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Freitag, 7. Juli 2017

Ararat Company GmbH: Gerichtsbeschluss durch „Anwältin Gabi Schütter“

„Ihr Konto wird in Kürze gesperrt“ - so droht eine „Anwältin Gabi Schütter“ in einem Schreiben, welches uns dank einer Verbraucherin vorliegt. Insgesamt aus zwei Seiten bestehend, sind die einzelnen Seiten jeweils mit „Gerichtsbeschluss“ und „Zahlungsbefehl“ überschrieben. Haben Sie auch so ein Schreiben im Briefkasten gefunden? Hier erfahren Sie mehr.

Ararat Company GmbH: Gerichtsbeschluss durch „Anwältin Gabi Schütter“

Als Gerichtsbeschluss betitelte Zahlungsaufforderung – Betrug?


Auf der Gartenfelder Straße in Berlin, nicht unweit von einer Schuldnerberatung, soll die Absenderin „Anwältin Gabi Schütter“ ihre Anschrift haben. Sie fordert in einem mit „Gerichtsbeschluss“ betitelten Brief, dass der Empfänger „trotz zahlreicher Mahnungen“ seine „Zahlungsbereitschaft nicht unter Beweis gestellt“ hat.

Um diese offene Forderung zu begleichen, fordert sie nun die Zahlung von insgesamt 249,36 EUR. Um der Dringlichkeit Nachdruck zu verleihen, droht Schütter mit einer „Vorpfändung bei Ihrer Bank/Sparkasse“. Dem Empfänger des Schreibens soll scheinbar der Ernst der Lage bewusst werden, indem es heißt: „Das Formular ist bereits vorbereitet! Ihr Konto wird in Kürze gesperrt!“

Keinerlei Angaben über den Gläubiger


Es ist anhand des vorliegenden Schreibens nicht erkennbar, wer der Gläubiger dieser Forderung sein soll. Liegt ein Titel vor? Was soll Vertragsgegenstand sein? Wie lange dauert die Zahlungsfrist? Gibt es eine Aufstellung der Mahn- und Inkassokosten?

Diese Fragen bleiben offen. Möglicherweise lassen sich diese Punkte klären, indem man die angegebene Telefonnummer kontaktiert, welche neben der Adresse als einzige Kontaktmöglichkeit angegeben ist.

"Gerichtsbeschluss" - Anwältin Gabi Schütter | 28.06.2017
"Gerichtsbeschluss" - Anwältin Gabi Schütter | 28.06.2017



Zweite Seite: „Zahlungsbefehl“


Dem Schreiben ist eine zweite Seite mit angehängt, die mit „Zahlungsbefehl“ überschrieben ist. Dort ist zu erkennen, wie sich die Forderung in Höhe von 249,36 EUR zusammensetzt. Auch auf dieser Seite sind zahlreiche Schreib- bzw. Tippfehler zu finden, die man auf einem seriösen Schreiben nicht erwarten würde.

Im unteren Bereich der Seite ist ein vorausgefüllter Zahlschein für eine SEPA-Überweisung zu finden. Der Betrag soll demzufolge auf ein belgisches Konto überwiesen werden, der Zahlungsempfänger lautet „Ararat Company GmbH“.

"Zahlungsbefehl" - Ararat Company GmbH | 08.06.2017
"Zahlungsbefehl" - Ararat Company GmbH | 08.06.2017


Kontakt mit Verbraucherdienst e.V.


Auch wenn diese Forderung wichtige Informationen vermissen und Fragen offen lässt: ignorieren Sie keine dennoch nie Zahlungsaufforderungen. Selbst wenn in Internetforen häufig von „falschen Inkassos“ und dergleichen die Rede ist: eine Forderung sollte man stets prüfen.

Haben Sie eine Forderung von Anwältin Gabi Schütter bzw. Ararat Company GmbH erhalten? Verbraucherdienst e.V. gibt erste allgemeine Informationen unter den angegebene Kontaktmöglichkeiten.

Telefon:
0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 5. Juli 2017

FID Inkasso GmbH fordert für OVM GmbH

In Nürnberg hat die FID Inkasso GmbH ihren Sitz, der „Fränkische Inkassodienst“. Uns liegt eine aktuelle Zahlungsaufforderung gegen eine Verbraucherin vor. Laut des Schreibens ist noch eine Forderung offen - knapp mehr als 400 EUR. Hier erfahren Betroffene, wie sie in solchen Situationen reagieren sollten.


FID Inkasso GmbH ist im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen


Der Verbraucherdienst berichtete in diesem Blog bereits mehrfach über das Geschäftsgebaren der OVM Online Vertrieb Marketing GmbH. Dieses Unternehmen bietet online sogenannte „Finanz Management Pakete“ an, die für Kunden kostspielig werden können. So kann das Angebot der OVM GmbH mehr als 350,00 EUR kosten – bei einer Laufzeit von 24 Monaten.

Nun haben laut unserer Erfahrung Verbraucher unwissentlich einen Vertrag für das genannte Paket abgeschlossen, obwohl diese einen Weg aus einem möglichen Schuldenproblem suchten. So steht auf der Homepage der OVM GmbH: „Finanzen in den Griff bekommen - Raus auf dem finanziellen Durcheinander mit unserem Finanz Management Paket - 14 Tage gratis testen“.

Leider ist dies mit weiteren Kosten verbunden, da der Vertrag über die 14 Tage hinaus geht. Sollte die Forderung bzw. die Monatsraten nicht überweisen werden, kümmert sich ein Inkassobüro um die Eintreibung des Geldes. In diesem Fall die FID Inkasso GmbH, der Fränkische Inkassodienst aus Nürnberg. Dieses Inkassounternehmen ist im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen und ist demzufolge dazu berechtigt, Inkassodienstleistungen anzubieten.

Inkassoforderung für die OVM GmbH


In der uns vorliegende Zahlungsaufforderung der FID Inkasso GmbH wird die Zahlung der „längst überfälligen Forderung“ verlangt. Zur Beseitigung der Schulden werden sieben Tage eingeräumt. Das Inkassobüro weist darauf hin, dass zur Vermeidung größerer Unannehmlichkeiten und weiterer Kosten dies die letzte Möglichkeit darstellt, die Forderung einvernehmlich zu begleichen.

Die Gesamtforderung hat eine Höhe von 401,00 EUR. Der Betrag setzt sich aus unter anderem aus Schadenersatz und Inkassokosten zusammen. Des Weiteren ist ein Formular mit der Überschrift „Rückantwort“ beigelegt. Mit Ausfüllen und Rücksenden dieses Schriftstücks erkennt man die Forderung an und fragt eine Ratenzahlung an.

FID Inkasso GmbH Zahlungsaufforderung | 20.06.2017
FID Inkasso GmbH Zahlungsaufforderung | 20.06.2017



Inkassoforderungen der FID Inkasso GmbH ernst nehmen!


Lassen Sie sich nicht einschüchtern, aber ignorieren Sie keine Zahlungsaufforderungen. Selbst wenn in Internetforen häufig von „falschen Inkassos“ und dergleichen die Rede ist: eine Forderung sollte man stets prüfen. Haben Sie eventuell eine Ware erhalten oder eine Dienstleistung in Anspruch genommen, welche Sie nicht bezahlt haben? Oder haben Sie ganz einfach nur unbedarft Ihre Anschrift angegeben, weshalb die Mahnung vom Inkasso Unternehmen möglicherweise nicht berechtigt ist?

Haben Sie eine Forderung von FID Inkasso GmbH für die OVM GmbH erhalten? Verbraucherdienst e.V. hilft Betroffenen und gibt erste allgemeine Informationen unter den angegebene Kontaktmöglichkeiten.

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Mittwoch, 1. Februar 2017

Zahlungsaufforderung | National Inkasso für TechBiz24 Ltd.

Uns liegt eine Zahlungsaufforderung mit dem Betreff „Letzter Versuch“ von der National Inkasso GmbH aus Düsseldorf vor. Im Auftrag der TechBiz24 Ltd. fordert das Inkassounternehmen von einem Mitglied einen Betrag in Höhe von 148,80 EUR.

Beitragsbild: Zahlungsaufforderung  | National Inkasso für TechBiz24 Ltd.

