solche Forderungen nur im Zusammenhang mit dem Portal „GibMirSex.com“ bekannt gewesen. Auch diese Webseite wird mittlerweile von der InfraWeb Solution Limited betrieben – wie wildspank.com

Hilfe bei eCollect AG und Wildspank.com


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung von der eCollect AG erhalten? Oder haben Sie allgemeine Fragen zur Anmeldung und Kündigung auf Flirtportalen wie „Wildspank.com“? Sie können den Verbraucherdienst e.V. per E-Mail oder am Telefon kontaktieren.

Kostenlose Infos erhalten Sie telefonisch:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Über das Dating-Portal „C.Dating“ der Ideo Labs GmbH

Ein Verbraucher wandte sich mit seinen Erfahrungen bezüglich des Dating-Portals „C.Dating“ an uns. Das Portal wird betrieben von der Firma Ideo Labs GmbH aus Berlin, über die wir bereits 2015 im Zusammenhang mit einer anderen Dating-Seite („DateForMore“) berichteten. Seit dem hat sich einiges getan. So entschied das Landgericht Berlin 2016, dass die Ideo Labs GmbH nicht genügend über das Kündigungs- und Widerrufsrecht informierte. Wie schaut es 2017 auf „C.Dating“ aus?

Beitragsbild: Über das Dating-Portal „C.Dating“ der Ideo Labs GmbH

Ein weiteres Dating-Portal der Ideo Labs GmbH


„C.Dating“ heißt ein aktuell angebotenes Dating-Portal der Firma Ideo Labs GmbH, Berlin. Geworben wird mit dem Slogan „Die heißesten Dates im Netz“ und einer kostenlosen Registrierung. Bereits hier sollten interessierte Verbraucher auf die Wortwahl achten: eine kostenlose Registrierung ist nicht gleichbedeutend mit einer kostenfreien Nutzung.

Ein Mitglied des Verbraucherdienstes machte uns auf das Portal „C.Dating“ aufmerksam. Zwar ist uns der Betreiber, die Ideo Labs GmbH, aus einem Beitrag mit dem Namen „Dateformore | Kündigung | Kostenfreies Probe-Abo?“ bekannt, aber C.Dating (http://www.c.dating/) war uns neu.

Während der Recherche mittels gängiger Suchmachinen stießen wir auf auf Suchergebnisse wie „C.Dating Abzocke“ und „C.Dating Account löschen“ (Stand 23.01.18). Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass unzufriedene Kunden sich via Internet informieren wollen.

C.Dating – Ein Blick ins Kleingedruckte


Im Jahr 2016 entschied das Landgericht Berlin in einem Rechtsstreit zwischen der Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Ideo Labs GmbH, dass „unzureichend über Kündigungs- und Widerrufsrecht“ informiert wurde. (Quelle: vzbv.de: Dating-Portale müssen klar über Kündigungsfrist und Widerrufsrecht informieren) Das Unternehmen soll mit einer 14-tägigen Premium-Mitgliedschaft zum Preis von 1 EUR geworben haben. Der Vertrag verlängerte sich laut der Verbraucherzentrale jedoch automatisch um sechs Monate zum Preis von 89,90 Euro im Monat, sofern der Kunde nicht fristgemäß kündigt. Dies soll nur ersichtlich gewesen sein, wenn das sogenannte „Kleingedruckte“, sprich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (ABG) beachtet wurden.

Die Ideo Labs GmbH gibt in seinen AGB an, dass sie „lediglich die Bereitstellung von digitalen Inhalten“ schuldet. Das bedeutet, dass dies keine „erfolgreiche Kontaktvermittlung“ gewährleistet. Wie bereits beschrieben: eine kostenlose Registrierung (!) ist jederzeit möglich. Interessierte Verbraucher haben aber möglicherweise damit nur eingeschränkte Möglichkeiten bei der Nutzung von „C.Dating“, wenn sie das Portal kostenlos nutzen wollen.

