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Donnerstag, 14. Mai 2020

Culpa Inkasso GmbH fordert für PAYSELECT GmbH

Die PAYSELECT GmbH aus Frankfurt beauftragte die Culpa Inkasso GmbH, die eine Mahnung an ein Mitglied von Verbraucherdienst sandte. Was hat es mit dem Schreiben auf sich?

Titel: Culpa Inkasso GmbH fordert für PAYSELECT GmbH

Was bietet PAYSELECT GmbH, Frankfurt an?


Auf der Webseite „vorteilskreditkarte.de“ stellt die PAYSELECT GmbH aus Frankfurt diverse Angebote vor. So finden Besucher folgende Punkte (Stand 14.05.2020):


  • Hochgeprägte PrePaid - Mastercard® bis zu 50.000 € Aufladelimit
  • Bis zu 7.500 € Vorteils Kredit
  • Mastercard® - ohne Bonitätsprüfung


Die PAYSELECT GmbH beschreibt ihr Angebot auf der genannten Webseite selbst mit den Worten „Ihr PaySelect Sorglos-Angebot – sicher, bequem, seriös“. Zahlreiche positive Kundenbewertungen lassen auf eine hohe Kundenzufriedenheit schließen. Die Verbraucherin Frau P. wandte sich an uns, weil sie unerwartet Post von einem Inkassounternehmen im Briefkasten fand. Laut des Schreibens soll eine Bestellung bei der PAYSELECT GmbH getätigt worden sein.

Inhalt der Zahlungsaufforderungen


In den vorliegenden Schreiben wird von der Empfängerin Frau P. verlangt, noch offene Kosten einer Dienstleistung der PAYSELECT GmbH zu bezahlen. Eine Bestellung soll unter Einbeziehung der AGB und Widerrufsbelehrung mit der IP-Adresse von Frau P. getätigt worden sein. Der Bestellvorgang selbst soll durch den Anbieter gespeichert worden sein. Laut der Culpa Inkasso soll der Bestellbutton der betreffenden Webseite der PAYSELECT GmbH eindeutig auf eine Kostenpflichtigkeit hinweisen.

Verlangt wird in dem ersten Schreiben ein Gesamtbetrag von über 200 EUR. Es folgte eine Mahnung, in der erneut letztmalig darauf hingewiesen wird, die Zahlung zu tätigen. Sollte eine Zahlung weiterhin ausbleiben, könnte ein gerichtliches Mahnverfahren drohen.

Erfahrungen mit Culpa Inkasso


Wir haben Erfahrungen mit dem Inkassobüro Culpa Inkasso GmbH aus Stuttgart. In der Vergangenheit berichteten wir bereits in vielerlei Beiträgen über dieses Inkassounternehmen. Culpa Inkasso ist ein im Rechtsdienstleistungsregister eingetragenes Unternehmen und ist demzufolge berechtigt, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten und durchzuführen. Aus diesem Grund sollten Zahlungsaufforderungen und Mahnungen von dieser Firma unbedingt ernst genommen und nicht ignoriert werden.

Weitere Informationen zu Culpa Inkasso und PAYSELECT GmbH


Haben Sie Erfahrungen mit der PAYSELECT GmbH oder gar eine Zahlungsaufforderung oder Mahnung von Culpa Inkasso erhalten? Reagieren Sie! Nutzen Sie zu diesem Zweck unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Freitag, 6. März 2020

CashBro Limited : Forderung für Card Compact Limited

Aktuell liegt uns eine Forderung einer Firma namens CashBro Ltd. vor. Im Auftrag einer Card Compact Limited wird eine Summe von mehr 150 EUR verlangt. Was hat es mit dem Schreiben auf sich?

Titel: CashBro Limited : Forderung für Card Compact Limited

Über die Firma CashBro Limited


Viel lässt sich über die Firma mit Sitz in London nicht sagen. Als Adresse ist ein Bürokomplex in der Londoner Wenlock Road angegeben, in dem sich virtuelle Büros mieten lassen. Laut des Briefskopf (siehe Bild) soll das laut eigener Aussage „internationale Forderungsbüro“ auch in Moskau und Brüssel aktiv sein.