Fast 150 EUR für einen Ratgeber


Die aktuelle Zahlungsaufforderung der Düsseldorfer National Inkasso GmbH, die uns durch einen Verbraucher bzw. ein Mitglied vorgelegt wurde, beginnt mit Drohgebärden. So lautet der Betreff „Letzter Versuch: Abwendung Ihres Gerichtsverfahrens“. Als Auftraggeber ist das Unternehmen TechBiz24 Ltd. genannt. Wir fanden im Zuge unserer Internetrecherche heraus, dass diese Firma sich für das Portal „Der Date Hacker“ verantwortlich zeigt (Stand 31.01.2017).

TechBiz24 Ltd. soll laut der Zahlungsaufforderung auch den „Ratgeber zur Heilung von Erektiler Dysfunktion“ anbieten, welchen der Verbraucher erworben haben soll. Die noch offenen Kosten belaufen sich auf eine Höhe von 148,40 EUR. Dieser Betrag soll innerhalb von 14 Tagen gezahlt werden.

Scan: National Inkasso | Techbiz24 Ltd. | 17.01.2017
National Inkasso | Techbiz24 Ltd. | 17.01.2017


National Inkasso droht mit einem Gerichtsverfahren


In dem Schreiben erklärt die National Inkasso gegenüber dem Empfänger, dass sie nun den Auftrag inne hat, „die Summe gerichtlich einzuklagen“. Dass dies höchstwahrscheinlich mit höheren Kosten verbunden wäre, folgt im nächsten Satz. Dem Empfänger wird als Option eine monatliche Ratenzahlung angeboten, infolgedessen würde das Inkassounternehmen aus Düsseldorf auf „weitere gerichtliche Maßnahmen“ verzichten.

Wir vom Verbraucherdienst e.V. berichteten schon häufig über National Inkasso. Für andere Beiträge und Informationen klicken Sie bitte auf den folgenden Link: National Inkasso GmbH Erfahrungen

Kontakt mit Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung von der National Inkasso GmbH wegen einer offenen Forderung von TechBiz24 Ltd. erhalten? Gerne können Sie sich an für allgemeine Informationen an uns wenden.

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Montag, 16. Januar 2017

Trak Music KG | Rhein Inkasso | RA Oliver Edelmaier

Ein Mitglied von Verbraucherdienst e.V. erhielt eine Zahlungsaufforderung von der Rhein Inkasso und Forderungsmanagement GmbH im Auftrag der Trak Music KG. Diese Forderung bezieht sich auf eine vorgeworfene Urheberrechtsverletzung aus dem Jahr 2010. Nachdem unser Mitglied dagegen schriftlich Widerspruch einlegte, erhielt er eine weitere Forderung von der Kanzlei Oliver Edelmaier.

Beitragsbild: Trak Music KG  Rhein Inkasso  RA Oliver Edelmaier

Rhein Inkasso: Forderung von über 500 EUR


Unser Mitglied Herr R. erhielt eine Zahlungsaufforderung, die er zur Veröffentlichung an uns weiterleitete. Das Inkassobüro Rhein Inkasso und Forderungsmanagement GmbH aus Mannheim fordert eine Summe von insgesamt 572,64 EUR. Diese Forderung beruft sich auf eine Verletzung des Urheberrechts, die 2010 stattgefunden haben soll. Rechteinhaber und Auftraggeber der Rhein Inkasso ist die Trak Music KG aus Seekirchen, Österreich.

Herr R. verfasste einen Widerspruch, den er Rhein Inkasso und Forderungsmanagement GmbH zukommen ließ. Das Mannheimer Inkassounternehmen ließ diesen Widerruf unbeachtet und schickte eine weitere Forderung. Dieses Schreiben, welches ca. drei Wochen später an Herrn R. verschickt wurde, verweist auf „weitere Schritte“ gegen Herrn, sofern nicht innerhalb der Frist gezahlt wird. Rhein Inkasso schreibt außerdem, dass bei einer Nichtzahlung die Möglichkeit gegeben ist, dass „eine Abschlagszahlung von mindestens 80,00 EUR“ geleistet werden kann. Des Weiteren heißt es „Eine evtl. Restforderung werden wir Ihnen zu gegebener Zeit mitteilen“.

Nachfolgende Forderung der Kanzlei Oliver Edelmaier


Es dauerte erneut knapp vier Wochen, bis Herr R. eine erneute Forderung im Briefkasten vorfand. Dieses Mal stammte er jedoch von der Kanzlei Oliver Edelmaier, ebenfalls aus Mannheim. Laut seines Schreibens wurde er nun bevollmächtigt die noch ausstehende Zahlung an die Trak Music KG einzufordern. Es soll die letztmalige Chance sein, ehe ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet wird.

Haben Sie auch eine Forderung von
Rhein Inkasso und Forderungsmanagement GmbH
RA Oliver Edelmaier
erhalten? Nehmen Sie Kontakt für weitere allgemeine Informationen auf.

RA Oliver Edelmaier fordert die Summe von 574,97 EUR und räumt zur Zahlung eine Frist von knapp Wochen ein. RA Edelmaier fügte dem Schreiben eine Aufstellung der Forderungen samt Zinsen und einen Antrag auf einen Ratenzahlungsvergleich bei.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie weitere Fragen zu Forderungen von Rhein Inkasso Forderungsmanagement GmbH oder Kanzlei Oliver Edelmaier? Haben Sie auch ähnliche Erfahrungen gemacht? Gerne geben wir Ihnen allgemeine Informationen via E-Mail und Telefon.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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Freitag, 23. Dezember 2016

OVM Online Vertriebmarketing GmbH | Klageandrohung


Verbraucherdienst e. V berichtete bereits in der Vergangenheit über die OVM Online Marketing GmbH und ihren Zahlungsaufforderungen. Ein Verbraucher übermittelte uns uns Schreiben der OVM Online Marketing GmbH, damit wir darüber berichten können.

Beitragsbild: OVM Online Marketing GmbH | Klageandrohung


Inhalt der Zahlungsaufforderung der OVM Online Marketing GMBH


Das Schreiben der Online Marketing GMBH ist überschrieben mit „… letzte Zahlungsaufforderung vor Klageeinreichung..“.. Der angeschriebene Verbraucher wird letztmalig aufgefordert bis zum 28.12.2016 einen Betrag in Höhe von 373,60 EUR an die OVM Online Marketing GmbH zu überweisen.

Scan: Zahlungsaufforderung | OVM Online Marketing GmbH
Zahlungsaufforderung | OVM Online Marketing GmbH 



Weiterhin heißt es:
"Sollte bis zum Fristablauf keine vollständigen  Forderungsausgleich verzeichnen können, wird die OVM Online Marketing GmbH gemäß beiliegender und bereits erstellter Klage, ihren Anspruch  gerichtlich geltend machen."

Womit begründet OVM Online Marketing GmbH ihren Anspruch?


Laut eigener Anspruchsbegründung der OVM GmbH wird Folgendes dargelegt: die OVM GmbH betreibt nach eigenen Aussagen eine Online Vertrieb und Marketing Firma, die sich neben verschiedenen Marketingdienstleistungen (wie bspw. Webdesign, Suchmaschinenoptimierung, Telefonmarketing ), auf die Erstellung von Kredit- und Finanzmanagementpaketen spezialisiert hat. Laut Aussage erhält der Kunde zunächst einen personalisierten Online-Zugang für seinen passwortgeschützten Bereich.

Scan OVM Online Marketing GmbH | Seite 1
OVM Online Marketing GmbH  | Seite 1



Anmerkung von Verbraucherdienst: es wird hier nicht von der OVM GmbH dargelegt, auf welcher URL der Kunde den personalisierten Online Zugang für seinen passwortgeschützten Bereich erhält.

Dann wird der Anspruch begründet, dass die Bestellung des Finanzmanagementpakets auf einem Bestellformular erfolgt, welches der Kunde entweder im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches unterzeichnen, sich per Post zusenden lassen und unterzeichnet per Post an die Klägerin (OVM Online Marketing GmbH) zurücksenden oder online ausfüllen und absenden kann. Der Vertrieb des Finanzmanagementpaketes erfolgt auch via externe Vertriebe.
Beweis: Vertrag über ein Kredit –Finanzmanagement Paket Anlage.

Scan: OVM Online Marketing GmbH | Seite 2
OVM Online Marketing GmbH  | Seite 2


Anmerkung von Verbraucherdienst: Ein Vertragsnachweis, durch den die Bestellung, sowie die Erteilung einer Einzugsermächtigung belegt werden soll, ist dem Klageschreiben der OVM Online Marketing GmbH nicht beigefügt.