Des Weiteren ist dort zu lesen:
„Der Rechnungsbetrag ist für den gewählten Zeitraum im Voraus zu leisten. Sollte der Kunde bei Ratenzahlung mit der teilweisen oder vollständigen Zahlung einer fälligen Rate in Verzug kommen, wird die gesamte Restforderung fällig.“

und

„Der Anbieter behält sich vor, bei Nichtzahlung oder Zahlungsverzug durch den Kunden Inkassounternehmen zu beauftragen und diese Kosten vom Kunden einzufordern. Der Anbieter behält sich darüber hinaus vor, Verzugszinsen zu erheben, deren Höhe sich nach den gesetzlichen Bestimmungen richtet.“

Diese Angaben sind keine leeren Drohungen. In der Vergangenheit lagen Verbraucherdienst e.V. Zahlungsaufforderungen von dem Inkassounternehmen Jedermann Inkasso für „DateForMore“ vor.

Hilfe bei Ideo Labs GmbH und „C.Dating“


Haben Sie auch Erfahrungen mit der Ideo Labs GmbH und/oder haben eine überraschende Rechnung für die Nutzung des Portals „C.Dating“ erhalten? Oder haben Sie gar schon eine Zahlungsaufforderung erhalten? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Mittwoch, 29. November 2017

Erfahrungen mit „The Casual Lounge“ (www.thecasuallounge.de)

Ein Verbraucher teilte uns via E-Mail seine Erfahrungen mit dem Datingportal „The Casual Lounge“ mit, die über die Internet-Adresse www.thecasuallounge.de zu erreichen ist. Das Portal bietet sein Angebot ebenfalls in Österreich (.at) und der Schweiz (.ch) an - mit leichten Textänderungen. Betrieben werden die Internetauftritte von der Firma iMedia888 GmbH aus Grünwald.

Beitragsbild: Erfahrungen mit „The Casual Lounge“ (www.thecasuallounge.de)

Was ist das Datingportal The Casual Lounge?


„Niveau haben heißt nicht Spießer sein“ heißt es auf der Startseite des Dating-Portals The Casual Lounge. Betreiber des Angebots ist eine Firma aus dem bayrischen Grünwald namens iMedia888 GmbH. Diese Seite richtet sich an Erwachsene, die „anonym und diskret“ erotische Abenteuer suchen. Casual Lounge verspricht gar „reale Dates noch heute“.

Zu diesem Zweck muss sich der interessierte Nutzer auf dem Portal anmelden bzw. registrieren. Casual Lounge bietet die Möglichkeit, das Datingportal kostenlos zu testen. Vorab ist es notwendig das eigene sowie das gesuchte Geschlecht auszuwählen. Alternativ ist eine Anmeldung über ein Facebook-Konto möglich.

Ein Verbraucher teilt seine Erfahrungen


Uns erreichte eine weitergeleitete E-Mail des Verbrauchers Herrn C. Aufgebracht schreibt dieser in deutlichen Worten dem Inkassodienstleister Fairmount GmbH, über die wir in der Vergangenheit bereits berichteten. Herr C. schreibt, dass er hinsichtlich seiner VIP Mitgliedschaft bei The Casual Lounge von der iMedia888 GmbH rechtzeitig gekündigt hätte. Als Anlage schickte er einen Mailaustausch zwischen ihm und einem Mitarbeiter des Datingportals mit, in dem Herr C. mit sofortiger Wirkung kündigen möchte.

In der Antwort von Casual Lounge wird bekannt gegeben, dass eine Kündigung nur per Fax, Brief oder eingescannter E-Mail akzeptiert wird.

Herr C. leitete zusätzlich eine Antwort von der Fairmount GmbH an uns weiter, welche die Forderung in diesem Fall via E-Mail zukommen ließ. In dieser Mail im Auftrag der iMedia888 GmbH fordert das Inkassounternehmen die Zahlung von insgesamt 150,43 EUR.

Fairmount GmbH Mail | Forderung für iMedia888 GmbH
Fairmount GmbH Mail | Forderung für iMedia888 GmbH

Dating- und Singleportale: Unbedingt auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen achten!


