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Freitag, 24. Mai 2019

VENTERA Forderungsmanagement fordert für unbezahlte Erotikdienstleistung

Eventuelle Scham wird von dem Absender „VENTERA Forderungsmanagement“ als Druckmittel genutzt, um Geld einzutreiben. Ein Betrag in Höhe von 270,00 EUR soll auf ein tschechisches Konto überwiesen werden, weil eine offene Rechnung für die Nutzung eines Telefonsex-Services bestehen soll. Ist diese Forderung rechtens?

Titel: VENTERA Forderungsmanagement fordert für unbezahlte Erotikdienstleistung


VENTERA Forderungsmanagement: Überweisung in die Tschechei


Auf den ersten Blick könnte es sich um eine seriöse Forderung handeln: „VENTERA Forderungsmanagement“ gibt an, dass sie bevollmächtigt und beauftragt wurden, um eine noch offene Forderung beizutreiben. Wer die Firma mit Sitz in der Tschechei jedoch beauftragte, bleibt dem Empfänger solcher Forderungen unbekannt. Angeblich seien die Kosten durch die Nutzung von einem „Telefonsex-Service“ nicht beglichen worden, es handelt sich hierbei um die Summe von 90,00 EUR.

Zuzüglich anfallender Mahnkosten, Bearbeitungspauschalen und weiteren Kosten wird letztendlich ein Betrag in Höhe von 270,00 EUR verlangt. Zahlbar ist der Betrag innerhalb von 10 Tagen ab Zustellung des Schreibens. Diese Summe ist auf ein tschechisches Konto zu überweisen.

Scan: Zahlungsaufforderung VENTERA Forderungsmanagement / Mai 2019
Zahlungsaufforderung VENTERA Forderungsmanagement / Mai 2019

Ist diese Forderung rechtens?


VENTURA Forderungsmanagement ist derzeit nicht im deutschen Rechtsdienstleistungsregister (Stand 24.05.2019) eingetragen. Somit ist der Absender solcher Forderungen nicht berechtigt, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten oder durchzuführen. Betroffene, die nachweislich keine solchen Telefonsex-Dienstleistungen in Anspruch nahmen, müssen diese Forderung nicht bezahlen.

Wie sollte man auf so eine Forderung reagieren?


Wichtig: Berechtigte Inkassoforderungen sollten niemals ignoriert oder gar im Papierkorb landen. Die Folgen wären kostspielig, so könnten ein gerichtlicher Mahnbescheid oder gar ein Vollstreckungsbescheid die Folgen sein. Es ist also zu empfehlen, solche Schreiben auf ihre Richtigkeit zu prüfen.

Nun ist es so, dass es in der Vergangenheit häufiger zu unberechtigten Forderungen durch vermeintliche Inkassounternehmen kam. Betroffene Verbraucher haben die Möglichkeit, erhaltene Zahlungsaufforderungen selbst zu prüfen:

  • Sind folgende Angaben vorhanden? Firma des Auftraggebers, Forderungsgrund, Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses?
  • Hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, aber die Bankverbindung weist ins Ausland?
  • Überhöhte Inkasso-Gebühren?
  • Ist der Inkassodienstleister in Deutschland (Überprüfbar auf rechtsdienstleistungsregister.de) registriert?

Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens VENTERA Forderungsmanagement erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Weitere Forderungen mit Androhung einer "Zwangsvollstreckung"

Vor kurzem berichteten wir noch über Zahlungsaufforderungen durch die E.B. Inkasso, in denen Empfänger zu einer Überweisung von 290,00 EUR innerhalb von drei Werktagen aufgefordert wurden. Mittlerweile liegen zwei weitere Schreiben mit nahezu identischem Inhalt vor - und zwar von einer "E.S. Company" und einer "I.E. Company".

Titel: E.S. Company / I.E. Company: Weitere Forderungen mit Androhung einer "Zwangsvollstreckung"

Drohung einer Zwangsvollstreckung bei Nichteinhaltung der Zahlungsfrist


Die I.E. Company und die E.S. Company verschicken derzeit Forderungen, die inhaltlich an die E.B. Inkasso erinnern, über die wir kürzlich berichteten. So teilen die Absender mit, dass sich „in der Bundesrepublik Deutschland mehrere Klagen von verschiedenen Gewinn- und Zeitschriftenverlagen gesammelt haben“ sollen. Genannt werden hier u.a. EuroMillions, Europlus69 und Jackpot AG. Diese sollen sämtliche in Verzug befindliche Zahlungen ihrer Kunden an die Absender I.E. Company (Stuttgart) und E.S. Company (Hamm) abgetreten haben.

290,00 EUR: Brief identisch zu bereits bekannten Schreiben


Zu diesem Zweck werden vermeintlich ehemalige Kunden zur Zahlung von noch offenen Kosten mit einer Gesamthöhe von 760,00 EUR (zusammengesetzt aus Hauptforderung, Mahnkosten und vorgerichtlichen Inkassokosten) aufgefordert. Sollte der Empfänger jedoch innerhalb von drei (!) Tagen ein Vergleichsangebot von 290,00 EUR zahlen, so würde ein scheinbar bereits eingeleitetes gerichtliches Mahnverfahren eingestellt.

Bei einer Zahlung innerhalb der genannten Frist soll laut der E.B. Inkasso sämtliche Daten aus allen Online-Systemen gelöscht werden und somit Kontaktaufnahmen durch Gewinnspielverbände unterbunden werden. Wird die Frist jedoch nicht eingehalten, so wird die Gesamtforderung von 760,00 EUR sofort fällig. In so einem Fall würde es laut des Schreibens auch zu einer Beauftragung eines Gerichtsvollziehers oder gar einer Zwangsvollstreckung bzw. Pfändung kommen.

Scan: Mahnung E.S. Company / Mai 2019
Mahnung E.S. Company / Mai 2019

Scan: Mahnung I. E. Company / Mai 2019
Mahnung I. E. Company / Mai 2019


Sind die Forderungen rechtens?


Empfänger solcher Forderungen sollten beachten: derzeit sind keine Unternehmen mit der Bezeichnungen "I.E. Company" oder "E.S. Company" im Rechtsdienstleistungsregister (Stand: 23.05.2019) eingetragen. Das bedeutet, dass diese Firmen unter Umständen nicht dazu berechtigt sind, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten oder durchzuführen. Die Zahlung soll auf ein Konto in Litauen erfolgen. Berechtigte Inkassoschreiben sollte man als Schuldner jedoch immer ernst nehmen. Reagieren sollten Verbraucher erst recht, wenn ein offizieller Mahnbescheid vom Amtsgericht kommt.

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Freitag, 17. Mai 2019

„Ankündigung Zwangsvollstreckung“: E.B. Inkasso verschickt Forderungen

In 47807 Krefeld findet sich das Unternehmen E.B. Inkasso, die in ihren Schreiben mit Formulierungen wie „Beauftragung eines Gerichtsvollziehers“ oder „Zwangsvollstreckung“ Empfängern Sorgen bereiten.

Titel: „Ankündigung Zwangsvollstreckung“: E.B. Inkasso verschickt Forderungen

Drohung einer Zwangsvollstreckung durch E.B. Inkasso


So teilt das Krefelder Unternehmen mit, dass sich „in der Bundesrepublik Deutschland mehrere Klagen von verschiedenen Gewinn- und Zeitschriftenverlagen gesammelt haben“ sollen. Genannt werden hier u.a. EuroMillions, Europlus69 und Jackpot AG. Diese sollen sämtliche in Verzug befindliche Zahlungen ihrer Kunden an die E.B. Inkasso abgetreten haben.

