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Mittwoch, 1. August 2018

Bona Inkasso AG versendet „letzte außergerichtliche Mahnung“

Viele Verbraucher nutzen unseren Service, sich telefonisch erste allgemeine Informationen über einen Absender namens „Bona Inkasso AG“ zu erhalten. Laut einer uns vorliegenden Forderung sollen die Kosten für die Anbieter „Top 100 Gewinnspiele“ sowie „EuroWin 6-49“ noch nicht beglichen worden sein. Was ist zu tun, wenn ein solches Schreiben im Briefkasten landet?

Titel: Bona  Inkasso AG versendet „letzte außergerichtliche Mahnung“

Über „Bona Buchhaltungsservice“ aus 12207 Berlin


Ein Verbraucher leitete ein Dokument eines uns bislang unbekannten Absenders „Bona Inkasso AG“ vor. Übertitelt ist die Zahlungsaufforderung mit „letzte außergerichtliche Mahnung“. Innerhalb von sieben Tagen soll ein Betrag in Höhe von 296,46 EUR überwiesen werden. Bei Nichtzahlung oder Ablauf der genannten Frist drohen folgende Szenarien, die von Bona Inkasso AG übersichtlich aufgeführt werden: Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung, Pfändung der Bezüge etc.

Als Grundlage dieser Forderung wird eine „telefonische Anmeldung zum Dienstleistungsvertrag“ bei „Top 100 Gewinnspiele / EuroWin 6-49“ angegeben. Es wird behauptet, dass vorhandene Kontaktdaten und das Einverständnis durch den Empfänger ggf. im gerichtlichen Verfahren als Beweismittel verwendet werden. Als Anschrift hat Bona Buchhaltungsservice / Bona Inkasso AG einen Adresse in Berlin angegeben.

Schreibfehler und ein Konto in Belgien


Das gesamte Schreiben zeichnet sich durch grobe Schnitzer in Sachen Rechtschreibung aus. So ist die zweite Seite des Schreibens übertitelt mit „Kündigungs Belegen“. Der geforderte Betrag soll auf eine belgische Kontoverbindung überwiesen werden. All diese Ungereimtheiten lassen den Verdacht zu, dass es sich hierbei um keine ordentliche Inkassoforderung handeln könnte. Nur weil „Inkasso“ im Namen steht, bedeutet das nicht, dass die Firma in Deutschland Dienstleistungen eines Inkassounternehmens anbieten oder durchführen darf.

Scan: Forderung der "Bona Inkasso AG" / Juli 2018
Forderung der "Bona Inkasso AG" / Juli 2018


Bei einer Prüfung im Rechtsdienstleitungsregister (http://www.rechtsdienstleistungsregister.de, Stand 01.08.2018) wurde ersichtlich, dass Bona Inkasso AG zu diesem Zeitpunkt nicht eingetragen ist.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens Bona Inkasso AG erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 25. Juli 2018

enDebito collect & finance GmbH fordert für dateyard AG

Die Webseiten-Betreiberin dateyard AG ist bereits Thema in unserer Berichterstattung gewesen. Bereits seit 2015 lagen uns Forderungen von Inkassounternehmen vor, die noch offene Rechnungen von Kunden beitreiben wollten. Nun liegt uns eine neue Zahlungsaufforderung vor:von der enDebito collect & finance GmbH.

Titel: enDebito collect & finance GmbH fordert für dateyard AG


Hohe Kosten für dateyard-Abo


Am Medienhafen in Düsseldorf befindet sich das Inkassounternehmen enDebito collect & finance GmbH. Derzeit liegt uns eine Zahlungsaufforderung dieses Unternehmens vor, die von der dateyard GmbH beauftragt wurde. Die dateyard GmbH betreibt unterschiedliche Flirtportale wie zum Beispiel „cougartreff.net“, auf dem „Singles Kontakte für Freundschaften, Partnerschaften und mehr“ geknüpft werden können.

Auf der uns vorliegenden Zahlungsaufforderung schreibt die enDebito collect & finance GmbH, dass der Empfänger sich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf dem Portal „cougartreff.net“ angemeldet und in der Folge soll er ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen haben. Bei diesem Vorgang sollen eine IP-Adresse sowie der Nutzername festgestellt und dokumentiert worden sein.

Forderung durch enDebito collect & finance GmbH


Ein kostenpflichtiges Abo bei der Dateyard GmbH bzw. auf cougartreff.com kostet laut der Forderung für eine Laufzeit eines Monats 39,90 EUR. Da der Kunde die anfallenden Kosten bislang nicht bezahlte, wurde die enDebito collect & finance GmbH mit der Beitreibung der entstandenen Kosten beauftragt. Zuzüglich der Mahn- und Rücklastschriftgebühren sowie Auskunfts- und Inkassokosten kommt es zu einer Gesamtforderung von mehr als 130 EUR (siehe Bild).

Zwei Wochen Frist werden bis zur Zahlung der Kosten gewährt. Bei Verstreichen dieser Frist wird die Angelegenheit an die „hausinterne Rechtsanwaltskanzlei“ übergeben. Es handelt sich dabei um die Kanzlei Daniel Raimer. RA Raimer ist Geschäftsführer der enDebito collect & finance GmbH und bietet online u.a. für Internetnutzer den sogenannten „5-Minuten-Mahnbescheid“ an.

Scan: Forderung der enDebito collect & finance GmbH für Dateyard / Juni 2018
Forderung der enDebito collect & finance GmbH für Dateyard / Juni 2018


Kontaktmöglichkeit mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch Forderungsschreiben von enDebito collect & finance GmbH erhalten? Wir berichteten bereits über das Unternehmen dateyard AG und den Erfahrungen anderer Verbraucher. Wenn Sie solche Schreiben erhalten haben, sollte geklärt werden, ob mit der dateyard AG überhaupt ein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist bzw. ob die die geltend gemachten Forderungen berechtigt sind. Auch sollte nicht von Abzocke oder Abofalle gesprochen werden, da der Vertragsabschluss über das Internet durchaus möglich ist. Das Inkassounternehmen enDebito collect & finance GmbH ist im Rechtsdienstleistungsregister aufgeführt und demzufolge berechtigt, in Deutschland Dienstleistungen hinsichtlich eines Inkassobüros anzubieten und durchzuführen. Für weitere Informationen allgemeiner Art nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 17. Juli 2018

E-net Payment Group verschickt Forderungen

Aus 28359 Bremen kommt das Unternehmen E-Net Payment Group, die in ihren Schreiben mit Formulierungen wie „gerichtliches Mahnverfahren“ oder „Zwangsvollstreckung“ Empfängern Sorgen bereiten.

Titel: E-net Payment Group verschickt Forderungen

Drohung einer Zwangsvollstreckung durch E-Net Payment Group


So teilt das Unternehmen „bedauerlicherweise“ mit, dass sich „in der Bundesrepublik Deutschland mehrere Sammelklagen von verschiedenen Gewinn- und Zeitschriftenverlagen gesammelt haben“ sollen. Genannt werden hier u.a. EuroMillions, EuroWinAg, und EuroWin24. Diese sollen sämtliche in Verzug befindliche Zahlungen ihrer Kunden an die E-Net Payment Group abgetreten haben.

Vergleichsangebot gilt drei Tage


Zu diesem Zweck werden vermeintlich ehemalige Kunden zur Zahlung von noch offenen Kosten mit einer Gesamthöhe von 760,00 EUR (zusammengesetzt aus Hauptforderung, Mahnkosten und vorgerichtlichen Inkassokosten) aufgefordert. Sollte der Empfänger jedoch innerhalb von drei (!) Tagen ein Vergleichsangebot von 305,00 EUR zahlen, so würde ein scheinbar bereits eingeleitetes gerichtliches Mahnverfahren eingestellt.