Häufig erreichen uns Verbraucher, die sich auf Singlebörsen, Datingportalen u.ä. anmelden, ohne die Vertragsklauseln im sogenannten „Kleingedruckten“, sprich die AGB, zu beachten. Wir können nicht häufig genug davor warnen, Internetverträge ohne genaue Kenntnisse der Allgemeinen Geschäftsbedingungen abzuschließen!

Wer einen Blick in die AGB von www.thecasuallounge.de wirft, wird unter anderem erkennen, dass die Registrierung zwar kostenlos ist, aber damit alleine keine anderen Mitglieder kontaktiert werden können. Dies ist nur über kostenpflichtige Zusatzleistungen möglich, die gebucht werden müssen. Eine solche VIP Mitgliedschaft hat eine gewisse Laufzeit. Ein abgeschlossener Vertrag verlängert sich automatisch, sofern er nicht innerhalb einer genannten Frist gekündigt wird.

Hilfe bei Datingportalen wie „The Casual Lounge“


Haben Sie ähnliche Erfahrungen mit „The Casual Lounge“ oder der iMedia888 GmbH gemacht oder gar eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassounternehmen erhalten? Nehmen Sie solche Forderungen ernst, sonst kann es noch kostspieliger werden!

Wir bieten allgemeine Informationen zu diesem Thema. Nutzen Sie dazu unsere Kontaktdaten:

0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

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Mittwoch, 29. Juli 2015

Prebyte Media GmbH | www.flirt-fever.de | Flirt Fever kündigen

Lust auf einen heißen Flirt? Am besten vom heimischen Rechner aus? Es geht kaum leichter, als sich bei einer Online-Flirtbörse anzumelden, um Gleichgesinnte zu finden. Auf Flirt-Fever (www.flirt-fever.de) ist das möglich; auf dieser Flirtbörse kann man einen Benutzernamen registrieren, um unter diesem Pseudonym zu flirten, was das Zeug hält. Doch wer nach einer gewissen Laufzeit vergisst, seinen Zugang zu kündigen, erlebt sein blaues – und kostspieliges - Wunder.

Prebyte Media GmbH | www.flirt-fever.de | Kostspieliges Flirten im Abo


Flirt-Fever: Nach dem Test-Abo wird es teuer


Dem Verbraucherdienst e.V. liegt ein Schreiben der Rechtsanwälte Auer Witte Thiel aus München vor. Die Kanzlei vertritt die Mandantin Presbyte Media GmbH, die das Flirt Portal www.flirt-fever.de betreibt. Laut der zweiten Seite – den „Informationen zur Forderung der Prebyte Media GmbH“ – ist die genannte Firma „Betreiber eines der großen deutschsprachigen Chat & Flirt Portale“. Gefordert werden insgesamt 130,10 EUR, wobei darauf hingewiesen wurde, dass eine „vereinbarte Kontoabbuchung“ nicht möglich war. Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.

In der Forderung von Auer Witte Thiel Rechtsanwälte sind zahlreiche Zusatzinformationen für den Verbraucher ersichtlich. Es wird der bestehende Vertrag samt Abonnement erläutert und eine Belehrung hinsichtlich Datenmissbrauchs. Zusätzlich wird eine Option auf Ratenzahlung gewährt. Doch wie konnte es überhaupt zu diesem Abo kommen?

Forderung | Auer Witte Thiel Rechtsanwälte | Flirt Fever | 16.06.2015
Forderung | Auer Witte Thiel Rechtsanwälte | Flirt Fever | 16.06.2015


Informationen zur Forderung | Auer Witte Thiel Rechtsanwälte | Flirt Fever | 16.06.2015
Informationen zur Forderung | Auer Witte Thiel Rechtsanwälte | Flirt Fever | 16.06.2015


„Jetzt kostenlos anmelden!“ – Flirten mit Folgen


Wer auf www.flirt-fever.de einen Benutzernamen anlegt und sich somit registriert, schließt ein Test Abo ab. Dieses Abonnement hat eine Dauer von 14 Tagen und kostet 1,99 EUR. Kostenlos sind nur die Anlegung eines Nutzernamens und die Registrierung bei der Flirtbörse.
Dieser Testzugang benötigt einen kostenpflichtigen Nachrichten-Service, der als „Servicegebühr“ berechnet wird. Nach den zwei Wochen können die 1,99 EUR gezahlt werden, wobei das Versäumnis einer Kündigung einen direkten Wechsel zum „10-Wochen-Paket“ zur Folge hat. Dieses Zehn-Wochen-Abonnement kostet wöchentlich 14 EUR; Gesamtpreis 140 EUR für zehn Wochen Flirten auf Flirt-Fever.