290,00 EUR: Vergleichsangebot gilt drei Tage


Zu diesem Zweck werden vermeintlich ehemalige Kunden zur Zahlung von noch offenen Kosten mit einer Gesamthöhe von 760,00 EUR (zusammengesetzt aus Hauptforderung, Mahnkosten und vorgerichtlichen Inkassokosten) aufgefordert. Sollte der Empfänger jedoch innerhalb von drei (!) Tagen ein Vergleichsangebot von 290,00 EUR zahlen, so würde ein scheinbar bereits eingeleitetes gerichtliches Mahnverfahren eingestellt.

Bei einer Zahlung innerhalb der genannten Frist soll laut der E.B. Inkasso sämtliche Daten aus allen Online-Systemen gelöscht werden und somit Kontaktaufnahmen durch Gewinnspielverbände unterbunden werden. Wird die Frist jedoch nicht eingehalten, so wird die Gesamtforderung von 760,00 EUR sofort fällig. In so einem Fall würde es laut des Schreibens auch zu einer Beauftragung eines Gerichtsvollziehers oder gar einer Zwangsvollstreckung bzw. Pfändung kommen.

Scan: Mahnung E.B. Inkasso / Mai 2019
Mahnung E.B. Inkasso / Mai 2019

Ist diese Forderung rechtens?


Empfänger einer solchen Forderung sollten beachten: derzeit ist kein Unternehmen mit der Bezeichnung E.B. Inkasso im Rechtsdienstleistungsregister (Stand: 16.05.2019) eingetragen. Das bedeutet, dass diese Firma unter Umständen nicht dazu berechtigt ist, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten oder durchzuführen. Die Zahlung auf ein Konto in Litauen erfolgen. Berechtigte Inkassoschreiben sollte man als Schuldner jedoch immer ernst nehmen. Reagieren sollten Verbraucher erst recht, wenn ein offizieller Mahnbescheid vom Amtsgericht kommt.

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Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren. Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

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Montag, 6. Mai 2019

Plus Expert Inkasso für TOP100 GEWINNSPIELE und EUROJACKPOT 49

Zahlreiche Empfänger von Zahlungsaufforderungen durch den Absender „Plus Expert Inkasso“ haben uns kontaktiert. So verlangt die Firma mit Sitz in Düsseldorf die Zahlung von mehr als 270 EUR, da noch offene Kosten aus einem Dienstleistungsvertrag bestehen sollen.

Titel: Plus Expert Inkasso für TOP100 GEWINNSPIELE und EUROJACKPOT 49


Die Düsseldorfer Firma Plus Expert Inkasso fordert Geld


In Düsseldorf soll ein Unternehmen mit dem Namen Plus Expert Inkasso ihren Sitz haben. So erhielten mehrere Betroffene Post von dieser Firma. Plus Expert Inkasso gibt dem Empfänger gegenüber an, dass offene Beträge aus einer telefonischen Anmeldung bei „TOP100 GEWINNSPIELE und EUROJACKPOT 49“ bestehen würden. Es handelt sich hierbei um eine Summe in Höhe von 276,76 EUR.

Weiter heißt es: „Aufgrund Ihrer anhaltenden Zahlungsverweigerung sehen wir keine andere Möglichkeit, als bei Ihrer Bank eine Vorpfändung anzubringen. Das Formular ist bereits vorbereitet! Ihr Konto wird in Kürze gesperrt“.

Drohung mit Vorpfändung


Als zweite Seite ist dem Schreiben eine Seite mit der Überschrift „Vorpfändung“ anhängig, auf der die Gesamtforderung aufgelistet ist. Neben der Gesamtsumme sind dort unter anderem die außergerichtlichen Kosten und Zinsen als Anspruch genannt.

Um eine Sperrung des Konts zu verhindern, soll innerhalb von sieben Tagen ein Betrag in Höhe von 279,76 EUR überwiesen werden. Zu diesem Zweck ist auf der zweiten Seite des Schreibens ein vorab ausgefüllter Zahlschein zu finden. Dort wird anhand der Kontodaten ersichtlich, dass der Empfänger des Schreibens die geforderte Summe auf ein griechisches Konto einzahlen soll – Zahlungsempfänger ist „PLUS EXPERT AG“.

Scan: Forderung Plus Expert Inkasso / Seite 1 / April 2019
Forderung Plus Expert Inkasso / Seite 1 / April 2019

Forderung Plus Expert Inkasso / Seite 2 / April 2019


Kein Eintrag im Rechtsdienstleistungsregister


Neben mehrerer Schreibfehler fällt auf, dass keinerlei Angaben zum Auftraggeber gemacht wurden. Dabei sind solche Angaben bei seriösen Inkassoschreiben zu erwarten. Was ist der Forderungsgrund bzw. wer ist Vertragspartner/Gläubiger, der Plus Expert Inkasso auftragt haben soll? Das bleibt im Dunkeln. Des Weiteren ist auch fraglich, ob der genannte Rechtsanwalt „Dr. Michael Kunt“ tatsächlich existiert. Wir prüften im deutschen Rechtsdienstleistungsregister, ob ein Inkassounternehmen mit diesem Namen registriert ist. Zum aktuellen Stand ist das nicht der Fall.

Hilfe bei Inkassoforderungen


Haben Sie auch einen Brief von „Plus Expert Inkasso“ erhalten? Auch wenn es sich hierbei um keinen eingetragenen Inkassodienstleister handelt, sollte man gerechtfertigte Zahlungsaufforderungen unbedingt ernst nehmen und nicht ignorieren! Es könnte sonst zu kostspieligen Folgen kommen, die sogar einen Eintrag ins Schuldnerverzeichnis bedeuten könnten. Wir bieten allgemeine Informationen zu diesem Thema sowie über Inkassoforderungen. Nehmen Sie Kontakt auf:

0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

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Mahnung von der E.S. Group aus Hamm

Fast täglich wenden sich besorgte Verbraucher bei uns, weil sie eine Zahlungsaufforderung im Briefkasten vorfanden, in der jede Menge Geld verlangt wird. Aktuell sind die Forderungen einer E.S. Group, die Beitragszahlungen jener Kunden einfordert, die sich laut eigener Aussage bei verschiedenen Gewinn- und Zeitschriftenverlagen im Zahlungsverzug befinden. Haben Sie auch so ein Schreiben erhalten? Hier erfahren Sie mehr.

Titel: Mahnung von der E.S. Group aus Hamm

E.S. Group – Forderung für verschiedene Gewinn- und Zeitschriftenverlage


Eine Verbraucherin namens Frau H. wandte sich mit einer Zahlungsaufforderung an uns. In diesem Schreiben von der E. S. Group aus Hamm werden für eine „kostenpflichtige Dienstleistung“ insgesamt 760,00 EUR verlangt. Es wird aber auch ein Vergleichsangebot in Höhe von 290,00 EUR eingeräumt, sofern man innerhalb der nächsten drei Tage zahlt. Zahlt man nicht, droht laut des Schreibens ein gerichtliches Mahnverfahren mit allem Drum und Dran: Besuch des Gerichtsvollziehers, Zwangsvollstreckung und die Pfändung zukünftiger Rentenansprüche.

Zur Beruhigung: Die E.S. Group aus Hamm ist derzeit nicht im offiziellen Rechtsdienstleistungsregister gelistet. Somit darf das Unternehmen in Deutschland keine Inkassodienstleistungen anbieten oder durchführen.

Scan: Forderung E.S. Group / April 2019
Forderung E.S. Group / April 2019

Wie sollte man auf so eine Forderung reagieren?


Wichtig: Berechtigte Inkassoforderungen sollten niemals ignoriert oder gar im Papierkorb landen. Die Folgen wären kostspielig, so könnten ein gerichtlicher Mahnbescheid oder gar ein Vollstreckungsbescheid die Folgen sein. Es ist also zu empfehlen, solche Schreiben auf ihre Richtigkeit zu prüfen.