CashBro Ltd. verzichtet in der Zahlungsaufforderung auf alternative Kontaktmöglichkeiten, wie unter anderem eine Telefonnummer oder Email-Kontakt. Zum aktuellen Zeitpunkt ist die CashBro Limited nicht im Deutschen Rechtsdienstleistungsregister registriert. Das könnte bedeuten, dass diese Firma keine Berechtigung hat, in Deutschland Forderungen beizutreiben.

Ein Sitz im Ausland oder eine ausländische Bankverbindung können verdächtig sein – müssen es aber nicht. Empfänger sollten genau hinsehen, ob es sich bei dem Schreiben nicht um einer Forderung einer Behörde handelt – zum Beispiel für zu schnelles Fahren im Ausland.

Was steht in der Forderung?


Die CashBro Limited zeigt sich in ihrem Schreiben zunächst von ihrer freundlichen Seite: „Wir hoffen, es geht Ihnen gut“. Leider wird dieser Ton nicht beibehalten, da im nächsten Satz die eigentliche Absicht offenbart wird. Scheinbar hat die CashBro Ltd. eine angeblich noch offene Forderung der Firma Card Compact Limited gekauft und möchte nun etwaige Schulden einfordern.

Der Empfänger der Forderung soll laut des Schreibens im Jahr 2015 eine „Payplus Mastercard Gold“ der Firma Card Compact Limited aktiviert haben. CashBro Ltd. weist schriftlich darauf hin, dass die Schuld „nun auf uns über gegangen“ sei und der Empfänger „gesetzlich verpflichtet“ wäre, den offenen Betrag inkl. Forderungskosten zu bezahlen.

Wie viel soll gezahlt werden?


CashBro Limited listet die geforderten Kosten übersichtlich auf. Insgesamt verlangt das „Internationale Forderungsbüro“ aus London die Zahlung von 150,25 EUR. Dieser Betrag setzt sich aus der Hauptforderung (49,00 EUR) und der Forderungskosten 101,25 EUR) zusammen. Überwiesen soll der Betrag innerhalb von 7 Tagen auf ein belgisches Konto. Sollten noch Fragen offen sein, so kann man sich via Chat mit der Firma auseinandersetzen. Keine Email, keine Telefonnummer – sondern ein Chat. Dieser kann über die Firmen-Homepage erreicht werden.

Scan: Forderung CashBro Ltd. / Feb 2020
Forderung CashBro Ltd. / Feb 2020


Update Juli 2020: Drohung mit Vollstreckungsbescheid via Mail


In vergangener Zeit erreichten uns Nachrichten von besorgten Mitgliedern und Verbrauchern, die eine Email von Cashbro Ltd. erhalten haben sollen. In mindestens einer der bekannten Mails ist zu lesen, dass bereits mehrfach via Email und per Brief "über die ausstehende Forderung in Höhe von Ihrer KING Prepaid Mastercard von € 197,73" informiert worden sein soll. Weiter schreibt Cashbro Ltd: "Wir werden nun einen Vollstreckungsbescheid beantragen, der es uns ermöglicht, Ihr Konto und Ihr Gehalt zu pfänden. Sie können das nur noch durch eine sofortige Zahlung vermeiden.


Hilfe bei CashBro Limited und Card Compact Limited


Sollten Sie ein Zahlungsaufforderungen von der CashBro Limited erhalten haben, sollten Sie unbedingt reagieren. Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Montag, 29. April 2019

Optimize Consumer Service B.V. : Über „cards24.credit“ „verbraucher.cards“ und „volks.cards“

Es lockt der schnelle und unkomplizierte Kredit, doch leider kann es auch zu überraschenden Zusatzkosten kommen. Regelmäßig nehmen jene Verbraucher Kontakt zu uns auf, die sich auf Internetseiten nach einem Kredit umschauen und nach eigener Aussage kurz darauf eine MasterCard via Nachnahme erhalten. Auch die Optimize Consumer Service B.V. aus Kerkrade (NL) bietet Prepaid Kreditkarten auf ihren Internetportalen an. Zwei Mitglieder erhielten Rechnungen bzw. sogar eine Zahlungsaufforderung durch das Inkassounternehmen First Debit GmbH, da offene Rechnung nicht beglichen wurden.