Weitere Anmerkungen zur Klageandrohung


Es heißt weiter, die beiden Parteien sollen eine Erstvertragslaufzeit von 24 Monaten bei einem monatlichen Entgelt in Höhe von 14,90 EUR vereinbart haben. Es soll eine Wahlmöglichkeit bestanden haben, wonach das monatliche Entgelt jeweils zum 1. des Monats mittels Lastschrift eingezogen werden sollte.

Scan: OVM Online Marketing GmbH | Seite 3
OVM Online Marketing GmbH | Seite 3


Anmerkung von Verbraucherdienst e.V: ein Beleg über eine erteilte Einzugsermächtigung ist dem Schreiben ebenfalls nicht beigefügt.

Auch soll der der Kunde laut „Klageschrift“ der OVM Online Marketing GmbH über sein Widerrufsrecht belehrt worden sein.

Scan: OVM Online Marketing GmbH | Seite 4
OVM Online Marketing GmbH | Seite 4


Anmerkung von Verbraucherdienst: der Nachweis, dass eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung dem Kunden zugegangen sein soll, ist dem Klageschreiben OVM Online Marketing GmbH ebenfalls nicht beigefügt.

Kontakt zum Verbraucherdienst e.V.


Haben sie auch Erfahrung mit der OVM Online Vertriebmarketing GmbH? Gerne können Sie uns telefonisch oder per Mail für allgemeine Informationen kontaktieren.

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Freitag, 9. Dezember 2016

Condor Forderung für IntermaxGroup AG

Uns liegen gar zwei Zahlungsaufforderungen der Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH für das Schweizer Unternehmen „IntermaxGroup AG“ vor. Es geht um offene Forderungen in Zusammenhang mit der Nutzung eines Erotik-Portals im Internet.

Bild IntermaxGroup AG Condor Zahlungsaufforderung


Zahlungsaufforderung für Erotikportal-Dienstleistung


Für jeweils einen Monat wurde die Nutzung des Internet-Portals „www.versext.net“ in Rechnung gestellt. Der Verbraucher, der die Dienstleistung dieses Portals für mindestens zwei Monate genutzt haben soll, erhielt jüngst von dem Inkassounternehmen Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH aus Ludwigshafen. Diese fordern die Zahlung der noch offenen Monatsbeiträge im Auftrag der Firma IntermaxGroup AG aus der Schweiz. Dazu sichert das Inkassobüro Condor die „ordnungsgemäße Bevollmächtigung sowie Geldempfangsvollmacht“ gegenüber dem angeschriebenen Verbraucher zu.

Die IntermaxGroup AG aus der Schweiz betreibt das oben genannte Erotik-Portal und bezeichnet sich selbst als „The leading Provider of Online Adult Entertainment“.

Inkasso Condor: Zwei Forderungen auf einmal 


Der Verbraucher leitete freundlicherweise beide Zahlungsaufforderungen der Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH an uns weiter. Er erhielt beide Schreiben am selben Tag, doch beziehen sich die Forderungen für die IntermaxGroup AG auf zwei unterschiedliche Zeiträume der Nutzung für das Portal „www.versext.net“ – jeweils für Oktober und November diesen Jahres.

Bild Zahlungsaufforderung Condor


So verlangt Condor für die Nutzung des Portals pro Monat 19,95 EUR plus Verzugszinsen, Auslagen des Gläubigers und Inkassokosten in Höhe von 70,20 EUR – summa summarum rund 107 EUR. Der Betrag soll spätestens in 14 Tagen auf das angegebene Konto überwiesen werden, sonst droht Condor mit weiteren gerichtlichen Schritten.


Bild Condor Inkasso für IntermaxGroup AG

Zahlungsaufforderung erhalten? Was tun?


Sollten Sie auch eine Zahlungsaufforderung von der Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH im Auftrag der Schweizer Firma IntermaxGroup AG erhalten haben, können Sie uns gerne für weitere allgemeine Informationen kontaktieren. Empfänger einer solchen Forderung sollten nicht den Kopf in den Sand stecken und unbedingt reagieren.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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Freitag, 11. November 2016

Temy BV Inkasso – Zahlungsaufforderung mit fehlenden Angaben

Dank unserer Mitglieder und der treuen Leserschaft unseres Blogs für Verbraucherschutz ist es möglich, um über aktuell im Umlauf befindliche Schreiben zu berichten. So auch in dem Fall einer Zahlungsaufforderung der „TEMY BV INKASSO“, in der knapp 180 EUR verlangt wird.

Titelbild: Temy BV Inkasso – Zahlungsaufforderung mit fehlenden Angaben

„Letzter Mahnbescheid“ ohne Auftraggeber?


In einer uns vorliegenden Zahlungsaufforderung durch die Firma TEMY BV INKASSO, die eine Verbraucherin uns zusandte, wird behauptet, dass noch eine Zahlung offen sei. Um welche unbezahlte Dienstleistung oder welchen Vertrag es sich dabei handeln soll, wird leider nicht genannt. TEMY BV INKASSO hat laut Briefkopf den Sitz in Dortmund; abgesehen von einer Handynummer (Vorwahl 0151) sind keine weiteren Kontaktdaten vermerkt. Weder ein Ansprechpartner, noch eine E-Mail Adresse oder gar eine Homepage.

TEMY BV INKASSO – Zahlung auf ein niederländisches Konto


Der Empfängerin der Forderung, die mit „Letzter Mahnbescheid“ betitelt ist, wird vorgeworfen, dass eine „Ihnen bekannte Forderung noch nicht ausgeglichen“ wurde. Um ein gerichtliches Mahnverfahren zu vermeiden, sollte ein Betrag in Höhe von 179,53 EUR gezahlt werden. Die Zahlung soll laut des Schreibens (siehe Bild) „sofort“ gezahlt werden – eine Frist wird nicht eingeräumt.

Scan: Anschreiben TEMY BV INKASSO | 28.10.2016
Anschreiben TEMY BV INKASSO | 28.10.2016


Zu beachten ist, dass ein Mahnbescheid nicht durch ein Inkassounternehmen zugestellt wird, sondern auf Antrag des Gläubigers vom zuständigen Zentralen Mahngericht.

Die Zahlung soll auf ein niederländisches Konto erfolgen. Die Forderung setzt sich aus einer Hauptforderung bzw. den Mahnkosten zusammen. Als Zahlungsempfänger ist bloß „TEMY BV“ vermerkt.

Haben Sie auch so ein Schreiben im Postfach gefunden?


Sollten Sie auch ein Forderungsschreiben der TEMY BV INKASSO erhalten haben, können Sie sich bei uns schriftlich oder telefonisch melden, um weitere allgemeine Informationen zu diesem Thema zu erhalten. Nutzen Sie die unten aufgeführten Kontaktdaten oder unseren Meldebutton am Seitenrand.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


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Mittwoch, 9. November 2016

National Inkasso fordert für Online Branchendienst Deutschland SLU

Zwei Gewerbetreibende stellten uns Unterlagen zum Online-Verzeichnis „Online Branchendienst Deutschland S.L.U.“ zur Verfügung. Das Portal versammelt zahlreiche Adressen von Gewerbetreibenden. Die Unternehmer meldeten sich bei uns, weil sie via Cold Call kontaktiert wurden. Ein kostenpflichtiger Eintrag in dem Branchenbuch kann laut der uns vorliegenden Rechnung knapp 400 EUR kosten.

Titelbild: National Inkasso fordert für Online Branchendienst Deutschland SLU

Online Branchendienst Deutschland S.L.U. - Kontakt via Cold Call?


Ein Gewerbetreibender gab uns gegenüber an, dass ein Mitarbeiter seiner Firma von einem Telefonisten des Internet-Branchenbuchs „Online Branchendienst Deutschland SLU“ kontaktiert wurde. Dem Mitarbeiter des Gewerbetreibenden wurde laut eigener Aussage ein Branchenbucheintrag in das Online-Verzeichnis (erreichbar unter http://online-branchendienst.de/) beworben, welches er aber ablehnt haben will. Wenige Tage später erhielt die Firma eine Rechnung für 399,00 EUR. Es wurde ein Neueintrag über eine Laufzeit von 12 Monaten berechnet; der Vertrag sei fernmündlich zustande gekommen und wurde laut des Schreibens per Bandaufnahme aufgezeichnet.