Nun ist es so, dass es in der Vergangenheit häufiger zu unberechtigten Forderungen durch vermeintliche Inkassounternehmen kam. Betroffene Verbraucher haben die Möglichkeit, erhaltene Zahlungsaufforderungen selbst zu prüfen:



  • Sind folgende Angaben vorhanden? Firma des Auftraggebers, Forderungsgrund, Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses?
  • Hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, aber die Bankverbindung weist ins Ausland?
  • Überhöhte Inkasso-Gebühren?
  • Ist der Inkassodienstleister in Deutschland (Überprüfbar auf rechtsdienstleistungsregister.de) registriert?


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens E.S. Group erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Donnerstag, 11. April 2019

Erfahrungen mit dem Portal „SeitensprungArea.com“ der Cyberservices B.V.

Ein Mitglied unseres Vereins teilte uns schriftlich seine Erfahrungen mit dem Datingportal „SeitensprungArea.com“ mit. Obwohl er sich laut eigener Aussage nicht auf der Seite registrierte, erhielt er eine Zahlungsaufforderung durch die Rechtsanwälte Friedrich Fix und Rüdiger Mosebach aus Hamburg.

Titel: Erfahrungen mit dem Portal „SeitensprungArea.com“ der Cyberservices B.V.


Was ist SeitensprungArea?


„Auch unterwegs nichts mehr verpassen und jederzeit chatten und flirten“, heißt es auf der Datingwebsite „SeitensprungArea.com“. Betrieben wird die Seite von der Firma Cyberservices B.V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande. Zwar ist eine kostenlose Registrierung für interessierte Nutzer möglich, jedoch werden auch kostenpflichtige Dienstleistungen angeboten. Dazu zählt zum Beispiel der Versand von elektronischen Nachrichten, was nur im Rahmen des kostenpflichtigen Dienstes angeboten wird. Cyberservices B.V. weist innerhalb ihrer AGB darauf hin, dass auf dem Portal eigens erstellte Profile genutzt werden – mit denen keine Treffen möglich sind. Das bedeutet ebenfalls, dass es sich bei den auf der Seite dargestellten Personen nicht um echte Mitglieder handeln muss; diese werden ausschließlich zu „illustrativen Zwecken“ genutzt.

Zahlungsaufforderung durch Fix und Mosebach


Herr N. ist Mitglied vom Verbraucherdienst und teilte uns kürzlich seine Erfahrungen mit dem genannten Portal mit. Er erhielt eine Zahlungsaufforderung von den Rechtsanwälten Friedrich Fix und Rüdiger Mosebach aus Hamburg, die von der Cyberservices B.V. beauftragt wurden. So soll sich Herr N. laut der Rechtsanwälte aus Hamburg auf der Seite „seitensprungarea.com“ nicht nur angemeldet, sondern auch Leistungen in Anspruch genommen haben. Von ihm wurde die Zahlung einer Summe in Höhe von 137,40 EUR gefordert. Herr N. reagierte nicht auf die Zahlungsaufforderung. Daraufhin wurde er erneut von Friedrich Fix und Rüdiger Mosebach zur Zahlung aufgefordert – zuzuglich Anwaltgebühren in Höhe von 40,46 EUR. Herrn N. ist laut eigener Aussage die Webseite „seitensprungarea.com“ nicht bekannt und demzufolge soll er sich dort niemals registriert haben.

Weitere Portale der Cyberservices B.V.


Das Unternehmen aus Holland betreibt noch weitere Datingportale. Aktuell sind uns folgende Seiten bekannt (Stand: 10.04.2019)


  • diskretetreffen.com
  • youpornclub.de
  • lustdate.com
  • sexinserat.com
  • datingarea.eu
  • fuckdatearea.com
  • affaire.com


Hilfe bei SeitensprungArea.com / Cyberservices B.V.


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung von den Rechtsanwälten Friedrich Fix und Rüdiger Mosebach im Auftrag der Cyberservices B.V. erhalten? Oder haben Sie allgemeine Fragen zu Datingportalen? Sie können den Verbraucherdienst e.V. per E-Mail oder am Telefon kontaktieren.

Allgemeine Infos erhalten Sie telefonisch:

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oder per E-Mail:

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Montag, 8. April 2019

„Vollstreckung.NRW“: Neue Forderungen der Euro Collect GmbH, Monheim

Das Inkassounternehmen Euro Collect GmbH ist wahrlich kein neues Thema für uns; mehrere Beiträge auf unserem Blog beschreiben Erfahrungen mit dieser Firma. Mittlerweile mit Sitz in Monheim verschickt das Unternehmen Zahlungsaufforderungen, auf denen „Vollstreckung.NRW“ zu lesen ist.

Titel: „Vollstreckung.NRW“: Neue Forderungen der Euro Collect GmbH, Monheim

Euro Collect GmbH versendet letzte außergerichtliche Zahlungsaufforderung


Das Öffnen eines Briefes von der Euro Collect GmbH birgt aktuell das Risiko, einen ordentlichen Schrecken eingejagt zu bekommen. Auslöser ist der Schriftzug „Vollstreckung.NRW“, der in großen Lettern über derzeit versandten Zahlungsaufforderungen zu lesen ist. Uns liegen mehrere dieser Schreiben vor, die uns freundlicherweise von betroffenen Verbrauchern zum Zweck der Berichterstattung zur Verfügung gestellt wurden.

Es handelt sich hierbei um eine „letzte außergerichtliche Zahlungsaufforderung“ von Euro Collect GmbH, in der bereits im ersten Absatz darauf hingewiesen wird, dass es sich um ein zugelassenes Inkassounternehmen handeln würde. Das ist tatsächlich der Fall; die Firma aus Monheim (ehemals Düsseldorf) ist demzufolge berechtigt, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten und durchzuführen.

Drohung mit Vollstreckung?


Jedoch fehlt in der vorliegenden Zahlungsaufforderung der Euro Collect GmbH die Angabe, wer der Auftraggeber ist, bzw. um welchen ursprünglichen Vertrag es sich handeln soll. Da es sich um ein Folgeschreiben handelt, wurde möglicherweise auf die Nennung verzichtet. Stattdessen wurde über dem Schreiben „Vollstreckung.NRW“ gedruckt, was bei Empfängern unter Umständen Druck erzeugen kann. Auch im weiteren Textverlauf wird mit weiteren gerichtlichen Maßnahmen gedroht, sofern eine Zahlung ausbleibt. Von einem gerichtlichen Mahnverfahren, über eine Zwangsvollstreckung bis hin zum Erlass eines Haftbefehls wird gedroht, sofern eine Zahlung nicht innerhalb der genannten Frist erfolgt.

Scan: Vollstreckung.NRW / Euro Collect GmbH / März 2019
Vollstreckung.NRW / Euro Collect GmbH / März 2019


Gefordert wird der Betrag in Höhe von 181,30 EUR. Der Mandant der Euro Collect GmbH wird im ersten Schreiben genannt: die VeriPay B.V. über die wir auch schon berichteten. Update 12.04.2019: Wie bei weiteren Recherchen festgestellt wurde, handelt es sich bei "Vollstreckung.NRW" ebenfalls um eine URL-Weiterleitung, die auf die Homepage der Euro Collect führt. Update Ende. 

Hilfe bei „Vollstreckung.NRW“ / Euro Collect GmbH


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung von der Euro Collect GmbH erhalten? Oder haben Sie allgemeine Fragen zu Veripay BV? Sie können den Verbraucherdienst e.V. per E-Mail oder am Telefon kontaktieren.

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Donnerstag, 31. Januar 2019

EFA Euro Accounting GmbH fordert für Veripay BV

Bereits mehrfach berichtete Verbraucherdienst über die Veripay BV, die zuletzt für den Vertrieb von Krediten und Kreditkarten verantwortlich war. Aktuell wurde uns eine neue Zahlungsaufforderung im Auftrag der Veripay BV vorgelegt: die EFA Euro Accounting GmbH fordert die Zahlung von ausstehenden Mahnkosten.