Bei einer Zahlung innerhalb der genannten Frist soll laut der E-Net Payment Group sämtliche Daten aus allen Online-Systemen gelöscht werden und somit Kontaktaufnahmen durch Gewinnspielverbände unterbunden werden. Wird die Frist jedoch nicht eingehalten, so wird die Gesamtforderung von 760,00 EUR sofort fällig. In so einem Fall würde es laut des Schreibens auch zu einer Beauftragung eines Gerichtsvollziehers oder gar einer Zwangsvollstreckung bzw. Pfändung kommen.

Scan: E-net Payment Group / Forderung / Juli 2018
E-net Payment Group / Forderung / Juli 2018


Ist diese Forderung rechtens?


Empfänger einer solchen Forderung sollten beachten: derzeit ist kein Unternehmen mit der Bezeichnung E-Net Payment Group im Rechtsdienstleistungsregister (Stand: 16.07.2018) eingetragen. Das bedeutet, dass diese Firma unter umstehen nicht dazu berechtigt ist, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten oder durchzuführen. Die Zahlung auf ein Konto in Rumänien erfolgen. Berechtigte Inkassoschreiben sollte man als Schuldner jedoch immer ernst nehmen. Reagieren sollten Verbraucher erst recht, wenn ein offizieller Mahnbescheid vom Amtsgericht kommt.

Kontakt zu Verbraucherdienst


Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren. Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

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kontakt@verbraucherdienst.com

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Montag, 9. Juli 2018

ZCS Inkasso AG - Claim Service fordert für Gewinnspielanbieter

Vor wenigen Wochen berichtete Verbraucherdienst über eine Firma, welche offene Beträge für die angebliche Teilnahme an Gewinnspielen forderte. Nun liegt uns erneut eine Zahlungsaufforderung vor: ZCS Inkasso AG aus 12107 Berlin fordern „letztmalig“ bisher entstandene Kosten die Zahlung von mehr als 250 EUR. Doch ist die Forderung gerechtfertigt?


„Letzte außergerichtliche Mahnung“ von ZCS Inkasso AG


Beauftragt durch einen ungenannten Mandanten fordert eine Berliner Firma namens ZCS Inkasso AG noch offene Beträge ein. So sollen Empfänger von einem Schreiben telefonisch einen Vertrag mit bzw. für Top 100 Gewinnspiele / EuroWin 6-49 abgeschlossen haben. Innerhalb von sieben Tagen soll ein Betrag in Höhe von 269,46 EUR (zusammengesetzt aus der Hauptforderung, Mahnkosten und vorgerichtliche Inkassokosten) überwiesen werden. Als Kontoverbindung ist ein belgisches Konto angegeben, als Zahlungsempfänger die Bezeichnung „Zahlung Service“.

Im Fall einer Nichtzahlung wird unter anderem mit Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und mit Pfändung gedroht.

Inkassoschreiben sollte man nicht ignorieren, aber …


In dem vorliegenden Schreiben der ZCS Inkasso AG kann behauptet werden, dass es ich nicht unbedingt um ein eingetragenes Inkassounternehmen handeln muss, nur weil das Wort „Inkasso“ im Firmennamen vorkommt. Hinsichtlich der ZCS Inkasso AG ist zum aktuellen Zeitpunkt kein Eintrag im Rechtsdienstleistungsregister (Stand: 09.07.2018) zu finden. Das könnte bedeuten, dass dieses Unternehmen in Deutschland keine Inkassodienstleistungen anbieten oder durchfahren darf.

Auch wenn die uns vorliegenden Unterlagen der Berliner Firma eine gewisse Drohkulisse aufbauen, ist die Forderung kritisch zu betrachten. So ist unter anderem ein Dokument mit dem Titel „Kündigungs Belegen“ (siehe Bild) beigefügt, welches die Kündigung eines angeblichen EuroWin 6-49 Abos darstellen soll. Wir zählten alleine auf dieser Seite mehr als zehn Rechtschreib- bzw. Grammatikfehler.

Scan: ZCS Inkasso AG / Claims Service Forderung Juni 2018
ZCS Inkasso AG / Claims Service Forderung Juni 2018


Scan: ZCS Inkasso AG / "Kündigungsbeleg" Juni 2018
ZCS Inkasso AG / "Kündigungsbeleg" Juni 2018


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch ein Schreiben von einer Firma namens ZCS Inkasso AG erhalten? Sollen Sie noch offene Kosten bezahlen? Zahlungsaufforderungen durch eingetragene Inkassounternehmen sind unbedingt ernst zu nehmen und sollten nicht ignoriert werden. Ob das bei den hier vorliegenden Dokumenten der Fall ist, kann jedoch nicht hundertprozentig belegt werden. Bei weiteren Fragen können Sie uns telefonisch oder via Mail kontaktieren:

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Dienstag, 5. Juni 2018

Zahlungsaufforderung von Westbill Inkasso

Uns wurde eine „Aufforderung zur unverzüglichen Zahlung“ von einer Firma namens „Westbill Inkasso“ vorgelegt. Das Unternehmen aus Kolín (Tschechien) behauptet in dem Schreiben, dass eine offene Rechnung für eine Erotikdienstleistung noch zu zahlen wäre. Doch wohin soll überwiesen werden? Sollten Sie auch so ein Schreiben erhalten haben, erfahren Sie hier mehr.

Titelbild: Zahlungsaufforderung von Westbill Inkasso

Westbill Inkasso aus Kolín fordert zur „unverzüglichen Zahlung“ auf


Das Unternehmen Westbill Inkasso behauptet in einem vorliegenden Schreiben, dass der Empfänger eine „Forderung aus Erotikdienstleistung bisher nicht ausgeglichen“ habe. Die Kolíner Firma schreibt weitergehend, dass sie bevollmächtigt und beauftragt wurde, die genannte Forderung einzuziehen. Ein Auftraggeber wird jedoch nicht genannt. Auch die genaue Bezeichnung der telefonischen Dienstleistung sowie dazugehörige Daten wie Dauer und Gesprächspartners des angeblichen Telefonats werden nicht genannt.

Über 250 EUR für eine unbestimmte Erotikdienstleistung


Westbill Inkasso verlangt die Gesamtforderung in Höhe von 258,00 EUR innerhalb von 10 Tagen zu überweisen. Zu diesem Zweck ist eine tschechische Kontoverbindung angegeben. Laut der Forderungsaufstellung setzt sich der Betrag unter anderem aus folgenden Posten zusammen: Telefonsex-Service 90 EUR, Mahnkosten 48,00 EUR, Bearbeitungspauschale 60 EUR. Es ist hierbei anzumerken, dass im deutschen Rechtsdienstleistungsregister kein Inkassounternehmen mit der Bezeichnung „Westbill Inkasso“ vermerkt ist (Stand 04.06.2018).

Scan: Forderung WESTBILL Inkasso
Forderung WESTBILL Inkasso


Ist das Schreiben seriös?


Unseriöse Firmen ohne Erlaubnis versuchen häufig, mit angeblich offenen Forderungen Geld zu kassieren, beispielsweise über unbezahlte Beträge aus einem telefonisch bestellten Gewinnspiel oder aus Telefonsexdienstleistungen. Ein Sitz im Ausland oder eine ausländische Bankverbindung können verdächtig sein – müssen es aber nicht. Besonderes Augenmerk ist auf die entstandenen Gebühren zu werfen: sind diese zu hoch berechnet? Dies könnte hier der Fall sein. Empfänger eines solchen Schreibens können sich wehren, indem sie z.B. die benötigten Nachweise anfordern. Zu diesem Zweck könnte die angegebene Email des Anschreibens genutzt werden.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Verbraucher, die ebenfalls Post von der Firma Westbill Inkasso erhielten, können sich für weitere Informationen bei uns melden.

Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

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Donnerstag, 17. Mai 2018

Ankündigung einer Zwangsvollstreckung durch Mainkas Solution Group

Uns liegt ein Dokument einer Firma namens Mainkas Solution Group vor. Das Schreiben trägt den Betreff „1. Mahnung – Sammelklagen – Ankündigung Zwangsvollstreckung“. Es sollen noch Beitragszahlungen offen sein, die nun durch das Unternehmen eingefordert werden. Haben Sie auch Post dieser Art erhalten? Hier erhalten Sie Fakten zu dem Thema.

Titel: Ankündigung einer Zwangsvollstreckung durch Mainkas Solution Group

Mainkas Solution Group fordert eine hohe Summe


Erneut wurde uns ein Schreiben vorgelegt, in welchem mit der Beauftragung eines Gerichtsvollziehers bzw. einer Zwangsvollstreckung gedroht wird, sofern nicht gezahlt wird. In diesem Fall stammt diese schriftliche Forderung von einer Firma namens „Mainkas Solution Group“, die laut Briefkopf in Hamburg ansässig sind.

Mainkas Solution Group schreibt: „Mit diesem Schreiben müssen wir Ihnen bedauerlicherweise mitteilen, dass sich in der Bundesrepublik Deutschland mehrere Sammelklagen von verschiedenen Gewinn- und Zeitschriftenverlagen gesammelt haben (u.a. EuroMillions, EuroWinAg, Weblotto, EuroWin24, NKL/SKL EuroJackpot), diese haben sämtliche im Zahlungsverzug befindliche Beitragszahlungen Ihrer Kunden an uns abgetreten“.

Innerhalb von drei Tagen soll die Gesamtsumme in Höhe von 285,00 EUR überwiesen werden, um weitere Folgen zu vermeiden. Bei diesem Betrag handelt es sich um ein Vergleichsangebot, die Hauptforderung samt Mahn- und Inkassokosten würde laut des Schreibens 760,00 EUR betragen.

Wie seriös ist das Schreiben?


Die Mainkas Solution Group droht bei Nichteinhaltung der Frist mit weiteren Folgen, wie unter anderem einer „Pfändung zukünftiger Rentenansprüche“ sowie einer „SCHUFA-Meldung“. Zum Zwecke der Überweisung ist dem Schreiben ein Zahlschein beigefügt, der bereits zu Teilen ausgefüllt wurde.

Der Betrag in Höhe von 285,00 EUR soll an eine Mainkas Solution SRL überwiesen werden. Die angegebene Kontoverbindung verweist auf ein Konto in Rumänien.

Scan: Anschreiben "Mainka Solution Group"
Anschreiben "Mainka Solution Group"


Empfänger einer solchen Forderung sollten wissen, dass die Mainkas Solution Group kein in Deutschland eingetragenes Inkassounternehmen ist und somit stellt sich die Frage, ob das Unternehmen überhaupt dazu berechtigt ist, Dienstleistungen einer Inkassofirma anzubieten und durchzuführen. Auch die im Schreiben angegebene Handelsregisternummer (Amtsgericht Hamburg) führt zu keinem Eintrag. Die genannte Telefonnummer ist im Ausland angesiedelt, genauer gesagt in Großbritannien. Eine Website für weitere Informationen ist nicht angegeben.

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Verbraucher, die ebenfalls Post von der Firma Mainkas Solution Group erhielten, können sich für weitere Informationen bei uns melden.

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Mittwoch, 16. Mai 2018

Forderung von KM-Inkasso & Forderungsmanagement

„Letzte Mahnung“ aus Köln. Bereits zwei Forderungen einer Firma namens KM-Inkasso & Forderungsmanagement wurden an uns weitergeleitet. Laut des Schreibens soll eine Insertionsgebühr eines bestimmten Vertrags nicht bezahlt worden sein. Aus diesem Grund droht das Unternehmen mit einer Vorpfändung, sofern die offene Forderung nicht beglichen wird.

Titel: Forderung von KM-Inkasso & Forderungsmanagement

Offene Kosten laut KM-Inkasso & Forderungsmanagement


„Leider haben Sie sich auf unsere Schreiben und unseren Anrufen (…) nicht gemeldet“, heißt es einleitend und fehlerhaft in dem Brief der Firma „KM-Inkasso & Forderungsmanagement“. Konsequent zeichnet sich das Schriftstück durch eine Vielzahl von Rechtschreib- und Grammatikfehlern aus, was Zweifel aufkommen lässt. Handelt es sich um eine seriöse Inkassofirma, die im Auftrag Ihrer Kunden offene Forderungen beitreibt? Diese Frage wäre leichter zu beantworten, wenn ein Auftraggeber genannt werden würde. KM-Inkasso & Forderungsmanagement spart sich Belege und Vollmachten, aber bietet die Möglichkeit, eine „Gesprächsaufzeichnung als Audio-CD“ zu versenden. Auf dieser Aufzeichnung soll wahrscheinlich eine Bestätigung einer „Mitgliedschaft bei der Optima Solution GmbH“ zu hören sein. (Siehe Bild)

Gefordert wird eine Summe von 543,65 EUR. Beide Forderungen, die uns freundlicherweise durch Mitglieder zur Verfügung gestellt wurden, listen exakt Kostenpunkte sowie Vertragsnummern und Aktenzeichen auf. Obwohl zwei unterschiedliche vermeintliche Schuldner kontaktiert wurden, scheinen differenzierende Aktenzeichen zur Beitreibung nicht nötig zu sein. Die Hauptforderung soll eine sogenannte „Insertionsgebühr“ sein. Um welches Inserat es sich dabei handeln könnte, bleibt unbekannt.

Drohung mit Vorpfändung


KM-Inkasso & Forderungsmanagement droht bei weiterer Zahlungsverweigerung mit der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens. Bevor es dazu kommen muss, zeigt sich das Unternehmen von der kulanten Seite und bietet die Zahlung eines Vergleichs an. Sollte der Empfänger innerhalb von drei Werktagen die Summe in Höhe von 258,78 EUR zahlen, würde er eine schriftliche Bestätigung „mit Ihrer sofortigen Kündigung“ erhalten. Was genau gekündigt werden würde, wird nicht beschrieben.

Um den Ernst der Lage zu verdeutlichen, fügte KM-Inkasso & Forderungsmanagement ein Formular mit dem Aufdruck „Vorpfändung“ dem Schreiben bei. Dort ist sogar die Bank als Drittschuldner vermerkt, um eine weitere Drohkulisse aufzubauen.

Scan: KM-Inkasso & Forderungsmanagement | Seite 1
KM-Inkasso & Forderungsmanagement | Seite 1

Scan: KM-Inkasso & Forderungsmanagement | Seite 2
KM-Inkasso & Forderungsmanagement | Seite 2

Scan: KM-Inkasso & Forderungsmanagement | Seite 3
KM-Inkasso & Forderungsmanagement | Seite 3



Fakten zur Forderung


Im Rechtsdienstleistungsregister (abrufbar unter rechtsdienstleistungsregister.de) ist zum derzeitigen Zeitpunkt kein Inkassounternehmen namens „KM-Inkasso & Forderungsmanagement“ aufgeführt. Die angegebene Website der Firma (www.km-inkasso.de) zeigt nur eine Testseite (Stand 16.05.2018), die Adresse verweist auf ein virtuelles Büro. Es stellt sich die Frage, ob das Unternehmen überhaupt dazu berechtigt ist, Dienstleistungen einer Inkassofirma anzubieten und durchzuführen.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Verbraucher, die ebenfalls Post von der Firma KM-Inkasso & Forderungsmanagement erhielten, können sich für weitere Informationen bei uns melden.

