Posts mit dem Label Mahnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mahnung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 1. März 2018

Jedermann Inkasso für Maxolution Online Service GmbH

Schon zahlreich berichteten wir über Forderungen des Inkasso-Büros Jedermann Inkasso GmbH, die von unterschiedlichsten Auftraggebern mit der Beitreibung offener Forderungen beauftragt werden. Aktuell liegt eine Mahnung für die Maxolution Online Service GmbH vor. Laut dem Dokument sollen noch überfällige Mitgliedsgebühren offen sein.

Titelbild: Jedermann Inkasso für Maxolution Online Service GmbH

Offene Mitgliedsgebühren für best-of-videorama.com?


Das Internetportal „Best of Videorama“ richtet sich an die Freunde der Erwachsenenunterhaltung. Interessierte Volljährige können sich dort registrieren, um unterschiedliche Angebote wahrzunehmen. Betrieben wird die Webseite durch die Maxolution Online Service GmbH aus Stöckern, Österreich.

Eine Mitgliedschaft auf der Seite kann Gebühren kosten. Es gibt unterschiedliche Tarifmodelle und somit auf das ausgewählte Produkt zugeschnittene Kosten, die anfallen können. Vor einer Mitgliedschaft müssen jedoch die AGB akzeptiert werden. Eine Ausnahme bilden die sogenannten „Free-User“ Accounts, die jedoch auch kostenpflichtige Inhalte erwerben und somit von der Maxolution Online Service GmbH zur Kasse gebeten werden könnten.

Maxolution Online Service GmbH beauftragt Jedermann Inkasso


Sollte ein Mitglied von „Best of Videorama“ offene Beiträge und Rechnungen der Maxolution Online Service GmbH nicht zahlen, könnte Post von Jedermann Inkasso die Folge sein.

Im Auftrag der Firma Maxolution Online Service GmbH liegt uns derzeit eine Mahnung von der Jedermann Inkasso GmbH vor. So soll eine Gesamtforderung von über 60 EUR nicht bezahlt worden sein. Weil diese Forderung nicht beglichen wurde und eine Antwort ebenfalls ausblieb, fordert das Inkassounternehmen nun einen deutlich höheren Betrag. Zu der Hauptforderung kommen demzufolge nun u.a. Zinsen und Inkassokosten hinzu, sodass letztlich eine deutlich höhere Summe im Gegensatz zu der ursprünglichen Hauptforderung fällig wird.

Scan: Jedermann Inkasso für Maxolution Online Service GmbH, Mahnung
Jedermann Inkasso für Maxolution Online Service GmbH, Mahnung


Hilfe bei Jedermann Inkasso und Maxolution Online Service GmbH


Haben Sie eine Mahnung von der Maxolution Online Service GmbH oder eine Forderung von der Jedermann Inkasso GmbH erhalten? Wir bieten Betroffenen Hilfe und erste allgemeine Informationen zu diesen Themen und weiteren Fragen rund um das Thema Inkasso. Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

Telefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Montag, 28. September 2015

Inkassodienst EXPO – Letzte Mahnung aus Düsseldorf

Derzeit klingelt das Verbrauchertelefon bei Verbraucherdienst e.V. ununterbrochen, denn zahlreiche Verbraucher fanden eine Mahnung von Inkassodienst EXPO aus Düsseldorf in ihren Briefkästen. Mit dem Betreff „Letzte Mahnung“ werden insgesamt 174,55 EUR gefordert.

Inkassodienst EXPO – Letzte Mahnung aus Düsseldorf

Inkassodienst EXPO – Vertrag mit der Online-Datenbank Telemarketing?


Uns erreichten mehrere Schreiben von Inkassodienst EXPO, die sich auf dem Postweg mit einer Mahnung an Verbraucher wandten. Laut der vorliegenden Schreiben kann Verbraucherdienst e.V. folgende Fakten zusammen fassen: Das Unternehmen hat laut der Mahnung seinen Sitz in Nordrhein-Westfalen (Hirschweg 30, 40472 Düsseldorf) und sei ein Tochterunternehmen der Mag J. Brantner & Url Rechtsanwalt OG. Gefordert werden insgesamt 174,55 EUR für einen angeblich „abgeschlossenen Dienstleistungsvertrag über die Bereitstellung der Online-Datenbank Telemarketing“. Es wird behauptet, dass der vermeintliche Schuldner bereits telefonisch über die Zahlungsaufforderung informiert worden sei. Darüber hinaus soll eine Bandaufzeichnung vorliegen.  Mitglied sein heißt – nicht allein zu sein.


Mahnung | Inkassodienst EXPO | 27.09.2015 | Düsseldorf
Mahnung | Inkassodienst EXPO | 27.09.2015

Letzte Mahnung? Nicht im Rechtsdienstleistungsregister gelistet


Der geforderte Betrag soll auf ein Konto der Postbank überwiesen werden. Dort ist als Kontoinhaber ein gewisser „Jan Weinberg“ genannt. Als Verwendungszweck soll „Kündigung Akte-7263“ angegeben werden.  Mitglied sein heißt – sich nicht alles gefallen zu lassen.

Laut der Recherchen von Verbraucherdienst e.V. ist die Firma Inkassodienst EXPO nicht im Rechtsdienstleistungsregister gelistet. Aus diesem Grunde ist die Mahnung als fragwürdig zu betrachten. Bereits im Jahr 2014 war eine ähnliche Masche in Österreich aktuell. Dort versandte ein „Inkassodienst Austria“ inhaltlich nahezu identische Mahnungen an Verbraucher.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Kostenlose Infos erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.



Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Dienstag, 11. August 2015

Inkasso: Was Verbraucher wissen sollten

Sollten Sie als Verbraucher von Abofallen via Internet und Telefon, Haustürgeschäften oder dubiosen Gewinnbriefen betroffen sein, könnten Sie zusätzlich Schreiben von Inkassobüros erhalten. Es kommt vor, dass derartige Inkassounternehmen, die nicht im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen sind, sich durch Zahlungsaufforderungen im Namen des Ursprungsgläubigers profilieren wollen. Doch woran erkennen Verbraucher, welche Inkassofirmen seriös sind und welche nicht? Sind die Forderungen gerechtfertigt oder muss der Schuldner sich dagegen wehren?

Inkasso: Was Verbraucher wissen sollten


Mahnschreiben und Zahlungsaufforderungen, die von einem Inkassobüro verschickt werden, drohen mit zahlreichen Folgen, wenn die geforderte Summe nicht im gesetzten Rahmen beglichen wird. Alleine schon, um beispielsweise einem angedrohten SCHUFA Eintrag zu entgehen, zahlen manche Verbraucher den im Schreiben festgesetzten Betrag – gerechtfertigt oder nicht. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.

Tipps im Umgang mit einem Inkasso-Schreiben


Eine Prüfung der Forderung ist das A und O. Haben Sie die im Schreiben angegebene Dienstleistung bezogen? Haben Sie das genannte Produkt bestellt? In jedem Falle sollten Verbraucher, die von einem Inkasso-Büro angeschrieben wurden, auch einen Blick in frühere Transaktionen zu werfen, denn eine titulierte Forderung verjährt erst nach 30 Jahren. Auch können Sie das Inkasso-Büro kontaktieren, um sich die Unterlagen - worauf die Forderungen begründet sein soll - zustellen zu lassen. Zudem hilft es ein Blick in das Rechtsdienstleistungsregister - daran ist erkennbar, ob das Inkassounternehmen überhaupt berechtigt ist, Forderungen für Dritte beitreiben zu dürfen. Bei nicht eingetragenen Inkassounternehmen im Rechtsdienstleistungsregister, bleiben zumindest Zweifel bestehen, ob Forderungen im Namen Dritter beigetrieben werden dürfen. Die Fristen der Inkasso-Schreiben sind häufig eng gesetzt, sodass die Gebühren die eigentliche Forderung meist deutlich übertrifft – und bei einem Versäumnis weiter ansteigt.

Gutes Inkasso, schlechtes Inkasso?


Seriöse Inkassobüros sind unter anderem online im Rechtsdienstleistungsregister zu finden. Dank der schnellen Suche ist es möglich, direkt jene Inkassobüros auszusortieren die nicht im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen sind. Darüber hinaus bietet unser Verein für Verbraucherschutz Ihnen die Möglichkeit, die nachfolgende Liste als Hilfestellung zu nutzen. Alle Inkassounternehmen die in Zusammenhang mit Forderungsbeitreibung über die Verbraucherdienst e.V. bereits berichtet und informiert hat, finden Sie hier wieder. Diese Liste wird stets aktualisiert und erweitert. Mitglied sein heißt –  stark zu sein.


Informationen bei Inkassoschreiben


Haben Sie ein Mahnschreiben oder eine Zahlungsaufforderung erhalten? Zögern Sie nicht lange und wenden Sie sich telefonisch an unseren Verein für Verbraucherschutz!


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Auch nehmen wir gerne Informationen von Verbrauchern wie Ihnen entgegen. Haben Sie Hinweise auf unseriöse Inkassobüros oder dubiose Inkassoschreiben? Mit Ihrer Hilfe können wir vor unseriösen Inkassounternehmen schützen und bieten Informationen für Verbraucher und Schuldner im Rahmen von Berichterstattungen an.

Schicken Sie uns eine Mail unter: kontakt@verbraucherdienst.com



! Bitte beachten Sie, dass die Meldungen den Stand der Dinge zum jeweiligen Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben !

Inkassounternehmen, die im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen sind:



Inkassounternehmen, die nicht im Rechtsdienstleistungsregister aufgelistet sind





Allinkasso GmbH München
Bereits seit 2008 gab es zahlreiche Medienberichte zu fragwürdigen Forderungen des Inkassobüros Allinkasso GmbH aus München. Es wurden im Auftrag des britischen Unternehmens R.M.I. aus Tortula zum Teil horrende Summen für nicht stattgefundene Telefongespräche verlangt. Auch im Jahre 2015 erhalten Verbraucher noch Schreiben von der Allinkasso GmbH. Ob derartige Zahlungsaufforderungen seriös sind, bleibt fraglich.

Anima Inkasso
Ein Mitglied leitete ein Inkassoschreiben an unseren Verein weiter. Als Absender gab sich eine Anima Inkasso aus Frankfurt zu erkennen. Allerdings ohne Straße, Hausnummer oder gar Postleitzahl. Neben dem Logo der "ANIMA INKASSO" befindet sich im Briefkopf ein weiteres Logo der "Zentral Landes Bank". In der Betreffzeile heißt es: Letzte Mahnung.

Anwalts Inkasso Zentrale Osnabrueck
Im Sommer 2012 verschickte die Anwalts Inkasso Zentrale Osnabrück fragwürdige Forderungen aus einem telefonisch abgeschlossenen Gewinnspieldienst. Es wurde behauptet, dass die Rechnung nicht bezahlt worden sei - es fielen darüber hinaus noch Mahn- und Rechtsanwaltskosten an. Dieselben Forderungen wurden teilweise auch von dem Unternehmen National Inkasso aus Düsseldorf beigetrieben.

City Inkasso GmbH
Gleich mehrfach trat die City Inkasso GmbH aus Frankfurt am Main in Erscheinung. Es handelt es sich um eine seriöse Inkassofirma, die im deutschen Rechtsdienstleistungsregister gelistet ist. Mahnungen bzw. Zahlungsaufforderungen von dieser Firma sollen sehr ernst genommen werden. Verbraucherdienst e.V. berichtete bereits mehrfach über das Inkassobüro. LINKS

Collect Inkasso GmbH
Das Inkassobüro Collect Inkasso GmbH ist laut eigener Aussage ein „konzessionierter Betreiber aufgrund der Konzessionen des Bundesministeriums für Finanzen“. Dieses angebliche Inkassobüro mit Sitz in der Berlin ist nicht im deutschen Rechtsdienstleistungsregister zu finden. Vorsicht bei Mahnschreiben dieser Firma!

Condor Forderungsmanagement mbH
"Unbürokratisch, schnell und flexibel" - so bezeichnet sich das Inkassounternehmen Condor Forderungsmanagement mbH aus Ludwigshafen. Das Inkassobüro fordert in uns vorliegenden Zahlungsaufforderung bis zu 3.000 EUR, wobei einige Forderungen auf Abmahnungen aus 2009 basierten. Nicht selten konnte eine Forderung oder Klage durch die Rechtsanwälte und Juristen von Verbraucherdienst e.V. vollständig abgewehrt werden.

Culpa Inkasso GmbH
Das Inkassounternehmen aus Stuttgart machte im Jahr 2011 auf sich aufmerksam. Der Essener Verein für Verbraucherschutz wurde für zahlreiche Mitglieder aktiv um die Forderungen von Culpa Inkasso GmbH abzuwehren. Vermeintlicher Gläubiger war das Gewinnspiel Superbonus 49.

DDI Deutsche Direkt Inkasso
Die Inkassofirma DDI Deutsche Direkt Inkasso aus Köln darf vorerst keine Forderungen mehr beitreiben, die unter anderem von der Gewerbeauskunfts-Zentrale (GWE) stammen. Das Unternehmen missachtete etliche Male die Auflagen des Oberlandesgericht (OLG) Köln und lieferte außerdem inadäquate Rechtsdienstleistungen auch im Auftrag der Gewerbeauskunfts-Zentrale (GWE).

Debcon GmbH
Der Bottroper Inkassodienstleister ist dafür bekannt, Zahlungsaufforderungen aus vernachlässigten Filesharing-Abmahnungen zu versenden. Die Erfahrung zeigt, dass die Forderungen der Debcon GmbH in den meisten Fällen nicht berechtigt sind, da der Fall bereits verjährt sein kann. Die Debcon GmbH unterhält auch eine Zweigniederlassung in Witten.

DNM Forderungs Management
Eine Gewerbetreibende leitete ein Schreiben einer „DNM Foderungs Management“ an uns weiter, welches mit „Letzte Mahnung“ übertitelt ist. Dieses Unternehmen sitzt in Österreich und fordert von der Empfängerin die Zahlung einer Gesamtforderung von über 100 EUR. Ein Zahlschein ist auch beigefügt, auf dem eine uns bekannte Firma als Zahlungsempfänger eingetragen wurde: die Dinamic Construct Ambient SRL.

EOS SAF Hamburg
Die EOS SAF Forderungsmanagement GmbH aus Hamburg ist eine Tochter des weltweit tätigen Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group mit den Unternehmensbereichen Einzelhandel, Finanz- und Servicedienstleistungen. Neben der Zahlungsaufforderung der EOS SAF sind ein "Selbstständiges Schuldanerkenntnis", eine "Selbstauskunft" sowie ein Schreiben für das SEPA Lastschriftmandat beigelegt. EOS SAF Hamburg leitet im Auftrag der Telekom GmbH bei Nichtzahlung gerichtliche Schritte ein.

Ergopoy Inkasso Dienst GmbH
Infolge eines sogenannten Zahlungsverzugs spricht die Inkassofirma aus Frankfurt am Main in dem Schreiben mit weiteren Folgekosten. Laut dem vorliegenden Mahnschreiben könne deshalb die „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ verschiedenste Auskünfte über das Automobil, dem Arbeitslohn bzw. über die Konten der Schuldnerin ohne eines Einverständnisses der Schuldnerin einholen, damit eine schnelle Pfändung bezüglich der Nichtbezahlung der Inkassoforderung seitens des mahnenden Unternehmens möglich wäre.

Euro Collect GmbH Düsseldorf
Laut dem Inhalt einer aktuellen Pressemitteilung auf dem Internet-Portal „openpr.de“ habe die „Euro Collect GmbH - Inkasso & Scoring“ aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt an nur einem Tag circa 2.500 Strafanzeigen gegen Schuldner in ganz Deutschland erstattet.

Europa Inkasso GmbH
Obwohl die Europa Inkasso GmbH im Internet seriös auftritt, ist dieses Unternehmen nicht im deutschen Rechtsdienstleistungsregister gelistet. Das Unternehmen Europa Inkasso GmbH kann somit keinerlei Geldforderungen in Deutschland für einen Anrufblocker gegenüber einem Schuldner geltend machen, da ein Eintrag in dieses Register für ein in Deutschland offiziell tätiges Inkassounternehmen absolut notwendig ist.

Evocate Inkasso GmbH
Die Evocate Inkasso GmbH ist im Jahr 2008 gegründet worden und das Landgericht Mainz ist die offizielle Registrierungsbehörde des Inkassounternehmens aus Rheinland-Pfalz. Die Evocate Inkasso GmbH hat ebenfalls einen Firmeneintrag (HRB 24615) beim Registergericht Nürnberg. Da es sich bei dieser Inkassofirma um ein seriöses Inkassobüro handelt, ist eine professionelle Vorgehensweise das A und das O bei einer gezielten Abwehr einer erhobenen x-beliebigen Geldforderung.

EuroTreuhand Inkasso GmbH
Uns wurde von einem Mitglied unseres Vereins eine Zahlungsaufforderung durch das Inkassobüro EuroTreuhand Inkasso GmbH vorgelegt. Im Auftrag der Firma Teledeal Media Inh. Nizam Toru fordert das Inkassounternehmen aus Köln eine noch offene Rechnung – die Zahlung von 524,79 EUR.

Inkassoforderungen aus Gewinnspielen
Immer wieder teilen Mitglieder uns mit, dass sie nicht wissentlich einen Vertrag mit einem Gewinnspielanbieter abgeschlossen und den Abbuchungen der Unternehmen widersprochen zu haben. Auch wenn eine Forderung zweifelhaft erscheint, bitte nicht den Ratschlägen des sogenannten "Aussitzens" folgen, sondern den Zahlungsaufforderungen widersprechen.

Global Network Inkasso Srl
In dem fragwürdigen Schreiben von der Global Network Inkasso wird der Auftraggeber nicht erwähnt. Ebenso fehlen wichtige Angaben zu dem Zahlungsgrund sowie zu den zu zahlenden Zinsen bzw. deren Berechnung. Es ist dadurch nicht nachvollziehbar, womit die Inkassofirma ihre Geldforderung über 185 Euro begründet. Ebenfalls weist die Mahnung, die dem Verbraucherdienst e.V. vorliegt, keine Inkassovergütung aus.

Inkasso Goldbach Ltd
Die Zahlungsaufforderung von der Goldbach Inkasso Ltd. besteht nur aus einer DIN A4-Seite. Auf diesem befindet sich ein vorgefertigter Überweisungsträger für die sogenannte Piraeus Bank Bulgaria aus Sofia (BIC: PIRBBGDF). Der geforderte Geldbetrag sollte sofort nach dem Erhalt beglichen werden. Die Firma ist kein in Deutschland registriertes Inkassounternehmen. Aus diesem Grund darf dieses offiziell in Deutschland keine Mahnungen, zum Beispiel wegen sogenannten „Kündigungsbestätigungen“, beitreiben.

