Freitag, 27. Oktober 2017

Rocket Consulting Sp. z o. o. – Rechnung für Liquidado.de

Derzeit machen durch die Rocket Consulting Sp. z o. o. versandte Rechnungen die Runde. Empfänger sind jene, die sich bei dem Portal „Liquidado.de“ registrierten. Uns erreichten bereits viele E-Mails und Anrufe von Betroffenen. In einer uns vorliegenden Mail an die Liquidado.de erklärt ein Mitglied, dass es laut seiner Ansicht nicht zu einem Vertrag kam.

Rocket Consulting Sp. z o. o. – Rechnung für Liquidado.de

Rechnung von Rocket Consulting Sp. z o.o. aus Wroclaw, Polen erhalten?


Zahlreiche Hinweise erreichten uns, dass die Rocket Consulting Sp. z o. o. aktuell erneut tätig geworden ist. So sollen laut der verzeichneten Anrufe und E-Mails Rechnungen von dem Unternehmen aus Wroclaw in Polen versandt werden. In diesen Schreiben wird die Zahlung für ein Vertragsjahr bezüglich eines „Premium Accounts“ auf dem Portal Liquidado.de verlangt.

Was ist Liquidado.de?


Das Portal bietet laut eigenen Aussagen „Kleinanzeigen für Unternehmer“, was unter anderem auch „kostenlose Inserieren“ von Produkten beinhaltet. Um dieses Angebot nutzen zu können, muss eine Registrierung stattfinden. Wir berichteten im Rahmen dieses Blogs bereits über das Portal. Sie erhalten weitere Informationen unter dem Link „Liquidado.de - Erfahrungen mit dem Kleinanzeigenmarkt“.

Betrieben wird das Liquidado.de von der Rocket Consulting Sp. z o. o. in Polen. Die aktuellen Rechnungen werden an jene Personen geschickt, die sich auf dem Portal registriert haben sollen.

Was wird in der Liquidado.de Rechnung gefordert?


Laut der Rechnung wird ein Betrag in Höhe von 547,17 EUR gefordert. Diese Summe setzt sich aus der Testphase (1 Tag), zwei Premium Account Vertragsjahre und der Mahnpauschale sowie Verzugszinsen zusammen. Zahlbar ist die Forderung innerhalb von 10 Tagen. Eine polnische Bankverbindung wurde zu diesem Zweck angegeben. Sollte eine Zahlung ausbleiben, wird mit weiteren Schritten gedroht, wie unter anderem Anwalts- und Gerichtskosten.

Rechnung von Rocket Consulting Sp. z o.o. | Liquidado
Rechnung von Rocket Consulting Sp. z o.o.


Hilfe bei Rechnungen von Rocket Consulting Sp. z o. o. für Liquidado.de


Uns erreichte eine E-Mail eines Mitglieds, der laut eigener Aussage keinen Premium Account angefordert hat und somit nicht nachvollziehen kann, weshalb eine Rechnung gestellt wurde.

Haben Sie auch ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. Post von der Rocket Consulting Sp. z o. o. erhalten? Gerne können Sie von uns erste allgemeine Informationen erhalten. Nutzen Sie unsere Kontaktdaten.

0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

TOP Inkasso GmbH fordert für PrintMedia Koncept s.r.o.

Das Inkassounternehmen TOP Inkasso GmbH wurde von der Firma Printmedia Koncept s.r.o. beauftragt, um überfällige Zahlungen beizutreiben. Aktuell liegt uns eine solche Zahlungsaufforderung vor, die uns freundlicherweise von einer Gewerbetreibenden zur Veröffentlichung weitergeleitet wurde. Haben Sie auch eine Forderung erhalten? Hier erfahren Sie mehr.

TOP Inkasso GmbH fordert für PrintMedia Koncept s.r.o.

Zahlungsaufforderung durch die TOP Inkasso GmbH


„Das einfache und kostenlose Inkasso Unternehmen“ - so beschreibt sich die TOP Inkasso GmbH aus Luzern in der Schweiz. Laut einer aktuellen Zahlungsaufforderung von dem Inkassodienst soll noch eine unbezahlte Forderung offen sein.

Dabei handelt es sich um eine Dienstleistung der Firma PrintMediaKoncept s.r.o. Der dazugehörige Rechnungsbetrag soll laut dem Schreiben seit 221 Tagen bereits fällig sein. Gefordert wird ein Betrag von insgesamt 1.074,89 EUR. Diese Summe setzt sich aus der ursprünglichen Hauptforderung in Höhe von 865,76 EUR und weiteren Inkassokosten (wie u.a. Gebühren für die Beitreibung) zusammen. Zu überweisen ist der Betrag innerhalb einer Woche auf ein Konto in der Schweiz.

Verbraucherdienst berichtete bereits über PrintMedia Koncept s.r.o.


Bereits 2014 veröffentlichten wir einen Bericht über das Geschäftsgebaren von PrintMedia Koncept s.r.o. Das Unternehmen wollte laut des Angebots Printanzeigen von zuvor kontaktierten Unternehmern in einem „Bürgerinformationsfolder“ veröffentlichen. Sollte ein Gewerbetreibender einen Vertrag mit dem Unternehmen abschließen, würde die dementsprechenden Anzeigen mehrfach veröffentlicht werden, was zu hohen Rechnungen führen konnte.

Forderung TOP Inkasso GmbH | 16.10.2017
Forderung TOP Inkasso GmbH | 16.10.2017


Hilfe bei Forderungen der TOP Inkasso GmbH


Ob Zahlungsaufforderungen der TOP Inkasso GmbH berechtigt sind bzw. ob tatsächlich noch Beiträge für Dienstleistungen offen sind, sollte grundsätzlich geprüft werden. Gewerbetreibende, Freiberufler und sonstige Geschäftsleute können sich gerne für allgemeine Informationen an uns wenden.

TEL:
0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.


Donnerstag, 26. Oktober 2017

INTRAG Internet Regional AG – Erfahrungen von Unternehmern

Neues von der INTRAG Internet Regional AG aus Kiel: ein Unternehmer und Mitglied unseres Vereins berichtet über seine Erfahrungen mit der Firma, die „Regionales Online-Marketing für kleine und mittlere Unternehmen“ anbietet. So schildert der Unternehmer, dass ihm ein Testphase angeboten wurde. Es folgte jedoch eine Rechnung.

INTRAG Internet Regional AG – Erfahrungen von Unternehmern


Buchung durch InfoClick24 für „regional.de“


Seit unserem letzten Bericht zur INTRAG Internet Regional AG meldeten sich Gewerbetreibende, die auch Erfahrungen mit dem Online-Marketing-Unternehmen aus Kiel machten. Aktuell liegen uns die Schilderungen eines Unternehmers aus NRW vor, der eine Rechnung von der INTRAG Internet Regional AG erhielt.

Der Unternehmer ist Mitglied beim Verbraucherdienst und teilte uns schriftlich seinen Fall mit. So wurde ihm laut seiner Ausführung eine dreimonatige Testphase angeboten – mit kündigungsfreiem Ablauf. Er schreibt, dass er es so auffasste, dass es keiner Kündigung bedarf. Dies soll ihm telefonisch bestätigt worden sein.

Diese Buchung scheint durch den Marketingpartner „InfoClick24“ getätigt worden zu sein. Dies ist einer Benachrichtigung durch die INTRAG AG zu entnehmen, die unser Mitglied freundlicherweise zur Berichterstattung mitsandte. Die Firma InfoClick24 ist ebenfalls an derselben Adresse wie INTRAG in Kiel ansässig.

INTRAG: Rechnung trotz Kündigung?


Unser Mitglied ging davon aus, dass nach der dreimonatigen Testphase nicht gekündigt werden muss. Aber er teilte uns mit, dass er eine Rechnung erhielt und zusätzlich ein Vertrag mit meiner Laufzeit von 24 Monaten zustande gekommen wäre. Der Unternehmer wünscht sich jedoch keinen Vertrag mit der INTRAG Internet Regional AG.

Laut der vorliegenden Unterlagen wurde laut der INTRAG ein Vertrag für das Angebot „Regional-Kombi: Google+ und regional.de“ abgeschlossen. Dies beinhaltet einen Branchen-Eintrag bei Google und umfasst u. a. eine „stetige Suchmaschinen-Optimierung“. Darüber hinaus soll unser Mitglied einen „regional.de Regio-Finder® Premiumeintrag“ erhalten. Dies soll der „Verbesserung“ der „Google-Position“ dienen.

Die Kosten für so dieses Angebot liegen uns ebenfalls in Form einer Rechnung vor. So verlangt INTRAG Internet Regional AG monatlich 35,40 EUR (29,75 EUR zzgl. 19 % Mwst.) Das machte für eine Laufzeit von insgesamt 849,60 EUR. Der Vertrag verlängert sich, sofern nicht drei Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.

