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Donnerstag, 7. Juni 2018

Über Volksgewinn49 Vorteilsgemeinschaft, Diamondwin Ltd.

„Wir freuen uns, Ihnen wie versprochen die Unterlagen für die Teilnahme bei der Volksgewinn Vorteilsgemeinschaft übermitteln zu dürfen. Mitmachen und Gewinnen!“ Mit diesen markigen Worten beginnt das Begrüßungsschreiben der Volksgewinn49 Vorteilsgemeinschaft, eine Spielgemeinschaft aus Österreich. Dieses Schreiben wurde uns durch einen Verbraucher vorgelegt. Inhalt des Dokuments ist neben der reinen Begrüßung auch die Vorstellung des Angebots. So soll es möglich sein, bei den „bis zu 1.080 Zahlenreihen“ zweimal wöchentlich „mindestens 15 Mio. Euro zu gewinnen“. Natürlich gibt es so eine Option auf plötzlichen Reichtum nicht umsonst.



59 EUR monatlich für die Chance auf den großen Gewinn


Die Volksgewinn49 Vorteilsgemeinschaft teilt mit, dass „für die Auskehr der Gemeinschaftserträge“ durch dem Empfänger eine gültige Bankverbindung vorliegt. Ein „Spielbetrag“ in Höhe von 59,00 EUR soll demzufolge vom Konto des Mitspielenden via SEPA-Lastschrift abgebucht werden. Doch wie kommt es überhaupt zu so einem Vertrag?

Scheinbar werden Verbraucher telefonisch kontaktiert, um für eine Teilnahme an dem Gewinnspiel zu werben. Sollte zugesagt werden, könnte einige Tage später ein wie eben beschriebenes Begrüßungsschreiben im Briefkasten landen. Anstatt sich über ein mögliches Leben ins Saus und Braus zu freuen, sollten Empfänger stattdessen einen Blick auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB ) werfen. Dort sind die wichtigen Informationen zu finden, die einem 15 Mio. EUR Gewinn schlimmstenfalls im Weg stehen könnten.

Ein Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen


Wichtig zu wissen: es kommt durch die Teilnahme an der Volksgewinn49 Vorteilsgemeinschaft zu einem Vertrag mit einer Firma namens „Diamondwin Ltd.“ aus der Türkei. Das bedeutet – und ist auch so in den AGB zu lesen – dass für sämtliche Rechtsverhältnisse zwischen den Parteien türkisches Recht gilt. Dies gilt besonders hinsichtlich der Auszahlung eines möglichen Gewinns zu beachten.

Darüber hinaus könnte der eine oder andere Teilnehmer an der Volksgewinn49 Vorteilsgemeinschaft von den Inhalten der AGB leicht überfordert sein. Wichtige Informationen, wie z.B. das die Diamondwin Ltd. selbst einen Treuhänder beauftragt, der jeweils Verträge mit Gewinnspiel-, Lotterie- oder Glücksspielanbietern schließt, sind nur durch die AGB ersichtlich. Wer jedoch Treuhänder ist, wird den Teilnehmern (und Treugebern) im Schreiben nicht weitergegeben. Ebenfalls bleibt offen, an welchen Gewinnspielen überhaupt teilgenommen wird. Transparenz sieht anders aus.

Ein Widerruf auf den Vertrag ist an die „Extramile Kundenservice GmbH“ zu senden. Diese Firma hat ihr Büro in Wien und ist auch als Absender des beschriebenen Begrüßungsschreiben angegeben.

Hilfe bei Abbuchungen durch Volksgewinn49 Vorteilsgemeinschaft


Haben Sie Erfahrungen mit der Diamondwin Ltd. bzw. der Volksgewinnn49 Vorteilsgemeinschaft? Wurden Sie telefonisch kontaktiert, um Ihnen ein Abo bzw. die Teilnahme an Gewinnspielen anzubieten? Wir bieten Betroffenen allgemeine Informationen zu diesem Thema. Nehmen Sie Kontakt auf:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Montag, 18. Dezember 2017

Abbuchung durch „Herz Lotto Lottogemeinschaft“, Save Ltd.

Aktuell melden sich zahlreiche Verbraucher, um ihre Erfahrungen mit Abos der Herz Lotto Lottogemeinschaft zu teilen. Dieser „Eintragsservice“ wird von einer Firma namens Save Ltd. betrieben. So sollen trotz Kündigungen Beträge in Höhe von 96,00 EUR für die Teilnahme an diversen Gewinnspielen abgebucht worden sein.