Titel: EFA Euro Accounting GmbH fordert für Veripay BV

EFA Inkasso: Hohe Inkassokosten für noch offene Mahnkosten


An der Grenze zu den Niederlanden liegt Übach-Palenberg, Sitz der Inkassofirma EFA Euro Accounting GmbH. Diese Firma ist offiziell im Rechtsdienstleistungsregister gelistet und demzufolge berechtigt, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten und durchzuführen. Uns liegt aktuell eine solche Zahlungsaufforderung von EFA Inkasso vor. Die niederländische Veripay BV beauftragte das Inkassounternehmen, um noch offene Kosten für eine Kreditkartenvermittlung beizutreiben.

Bei diesen Kosten handelt es sich laut der Forderung der EFA Euro Accounting GmbH offenbar um nicht gezahlte Mahnkosten (siehe Bild). Laut der vorliegenden Forderung sind die zusätzlichen geforderten Inkassokosten sogar weitaus höher als die ursprünglichen Mahnkosten. Insgesamt wird ein Betrag in Höhe von 101,00 EUR verlangt. Die Mahnkosten des Auftraggebers Veripay BV betragen 20,00 EUR, doch die ebenfalls zu zahlenden Inkassokosten schlagen mit insgesamt 81,00 EUR zu Buche.

Scan: Forderung EFA Euro Accounting GmbH / JAN 2019
Forderung EFA Euro Accounting GmbH / JAN 2019


Inkassoforderungen nicht ignorieren


Es ist nicht ratsam, sämtliche Zahlungsaufforderungen als „Betrug“ zu betiteln oder sogar direkt in den Papierkorb zu werfen. Jedoch sollte man erhaltene Schreiben kritisch prüfen, ob denn die Forderung berechtigt ist. Dazu sollten Verbraucher diese Punkte beachten:


  • sind folgende Angaben vorhanden? Firma des Auftraggebers, Forderungsgrund, Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses
  • hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, aber die Bankverbindung weist ins Ausland
  • überhöhte Inkasso-Gebühren
  • ist der Inkassodienstleister in Deutschland (Überprüfbar auf rechtsdienstleistungsregister.de) registriert?


Hilfe bei EFA Euro Accounting GmbH und Veripay BV


Haben Sie ebenfalls eine Zahlungsaufforderung durch die EFA Euro Accounting GmbH erhalten? Oder haben Sie ebenfalls Erfahrung mit Veripay BV? Reagieren Sie schnell, damit nicht noch weitere Kosten entstehen.

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Montag, 14. Januar 2019

Zahlungsaufforderungen durch ein CC Inkassoinstitut im Umlauf

Bereits Ende des vergangenen Jahres legte uns ein Mitglied eine Zahlungsaufforderung durch ein sogenanntes CC Inkassoinstitut vor. Angeblich soll diese selbsternannte „Kanzlei“ mit der Einleitung eines gerichtlichen Mahn- und Vollstreckungsverfahren gegen unser Mitglied beauftragt worden sein. Bislang meldeten sich zahlreiche weitere Verbraucher, die ebenfalls ein derartiges Schreiben erhalten haben. An dieser Stelle erfahren Betroffene mehr.

Titel: Zahlungsaufforderungen durch ein CC Inkassoinstitut im Umlauf


„Gerichtsfeste“ Aufzeichnung soll Vertragsabschluss beweisen


Über 240 EUR sollen Empfänger der vorliegenden Zahlungsaufforderung zahlen, doch wirft das Schreiben des CC Inkassoinstituts zahlreiche Fragen auf. So soll das Unternehmen zwar seinen Sitz in Mönchengladbach haben, doch eine genaue Anschrift wird nicht genannt. Wenigstens haben die angegebenen Kontaktnummern (Fax und Telefon) die passende Vorwahl. Das „CC“ in der Firmenbezeichnung steht für Collection und Consulting. Doch ist es fraglich, ob das CC Inkassoinstitut überhaupt dazu berechtigt ist, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten oder durchzuführen, da zu dieser Firma aktuell keinen Eintrag im offiziellen Rechtsdienstleistungsregister existiert (Stand: 14.01.2019).

Das hindert das Unternehmen aus Mönchengladbach jedoch nicht daran, mit einem gerichtlichen Mahn-und Vollstreckungsverfahren oder gar einer Pfändung zu drohen. Laut dem Schreiben soll der Anbieter „Winners 49 & Top 400 Millionenrente“ seine Ansprüche gegen den Empfänger an die CC Inkasso Abteilung abgetreten haben. Unterlagen, ob der Empfänger je einen Vertrag mit dem Gewinnspiel abgeschlossen hat, liegen dieser Forderung nicht bei.

CC Inkassosinstitut: Überweisung nach Bulgarien?


Der Betrag von 243,00 EUR soll innerhalb einer kurzen Frist auf eine bulgarische Kontoverbindung überwiesen werden. Wird nicht gezahlt, so droht CC Inkassoinstitut mit weiteren Kosten sowie einem mehrstufigen Mahnverfahren. Zahlungsempfänger ist ein gewisser Thomasz S. Anbei ist eine Ratenvereinbarung beigefügt, die man bei Bedarf zurückfaxen oder mailen soll.

Verwirrend sind auch die Angaben im Briefkopf. So gehört die dort genannte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer einem eingetragenen bayrischen Inkassounternehmen und die Handelsregisternummer einem Viersener Unternehmensberater. Ob die angegebene Steuernummer korrekt ist, ist unter diesen Umständen jedenfalls fraglich.

Scan: Zahlungsauforderung CC Inkassoinstitut / DEZ 2018
Zahlungsauforderung CC Inkassoinstitut / DEZ 2018


Wie sollte man auf Zahlungsaufforderungen reagieren?


Es wäre ein Fehler, sämtliche Zahlungsaufforderungen als „Betrug“ zu betiteln oder sogar direkt in den Papierkorb zu werfen. Jedoch sollte man erhaltene Mahnungen kritisch prüfen, ob denn die Forderung berechtigt ist. Dazu sollten Verbraucher diese Punkte beachten:


  • sind folgende Angaben vorhanden? Firma des Auftraggebers, Forderungsgrund, Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses
  • hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, aber die Bankverbindung weist ins Ausland
  • überhöhte Inkasso-Gebühren
  • ist der Inkassodienstleister in Deutschland (Überprüfbar auf rechtsdienstleistungsregister.de) registriert?


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens CC Inkassoinstitut erhalten? Sollen Sie angeblich offene Beiträge bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Unerfreuliche Weihnachtspost von der Spare AG

Kurz vor den Feiertagen wurden Dokumente einer Firma namens Spare AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro an uns weitergeleitet. Das Schreiben trägt den Betreff „Eilt – Inkassoverfahren (Mit Gerichtsbeschluss)“. So soll noch eine Forderung aus einer Dienstleistung der „Top 100 Gewinnspiele / MaxiWin 6-49“ offen sein. Haben Sie auch Post dieser Art erhalten? Hier erhalten Sie Fakten zu dem Thema.

Titel: Unerfreuliche Weihnachtspost von der Spare AG

Spare AG versendet einen Zahlungsbefehl


Die Spare AG scheut nicht, die Adressaten ihrer Zahlungsaufforderung mit Drohgebärden zu verunsichern. So wird neben der Beauftragung eines Gerichtsvollziehers oder gar einer Pfändung gedroht – sofern die geforderte Summe nicht gezahlt wird. Die Firma Spare AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro ist laut Briefkopf in 56068 Koblenz ansässig. Unter der angegeben Adresse befindet sich ein Büro-Service, in dem Büroräume und Telefondienste angeboten werden.