Scan: Rechnung Online Branchendienst Deutschland SLU


Zahlbar ist der Betrag innerhalb von 5 Tagen. Ob ein solcher Eintrag in dieses Verzeichnis einen Betrag von 399,00 EUR wert ist, soll hier nicht bewertet werden. Online Branchendienst Deutschland SLU hat ihren Firmensitz laut des Impressums in 35100 San Bartolome de Tirajana , Las Palmas. Ein Eintrag auf dem Portal stellt die Kontaktdaten (Adresse, Telefon, E-Mail) zur Verfügung und wenige Schlagwörter, die das Unternehmen beschreiben sollen.

National Inkasso schickt Zahlungsaufforderung


Der Gewerbetreibende zahlte die Rechnung nicht. Aus diesem Grund meldete sich wenige Wochen später das Inkassounternehmen National Inkasso. Beauftragt durch Online Branchendienst Deutschland S.L.U. wird der noch offene Betrag für einen Eintrag in das dazugehörige Branchenportal verlangt. Zuzüglich der durch National Inkasso erhobenen Mahngebühren werden nun insgesamt 486,90 EUR gefordert.

Sollte der Betrag nicht gezahlt werden droht National Inkasso damit, die Forderung „unverzüglich gerichtlich geltend zu machen“.

Über das Inkassobüro aus Düsseldorf haben wir im Rahmen unserer Berichterstattung schon häufiger berichten können. Weitere Informationen zu National Inkasso entnehmen Sie unserer Homepage.

Kontakt mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie als Gewerbetreibender auch einen Cold Call von Online Branchendienst Deutschland S.L.U. erhalten? Oder erhielten Sie gar eine Zahlungsaufforderung durch National Inkasso? Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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Dienstag, 8. November 2016

Procredit Ltd. Inkasso und Forderungsmanagement fordert für Bundes-Branchenvergleich

Erneut liegt uns eine Rechnung samt Zahlungsaufforderung für ein Online-Branchenbuch vor. In diesem Fall geht es um das Verzeichnis „Bundes-Branchenvergleich“ aus 29004 Málaga, Spanien. Da die Rechnung für einen Eintrag von dem Gewerbetreibenden nicht beglichen wurde, meldete sich das Unternehmen Procredit Ltd. Inkasso und Forderungsmanagement, um das Geld beizutreiben.

Beitragsbild: Procredit Ltd. Inkasso und Forderungsmanagement fordert für Bundes-Branchenvergleich

Bundes-Branchenvergleich: Firmeneintrag für 289,90


Ein Gewerbetreibender legte uns eine Rechnung von dem Branchenbuch „Bundes-Branchenvergleich“ vor. Das Portal, aufrufbar unter „bundes-branchenvergleich.com", bietet Gewerbetreibenden die Möglichkeit, einen kostenlosen Eintrag in das Verzeichnis zu schalten. Dieser hat eine Laufzeit von 6 Monaten. Kostenpflichtig sind hingegen diejenigen Einträge, die eine längere Laufzeit aufweisen. 12 Monate wären zum einen insgesamt 289,90 EUR und 36 Monate 499,90 EUR. (Quelle: http://bundes-branchenvergleich.com/preise/, Stand 04.11.2016)

Was bekommt ein Gewerbetreibender aktuell für so einen Eintrag? Im Grunde wird die Geschäftsadresse in diesem Branchenbuch dargestellt. Weitere Vorteile, wie zum Beispiel Fotos, Videos oder Werbetexte sucht man aktuell vergebens.


Was steht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen?


In den AGB des Branchenbuchs Bundes-Branchenvergleich ist zum Vertragsabschluss zu lesen:

„Der Vertrag zwischen Anbieter und Kunde kann schriftlich, in Textform oder mündlich, insbesondere fernmündlich, geschlossen werden. Im Falle der mündlichen oder fernmündlichen Vertragsanbahnung wird der Anbieter dem Kunden in einem ersten Gespräch die von ihm angebotenen Produkte vorstellen und dabei insbesondere die eintragungsfähigen Unternehmensdaten des Kunden mit diesem besprechen; der verbindliche Vertragsabschluss erfolgt aus Qualitätssicherungsgründen in einem gesonderten Gespräch.“ (Quelle: http://bundes-branchenvergleich.com/agb/, Stand 04.11.2016)

Somit ist die Möglichkeit gegeben, dass Verträge mit Gewerbetreibenden über Cold Calling entstehen könnten. Wichtig für Gewerbetreibende ist, dass bei derartigen Vertragsabschlüssen kein Recht auf Widerruf besteht.

Zahlungsaufforderung durch Procredit Ltd. Inkasso und Forderungsmanagement


Der Gewerbetreibende, der uns die Rechnung von Bundes-Branchenvergleich vorlegte, zahlte den geforderten Betrag nicht. Aus diesem Grund erhielt er eine Forderung von Procredit Ltd. aus Düsseldorf. In diesem Schreiben weist das Unternehmen erneut darauf hin, dass für Gewerbetreibende „weder ein Rücktritts-, Kündigungs- oder Widerrufsrecht“ besteht. Sollte der Betrag nicht gezahlt werden, wird mit der Meldung bei der SCHUFA gedroht. Eine Frist, bzw. einen Zahlungstermin, ist in dem Schreiben nicht genannt.

Kontakt mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch eine Rechnung von Branchen-Branchenvergleich oder eine Zahlungsaufforderung durch die Procredit Ltd. erhalten? Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

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Montag, 7. November 2016

EDEV Media AG | Forderung von Rechtsanwalt Thomas Giesen

Eine Zahlungsaufforderung durch den Rechtsanwalt Thomas Giesen im Auftrag der Firma EDEV Media AG wurde uns von einem Verbraucher vorgelegt. Es soll ein Betrag von über 130 EUR offen sein. Zuvor war die Firma Tesch Inkasso Forderungsmanagement GmbH damit beauftragt worden, die Zahlung beizutreiben.

Titelbild: EDEV Media AG  Forderung von Rechtsanwalt Thomas Giesen

134,10 EUR werden von RA Thomas Giesen gefordert


„Ärger vermeiden – Villa Weiden“ ist auf der Homepage des Rechtsanwalts Thomas Giesen aus Frechen zu lesen. Es liegt uns eine Zahlungsaufforderung durch seine Kanzlei vor. Diese Forderung wurde an einen Verbraucher versandt, der uns dieses Schreiben vorlegte.
Der Rechtsanwalt Thomas Giesen wurde von der Firma EDEV Media AG beauftragt. Es soll noch eine Hauptforderung von 29,90 EUR offen sein. Zuzüglich zusätzlicher Kosten wie u.a. Mahnauslagen, Umsatzsteuer und Zinsen wurde ein Gesamtbetrag von 134,10 EUR gefordert. Laut des vorliegenden Schreibens war zuvor die Firma Tesch Inkasso Forderungsmanagement GmbH für die EDEV Media AG tätig, doch es wurden laut RA Giesen keine Zahlungen geleistet.

EDEV MEDIA AG betreibt das Portal „Lustagenten.de“


EDEV Media AG betreibt das Dating-Portal „Lustagenten“ und ist in Zürich ansässig. Auf der Webseite (erreichbar unter www.lustagenten.de) sind keine Preise für Nichtmitglieder einsehbar. Nur für registrierte Nutzer sind die kostenpflichtigen Bereiche des Portals nutzbar. Jedoch kommt es bereits laut den AGB bei der Anmeldung zum Vertrag. So heißt es laut EDEV Media AG: „Der Vertrag ist geschlossen, sobald der Nutzer sich erfolgreich bei der Website angemeldet hat.“ (Quelle: http://www.lustagenten.de/agb/) (Stand 03.11.2016)

Es folgte ein Vergleichsangebot


Nachdem der Verbraucher der Zahlungsaufforderung von RA Thomas Giesen nicht nachkam, erhielt er ein weiteres Schreiben, in dem ein Vergleichsangebot unterbreitet wurde. So ist dort zu lesen: „Es kann doch nicht ernsthaft Ihr Verlangen sein, die Sache immer weiter hinauszuzögern und weitere Kosten zu verursachen, die Sie im Endeffekt dann doch selber tragen müssen.“ Innerhalb von 14 Tagen sollte die Gesamtsumme von 110,00 EUR gezahlt werden.


Kontakt mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung vom Rechtsanwalt Thomas Giesen für die EDEV Media AG erhalten? Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
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Donnerstag, 20. Oktober 2016

Temy Group Forderungsmanagement | FLX EK Forderungsmanagement

Derzeit erreichen uns zahlreiche Schreiben und Anrufe von besorgten Verbrauchern bezüglich Forderungsschreiben der beiden Unternehmen TEMY GROUP FORDERUNGSMANAGEMENT und FLX EK FORDERUNGSMANAGEMENT. Hier fassen wir sämtliche uns bekannten Informationen über die Forderungen zusammen.