Wer die AGB und die „Verbraucherinformation“ auf der Homepage von Flirt-Fever ignoriert, könnte also schnell in ein Abo geraten, wenn er die kostenpflichtigen Funktionen, wie zum Beispiel das Übersenden von Nachrichten an andere Nutzer des Flirt-Portals, nutzen möchte. Eine Nutzung einer Flirtbörse ohne die Möglichkeit, Kontakt zu anderen aufzunehmen, erweist sich nicht als geeignete Grundlage für einen Flirt. Erst recht, wenn man nach versäumter Zahlung statt Flirt-Botschaften und Liebesbriefen ein Schreiben der Rechtsanwälte wie Auer Witte Thiel erhält.

Verbraucherdienst e.V. informiert bei Abofallen


Singles auf Partnersuche tappen leider häufig in die Abofalle. Demzufolge berichten wir in einem weiteren Artikel dieses Blogs über Flirtbörsen. Dort werden Möglichkeiten beschrieben, wie Sie sich auf Online-Portalen für Singles schützen können. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.
Für alle weiteren Fragen haben wir unser Verbrauchertelefon für Sie eingerichtet. Dort informieren wir betroffene Flirt-Fever Nutzer und Verbraucher zu dem Themen Online-Dating und Flirtbörse.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.



Freitag, 24. Juli 2015

Gaunerei | Bauernfängerei | Verbraucherdienst e.V. informiert

Im Jahr 2014 gab es circa 970.000 Fälle von Gaunerei und Bauernfängerei. Deutschlandweit bekannt wurde in jüngster Zeit Severeino Seeger, der „Deutschland Sucht Den Superstar“-Sieger, der Rentnerinnen um ihr Vermögen gebracht haben soll. Gaunereien und Bauernfängereien können jedoch jeden Verbraucher – von jung bis alt, von arm bis reich - treffen. Dabei spielt das Alter des Getäuschten heutzutage keine bedeutende Rolle mehr, denn nicht nur Senioren und Rentner sind von Gaunerei und Bauernfängerei betroffen.

Gaunerei | Bauernfängerei | Verbraucherdienst e.V. informiert

Vielfältige Tricks von Gaunerei und Bauernfängerei


Die Tricks der Gauner und Bauernfänger sind meist vielfältig und oft sehr gut ausgefeilt. Oft bemerkt das Opfer erst einige Zeit später, dass er getäuscht wurde. Von Romance-Scamming bis hin zu Abofallen und sogar Warenbetrug reicht die weite Palette der Täter, die mittlerweile auch im Internet unterwegs sind. Verbraucherdienst e.V. informiert hier allgemein über die zahlreichen Tricks der leider recht zahlreichen Gauner und Bauernfänger. Wir möchten mit diesem Beitrag nur die recht zahlreichen Tricks und Maschen aufzeigen. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Bauernfängerei durch Romance-Scammer auf Dating-Portalen


Mit dem professionellen Vortäuschen einer Liebesbeziehung auf einem Dating-Portal – dem sogenannten Romance-Scamming - geraten viele Verliebte ungewollt in eine böse Falle. Gerade wenn der Internet-User gerade verliebt ist und somit auf „Wolke sieben“ schwebt nutzen viele Romance-Scammer mit gefälschten Fake-Profilen ihre Opfer skrupellos aus, indem falsche Gefühle dem anonymen Gegenüber anonym im Internet vorgetäuscht werden. Schlimmstenfalls verlangt ein Romance-Scammer in einem Dialog auf einem Dating-Portal von seinem Opfer eine hohe Geldsumme von mehreren Tausend Euro. Wird allerdings der geforderte Geldbetrag – zum Beispiel über internationalen Bargeldtransfer - von dem verliebten und getäuschten Opfer bezahlt meldet, sich der Täter nicht mehr bei dem Verliebten.