Jedermann Inkasso GmbH
Die Jedermann Inkasso GmbH treibt für das Dating-Portal Dateformore ein. Die Betreiberfirma des Flirtportals - Ideo Labs GmbH aus Berlin (Großbeerenstraaße. 2-10) - beauftragt zur Beitreibung offener Forderungen mittels Mahnungen die Jedermann Inkasso GmbH, eine Inkassofirma aus Österreich. Sollte ein Abonnent die Mitgliedsbeiträge nicht zahlen, existiert das hohe Risiko, eine Mahnung hinsichtlich der Nichtzahlung zu erhalten.


Inkasso Real Payment s.r.o.
Mit einer alten Masche versendet „Inkasso Real Payment s.r.o.“ derzeit falsche Rechnungen für Dienstleistungen im Bereich Telefonsex. Da es vielen Menschen peinlich ist, so einen Brief zu erhalten, wird oft stillschweigend gezahlt – ein Fehler mit Folgen.

Inkassofirma FCC
Bei der Inkassoforderung von der Dortmunder Firma fielen dem Verbraucherdienst e.V. einige Ungereimtheiten auf. Zuerst ist anzumerken, dass die Firma FCC (Financial Cooperative Customer) nicht im deutschen Rechtsdienstleistungsregister gelistet ist. Aus diesem Grund darf dieses Unternehmen in Deutschland keine Geldforderungen offiziell beitreiben.

Kanzlei Justorat
Die Zahlungsaufforderung / Mahnung von der Firma Justorat (Rechtsberatung- und Forderungsmanagement mbH) aus Sofia sei im Auftrag des Fachverbandes der Lotterie- und Glückspielanbieter Deutschland verschickt worden. Die offene Inkassoforderung über 319 Euro (ein Vergleichsangebot) soll von dem gutgläubigen Schuldner auf die Unicredit Bulbank AD aus Plowdiw (Bulgarien) überwiesen werden.

Kanzlei Petersen & Partner
Die Kanzlei Petersen & Partner verschickt im Namen des „Fachverbandes der Lotterie und Glückspielanbieter Deutschland“ Forderungen, die allerhand Fragen aufwerfen. Es beginnt mit Unklarheiten über den Namen der Kanzlei; im Logo des Briefkopfes bezeichnet sich die Kanzlei mit Sitz in London als „Petersen und Kollegen“, während bei der Adresse „Petersen & Partner“ als Ansprechpartner vermerkt sind.

Mahnungs Büro International
Die Höhe des vom Mahnungs Büro International in der Zahlungsaufforderung geforderten Geldbetrags beläuft sich auf stolze 611,18 Euro. Weiter heißt es in der Zahlungsaufforderung: (Zitat): „Mit Ihrer Einverständnis wurde das Gespräch aufgezeichnet, hierin bestätigen Sie Ihre Bestellung und die Zahlung vom Anrufblocker.“ (Zitat Ende).

MBI Forderung Marketing UG
Seriöse Inkassofirmen, die in Deutschland legal tätig sind und Inkassoforderungen bei Schuldnern betreiben dürfen sind im deutschen Rechtsdienstleistungsregister gelistet. Die Inkassoforderung MBI Forderung Marketing UG ist jedoch nicht in diesem Register zu finden.

National Inkasso / wecollect GmbH
Immer mehr Verbraucher rufen bei Verbraucherdienst e.V. an, weil Mahnbescheide durch die SaferPayment AG vorliegen. Beantragt wurden diese über das Amtsgericht Wedding, dem zentralen Mahngericht Berlin-Brandenburg. Ebenso melden sich Betroffene, dass mittlerweile sogar der Gerichtsvollzieher vor der Tür stand um eine Zwangsvollstreckung durchzuführen. Darüber hinaus gibt es Abgemahnte, die sich einer Klage stellen mussten, nur weil sie Meinungen in Internet-Foren gefolgt sind. Wer einem Mahnbescheid widerspricht, muss zu mindestens in Erwägung ziehen, dass er eine Klage in Kauf nimmt.

NTT TELCO Forderungen und Inkasso Deutschland
Die versendeten Zahlungsaufforderungen der NTT TELCO nehmen Bezug auf ein Vertragsverhältnis der betroffenen Konsumenten an Gewinnspieleintragsdiensten namens Win-Finder bzw. Windienst. In den Anschreiben heisst es unter anderem, die Gewinnspieleintragsdienste Windienst bzw. Win-Finder haben ihre Ansprüche an das Wiesbadener Inkassounternehmen abgetreten. Aufhorchen lässt die in den Zahlungsaufforderungen genannte Zahlstelle Compresent GmbH Erfurth.

Rheininkasso GmbH
Für den preiswert produzierten Erotikfilm von der RGF Productions Limited (Dublin) soll der Schuldner, der inzwischen ein Mitglied ist, mit Verzugszinsen und Inkassokosten jetzt eine Forderung über 2.061,48 Euro zahlen. Ein hoher Betrag, dem die Rhein Inkasso in der Zahlungsaufforderung wegen der alten Abmahnung für die Rechteinhaberin RGF Production Ltd. von dem Schuldner einfordert.

SNS Claim Service
Aktuell verschickt ein Inkassounternehmen namens „SNS Claims Service“ Mahnschreiben an diverse Verbraucher im Raum Brandenburg. Laut dem Schreiben werden 214,49 EUR gefordert – jedoch werden weder Gläubiger noch ein Grund für die Forderung genannt.

Tesch Inkasso
Die Mahnung von der Tesch Inkasso bezüglich der Nichtbezahlung eines Eintrags in das Online-Portal „Firmen Suchportal“ sollte auf keinen Fall von dem Gewerbetreibenden ignoriert werden. Denn bei der Tech Inkasso handelt es sich um kein „Fake-Inkasso“, sondern um ein seriöses Inkassounternehmen, das sogar im deutschen Rechtsdienstleistungsregister gelistet ist.

Toma Inkasso s.r.o.
Als Grund für die Inkassoforderung in Höhe von 176,81 Euro wird die Nutzung einer kostenpflichtigen Erotik-Dienstleistung genannt. Zur Begleichung der Zahlungsaufforderung ist seitens Toma Inkasso eine Frist von fünf Tagen gesetzt. Zahlt der betroffene Konsument nicht, werden weitere Zwangsmaßnahmen wie Mahnbescheid, Meldung an die SCHUFA und Lohnpfändung angekündigt.

Treuhand Inkasso Service
Recherchen im Internet ergaben, dass dieser Verein bereits 2009 der Verbraucherzentrale mit dem Angebot eines “Datenschutz-Paketes“ für 89,95 auffiel. Das Datenschutz-Paket sollte vor unlauterer Werbung und gegen Datenmissbrauch schützen" berichtet das informative Portal Winfuture.

UGV Inkasso
Viele Verbraucher kontaktieren derzeit den Verbraucherdienst e.V. mit dem Problem eines vorläufigen Zahlungsverbots durch die UGV Inkasso aus Harthausen. Der Verein zurzeit informiert unverbindlich hilfesuchende Verbraucher - auch über FKH GbR und Wehnert und Kollegen aus Modenbach.

Uniscore Ludwigshafen
Inkassounternehmen Uniscore Forderungsmanagement GmbH aus Ludwigshafen beschäftigt den Verein für Verbraucherschutz Verbraucherdienst e.V. seit etwa 2010 im Zuge der Interessenvertretung für Mitglieder des Vereins.

Volks Inkasso AG Hamburg
Vereinsmitglied Herr R. bekam Post in Form einer Mahnung. Absender ist die Volks Inkasso AG aus Hamburg. Das Mahnschreiben beinhaltet annähernd so viele Rechtschreibfehler wie Angaben zum Inhalt. Der Schriftstil ist an der Grenze als “gebrochenes Deutsch“ bezeichnet werden zu können.

Wallsburger Consulting Ltd
Inkassounternehmen Wallsburger Consulting Ltd tritt während der Weihnachtszeit auf  um für eine Firma Gewinnzentrale | Glückschance Forderungen in Höhe von 177,46 Euro beizutreiben.

WE Collect Europa SA
Dem Verbraucherdienst e.V. liegen Forderungen der WE Collect Europa SA vor, die im Auftrag der Firma Bonuschance einen Betrag von 217,35 EUR für eine angeblich „laufende Geschäftsbeziehung“ fordert.

Welt Finanz Management, Adler Mahnungs GmbH, Euro Express GmbH Forderungs Management oder der Inkasso Partner GmbH
Derzeitig bringen Briefträger Zahlungsaufforderungen einer Schweizer Inkassofirma aus Lucerne (Luzern). Der Absender der Schweizer Inkassofirma wechselt dabei ständig seinen Namen. Die Bezahlung der angeblich offenen Rechnungen zwischen 165 und 250 Euro treibt einmal eine sogenannte Welt Finanz Management ein, die sich ein anderes Mal Adler Mahnungs GmbH, ein nächstes Mal Euro Express GmbH Forderungs Management oder Inkasso Partner GmbH nennt.