Hilfe bei INTRAG Internet Regional AG


Unternehmer, die ähnliche Erfahrungen mit den genannten Unternehmen gemacht haben, können sich für allgemeine Informationen gerne an uns wenden. Nutzen Sie dazu unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Gold International SE, Urteil : Weiterer Erfolg für Anleger

Gegen die Gold International SE sowie als Gesamtschuldner Herr Eckard Schulz, Vorstand ist vom Landgericht Düsseldorf ein Versäumnisurteil Aktenzeichen 13 O 528/16 ergangen. Dieses ist rechtskräftig und die Gesamtschuldner sind verurteilt worden, dem Mitglied, ein ehemaliger Anleger der Gold International SE, 12.250,00 EUR nebst Zinsen zu zahlen. Das heißt: der Kläger hat im vollem Umfang die Summe sowie die Zinsen ausgezahlt bekommen.

Gold International SE, Urteil : Weiterer Erfolg für Anleger


Über den Vertrag mit der Gold International SE


Der Kläger hatte aufgrund eines unerlaubten Werbeanrufes (Cold Calling) der Gold International SE, indem ihn mitgeteilt wurde, er könne sich an erfolgsversprechenden Wachstumsmärkten beteiligen und Unterlagen durch die Gold International SE am 21.08.2013 zugesandt bekommen. Durch die Unterschrift des Klägers im Post-Identverfahren, soll dieser einen Vertrag abgeschlossen haben - auf Reservierung von 4.000 Goldaktien der Gold International SE - vertreten durch den Vorstand Eckard Schulz - zum Ausgabepreis von 3,50 EUR. So kam es im Gesamtverlauf dazu, dass der Kläger 12.250,00 EUR an die Beklagten überwiesen hat.

Der Kläger teilte mit, dass ihm nicht bewusst war, dass durch die Unterschrift ein derartiger Vertrag zustande gekommen sein soll. Ebenfalls sei er nicht über die Risiken eines Totalverlustes aufgeklärt worden.

Hohes Risiko für Anleger


Fazit: Die Anlagemodelle der Gold International SE sind deutlich risikoreicher als handelbare Aktien oder Fonds. Problematisch bei diesen geschlossenen Beteiligungen ist eben auch, dass es keine einfache Möglichkeit gibt, diese Anlagen wieder loszuwerden. Denn die Aktien der Gold International SE werden nirgendwo gehandelt. Zudem konnten aufgrund der hier vorliegenden Geschäftsberichte bisher keine Gewinne erwirtschaftet werden, so dass es überhaupt zu einer Auszahlung von Zinsen oder sonstigem an die Anleger kommen konnte. Auch ein in Aussicht gestellter Börsengang ist bis zum heutigen Zeitpunkt nicht erfolgt.

Verbraucherdienst e.V. konnte mit seinen angeschlossenen Anwälten bereits zahlreiche Urteile erwirken, das entweder die Gold International SE oder die Gold International SE mit dem Vorstand Eckard Schulz als Gesamtschuldner zur Rückzahlung der eingelegten Gelder verurteilt wurden. Aus diesem Grunde empfehlen wir den Anlegern der Gold International SE, ihre Rückerstattungsansprüche durch Rechtsanwälte prüfen zu lassen.

Jetzt Kontakt aufnehmen


Rund um das Thema Gold International SE bieten wir Ihnen unsere Kontaktmöglichkeiten an.

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Chmiel Consulting – Sind Zahlungsforderungen berechtigt?

Eine Verbraucherin leitete eine Forderung der Chmiel Consulting an uns weiter. Die Firma aus Dinslaken gibt in dem Schreiben an, dass Urheberrechtsverletzungen an geschützten Musikwerken stattgefunden haben sollen und das Ansprüche gegen die Empfängerin bestehen sollen.

Chmiel Consulting – Sind Zahlungsforderungen berechtigt?

Forderungsübergang auf die Chmiel Consulting


Das Schreiben der Chmiel Consulting beginnt mit der Erklärung, dass die Debcon GmbH, die wir im Rahmen unserer Berichterstattung schon öfter in Beiträgen zum Thema hatten, bestehende Ansprüche an das Unternehmen aus Dinslaken verkauft und abgetreten haben soll.

Genauer soll es sich dabei um abgetretene und gegen die Empfängerin bestehende Ansprüche auf Lizenzgebühren nach Lizenzanalogie aus ungerechtfertigter Bereicherung nach § 102 Satz 2 UrhG in Verbindung mit § 818 Abs. 2 BGB (Verjährungsfrist 10 Jahre) mit wirtschaftlicher Wirkung gehen. Kurzum gesagt: es soll eine Urheberrechtsverletzung an einem Werk der HITMIX Musikagentur, Erich Öxler, stattgefunden haben.

Ursprünglich sollen Betroffene abgemahnt worden sein, woraufhin die Abgabe einer Unterlassungserklärung und Zahlung eines hohen Betrags gefordert wurde. Bei Nichterfüllung soll die Inkassofirma Debcon GmbH diese Forderung geltend gemacht haben. Nun wurde diese Forderung aufgrund von Schadensersatzansprüchen, scheinbar weiterverkauft und abgetreten – an die Chmiel Consulting.

Was fordert Chmiel Consulting?


In dem vorliegendem Schreiben informiert das Unternehmen, dass eine Zahlung mit schuldbefreiender Wirkung nur noch an die Chmiel Consulting selbst erfolgen kann. Die Ansprüche aus der Urheberrechtsverletzung, die gegen die Empfängerin bestehen sollen, belaufen sich auf insgesamt 250,00 EUR, zuzüglich Verzugszinsen. Das erinnert so ein bisschen an die Debcon, wurde gezahlt durch Betroffene, so teilten uns es die Betroffenen mit wurden diese wiederholt zur Kasse gebeten.

Empfehlung: Finger weg von der Leistung willkürlicher Zahlungen.

Chmiel Consulting bietet der Empfängerin die Möglichkeit, durch eine Vergleichszahlung in einer knapp gesetzten Frist die Angelegenheit außergerichtlich zu erledigen. Sollte eine Zahlung weiterhin ausbleiben, droht das Unternehmen mit einem gerichtlichen Mahnverfahren, was u.a. die Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheids bedeutet. Sollte es soweit kommen, müsste die Empfängerin mit deutlich höheren Kosten rechnen.

Scan: Forderung Chmiel Consulting | 04.10.2017
Forderung Chmiel Consulting | 04.10.2017


Hilfe bei Chmiel Consulting


Haben Sie auch eine Forderung von der Chmiel Consulting erhalten? Es ist wichtig, in diesem Fall das Schreiben nicht zu ignorieren, sondern zu reagieren. Für diesen Fall bieten wir Ihnen unsere Kontaktmöglichkeiten an.

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Montag, 2. Oktober 2017

Kreditclub24.com | Forderung der First Debit Inkasso für Boncheck GmbH

Im Internet gibt es Seiten, die sich an Personen mit schlechter Bonität wenden. So auch das Portal Kreditclub24, die einen „Sofort Kredit“ bis zu 7.500 EUR anbieten. Wer sich auf diesen Deal einlässt, könnte am Ende unweigerlich draufzahlen. Als Mitglied von Kreditclub24 kommen weitere Gebühren hinzu. Sollte eine Zahlung ausbleiben, könnte eine Forderung durch das Inkassounternehmen First Debit GmbH folgen.

Kreditclub24.com | Forderung der First Debit Inkasso für Boncheck GmbH

Kreditclub24.com: Clubmitglied statt Kredit ohne Schufa


Einen Kredit trotz negativem Schufa-Eintrag zu erhalten, ist mit Schwierigkeiten verbunden. Scheinbar suchen deshalb Betroffene Alternativen im Internet, um sich über die Möglichkeiten eines vielleicht bitter benötigten Kredits zu informieren.

Bei ihrer Suche stoßen sie unter Umständen auf das Portal „kreditclub24.com“, die mit „Sichern Sie sich Ihre exklusive Platin MasterCard ® - bis zu 7.500€ ohne SCHUFA“ werben. Auf der Startseite ist sogar ein ablaufender Timer zu sehen, um mit „Neuanschaffung, Auto, Selbstständigkeit oder Umschuldung“ zu locken.

Es ist für Besucher der Seite möglich, mittels eines Eingabeformulars „Konditionen berechnen“ berechnen zu lassen. Als Beispiel ist die Kreditsumme von 5.000 EUR mit einer Laufzeit von 128 Monaten angegeben. Eine transparente Übersicht mit Details soll auf Anfrage erfolgen. Jedoch gibt es statt eines Kredits ohne Schufa eine Clubmitgliedschaft beim Kreditclub24, die neben einer Clubaufnahmegebühr auch die Jahresgebühr für eine Prepaid-Kreditkarte samt Nachnahmegebühr berechnet.

