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Freitag, 25. Januar 2019

EuroTreuhand Inkasso GmbH fordert für Centera Dienstleistungs GmbH

Auf der Suche nach einem Weg, um die finanzielle Situation in den Griff zu bekommen, suchen zahlreiche Verbraucher nach Krediten im Internet. Dabei stoßen sie nicht selten auf Anbietern von Dienstleistungen wie „Finanzsanierungen“. Die Centera Dienstleistungs GmbH bietet Interessierten eine „Soforthilfe binnen 24 Stunden“, sofern es Probleme wie bestehende Kredite, Ratenkäufe, schwere Erkrankungen oder auch Arbeitslosigkeit gibt. Doch kann es dabei auch zu weiteren Kosten kommen, wie nun ein Mitglied von uns feststellen musste.

Titel: EuroTreuhand Inkasso GmbH fordert für Centera Dienstleistungs GmbH

Eine Finanzsanierung kann teuer werden


„Centera hilft – schnell & unbürokratisch“ ist auf der Startseite der Homepage der Centera Dienstleistungs GmbH zu lesen. Die Firma aus Rosenheim bietet Interessierten eine Finanzsanierung an, genauer eine „Hilfestellung (...) um die finanzielle Situation in den Griff zu bekommen und die Schulden abzubezahlen“.

Sollte demzufolge ein Verbraucher in einen finanziellen Engpass geraten, könnte eine Finanzsanierung bei Schuldenproblemen hilfreich sein – zumindest lässt sich das Angebot der Centera Dienstleistungs GmbH so interpretieren. Diese Hilfestellung hat jedoch den Nachteil, dass sie bei erfolgreicher Vermittlung ebenfalls kostenpflichtig ist. Auf der Homepage der Centera lässt sich eine entsprechende Anfrage für eine Finanzsanierung stellen. Diese soll zunächst kostenfrei sein, jedoch liegt uns eine Zahlungsaufforderung durch ein Inkassobüro vor. Ein Mitglied leitete diese an uns weiter.

EuroTreuhand Inkasso fordert über 300 EUR


Im Auftrag der Centera Dienstleistungs GmbH versandte die EuroTreuhand Inkasso GmbH aus Köln eine Zahlungsaufforderung an ein Mitglied. Laut des Schreibens soll noch eine Rechnung offen sein, bzw. soll nach Ablauf einer Frist kein Zahlungseingang festgestellt worden sein. Es handelt sich hierbei um eine Forderung eines eingetragenen Inkassounternehmens. Das bedeutet, dass die EuroTreuhand Inkasso GmbH dazu berechtigt ist, in Deutschland Inkassodienstleistungen anzubieten oder durchzuführen.

Die Hauptforderung der Zahlungsaufforderung beträgt 267,50 EUR. Dieser Betrag soll für eine Dienstleistung der Centera Dienstleistungs GmbH gezahlt werden. Zuzüglich der entstehenden Inkassokosten wird ein Betrag in Höhe von 338,68 EUR verlangt. Das ist für Personen, die auf der Suche nach einem Ausweg aus der Schuldenproblematik sind, ein herber Schlag. Besonders für jene, die sich mit Hilfe einer Finanzsanierung helfen wollten. Sollte ein Empfänger einer Forderung nicht reagieren, so droht EuroTreuhand Inkasso GmbH mit Meldung an Bonitätsdatenbank wie u.a. die SCHUFA Holding AG.

Scan: Forderung EuroTreuhand Inkasso für Centera Dienstleistungs GmbH / Seite 01
Forderung EuroTreuhand Inkasso für Centera Dienstleistungs GmbH / Seite 01

Scan: Forderung EuroTreuhand Inkasso für Centera Dienstleistungs GmbH / Seite 02
Forderung EuroTreuhand Inkasso für Centera Dienstleistungs GmbH / Seite 02


Hilfe bei Centera Dienstleistungs GmbH und EuroTreuhand Inkasso


Haben Sie ebenfalls Erfahrungen mit Finanzsanierungen der Centera Dienstleistungs GmbH? Oder haben Sie gar eine Forderung durch EuroTreuhand Inkasso erhalten? Reagieren Sie schnell, damit nicht noch weitere Kosten entstehen.