Mittwoch, 22. Juli 2015

ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH | Mahnung und / oder Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid erhalten?

Haben Sie auch schon einen Vollstreckungsbescheid vom einen Obergerichtsvollzieher bezüglich einer nicht bezahlten Dienstleistung von der „ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH“ erhalten? Haben sie die Rechnung von der "ID Informations-Dienst M.M.- Verlag GmbH" erhalten und diese ignoriert? Wurden Sie danach mit einer Mahnung von der Rechtsanwaltskanzlei Petry & Scholz zur Zahlung aufgefordert? Und wurde auch diese von Ihnen ignoriert?

ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH | Mahnung und / oder Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid erhalten?

Mahnung und Vollstreckung im Auftrag der „ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH“


Verbraucherdienst e.V. hat von einen Mitglied eine Mahnung und einen Vollstreckungsbescheid vorliegen, die beide im Auftrag der „ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH“ aus Fürthen (Wiesenstraße 3) veranlasst wurden. In der Vollsteckungssache zwischen der Firma „ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH“, den Rechtsanwälten Petry & Scholz aus Friedrichsdorf und unserem Mitglied heißt es:

Die Vollstreckung durch den Gerichtsvollzieher droht in Höhe von 1.318,80 EUR


„In oben genannter Sache haben Sie den Termin zur Abgabe der Vermögensauskunft – ggf. ohne ausreichende Entschuldigung versäumt. Ich habe wegen einer Forderung und Kosten von 1.318,80 EUR zu vollstrecken.“ Laut dem vorliegenden Schreiben soll der fällige Betrag innerhalb von einer Woche nach deren amtlicher Zustellung in bar oder auf das Dienstkonto des Obergerichtsvollziehers aus Lahnstein von dem Gewerbetreibenden überwiesen werden. Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.

Eintragung in das zentrale Schuldnerverzeichnis


Weiter heißt es in der vorliegenden "Zwangsvollstreckungssache" im Auftrag der „ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH“:

„Nach fruchtlosem Ablauf der Frist muss ich den Vollstreckungsauftrag durchführen und werde Sie gem. § 882c ZPO nach Ablauf von zwei Wochen, die mit der amtlichen Zustellung dieses Schreibens beginnt, in das zentrale Schuldnerverzeichnis eintragen, aus dem jeder auf begründetem Antrag Auskunft erhält.“

Mahnung von der Rechtsanwaltskanzlei Petry & Scholz war vorausgegangen


Dem Vollstreckungsauftrag für die nichtbezahlte Dienstleistung von der „ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH“ ist eine Rechnung von dem "ID Informations- Dienst" (MM Verlag GmbH ) vorausgegangen. Diese wurde jedoch ignoriert, weil der Gewerbetreibende nach eigener Aussage der Ansicht war, dass die Verträge am Telefon unter falschen Voraussetzungen abgeschlossen wurden und somit nicht gültig seien. Also wurde die Rechnung ebenfalls von dem Gewerbetreibenden ignoriert. Darauf erfolgte eine Mahnung an unser Mitglied durch die Rechtanwaltskanzlei Petry & Scholz.

ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH | Mahnung und / oder Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid erhalten?
Forderung aus Rechnung | Rechtsanwälte Petry & Scholz | 14.01.2014

In der Mahnung werden 1.071,71 EUR gefordert


Der hohe Geldbetrag über 1.071,71 EUR, den die Rechtsanwälte Petry & Scholz aus Friedrichsdorf für eine nichtbezahlte Dienstleistung von der „ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH“ setzt sich wie folgt zusammen. Die Hauptforderung besteht aus 892,50 EUR. Dazu kommen die bisherigen Kosten über 5 EUR sowie die Zinsen bis zum 19.09.2014 hinzu. Dadurch erhöht sich der Forderungsbestand auf 923,80 Euro. Dazu kommen noch die Rechtsanwaltsgebühren von der Kanzlei Petry & Scholz über 147,56 Euro hinzu, die unser Mitglied begleichen sollte.

Drohung mit der Einleitung von gerichtlichen Maßnahmen


In der vorliegenden Mahnung von unserem Mitglied, die ebenfalls dem Verbraucherdienst e.V. vorliegt, wird mit der Einleitung von gerichtlichen Maßnahmen bezüglich der Forderung von der „ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH“ gedroht. Die Forderungen seien „mit erheblich weiteren Kosten, die von Ihnen zusätzlich zu tragen sind, verbunden“. Ignorieren Sie eine Mahnung für eine nicht bezahlte Dienstleistung von der „ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH“ nicht. Denn diese kann Ihnen mit einem späteren Zwangsvollsteckungsbescheid sehr viel Ärger einbringen.

ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH | Mahnung und / oder Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid erhalten?
Zwangsvollstreckungssache | 26.01.2015

Gewerbetreibender ignoriert alle Zahlungsaufforderungen, den gerichtlichen Mahnbescheid sowie den Vollstreckungsbescheid


Der Mahnbescheid sowie der Vollstreckungsbescheid wurden von dem Gewerbetreibenden ignoriert, sodass es letztendlich zu der Titulierung des geltend gemachten Anspruches kam. Ebenfalls kam es zur Zwangsvollstreckung durch den Gerichtsvollzieher. Verbraucherdienst e.V empfiehlt eine solche Rechnung anzufechten. Auf jeden Fall sollte bei einem gerichtlichen Mahnbescheid der Gewerbetreibende selbsttätig mittels eines Widerspruchs reagieren, sollte der Betroffene der Ansicht sein, dass die Forderung nicht berechtigt sei. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.


Verbraucherdienst e.V. informiert Sie über Ihre Mahnung und / oder Ihren Vollstreckungsbescheid


Haben Sie eine Mahnung, Mahnbescheid oder sogar Vollstreckungsbescheid durch den Rechtsanwälten Petry & Scholz bezüglich der „ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH“ erhalten? Verbraucherdienst e.V. informiert Sie am Telefon oder per E-Mail über Ihre Mahnung bzw. über Ihren bezüglich der „ID Informations-Dienst M.M.-Verlag GmbH“ aus Fürthen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Freitag, 10. Juli 2015

Mahnung | RS-Publishing B.V.

Reminder: „Beiliegend das Erinnerungsschreiben, wofür wir bis zum 17.06.2013 noch keinen Zahlungseingang Feststellen konnten.“ So beginnt eine aktuelle Mahnung der RS-Publishing B.V., welches dem Verbraucherdienst e.V. vorliegt. Gefordert werden 189,00 EUR – nur für was genau?

Mahnung vom Mahn Büro - RS-Publishing B.V.


Das „Mahn Büro“ der RS-Publishing B.V. versendet Mahnungen


Eins unserer Mitglieder leitete eine aktuelle Mahnung der RS-Publishing B.V. an uns weiter. In dieser Abmahnung, die auch als „Erinnerungsschreiben“ – Reminder - gekennzeichnet ist, wird nicht weiter erläutert, worauf die Forderung basiert ist oder welche Dienstleistung in Anspruch genommen wurde. Die RS-Publishing B.V. mit Sitz in Den Haag lässt den Schuldner im Dunkeln tappen. Stattdessen fordert das Unternehmen 189,00 EUR, die am 06.07.2015 fällig gewesen wären – die Mahnung wurde am 26.06.2015 erstellt. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.

Mahnung | Screenshot | RS-Publishing B.V.
Mahnung | RS-Publishing B.V. | 09.07.2015


Wer steckt hinter RS-Publishing B.V.?


Über das geheimnisvolle Unternehmen aus den Niederlanden konnte Verbraucherdienst e.V. Folgendes in Erfahrung bringen.

Die angegebene Adresse auf der Mahnung ist „Fleischmarkt 1/6/12“ in 1010 Wien, Österreich. Dort befindet sich laut Recherche die Möglichkeit eines Virtual Office, von wo aus die RS-Publishing B.V. ihre Geschäftstätigkeiten durchführen kann. Die geforderte Geldsumme von 189,00 EUR soll allerdings auf ein niederländisches Konto überwiesen werden – erkennbar an der BIC Kennzeichnung. Anhand dieses Hinweises stieß Verbraucherdienst e.V. auf die tatsächliche Adresse des Unternehmenes; RS-Publishing B.V. ist laut niederländischen Unternehmensregistern ein „Finanzunternehmen“ mit 11-20 Mitarbeitern. Von Den Haag aus ist das Unternehmen seit 2002 tätig. Die „B.V.“, die niederländische Variante einer GmbH, hat sogar einen eigenen Google Plus Auftritt, auf dem Sie den Firmensitz einsehen können. Mitglied sein heißt –  stark zu sein.

Was tun bei einer Mahnung von RS-Publishing B.V.?


Haben Sie auch eine Mahnung von der RS-Publishing B.V. in Ihrem Briefkasten gefunden? Verbraucherdienst e.V. hat Erfahrung mit Mahnungen und Zahlungsaufforderungen durch Inkassounternehmen, sowie mit dubiosen Geschäftspraktiken.
Unser Verein für Verbraucherschutz beantwortet Ihnen am Telefon oder per E-Mail alle Fragen zu fragwürdigen Mahnungen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Kaffeefahrt | So wird die Werbefahrt nicht zum Albtraum

Vielleicht haben Sie schon Einladungsschreiben für eine Kaffeefahrt in Ihrem Briefkasten gefunden? Haben Sie schon an einer Kaffeefahrt teilgenommen? Oder haben Sie gar auf der kostenlosen Werbefahrt ein überteuertes Produkt gekauft? Hoffentlich wurde Ihre Kaffeefahrt nicht zu einem Albtraum, nachdem Mahnungen von einer Inkassofirma an Sie verschickt wurden!