Scan: Mahnung Kreditclub24 | 16.Oktober 2017
Mahnung Kreditclub24 | 16.Oktober 2017

Forderung durch First Debit GmbH


Weitere Kosten können für einen Kreditsuchenden ein Problem darstellen. Bei einer ausbleibenden Zahlung der Gebühren besteht die Möglichkeit eine Zahlungsaufforderung durch das Inkassounternehmen First Debit GmbH zu erhalten. In einer derzeit vorliegenden Forderung, die uns durch eine Betroffene zur Verfügung gestellt wurde, wird für den Auftraggeber Boncheck GmbH gefordert. Das Unternehmen Boncheck GmbH ist eine „Wirtschaftsauskunftei“ aus Steinhagen.

Insgesamt wird ein Betrag in Höhe von 213,81 EUR für die „Bestellung auf kreditclub24.com“ und zwar von der „Vorteilswelt und Prepaid Kreditkarte“ verlangt. Sollte keine Zahlung erfolgen, so wird die Schufa informiert.

Scan: Forderung First Debit Inkasso | 21.09.2017

Forderung First Debit Inkasso | 21.09.2017


Hilfe bei Kreditclub24.com und Forderungen der First Debit Inkasso


Haben Sie auch Erfahrungen mit dem Portal Kreditclub24.com und wurden unfreiwillig Clubmitglied? Oder haben Sie eine Zahlungsaufforderung durch die First Debit GmbH erhalten? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 26. September 2017

OVM Online Vertrieb Marketing GmbH: Mahnbescheid erhalten?

Über OVM Online Vertrieb Marketing GmbH berichtete Verbraucherdienst e.V. aus Essen bereits. Die Firma machte gegenüber Verbraucher Forderungen für ein "vermeintliches abgeschlossenes" Abo über ein Finanzpaket geltend. Nach mehreren außergerichtlichen Mahnungen scheut OVM GmbH nicht den Weg ihren Forderungen mit einem gerichtlichen Mahnbescheid gehörig Nachdruck zu verleihen.


Keine Panik bei Mahnbescheiden oder Vollstreckungsbescheiden

Kein Verbraucher sollte den Kopf in den Sand stecken und schon gar nicht aus Angst ein Schuldanerkenntnis in Form einer Ratenzahlungsvereinbarung unterzeichnen. Erst recht sollte der Mahnbescheid oder Vollstreckungsbescheid nicht ignoriert werden. Denn viele Verbraucher, die Verbraucherdienst e.V. kontaktieren, können sich gar nicht erklären, warum hier Forderungen durch die OVM Vertrieb Marketing GmbH gestellt werden.

Sie berichten lediglich, dass sie eine kostenlose Kreditanfrage bei der Bavaria Finanz gestellt hätten und eine Kreditvergabe nicht stattgefunden haben soll.

Kurze Zeit darauf erfolgten Abbuchungen der OVM Vertrieb Marketing GmbH auf den Konten der Betroffenen. Diese haben wohl nach eigenen Aussagen die Lastschriften zurückgebucht, daraufhin erfolgten Mahnungen durch die OVM GmbH.

Soforthilfe durch angeschlossene Rechtsanwälte

Die angeschlossenen Rechtsanwälte von Verbraucherdienst e.V. vertreten Mitglieder in Sachen OVM Online Vertrieb Marketing GmbH - unter anderem auch in Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid.

Kürzlich erreichte unseren Anwalt aufgrund eines Einspruches auf den Vollstreckungsbescheid der OVM Vertrieb Marketing GmbH gegen eines Mitglieds des Verbraucherdienst e.V, ein Schreiben vom Amtsgericht Osnabrück mit folgenden Inhalt:

„Rücknahme des Mahnbescheidsantrag“ durch die OVM Vertrieb Marketing GmbH, mit der Aussage Zitat: "Wir haben uns aus ganz bestimmten Gründen, die hier nicht weiter interessieren müssen, entschieden, das vorliegende Verfahren nicht fortzuführen“. Und nehmen deshalb den Mahnbescheidsantrag zurück. Zitat Ende. Damit konnte der Fall erfolgreich für unser Mitglied erledigt werden.

Hilfe bei OVM Online Vertrieb Marketing GmbH


Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten, um sich umfassend zu informieren. Schnelle und effektive Hilfe! Reagieren statt Ignorieren! Lesen sie für weitere Infos auch unseren Beitrag bezüglich einer Klage in einem Urkundenprozess.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.


Montag, 11. September 2017

FHG Inkasso GmbH fordert für Firmenverzeichnis Service SRL

Ein Gewerbetreibender leitete eine Rechnung von dem Branchenbuch Firmenverzeichnis Service SRL an uns weiter. So soll für einen Grundeintrag ein Betrag in Höhe von 792,00 EUR fällig sein. Da der Gewerbetreibende diese Rechnung nicht zahlte, folgte eine Zahlungsaufforderung von dem Mainzer Inkassounternehmen FHG Inkasso GmbH. Haben Sie auch auch Erfahrungen mit diesen Unternehmen gemacht? Hier erfahren Sie, wie Sie reagieren können.

FHG Inkasso GmbH fordert für Firmenverzeichnis Service SRL

Firmenverzeichnis Service SRL betreibt www.firmenverzeichnis-online.net


Über das Unternehmen Firmenverzeichnis Service SRL berichteten wir bereits in einem Beitrag im Juli diesen Jahres. Unter dem Titel „Per Fax zum teuren Branchenbucheintrag“ zeigten wir auf, wie ein Vertrag mit dem Branchenbuch zustande kommen könnte. Zur Erinnerung: für einen Grundeintrag mit einer Laufzeit von insgesamt zwei Jahren kommen Kosten in Höhe von 1.584,00 EUR auf den Gewerbetreibenden zu.

Der Nutzen eines solchen Branchenbucheintrags sind diskutabel. Welcher Unternehmer sich durch einen Eintrag in ein Firmenverzeichnis eine höhere Reichweite im Internet erhofft, ist mit anderen Methode möglicherweise besser beraten – wie zum Beispiel ein Eintrag in etablierte Verzeichnisse wie die Gelben Seiten.

Forderung von der FHG Inkasso GmbH aus Duchroth


Sollte die Rechnung für einen Eintrag in dem Verzeichnis firmenverzeichnis-online.net nicht beglichen werden, so könnte eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassobüro folgen. Uns liegt eine solche Forderung von dem der FHG Inkasso GmbH vor, die im Auftrag der Firmenverzeichnis Service SRL einen noch offenen Betrag fordert.

Die Gesamtsumme beläuft sich auf 950,97 EUR. Diese Forderung setzt sich zusammen aus dem Rechnungsbetrag, Mahn- und Inkassogebühren, Zinsen, Porto-Auslagenpauschale und Kontoführungsgebühren (siehe Bild).

Zahlungsaufforderung FHG Inkasso GmbH | 07.09.2017
Zahlungsaufforderung FHG Inkasso GmbH | 07.09.2017


Zahlbar ist der Betrag innerhalb einer Woche. Es wurde zu diesem Zweck eine Bankverbindung bei einer Volksbank in Kaiserslautern angegeben.

Hilfe bei FHG Inkasso GmbH


Das Inkassounternehmen FHG Inkasso GmbH ist eine im Rechtsdienstleistungsregister eingetragene Firma. Betroffene sollten eingehende Forderungen demzufolge ernst nehmen und nicht ignorieren. Reagieren Sie!

Als Gewerbetreibender haben Sie kein Recht auf Widerruf. Unter Umständen ergibt sich jedoch die Möglichkeit einer Anfechtung. Für Hilfe und erste allgemeine Informationen nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten:

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Donnerstag, 7. September 2017

UGV Inkasso GmbH – Hilfe für Betroffene bei Forderungen für FKH OHG

Das Inkassobüro UGV Inkasso GmbH aus Harthausen verschickt weiterhin Forderungen für die FKH OHG an Verbraucher. Ein Verbraucher leitete ein aktuelles Schreiben an uns weiter, in dem mit einem gerichtlichen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss gedroht wird. Wie sollen Betroffene auf so ein Schreiben reagieren? In diesem Beitrag erhalten Sie Antworten.

UGV Inkasso GmbH – Hilfe für Betroffene bei Forderungen für FKH OHG

UGV Inkasso GmbH – Erfahrungen mit dem Inkassounternehmen


Inkassounternehmen genießen nicht den besten Ruf. Einer der Gründe könnten jene zweifelhafte Methoden sein, welche in den Medien sogar als „Die miesen Tricks der Inkasso-Firmen“ (Frankfurter Rundschau) bezeichnet werden. So soll auch die UGV Inkasso GmbH „nicht nachvollziehbare Gebühren“ für eher kleinere Forderungen verlangen: schnell werden aus 20 EUR durch Zinsen und Aufschläge schmerzhafte Summen.

