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Montag, 29. April 2019

Optimize Consumer Service B.V. : Über „cards24.credit“ „verbraucher.cards“ und „volks.cards“

Es lockt der schnelle und unkomplizierte Kredit, doch leider kann es auch zu überraschenden Zusatzkosten kommen. Regelmäßig nehmen jene Verbraucher Kontakt zu uns auf, die sich auf Internetseiten nach einem Kredit umschauen und nach eigener Aussage kurz darauf eine MasterCard via Nachnahme erhalten. Auch die Optimize Consumer Service B.V. aus Kerkrade (NL) bietet Prepaid Kreditkarten auf ihren Internetportalen an. Zwei Mitglieder erhielten Rechnungen bzw. sogar eine Zahlungsaufforderung durch das Inkassounternehmen First Debit GmbH, da offene Rechnung nicht beglichen wurden.

Titel: Optimize Consumer Service B.V. : Über „cards24.credit“ „verbraucher.cards“ und „volks.cards“



Prepaid Kreditkarten der Optimize Consumer Service B.V.


Einen Kredit trotz negativem Schufa-Vermerk zu bekommen, ist mit nicht selten mit Komplikationen verbunden. Es ist nicht auszuschließen, dass Betroffene Alternativen im Internet suchen, um sich über aus der Schuldenfalle zu befreien.

Bei ihrer Suche stoßen sie unter Umständen auf die Portale „cards24.credit“, „verbraucher.cards“ oder „volks.cards“ . Letztere Website wirbt mit der Aussage „Jetzt Goldene prepaid MasterCard® sichern und einen möglichen Kredit bis zu 9.999€ beantragen“. Auf der Startseite sind zahlreiche Kommentare angeblich zufriedener Kunden zu lesen, die scheinbar schon länger von teuren Krediten träumen. Zumindest wird in den begleitenden Texten behauptet, dass „ein Kindheitstraum wahr werden“ würde.

Es ist für Besucher der Seite „volks.cards“ möglich, mittels eines einfach zu bedienbaren Eingabeformulars eine dementsprechende Karte zu beantragen. Voreingestellt ist die Anfrage einer Kreditsumme in Höhe von bis zu 9.999 EUR - ohne weitere Worte über die Bedingungen zu verlieren. Eine transparente Übersicht mit Details erfolgt über einen Klick auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Dort erfahren Interessierte unter anderem, dass die MasterCard via Nachnahme zugestellt wird. Außerdem wird deutlich, dass Optimize Consumer Service B.V. nur Vermittler ist und keine Sofort-Kredite gewährt.

Weitere Kosten statt Schuldenrettung


Sollte ein Besucher der genannten Portale seine Daten eingeben, könnte es zu weiteren Kosten kommen. Uns liegt eine durch ein Mitglied bereitgestellte Mahnung der Optimize Consumer Service B.V. sowie eine weitere Erinnerung vor, die via Email zugestellt wurde. So lautet der Betreff „Ihr Forderungskonto ist noch nicht ausgeglichen“. Gefordert wird eine Summe in Höhe von 169,90 EUR.

Scan: Mahnung cards24.credit / April 2019
Mahnung cards24.credit / April 2019

Scan: Mahnung volks.cards / April 2019
Mahnung volks.cards / April 2019
Scan: Mahnung verbraucher.cards /April 2019
Mahnung verbraucher.cards /April 2019


Zahlungsaufforderung durch First Debit GmbH für Optimize Consumer Service B.V.


Weitere Kosten statt schuldenfrei, so hatten sich die Besucher der genannten Webseiten die Dienstleistung unter Umständen nicht vorgestellt. Bleibt die Zahlung aus, so kann eine Zahlungsaufforderung durch das eingetragene Inkassounternehmen First Debit GmbH folgen. In einer derzeit vorliegenden Forderung, die uns durch eine Betroffene zur Verfügung gestellt wurde, wird für den Auftraggeber Optimize Consumer Service B.V. gefordert.

Insgesamt wird ein Betrag in Höhe von 191,42 EUR für die offene Rechnung verlangt. Sollte keine Zahlung erfolgen, erfolgt eine Meldung bei der Schufa.

Scan: Zahlungsaufforderung First Debit Inkasso für Optimize Consumer Service BV / April 2019
Zahlungsaufforderung First Debit Inkasso für Optimize Consumer Service BV / April 2019


Hilfe bei Optimize Consumer Service B.V.