Auch im Jahr 2015 locken Kaffeefahrten nicht nur Senioren und Rentner


Auch im Jahr 2015 locken zahlreiche Einladungen für Kaffeefahrten mit vielversprechenden Gewinnschreiben, prallen Präsentkörben, sehenswerten – vor allem kostenlosen - Ausflügen und sogar mit „Gratisessen“ viele Teilnehmer in die Verbraucherfalle. Jedes Jahr nehmen circa fünf Millionen Bundesbürger – nicht nur Rentner und Senioren – an diesen vermeintlich „kostenlosen“ Ausflügen teil. Bedenken Sie – auch bei einer Kaffeefahrt bekommen Sie nichts geschenkt! Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Bei Kaffeefahrten steht das Verkaufen im Vordergrund


Bei den sogenannten Kaffeefahrten handelt es sich um sogenannte Verkaufsveranstaltungen, die meist in einsam gelegenen Gasthöfen oder in abgeschlossenen Sälen abgehalten werden. Die Verkäufer bei einer solchen Veranstaltung sind – nach diversen Berichten von einigen Verbrauchern – meist psychologisch geschult und üben oft massiven psychischen Druck auf die Teilnehmer einer Kaffeefahrt aus, um anschließend überteuerte Produkte an den „blauäugigen“ Mann oder an die „ahnungslose“ Frau zu bringen. Wussten Sie schon, dass mit den Kaffeefahrten jährlich ein Umsatz von circa 500 Millionen Euro erzielt wird? Denn bei einer solchen „Werbeveranstaltung“ steht der Verkauf von meist überteuerten Produkten – wie Verbraucher berichten - im Vordergrund.

In der Regel verdienen vier verschiedene Geschäftspartner an einer Kaffeefahrt


Vier unterschiedliche Geschäftspartner profitieren üblicherweise bei einer Werbefahrt. Zuerst ist es eine Planungsfirma, die in ganz Deutschland Adressen für zukünftige Teilnehmer sammelt, die neben der Versendung vielversprechender Einladungsschreiben versendet die Teilnehmerlisten für die Busreisen zusammenstellt. Die Planungsfirma arbeitet mit einer Vertriebsfirma zusammen, welche die „Verkaufsshow“ in einer Gaststätte organisiert und mit den dort verkauften Produkten ihr Geld verdient. Die Verkäufer bei einer Kaffeefahrt sind in der Regel freiberufliche Handelsvertreter, die auf eigene Rechung verkaufen. Weitere Nutznießer einer Kaffeefahrt sind Busfirmen, die üblicherweise von der Vertriebsfirma beauftragt werden. Daneben verdienen auch die Gaststätten an einer Werbefahrt, die den äußeren Rahmen wie den Saal bzw. die Speisen und Getränke stellen.

Auf einer Werbefahrt wird auch oft eine Ratenzahlung angeboten


Die Artikel, die typischerweise auf einer Kaffeefahrt als „revolutionär“ und „noch nicht im Handel erhältlich“ von den Verkäufern der Vertriebsfirma feilgeboten werden, sind häufig minderwertig oder oft sehr überteuert. Trotzdem wird den Teilnehmern oftmals suggeriert, dass es sich dabei um ein „Schnäppchen“ handelt. Manchmal wird laut Aussagen von Verbrauchern bei einem sehr teuren Produkt auch eine Ratenzahlung angeboten.

Aus einem „Schnäppchen“ wird oft eine Mahnung von einer Inkassofirma


Wer dann bei einem psychologisch geschulten Verkäufer eine Ratenzahlung, zum Beispiel für eine „Gesundheitskur mit dem Wundermittel Q10“ oder ein „Gelenkkapsel-Abo“ vereinbart hat, kann bei einer Nichtzahlung schnell eine Mahnung bzw. eine Zahlungsaufforderung von einem Inkassounternehmen erhalten. Dann wird aus dem durch Zufall erworbenen „Schnäppchen“ schnell eine sehr teurere Angelegenheit. Wie Verbraucher berichten kosten diese sogenannten „Schnäppchen“ bei einer Werbe- oder Kaffeefahrt im Einzelhandel oder in der Apotheke oft nur einen Bruchteil.

Ein Einkauf auf einer Werbefahrt ist ein „externes Haustürgeschäft“


Auch wenn Sie nur die preiswerteren Produkte aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Wellness oder Tourismus auf einer Kaffeefahrt gekauft haben, schlossen Sie ein „externes Haustürgeschäft“ ab. Der Kaffeefahrt-Teilnehmer könnte zum Beispiel auch von seinem Widerrufsrecht von 14 Tagen Gebrauch machen - auch wenn die Ware im angrenzenden Ausland (Holland oder Polen) erworben wurde - sofern ein schriftlicher Vertrag vorliegt. Bei den Artikeln, die bar und ohne Rechnung auf einer Werbefahrt erworben wurden, jedoch gilt kein gesetzliches Widerrufsrecht.

Verbraucherdienst e.V. als Anlaufstelle für Verbraucher nach einer Kaffeefahrt


Dabei sollten Sie auf jeden Fall den Verbraucherdienst e.V. aus Essen oder jede andere im Verbraucherschutz tätige Anlaufstelle kontaktieren, um Ihre Verbraucherrechte gegenüber dem Kaffeefahrt-Veranstalter durchzusetzen. Sollten Sie allerdings auf einer Kaffeefahrt zur Teilnahme an der Verkaufsveranstaltung oder zum Kauf eines überteuerten und sinnlosen Produktes von dem Verkäufer gezwungen worden sein, kann sogar der Straftatbestand einer sogenannten „Nötigung“ der Fall sein. So existiert zum Beispiel eine aktuelle Warnliste, in der unseriöse Kaffeefahrt-Veranstalter aufgelistet sind.

Bayerische Staatsregierung plant eine Verschärfung für Kaffeefahrten-Veranstalter


Die bayerische Staatsregierung plant eine Verschärfung für Kaffeefahrten-Veranstalter. Diese Verschärfungen sollen den Schutz vor unseriösem Verhalten auf Kaffeefahrtveranstaltungen verbessern. So soll zum Beispiel der Veranstaltungsort der geplanten Verkaufveranstaltung vorher bekannt gegeben werden. Somit wollen die Behörden schon frühzeitig erfahren, wo und wann die Kaffeefahrt – die eigentlich eine Überteuerte Werbefahrt zu Ungunsten von Verbrauchern ist – stattfinden soll.

Nehmen Sie auf einer Kaffeefahrt keine Kreditkarte mit


Wollen Sie trotzdem an einer Kaffeefahrt bzw. einer Werbefahrt teilnehmen sollten Sie auf jeden Fall einige Tipps vom Verbraucherdienst e.V. beherzigen um nicht in die Verbraucherfalle zu geraten. Nehmen Sie keine Kreditkarte und keine Geldbörse mit viel Bargeld mit. Am besten ist es, wenn Sie nur sehr wenig bares Geld auf einer Kaffeefahrt bei sich haben um so den vollmundigen Verlockungen der Kaffeefahrt-Verkäufer zu widerstehen. Es ist auch sinnvoll Stift und Papier auf eine Werbefahrt mitzunehmen um sich mögliche Zusagen und Versprechen des Veranstalters bzw. Käufers gegebenenfalls schriftlich quittieren zu lassen. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.


Seien Sie skeptisch bezüglich den Versprechungen des Werbefahrt-Verkäufers


Sie sollten auch nur einen Vertrag abschließen, den Sie wirklich „verstanden“ haben. Lesen Sie zum Beispiel auch das „Kleingedruckte“ auf der Unterseite des Vertrags. Seien Sie vor allem skeptisch bei vollmundigen Versprechungen für „Wundermittel“ aller Art. Denn außerhalb der Kaffeefahrt-Veranstaltung kosten solche fragwürdigen „Mittelchen“ (zum Beispiel billige „Gelenkkapseln“) nur einen Bruchteil. Außerdem ist deren medizinische Wirkung nicht immer gewährleistet. Sollten Sie dennoch „etwas Teures“ auf einer solchen Veranstaltung gekauft haben, sollte der abgeschlossene Vertrag den Namen und die Anschrift des Verkäufers sowie das aktuelle Verkaufsdatum beinhalten. Auch sollten Sie auf Bezahlung per Lastschriftverfahren gegenüber dem Verkäufer bestehen. Dann kann auch der geforderte Geldbetrag – sollte dies einmal von Nöten sein - von Ihrer Bank zurückgebucht werden. Auch ist es sinnvoll, sich die Adressen von anderen Kaffeefahrt-Teilnehmern schriftlich gegen zu lassen. Dann haben Sie auch Zeugen, die im Notfall für Sie aussagen können.