Bereits 2015 berichteten wir über das Geschäftsgebaren der UGV Inkasso GmbH, welche für die FKH GbR angeblich noch offene Forderungen beitreiben wollte. Seinerzeit wurden vermeintliche Schuldner über die Umstände im Dunkeln gelassen und es wurde durch seitens der FKH sogar ein Zahlungsverbot ausgesprochen.

Drohung mit einem vorläufigen Zahlungsverbot


Nun liegt ein aktuelles Schreiben der UGV Inkasso GmbH vor. Einem Verbraucher wird darin mitgeteilt, dass seitens der FKH OHG (beide Firmen sind in der Modenbachstraße 1, 67376 Harthausen ansäßig) noch Forderungen bestehen. Aus diesem Grund wird mit einem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss gedroht, welcher dem Drittschuldner bereits zugestellt und in Kraft sein soll. Eine solche Pfändung kann zweifelsfrei verheerende Folgen für den Betroffenen haben. Das Inkassounternehmen gewährt dem Verbraucher insgesamt 10 Tage Zeit, um u.a. einen Teilzahlungsvertrag unterschrieben zurückzusenden und direkt im Anschluss eine erste Rate zu zahlen.

Anschreiben UGV Inkasso GmbH | 31.08.2017
Anschreiben UGV Inkasso GmbH | 31.08.2017


Darf die FKH OHG das Konto pfänden?


Zu dem Thema, ob die FKH OHG Zwangsvollstreckungen aus dem Titel der FKH GbR geltend machen kann, gibt es seit Mai 2017 ein Urteil. In dem Gerichtsbeschluss des Bundesgerichtshofs (BGH, 17.05.2017 - VII ZB 64/16) wurde festgestellt, dass eine „ Änderung der Rechtsform und eine Änderung der Firma“ vorliegt, dass die „Personenidentität dem zuständigen Vollstreckungsorgan durch entsprechende Urkunden zweifelsfrei nachzuweisen“ sein muss.

Dies war nicht der Fall: die FKH OHG hatte beim Vollstreckungsgericht Fürstenwalde den Erlass eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses beantragt und dazu einen Vollstreckungstitel vorgelegt, der jedoch auf den Namen FKH GBR ausgestellt ist. Da in der Firmenhistorie (einsehbar im Handelsregister) keinerlei Hinweise darauf existieren, dass die FKH OHG zuvor als FKH GbR existiert hat, wurde eine vorherige Rechtsbeschwerde abgewiesen.

Sollte es sich in dem hier vorliegenden Fall genauso verhalten, hat der Schuldner gute Chancen zur Abwehr der Vollstreckungsmaßnahmen. Aus diesem Grunde ist eine Beratung durch einen Rechtsanwalt ratsam.


Post von der UGV Inkasso GmbH erhalten? Wir helfen


Sollten Sie ein oder mehrere Schreiben von der UGV Inkasso GmbH erhalten haben, sollten Sie unbedingt reagieren. Handeln Sie jetzt und nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 30. August 2017

Rhein Inkasso Forderung für Echo Alpha Inc.

Verbraucherdienst berichtete bereits über Abmahnungen durch die Kanzlei FAREDS für Echo Alpha Inc. dba EA Productions. Sollte ein unter Umständen abgemahnter Anschlussinhaber die geforderte Summe nicht an die Kanzlei zahlen oder gezahlt haben, könnte eine Zahlungsaufforderung von dem Inkassobüro Rhein Inkasso Forderungsmanagement mbH folgen.

Rhein Inkasso Forderung für Echo Alpha Inc.


Rhein Inkasso Forderungsmanagement Forderung nach Abmahnungen


Das in der Erotikfilm-Branche tätige Unternehmen Echo Alpha Inc. dba EA Productions beauftragte Kanzleien mit der Abmahnung von vermuteten Urheberrechtsverletzungen. So kam es, dass Mitglieder von Verbraucherdienst Abmahnschreiben von FAREDS erhielten, in denen das unerlaubte Verbreiten rechtlich geschützter Materialien vorgeworfen wurde.

Aktuell liegen mehrere Zahlungsaufforderungen durch das Inkassounternehmen Rhein Inkasso Forderungsmanagement mbH aus Mannheim vor, die laut dem Schreiben von dem besagten Unternehmen Echo Alpha Inc. dba EA Productions beauftragt wurden.

Rhein Inkasso schreibt: „Wir sind mit der Einzug der oben genannten gegen Sie bestehenden Forderung beauftragt worden. Ordnungsgemäße Bevollmächtigung sowie Geldempfangsvollmacht wird versichert.“ Rhein Inkasso fordert für Echo Alpha die Zahlung des Betrags in Höhe von insgesamt 939,62 EUR.

Was tun bei einer Forderung von Rhein Inkasso?


Bei den vorliegenden Forderungen von Rhein Inkasso sind keine ordnungsgemäßen Vollmachten beigelegt. Außerdem sollte geklärt werden, ob der Empfänger überhaupt zuvor durch FAREDS wegen der vorgeworfenen Urheberrechtsverletzung abgemahnt wurde.

Rhein Inkasso Forderungsmanagement mbH droht mit weiteren gerichtlichen Schritten, sofern die Zahlung bis zur genannten Frist ausbleibt oder auch keine Benachrichtigung erfolgt. Um weitere Kosten zu ersparen ist es demzufolge ratsam, auf ein Forderungsschreiben der Rhein Inkasso zu reagieren. Alleine schon um festzustellen, ob die Forderung überhaupt berechtigt ist.

Zahlungsaufforderung Rhein Inkasso |  10.08.2017
Zahlungsaufforderung Rhein Inkasso |  10.08.2017

Hilfe durch Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch Post von Rhein Inkasso erhalten? Wird von Ihnen auch eine hohe Geldsumme wegen angeblich vergangener Urheberrechtsverletzung verlangt? Nicht unüberlegt zahlen oder den Kopf in den Sand stecken! Handeln Sie jetzt und nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 23. August 2017

PK Firmenregister aus Berlin – 200 EUR für einen Firmeneintrag

Bereits zwei Gewerbetreibende meldeten sich bei Verbraucherdienst, um über den Erhalt eines Schreiben der Firma PK Firmenregister zu berichten. Dieses Unternehmen mit Sitz in Berlin fordert für einen Eintrag in ein Firmenverzeichnis 200,00 EUR. Was hat es mit dieser Forderung auf sich?

PK Firmenregister aus Berlin – 200 EUR für einen Firmeneintrag

Müssen Unternehmer für einen Eintrag im PK Firmenregister zahlen?


Empfänger einer Zahlungsaufforderung von PK Firmenregister sind in der Regel Unternehmer, Selbständige und Freiberufler. Die Firma aus Berlin fordern für einen Eintrag in ein Branchen- bzw. Firmenverzeichnis eine Summe die Zahlung von einer „fakultativen Eintragsgebühr“ in Höhe von 200 EUR. Sollte diese Zahlung nicht innerhalb der vorgegeben Frist von einer Woche erfolgen, wird eine Eintragung ausbleiben.

Wo dieses Firmenverzeichnis genau abrufbar ist und welche Vorteile es für den Gewerbetreibenden bieten soll, wird in dem Schreiben nicht erläutert. Einzig eine Email-Adresse ist angegeben, falls Interesse besteht. Diese führte uns zur Homepage von PK Firmenregister (http://pkfirmenregister.de/), auf der unter dem Menüpunkt „Register“ dargestellten Seite sind zum aktuellen Zeitpunkt keinerlei Unternehmen aufgelistet (21.08.2017).

Gewerbetreibende müssen den geforderten Betrag nicht zahlen. Dieses Firmenregister stellt die bereits im offiziellen Handelsregister (https://www.handelsregister.de) eingetragenen Daten dar und werden von PK Firmenregister für den Preis von 200 EUR nur „übernommen“. Es ist fraglich, ob Unternehmer von dieser Eintragung profitieren.

Weitere Infos über das Formular


Auf vorliegenden Schreiben gibt die Firma 'PK Firmenregister' die Adresse Gontardstraße 11, 10178 Berlin an. An dieser Adresse ist es möglich, virtuelle Büros zu mieten. Die oben genannte Domain http://pkfirmenregister.de/ wurde laut einer aktuellen Denic-Abfrage zuletzt am 16.08.2017 aktualisiert und von einem Piotr K. in Polen registriert.

Verbraucherdienst wurde das Formular übersendet und hat somit die Möglichkeit, es an dieser Stelle für andere Gewerbetreibende zur Verfügung zu stellen.