Spare AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro schreibt: „Sie haben der kostenpflichtigen Dienstleistung mit Ihren persönlichen Daten zugestimmt und den Betrag für die Dienstleistung unseres Mandanten bis heute nicht beglichen. Wir fordern Sie daher letztmalig mit Nachdruck au, die Schuldsumme, sowie die bisher aufgelaufenen Kosten, die Sie infolge Ihres Zahlungsverzuges zu tragen haben, an uns auf das folgende Konto innerhalb von sieben Tagen zu überweisen“.

Innerhalb der genannten Frist soll die Gesamtsumme in Höhe von 243,59 EUR überwiesen werden, um weitere Folgen zu vermeiden. Unterzeichnet wurde das Schriftstück von einem gewissen „Dr. Thomas Berg, Rechtsanwalt“.

Wie seriös ist das Schreiben?


Die Spare AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro droht bei Nichteinhaltung der Frist mit weiteren Folgen, wie unter anderem einem Inkassoverfahren sowie einer Pfändung . Zum Zwecke der Überweisung ist dem Schreiben ein Zahlschein beigefügt, der bereits zu Teilen ausgefüllt wurde.

Der Betrag in Höhe von 243,59 EUR soll an eine Spare Management AG überwiesen werden. Die angegebene Kontoverbindung verweist auf ein Konto in Polen.

Scan: Spare AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro / Seite 1
Spare AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro / Seite 1 
Scan: Spare AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro / Seite 2
Spare AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro / Seite 2


Scan: Spare AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro / Seite 3
Spare AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro / Seite 3


Empfänger einer solchen Forderung sollten wissen, dass die Spare AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro kein in Deutschland eingetragenes Inkassounternehmen ist und somit stellt sich die Frage, ob das Unternehmen überhaupt dazu berechtigt ist, Dienstleistungen einer Inkassofirma anzubieten und durchzuführen. Auch die im Schreiben angegebene Handelsregisternummer (Amtsgericht Hamburg) führt zu keinem Eintrag. Die genannte Telefonnummer führt ins Ausland, genauer gesagt nach Finnland. Eine Website für weitere Informationen ist nicht angegeben. Empfänger eines solchen Schreibens brauchen sich nicht über die Feiertage hinweg den Kopf zu zerbrechen: es handelt sich hierbei um keine Zahlungsaufforderung durch ein seriöses Unternehmen. Das Schreiben erinnert von der Aufmachung her an das nahezu zeitgleich verschickte Dokument der „Kanzlei Twinkle“.


Kontakt mit Verbraucherdienst


Verbraucher, die ebenfalls Post von der Firma Spare AG Forderungsmanagement & Inkasso Büro erhielten, können sich für weitere Informationen bei uns melden.

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 11. Dezember 2018

Kanzlei Twinkle droht mit einem Inkassoverfahren

Uns liegt ein Dokument eine Kanzlei Twinkle, Rechtsanwälte und Notar Dr. Frank Müller Partnerschaftsgesellschaft mBH vor. Das Schreiben trägt den Betreff „Eilt – Inkassoverfahren (Mit Gerichtsbeschluss“. Es sollen Zahlungen offen sein, die nun durch die Kanzlei eingefordert werden. Haben Sie auch Post dieser Art erhalten? Hier erhalten Sie Fakten zu dem Thema.

Titel: Kanzlei Twinkle droht mit einem Inkassoverfahren

Kanzlei Twinkle fordert eine hohe Summe


Erneut wurde uns ein Schreiben vorgelegt, in welchem mit der Beauftragung eines Gerichtsvollziehers bzw. einer Zwangsvollstreckung gedroht wird, sofern nicht gezahlt wird. In diesem Fall stammt diese schriftliche Forderung von einer Kanzlei Twinkle, Rechtsanwälte und Notar Dr. Frank Müller Partnerschaftsgesellschaft mBH, die laut Briefkopf in Frankfurt am Main ansässig sind.

Kanzlei Twinkle, Rechtsanwälte und Notar Dr. Frank Müller Partnerschaftsgesellschaft mBH schreibt: „sie haben trotz zahlreicher Mahnungen Ihre Zahlungsbereitschaft nicht unter Beweis gestellt. Deshalb haben sich Kosten und Zinsen weiter erhöht“. Kein Wort wird über den Auftraggeber oder den Ursprung der Forderung verloren. Empfänger eines solchen Schreibens sollen zahlen – und das möglichst schnell. Innerhalb von 10 Tagen soll die Gesamtsumme in Höhe von 239,89 EUR überwiesen werden, um weitere Folgen zu vermeiden.

Wie seriös ist das Schreiben?


Die Kanzlei Twinkle, Rechtsanwälte und Notar Dr. Frank Müller Partnerschaftsgesellschaft mBH droht aufgrund mangelhafter Kooperationsbereitschaft zur Zahlung mit einer Vorpfändung. die laut des Schreibens sogar bereits vorbereitet wurde. Genauer: das Konto des Empfängers wird in Kürze gesperrt. Um dies zu verhindern, muss schnellstens überwiesen werden. Zum Zwecke der Überweisung ist dem Schreiben ein Zahlschein beigefügt, der bereits zu Teilen ausgefüllt wurde.

Der Betrag in Höhe von 239,89 EUR soll an die Zahlungsempfängerin „Kanzlei Twinkle“ überwiesen werden. Die angegebene Kontoverbindung verweist auf ein Konto in Belgien.

Scan: Kanzlei Winkle, Rechtsanwälte und Notar Dr. Frank Müller Partnerschaftsgesellschaft mBH / Seite 1
Kanzlei Twinkle, Rechtsanwälte und Notar Dr. Frank Müller Partnerschaftsgesellschaft mBH / Seite 1

Scan: Kanzlei Winkle, Rechtsanwälte und Notar Dr. Frank Müller Partnerschaftsgesellschaft mBH / Seite 2
Kanzlei Twinkle, Rechtsanwälte und Notar Dr. Frank Müller Partnerschaftsgesellschaft mBH / Seite 2
Scan: Kanzlei Winkle, Rechtsanwälte und Notar Dr. Frank Müller Partnerschaftsgesellschaft mBH / Seite 3
Kanzlei Twinkle, Rechtsanwälte und Notar Dr. Frank Müller Partnerschaftsgesellschaft mBH / Seite 3


Empfänger einer solchen Forderung sollten wissen, dass der Rechtsanwalt und Notar Dr. Frank Müller laut der Überprüfung durch das offizielle „Bundesweite Amtliche Anwaltsverzeichnis der BRAK“ kein in Deutschland zugelassener Rechtsanwalt ist. Folglich stellt sich die Frage, ob die Kanzlei Twinkle überhaupt dazu berechtigt ist, oben zu sehende Forderungen zu stellen. Da im Schreiben keinerlei nötige Hinweise auf die zuständige Rechtsanwaltskammer vorhanden sind, sind Zweifel berechtigt. Die genannte Telefonnummer stellt eine Mobiltelefonnummer dar, eine Website für weitere Informationen ist nicht angegeben.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Verbraucher, die ebenfalls Post von der Kanzlei Twinkle, Rechtsanwälte und Notar Dr. Frank Müller Partnerschaftsgesellschaft mBH erhielten, können sich für weitere Informationen bei uns melden.

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

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oder per E-Mail:

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 30. Oktober 2018

PLS Inkass Services Group droht mit Zwangsvollstreckung

Unsere Telefone stehen derzeit kaum still, da derzeit zahlreiche Zahlungsaufforderungen im Umlauf sind, die betroffene Verbraucher verunsichern. So auch bei einer Mahnung durch ein Unternehmen namens „PLS Inkass Services Group“ mit Sitz in Hannover.

Titel: PLS Inkass Services Group droht mit Zwangsvollstreckung

Was fordert die Firma PLS Inkass Services Group?


Das Unternehmen PLS Inkass Services Group soll laut Briefkopf seinen Sitz in Hannover haben, doch lässt sich über die Handelsregisternummer kein übereinstimmendes Ergebnis finden. Auch eine Suche im Rechtsdienstleistungsregister brachte kein Ergebnis. Das bedeutet, dass diese Firma in Deutschland keinerlei Inkassodienstleistungen anbieten oder durchführen darf.