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Freitag, 23. März 2018

Zahlungsaufforderung durch Europa Inkasso

Uns liegen mehrere Zahlungsaufforderungen von einem „Europa Inkasso“ mit unterschiedlichen Geschäftssitzen vor. Laut der Schreiben sollen noch Kosten bei diversen Spielgemeinschaften wie „Winner 49“ und „EuroMillions Lottery“ offen sein. Haben Sie auch so ein Schreiben im Briefkasten gefunden? Hier erfahren Sie mehr.

Titelbild: Zahlungsaufforderung durch Europa Inkasso

Europa Inkasso – aus Dortmund, Frankfurt oder Malta?


„Meine Kanzlei wurde beauftragt, beim zuständigen Mahngericht das gerichtliche Mahn- und Vollstreckungsverfahren mit anschließender Pfändung gegen Sie einzuleiten“ - mit dieser Drohung beginnen vorliegende Zahlungsaufforderungen einer Firma namens „Europa Inkasso“.

Angeblich sollen Verträge mit Spielgemeinschaften von den Empfängern abgeschlossen und trotz erbrachter Leistung nicht gezahlt worden. Die in den Schreiben genannten Spielgemeinschaften wären „Winner 49 & Spiele Club-49“ und „Winner 49 & EuroMillions Lottery“.

Gefordert werden unterschiedlichen Summen, die von der Laufzeit der Verträge abhängig sind. So sollen Kosten von 49,00 EUR monatlich anfallen. Zuzüglich Rechtsanwaltskosten, Auslagenpauschale und Mahnkosten kommen Beträge im dreistelligen Bereich zustande.

Die Summe soll innerhalb einer kurzen Frist auf ein Konto in Malta überwiesen werden. Dabei ist der Geschäftssitz laut der vorliegenden Schreiben u.a. in Dortmund.

Scan: Europa Inkasso, Dortmund | Seite 1
Europa Inkasso, Dortmund | Seite 1

Scan: Europa Inkasso, Dortmund | Seite 2
Europa Inkasso, Dortmund | Seite 2

Europa Inkasso Service GmbH ist ein eingetragenes Inkassounternehmen


Die vorliegenden Zahlungsaufforderungen haben allesamt das Logo des im Rechtsdienstleistungsregister eingetragenen Inkassodienstleisters „Europa Inkasso Service GmbH“ aus Wuppertal. Diese Eintragung bedeutet, dass das Unternehmen in Deutschland berechtigt ist, Inkassodienstleistungen für ihre Kunden durchzuführen und zum Beispiel mit entsprechender Vollmacht noch offene Kosten bei Schuldnern beizutreiben.

Die eingetragene Firma hat ihren Sitz in Wuppertal. Uns liegt eine Zahlungsaufforderung vor, die ebenfalls aus Wuppertal stammen soll. Jedoch weisen diverse Posten, wie unter anderem die Telefonnummer, Unterschiede auf. Die offenen Kosten sollen in diesem Fall auf ein niederländisches Konto überwiesen werden. Auch hier geht es um um noch nicht gezahlte Beiträge bezüglich der Spielgemeinschaft „Winner-49 & EuroMillions Lottery“. Aktuell wird auf der Homepage der Firma berichtet, dass sie "nicht Versender der in Umlauf gebrachten Forderungsschreiben von Winner49 und EuroMillionsLottery" sind. (Stand 11.04.2018)

Scan: Europa Inkasso, Wuppertal | Seite 1
Europa Inkasso, Wuppertal | Seite 1

Scan: Europa Inkasso, Wuppertal | Seite 2
Europa Inkasso, Wuppertal | Seite 2


Hilfe bei Europa Inkasso


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung von Europa Inkasso erhalten? Für allgemeine Informationen können Sie sich gerne an uns wenden:

0201 176790

oder per E-Mail:

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 5. Dezember 2017

GRN Power Inkasso GmbH – Forderung und Vorpfändung

Uns wurde zur Veröffentlichung von einer Verbraucherin eine Zahlungsaufforderung von einer Firma namens GRN Power Inkasso GmbH vorgelegt. Der Absender aus Berlin fordert von der Empfängerin eine Zahlung von fast 300 EUR. Anstatt den Forderungsgrund oder den Auftraggeber zu benennen, droht GRN Power Inkasso mit einer Vorpfändung.

Beitragsbild: GRN Power Inkasso GmbH – Forderung und Vorpfändung

Wer ist die GRN Power Inkasso GmbH?


Als Geschäftssitz hat die GRN Power Inkasso GmbH die Gontardstraße 11 am Alexanderplatz in 10178 Berlin angegeben. An dieser Adresse lassen sich unter anderem sogenannte virtuelle Büroräume mieten.

„Sie haben trotz zahlreicher Mahnung Ihre Zahlungsbereitschaft nicht unter Beweis gestellt. Deshalb haben sich Kosten und Zinsen weiter erhöht.“ Mit diesen Worten beginnt das Schreiben, welches eine Verbraucherin und Mitglied unseres Vereins in ihrem Briefkasten vorfand. Da baut ein Unternehmen namens GRN Power Inkasso GmbH eine Drohkulisse auf, indem sie schreiben: „Aufgrund Ihrer anhaltenden Zahlungsverweigerung sehen wir keine andere Möglichkeit, als bei Ihrer Bank/Sparkasse eine Vorpfändung anzubringen.“

Forderung von 289,76 EUR


Um eine Kontosperrung zu verhindern, soll sofort ein Betrag in Höhe von 289,76 EUR überwiesen werden. Zu diesem Zweck ist auf der zweiten Seite des Schreibens ein vorab ausgefüllter Zahlschein beigefügt. Dort wird anhand der Kontodaten ersichtlich, dass der Empfänger des Schreibens die geforderte Summe auf ein belgisches Konto einzahlen soll – Zahlungsempfänger ist „GRN POWER“.

Scan: Forderung GRN Power Inkasso GmbH | Seite 1 | 29.11.2017
Forderung GRN Power Inkasso GmbH | Seite 1 | 29.11.2017


Neben diverser Schreibfehler fällt auf, dass keinerlei Angaben zum Auftraggeber gemacht wurden. Was ist der Forderungsgrund bzw. wer ist Vertragspartner/Gläubiger, der GRN Power Inkasso auftragt haben soll? Wir prüften im deutschen Rechtsdienstleistungsregister, ob ein Inkassodienstleister mit dem Namen registriert ist. Zum aktuellen Stand ist das nicht der Fall.

Scan: Forderung GRN Power Inkasso GmbH | Seite 1 | 29.11.2017
Forderung GRN Power Inkasso GmbH | Seite 2 | 29.11.2017


Hilfe bei Inkassoforderungen


Haben Sie auch einen Brief von der GRN Power Inkasso GmbH erhalten? Auch wenn es sich hierbei um keinen eingetragenen Inkassodienstleister handelt, sollte man gerechtfertigte Zahlungsaufforderungen unbedingt ernst nehmen und nicht ignorieren! Es könnte sonst zu kostspieligen Folgen kommen, die sogar einen Eintrag ins Schuldnerverzeichnis bedeuten könnten. Wir bieten allgemeine Informationen zu diesem Thema sowie über Inkassoforderungen. Nehmen Sie Kontakt auf:

0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 29. November 2017

Norsia Inkasso GmbH: Mahnung für Fox Gewinn market GmbH

Uns wurde ein Schreiben von einer Firma namens Norsia Inkasso GmbH übermittelt. So sollen noch unbezahlte „Steuern“ offen sein, die bei der Teilnahme an Gewinnspielen noch nicht vom Teilnehmer abgeführt wurden. Als Gläubiger wird die Firma Fox Gewinn market GmbH genannt. Haben Sie auch so ein Schreiben im Briefkasten gefunden?