0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Freitag, 22. Dezember 2017

Forderung von SO Rechtsdienstleistungen für Optima Finanzcheck Plus

Uns liegt aktuell eine Mahnung von dem Inkassobüro „SO Rechtsdienstleistungen“ vor, einer Zweigniederlassung der „Schuldtitel-Online AG CH“, zur Berichterstattung vor. So sollen noch Zahlungen für eine Dienstleistung der Optima Finanzcheck Plus ausstehen. SO Rechtsdienstleistungen hat laut eigener Aussage den Abrechnungsservice übernommen. Können durch eine Kreditanfrage bereits Kosten entstehen?

Titelbild: Forderung von SO Rechtsdienstleistungen für Optima Finanzcheck Plus

Optima Finanzcheck Plus: Sofortkredite auf Anfrage?

Aber wir helfen jedem, insbesondere dann wenn bereits finanzielle Schwierigkeiten bestehen und die Schuldenprobleme (noch dazu)  immer mehr und unerträglicher werden.
Insbesondere wenn Kreditbedarf besteht, (aber die Richtlinien von normalen Kreditbanken durch den Antragsteller nicht mehr erfüllt werden) sollte man sich mit uns in Verbindung setzen.
Profitieren Sie von den vereinfachten Annahmerichtlinien für spezielle Abruf-Kredite, die von unseren Kooperationspartnern (Finanzunion) erfolgreich angeboten werden.
Unsere Dienstleistung beinhaltet sämtliche Hilfestellungen die benötigt werden und wir kümmern uns um die richtige Weichenstellung.
Es ist unser Bestreben dafür zu sorgen,  dass Probleme in finanziellen Angelegenheiten zu Ihrer Zufriedenheit gelöst werden."

Handelt es sich um eine kostenlose Anfrage?


Das bedeutet, dass bei einer einfachen Anfrage für den Verbraucher (sog. Kreditwerber) bereits Kosten entstehen können. Uns liegt ein Schreiben der Optima Finanzcheck Plus vor, in der einem Mitglied des Verbraucherdienstes aufgrund einer „schwachen Bonität“ für eine weiteren Bearbeitung Kosten berechnet werden.

Scan: Anschreiben Optima Finanzcheck Plus | 15.09.2016
Anschreiben Optima Finanzcheck Plus | 15.09.2016


So sollen für einen speziellen Bonitätsabgleich 58,40 EUR plus MwSt., sprich insgesamt 69,50 EUR, für eine „entscheidende Verbesserung“ bei einer möglichen „Bonitätsoptimierung“ führen.
Mahnung von SO Rechtsdienstleistungen, Leverkusen

Unser Mitglied zahlte die geforderte Summe nicht. Es dauerte nicht einmal vier Wochen, bis der nächste Brief im Briefkasten landete. Dieses Mal stammte er von „SO Rechtsdienstleistungen“ aus Leverkusen, einer Zweigniederlassung der Schuldtitel-Online AG CH. Es handelt sich genauer um eine Mahnung zu einer Rechnung der Optima Finanzcheck Plus. In dem vorliegenden Schreiben wir eine Summe von 89,25 EUR für einen Dienstleistungsvertrag gefordert sowie zuzüglich Mahngebühren in Höhe von 10,00 EUR. Diese 99,25 EUR sollen innerhalb von 10 Tagen auf ein angegebenes Konto überwiesen werden.

Scan: Mahnung SO Rechtsdienstleistungen | 09.10.2017
Mahnung SO Rechtsdienstleistungen | 09.10.2017


Weitere Mahnung durch EuroTreuhand Inkassobüro


Kann eine einfache Kreditanfrage solche Kosten verursachen? Auch die Forderung von SO Rechtsdienstleistungen zahlte unser Mitglied nicht. Es folgte ein weiteres Schreiben – dieses Mal von dem Inkassounternehmen EuroTreuhand Inkasso GmbH aus Köln.