Verbraucherdienst e.V. informiert Sie über Ihre Verbraucherrechte bei Kaffeefahrten


Haben Sie jedoch Probleme nach einer Kaffeefahrt bekommen, informiert Sie gerne der Verbraucherdienst e.V. mit seinen Mitarbeitern. Denn wenn aus einer anfänglich „kostenlosen“ Kaffeefahrt mit vielversprechenden Gewinnversprechen, prallgefüllten Fresskörben und einem „Gratisessen“ ein fortdauernder Albtraum mit Mahnungen von einem Inkassounternehmen wird, ist schnelle Hilfe von Nöten. Wir informieren Sie gerne am Telefon im direkten Gespräch oder per E-Mail über Ihre Rechte als Verbraucher bei Kaffeefahrten.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Montag, 29. Juni 2015

Verlag für die deutsche Wirtschaft | Rechnung | Mahnung für „Führungskraft aktuell“

Zurzeit betreut Verbraucherdienst e.V. ein Mitglied mit einer Rechnung und einer darauffolgenden Mahnung vom „Verlag für die deutsche Wirtschaft“ (auch als VNR-Verlag bekannt) aus der Bundesstadt Bonn. Gegenstand der vorliegenden Zahlungsaufforderung von dem Bonner Wirtschaftsverlag (hier der Unterverlag BWRmedia), ist für ein nicht gewünschtes Abonnement für die Loseblattzeitschrift „Führungskraft aktuell“.

Beitragsbild: Verlag für die deutsche Wirtschaft | Rechnung für Führungskraft aktuell
Leseprobe | Führungskraft aktuell | 26.06.2015

188,41 Euro werden in der Mahnung für „Führungskraft aktuell“ gefordert


In der vorliegenden zweiten und letzten Mahnung für die nur achtseitige Zeitschrift fordert der „Verlag für die deutsche Wirtschaft“ bzw. die BWRmedia einen Geldbetrag über 188,41 Euro von dem Gewerbetreibenden. In der vorliegenden Mahnung heißt es:

„Gerne würden Sie weiter als guten Kunden bei uns führen. Aber trotz unserer beiden Erinnerungen steht Ihr Kundenkonto noch immer mit 188.41 Euro offen.“ In der Zahlungsaufforderung für die Zeitschrift „Führungskraft aktuell“ erwähnt ebenfalls der bekannte Wirtschaftsverlag aus Bonn gegenüber dem Abonnenten folgendes: „Durch Ihre Zahlung können weitere Schritte vermieden werden.“ Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.


Kennen Sie den „Verlag für die deutsche Wirtschaft“ (VNR-Verlag)?


Der „Verlag für die deutsche Wirtschaft“ aus Bonn- Bad Godesberg publiziert als Wirtschaftsverlag Fachliteratur mit wirtschaftswissenschaftlichen Themen, zum Beispiel Ratgeber und Nachschlagewerke sowie Fachinformationenen als sogenannte Loseblattzeitschriften (siehe „Führung aktuell“) oder neuerdings auf elektronischem Wege. Das breite Produktportfolio des Wirtschaftsverlags besteht aus circa 220 verschiedenen Produkten, die von den Unterverlagen „BWRmedia“, „Computerwissen“, „GeVestor Financial Publishing Group“, „mediaforwork“, „PROmedia“, „TKMmedia“ und „Verlag International“ veröffentlicht werden. Der Verlag aus der Bundesstadt Bonn ist sozusagen ein Fachverlag, dessen Publikationen unter anderem an Unternehmer, Selbstständige bzw. Führungskräfte als Leserschaft ansprechen.

Loseblattzeitschrift „Führungskraft aktuell“ kostet pro Jahr 706,20 Euro netto


Die Zeitschrift „Führungskraft aktuell“, die von der BWRmedia heraus gegeben wird, ist (wie oben schon erwähnt) eine sogenannte Loseblattzeitschrift. Mit 33 Ausgaben pro Jahr erscheint diese „Zeitschrift“ für Führungskräfte. Ein Exemplar, dessen Umfang nur aus acht Seiten (!) besteht, kostet für den Leser stolze 19,90 Euro zuzüglich 1,50 Euro Versandkosten und ohne Mehrwertssteuer (netto) pro Ausgabe. Mit der Webseite www.fuehrung.org wirbt der „Verlag für die deutsche Wirtschaft“ bzw. die BWRmedia um neue Kunden im Internet. Auch mit einer kostenlosen Leseprobe lockt der „Verlag für die deutsche Wirtschaft“ auf seiner Internetpräsenz neue Abonnenten für die Zeitschrift „Führung aktuell“ an (siehe Bild).

Haben Sie auch Erfahrungen mit einer Testbestellung?


Sollte allerdings der interessierte Leser nicht innerhalb einer festgelegten Zeit das kostenlose Angebot gekündigt haben, wird aus der Testbestellung ein Abo. Somit hat der Interessent der Zeitschrift „Führungskraft aktuell“ in seiner Euphorie eine kostenlose Leseprobe zu bekommen möglicherweise das „Kleingedruckte“ auf der Webseite übersehen, was für ihn ziemlich teuer werden kann. Dort heißt es:

Wenn mich der Test überzeugt und ich Ihnen innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ausgabe nichts Gegenteiliges mitteile (Fax oder eine E-Mail: ), erhalte ich bequem per Post 33 Ausgaben“ 

Bei einer Nichtzahlung des geforderten Geldbetrags für das Zeitungsabonnement können sogar eine Mahnung (wie der Verbraucherdienst e.V. gerade im Mitgliederauftrag betreut) von dem Wirtschaftsverlag verschickt werden.


scan: Rechnung | BWRmedia | Führungskraft Aktuell | 13.05.2015
Rechnung | BWRmedia | Führungskraft Aktuell | 13.05.2015

scan: 2. Mahnung | Führungskraft aktuell | Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG | 07.06.2015
2. Mahnung | Führungskraft aktuell | Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG | 07.06.2015


Schwierigkeiten mit „Führungskraft aktuell“? – Kein Problem!


Haben Sie auch Probleme mit der Kündigung der Zeitschrift „Führungskraft aktuell“? Haben Sie gar eine Mahnung erhalten? Wenden Sie sich in so einem Fall für weitere Informationen an uns:

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 9. Juni 2015

Facebook - Abofalle | Fortunfive UG | Mahnung wegen Abofalle von Restposten-Portal

Verbraucherdienst e.V. warnt vor der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus dem rheinischen Düsseldorf (Münsterstraße 330), die Facebook-User mit Gutscheinen und teuren Elektronik-Artikeln in die Abofalle gelockt haben sollen. Inzwischen sollen im Auftrag dieses Unternehmens Mahnungen mit gelben Briefumschlägen und dem Aufdruck „Gerichtlicher Mahnbescheid“ an die ahnungslosen Verbraucher geschickt worden sein. Dabei handelt es sich anscheinend um eine geschickte Verbrauchertäuschung. Denn diese Briefe sind möglicherweise keine Mahnbescheide, sondern sind nur Mahnungen oder Zahlungsaufforderungen, die im Auftrag der Fortunfive UG versandt werden.


Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus Düsseldorf soll Facebook-User abgezockt haben


Die abgezockten Facebook-User sollen mit einem Gutschein, mit einem iPhone oder mit einer PS4 in die Kostenfalle gelockt worden sein, indem diese auf einen Werbebanner bei Facebook geklickt haben. Der von dem Facebook-User angeklickte Banner soll anschließend auf die kostenpflichtige Abofalle der Firma Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. geführt haben, die die Business-to-Business-Portale Lieferantenguru.de, Lieferanten-guru.de, Grosshandel-b2b.biz oder Vermittlungs.guru betreibt. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.


 „Computer Bild“ berichtete bereits über die Abzocke via Facebook


Die bekannte PC- Zeitschrift „Computer Bild“ berichtete bereits am 21.03.2015 auf ihrer Online-Plattform über die oben erwähnten dubiosen Geschäftsgebaren des Düsseldorfer Unternehmens. Laut des Artikels der „Computer Bild“ sollen schon mehrere Tausende Facebook-User in die kostenpflichtige Abofalle gelockt worden sein. Dabei wird die im Netz übliche Schnäppchenmentalität mancher Facebook- bzw. Internet-User von der Düsseldorfer Firma gnadenlos ausgenutzt. Anstatt eines Schnäppchens von wenigen Euros muss der geworbene Facebook-User anschließend einen teuren Abovertrag bezahlen, deren Zielgruppe eigentlich Gewebetreibende, Händler oder Unternehmer sind, die Waren an Endverbraucher verkaufen. Bei einer Nichtzahlung des hohen Abobetrags soll die Düsseldorfer Firma sogar eine Mahnungen in einem gelben Briefumschlag verschicken, die Mahnbescheiden zum Täuschen ähnlich sehen.


Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. soll bereits Ende Januar 2015 Insolvenz angemeldet haben


Die Düsseldorfer Firma Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L.,  die die Verbraucher in die Abofalle gelockt haben soll, soll sich jedoch seit Ende Januar 2015 angeblich in Auflösung befinden, wie die Zeitschrift „Computer Bild“ in dem oben genannten Artikel erwähnte. Allerdings lassen sich die Online-Plattformen auch heute (08.06.2015) im Internet über die bekannte Google-Suche aufrufen. Der Betreiber dieser Webseiten, die Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus der Landeshauptstadt Düsseldorf, wird ebenfalls noch im Impressum angezeigt. Das Kontaktformular zur kostenpflichtigen Anmeldung auf diesen B-to-B-Portalen existiert außerdem noch. Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten meldete sich selbstverständlich nicht an. Deshalb konnten wir die Interaktivität auf dem Kontaktformular nicht testen.


Wie funktioniert die Abzocke an ahnungslosen Verbrauchern?