Temy Group Forderungsmanagement   FLX EK Forderungsmanagement

Forderungsschreiben mit auffallenden Ähnlichkeiten


Die Verwirrung unter den betroffenen Verbrauchern ist groß. Aktuell machen Forderungsschreiben die Runde, in denen ohne die Nennung eines Ursprungsgläubigers hohe Beträge gefordert werden. So wird den Empfängern vorgeworfen, dass sie „trotz zahlreicher Mahnungen“ keine Zahlungen geleistet hätten und dass folglich eine Sperrung des Kontos droht. Verfasst wurden die Forderungen von zwei unterschiedlichen Firmen, zum einen die TEMY GROUP FORDERUNGSMANAGEMENT und die FLX EK FORDERUNGSMANAGEMENT. Beide Schreiben sind – bis auf einige Unterschiede – absolut identisch.

Scan: FLX EK Forderungsmanagement
Forderungsschreiben FLX EK Forderungsmanagement | 27.09.2016


Scan: Forderungsschreiben Temy Group Forderungsmanagement
Forderungsschreiben Temy Group Forderungsmanagement | 15.10.2016


Unterschiede zwischen den beiden Forderungen


Der offensichtlichste Unterschied zwischen beiden Forderungen ist die Gestaltung des Briefkopfes. Wie auf den Bildern in diesem Beitrag ersichtlich, befindet sich jeweils links oben ein Textfeld mit entweder TEMY GROUP FORDERUNGSMANAGEMENT oder FLX EX FORDERUNGSMANAGEMENT.
Beide Schreiben wurden an unterschiedlichen Daten versandt und unterscheiden sich zusätzlich durch die geforderte Summe. TEMY GROUP fordert die Zahlung von 597,53 EUR und FLX EX eine geringeren Betrag, insgesamt 356,53 EUR.

Gemeinsamkeiten zwischen TEMY GROUP und FLX EX


Beide genannten Absender haben ihren jeweiligen Sitz unter der selben Adresse in Berlin. Auch die Telefonnummer ist identisch; es handelt sich hierbei um eine Handynummer, welche das Netz der Deutschen Telekom nutzt.
Auch gleich sind die jeweiligen Forderungsnummern, was stutzig machen könnte. Zwei unterschiedliche Schuldner dürften sich bei eine Forderung kaum eine Forderungsnummer teilen.
Unterzeichnet sich beide Briefe von einem Herrn namens „Frank Ernst“. Verbraucherdienst e.V. überprüfte auch den Barcode, der auf die Schreiben gedruckt wurde. Dahinter verbirgt sich tatsächlich eine Nummer; die Spur führt in die Türkei.

Drohung mit einer Vorpfändung


Bei den Briefen von TEMY GROUP FORDERUNGSMANAGEMENT und FLX EX FORDERUNGSMANAGEMENT ist jeweils ein Formular, welches mit „Vorpfändung“ übertitelt ist.

Scan: Vorpfändungsformular
Beigefügtes Vorpfändungsformular | 15.10.2016


Den Briefen ist zu entnehmen, dass aufgrund der „anhaltenden Zahlungsverweigerung“ keine andere Möglichkeit besteht, als „eine Vorpfändung auszubringen“.
Neben dem Vorpfändungsformular ist ein vorbereiteter Überweisungsträger anhängig, Dort sind Kontodaten zu einer Kontoverbindung in den Niederlanden zu sehen.

Kontakt mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie eine Forderung von der TEMY GROUP FORDERUNGSMANAGEMENT und/oder der FLX EX FORDERUNGSMANAGEMENT erhalten? Auch wenn hier viele Fragen bezüglich der Forderung noch offen sind, sollten Forderungsschreiben im Allgemeinen nicht unüberlegt entsorgt werden.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Montag, 10. Oktober 2016

Forderungsschreiben: D&M INV Forderungsmanagement

Uns liegt eine Forderung von einer Firma namens D&M INV Forderungsmanagement vor. In dem Schreiben wird mit einer Vorpfändung gedroht, sofern nicht ein Betrag von über 600 EUR auf ein niederländisches Konto überwiesen wird. Uns wurde das Schreiben zur Veröffentlichung von einer Verbraucherin weitergeleitet. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte zum Thema.

Beitragsbild: Forderungsschreiben D&M INV Forderungsmanagement

Forderung aus Berlin: 685,49 EUR werden verlangt


Eine Verbraucherin leitete ein Schreiben von einer Firma D&M INV Forderungsmanagement an uns weiter. Der Brief ist auf Ende September datiert und schreibt, dass „trotz zahlreicher Mahnungen Ihre Zahlungsbereitschaft nicht unter Beweis gestellt“ wurde. Für welchen Auftraggeber diese Forderung gestellt wird, ist dem Schreiben nicht zu entnehmen. Insgesamt werden 617,49 EUR für eine nicht genannte Dienstleistung verlangt.

Die Firma D&M INV Forderungsmanagement geht nicht zaghaft mit Drohungen um. So wurde der Verbraucherin in dem Brief eröffnet, dass ihr „Konto in Kürze gesperrt wird“, sie hätte dann „keine Zugriffsmöglichkeit mehr“. Zu diesem Zweck ist dem Brief ein „vorbereitetes Formular“ beigelegt. Nur eine Zahlung soll die angebliche Pfändung verhindern.

Was ist eine Vorpfändung?


Bei der Vorpfändung handelt es sich um eine Maßnahme der Zwangsvollstreckung. Das dient der Sicherung des Rangs bei der Befriedigung der Forderung. Ohne eines vollstreckbaren Schuldtitels ist eine Vorpfändung nicht möglich. Damit diese Rangordnung gewahrt bleibt, muss die Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses innerhalb eines Monats erfolgen.

Überweisung in die Niederlande


Von der Aufmachung her erinnert das Schreiben an Forderungen, die wir im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit bereits besprachen, wie unter anderem EK Flex und Fox Opper. In diesem Fall soll der Betrag von 617,49 EUR auf ein niederländisches Konto überwiesen werden. Dem Briefkopf ist jedoch zu entnehmen, dass die D&M INV Forderungsmanagement ihren Sitz in Berlin haben soll.

Ob tatsächlich noch Beträge gegenüber Dienstleistern oder Firmen noch offen waren, die eine solche Forderung rechtfertigen, kann derzeit noch nicht festgelegt werden.

Artikel-Bild: D&M INV Forderungsmanagement Anschreiben
Anschreiben | D&M INV Forderungsmanagement | 27.09.2016

Artikel-Bild: Vorpfändung D&M INV Forderungsmanagement
Vorpfändung |  D&M INV Forderungsmanagement | 27.09.2016


Kontaktmöglichkeit mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch ein Schreiben von D&M INV Forderungsmanagement erhalten? Oder ein ähnliches Formular? Wir beantworten Ihnen allgemeine Fragen zu diesem Thema. Bitte nehmen Sie Rücksicht, dass wir Ihnen keine verbindliche Wertung des Schreibens nennen können, da uns dazu noch weitere Informationen fehlen.

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Donnerstag, 8. September 2016

Warnung: Forderung der KMP Rechtsanwälte via E-Mail

Verbraucherdienst e.V. liegt eine E-Mail vor, die von einer Gewerbetreibenden an uns weiter geleitet wurde. Die KMP Rechtsanwälte fordern Geld. So heißt es in der Mail, dass eine offene Forderung im Auftrag durch die 11885 Auskunftsdienste AG geltend gemacht würde. Die Gewerbetreibende, Frau W. aus Thüringen, teilte uns in ihrer Mail auch ihren persönlichen Eindruck mit, dass es sich möglicherweise um eine „dubiose Betrugsmail“ handeln könnte. Wir schauten uns das Schreiben genauer an.

Beitragsbild: Warnung Forderung der KMP Rechtsanwälte via E-Mail

61 Minuten für 191,59 EUR


Die Gewerbetreibende Frau W. aus Thüringen staunte nicht schlecht, als sie einen Blick in ihr E-Mail Postfach warf. Ein Inkassounternehmen mit der Bezeichnung KMP Rechtsanwälte möchte gegen Frau W. eine offene Forderung geltend machen. Die Mandantin soll das Telekommunikationsunternehmen 11885 Auskunftsdienste AG in Bonn sein.