Sollten Sie eine Zahlungsaufforderungen bzw. Mahnung von der Optimize Consumer Service B.V. oder gar durch ein Inkassounternehmen erhalten haben, sollten Sie unbedingt reagieren. Es handelt sich dabei um keinen Fake, der in der Ablage Papierkorb landen sollte. Handeln Sie jetzt und nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 16. Januar 2019

Mastercard erhalten? Erfahrungen mit Probenheld.de

Telefonisch erreichte uns ein Verbraucher, um über seine Erfahrungen mit dem Internetportal „Probenheld.de“ zu berichten. So erhielt er laut seiner Schilderungen eine kostenpflichtige Mastercard der Platinum Card Services Ltd. zur Nachnahme. Da er diese nicht abholte, folgten kurz darauf Schreiben von einem Inkassobüro.

Titel: Mastercard erhalten? Erfahrungen mit Probenheld.de

Probenheld – Daten gegen Produktproben?


Es gibt einige negative Berichte über das Portal „Probenheld.de“, die laut eigener Aussage die „besten Produktproben Deutschlands“ inne hat. Angeblich „ohne Verpflichtungen“ soll durch Probenheld Produkte aus den Bereichen Elektronik (Playstation & Spiele, iPhone, iPad, Samsung Galaxy, Huawei Smartphones, Geräte von Siemens, AEG etc.), Nahrungsergänzungsmittel (Almased, Yokebe, Formoline 112, SlimSticks, Reduxan, Nicorex) und Service Leistungen (Diverse Online-Gym Zugänge, Maxdome, Netflix, Amazon prime, Usenet) zum Test angeboten werden. Dazu wird jedoch eine Anmeldung benötigt. Für manche „hochpreisige Produkte“ müssen zuvor die Daten des Personalausweises hochgeladen und verifiziert werden.

Zwar ist die Anmeldung an sich gratis, aber sollten jene Verbraucher, die sich für Produktproben interessieren, vorsichtig mit der Herausgabe ihrer persönlichen Daten sein. So war laut der Verbraucherzentrale Niedersachsen im August 2018 nicht einmal ein Impressum auf Probenheld.de zu finden (Quelle: https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/vorsicht-falle/probenheldde-kostenpflichtige-statt-kostenlose-proben-erhalten). Somit konnten Nutzer des Portals nicht nachvollziehen, wer ihre persönlichen Daten empfangen und verarbeitet hat.

Mittlerweile lässt sich ein Impressum auf Probenheld.de finden: Verantwortlich für das Angebot ist eine gewisse Premium Marketing Solutions ("PREMASOL") S.A. mit Sitz auf Mallorca, Spanien.

Ein Verbraucher erhielt eine Zahlungsaufforderung durch Euro Collect


Erst kürzlich kontaktierte uns ein Verbraucher via Telefon, um uns seine Erfahrungen mit Probenheld mitzuteilen. Er meldete sich laut eigener Aussage auf dem Portal Probenheld.de an und bezog eine Kreditkarte. Er soll eine Nachnahmesendung in Form einer MasterCard von Platinum Card Services Ltd. erhalten haben. Da er diesen Absender nicht zuordnen konnte, holte er die Ware laut seiner Schilderungen nicht von der Post ab. Weiter berichtete er uns, dass er daraufhin eine Zahlungsaufforderung durch das Inkassounternehmen Euro Collect in seinem Briefkasten fand.

Wir berichteten bereits in mehreren Beiträgen über die Euro Collect GmbH und deren Forderungen für diverse Auftraggeber, wie unter anderem die Platinum Card Services Ltd. So wurden in der Vergangenheit den Betroffenen 98,90 EUR für eine MasterCard in Rechnung gestellt, obwohl sie die Nachnahme verweigerten.

Versteckte Kosten bei den Testprodukten?