Beitragsbild: Norsia Inkasso GmbH: Mahnung für Fox Gewinn market GmbH

Mehr als 350,00 für nicht abgeführte Mehrwertsteuer?


Die Verbraucherin Frau L. leitete ein Schreiben von einem Unternehmen mit dem Namen Norsia Inkasso GmbH zur Veröffentlichung an uns weiter. Der Brief ist übertitelt mit „I.Mahnung“ und listet im Folgenden den Grund der Kontaktaufnahme sowie den Gläubiger auf. So schreibt Norsia Inkasso, dass Frau L. als Teilnehmerin an mindestens einem Gewinnspiel keinerlei Mehrwertsteuer abgeführt hätte.

Zu diesem Zweck verweist die Firma auf einen sogenannten „Gewinnspielparagraph“ §27.1., in dem es heißt: „Als Teilnehmer eines Gewinnspieles muss die Steuer abgeführt werden vom Teilnehmer“.

Ferner heißt es im darauf folgenden Paragraphen §27.2.: „Auch wenn kein Betrag ausgezahlt wird und der Teilnehmer kein Gewinn durch die Teilnahme hat, müssen die 19% MwSt. abgeführt werden“.

Wer ist die Norsia Inkasso GmbH?


Dem Schreiben sind folgende Informationen zu entnehmen. Anhand der Bilder können Sie erkennen, dass sich zahlreiche Rechtschreibfehler im Brief wiederfinden.

Als Geschäftssitz wurde eine Adresse in München angegeben. Die Telefonnummer ist mit der Faxnummer identisch und hat die Ländervorwahl +0044 von Großbritannien. Eine Webseite ist nicht angegeben und die vermerkte Steuernummer ist nicht auffindbar. Darüber hinaus wurde im deutschen Rechtsdienstleistungsregister kein Eintrag zur Norsia Inkasso GmbH (Stand 29.11.2017) gefunden.

Scan: Norsia Inkasso GmbH | Seite 1
Norsia Inkasso GmbH | Seite 1


Was wird gefordert?


Aufgrund noch vermeintlich offener Steuern wurde Frau L. von der Münchner Firma dazu aufgefordert eine Summe von insgesamt 351,16 EUR auf das Konto der Fox Gewinn market GmbH zu überweisen. Als Frist wurden sieben Werktage gewährt. Sollte Frau L. die Summer nicht zahlen, wird mit einer Sperrung oder einer Pfändung des Kontos gedroht.

Auf einer zweiten Seite des Briefes ist ein Überweisungsträger zu finden, der vorab ausgefüllt wurde. Als Zahlungsempfänger ist jedoch nicht die Fox Gewinn market GmbH angegeben, sondern eine Norsia BVBA. Die dargestellten Kontodaten verweisen auf ein Konto in Belgien.

Scan: Norsia Inkasso GmbH | Seite 2
Noria Inkasso GmbH | Seite 2

Hilfe bei Inkassoforderungen


Haben Sie auch einen Brief von der Norsia Inkasso GmbH erhalten? Wir bieten allgemeine Informationen zu diesem Thema sowie über Inkassoforderungen. Nehmen Sie Kontakt auf:

0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Freitag, 27. Oktober 2017

TOP Inkasso GmbH fordert für PrintMedia Koncept s.r.o.

Das Inkassounternehmen TOP Inkasso GmbH wurde von der Firma Printmedia Koncept s.r.o. beauftragt, um überfällige Zahlungen beizutreiben. Aktuell liegt uns eine solche Zahlungsaufforderung vor, die uns freundlicherweise von einer Gewerbetreibenden zur Veröffentlichung weitergeleitet wurde. Haben Sie auch eine Forderung erhalten? Hier erfahren Sie mehr.

TOP Inkasso GmbH fordert für PrintMedia Koncept s.r.o.

Zahlungsaufforderung durch die TOP Inkasso GmbH


„Das einfache und kostenlose Inkasso Unternehmen“ - so beschreibt sich die TOP Inkasso GmbH aus Luzern in der Schweiz. Laut einer aktuellen Zahlungsaufforderung von dem Inkassodienst soll noch eine unbezahlte Forderung offen sein.

Dabei handelt es sich um eine Dienstleistung der Firma PrintMediaKoncept s.r.o. Der dazugehörige Rechnungsbetrag soll laut dem Schreiben seit 221 Tagen bereits fällig sein. Gefordert wird ein Betrag von insgesamt 1.074,89 EUR. Diese Summe setzt sich aus der ursprünglichen Hauptforderung in Höhe von 865,76 EUR und weiteren Inkassokosten (wie u.a. Gebühren für die Beitreibung) zusammen. Zu überweisen ist der Betrag innerhalb einer Woche auf ein Konto in der Schweiz.

Verbraucherdienst berichtete bereits über PrintMedia Koncept s.r.o.


Bereits 2014 veröffentlichten wir einen Bericht über das Geschäftsgebaren von PrintMedia Koncept s.r.o. Das Unternehmen wollte laut des Angebots Printanzeigen von zuvor kontaktierten Unternehmern in einem „Bürgerinformationsfolder“ veröffentlichen. Sollte ein Gewerbetreibender einen Vertrag mit dem Unternehmen abschließen, würde die dementsprechenden Anzeigen mehrfach veröffentlicht werden, was zu hohen Rechnungen führen konnte.

Forderung TOP Inkasso GmbH | 16.10.2017
Forderung TOP Inkasso GmbH | 16.10.2017


Hilfe bei Forderungen der TOP Inkasso GmbH


Ob Zahlungsaufforderungen der TOP Inkasso GmbH berechtigt sind bzw. ob tatsächlich noch Beiträge für Dienstleistungen offen sind, sollte grundsätzlich geprüft werden. Gewerbetreibende, Freiberufler und sonstige Geschäftsleute können sich gerne für allgemeine Informationen an uns wenden.

TEL:
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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.


Montag, 11. September 2017

FHG Inkasso GmbH fordert für Firmenverzeichnis Service SRL

Ein Gewerbetreibender leitete eine Rechnung von dem Branchenbuch Firmenverzeichnis Service SRL an uns weiter. So soll für einen Grundeintrag ein Betrag in Höhe von 792,00 EUR fällig sein. Da der Gewerbetreibende diese Rechnung nicht zahlte, folgte eine Zahlungsaufforderung von dem Mainzer Inkassounternehmen FHG Inkasso GmbH. Haben Sie auch auch Erfahrungen mit diesen Unternehmen gemacht? Hier erfahren Sie, wie Sie reagieren können.

FHG Inkasso GmbH fordert für Firmenverzeichnis Service SRL

Firmenverzeichnis Service SRL betreibt www.firmenverzeichnis-online.net


Über das Unternehmen Firmenverzeichnis Service SRL berichteten wir bereits in einem Beitrag im Juli diesen Jahres. Unter dem Titel „Per Fax zum teuren Branchenbucheintrag“ zeigten wir auf, wie ein Vertrag mit dem Branchenbuch zustande kommen könnte. Zur Erinnerung: für einen Grundeintrag mit einer Laufzeit von insgesamt zwei Jahren kommen Kosten in Höhe von 1.584,00 EUR auf den Gewerbetreibenden zu.

Der Nutzen eines solchen Branchenbucheintrags sind diskutabel. Welcher Unternehmer sich durch einen Eintrag in ein Firmenverzeichnis eine höhere Reichweite im Internet erhofft, ist mit anderen Methode möglicherweise besser beraten – wie zum Beispiel ein Eintrag in etablierte Verzeichnisse wie die Gelben Seiten.