Anschreiben PK Firmenregister, Berlin | 14.08.2017
Anschreiben PK Firmenregister, Berlin | 14.08.2017


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie Fragen zu dem Formular von PK Firmenregister? Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 16. August 2017

Fiduzia Ansbach Inkasso-Gesellschaft mbH – Forderung erhalten?

Haben Sie Post von der 'Fiduzia Ansbach Inkasso-Gesellschaft mbH' erhalten? Der Inkassodienstleister ist ein Mitglied im Verband der 'Fiduzia e.V.' und wird von Unternehmen wie der Dekraphone Telekommunikations-Systeme GmbH aus Neu Isenburg beauftragt. Hier erhalten Sie weitere Infos zu dem Unternehmen.

Fiduzia Ansbach Inkasso-Gesellschaft mbH – Forderung erhalten?

Ratenzahlangebot durch Fiduzia Ansbach Inkasso-Gesellschaft mbH


„Fiduzia heißt Vertrauen“ ist auf der Homepage der 'Fiduzia Inkasso Sozietät' (http://www.fiduzia.de/) zu lesen. Der 'Verband zur Förderung der Zusammenarbeit und Qualifikation von Inkassounternehmen e.V.' hat mehrere Mitglieder, die unter „Kontakt“ aufgelistet sind – wie unter anderem die 'Fiduzia Rheinland'.

Verbraucherdienst liegt derzeit ein Schreiben des Mitglieds des oben genannten Verbands vor. Die 'Fiduzia Ansbach Inkasso-Gesellschaft mbH' wurde laut des Schriftstückes von der Dekraphone Telekommunikations-Systeme GmbH beauftragt, um eine noch offene Schuld beizutreiben . Im konkreten Fall handelt es sich um ein Angebot für eine Ratenzahlung, um die Bereitschaft zur Zahlung zu bekunden.

Im Anhang dieses Briefs ist ein Selbstauskunftsbogen zu finden, der vollständig unterzeichnet und zurückgesandt werden soll, um weitere – und möglicherweise kostspieligen – Zwangsvollstreckungsmaßnahmen zu verhindern.

Schreiben der Fiduzia Ansbach Inkasso Gesellschaft mbH | 03.08.2017
Schreiben der Fiduzia Ansbach Inkasso Gesellschaft mbH | 03.08.2017


Hilfe bei Fiduzia-Inkasso-Sozietät e.V.


Verbraucherdienst prüfte jedes einzelne Mitglied des 'Verbands zur Förderung der Zusammenarbeit und Qualifikation von Inkassounternehmen e.V.' mittels des Rechtsdienstleistungsregisters, welcher für Jedermann mit Internetzugang zugänglich ist. Die Mitglieder der Fiduzia-Inkasso-Sozität e.V. sind allesamt eingetragene Inkassounternehmen und demzufolge befugt, Inkassodienstleistungen in Deutschland anzubieten.

Folglich handelt es sich bei Forderungen des Unternehmens um Schreiben, die man als Empfänger bzw. Schuldner ernst nehmen sollte. Alternative Reaktionen wie komplettes Ignorieren wird wahrscheinlich nur weitere Kosten entstehen lassen – im schlimmsten Fall droht eine Zwangsvollstreckung und ein Eintrag ins Schuldnerverzeichnis.

Kontakt zu Verbraucherdienst


Haben Sie ein Schreiben von der Fiduzia Inkasso Sozietät erhalten? Für erste allgemeine Informationen kontaktieren Sie uns bitte über:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 15. August 2017

PNO Inkasso AG für Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda.

Verbraucherdienst liegt ein Schreiben des Inkassodienstleisters 'PNO Inkasso AG' vor. Im Auftrag der Firma 'Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda.' erhielt ein Mitglied unseres Vereins eine „Letzte außergerichtliche Mahnung“. Hier erhalten Sie weitere Informationen zu den genannten Firmen.

PNO Inkasso AG für Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda.

Über 'www.siesuchenwirfinden.com' bei Facebook


Die 'Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda.' betreibt ein Branchenbuch, genauer eine Facebook-Seite mit dem Titel 'www.siesuchenwirfinden.com'. Bislang waren uns Branchenverzeichnisse nur als Webseite bekannt und nicht als Präsenz in den Sozialen Medien wie Facebook. Der Sitz des Unternehmens ist laut Homepage (http://www.socialmediamargentur.pt/ )Urb. in 'The Crest, fraccao "E" 31, Vale Formoso / 8100-267 Loule' – in Portugal.

Ein Mitglied unseres Vereins betreibt ein Gewerbe und erhielt aktuell eine Mahnung von der PNO Inkasso AG; beauftragt wurde das Inkassobüro durch 'Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda'. Es wird nun die Zahlung einer offenen Forderung verlangt.

Mahnung von PNO Inkasso AG | 31.07.2017
Mahnung von PNO Inkasso AG | 31.07.2017


PNO Inkasso AG ist ein eingetragenes Inkassounternehmen


So wird laut des vorliegenden Schreibens (siehe Bild) die Zahlung von mehr als 500 EUR verlangt. Diese Forderung beruht auf einen Dienstleistungvertrag zwischen der 'Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda.' und unserem Mitglied.

Sollte die genannte Frist ohne Zahlungseingang ablaufen, so können weitere Verfahrens- und Vollstreckungskosten auf die Gewerbetreibende zukommen. Darüber hinaus droht ein Eintrag in das Schuldnerverzeichnis.

Das Inkassobüro PNO Inkasso AG aus Deggendorf ist ein eingetragenes Inkassounternehmen und ist demzufolge berechtigt, Inkassodienstleistungen in Deutschland anzubieten und zu betreiben. Das bedeutet, dass Forderungen durch die PNO Inkasso AG ernst genommen und auf keinen Fall ignoriert werden sollten.

Hilfe bei Forderungen der PNO Inkasso AG


Haben Sie ein Schreiben von der PNO Inkasso AG erhalten? Oder haben Sie Erfahrungen mit der Social Media und Margentur Portugal, Uni pessoal Lda. ? Für erste allgemeine Informationen kontaktieren Sie uns bitte über:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.


Dienstag, 1. August 2017

Verlag für Printmediengestaltung UG: Druckauftrag aus Andernach

In Andernach sitzt der Verlag für Printmediengestaltung UG. Nach telefonischer Absprache mit potentiellen Kunden versendet die Firma Offerten für den Druck einer Werbeanzeige in einer „Bürgerinformationsbroschüre“. Gewerbetreibende, die einen solchen Vertrag abschließen, müssen unter Umständen tief in die Tasche greifen.

Verlag für Printmediengestaltung UG: Druckauftrag aus Andernach

Verlag für Printmediengestaltung UG: nach telefonischem Kontakt folgt der Auftrag


„Wir freuen uns über das Interesse an unserem Produkt“ - so beginnt das Schreiben der Verlag für Printmediengestaltung UG. Das Unternehmen sucht Werbekunden für eine sogenannte Bürgerinformationsbroschüre und nimmt aus diesem Grund Kontakt mit Unternehmern, Selbständigen und Freiberuflern auf. Bei erfolgreicher telefonischer Kontaktaufnahme erhält der interessierte Kunde einige Formulare.

Neben einem Korrekturabzug einer möglichen Anzeige, die laut Verlag für Printmediengestaltung UG sorgfältig geprüft werden soll, findet sich natürlich auch der Anzeigenauftrag selbst. Dieser ist mit allerhand Kleingedruckten bedruckt, der nicht unbeachtet bleiben sollte.

Details des Anzeigenauftrags mit der Verlag für Printmediengestaltung UG


Die Anzeige soll im Ort des Auftraggebers (und Umgebung) verteilt werden. Der Kunde soll dazu die Möglichkeit haben, bis zu fünf Verteilerstellen selbst zu benennen. Sollte davon kein Gebrauch gemacht werden, wird die Bürgerinformationsbroschüre laut der Offerte unter anderem in öffentlichen Einrichtungen und Gemeindebüros ausgelegt. Die Auflagenhöhe beträgt 1.500 pro Auflage.

Bei erfolgreichem Vertragsabschluss geht der Gewerbetreibende mit der Verlag für Printmediengestaltung UG einen Vertrag mit einer Laufzeit von 2 Jahren ein. Die Veröffentlichung einer einzelnen Anzeige soll dabei den „Sonderpreis“ von 300,00 EUR haben. Zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer ist pro Anzeige eine Zahlung von 368,78 EUR fällig.

Druckauftrag Verlag für Printmediengestaltung UG | 19.01.2017
 Druckauftrag Verlag für Printmediengestaltung UG | 19.01.2017


Ein Vertrag mit der Verlag für Printmediengestaltung UG hat – wie geschildert – eine Laufzeit von 24 Monaten. Pro Jahr ist die Veröffentlichung von vier Ausgaben geplant: das bedeutet, dass insgesamt 2.950,24 EUR für eine Anzeige in einer Bürgerinformationsbroschüre gezahlt werden müssen.