Die abgezockten Facebook-Benutzer sollen mit einem sogenannten Gewinnspielversprechen mittels eines Werbebanners in die Kostenfalle gelockt worden sein. Der ahnungslose Verbraucher sollte anschließend auf ein Kontaktformular in die Verbraucherfalle gelockt werden. Danach sollte der Verbraucher seine Kontaktdaten in diesem Formular eintragen.


289,98 Euro mit einem Klick auf Lieferanten-guru.de!


Werden die persönlichen Daten gutgläubig von dem Verbraucher (dem Facebook-User) anschließend eingegeben und das Kleingedruckte überlesen, ist anschließend ein gewerblicher Vertrag mit einem kostenpflichtigen Abo abgeschlossen worden. Neben dem Kontaktformular, dass der ahnungslose Verbraucher ausfüllen soll, steht zu den anfallenden Kosten in fast unleserlicher Schrift zu lesen: „Für die Nutzung unserer Plattform fallen kosten in Höhe von 240€ pro Jahr bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten an. Zuzüglich eine Einrichtungsgebühr von 49,98€“ Der Hinweis, dass das Angebot von der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. nur auf Gewerbetreibende, Unternehmer oder auf Händler abzielt, findet sich ebenfalls im unleserlichen Bereich: „Die Nutzung unserer Plattform ist ausschließlich für Firmen, Gewerbetreibende, Vereine, Handwerksbetriebe, Behörden oder selbständige Freiberufler im Sinne §14 BGB zulässig.“ Weiter heißt es in kaum leserlicher Schrift: „Ich akzeptiere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und bestätige ausdrücklich meinen gewerblichen Nutzungsstatus. Durch Betätigen des Buttons "kostenpflichtig ANMELDEN" entstehen Ihnen Kosten von 240€/Jahr, bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren und einer Einrichtungsgebühr von 49,98€.“  Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

Lieferanten-guru - Homepage- Anmeldung - verpixelt (Stand 08.06.2015)


Business-Portal für Händler mit Restposten bzw. Waren aus Insolvenzen und Restbeständen


Auch über die angeblichen Leistungen des Online-Portals erfährt der ahnungslose Endverbraucher nur in fast unleserlichen Lettern: „Unsere Leistungen - vollen Zugriff auf Lieferanten, Hersteller und Großhändler - direkt auf die Top-Konditionen der Lieferanten zugreifen und so bis zu 90% im Einkauf sparen - intelligente Suche nutzen, um Artikel schneller zu finden“ Denn das Düsseldorfer Unternehmen soll mit diesen Online-Portalen einen sogenannten Business-to-Business-Handel betreiben, der Restposten und Waren aus Insolvenzen oder nicht verkauften Restbeständen als Zwischenhändler an gewerbliche Händler, Gewerbetreibende oder Unternehmen verkauft.


Verbraucher werden wie Gewerbetreibende, Händler oder Unternehmer behandelt


Sollten Sie sich jedoch als Endkunde– und nicht als Gewerbetreibender bzw. Händler – angemeldet haben, gilt für Sie nicht mehr die übliche Verbrauchergesetzgebung. So ist es zum Beispiel nicht mehr möglich, den abgeschlossenen Vertrag mit der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. wieder zu kündigen. Bei einer Nichtzahlung der Rechnung erfolgt später eine Mahnung, denn das Online-Portal ist für gewöhnliche Verbraucher, die nicht mit Restposten oder Insolvenzware handeln, in der Regel nicht zu gebrauchen.


Verbraucherdienst e.V. informiert unverbindlich

Verbraucherdienst e.V. informiert Verbraucher unverbindlich bezüglich Rechnungen und Mahnungen von der Fortunfive AG (haftungsbeschränkt) i.L. Laut den Informationen des Online-Portals der Zeitschrift „Computer Bild“ sollen bereits mehr als 10.000 Facebook-User Mahnungen bzw. Zahlungsaufforderungen erhalten halten. Sie können den eingetragenen Verein aus Essen per E-Mail oder per Telefon erreichen. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Montag, 18. Mai 2015

Firmen Suchportal | Bei Nichtbezahlung Mahnung von der Tesch Inkasso Finance GmbH

Wegen eines nicht sofort bezahlten Branchenbucheintrag in das „Firmen Suchportal“– aus der wenig später eine Mahnung von der Tesch Inkasso wurde – informiert inzwischen Verbraucherdienst e.V. aus Essen.

„Gefunden werden statt immer nur suchen“ ist das „Firmen Suchportal“ - Motto
Mit dem vielversprechenden Werbeslogan „Gefunden werden statt immer nur suchen“ versucht die Düsseldorfer Firma „Firmen Suchportal“ einen kostenpflichtigen Branchenbucheintrag mit sogenannter „Google-Optimierung“ für „teures Geld“ an Gewerbetreibende zu verkaufen. Denn das „Firmen Suchportal“ aus Düsseldorf-Reisholz - unweit der Stadt Hilden und der Oligser Heide in Solingen – „versteht sich als All-in-One Dienstleister, im Bereich SEO / SEM und Ihrer Top Platzierung bei Google“. Mit diesem vollmundigen Werbeversprechen vermarktet das Düsseldorfer Unternehmen Branchebucheinträge an Gewerbetreibende. Der verheißungsvolle Werbespruch von dem „Firmen Suchportal“ ist auf deren Homepage (siehe Screenshot) nachzulesen. Verbraucherdienst e.V. bezweifelt jedoch den Erfolg der vielversprechenden Dienstleistung von dem „Firmen Suchportal“ aus der Landeshauptstadt des Landes NRW. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

Screenshot der Homepage von "FirmenSuchportal" | 18.05.2015

297,50 Euro brutto kostet ein Eintrag in das „Firmen Suchportal“ aus dem rheinischen Düsseldorf
Den wirtschaftlichen Erfolg bezüglich dem „Eintrag im Firmen Suchportal und Google“ kann der Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten nicht genau abschätzen. Auf jeden Fall kostet ein gewerblicher Eintrag in das Online-Portal „Firmen Suchportal“ 297,50 Euro brutto mit einer einjährigen Laufzeit, der sich automatisch um ein weiteres Jahr für den Gewerbetreibenden verlängert. Wird allerdings die Rechnung von dem Gewerbetreibenden nicht innerhalb einer kurzer Zeit auf ein Konto der Stadtsparkasse Düsseldorf (BIC: DUSSDEDD) oder Postfinance (BIC: POFICHBEXXX) überwiesen, folgt wenig später eine Zahlungserinnerung, eine erste Mahnung über 307,50 brutto Euro sowie eine letzte Mahnung über 317,50 brutto Euro von dem Betreiber des Branchenbuch-Portals „Firmen Suchportal“. Werden diese zugeschickten Schreiben von dem Unternehmen „Firmen Suchportal“ jedoch missachtet, folgt wenig später eine Mahnung – auch Zahlungsaufforderung genannt - von der Tesch Inkasso Finance GmbH aus Tönisvorst. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Mahnung von Tesch Inkasso über 373,51 Euro brutto
Hinsichtlich weiterer Nichtbezahlung der fälligen Forderungen erhöht sich anschließend der geforderte Betrag auf insgesamt 373,51 Euro brutto. Dann setzt sich die Geldforderung, die in der Mahnung (Zahlungsaufforderung) von der Tesch Inkasso beigetrieben wird, aus der Hauptforderung (297,50 Euro brutto), den Mahnkosten des Auftraggebers (22,01 Euro brutto) sowie den Inkassokosten (54,00 Euro brutto) zusammen. Diese Mahnung von der Tesch Inkasso, die dem Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten von einem Mitglied vorliegt, sei eine Gelegenheit, die „Sache“ (die fällige Rechnung) außergerichtlich mit dem Gewerbetreibenden zu regeln. Dadurch würden weitere Kosten hinsichtlich des Branchenbuch-Portals „Firmen Suchportal“ vermieden werden, heißt es in der vorliegenden Mahnung.

Tesch Inkasso ist im deutschen Rechtsdienstleistungsregister gelistet
Einer Mahnung von der Tesch Inkasso liegt schon ein vorgefertigter Überweisungsträger – auch Zahlschein genannt - bei. Bei der Tech Inkasso handelt es sich um kein „Fake-Inkasso“, sondern um ein seriöses Inkassounternehmen, das sogar im deutschen Rechtsdienstleistungsregister (siehe Screenshot) gelistet ist.

Screenshot des Rechtdienstleistungsregisters | Eintrag "Tesch Inkasso Finance GmbH" | 18.05.2015


Inkassoforderung soll auf die Commerzbank Krefeld überwiesen werden
Demzufolge darf die Tesch Inkasso Finance GmbH laut der zuständigen Registrierungsbehörde – dem Oberlandesgericht Düsseldorf - offiziell in Deutschland für das Branchenbuch-Portal „Firmen Suchportal“ offene Geldforderungen mit Mahnungen – auch Zahlungsaufforderungen genannt - beitreiben. Bezüglich der Bezahlung der offenen Inkassoforderung eines Branchenbucheintrags in das Online-Portal „Firmen Suchportal“ gibt die Tesch Inkasso ein deutsches Konto von der Commerzbank Krefeld an.