Titel: Optimize Consumer Service B.V. : Über „cards24.credit“ „verbraucher.cards“ und „volks.cards“



Prepaid Kreditkarten der Optimize Consumer Service B.V.


Einen Kredit trotz negativem Schufa-Vermerk zu bekommen, ist mit nicht selten mit Komplikationen verbunden. Es ist nicht auszuschließen, dass Betroffene Alternativen im Internet suchen, um sich über aus der Schuldenfalle zu befreien.

Bei ihrer Suche stoßen sie unter Umständen auf die Portale „cards24.credit“, „verbraucher.cards“ oder „volks.cards“ . Letztere Website wirbt mit der Aussage „Jetzt Goldene prepaid MasterCard® sichern und einen möglichen Kredit bis zu 9.999€ beantragen“. Auf der Startseite sind zahlreiche Kommentare angeblich zufriedener Kunden zu lesen, die scheinbar schon länger von teuren Krediten träumen. Zumindest wird in den begleitenden Texten behauptet, dass „ein Kindheitstraum wahr werden“ würde.

Es ist für Besucher der Seite „volks.cards“ möglich, mittels eines einfach zu bedienbaren Eingabeformulars eine dementsprechende Karte zu beantragen. Voreingestellt ist die Anfrage einer Kreditsumme in Höhe von bis zu 9.999 EUR - ohne weitere Worte über die Bedingungen zu verlieren. Eine transparente Übersicht mit Details erfolgt über einen Klick auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Dort erfahren Interessierte unter anderem, dass die MasterCard via Nachnahme zugestellt wird. Außerdem wird deutlich, dass Optimize Consumer Service B.V. nur Vermittler ist und keine Sofort-Kredite gewährt.

Weitere Kosten statt Schuldenrettung


Sollte ein Besucher der genannten Portale seine Daten eingeben, könnte es zu weiteren Kosten kommen. Uns liegt eine durch ein Mitglied bereitgestellte Mahnung der Optimize Consumer Service B.V. sowie eine weitere Erinnerung vor, die via Email zugestellt wurde. So lautet der Betreff „Ihr Forderungskonto ist noch nicht ausgeglichen“. Gefordert wird eine Summe in Höhe von 169,90 EUR.

Scan: Mahnung cards24.credit / April 2019
Mahnung cards24.credit / April 2019

Scan: Mahnung volks.cards / April 2019
Mahnung volks.cards / April 2019
Scan: Mahnung verbraucher.cards /April 2019
Mahnung verbraucher.cards /April 2019


Zahlungsaufforderung durch First Debit GmbH für Optimize Consumer Service B.V.


Weitere Kosten statt schuldenfrei, so hatten sich die Besucher der genannten Webseiten die Dienstleistung unter Umständen nicht vorgestellt. Bleibt die Zahlung aus, so kann eine Zahlungsaufforderung durch das eingetragene Inkassounternehmen First Debit GmbH folgen. In einer derzeit vorliegenden Forderung, die uns durch eine Betroffene zur Verfügung gestellt wurde, wird für den Auftraggeber Optimize Consumer Service B.V. gefordert.

Insgesamt wird ein Betrag in Höhe von 191,42 EUR für die offene Rechnung verlangt. Sollte keine Zahlung erfolgen, erfolgt eine Meldung bei der Schufa.

Scan: Zahlungsaufforderung First Debit Inkasso für Optimize Consumer Service BV / April 2019
Zahlungsaufforderung First Debit Inkasso für Optimize Consumer Service BV / April 2019


Hilfe bei Optimize Consumer Service B.V.