Die Gewerbetreibende soll die Dienstleistung der 11885 Auskunftsdienste AG in Anspruch genommen haben; genau genommen für ein Gespräch Mitte April von insgesamt 61 Minuten. Es werden 191,59 EUR von Frau W. für diese Nutzung verlangt. Die Frist beträgt vier Tage. Unterzeichnet wurde das Schreiben von „Robin Vymiatil“, der sich in der E-Mail als Ansprechpartner und Rechtsanwalt ausgibt.


SCHUFA Eintrag bei Nichtzahlung


Frau W. stellte uns die E-Mail freundlicherweise zur Verfügung, sodass wir weitere Angaben über den Inhalt öffentlich machen können. So lautet der Betreff dieser Mail der KMP Rechtsanwälte „Letzte Mahnung vor Einleitung gerichtlicher Schritte“ und wurde von der Mailadresse „kanzlei@kmpinkasso.de“ verschickt.

Der genannte Betrag soll auf eine Kontoverbindung der BWI Bank, Willich überwiesen werden. Als Zahlungsempfänger ist besagter Robin Vymiatil angegeben – und nicht die Kanzlei. Im Falle einer Nichtzahlung wird mit zusätzlichen Kosten und einen SCHUFA Eintrag gedroht.

Distanzierungen im Internet


Es gibt bereits zahlreiche Hinweise auf Webseiten zu lesen, die sich vom Inhalt sowie der Forderung in dieser E-Mail der KMP Rechtsanwälte distanzieren. Hier eine Auswahl:

„Zurzeit werden vermehrt E-Mails mit einer Zahlungsaufforderung verschickt. Absender ist die Firma KMP INKASSO RECHTSANWÄLTE. Diese Firma steht in keinem Zusammenhang mit unserer Firma KMP Treumania GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft.
Wir möchten uns ausdrücklich von dieser Firma distanzieren.“
Quelle: KMP Treumania GmbH, Rechtsanwaltsgesellschaft (http://www.kmp-treumania.de/)
„Bitte beachten Sie aus aktuellem Anlass folgenden Hinweis:
Daten unserer Webseite werden in betrügerischer Absicht von dem angeblichen Inkassounternehmen www.kmp-inkasso.de und www.kmpinkasso.de genutzt. Wir distanzieren uns ausdrücklich von sämtlichen E-Mails, die von diesem Inkassounternehmen versandt werden und raten allen Empfängern, auf diese E-Mails nicht zu reagieren.“
Quelle: Pohl-Sitzler Rechtsanwälte (https://www.pohl-sitzler.de).

Besucher der Webseite der KMP Rechtsanwälte (http://www.kmpinkasso.de/) könnten sich wundern. So scheint das Layout der Website nahezu komplett adaptiert worden sein – von der Homepage der Pohl-Sitzler Rechtsanwälte.

Blick auf die Homepage der KMP Rechtsanwälte


Wir schauten uns die Homepage der KMP Rechtanwälte genauer an. So soll die Kanzlei ihren Sitz in 47119 Duisburg (NRW) haben. Als Anwälte sind dort Chen Xiaoxue, Norbert Meyer, Robin Vzmlatil und Domantas Dudonis vermerkt. Letzter soll laut des Impressums auch als Rechtsanwalt in Litauen zugelassen sein. Die dort angegebene Webseite (www.kmp-inkasso.de) scheint eine zweite URL zu sein; diese scheint jedoch bei unserer Recherche gesperrt worden zu sein (Stand 08.09.2016).

Wir überprüften die auf der Homepage der KMP Rechtsanwälte hinsichtlich darauf, ob sie im Rechtsanwaltsregister (http://www.rechtsanwaltsregister.org) vertreten sind. Dort wurden wir nicht fündig. (Stand 08.09.2016)

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Dienstag, 6. September 2016

EKF Forderung droht mit Vorpfändung

Verbraucherin Frau K. aus Hessen leitete ein Dokument von „EKF Forderung“ an uns weiter, um über den Inhalt zu berichten. So verlangt die Firma aus Bremen ohne Nennung des Gläubigers eine Zahlung von mehr als 670 EUR. Um den Druck auf Frau K. zu erhöhen, wird bei Zahlungsunwilligkeit gar mit der Sperrung des Kontos gedroht.


Es soll an EK Flex BV überwiesen werden


Frau K. las unseren Bericht zu den Briefen der „EK Flex Forderungs Management“; diese Firma mit Sitz in Amsterdam forderte für eine angeblich unbezahlte Telefonsexdienstleistung gar über 5.000 EUR. In diesem Bericht taucht auch der zum Verwechseln ähnliche Name „EK Flex Forderung BV“ auf. In beiden Anschreiben jedoch war der Zahlungsempfänger EK Flex BV angegeben, sodass eine Verbindung mehr als wahrscheinlich ist.

Frau K. leitete uns die entsprechenden Dokumente der EKF Forderung weiter und ergänzte, dass sie die in dem Schreiben angegebene Telefonnummer laut eigener Aussage anrief, doch dabei feststellen musste, dass diese ungültig sei.


Ansichten des Anschreibens 


Dank der Verbraucherin Frau K. können sich nun alle interessierten Leser dieses Blog ein Bild des Anschreibens machen. EKF Forderung behauptet in dem Schreiben, dass „trotz zahlreicher Mahnungen“ keine Zahlungsbereitschaft erkennbar wäre. EKF Forderung sieht demzufolge keine andere Möglichkeit, als mit einer Vorpfändung zu drohen.

Ein solches Formular mit der Bezeichnung „Vorpfändung“ ist auch tatsächlich mit versandt worden. Dort ist sind die einzelnen Kostenpunkte samt der Gesamtforderung aufgelistet. So wird insgesamt 672,43 EUR verlangt und unter anderem die außergerichtlichen Kosten mit 284,09 EUR beziffert.

Beitragsbild: Anschreiben EKF Forderung, Bremen, 26.08.2016
Anschreiben EKF Forderung | 26.08.2016


Beitragsbild: Formular "Vorpfändung" der EKF Forderung | 26.08.2016
Formular "Vorpfändung" der EKF Forderung | 26.08.2016


Verbraucherzentrale Niedersachsen berichtet über EKF Forderung


Auch die Verbraucherzentrale Niedersachsen berichtet unter ihrer Rubrik "Vorsicht Falle" über die Schreiben von EKF Forderung.

So wird auch einen vergleichbaren Fall berichtet, in dem eine Verbraucherin nahe Oldenburg eine Zahlungsaufforderung der EKF Forderung in der gleichen Höhe von 672,43 EUR erhalten.  Auch hier lag ein „täuschend echt aussehendes Pfändungsformular“ dem Schreiben bei. Auch hier ist kein Gläubiger angegeben – es bleibt somit unbestätigt, für welchen Vertragsabschluss Beträge offen sein sollen.

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Haben Sie auch ein Schreiben von EKF Forderung erhalten? Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeit:

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Donnerstag, 21. Juli 2016

Rechtsanwaltskanzlei Bernd Rudolph für Online Branchendienst Deutschland SLU

Das Branchenbuch „Online Branchendienst Deutschland SLU“ beauftragte die Rechtsanwaltskanzlei Bernd Rudolph mit der Beitreibung offener Forderungen gegenüber einem Gewerbetreibenden. Mittlerweile liegt ein Mahnbescheid vor.

Rechtsanwaltskanzlei Bernd Rudolph für Online Branchendienst Deutschland SLU

Eintrag in ein Branchenverzeichnis für knapp 400 EUR


Im sonnigen San Bartolome de Tirajana sitzt das Branchenbuch „Online-Branchendienst Deutschland SLU“ . Das Unternehmen betreibt die Webseite online-branchendienst.de, auf der sich Gewerbetreibende eintragen können, um die Reichweite des eigenen Unternehmens zu erhöhen. Leider besteht derzeit keine Möglichkeit, sich in das genannten Branchenverzeichnis online einzutragen (Stand 20.07.2016).
Uns wurde von einem Gewerbetreibenden eine Rechnung in Höhe von 399,00 EUR von Online Branchendienst Deutschland SLU vorgelegt. Es soll laut der Rechnung ein Neueintrag mit einer Laufzeit von 12 Monaten berechnet werden. Dieser Vertrag soll fernmündlich geschlossen worden sein und automatisch auslaufen.
Zur Übersicht wurde ein Korrekturabzug für den Eintrag im Online Branchenverzeichnis Deutschland mitversandt. Dort sind nur der Geschäftsname, die Adresse samt Telefonnummer und insgesamt elf durch den Gewerbetreibenden vertriebene Produkte aufgezählt. Ob diese Dienstleistung ihr Geld wert ist, soll jeder für sich selbst entscheiden.