Hilfe bei Verlag für Printmediengestaltung UG


Haben Sie eine Rechnung von Verlag für Printmediengestaltung UG erhalten? Oder haben Sie kürzlich einen Anzeigenauftrag für eine Werbeanzeige geschaltet?

Gewerbetreibende haben kein Recht auf Widerruf – aber unter Umständen lässt sich ein entstandener Vertrag anfechten. Aber um dies einzuschätzen, lohnt sich eine Prüfung des Falls. Zu diesem Zweck bietet Verbraucherdienst allgemeine erste Informationen und Hilfe. Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Montag, 31. Juli 2017

HAS Verlag GmbH Co. KG | Anzeigenvertrag für „Kinder Notruf“

Haben Sie auch Erfahrungen mit dem HAS Verlag GmbH Co. KG Verlag aus Hamburg? Derzeit liegt uns von dieser Firma ein Anzeigenvertrag vor, mit dem eine Werbeanzeige in einem Druckobjekt mit dem Titel „Kinder Notruf“ geschaltet werden kann. Diese Anzeige kann jedoch kostspieliger werden, als es auf den ersten Blick ersichtlich ist.

HAS Verlag GmbH Co. KG | Anzeigenvertrag für „Kinder Notruf“

HAS Verlag GmbH Co. KG aus Hamburg - Rechnung für Werbeanzeige


Aktuell häufen sich Meldungen und Berichte von Unternehmern, Freiberuflern und Selbständigen, die Erfahrungen mit Offerten und Druckaufträgen machen. Häufig nehmen Firmen Kontakt zu Gewerbetreibenden auf, um Verträge über Werbeanzeigen in/auf Printprodukten oder Firmeneinträge für Branchenbuchverzeichnisse abzuschließen.

Der HAS Verlag GmbH Co. KG aus Hamburg möchte gerne Werbekunden für ein Druckprodukt mit dem Namen „Kinder Notruf“ gewinnen. Zu diesem Zweck soll das Unternehmen dementsprechende Anzeigenverträge interessierten Unternehmern vorlegen, um eine Anzeige zu buchen. Für das derzeit bekannte Druckobjekt „Kinder Notruf“ ist eine sechsmalige Veröffentlichung im Jahr vorgesehen. Der Anzeigenpreis pro Veröffentlichung: 695,00 EUR.

Zu diesem Grundpreis kommen noch Repro/Satz-Kosten in Hohe von 175,00 EUR und Versandkosten von insgesamt 5,00 EUR hinzu. Fehlt nur noch die zuzügliche Mehrwertsteuer von 19%, was eine Gesamtsumme von 1.041,25 EUR ergibt. Zur Erinnerung: ein solcher Vertrag umfasst sechs Veröffentlichungen. Sollte ein Gewerbetreibender einen solchen Anzeigenvertrag mit der HAS Verlag GmbH Co. KG abschließen, könnte das insgesamt 6.247,50 EUR kosten.

Druckauftrag von HAS Verlag GmbH Co. KG | 17.05.2017
Druckauftrag von HAS Verlag GmbH Co. KG | 17.05.2017


Nicht das Kleingedruckte überlesen!


Auf dem Bild ist der Anzeigenvertrag zu sehen. Die wichtige Information, dass pro Veröffentlichung der Anzeigenpreis durch den Auftraggeber zu zahlen ist, findet sich im sogenannten „Kleingedruckten“. Dort erfahren Gewerbetreibende auch, dass der Vertrag nach drei Auflagen gekündigt werden kann, sobald der „erhoffte Werbeerfolg“ ausbleibt. Macht dann „nur noch“ 3.123,75 EUR.

Das Druckobjekt soll in einem Umkreis von maximal 50 Kilometern durch die Deutsche Post AG verteilt werden – ausgehend von der im Auftrag genannten PLZ. Einen Korrekturabzug erhält der Kunde nicht – nur grundlegende Informationen zum Abdruck der Anzeige, wie zum Beispiel das Format.

Gewerbetreibende haben kein Recht auf Widerruf. Deshalb sollte es eigentlich gegeben sein, sich vorgelegte Verträge genauer anzusehen, ehe man als Unternehmer eine Unterschrift zu viel bereut. Sollten Sie sich als Unternehmer, Selbständiger oder Freiberufler in einer solchen Lage wiederfinden, einen Anzeigenauftrag von der HAS Verlag GmbH Co. KG unterzeichnet zu haben, so sollten Sie unbedingt reagieren und nicht zu viel Zeit verstreichen lassen.

Auch wenn ein Widerruf nicht möglich scheint, gibt es doch zahlreiche Möglichkeiten, auf Rechnungen und Mahnungen der HAS Verlag GmbH Co. KG zu reagieren. Verbraucherdienst e.V. half schon etlichen Mitgliedern – seien es Verbraucher oder Gewerbetreibende. Nehmen Sie für erste Informationen Kontakt mit uns auf:

Kontakt mit Verbraucherdienst


Erste allgemeine Informationen erhalten Sie unter:

Tel: 0201-176 790

oder per E-Mail:

Mail: kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Freitag, 28. Juli 2017

Euro-Print-Service Ltd. aus Stuttgart: Druckauftrag via Fax

Ein Gewerbetreibender leitete uns seine Unterlagen zu der Firma Euro-Print-Service Ltd. aus Stuttgart weiter. Dieser erhielt von dem Unternehmen eine Offerte bzw. einen Druckauftrag per Fax, der ausgefüllt und unterschrieben zurückgesandt werden sollte. Hier erfahren Sie, wie Sie auf ein solches Formular reagieren können.

Euro-Print-Service Ltd. aus Stuttgart: Druckauftrag via Fax

Info-Broschüre „Neubürger und Bürger“ von der Euro-Print-Service Ltd.


Uns liegen mehrere Formulare der Euro-Print-Service Ltd. vor, die an einen Gewerbetreibenden versandt wurden. Angeboten wurden Druckaufträge für ein „Objekt: Info-Broschüre“ für „Neubürger und Bürger“. Der Schwerpunkt soll laut des Textes der Offerte „Tatort Kinder-Chat“ sein.

Auf dem ersten Blick könnte ein solches Formular den Eindruck erwecken, dass es sich hierbei um eine Art Bestätigung einer bereits bestehenden Anzeige handelt. Jedoch wird mit der Rücksendung des Formulars an die Euro-Print-Service Ltd. ein neuer Druckauftrag bestätigt, der natürlich nicht kostenfrei ist.

Was steht im Kleingedruckten?


Das Kleingedruckte ist in diesem Fall wortwörtlich zu interpretieren. So ist der Text nicht nur schlecht lesbar (siehe Bild), sondern lässt auch viele Fragen offen. Hier sind jedoch ein paar Angaben in Kürze: 4 Auflagen pro Jahr



  • Größe der Anzeige: 140 x 65 mm
  • Kosten einer Anzeige: Nettopreis 698,00 EUR pro Auflage
  • Farbkostenpauschale: 89,00 EUR
  • Druckkostenpauschale: 90,00 EUR
  • Versandkostenpauschale: 29,00 EUR
  • 4 Auflagen pro Jahr
  • Vertragsdauer: 12 Monate, verlängert sich um weitere 12 Monate, sofern er nicht 8 Wochen vor Ablauf gekündigt wurde


Es fehlen genaue Informationen über das Verteilungsgebiet, wo diese Info-Broschüre verteilt werden soll und somit die Kunden erreicht. Auch scheint es keinen Hinweis auf ein Ansichtsexemplar der fertigen Broschüre zu geben.

Offerte der Euro-Print-Service-Ltd. | 13.06.2017
Offerte der Euro-Print-Service-Ltd. | 13.06.2017

Hohe Kosten bei Rücksendung der Offerte


Diejenigen Gewerbetreibenden, die das Formular ausgefüllt und unterschrieben an die Euro-Print-Service Ltd. zurücksenden, müssen mit einer bösen Überraschung rechnen denn, es liegt nach wenigen Tage später eine Rechnung im Briefkasten in Höhe von 1078,14 EUR.

Die gesamte Offerte kostet dem Gewerbetreibenden 4312,56 Brutto.


Sitz der Firma Euro-Print-Service Ltd. ist laut der Rechnung in Birmingham, UK. Versandt wurde die Rechnung sowie die Offerte scheinbar aus Stuttgart, Baden Württemberg. Auffällig ist, dass das Konto wiederum in in einer Bank in Worms, Rheinland-Pfalz, angegeben ist.

Mahnung von der Euro-Print-Service Ltd. | 18.07.2017
Mahnung von der Euro-Print-Service Ltd. | 18.07.2017

Hilfe bei Euro-Print-Service Ltd.