Jedoch ist streng genommen in dem Schreiben (siehe Bild) auch nicht von „Inkasso“ die Rede, sondern von einem „Inkass“. Jedenfalls fordert die PLS Inkass Services Group die Zahlung von 760,00 EUR. Angeblich sollen Beitragszahlungen aus diversen Gewinnspielen noch offen sein. Zahlt der Empfänger innerhalb von drei Tagen, so gibt sich das Unternehmen mit 305,00 EUR zufrieden. Sollte keine Zahlung erfolgen, so droht PLS Inkass Services Group mit der Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens. Die Überweisung soll auf ein rumänisches Konto erfolgen.

Scan: Anschreiben PLS Inkass Services Group
Anschreiben PLS Inkass Services Group


Wie sollte man auf Zahlungsaufforderungen reagieren?


Es wäre ein Fehler, sämtliche Zahlungsaufforderungen als „Betrug“ zu betiteln oder sogar direkt in den Papierkorb zu werfen. Jedoch sollte man erhaltene Mahnungen kritisch prüfen, ob denn die Forderung berechtigt ist. Dazu sollten Verbraucher diese Punkte beachten:


  • sind folgende Angaben vorhanden? Firma des Auftraggebers, Forderungsgrund, Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses?
  • hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, aber die Bankverbindung weist ins Ausland?
  • überhöhte Inkasso-Gebühren?
  • ist der Inkassodienstleister in Deutschland (Überprüfbar auf rechtsdienstleistungsregister.de) registriert?

Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens PLS Inkass Services Group erhalten? Sollen Sie angeblich offene Beiträge bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

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CEN BVBA Inkasso AG verschickt „Letzte außergerichtliche Mahnung“

Ein Mitglied erhielt ein Schreiben mit dem Betreff „Letzte außergerichtliche Mahnung“ von einer CEN BVBA Inkasso AG aus Berlin. So sollen eine zuvor gemahnte Forderung noch offen sein. Wie sollten Empfänger auf diesen Schreiben reagieren?

Titel: CEN BVBA Inkasso AG verschickt „Letzte außergerichtliche Mahnung“

Was hat es mit den Schreiben der CEN BVBA Inkasso AG auf sich?


Zahlreiche Verbraucher meldeten sich bezüglich einer Zahlungsaufforderung einer Firma namens CEN BVBA Inkasso AG bei uns. In den vergangenen Monaten wurden uns zahlreiche Forderungsschreiben unterschiedlicher Unternehmen vorgelegt, in denen angeblich noch offene Forderungen aus Dienstleistungsverträgen mit „Top 100 Gewinnspiele / Lottogewinnzentrale-49“ bestehen sollen. Auch die CEN BVBA Inkasso AG behauptet in dem Schreiben mit dem Betreff „Letzte außergerichtliche Mahnung“, dass der Empfänger / die Empfängerin der „kostenpflichtigen Dienstleistung“ mit „persönlichen Daten“ zustimmte, aber bislang keine Zahlung tätigte.

Unser Mitglied legte uns ein ebensolches Schreiben vor, in dem ihr eine Zahlungsfrist von insgesamt sieben Tagen gewährt wurde. Gefordert wird ein Gesamtbetrag in Höhe von 269,46 EUR. Sollte unser Mitglied nicht zahlen, so droht die CEN BVBA Inkasso AG mit einem Vollstreckungsbescheid oder gar einer Zwangsvollstreckung.

Scan: Anschreiben CEN BVBA Inkasso AG
Anschreiben CEN BVBA Inkasso AG 


Wie sollte man auf Zahlungsaufforderungen reagieren?


Die CEN BVBA Inkasso AG ist zum derzeitigen Stand (30.10.2018) nicht im deutschen Rechtsdienstleistungsregister eingetragen. Das bedeutet, dass sie innerhalb Deutschlands keine Inkassodienstleistungen anbieten oder durchführen dürfen.

Berechtigte Inkassoforderungen sollten niemals ignoriert oder gar im Papierkorb landen. Die Folgen wären kostspielig, so könnten tatsächlich ein gerichtlicher Mahnbescheid oder gar ein Vollstreckungsbescheid zugestellt werden. Es ist also zu empfehlen, erhaltene Schreiben auf ihre Richtigkeit zu prüfen.

Nun ist es so, dass es in der Vergangenheit häufiger zu unberechtigten Forderungen durch vermeintliche Inkassounternehmen gekommen ist. Betroffene Verbraucher haben die Möglichkeit, erhaltene Zahlungsaufforderungen selbst zu prüfen:


  • sind folgende Angaben vorhanden? Firma des Auftraggebers, Forderungsgrund, Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses
  • hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, aber die Bankverbindung weist ins Ausland?
  • überhöhte Inkasso-Gebühren?
  • ist der Inkassodienstleister in Deutschland (Überprüfbar auf rechtsdienstleistungsregister.de) registriert?


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens CEN BVBA Inkasso AG erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

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Montag, 17. September 2018

Forderung durch Atriga GmbH für Usenet.nl S.r.l.

Wir berichteten bereits über Zahlungsaufforderungen im Auftrag der Usnet.nl S.r.l. aus San Marino. Das Portal bietet einen schnelle Zugang zum sogenannten usenet. Gegen eine monatliche Gebühr ist es Kunden möglich, auf diverse Dienstleistungen zurückzugreifen. Bleibt eine Zahlung aus, so besteht die Möglichkeit einer Forderung durch das Inkassounternehmen Atriga GmbH aus Langen. Ein Verbraucher leitete ein solches Schreiben an uns weiter.

Titel: Forderung durch Atriga GmbH für Usenet.nl S.r.l.


Kostenpflichtige Abos bei der Usenet.nl S.r.l.


Bereits 2015 berichteten wir über die Firma Usenet S.r.l., die kostenpflichtige Zugänge zum sogenannten Usenet anbietet. Das Usenet ist ein weltweites Online-Netzwerk und ein eigenständiger Dienst im Internet, der lange vor dem World Wide Web (WWW) entstanden ist unter anderem „Newsgroups“ anbietet. Kunden, die einen Zugang zu diesem Netzwerk suchen, könnten die Dienstleistung der Usenet.nl S.r.l. in Betracht ziehen. So bietet Usenet.nl S.r.l. derzeit Verträge mit zwei unterschiedlichen Laufzeiten an (monatlich und jährlich). Auch ist die Möglichkeit einer kostenlosen Testphase mit einer Dauer von 14 Tagen (zwei Wochen) gegeben, die sich nach Ablauf in ein kostenpflichtiges Abonnement umwandelt, sofern nicht fristgerecht gekündigt wurde.

Atriga GmbH fordert für die Nutzung der Onlineplattform „usenet.nl“


Ein Verbraucher wandte sich mit einem Schreiben der Atriga GmbH Aus Langen an uns. Das Inkassobüro aus Langen wirft dem Empfänger vor, dass dieser einen Vertrag zur Nutzung der Onlineplattform „Usenet“ abgeschlossen hätte. Als Zahlungsmethode soll die Zahlung via Paypal, Kreditkarte oder Lastschrift vereinbart worden sein. Jedoch schreibt Atriga GmbH, dass eine Belastung „nicht möglich“ war.

Verlangt wird die Zahlung einer Summe in Höhe von 184,49 EUR. Der Verbraucher schilderte uns gegenüber, dass er sich „keiner Schuld bewusst sei“. Zum Glück reagierte er jedoch richtig, indem er das Schreiben nicht ignorierte. Die Atriga GmbH ist ein eingetragenes Inkassounternehmen und ist somit berechtigt, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten und durchzuführen. Ein Ignorieren könnte weitere Kosten verursachen!