Rechtsanwalt Bernd Rudolph fordert für das Branchenverzeichnis


Da der Gewerbetreibende die Rechnung von 399,00 EUR nicht zahlte, folgte ca. drei Monate später eine Zahlungsaufforderung durch die Rechtsanwaltskanzlei Bernd Rudolph aus Kaiserslautern. Im Auftrag der Mandantin Online Branchendienst Deutschland SLU verlangte der Rechtsanwalt die Zahlung von insgesamt 488,44 EUR. Zu dem ursprünglich geforderten Betrag kamen weitere Mahnkosten.

Sollte dieser Betrag nicht innerhalb von 14 Tage überwiesen werden, drohte Bernd Rudolph mit einer Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens. Der Zahlungsaufforderung lag ein Antrag auf Ratenzahlung bei.

Mahnbescheid durch Antragsteller Spiegel Inkasso


Durch den Gewerbetreibenden liegt Verbraucherdienst e.V. ein gerichtlicher Mahnbescheid bezüglich der Angelegenheit mit dem Online Branchendienst Deutschland SLU vor. Der Antragsteller ist das Inkassounternehmen Spiegel Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH, der Prozessbevollmächtigte ist RA Bernd Rudolph. Zu der anfänglichen Hauptforderung kommen nun noch Verfahrenskosten, Nebenkosten und Zinsen hinzu, sodass eine Gesamtsumme von 578,05 EUR zu zahlen ist. In dem Mahnbescheid ist auch der Hinweis enthalten, dass die Forderung an den Antragsteller abgetreten bzw. auf ihn übergegangen ist. Das bedeutet im Klartext, dass die Forderung von Online Branchendienst Deutschland SLU an Spiegel Inkasso abgetreten wurde.

Artikelbild: Rechnung Online Branchendienst Deutschland SLU
Aktuelle Rechnung von Online Branchendienst Deutschland SLU | 11.10.2016


Kontaktmöglichkeit mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung von Rechtsanwalt Bernd Rudolph für das Online Branchendienst Deutschland SLU erhalten? Oder gar einen Mahnbescheid? Sie sollten dies nicht ignorieren, sonst könnte es sehr kostspielig werden. Reagieren Sie! Gerne können Sie sich für weitere allgemeine Informationen bei uns melden.

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Mittwoch, 20. Juli 2016

Akkurat Inkasso Dienst GmbH Forderung für OVM Online Vertrieb Marketing GmbH

Uns wurde eine Zahlungsaufforderung von dem Inkassounternehmen Akkurat Inkasso Dienst GmbH vorgelegt. Im Auftrag des Unternehmens OVM Online Vertrieb Marketing GmbH wird ein Betrag von über 400,00 EUR gefordert. Um diesen Betrag beizutreiben, strebt Akkurat Inkasso die Durchführung eines Außendienstbesuchs an.

Akkurat Inkasso Dienst GmbH  Forderung für OVM Online Vertrieb Marketing GmbH

Offene Forderung: Akkurat Inkasso kündigt Besuch an


Von Gera bis zum Schuldner sind es mehr als 300 km Luftlinie. Dennoch hält diese Strecke das Inkassobüro Akkurat Inkasso Dienst GmbH nicht davon ab, einen Außendienstmitarbeiter mit einer offenen Angelegenheit zu beauftragen. Es geht um einen offenen Betrag von 469,03 EUR, der im Auftrag der OVM Online Vertrieb Marketing GmbH aus Nürnberg gefordert wird.
In der vorliegenden Forderung ist der Hinweis enthalten, dass „im Falle Ihrer Abwesenheit die notwendigen Ermittlungsmaßnahmen“ vor Ort durchgeführt werden, um den Weg in ein gerichtliches Mahnverfahren zu ebnen.

Der Zahlungsaufforderung ist auch ein Teilzahlungsantrag beigelegt. Dieser soll vollständig ausgefüllt werden, um den Besuch durch den Außendienstmitarbeiter zu vermeiden.

Pflichten bei der Annahme des Teilzahlungsangebot


Mit der Abgabe des ausgefüllten Teilzahlungsangebots der Akkurat Inkasso Dienst GmbH gibt der Empfänger unter anderem folgende Erklärungen ab.


  • Abstraktes Schuldanerkenntnis: Es wird eine neue, vom ursprünglichen Schuldgrund unabhängige und selbstständige Verbindlichkeit begründet, die sich vom eigentlichen Grund- oder Kausalgeschäft löst. In diesem Fall fallen 5 Prozent Zinsen (über den Basiszins jährlich) und eine Einigungsgebühr von 81,00 EUR
  • Verjährung: Die vom Schuldner anerkannten Beträge verjähren erst nach 30 Jahren
  • Auskunftspflicht: Auskunft über Einkommens- und Vermögensverhältnisse


Wer ist die Akkurat Inkasso und wer ist die OVM GmbH?


Das für die OVM Online Vertrieb Marketing GmbH tätige Inkassobüro hat in Gera seinen Sitz. Es ist im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen und ist laut eigener Ausssage seit August 1996 als Inkassounternehmen zugelassen. Der Homepage ist zu entnehmen, dass die Schuldnerbesuche durch den Inkasso-Außendienst diskret und imageschonend bundesweit realisiert werden.

Die OVM Online Vertrieb Marketing GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg und bietet laut eigener Aussage Dienstleistungen in den Bereichen Internetmarketing, Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing an. Zusätzlich bietet das Unternehmen die Vermittlung und den Vertrieb von schufafreien Krediten an.

Update Akkurat Inkasso für OVM Online Vertriebs Marketing GmbH | Juli 2017


Update-Information: Der folgende Abschnitt beschreibt neue Erkenntnisse von Verbraucherdienst e.V. hinsichtlich versandter Zahlungsaufforderungen durch „Akkurat Inkasso Dienst GmbH“ im Auftrag der „OVM Online Vertriebs Marketing GmbH“. Der Stand dieses Abschnitts ist der 04.07.2017.

Aktuell liegt eine weitere schriftliche „Forderungssache“ vor, die laut Betreff auf ein „Telefonat vom heutigen Tag“ verweist. Das Schreiben von Akkurat Inkasso richtet sich an einem Verbraucher, der ein „Kredit-Finanz Management Paket“ bei der OVM Online Vertrieb Marketing GmbH bestellt haben soll. Dieses Produkt kostet insgesamt 357,60 EUR und wird in Monatsraten zu 14,90 EUR monatlich (Laufzeit: 24 Monate, 14 Tage gratis testen) berechnet.

Akkurat Inkasso für die OVM Online Vertrieb Marketing GmbH
Akkurat Inkasso für die OVM Online Vertrieb Marketing GmbH | 21.06.2017

Bestellbestätigung OVM Online Vertrieb Marketing GmbH
Bestellbestätigung OVM Online Vertrieb Marketing GmbH | 19.09.2016


Der Forderung ist ein „Teilzahlungsangebot“ beigelegt. Dort sind unter anderem die genannten Punkte wie „Abstraktes Schuldanerkenntnis“ und „Vereinbarung über die Verjährung“ aufgeführt.

Akkurat Inkasso Dienst GmbH Teilzahlungsangebot
Akkurat Inkasso Dienst GmbH Teilzahlungsangebot 

Wir berichteten bereits über das Finanzmanagement-Paket der OVM GmbH in Rahmen dieses Blogs. Das Angebot wird „Finanz Management Paket - Gratis 14 Tage testen - Vorteile nutzen!“ beworben. Jedoch sollte man die Allgemeinen Geschäftsbedingungen in diesem Fall besonders gut lesen. Sollte ein Interessent die AGB außer Acht lassen, könnte die Folge ein teurer Vertrag werden. So schreibt das Unternehmen:


  • „Mit Uebersendung dieses Formulars/Bestellung , auch auf elektronischem Wege, an die OVM - Online Vertrieb Marketing GmbH, Karl Grillenberger Str. 1, 90402 Nuernberg, machen Sie ein rechtlich bindendes Angebot auf Abschluss eines Vertrages. Der Vertrag kommt erst durch ausdrueckliche schriftliche Bestaetigung durch die OVM GmbH zustande. Diese Bestaetigung erfolgt nach Eingang Ihres Formulars automatisch per E-Mail, die sowohl diese AGB als auch die Widerrufsbelehrung enthaelt. Damit ist der Vertrag rechtsverbindlich zustande gekommen.“
  • „Der Vertrag wird zunaechst fuer einen Zeitraum von 24 Monaten geschlossen und kann mit einer Kuendigungsfrist von 3 Monaten vor Ablauf der Vertragsdauer gekuendigt werden. Die Kuendigung muss schriftlich erklaert werden. Wird die Kuendigung des Vertrages nicht form- und fristgerecht von einer Partei erklaert, verlaengert sich der Vertrag automatisch jeweils um 12 Monate.“


QUELLE: http://www.ovmgmbh.de/Finanzmanagementpaket/agb_ovm_gmbh.html, Stand 04.07.2017

Demzufolge ist die Möglichkeit gegeben, dass ein Mensch auf der Suche nach finanzieller Unterstützung in Form eines Kredits in eine noch tiefere Schuldenspirale gerät.