Forderung von der FHG Inkasso GmbH aus Duchroth


Sollte die Rechnung für einen Eintrag in dem Verzeichnis firmenverzeichnis-online.net nicht beglichen werden, so könnte eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassobüro folgen. Uns liegt eine solche Forderung von dem der FHG Inkasso GmbH vor, die im Auftrag der Firmenverzeichnis Service SRL einen noch offenen Betrag fordert.

Die Gesamtsumme beläuft sich auf 950,97 EUR. Diese Forderung setzt sich zusammen aus dem Rechnungsbetrag, Mahn- und Inkassogebühren, Zinsen, Porto-Auslagenpauschale und Kontoführungsgebühren (siehe Bild).

Zahlungsaufforderung FHG Inkasso GmbH | 07.09.2017
Zahlungsaufforderung FHG Inkasso GmbH | 07.09.2017


Zahlbar ist der Betrag innerhalb einer Woche. Es wurde zu diesem Zweck eine Bankverbindung bei einer Volksbank in Kaiserslautern angegeben.

Hilfe bei FHG Inkasso GmbH


Das Inkassounternehmen FHG Inkasso GmbH ist eine im Rechtsdienstleistungsregister eingetragene Firma. Betroffene sollten eingehende Forderungen demzufolge ernst nehmen und nicht ignorieren. Reagieren Sie!

Als Gewerbetreibender haben Sie kein Recht auf Widerruf. Unter Umständen ergibt sich jedoch die Möglichkeit einer Anfechtung. Für Hilfe und erste allgemeine Informationen nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten:

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Mittwoch, 30. August 2017

Rhein Inkasso Forderung für Echo Alpha Inc.

Verbraucherdienst berichtete bereits über Abmahnungen durch die Kanzlei FAREDS für Echo Alpha Inc. dba EA Productions. Sollte ein unter Umständen abgemahnter Anschlussinhaber die geforderte Summe nicht an die Kanzlei zahlen oder gezahlt haben, könnte eine Zahlungsaufforderung von dem Inkassobüro Rhein Inkasso Forderungsmanagement mbH folgen.

Rhein Inkasso Forderung für Echo Alpha Inc.


Rhein Inkasso Forderungsmanagement Forderung nach Abmahnungen


Das in der Erotikfilm-Branche tätige Unternehmen Echo Alpha Inc. dba EA Productions beauftragte Kanzleien mit der Abmahnung von vermuteten Urheberrechtsverletzungen. So kam es, dass Mitglieder von Verbraucherdienst Abmahnschreiben von FAREDS erhielten, in denen das unerlaubte Verbreiten rechtlich geschützter Materialien vorgeworfen wurde.

Aktuell liegen mehrere Zahlungsaufforderungen durch das Inkassounternehmen Rhein Inkasso Forderungsmanagement mbH aus Mannheim vor, die laut dem Schreiben von dem besagten Unternehmen Echo Alpha Inc. dba EA Productions beauftragt wurden.

Rhein Inkasso schreibt: „Wir sind mit der Einzug der oben genannten gegen Sie bestehenden Forderung beauftragt worden. Ordnungsgemäße Bevollmächtigung sowie Geldempfangsvollmacht wird versichert.“ Rhein Inkasso fordert für Echo Alpha die Zahlung des Betrags in Höhe von insgesamt 939,62 EUR.

Was tun bei einer Forderung von Rhein Inkasso?


Bei den vorliegenden Forderungen von Rhein Inkasso sind keine ordnungsgemäßen Vollmachten beigelegt. Außerdem sollte geklärt werden, ob der Empfänger überhaupt zuvor durch FAREDS wegen der vorgeworfenen Urheberrechtsverletzung abgemahnt wurde.

Rhein Inkasso Forderungsmanagement mbH droht mit weiteren gerichtlichen Schritten, sofern die Zahlung bis zur genannten Frist ausbleibt oder auch keine Benachrichtigung erfolgt. Um weitere Kosten zu ersparen ist es demzufolge ratsam, auf ein Forderungsschreiben der Rhein Inkasso zu reagieren. Alleine schon um festzustellen, ob die Forderung überhaupt berechtigt ist.

Zahlungsaufforderung Rhein Inkasso |  10.08.2017
Zahlungsaufforderung Rhein Inkasso |  10.08.2017

Hilfe durch Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch Post von Rhein Inkasso erhalten? Wird von Ihnen auch eine hohe Geldsumme wegen angeblich vergangener Urheberrechtsverletzung verlangt? Nicht unüberlegt zahlen oder den Kopf in den Sand stecken! Handeln Sie jetzt und nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

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Freitag, 7. Juli 2017

Ararat Company GmbH: Gerichtsbeschluss durch „Anwältin Gabi Schütter“

„Ihr Konto wird in Kürze gesperrt“ - so droht eine „Anwältin Gabi Schütter“ in einem Schreiben, welches uns dank einer Verbraucherin vorliegt. Insgesamt aus zwei Seiten bestehend, sind die einzelnen Seiten jeweils mit „Gerichtsbeschluss“ und „Zahlungsbefehl“ überschrieben. Haben Sie auch so ein Schreiben im Briefkasten gefunden? Hier erfahren Sie mehr.

Ararat Company GmbH: Gerichtsbeschluss durch „Anwältin Gabi Schütter“

Als Gerichtsbeschluss betitelte Zahlungsaufforderung – Betrug?


Auf der Gartenfelder Straße in Berlin, nicht unweit von einer Schuldnerberatung, soll die Absenderin „Anwältin Gabi Schütter“ ihre Anschrift haben. Sie fordert in einem mit „Gerichtsbeschluss“ betitelten Brief, dass der Empfänger „trotz zahlreicher Mahnungen“ seine „Zahlungsbereitschaft nicht unter Beweis gestellt“ hat.

Um diese offene Forderung zu begleichen, fordert sie nun die Zahlung von insgesamt 249,36 EUR. Um der Dringlichkeit Nachdruck zu verleihen, droht Schütter mit einer „Vorpfändung bei Ihrer Bank/Sparkasse“. Dem Empfänger des Schreibens soll scheinbar der Ernst der Lage bewusst werden, indem es heißt: „Das Formular ist bereits vorbereitet! Ihr Konto wird in Kürze gesperrt!“

Keinerlei Angaben über den Gläubiger


Es ist anhand des vorliegenden Schreibens nicht erkennbar, wer der Gläubiger dieser Forderung sein soll. Liegt ein Titel vor? Was soll Vertragsgegenstand sein? Wie lange dauert die Zahlungsfrist? Gibt es eine Aufstellung der Mahn- und Inkassokosten?

Diese Fragen bleiben offen. Möglicherweise lassen sich diese Punkte klären, indem man die angegebene Telefonnummer kontaktiert, welche neben der Adresse als einzige Kontaktmöglichkeit angegeben ist.

"Gerichtsbeschluss" - Anwältin Gabi Schütter | 28.06.2017
"Gerichtsbeschluss" - Anwältin Gabi Schütter | 28.06.2017



Zweite Seite: „Zahlungsbefehl“


Dem Schreiben ist eine zweite Seite mit angehängt, die mit „Zahlungsbefehl“ überschrieben ist. Dort ist zu erkennen, wie sich die Forderung in Höhe von 249,36 EUR zusammensetzt. Auch auf dieser Seite sind zahlreiche Schreib- bzw. Tippfehler zu finden, die man auf einem seriösen Schreiben nicht erwarten würde.