Scan: Forderung für Usenet S.r.l. von Atriga GmbH / Sep 2018
Forderung für Usenet S.r.l. von Atriga GmbH / Sep 2018


Hilfe bei Atriga GmbH und Usenet.nl


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung durch die Atriga GmbH erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

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Corbu Trading Inkasso AG droht mit letzter außergerichtlichen Mahnung

Fast täglich wenden sich besorgte Verbraucher bei uns, weil sie eine Zahlungsaufforderung im Briefkasten vorfanden, in der jede Menge Geld verlangt wird. Aktuell sind die Forderungen einer Corbu Trading Inkasso AG, die laut eigener Aussage von Gewinnspielanbietern beauftragt wurden. Hier erfahren Verbraucher, wie auf solche Schreiben reagiert werden kann.

Titel: Corbu Trading Inkasso AG droht mit letzter außergerichtlichen Mahnung

Über 250 EUR für die Teilnahme an Gewinnspielen?


Ein ungenannter Mandant beauftragte die Corbu Trading Inkasso AG, da noch offene Kosten aus einem Dienstleistungsvertrag mit „Top 100 Gewinnspiele / Lottogewinnzentrale-49“ bestehen sollen. Zum „letzten Mal“ fordert das Unternehmen den Empfänger zur Zahlung auf, in einem vorliegenden Fall handelt es sich um eine Summe von insgesamt 269,46 EUR.

Bei Nichtzahlung droht Corbu Trading Inkasso AG mit weiteren unangenehmen Folgen wie unter anderem einer Zwangsvollstreckung und Einträgen in Schuldnerverzeichnisse.

Um das zu verhindern, sollen die Empfänger der Forderung innerhalb von sieben Tagen überweisen und ein Dokument mit dem Titel „Kündigungs-Formular“ an eine angegebene Faxnummer bzw. Email Adresse senden.

Über die Zahlungsaufforderung der Corbu Trading Inkasso AG


Das Forderungsschreiben sowie das „Kündigungs-Formular“ wirkt unseriös, da zahlreiche Rechtschreib- und Grammatikfehler erkennbar sind. Der erste Satz des Anschreibens ist unvollständig; es ist für den Empfänger nicht nachvollziehbar, für welchen Zweck die Corbu Trading Inkasso AG bevollmächtigt wurde. Die zweite Seite, das „Kündigungs-Formular“, soll an die „Top 100 Gewinnspiele / Lottogewinnzentrale-49“ (Französische Straße, 10117 Berlin) gehen. Um sich selbst einen Eindruck über den Brief zu verschaffen, haben wir die Schriftstücke eingescannt:

Scan:  Forderung von Corbu Trading Inkasso AG / Seite 1
 Forderung von Corbu Trading Inkasso AG / Seite 1

Scan:  Forderung von Corbu Trading Inkasso AG / Seite 2
 Forderung von Corbu Trading Inkasso AG / Seite 2

Weitere Informationen über das Unternehmen


Die Corbu Trading Inkasso AG soll laut Briefkopf ihren Sitz in Berlin haben, genauer „Am Zirkus“. Für alle Nicht-Berliner: "Am Zirkus ist der Name einer kurzen Straße (Hausnummern 1–6) im Berliner Ortsteil Mitte. Sie verläuft westlich der Friedrichstraße und verbindet den Schiffbauerdamm mit der Reinhardtstraße" (Quelle: Wikipedia). Das lässt Optionen offen, um den genauen Sitz der Corbu Trading Inkasso AG ausfindig zu machen. Wahrscheinlich kommt ein Bürokomplex in Frage. Die Firma „Design Offices“ vermietet am Bertolt-Brecht-Platz 3 in Berlin sogenannte „Virtuelle Büros“.

Das Unternehmen trägt zusätzlich eine ähnliche Bezeichnung wie eine Firma, über deren Forderungen wir kürzlich berichteten: Die Corb Trading Inkasso AG. Bei dem Namen enden die Gemeinsamkeiten nicht. So soll der geforderte Betrag auf die exakt gleiche belgische Bankverbindung überwiesen werden. Auch die Telefon- bzw. Faxnummer sind identisch.

Wie sollte man auf so eine Forderung reagieren?


Wichtig: Berechtigte Inkassoforderungen sollten niemals ignoriert oder gar im Papierkorb landen. Die Folgen wären kostspielig, so könnten ein gerichtlicher Mahnbescheid oder gar ein Vollstreckungsbescheid die Folgen sein. Es ist also zu empfehlen, solche Schreiben auf ihre Richtigkeit zu prüfen.

Nun ist es so, dass es in der Vergangenheit häufiger zu unberechtigten Forderungen durch vermeintliche Inkassounternehmen kam. Betroffene Verbraucher haben die Möglichkeit, erhaltene Zahlungsaufforderungen selbst zu prüfen:


  • Sind folgende Angaben vorhanden? Firma des Auftraggebers, Forderungsgrund, Vertragsgegenstand und Datum des Vertragsschlusses?
  • Hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, aber die Bankverbindung weist ins Ausland?
  • Überhöhte Inkasso-Gebühren?
  • Ist der Inkassodienstleister in Deutschland (Überprüfbar auf rechtsdienstleistungsregister.de) registriert?


Die Corbu Trading Inkasso AG ist nicht im Rechtsdienstleistungsregister registriert, somit darf das Unternehmen in Deutschland keine Inkassodienstleistungen anbieten oder durchführen.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens Corbu Trading Inkasso AG erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 21. August 2018

Saturn Inkasso GmbH fordert für Euro Finanzsanierung Sp.z o.o.

Oftmals als „Kredit ohne Schufa“ angeboten entpuppt sich so manches Angebot als eine sogenannte Finanzsanierung. In so einem Fall werden anstatt der Übermittlung einer Auskunft Leistungen wie eine Aufstellung vorhandener Gläubiger hohe Gebühren berechnet, was bei Geldproblemen für den Kreditsuchenden weitere Probleme bedeuten könnte.

Titel: Saturn Inkasso GmbH fordert für Euro Finanzsanierung Sp.z o.o.

Über die Euro Finanzsanierung Sp.z o.o.


Die Firma Euro Finanzsanierung Sp.z o.o. hatte vor einiger Zeit diverse Dienstleistungen auf ihrer Webseite (euro-finanzsanierung.pl) beworben, wie unter anderem eine Erstellung eines Haushaltsplans und einen Gläubigervergleich. Es lässt sich somit behaupten, dass es sich um eine gewerbliche Schuldnerberatung handelt – ohne Garantie, dass sich die finanzielle Situation des Kunden verbessert. Leider ist die besagte Homepage zum aktuellen Zeitpunkt nicht aufrufbar (Stand 21.08.2018).

Somit lassen sich auch derzeit kaum Informationen für Verbraucher oder gar Schuldner über das Internet einholen, die sich für Dienstleistungen der Euro Finanzsanierung Sp. z o.o. interessieren. Dennoch wurden in der Vergangenheit scheinbar Dienste in Rechnung gestellt. Eins unserer Mitglieder leitete sogar eine Zahlungsaufforderung von der Firma Saturn Inkasso GmbH an uns weiter, in der ein Inkassoverfahren eröffnet wurde, weil Rechnungen nicht bezahlt wurden.

Zahlungsaufforderung von Saturn Inkasso GmbH


Das Inkassounternehmen Saturn Inkasso GmbH sitzt in Nürnberg und ist im deutschen Rechtsdienstleistungsregister eingetragen und ist demzufolge befugt, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten und durchzuführen. Sie vertreten in einer vorliegenden Zahlungsaufforderung die Euro Finanzsanierung Sp. z o.o. und fordern die Zahlung noch offener Posten: einen Gesamtbetrag in Höhe von 238,18 EUR.