Verbraucherdienst e.V. informiert unverbindlich
Haben Sie ebenfalls eine Rechnung oder sogar eine Mahnung bezüglich eines kostenpflichtigen Vertrags mit der Düsseldorfer Branchenbuch-Firma erhalten? Wurde Sie schon von der Tesch Inkasso gemahnt? Mitglied sein heißt – Gewinner zu sein.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Freitag, 24. April 2015

Ergopoy Inkasso Dienst GmbH | Mahnung wegen „200 Gewinnspiele / Eurowin24“

Haben Sie auch eine Mahnung wegen einer sogenannten „Kündigungsbetätigung“ von der „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ erhalten? Sollen Sie auch die Gesamtforderung über 233,38 Euro (Hauptforderung 184,88 Euro, Mahnkosten 9,50 Euro, vorgerichtliche Inkassokosten 39 Euro) wegen der nichtbezahlten Dienstleistung für „200 Gewinnspiele / Eurowin24“ auf ein Konto der Commerzbank (BIC: COBADEFFXX) überweisen?

„Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ fordert 233,38 Euro wegen „200 Gewinnspiele / Eurowin24“


Zurzeit informiert Verbraucherdienst e.V., der bekannte eingetragene Verein aus dem Ruhrgebiet, über eine Mahnung von der „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ aus Frankfurt am Main. Für unser Mitglied, Frau E.W. aus S., betreut der Verbraucherschutzverein im Moment die umstrittene Mahnung. Laut dem vorliegenden Schreiben sei die Inkassofirma aus Frankfurt am Main für das Unternehmen „200 Gewinnspiele / Eurowin24“ bevollmächtigt worden den oben genannten Geldbetrag von unserem Mitglied Frau E.W. aus S. beizutreiben. Die Verbraucherin habe die kostenpflichtige Dienstleistung mit ihren persönlichen Daten zugestimmt. Jedoch habe die Schuldnerin, Frau E.W. aus S., bis zum heutigen Tage die fällige Geldsumme über 233,38 Euro noch nicht beglichen. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.


Mahnung von Ergopoly Inkasso Dienst GmbH
Fragwürdige Mahnung von Ergopoly Inkasso Dienst GmbH

Womit droht die „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ gegenüber unserem Mitglied?


Sollte nicht innerhalb der nächsten drei Tage kein Zahlungseingang wegen des Mahnschreibens erfolgen, droht die Inkassofirma aus Hessen mit einem gerichtlichen Verfahren. Infolge eines sogenannten Zahlungsverzugs spricht die Inkassofirma aus Frankfurt am Main in dem Schreiben mit weiteren Folgekosten. Laut dem vorliegenden Mahnschreiben könne deshalb die „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ verschiedenste Auskünfte über das Automobil, dem Arbeitslohn bzw. über die Konten der Schuldnerin ohne eines Einverständnisses der Schuldnerin einholen, damit eine schnelle Pfändung bezüglich der Nichtbezahlung der Inkassoforderung seitens des mahnenden Unternehmens möglich wäre. In dem vorliegenden Mahnschreiben weist ebenfalls die „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ hin, dass laut dem 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes die anfallenden Kosten für die Rechtsanwälte, für das gerichtliche Verfahren sowie für die Zwangsvollstreckungen erheblich steigen würden.  Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

„Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ nicht im deutschen Rechtsdienstleistungsregister gelistet


Laut den Recherchen des Verbraucherdienst e.V. darf die „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ in Deutschland keine Geldforderungen legal beitreiben, da dieses fragwürdige Unternehmen nicht im deutschen Rechtsdienstleistungsregister gelistet ist. Auch Sie können selber diese Nichteintragung der Frankfurter Inkassofirma auf http://www.rechtsdienstleistungsregister.de/ nachprüfen.



Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Mittwoch, 22. April 2015

Firmensucher24 | Branchenbuch aus Kleve

Firmensucher24.de – einfach schnell gefunden werden“ – Mit diesem aussagekräftigen Werbeversprechen versucht ein fragwürdiges Unternehmen vom Niederrhein teure Branchenbucheinträge an Gewerbetreibende zu verkaufen.


Homepage des Online-Branchenbuchs "Firmensucher24.de"


100 Euro für Branchenbucheintrag in Firmensucher24.de

Wurde ein Vertrag mit dem umstrittenen Branchenbuch-Portal Firmensucher24 aus Kleve (Arntzstraße 33 / 47533 Kleve) abgeschlossen stellt sich für den Gewebetreibenden die erfolgte Investition oft als eine herbe Enttäuschung dar. Obwohl der Eintrag für 12 Monate in das Online-Portal (Geschäftsführerin Anne-Cathrin Künzel) nur 100 Euro brutto für den Gewerbetreibenden kostet ist möglicherweise die dadurch erbrachte Dienstleistung auch für den „relativ kleinen“ Geldbetrag ziemlich nutzlos. Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.


Wir informieren Sie wegen Firmensucher24.de

Laut der Rechnung, die dem Verbraucherdienst e.V. von einem bayerischen Gewerbetreibenden vorliegt, sollte der Geldbetrag innerhalb von 14 Tagen beglichen werden. Unser Mitglied, ein Handwerksbetrieb, bezahlte jedoch nicht rechtzeitig den Rechungsbetrag. Die Folge wegen der Nichtbegleichung der Rechnung wegen dem Online-Portal Firmensucher24.de war eine erste und eine zweite Mahnung über 105 bzw. 110 Euro. Bei einer weiteren Nichtbeachtung der zugeschickten Rechnung kann später sogar eine Inkassofirma die offene Rechnung einfordern. Sogar ein Mahnbescheid oder eine Klage kann dann die unangenehme Folge einer nichtbezahlten Rechnung von Firmensucher24 sein. Das muss aber nicht sein. Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Dienstag, 21. April 2015

Hertz Forderungs Service Ltd. | Fragwürdige Mahnung aus Zürich

Im April 2015 erreichte den Verbraucherdienst e.V. eine fragwürdige Mahnung von einer sogenannten „Hertz Forderungs Service Ltd.“ aus Zürich (Schweiz). Laut unserem Mitglied Frau K. aus B. würden noch „offene rechnungen“ bestehen, wie in dem vorliegenden Schreiben (mit einem Tippfehler) von dem Schuldner nachzulesen ist. Sollte kein fristgerechter Zahlungseingang wegen dem Mahnschreiben von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ verzeichnet werden sei das Schweizer Unternehmen gezwungen zur Einbeziehung des ausstehenden Betrags rechtliche Schritte gegenüber dem Schuldner einzuleiten. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.


Anschreiben der Hertz Forderungs Service Ltd. | Verbraucherdienst e.V. warnt vor Abzocke
Anschreiben von Hertz Forderungs Service Ltd. | Verbraucherdienst e.V. warnt vor Abzocke

198 Euro verlangt die „Hertz Forderungs Service Ltd.“ aus der Schweiz


Deshalb sollte die Angeschriebene Frau K. aus N. den von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ geforderten Gesamtbetrag über 198 Euro auf das Konto der TURKIYE IS BANKASI A.S. (BIC: ISBKTRISXXX) überweisen. Quelle: http://swiftcode.a1feeds.com/Swift_Code.aspx?Swift_Code=ISBKTRISXXX

Die Zahlung an die „Hertz Forderungs Service Ltd.“ sollte innerhalb von sieben Werkstagen erfolgen. Die Bezahlung der vorliegenden Mahnung von der „Hertz Forderung Service Ltd.“ sei ebenfalls gleichzeitig die sogenannte Kündigungsbestätigung. Weshalb und warum ein vorher abgeschlossener Vertrag mit der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ aus der Schweiz gekündigt werden soll, steht nicht in dem vorliegenden Schreiben. Der Verbraucher bzw. die Verbraucherin wird mit dem vorliegenden Mahnschreiben absichtlich von Hertz Forderung Service Ltd. in Unwissenheit gehalten. Vermutlich ist es das einzige Ziel des fragwürdigen Unternehmens die sofortige Begleichung der angeblichen Geldforderung – höchstwahrscheinlich ohne irgendeine Gegenleistung gegenüber dem angeschriebenen Konsumenten.

Besitzt die „Hertz Forderungs Service Ltd.“ ein Büro im  „Zurich Seefeld Business Center“?


Das vorliegenden Schreiben von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ wurde vom „Zurich Seefeld Business Center“ (Seefeldstraße 69) aus verschickt. Dieses Geschäftszentrum, an dessen Vorderseite Straßenbahnen und Busse abfahren und auf das Jahr 1839 zurück geht, befindet sich in dem bekannten Züricher Stadtteil Seefeld, dem zentralem Banken- und Geschäftsviertel der Stadt Zürich. Bei dem sogenannten „Zurich Seefeld Business Center“ handelt es sich um ein Geschäftskonzept der Regus Group of Companies, die dort verschiedenste Büroräume (auch virtuelle!) für unterschiedlichte Unternehmungen anbietet. Nach Recherchen des Verbraucherdienst e.V. sind dort zum Beispiel die bekannten Unternehmen „Wolters Kluwer Financial Services Switzerland AG“, „ExxonMobile Zweigniederlassung Zürich“ sowie die „Planet Switzerland GmbH“. Eine „Hertz Forderungs Service Ltd.“, die die fragwürdige Mahnung an unser Mitglied verschickt hatte, ist dort jedenfalls nicht zu finden. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Wir informieren Sie bei Mahnung von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“


Auf jeden Fall informiert Verbraucherdienst e.V. hinsichtlich der Mahnung von der „Hertz Forderung Service Ltd.“, sofern Sie ein solche in Ihrer Post gefunden haben.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.