Der im Rechtsdienstleistungsregister eingetragene Inkassodienstleister droht mit der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens, sofern nicht die Summe von 168,98 EUR beglichen wird. Ferner heißt es, dass ggf. Vollstreckungsmaßnahmen oder Pfändungen eingeleitet werden. Das könnte noch weitere Probleme für diejenigen Personen bedeuten, die eh in finanziellen Probleme geraten sind und auf Hilfe durch einen Kredit bauten.

Scan: Anschreiben EuroTreuhand Inkasso GmbH | 07.12.2017
Anschreiben EuroTreuhand Inkasso GmbH | 07.12.2017


Hilfe bei Optima Finanzcheck Plus und SO Rechtsdienstleistungen


Haben Sie Erfahrungen mit der Optima Finanzcheck Plus oder der SO Rechtsdienstleistungen? Oder haben Sie gar eine Forderung/Mahnung durch die EuroTreuhand Inkasso GmbH erhalten? Wir bieten Betroffenen allgemeine Informationen zu den genannten Themen. Nehmen Sie Kontakt auf:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 26. April 2016

Teledeal Media Nizam Toru | EuroTreuhand Inkasso GmbH

Uns wurde von einem Mitglied unseres Vereins eine Zahlungsaufforderung durch das Inkassobüro EuroTreuhand Inkasso GmbH vorgelegt. Im Auftrag der Firma Teledeal Media Inh. Nizam Toru fordert das Inkassounternehmen aus Köln eine noch offene Rechnung – die Zahlung von 524,79 EUR.

Teledeal Media Nizam Toru  EuroTreuhand Inkasso GmbH

Teledeal Media Nizam Toru betreibt das Branchenbuch Städte-Check.de


Search in and click out!“ - lautet der Slogan des Online-Branchenbuchs Städte-check (städte-check.de, städte-check.com) der Firma Teledeal Media Inh. Nizam Toru aus Emmerich. Auf diesem Portal können sich Unternehmer, Freiberufler und Selbständige eintragen, um die Reichweite ihres Unternehmens zu erhöhen. Uns liegt eine aktuelle Rechnung der Teledeal Media vor, die mitsamt einer Datenübersicht des Eintrags versandt wurde. So bietet das Emmericher Unternehmen unter anderem folgende Optionen für die Präsentation eines Unternehmens:


  • Aktuelle Adress- und Kontaktdaten
  • Einbindung eigener Fotos (max. 10)
  • Integrierter Routenplaner
  • Firmeneintrag als „Mobile Version“
  • usw.


Der Vertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr (ohne automatische Verlängerung) und kostet dem Unternehmer insgesamt 414,12 EUR. Laut den vorliegenden AGB verlängert sich jedoch der Vertrag um ein weiteres Jahr, sofern er nicht spätestens 12 Wochen vor Ablauf des Vertrages schriftlich gekündigt wird.

Kostenpflichtiger Eintrag erst bei zweitem Anruf


Die AGB des Unternehmens Teledeal Media Nizam Toru beschreiben auch, wie ein kostenpflichtiger Eintrag auf „städte-check“ entstehen kann. „Ein kostenpflichtiger Eintrag in das Firmenverzeichnis kommt erst zustande, nachdem der Kunde in einem zweiten Telefonat gegenüber eine(m/r) Mitarbeiter(in) der Teledeal Media den von ihm gewünschten Vertragsabschluss bestätigt.“ (Quelle: http://www.business-stadtportal.com/agb.html).

Zahlungsaufforderung durch EuroTreuhand Inkasso GmbH


Die EuroTreuhand Inkasso GmbH wirbt auf ihrer Webseite mit „Inkasso kostenlos“. Für die Teledeal Media Nizam Toru fordert das Inkassobüro aus Köln die offene Rechnung, sofern der Vertragspartner nicht gezahlt haben sollte. Zu der Hauptforderung werden noch eine sogenannte „Nebenforderung“ (samt Zinsen) in Höhe von 40,47 EUR, eine Geschäftsgebühr (58,50 EUR) und eine Auslagepauschale (11,70 EUR) gefordert, sodass sich die Gesamtforderung auf 524,79 EUR beläuft. EuroTreuhand Inkasso droht mit einem Schufa-Eintrag, sofern der Betrag nicht bezahlt werden sollte. Betroffene sollten bei einer Zahlungsaufforderung unbedingt reagieren, damit Sie keinen Eintrag in ein Schuldnerverzeichnis riskieren.

Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung von der EuroTreuHand Inkasso GmbH aus Köln erhalten? Sie erhalten bei uns allgemeine Informationen unter:

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Mittwoch, 23. April 2014

EBVZ Branchenverzeichnis | Verlag für elektronische Medien | Melle

Rechnung vom EBVZ Branchenverzeichnis erhalten? Der Verlag für elektronische Medien aus Melle  ruft weiterhin Gewerbetreibende an, um Einträge in das Online-Branchenbuch EBVZ per Cold Call zu vermitteln. Hinsichtlich eines Eintrags werden nur zwei Anrufe benötigt, um einen Vertrag mit dem Kunden abzuschließen. Ein Widerruf des Vertrags ist für Selbstständige und Freiberufler nicht möglich, da für Gewerbetreibende eine andere Rechtssprechung als für normale Verbraucher gilt.



26.06.2015 - Update - Urteil vom Landgericht Köln

EBVZ: Vertragsabschluss per Cold Call – Widerruf für Selbstständige nicht möglich 


Der Verlag für elektronische Medien Melle aus Bruchmühlen, einem Stadtteil von Melle, wird von der Inhaberin Vanessa Gambietz geführt und hat eine Zweigstelle in Emmerich. Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.

Die Gewerbetreibenden werden per Cold Call zu einem kostenpflichtigen Branchenbucheintrag überredet. Am Telefon soll der zuvor kostenlos erstellte und geführte Eintrag in das Online-Branchenbuch EBVZ abgeglichen werden, um eine Vertragsverlängerung zu erreichen. Stimmt der Gewerbetreibende dem Vorschlag nicht sofort zu, wird mit einem gerichtlichen Mahnverfahren sowie einer schlechteren Sichtbarkeit des angerufenen Unternehmens gedroht. Mittels eines zweiten Anrufs wird der abgeschlossene Vertrag mit dem Branchenbucheintrag EBVZ vertraglich bestätigt. Ein Vertrag hat eine Dauer von 12 Monaten; es besteht sogar die Möglichkeit einen Vertrag für drei Jahre abzuschließen, wobei laut deren Homepage ein Jahr des Eintrags "geschenkt" wird. Ein Jahr in diesem Verzeichnis kostet den Gewerbetreibenden 357 EUR.

Ein Business-Eintrag mit einer Dauer von 36 Monaten kostet hingegen 714 EUR. Wird nicht rechtzeitig bezahlt, schickt die EuroTreuhand Inkasso GmbH eine Zahlungsaufforderung, wobei 81 Euro Mehrkosten entstehen. Die Inkassofirma droht dann noch mit Negativeinträgen in Bonitätsdatenbanken.

EBVZ | Rechnung | 12.08.2015
EBVZ | Rechnung | 12.08.2015

26.06.2015 - Update - Urteil vom Landgericht Köln


Am 26.06.2014 verlor der "Verlag für elektronische Medien Melle" mit seinem Branchenbuch EBVZ in der zweiten Instanz beim Landgericht Bonn. Dabei ging es um die Anfechtung von Schadensersatzansprüchen wegen des unerlaubten Werbeanrufs mit dem das Unternehmen um seine Kunden geworben hatte. Laut des Gerichtsurteils sei es durch den Call Cold-Anruf zu einem Schaden gegenüber dem Gewerbetreibenden gekommen, der anschließend mit der Geldforderung des Verlags aufgerechnet wird. Der Schadensersatz bezüglich des Branchenbucheintrags wird somit mit der Geldforderung aufgerechnet. Sehr vereinfacht heißt das: 1-1 = 0! Das Urteil des Gerichts besitzt das Aktenzeichen Az III ZR 270 / 40. Inzwischen hat der Verlag eine Revision am Bundesgerichtshof (BGH) eingelegt. Es bleibt also noch spannend bei diesem Branchenbuch! Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.

Unser Verein veröffentlicht ebenso einen zweiten Artikel für einen Eintrag in das Branchenbuch der EBVZ.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon: 

0201-176 790

oder per E-Mail: 



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