Update-Ende.


Kontaktmöglichkeit mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung von Akkurat Inkasso Dienst GmbH für die OVM Online Vertrieb Marketing GmbH erhalten? Wird von Ihnen auch die Zahlung von noch offenen Beträgen verlangt? Gerne können Sie sich für weitere allgemeine Informationen bei uns melden.

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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Inkasso Marco Braun GmbH – Forderung für Telefonbuchverlag GmbH

Ein Gewerbetreibender leitete ein Schreiben von der Inkasso Marco Braun GmbH an uns weiter, damit wir darüber berichten können. Diese Forderung wurde im Auftrag der Telefonbuchverlag GmbH versandt. Insgesamt sollen die laut dem Schreiben noch offenen Kosten für einen Eintrag in ein Branchenbuch in Höhe von nahezu 1.000 EUR gezahlt werden.

Inkasso Marco Braun GmbH – Forderung für Telefonbuchverlag GmbH

Inkasso Marco Braun GmbH fordert die umgehende Zahlung


Das Inkassobüro mit dem Namen Inkasso Marco Braun GmbH soll seinen Sitz in einem Bürokomplex an der Ulmenstraße in Frankfurt am Main haben. Von dort aus verschickte es eine Zahlungsaufforderung im Auftrag des Branchenverzeichnisses Telefonbuchverlag GmbH. Laut des Schreibens sollen die Dienstleistungen „Firmendarstellungen im Internet“ und „Suchmaschinenoptimierung“ die Dezember 2014 in Rechnung gestellt wurden, noch nicht beglichen worden sein.

Insgesamt verlangt Inkasso Marco Braun GmbH die Zahlung von 945,13 EUR von dem Gewerbetreibenden. Die Forderungsaufstellung ist dem Schreiben entnehmbar. So setzt sich der Betrag unter anderem aus „Forderung der Business Marketing“ (666,65 EUR) und Bearbeitungsgebühren (153,80 EUR) zusammen.
Der Betrag soll innerhalb von 10 Tagen auf eine spanische Kontoverbindung überwiesen werden.

Inkasso Marco Braun bietet darüber hinaus einen Vergleich an. So soll innerhalb der laufenden Kalenderwoche der Betrag in Höhe von 845,13 EUR – also 100,00 EUR weniger – überwiesen werden, damit die Forderung gegenüber des Mandanten als abgegolten wirkt.

Forderung für Business Marketing – Telefonbuchverlag GmbH


Zwar wird der Auftraggeber Telefonbuchverlag GmbH in dem Schreiben von Inkasso Marco Braun GmbH genannt, jedoch nicht das Branchenverzeichnis, in dem der Gewerbetreibende einen Eintrag haben soll. In der Forderungsaufstellung fiel auf, dass von einer „Forderung der Business Marketing“ die Rede war. Über ein Branchenbuch mit ähnlichen Namen („Business Marketing S.L.U.“) konnten wir bereits im Rahmen unseres Verbraucherblogs berichten. Diese betreiben von Gran Canaria aus das Branchenverzeichnis „unternehmerdaten.com“. Verbraucherdienst e.V. besuchte dieses Onlineverzeichnis, um den Firmeneintrag des Gewerbetreibenden zu überprüfen. Wir konnten trotz mehrfacher Suche keinen Eintrag finden.

Auch konnten wir keinen Eintrag im Rechtsdienstleistungsregister (Rechtsdienstleistungsregister.de, RDG) bezüglich Inkasso Marco Braun GmbH finden. Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Firma um kein eingetragenes deutsches Inkassounternehmen handeln muss, sondern dass "Inkasso" einen Teil des Firmennamens darstellen könnte. Somit muss unter Umständen auch kein Eintrag im RDG zu finden sein.

Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung erhalten?


Sollten Sie als Gewerbetreibender auch ein Schreiben von dem Inkasso Marco Braun GmbH im Briefkasten vorfinden, können Sie sich gerne für weitere allgemeine Informationen an uns wenden. Oder haben Sie Erfahrungen mit dem Branchenbuch der Business Marketing (Telefonbuchverlag GmbH) aus Gran Canaria? Nutzen Sie die folgenden Kontaktoptionen.

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Montag, 13. Juni 2016

Impex Collect OMG | Zahlungsaufforderung aus Wien

Die Firma „IMPEX COLLECT OMG“ verschickte an ein Mitglied von Verbraucherdienst e.V. eine Zahlungsaufforderung. Aus diesem Schreiben geht hervor, dass 259,40 EUR an einen Zahlungsempfänger namens „OMG IMPEX BV“ überwiesen werden sollen – auf ein holländisches Konto. Was hat es damit auf sich?

Impex Collect OMG  Zahlungsaufforderung aus Wien

Wer ist die IMPEX COLLECT OMG?


Es ist nicht die erste uns vorliegende Zahlungsaufforderung, die mit dem Betreff „Letzte Mahnung“ überschrieben ist. In diesem Fall ist das Schreiben von einem Unternehmen namens „IMPEX COLLECT OMG“ welche die Zahlung einer „bekannten Forderung“ der „OMG IMPEX BV“ veranlassen will. Diese Forderung wurde uns von einem Mitglied unseres Vereins vorgelegt, um darüber zu berichten.

Anhand des Schreibens ist zu erkennen, dass die IMPEX COLLECT OMG ihren Sitz in 1010 Wien, Österreich haben soll. Unter dieser Adresse befindet sich laut unserer Recherche ein Business-Center, welches die Vermietung virtueller Büros anbietet. Unter der angegebenen Rufummer ist bei einem Test-Anruf niemand erreichbar (Stand 07.06.2016) und die Emailadresse wurde kostenfrei bei Google („Gmail“) registriert. Viel mehr konnten wir über IMPEX COLLECT OMG nicht in Erfahrung bringen. Es gibt keinen Eintrag im deutschen Rechtsdienstleistungsregister, in dem unter anderem sämtliche Inkassounternehmen vermerkt sind, die berechtigt sind, Inkasso-Dienstleistungen zu betreiben (Stand 07.06.2016).

Was wird in dem Schreiben gefordert?


Was fordert IMPEX COLLECT OMG? Der Empfänger des Schreibens soll laut des Schreibens eine Forderung noch nicht bezahlt haben. Dieses Schreiben soll als „letzter Versuch“ angesehen werden, damit weitere Kosten erspart bleiben. Das Unternehmen fordert insgesamt 259,40 EUR. Dieser Betrag soll auf ein Konto in Holland überwiesen werden. Zahlungsempfänger ist die OMG IMPEX BV. Auch über diese Firma gibt es kaum Informationen Fündig wurden wir nur bei dem Portal „Tellows“, welche die Nummer des Unternehmens OMG IMPEX BV aufgelistet hat.

Sollte die Forderung nicht „sofort nach Erhalt des Schreibens“ beglichen werden, wird laut des Schreibens der ungenannten Mandantin empfohlen, ein gerichtliches Mahnverfahren einzuleiten.

Impex Collect OMG - Zahlungsaufforderung
Schreiben der Impex Collect OMG | 27.05.2016

Was sollen Empfänger eines solchen Schreibens tun?


Allgemein lässt sich sagen, dass Zahlungsaufforderungen nicht einfach in den Mülleimer landen sollten, nur weil einem die Forderung schleierhaft vorkommt. Viel mehr sollte geprüft werden, ob die geforderte Summe zum Beispiel aus einem gültigen Vertragsverhältnis entstanden sein könnte. Ob dies bei den Schreiben der IMPEX COLLECT OMG der Fall ist, lässt sich an dieser Stelle nicht beantworten.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


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