Vorsicht vor der „Nigeria Connection“ oder bei unseriösen Ebay-Kleinanzeigen


Inzwischen machen Bauernfänger Kasse, indem sie das weltweit verfügbare Internet nutzen. Entfernungen von mehreren Tausend Kilometern oder weit entfernte Kontinente sind nur einen Klick von uns entfernt. So existiert zum Beispiel die Masche mit der Vorzahlung von gutgläubigen Verbrauchern. Bei dieser Masche, die auch als sogenannte „Nigeria Connection“ deutschlandweit bekannt wurde, handelt es sich um einem Geldtransfer ins Ausland (vorwiegend nach Schwarzafrika) auf dubiose Konten. So ist zum Beispiel immer Vorsicht geboten, wenn Vorkasse von dem Verbraucher geleistet werden soll und der Verkäufer nicht eindeutig zu identifizieren ist. Die Nichtlieferung der gekauften und vorher durch den Kunden bezahlten Ware findet häufig bei Ebay statt. Insbesondere sind Kunden bei den Ebay-Kleinanzeigen betroffen, da dieses Portal einige Sicherheitsmängel hinsichtlich des Käuferschutzes besitzt.

Bauernfängerei mit gefälschten Inkassoschreiben


Skrupellose Gauner und Bauernfänger nutzen oft fingierte Inkassoschreiben um an das sauer verdiente Geld ihrer Opfer zu gelangen. Inzwischen ist die Gaunerei mit fragwürdigen Inkassoschreiben leider kein Einzelfall mehr. Mit gefälschten Schreiben versuchen die unbekannten Täter, die sich als angebliche Inkassofirmen ausgeben, an das Geld der Verbraucher zu gelangen. Oft soll dabei das in dem Inkassoschreiben geforderte Geld auf ein rumänisches, bulgarisches oder türkisches Konto überwiesen werden. Übrigens – Seriöse Inkassofirmen sind im deutschen Rechtsdienstleistungsregister aufgelistet. Dieses Register können Sie auch im Internet aufrufen. Ein Klick genügt und Sie wissen Bescheid, ob das Inkassoschreiben unseriös oder seriös ist.

Öffnen Sie keine PC- oder Smartphone-Anhänge unbekannter Herkunft


Ebenfalls sollten Verbraucher niemals unbekannte Anhänge öffnen, die mit dem PC oder dem Smartphone zugeschickt wurden. Sollten Sie dennoch einen unbekannten Anhang unbeabsichtigt geöffnet haben könnten sich im schlimmsten Fall gefährliche Trojaner oder Viren darin enthalten. Diese herunter geladenen Trojaner oder Viren können u. a. die auf dem PC oder auf dem Smartphone gespeicherten Bankdaten des unbedarften Verbrauchers auslesen. Bei der nächsten Telefonrechnung oder bei dem nächsten Bankauszug folgt dann meist eine böse Überraschung. Dann ist nämlich schlimmstenfalls Ihr gesamtes Geld von Ihrem Bankkonto abgebucht.

Bauernfängerei mit dubiosen Gewinnversprechungen von unseriösen Call-Center-Mitarbeitern


Verbraucherdienst e.V. kennt auch die Gaunerei von unseriösen Call-Center-Mitarbeitern bzw. die Bauernfängerei mit der Vorauszahlung. Dabei werden dem Opfer oft hohe Gewinnversprechen am Telefon von dubiosen Call-Center-Mitarbeitern versprochen. Um den versprochenen Gewinn zu erhalten, muss allerdings das angerufene Opfer – meist sind es unbedarfte und blauäugige Rentner und Senioren - in Vorkasse treten. Denn der hohe Gewinn – meist ein teures Luxusauto – soll von der dubiosen Firma nur mit einer vorher erfolgten Geldüberweisung ausgehändigt werden. Zahlt der angebliche „Gewinner“ den von den Call-Center-Mitarbeitern geforderten Betrag, ist jedoch sein Geld weg. Und der von dem Angerufenen erhoffte große Gewinn – das Luxusautomobil – kommt, wie uns Verbraucher berichten, in der Regel nicht.