Es stellt sich die Frage, ob die sogenannten Proben oder Testprodukte auf Probenheld.de tatsächlich kostenfrei sind. Bei einem Testlauf wurde uns nach der Registrierung ein Bildschirm mit folgenden Angeboten angezeigt:

Scan: Screenshot Probenheld.de / JAN 2019
Screenshot Probenheld.de / JAN 2019


Statt den „besten Produktproben Deutschlands“ in Sachen Elektronik, Nahrungsergänzungsmitteln und Service Leistungen wurden nur sehr wenige „Proben“ vorgestellt: BEVIGRA, SLIMSTICKS, SEITENSPRUNG.TV und SOFORT.CREDIT (MasterCard und Sofort-Credit-Anfrage). Diese Produkte sind allesamt an ein kostenpflichtiges Abo gebunden, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch Erfahrungen mit dem Portal Probenheld.de? Oder haben Sie eine Zahlungsaufforderung von einem Inkassobüro erhalten, da Sie scheinbar ein Abo abgeschlossen haben sollen? Wehren Sie sich! Nehmen Sie Kontakt auf unter:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 27. November 2018

Über die verschiedenen Kredit-Portale der Creative Payment & Media B. V.

Die Firma Creative Payment & Media B. V. aus den Niederlanden betreibt diverse Internetportale, die eine MasterCard bzw. einen Sofortkredit über mehrere tausend Euro anbieten. Doch statt dem erhofften Kredit kommen oftmals weitere Kosten auf interessierte Verbraucher zu.

Titel: Über die verschiedenen Kredit-Portale der Creative Payment & Media B. V.

Werbung mit „SofortKredit bis zu 7.500€ und exklusive Platin MasterCard“


„Ein neues Auto? - Schufafreier Kredit für Arbeitnehmer in Deutschland“ - mit solchen Versprechen wendet sich die Creative Payment & Media B. V. aus Kerkrade (NL) an jene Verbraucher, die auf der Suche nach Krediten im Internet sind. Der Anbieter lockt die Besucher mit Schufa-freien Krediten sowie einer Mastercard, die jeweils über diverse Webseiten bestellt werden können. Unter anderem sind uns die unterschiedlichen Webseiten „PlatinMastercard.de“, „Sorgen-Frei.club“ oder „DeinKreditClub.de“ der Creative Payment & Media B. V. bekannt.

Auf den Portalen der Creative Payment & Media B. V. wird ein Sofortkredit über mehrere tausend Euro und eine Platin MasterCard angeboten – und das auch noch ohne Schufa. Dieses Angebot lässt sich jeweils bequem über ein Bestellformular online bestellen, die Sendung kommt dann via Nachnahme ins Haus. Angeboten werden zum derzeitigen Zeitpunkt insgesamt drei Tarife, von denen die Tarife „Gebührenfrei“ und „Tarif VIP“ erst demnächst verfügbar sein sollen.

Somit bleibt das einzig verfügbare Angebot der drei Portale der Creative Payment & Media B. V. zum jetzigen Zeitpunkt der Tarif "CLUB MASTERCARD® HOCHGEPRÄGT“, der laut der Beschreibung folgende Eigenschaften mit sich bringt: kostenlose Vermittlung, echte Mastercard, Cashback beim Online-Shopping, Aufnahmegebühr 49,90 EUR, Jahresgebühr 49,90 EUR und einen Kredit bis zu 7.500,00 EUR.

Creative Payment & Media B. V.: MasterCard via Nachnahme?


Interessierte Verbraucher könnten sich unter Umständen wundern, wenn der Bote mit der versandten Mastercard vor der Tür steht, um die anfallenden Kosten zu kassieren. So sind in vielerlei Fällen statt dem erhofften Kredit weitere Kosten entstanden, die insbesondere jene Menschen belasten, die aus einer Schuldenfalle entkommen wollten. Auch die Verweigerung der Annahme des Schreibens der Creative Payment & Media B. V. kann finanzielle Folgen haben: so ist weitere Post in Form von Mahnungen und Zahlungsaufforderungen möglich, die in Sachen Kosten weit über den ursprünglich geforderten Betrag hinausgehen.

Bei Angeboten im Internet, die mit „schufa-freien“ Krediten werben, ist Vorsicht geboten. In Deutschland erfolgt die Kreditvergabe durch ein seriöses Finanzdienstleister nicht ohne vorherige Bonitätsprüfung durch eine Auskunftei.

Kontakt mit Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie Erfahrungen mit der Creative Payment & Media B. V. oder den besagten Portalen „PlatinMastercard.de“, „Sorgen-Frei.club“ oder „DeinKreditClub.de? Nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern unbedingt reagieren, da weitere Kosten entstehen können. Gerne helfen wir Ihnen mit allgemeine Informationen via E-Mail und Telefon.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

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