Im unteren Bereich der Seite ist ein vorausgefüllter Zahlschein für eine SEPA-Überweisung zu finden. Der Betrag soll demzufolge auf ein belgisches Konto überwiesen werden, der Zahlungsempfänger lautet „Ararat Company GmbH“.

"Zahlungsbefehl" - Ararat Company GmbH | 08.06.2017
"Zahlungsbefehl" - Ararat Company GmbH | 08.06.2017


Kontakt mit Verbraucherdienst e.V.


Auch wenn diese Forderung wichtige Informationen vermissen und Fragen offen lässt: ignorieren Sie keine dennoch nie Zahlungsaufforderungen. Selbst wenn in Internetforen häufig von „falschen Inkassos“ und dergleichen die Rede ist: eine Forderung sollte man stets prüfen.

Haben Sie eine Forderung von Anwältin Gabi Schütter bzw. Ararat Company GmbH erhalten? Verbraucherdienst e.V. gibt erste allgemeine Informationen unter den angegebene Kontaktmöglichkeiten.

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Mittwoch, 5. Juli 2017

FID Inkasso GmbH fordert für OVM GmbH

In Nürnberg hat die FID Inkasso GmbH ihren Sitz, der „Fränkische Inkassodienst“. Uns liegt eine aktuelle Zahlungsaufforderung gegen eine Verbraucherin vor. Laut des Schreibens ist noch eine Forderung offen - knapp mehr als 400 EUR. Hier erfahren Betroffene, wie sie in solchen Situationen reagieren sollten.


FID Inkasso GmbH ist im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen


Der Verbraucherdienst berichtete in diesem Blog bereits mehrfach über das Geschäftsgebaren der OVM Online Vertrieb Marketing GmbH. Dieses Unternehmen bietet online sogenannte „Finanz Management Pakete“ an, die für Kunden kostspielig werden können. So kann das Angebot der OVM GmbH mehr als 350,00 EUR kosten – bei einer Laufzeit von 24 Monaten.

Nun haben laut unserer Erfahrung Verbraucher unwissentlich einen Vertrag für das genannte Paket abgeschlossen, obwohl diese einen Weg aus einem möglichen Schuldenproblem suchten. So steht auf der Homepage der OVM GmbH: „Finanzen in den Griff bekommen - Raus auf dem finanziellen Durcheinander mit unserem Finanz Management Paket - 14 Tage gratis testen“.

Leider ist dies mit weiteren Kosten verbunden, da der Vertrag über die 14 Tage hinaus geht. Sollte die Forderung bzw. die Monatsraten nicht überweisen werden, kümmert sich ein Inkassobüro um die Eintreibung des Geldes. In diesem Fall die FID Inkasso GmbH, der Fränkische Inkassodienst aus Nürnberg. Dieses Inkassounternehmen ist im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen und ist demzufolge dazu berechtigt, Inkassodienstleistungen anzubieten.

Inkassoforderung für die OVM GmbH


In der uns vorliegende Zahlungsaufforderung der FID Inkasso GmbH wird die Zahlung der „längst überfälligen Forderung“ verlangt. Zur Beseitigung der Schulden werden sieben Tage eingeräumt. Das Inkassobüro weist darauf hin, dass zur Vermeidung größerer Unannehmlichkeiten und weiterer Kosten dies die letzte Möglichkeit darstellt, die Forderung einvernehmlich zu begleichen.

Die Gesamtforderung hat eine Höhe von 401,00 EUR. Der Betrag setzt sich aus unter anderem aus Schadenersatz und Inkassokosten zusammen. Des Weiteren ist ein Formular mit der Überschrift „Rückantwort“ beigelegt. Mit Ausfüllen und Rücksenden dieses Schriftstücks erkennt man die Forderung an und fragt eine Ratenzahlung an.

FID Inkasso GmbH Zahlungsaufforderung | 20.06.2017
FID Inkasso GmbH Zahlungsaufforderung | 20.06.2017



Inkassoforderungen der FID Inkasso GmbH ernst nehmen!


Lassen Sie sich nicht einschüchtern, aber ignorieren Sie keine Zahlungsaufforderungen. Selbst wenn in Internetforen häufig von „falschen Inkassos“ und dergleichen die Rede ist: eine Forderung sollte man stets prüfen. Haben Sie eventuell eine Ware erhalten oder eine Dienstleistung in Anspruch genommen, welche Sie nicht bezahlt haben? Oder haben Sie ganz einfach nur unbedarft Ihre Anschrift angegeben, weshalb die Mahnung vom Inkasso Unternehmen möglicherweise nicht berechtigt ist?

Haben Sie eine Forderung von FID Inkasso GmbH für die OVM GmbH erhalten? Verbraucherdienst e.V. hilft Betroffenen und gibt erste allgemeine Informationen unter den angegebene Kontaktmöglichkeiten.

Kontakt zu Verbraucherdienst e.V.


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Mittwoch, 1. Februar 2017

Zahlungsaufforderung | National Inkasso für TechBiz24 Ltd.

Uns liegt eine Zahlungsaufforderung mit dem Betreff „Letzter Versuch“ von der National Inkasso GmbH aus Düsseldorf vor. Im Auftrag der TechBiz24 Ltd. fordert das Inkassounternehmen von einem Mitglied einen Betrag in Höhe von 148,80 EUR.

Beitragsbild: Zahlungsaufforderung  | National Inkasso für TechBiz24 Ltd.

Fast 150 EUR für einen Ratgeber


Die aktuelle Zahlungsaufforderung der Düsseldorfer National Inkasso GmbH, die uns durch einen Verbraucher bzw. ein Mitglied vorgelegt wurde, beginnt mit Drohgebärden. So lautet der Betreff „Letzter Versuch: Abwendung Ihres Gerichtsverfahrens“. Als Auftraggeber ist das Unternehmen TechBiz24 Ltd. genannt. Wir fanden im Zuge unserer Internetrecherche heraus, dass diese Firma sich für das Portal „Der Date Hacker“ verantwortlich zeigt (Stand 31.01.2017).

TechBiz24 Ltd. soll laut der Zahlungsaufforderung auch den „Ratgeber zur Heilung von Erektiler Dysfunktion“ anbieten, welchen der Verbraucher erworben haben soll. Die noch offenen Kosten belaufen sich auf eine Höhe von 148,40 EUR. Dieser Betrag soll innerhalb von 14 Tagen gezahlt werden.

Scan: National Inkasso | Techbiz24 Ltd. | 17.01.2017
National Inkasso | Techbiz24 Ltd. | 17.01.2017


National Inkasso droht mit einem Gerichtsverfahren


In dem Schreiben erklärt die National Inkasso gegenüber dem Empfänger, dass sie nun den Auftrag inne hat, „die Summe gerichtlich einzuklagen“. Dass dies höchstwahrscheinlich mit höheren Kosten verbunden wäre, folgt im nächsten Satz. Dem Empfänger wird als Option eine monatliche Ratenzahlung angeboten, infolgedessen würde das Inkassounternehmen aus Düsseldorf auf „weitere gerichtliche Maßnahmen“ verzichten.

Wir vom Verbraucherdienst e.V. berichteten schon häufig über National Inkasso. Für andere Beiträge und Informationen klicken Sie bitte auf den folgenden Link: National Inkasso GmbH Erfahrungen

Kontakt mit Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung von der National Inkasso GmbH wegen einer offenen Forderung von TechBiz24 Ltd. erhalten? Gerne können Sie sich an für allgemeine Informationen an uns wenden.