Haben Sie eine Offerte der Euro-Print-Service Ltd. erhalten und zurückgeschickt? Folgten Rechnungen und Zahlungserinnerungen? Wir helfen. Für erste allgemeine Informationen kontaktieren Sie uns bitte über:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Arztverzeichnis Regional, München: Offerte für einen Firmeneintrag erhalten?

Das Arztverzeichnis Regional aus München schickte einer Praxis für Allgemeinmedizin eine Offerte via Fax für einen „Grundeintrag“ in ein Branchenbuch speziell für Ärzte und Praxen. Mehr als 700 EUR soll ein solcher Eintrag kosten. Hier erfahren Betroffene, wie sie reagieren können.

Arztverzeichnis Regional, München: Offerte für einen Firmeneintrag erhalten?

Offerte für Eintrag auf www.arztverzeichnis-regional.net


Es wurde eine Offerte von der Arztverzeichnis Regional SRL an eine Praxis für Allgemeinmedizin geschickt, die uns aktuell vorliegt. In dieser Offerte wird den dort tätigen Ärzten ein „Grundeintrag“ in das Branchenverzeichnis „ Arztverzeichnis Regional“ angeboten. Ein solcher Eintrag soll neben der Kontaktadresse samt Anfahrt auch die Fachrichtung darstellen. Diese liegen den Anbietern bereits vor, sodass bekannte Daten der Praxis bereits vorgedruckt auf dem Formular erkennbar sind (siehe Bild). Über dieser Datenübersicht ist der Hinweis zu lesen: „Bitte Daten überprüfen und ggf. ergänzen“.

Neuauftrag statt Überprüfung


Jedoch handelt es sich bei diesem Formular um kein Korrekturfax oder einen Datenabgleich, sondern um einen Neuauftrag. Die Arztverzeichnis Regional SRL versucht auf diese Art und Weise mit der jeweiligen Praxis einen Vertrag für einen Eintrag abzuschließen – die Dauer eines solchen „Grundeintrags“ beträgt zwei Jahre.

Der Vertrag verlängert sich sogar um ein weiteres Jahr, sofern nicht drei Jahre vor Vertragsende schriftlich gekündigt wird. Leider schickte die Praxis für Allgemeinmedizin das Formular zurück, die Folge ist ein kostenpflichtiger Eintrag das Portal www.arztverzeichnis-regional.net.

Offerte | Arztverzeichnis Regional | 13.06.2017
Offerte | Arztverzeichnis Regional | 13.06.2017


Widerruf nicht möglich


Die Gemeinschaftspraxis wollte ihr Recht auf Widerruf nutzen und wandte sich schriftlich an die Arztverzeichnis Regional SRL. Diese antworteten folgendes: „Wir haben den Vorgang explizit auf Gültigkeit geprüft, einen Fehler bei der Antragsannahme konnten wir nicht feststellen. (…) Bitte beachten Sie, dass beim Abschluss von Geschäftsverträgen weder ein Rücktritts- noch ein Widerrufsrecht besteht. (…) Ein Rücktritt aus dem Vertrag in Hinblick auf die schon erfolgte Veröffentlichung ist somit nicht möglich“.

Abschließend weißt das Unternehmen darauf hin, dass der noch offene Betrag für diesen Eintrag innerhalb der Frist zu begleichen sei.

Rechnungen, Zahlungserinnerungen und Mahnungen


Ein Grundeintrag in das Portal www.arztverzeichnis-regional.net soll insgesamt 792,00 EUR kosten. Wir schauten uns einen solchen Eintrag mal genauer an. Neben den üblichen Kontaktdaten und der Fachrichtung, die man unter Umständen auch in den „Gelben Seiten“ finden könnte, ist ein Link zur Homepage und eine Lokalisierung via Google-Maps der Gemeinschaftspraxis zu finden. Bilder, Videos und „Zusätzliche Informationen“ sind nicht eingetragen.

Das Portal wirbt mit der Aussage „Jetzt noch schneller finden und gefunden werden“. Ob und wie so ein Eintrag für Arztpraxen, Fachärzte und Mediziner nützlich ist, soll an dieser Stelle nicht beurteilt werden.

Die Gemeinschaftspraxis erhielt aufgrund ausbleibender Zahlungen im Anschluss an die erste Rechnung weitere Zahlungsaufforderungen - und sogar eine „letzte Mahnung“. Die Summe blieb in all den Forderungen unverändert bei 792,00 EUR und wurden jeweils im Abstand von sieben Tagen verschickt.

Mahnung | Arztverzeichnis Regional | 26.07.2017
Mahnung | Arztverzeichnis Regional | 26.07.2017


Arztverzeichnis Regional SRL, München und Bukarest


Als Firmensitz war auf dem ursprünglichen Fax die rumänische Hauptstadt Bukarest angegeben. Doch mit der ersten Stellungnahme zum nicht erfolgten Widerruf tauchte ein neue Adresse im Briefkopf auf: und zwar ein Service-Center in München. Unter der Adresse ist eine Filiale von Mail Boxes Etc. zu finden, das „weltweit größte Franchisenetzwerk für Versand-, Verpackung-, Grafik- und Druckdienstleistungen für Geschäfts- und Privatkunden“. Dort ist es unter anderem für Firmen wie Arztverzeichnis Regional SRL möglich, Büroservice-Dienstleistungen und Postversand zu betreiben.

Rechnung bekommen? Hilfe bei Arztverzeichnis Regional SRL


Haben Sie Formular zurückgesandt? Haben Sie auch eine Rechnung für einen Grundeintrag erhalten? Gerne helfen wir betroffenen Ärzten und Medizinern weiter. Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten für erste allgemeine Informationen:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Donnerstag, 27. Juli 2017

ABVZ.de: Peters Online Verlag GmbH

Bislang war uns als Verantwortlicher des Branchenverzeichnisses ABVZ.de die dvvg digitale vertriebs- u. verlagsgesellschaft mbH bekannt. Aktuell ist in dem Impressum und auf einem hier vorliegenden Dokument die Peters Online Verlag GmbH als Verantwortliche für ABVZ angegeben. Durch einen Firmeneintrag in so einem Verzeichnis werden Gewerbetreibende Versprechungen gemacht wie eine „perfekt abgestimmte Publikation und Auffindbarkeit“ durch Google. Umsonst ist so ein Angebot nicht. Sollte die Zahlung der Dienstleistung gegenüber der Peters Online Verlag GmbH ausbleiben, wird das Inkassounternehmen EuroTreuhand Inkasso GmbH aus Köln beauftragt, um offene Beträge beizutreiben.

ABVZ.de: Peters Online Verlag GmbH Osnabrück

Wer ist die Peters Online Verlag GmbH aus Osnabrück?


Bereits im April 2016 berichteten wir über das Branchenverzeichnis ABVZ.de. Laut Handelsregister besteht der Peters Online Verlag GmbH seit Februar 2017 der sich Verantwortlich zeigt für das Internetportal ABVZ.de

Veröffentlichung auf Handelsregister.de
Veröffentlichung auf Handelsregister.de 


Das Konzept ist geblieben. Unternehmer, Selbständige und Freiberufler sollen sich in dieses Branchenbuch eintragen, um ihre Reichweite und somit möglicherweise ihren Kundenstamm bzw. den Umsatz zu steigern. Ob ein solcher Firmeneintrag nun sinnvoll ist oder nicht, soll hier gar nicht behandelt werden. Jedoch sollte sich jeder Gewerbetreibende, der einen Vertrag mit der Peters Online Verlag GmbH bzw. abvz.de bezüglich eines Firmeneintrags abschließt, sich nicht nur der Kosten bewusst sein, sondern auch, dass kein Widerruf möglich ist.

ABVZ.de - Peters Online Verlag GmbH | 20.06.2017
ABVZ.de - Peters Online Verlag GmbH | 20.06.2017

Zahlungsaufforderung durch EuroTreuhand Inkasso GmbH


Die hohen Kosten für so einen Eintrag könnten den einen oder anderen Gewerbetreibenden überraschen. Nicht selten kommt es zur Beauftragung eines Inkassounternehmens, um noch offene Beträge für den Branchenbucheintrag in ABVZ.de einzutreiben - wie die EuroTreuhand Inkasso GmbH.

In einer uns vorliegenden Zahlungsaufforderung wird im Auftrag der Peters Online Verlag GmbH die Zahlung von insgesamt 625,72 EUR verlangt. Für die Forderung wurde eine Frist von 10 Tagen gesetzt. Sollte auch dieser Aufforderung zur Zahlung nicht das gewünschte Ergebnis bringen, so droht die EuroTreuhand Inkasso GmbH mit weiteren Kosten bzw. einem gerichtlichen Verfahren.