Sollte die Forderung ungeachtet bleiben und keine Überweisung erfolgen, wird ein gerichtliches Mahnverfahren gegen den Schuldner eingeleitet. Das wäre mit noch weiteren Kosten verbunden. Für Menschen in finanziellen Nöten wäre das die schlimme Folge einer vermeintlich harmlosen Kreditanfrage über das Internet.

Scan: Zahlungsaufforderung Saturn Inkasso GmbH, Seite 1 von 2 / August 2018
Zahlungsaufforderung Saturn Inkasso GmbH, Seite 1 von 2 / August 2018

Scan: Zahlungsaufforderung Saturn Inkasso GmbH, Seite 2 von 2 / August 2018
Zahlungsaufforderung Saturn Inkasso GmbH, Seite 2 von 2 / August 2018


Hilfe bei Saturn Inkasso GmbH und Euro Finanzsanierung Sp.z o.o.


Haben Sie auch Forderungsschreiben von Saturn Inkasso GmbH erhalten? Oder haben Erfahrungen mit der Euro Finanzsanierung Sp.z o.o.? Das Inkassounternehmen Saturn Inkasso GmbH ist im Rechtsdienstleistungsregister aufgeführt, aus diesem Grund sollten Forderungen ernst genommen werden. Für weitere Informationen allgemeiner Art nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

Allgemeine Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Inkasso&Co SP. GmbH: Offene Rechnung bei „Lotterie 6/49 Gewinnspiel Zentrale“

Uns liegt eine Forderung aus Linz in Österreich vor. Eine Firma namens Inkasso&Co. SP. GmbH schreibt, dass es trotz einer zuvor zugesandten Mahnung noch offene Beträge bei einem Gewinnspiel gäbe. Was hat es mit diesem Brief auf sich?

Titel: Inkasso&Co SP. GmbH: Offene Rechnung bei „Lotterie 6/49 Gewinnspiel Zentrale“

Bandaufzeichnungen sollen Verträge belegen


Viel wissen wir nicht über den Absender der vorliegenden Forderung, der Inkasso&Co. SP. GmbH aus Linz, Österreich. So behauptet dieses Unternehmen, dass eine offene Rechnung bei einer „Lotterie 6-49 Gewinnspiele Zentrale“ existieren soll. Es sollen zwei Bandaufzeichnungen aus dem Jahren 2016 und 2017 mit dem hörbaren Beweis vorliegen, dass persönlich einem Vertrag zugestimmt wurde.

Der vorliegende Brief stellt somit die „letzte Mahnung“ dar, bevor die Inkasso&Co. SP. GmbH sich gezwungen sieht „gerichtliche Schritte einzuleiten“. Als mögliche Folgen bei einer Nichtzahlung wird ein Besuch eines Gerichtsvollziehers und weitere Zwangsvollstreckungsmaßnahmen wie eine Pfändung des Guthabens angedroht.

Inkasso&Co. SP. GmbH : Forderung soll auch zeitgleich eine Kündigung sein


Das Unternehmen teilt mit, dass es sich bei diesem Schreiben zeitgleich um eine offizielle Kündigungsbestätigung handeln soll. Der Empfänger wird somit laut der Inkasso&Co. SP. GmbH bei der „Hauptzentrale“ und „sämtlichen Tochtergesellschaften der Lotterie“ gekündigt. Um welche Tochtergesellschaften es sich dabei handeln soll, bleibt unerwähnt.

Es ist ungewöhnlich, dass bei diesem Brief keinerlei Anreden, Kundennummern oder sonstige wichtige Informationen auf der ersten Seite des Schreibens zu erkennen sind.

In Österreich ist eine Gewerbeberechtigung für seriöse Inkassoinstitute erforderlich. Diese können Verbraucher jederzeit online unter „firmen.wko.at“ selbst prüfen. Im Bereich „Firmeninfos“ finden Interessierte weitere Informationen zur Gewerbeberechtigung und dem gewerberechtlichen Geschäftsführer. Die Inkasso&Co. SP. GmbH ist derzeit nicht aufgelistet bzw. auffindbar (Stand 20.08.2018)

Scan: Forderung Inkasso&Co. SP. GmbH / August 2018
Forderung Inkasso&Co. SP. GmbH / August 2018


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Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens Inkasso&Co. SP. GmbH erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

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Mittwoch, 1. August 2018

Bona Inkasso AG versendet „letzte außergerichtliche Mahnung“

Viele Verbraucher nutzen unseren Service, sich telefonisch erste allgemeine Informationen über einen Absender namens „Bona Inkasso AG“ zu erhalten. Laut einer uns vorliegenden Forderung sollen die Kosten für die Anbieter „Top 100 Gewinnspiele“ sowie „EuroWin 6-49“ noch nicht beglichen worden sein. Was ist zu tun, wenn ein solches Schreiben im Briefkasten landet?

Titel: Bona  Inkasso AG versendet „letzte außergerichtliche Mahnung“

Über „Bona Buchhaltungsservice“ aus 12207 Berlin


Ein Verbraucher leitete ein Dokument eines uns bislang unbekannten Absenders „Bona Inkasso AG“ vor. Übertitelt ist die Zahlungsaufforderung mit „letzte außergerichtliche Mahnung“. Innerhalb von sieben Tagen soll ein Betrag in Höhe von 296,46 EUR überwiesen werden. Bei Nichtzahlung oder Ablauf der genannten Frist drohen folgende Szenarien, die von Bona Inkasso AG übersichtlich aufgeführt werden: Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung, Pfändung der Bezüge etc.

Als Grundlage dieser Forderung wird eine „telefonische Anmeldung zum Dienstleistungsvertrag“ bei „Top 100 Gewinnspiele / EuroWin 6-49“ angegeben. Es wird behauptet, dass vorhandene Kontaktdaten und das Einverständnis durch den Empfänger ggf. im gerichtlichen Verfahren als Beweismittel verwendet werden. Als Anschrift hat Bona Buchhaltungsservice / Bona Inkasso AG einen Adresse in Berlin angegeben.

Schreibfehler und ein Konto in Belgien


Das gesamte Schreiben zeichnet sich durch grobe Schnitzer in Sachen Rechtschreibung aus. So ist die zweite Seite des Schreibens übertitelt mit „Kündigungs Belegen“. Der geforderte Betrag soll auf eine belgische Kontoverbindung überwiesen werden. All diese Ungereimtheiten lassen den Verdacht zu, dass es sich hierbei um keine ordentliche Inkassoforderung handeln könnte. Nur weil „Inkasso“ im Namen steht, bedeutet das nicht, dass die Firma in Deutschland Dienstleistungen eines Inkassounternehmens anbieten oder durchführen darf.

Scan: Forderung der "Bona Inkasso AG" / Juli 2018
Forderung der "Bona Inkasso AG" / Juli 2018


Bei einer Prüfung im Rechtsdienstleitungsregister (http://www.rechtsdienstleistungsregister.de, Stand 01.08.2018) wurde ersichtlich, dass Bona Inkasso AG zu diesem Zeitpunkt nicht eingetragen ist.


Noch eine Forderung: Corb Trading Inkasso AG


Wir erhielten zahlreiche Hinweise von betroffenen Verbrauchern, die ebenfalls eine nahezu wortgleiche Forderung erhielten, jedoch war der Absender eine gewisse "Corb Trading Inkasso AG". Am gleichen Firmensitz gelegen, werden auch hier noch angeblich offene Posten eines Dienstleistungsvertrag zwischen dem Verbraucher und "Top 100 Gewinnspiele" und "EuroWin 6-49" eingefordert. Auch dieses Unternehmen ist nicht im deutschen Rechtsdienstleistungsregister aufgeführt (Stand: 20.08.2018)

Scan: Forderung der "Corb Trading Inkasso AG" / August 2018
Forderung der "Corb Trading Inkasso AG" / August 2018


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens Bona Inkasso AG oder Corb Trading Inkasso AG erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.