Sollten Sie eine Zahlungsaufforderungen bzw. Mahnung von der Optimize Consumer Service B.V. oder gar durch ein Inkassounternehmen erhalten haben, sollten Sie unbedingt reagieren. Es handelt sich dabei um keinen Fake, der in der Ablage Papierkorb landen sollte. Handeln Sie jetzt und nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 16. Januar 2019

Mastercard erhalten? Erfahrungen mit Probenheld.de

Telefonisch erreichte uns ein Verbraucher, um über seine Erfahrungen mit dem Internetportal „Probenheld.de“ zu berichten. So erhielt er laut seiner Schilderungen eine kostenpflichtige Mastercard der Platinum Card Services Ltd. zur Nachnahme. Da er diese nicht abholte, folgten kurz darauf Schreiben von einem Inkassobüro.

Titel: Mastercard erhalten? Erfahrungen mit Probenheld.de

Probenheld – Daten gegen Produktproben?


Es gibt einige negative Berichte über das Portal „Probenheld.de“, die laut eigener Aussage die „besten Produktproben Deutschlands“ inne hat. Angeblich „ohne Verpflichtungen“ soll durch Probenheld Produkte aus den Bereichen Elektronik (Playstation & Spiele, iPhone, iPad, Samsung Galaxy, Huawei Smartphones, Geräte von Siemens, AEG etc.), Nahrungsergänzungsmittel (Almased, Yokebe, Formoline 112, SlimSticks, Reduxan, Nicorex) und Service Leistungen (Diverse Online-Gym Zugänge, Maxdome, Netflix, Amazon prime, Usenet) zum Test angeboten werden. Dazu wird jedoch eine Anmeldung benötigt. Für manche „hochpreisige Produkte“ müssen zuvor die Daten des Personalausweises hochgeladen und verifiziert werden.

Zwar ist die Anmeldung an sich gratis, aber sollten jene Verbraucher, die sich für Produktproben interessieren, vorsichtig mit der Herausgabe ihrer persönlichen Daten sein. So war laut der Verbraucherzentrale Niedersachsen im August 2018 nicht einmal ein Impressum auf Probenheld.de zu finden (Quelle: https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/vorsicht-falle/probenheldde-kostenpflichtige-statt-kostenlose-proben-erhalten). Somit konnten Nutzer des Portals nicht nachvollziehen, wer ihre persönlichen Daten empfangen und verarbeitet hat.

Mittlerweile lässt sich ein Impressum auf Probenheld.de finden: Verantwortlich für das Angebot ist eine gewisse Premium Marketing Solutions ("PREMASOL") S.A. mit Sitz auf Mallorca, Spanien.

Ein Verbraucher erhielt eine Zahlungsaufforderung durch Euro Collect


Erst kürzlich kontaktierte uns ein Verbraucher via Telefon, um uns seine Erfahrungen mit Probenheld mitzuteilen. Er meldete sich laut eigener Aussage auf dem Portal Probenheld.de an und bezog eine Kreditkarte. Er soll eine Nachnahmesendung in Form einer MasterCard von Platinum Card Services Ltd. erhalten haben. Da er diesen Absender nicht zuordnen konnte, holte er die Ware laut seiner Schilderungen nicht von der Post ab. Weiter berichtete er uns, dass er daraufhin eine Zahlungsaufforderung durch das Inkassounternehmen Euro Collect in seinem Briefkasten fand.

Wir berichteten bereits in mehreren Beiträgen über die Euro Collect GmbH und deren Forderungen für diverse Auftraggeber, wie unter anderem die Platinum Card Services Ltd. So wurden in der Vergangenheit den Betroffenen 98,90 EUR für eine MasterCard in Rechnung gestellt, obwohl sie die Nachnahme verweigerten.

Versteckte Kosten bei den Testprodukten?


Es stellt sich die Frage, ob die sogenannten Proben oder Testprodukte auf Probenheld.de tatsächlich kostenfrei sind. Bei einem Testlauf wurde uns nach der Registrierung ein Bildschirm mit folgenden Angeboten angezeigt:

Scan: Screenshot Probenheld.de / JAN 2019
Screenshot Probenheld.de / JAN 2019


Statt den „besten Produktproben Deutschlands“ in Sachen Elektronik, Nahrungsergänzungsmitteln und Service Leistungen wurden nur sehr wenige „Proben“ vorgestellt: BEVIGRA, SLIMSTICKS, SEITENSPRUNG.TV und SOFORT.CREDIT (MasterCard und Sofort-Credit-Anfrage). Diese Produkte sind allesamt an ein kostenpflichtiges Abo gebunden, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch Erfahrungen mit dem Portal Probenheld.de? Oder haben Sie eine Zahlungsaufforderung von einem Inkassobüro erhalten, da Sie scheinbar ein Abo abgeschlossen haben sollen? Wehren Sie sich! Nehmen Sie Kontakt auf unter:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 27. November 2018

Über die verschiedenen Kredit-Portale der Creative Payment & Media B. V.