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Montag, 16. Januar 2017

Trak Music KG | Rhein Inkasso | RA Oliver Edelmaier

Ein Mitglied von Verbraucherdienst e.V. erhielt eine Zahlungsaufforderung von der Rhein Inkasso und Forderungsmanagement GmbH im Auftrag der Trak Music KG. Diese Forderung bezieht sich auf eine vorgeworfene Urheberrechtsverletzung aus dem Jahr 2010. Nachdem unser Mitglied dagegen schriftlich Widerspruch einlegte, erhielt er eine weitere Forderung von der Kanzlei Oliver Edelmaier.

Beitragsbild: Trak Music KG  Rhein Inkasso  RA Oliver Edelmaier

Rhein Inkasso: Forderung von über 500 EUR


Unser Mitglied Herr R. erhielt eine Zahlungsaufforderung, die er zur Veröffentlichung an uns weiterleitete. Das Inkassobüro Rhein Inkasso und Forderungsmanagement GmbH aus Mannheim fordert eine Summe von insgesamt 572,64 EUR. Diese Forderung beruft sich auf eine Verletzung des Urheberrechts, die 2010 stattgefunden haben soll. Rechteinhaber und Auftraggeber der Rhein Inkasso ist die Trak Music KG aus Seekirchen, Österreich.

Herr R. verfasste einen Widerspruch, den er Rhein Inkasso und Forderungsmanagement GmbH zukommen ließ. Das Mannheimer Inkassounternehmen ließ diesen Widerruf unbeachtet und schickte eine weitere Forderung. Dieses Schreiben, welches ca. drei Wochen später an Herrn R. verschickt wurde, verweist auf „weitere Schritte“ gegen Herrn, sofern nicht innerhalb der Frist gezahlt wird. Rhein Inkasso schreibt außerdem, dass bei einer Nichtzahlung die Möglichkeit gegeben ist, dass „eine Abschlagszahlung von mindestens 80,00 EUR“ geleistet werden kann. Des Weiteren heißt es „Eine evtl. Restforderung werden wir Ihnen zu gegebener Zeit mitteilen“.

Nachfolgende Forderung der Kanzlei Oliver Edelmaier


Es dauerte erneut knapp vier Wochen, bis Herr R. eine erneute Forderung im Briefkasten vorfand. Dieses Mal stammte er jedoch von der Kanzlei Oliver Edelmaier, ebenfalls aus Mannheim. Laut seines Schreibens wurde er nun bevollmächtigt die noch ausstehende Zahlung an die Trak Music KG einzufordern. Es soll die letztmalige Chance sein, ehe ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet wird.

Haben Sie auch eine Forderung von
Rhein Inkasso und Forderungsmanagement GmbH
RA Oliver Edelmaier
erhalten? Nehmen Sie Kontakt für weitere allgemeine Informationen auf.

RA Oliver Edelmaier fordert die Summe von 574,97 EUR und räumt zur Zahlung eine Frist von knapp Wochen ein. RA Edelmaier fügte dem Schreiben eine Aufstellung der Forderungen samt Zinsen und einen Antrag auf einen Ratenzahlungsvergleich bei.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie weitere Fragen zu Forderungen von Rhein Inkasso Forderungsmanagement GmbH oder Kanzlei Oliver Edelmaier? Haben Sie auch ähnliche Erfahrungen gemacht? Gerne geben wir Ihnen allgemeine Informationen via E-Mail und Telefon.

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Freitag, 23. Dezember 2016

OVM Online Vertriebmarketing GmbH | Klageandrohung


Verbraucherdienst e. V berichtete bereits in der Vergangenheit über die OVM Online Marketing GmbH und ihren Zahlungsaufforderungen. Ein Verbraucher übermittelte uns uns Schreiben der OVM Online Marketing GmbH, damit wir darüber berichten können.

Beitragsbild: OVM Online Marketing GmbH | Klageandrohung


Inhalt der Zahlungsaufforderung der OVM Online Marketing GMBH


Das Schreiben der Online Marketing GMBH ist überschrieben mit „… letzte Zahlungsaufforderung vor Klageeinreichung..“.. Der angeschriebene Verbraucher wird letztmalig aufgefordert bis zum 28.12.2016 einen Betrag in Höhe von 373,60 EUR an die OVM Online Marketing GmbH zu überweisen.

Scan: Zahlungsaufforderung | OVM Online Marketing GmbH
Zahlungsaufforderung | OVM Online Marketing GmbH 



Weiterhin heißt es:
"Sollte bis zum Fristablauf keine vollständigen  Forderungsausgleich verzeichnen können, wird die OVM Online Marketing GmbH gemäß beiliegender und bereits erstellter Klage, ihren Anspruch  gerichtlich geltend machen."

Womit begründet OVM Online Marketing GmbH ihren Anspruch?


Laut eigener Anspruchsbegründung der OVM GmbH wird Folgendes dargelegt: die OVM GmbH betreibt nach eigenen Aussagen eine Online Vertrieb und Marketing Firma, die sich neben verschiedenen Marketingdienstleistungen (wie bspw. Webdesign, Suchmaschinenoptimierung, Telefonmarketing ), auf die Erstellung von Kredit- und Finanzmanagementpaketen spezialisiert hat. Laut Aussage erhält der Kunde zunächst einen personalisierten Online-Zugang für seinen passwortgeschützten Bereich.

Scan OVM Online Marketing GmbH | Seite 1
OVM Online Marketing GmbH  | Seite 1



Anmerkung von Verbraucherdienst: es wird hier nicht von der OVM GmbH dargelegt, auf welcher URL der Kunde den personalisierten Online Zugang für seinen passwortgeschützten Bereich erhält.

Dann wird der Anspruch begründet, dass die Bestellung des Finanzmanagementpakets auf einem Bestellformular erfolgt, welches der Kunde entweder im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches unterzeichnen, sich per Post zusenden lassen und unterzeichnet per Post an die Klägerin (OVM Online Marketing GmbH) zurücksenden oder online ausfüllen und absenden kann. Der Vertrieb des Finanzmanagementpaketes erfolgt auch via externe Vertriebe.
Beweis: Vertrag über ein Kredit –Finanzmanagement Paket Anlage.

Scan: OVM Online Marketing GmbH | Seite 2
OVM Online Marketing GmbH  | Seite 2


Anmerkung von Verbraucherdienst: Ein Vertragsnachweis, durch den die Bestellung, sowie die Erteilung einer Einzugsermächtigung belegt werden soll, ist dem Klageschreiben der OVM Online Marketing GmbH nicht beigefügt.

Weitere Anmerkungen zur Klageandrohung


Es heißt weiter, die beiden Parteien sollen eine Erstvertragslaufzeit von 24 Monaten bei einem monatlichen Entgelt in Höhe von 14,90 EUR vereinbart haben. Es soll eine Wahlmöglichkeit bestanden haben, wonach das monatliche Entgelt jeweils zum 1. des Monats mittels Lastschrift eingezogen werden sollte.

Scan: OVM Online Marketing GmbH | Seite 3
OVM Online Marketing GmbH | Seite 3


Anmerkung von Verbraucherdienst e.V: ein Beleg über eine erteilte Einzugsermächtigung ist dem Schreiben ebenfalls nicht beigefügt.

Auch soll der der Kunde laut „Klageschrift“ der OVM Online Marketing GmbH über sein Widerrufsrecht belehrt worden sein.

Scan: OVM Online Marketing GmbH | Seite 4
OVM Online Marketing GmbH | Seite 4


Anmerkung von Verbraucherdienst: der Nachweis, dass eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung dem Kunden zugegangen sein soll, ist dem Klageschreiben OVM Online Marketing GmbH ebenfalls nicht beigefügt.

Kontakt zum Verbraucherdienst e.V.


Haben sie auch Erfahrung mit der OVM Online Vertriebmarketing GmbH? Gerne können Sie uns telefonisch oder per Mail für allgemeine Informationen kontaktieren.

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