Kennen Sie auch den Enkeltrick?


Oder kennen Sie den sogenannten Enkeltrick? Bei dieser Masche ruft ein vermeintlicher „Enkel“ bei dem älteren Mitbürger an. Der Anrufer erzählt, dass er sich in einer finanziellen Notlage befände. Aus diesem Grund bräuchte der Anrufer, der sich als der Enkel des Angerufenen ausgibt eine hohe Summe Geld. Wurde das von dem Betrüger geforderte Geld anschließend von einem Mittelsmann an der Haustür abgeholt, ist das betrogene Opfer schon dem Täter auf dem Leim gegangen. Von dem angeblichen Enkel hört das ahnungslose Opfer in der Regel nichts mehr. Eine hohe Geldsumme – die das Enkeltrickopfer bezahlt hat – ist dazu noch in die Hände von Gaunern und Bauernfängern gelangt.

Vertrauen Sie nicht sofort an Ihrer Haustür klingelnde Handwerker


Ebenfalls ist es– nicht nur für ältere Mitbürger – wichtig, sich einem „Fremden“, der sich auch als Handwerker oder als Vertreter ausgibt, nicht auf Anhieb zu vertrauen. Denn wenn ein Vertreter oder ein Handwerker ungefragt vor Ihrer Tür stehen sollte und für eine fragwürdige Dienstleistung eine hohe Geldsumme verlangt hilft es meist weiter, wenn Sie zuerst misstrauisch sind. Oft hilft es schon weiter, wenn Sie den Unbekannten, der an Ihrer Haustür klingelt, ausweisen lassen. Oder rufen Sie bei der angeblichen Firma an, die den Auftrag mit der Vorkasse erteilt haben soll.

Geben Sie Unbekannten keine persönlichen Kontodaten am Telefon oder im Internet preis


Verbraucherdienst e.V. aus Essen rät auch vorsichtig mit Ihren persönlichen Daten umzugehen. So kann es für Sie als Verbraucher sehr gefährlich werden, wenn Sie unbedacht Ihre persönlichen Daten am Telefon Unbekannten preisgeben. Ihre persönlichen Kontodaten wie die IBAN oder die BIC bzw. Ihre eigene Kreditkartennummer sollten Sie auf jeden Fall keinem unbekannten Dritten ohne Weiteres am Telefon oder im Internet weitergeben. Denn die Gauner und Bauernfänger sind „scharf“ auf Ihre persönlichen Daten. Seien Sie alarmiert, wenn Sie laut Anrufer Ihre persönlichen Daten im Internet oder am Telefon preisgeben sollen. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

Im Internet wird in der Regel Verbrauchern nichts geschenkt


Bitte bedenken Sie: In der Regel wird nichts verschenkt. Sofern Sie kein kostenloses Infomaterial bei einer seriösen Institution geordert haben, stellt das Word-Wide-Web zum Teil eine übergroße Verkaufsplattform dar, in der sich leider auch viele unseriöse Unternehmen tummeln. So ist es nicht verwunderlich, dass einige Betrüger mit angeblich kostenlosen Angeboten Verbraucher in die Falle locken. Zum Beispiel werden Konsumenten mit Kochrezepten in eine überteuerte Abofalle gelockt.

Sind Sie ein Opfer vom Gaunerei und Bauernfängerei geworden?


Sind Sie in ein Opfer einer unseriösen Masche geworden? Den Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten in so einem Fall aufzusuchen ist sinnvoll. Denn wir betreuen im Mitgliederauftrag schon seit einigen Jahren Verbraucher, die Opfer von Gaunern und Bauernfängern geworden sind. Sollten Sie durch eine Masche betrogen worden sein, teilen Sie uns diese mit. Denn nur mit der Hilfe von geprellten Verbrauchern können wir erfolgreich im Verbraucherschutz für unsere Mitglieder tätig sein. Kontaktmöglichkeiten per Telefon oder per E-Mail bestehen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.