Die Firma Creative Payment & Media B. V. aus den Niederlanden betreibt diverse Internetportale, die eine MasterCard bzw. einen Sofortkredit über mehrere tausend Euro anbieten. Doch statt dem erhofften Kredit kommen oftmals weitere Kosten auf interessierte Verbraucher zu.

Titel: Über die verschiedenen Kredit-Portale der Creative Payment & Media B. V.

Werbung mit „SofortKredit bis zu 7.500€ und exklusive Platin MasterCard“


„Ein neues Auto? - Schufafreier Kredit für Arbeitnehmer in Deutschland“ - mit solchen Versprechen wendet sich die Creative Payment & Media B. V. aus Kerkrade (NL) an jene Verbraucher, die auf der Suche nach Krediten im Internet sind. Der Anbieter lockt die Besucher mit Schufa-freien Krediten sowie einer Mastercard, die jeweils über diverse Webseiten bestellt werden können. Unter anderem sind uns die unterschiedlichen Webseiten „PlatinMastercard.de“, „Sorgen-Frei.club“ oder „DeinKreditClub.de“ der Creative Payment & Media B. V. bekannt.

Auf den Portalen der Creative Payment & Media B. V. wird ein Sofortkredit über mehrere tausend Euro und eine Platin MasterCard angeboten – und das auch noch ohne Schufa. Dieses Angebot lässt sich jeweils bequem über ein Bestellformular online bestellen, die Sendung kommt dann via Nachnahme ins Haus. Angeboten werden zum derzeitigen Zeitpunkt insgesamt drei Tarife, von denen die Tarife „Gebührenfrei“ und „Tarif VIP“ erst demnächst verfügbar sein sollen.

Somit bleibt das einzig verfügbare Angebot der drei Portale der Creative Payment & Media B. V. zum jetzigen Zeitpunkt der Tarif "CLUB MASTERCARD® HOCHGEPRÄGT“, der laut der Beschreibung folgende Eigenschaften mit sich bringt: kostenlose Vermittlung, echte Mastercard, Cashback beim Online-Shopping, Aufnahmegebühr 49,90 EUR, Jahresgebühr 49,90 EUR und einen Kredit bis zu 7.500,00 EUR.

Creative Payment & Media B. V.: MasterCard via Nachnahme?


Interessierte Verbraucher könnten sich unter Umständen wundern, wenn der Bote mit der versandten Mastercard vor der Tür steht, um die anfallenden Kosten zu kassieren. So sind in vielerlei Fällen statt dem erhofften Kredit weitere Kosten entstanden, die insbesondere jene Menschen belasten, die aus einer Schuldenfalle entkommen wollten. Auch die Verweigerung der Annahme des Schreibens der Creative Payment & Media B. V. kann finanzielle Folgen haben: so ist weitere Post in Form von Mahnungen und Zahlungsaufforderungen möglich, die in Sachen Kosten weit über den ursprünglich geforderten Betrag hinausgehen.

Bei Angeboten im Internet, die mit „schufa-freien“ Krediten werben, ist Vorsicht geboten. In Deutschland erfolgt die Kreditvergabe durch ein seriöses Finanzdienstleister nicht ohne vorherige Bonitätsprüfung durch eine Auskunftei.

Kontakt mit Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie Erfahrungen mit der Creative Payment & Media B. V. oder den besagten Portalen „PlatinMastercard.de“, „Sorgen-Frei.club“ oder „DeinKreditClub.de? Nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern unbedingt reagieren, da weitere Kosten entstehen können. Gerne helfen wir Ihnen mit allgemeine Informationen via E-Mail und Telefon.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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