Zahlunngsaufforderung EuroTreuhand Inkasso GmbH |04.07.2017
Zahlunngsaufforderung EuroTreuhand Inkasso GmbH |04.07.2017


Hilfe bei ABVZ, Peters Online Verlag GmbH und EuroTreuhand Inkasso GmbH


Haben Sie als Gewerbetreibender auch Erfahrungen mit dem Branchenverzeichnis ABVZ.de? Schlossen auch Sie einen Vertrag mit der Peters Online Verlag GmbH ab über einen Firmeneintrag ab? Oder haben Sie gar eine Zahlungsaufforderung durch die EuroTreuhand Inkasso GmbH erhalten?

Gerne helfen wir Betroffenen mit ersten allgemeinen Informationen. Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 26. Juli 2017

PrimeSingles: Handelt es sich um eine Abofalle?

Die Partnersuche auf PrimeSingles kann teuer werden. Die Partnerbörse bietet kostenlose Anmeldungen, die schnell zu kostenpflichtigen Mitgliedschaften werden können. Zahlreiche Verbraucher meldeten sich bei uns, um uns ihre Erfahrungen mit dem Portal der Berliner Firma Frontline Digital GmbH mitzuteilen. Wir schauten uns deren Angebot genauer an.

Hilfe bei PrimeSingles: Kündigung

PrimeSingles - „Kündigung“ oder „Konto löschen“ gesucht


Die Suche nach Partnerschaften oder schnellem Sex im Internet ist beliebt wie eh und je und viele Portale buhlen um Mitglieder. „Singles mit Niveau“ verspricht die Partnerbörse „PrimeSingles.de“. Betrieben wir sie von der Frontline Digital GmbH aus Berlin, über die wir bereits in Zusammenhang mit Zahlungsaufforderungen durch Jedermann Inkasso GmbH berichteten.

Wer PrimeSingles via Google sucht, erkennt scheinbar dazugehörige Suchanfragen wie „Konto löschen“, „Kündigen“ oder „Abofalle“. Uns interessierte an dieser Stelle, wie es zu solchen Fragen u.a. in Internetforen und Frage-und-Antwort-Seiten kam.

(Genannte Suchergebnisse beziehen sich auf den Suchbegriff "PrimeSingles" bei der Nutzung von Google am 26. Juli 2017, ca. 12 Uhr)


Startseite der „Premium-Partnersuche“


Auf der Startseite von PrimeSingles, dem Portal für „Partnersuche auf höchstem Niveau“, wird angeboten, sich kostenlos Partnervorschläge ansehen zu können. Zu diesem Zweck muss der interessierte Nutzer Angaben über das eigene und das gesuchte Geschlecht machen. Zusätzlich wird eine Zustimmung der AGB und der Datenschutzbestimmung verlangt.

Es ist ratsam, sich bei jedem möglichen Vertragsabschluss über das Internet stets die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) durchzulesen, da dort etwaige Zusatzkosten erkennbar sein könnten.

Was steht in den AGB von PrimeSingles?


Ein Blick in die AGB zeigt, wie es von einer kostenlosen zu einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft kommen kann:

„Mit der Anmeldung entsteht zunächst ein kostenloses Vertragsverhältnis zwischen dem Anbieter und dem angemeldeten Kunden. (...) Nach der Anmeldung kann der Kunde eine kostenpflichtige Mitgliedschaft beim Anbieter erwerben und damit Zugang zu erweiterten digitalen Inhalten erhalten. Mit dem Erwerb einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft geht der Kunde ein weiteres Vertragsverhältnis mit dem Anbieter ein.“ Quelle: PrimeSingles.de, AGB

Dieser Rechnungsbetrag ist (für den jeweiligen Zeitraum) im Voraus zu leisten. Nun ist es so, dass zahlreiche Partnerbörsen zusätzliche Funktionen, wie das Empfangen und Senden von Nachrichten, erst bei einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft anbieten. Somit ist die Gefahr einer kostenpflichtigen Anmeldung groß.

Worauf man bei Partnerbörsen achten sollte


Eine Partnersuche im Internet, so verlockend und unkompliziert sie auch erscheinen mag, wird zur Kostenfalle, wenn man die Geschäftsbedingungen nicht im Auge behält. Interessierte sollten bei einer Registrierung auf etwaige Schnupperabos und Probemitgliedschaften skeptisch reagieren. Diese können trotz eines niedrigen Preises nach einer kurzen Dauer schnell das Vielfache kosten. Dann bleibt nur noch die Kündigung, die je nach Abrechnung (Laufzeit oder Anzahl der Kontakte) Probleme bringen könnte.

Generell gilt es, mit der Angabe von persönlichen wie auch Bankdaten vorsichtig zu sein. Für eine kostenlose Mitgliedschaft auf Probe sollten keine Bankdaten ausgetauscht werden müssen. Die betreffende Seite sollte ganz genau gelesen werden, besonders die AGB.

Hilfe bei PrimeSingles.de


Haben Sie eine kostenpflichtige Mitgliedschaft bei PrimeSingles wider Willen abgeschlossen? Wollen Sie kündigen oder Ihren Vertrag mit der Frontline Digital GmbH widerrufen?
Oder haben Sie gar Mitgliedsbeiträge nicht bezahlt und erhielten eine Zahlungsaufforderung von Jedermann Inkasso GmbH? Wir bieten Hilfe und erste allgemeine Informationen.

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Montag, 24. Juli 2017

Jedermann Inkasso | Frontline Digital GmbH

Das Geschäft mit Partnerbörsen im Internet boomt nach wie vor. Zahlreiche Singles suchen Ihr Liebesglück auf Dating-Portalen und Dating-Apps. Leider wird auf der Suche das Kleingedruckte auf den Seiten missachtet, sodass der Flirt im Internet teure Folgen haben kann. Die Firma Frontline Digital GmbH betreibt diverse Online-Partnerbörsen wie unter anderem „Parwise“ und „Primesingles“. Bei nicht erfolgter Zahlung kann eine Zahlungsaufforderung durch die Jedermann Inkasso GmbH erfolgen. Hier erfahren Sie, wie Sie in so einem Fall reagieren können.

Jedermann Inkasso | Frontline Digital GmbH

Frontline Digital GmbH: Premium-Mitgliedschaft statt Schnupperabo?


Ob per Telefon oder via Mail: es haben sich bereits viele Betroffene bei uns gemeldet, um uns ihre Erfahrungen mit Dating-Plattformen der Frontline Digital GmbH zu schildern. Meist ähneln sich die Beschreibungen der Verbraucher: im Glauben, eine sogenannte „Schnuppermitgliedschaft“ abgeschlossen zu haben, erhalten diese Nutzer kurz darauf hohe Rechnungen von mehreren hundert Euro – weil sie scheinbar eine „Premium-Mitgliedschaft“ abgeschlossen haben.

Dies kann schnell geschehen. Zwar ist eine Registrierung „kostenlos“, aber das muss nicht für eine Nutzung der Partnerbörse gelten. So sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen häufig nur wage Ausführungen zur Mitgliedschaft. Die AGB müssen aber bereits bei der Anmeldung akzeptiert werden, sodass aus dem „kostenlosen Flirt“ schnell ein teurer Spaß werden kann.

Forderung durch Jedermann Inkasso GmbH


Bei Nichtzahlung kann es zu einer weiteren unangenehmen Überraschung kommen: das Inkassounternehmen Jedermann Inkasso GmbH aus Österreich wird von der Frontline Digital GmbH beauftragt, um fällige Monatsbeiträge geltend zu machen. Oftmals ist den Verbrauchern nicht klar, dass mit dem Abschluss einer Probemitgliedschaft für einen Euro eine automatische Verlängerung von mehreren Monaten verbunden sein kann, die in so einem Fall zu mehr Kosten führt. Umso überraschender dürfte es sein, wenn plötzlich ein Inkassounternehmen wie Jedermann Inkasso GmbH Geld für die Anmeldung in einer Partnerbörse fordert.

Viele Betroffene zahlen unter Umständen den geforderten Betrag von Frontline Digital GmbH bzw. Jedermann Inkasso GmbH. Jedoch sollten derlei Zahlungsaufforderungen auf Ihre Wirksamkeit geprüft werden.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie auch eine Rechnung von der Frontline Digital GmbH zwecks der Anmeldung auf einer Partnerbörse erhalten? Oder wurden Sie bereits von Jedermann Inkasso kontaktiert, weil noch Mitgliedsbeiträge offen sein sollen? Zahlen Sie nicht voreilig, sondern reagieren Sie schnell, indem Sie sich beraten lassen, ob ein wirksamer Vertrag überhaupt zustande gekommen ist und/oder ob dieser gekündigt werden kann. Verbraucherdienst e.V. bietet Ihnen über die Kontaktmöglichkeiten erste Informationen:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.