Beitragsbild: Abbuchung durch „Herz Lotto Lottogemeinschaft“, Save Ltd.

Eintragung und Teilnahme an unbekannten Gewinnspielen


„Ihre glücklichen Zahlen warten auf Sie!“ heißt es auf der Homepage der Herz Lotto Lottogemeinschaft. Das verantwortliche Unternehmen heißt Save Ltd. und hat seinen Sitz auf den Seychellen. Angeboten wird die Teilnahme und Eintragung bei diversen Lotterien und Internet-Gewinnspielen. Um welche Gewinnspiele es sich dabei genau handelt, wird auf der Website leider nicht dargestellt.

Diese Teilnahme kostet natürlich Geld. Somit kommt es zwischen der Save Ltd. und dem Mitspieler zu einem kostenpflichtigen Vertrag, die bis zu 95 EUR kosten soll. Diese Summe wird monatlich via Lastschriftzug eingezogen.

Monatsbeiträge für eine Spielgemeinschaft im Abo


Uns wurden von Verbrauchern Dokumente übersandt und auch telefonisch Kontakt aufgenommen, um über Abbuchung durch „Herz Lottogemeinschaft 365NM“ zu berichten. So wurden unter dem Verwendungszweck „Monatsbeitrag Spielgemeinschaft“ jeweils ein Betrag in Höhe von 96,00 EUR abgebucht.

Es besteht die Möglichkeit, dass diese Verbraucher ein Abonnent mit der Save Ltd. telefonisch abgeschlossen haben. Laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Einsehbar auf http://herzlotto.com/index_htm_files/Herz%20lotto%20AGB.pdf) kommen Verträge so zustande:

„Der Spielvertrag wird schriftlich oder fernmündlich geschlossen. Der Mitspieler erhält auf dem Postweg oder per E-Mail zunächst eine Teilnahmebestätigung und die Teilnahmebedingungen. Der Mitspieler sollte dann der S zu seiner Sicherheit noch einmal per Post seine Teilnahme bestätigen. Bei einer telefonischen Bestellung wird der Mitspieler immer darauf hingewiesen, dass seine Bestellung aufgezeichnet wird. Dies wird als verbindliche Bestellung von S akzeptiert. Spielbestellungen per Post werden durch Unterschrift akzeptiert. Der Mitspieler ermächtigt S zur Abbuchung des vereinbarten Spieleinsatzes durch Lastschrift.“ Quelle: AGB, Herzlotto.com


Ferner heißt es in den AGB, dass 95,00 EUR monatlich der Höchstbetrag für den Spieleinsatz sein sollen. Bei unserer Recherche stellten wir fest, dass die Save Ltd. noch ein weiteres Portal unter „Lottoengel“ anbietet. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind unter http://lottoengel.com/agb.htm abrufbar und weisen große Ähnlichkeiten auf.

Hilfe bei Abbuchungen durch Herz Lotto Lottogemeinschaft


Haben Sie Erfahrungen mit der Save Ltd. bzw. der Herz Lotto Lottogemeinschaft? Wurden Sie telefonisch kontaktiert, um Ihnen ein Abo bzw. die Teilnahme an Gewinnspielen anzubieten? Wir bieten Betroffenen allgemeine Informationen zu diesem Thema. Nehmen Sie Kontakt auf:

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oder per E-Mail:

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Montag, 11. Dezember 2017

Deutscher Gewinnspielclub | Aboveboard Trading Ltd.

Uns wurde durch eine Verbraucherin ein schriftliches Dokument einer Firma namens Aboveboard Trading Ltd. vorgelegt. Die Firma heißt die Empfängerin in diesem Schreiben „Herzlich willkommen bei DG“ und teilt ihr mit, dass sie täglich an der „Rentenmillion“ teilnimmt. Der Teilnahmepreis: 59,00 EUR monatlich. Doch wie kommt es zu der Teilnahme?

Beitragsbild: Deutscher Gewinnspielclub | Aboveboard Trading Ltd.

Teilnahme an „Deutscher Gewinnspielclub“


Die beste Chance auf eine monatliche Sofortrente in Höhe von 3.333,00 EUR – und das täglich! So viel verspricht die Firma Aboveboard Trading Ltd. in einem Willkommensschreiben, welches uns aktuell vorliegt. Das Dokument wurde an ein Mitglied von uns übermittelt und stellt eine Art Begrüßungsschreiben an neue Teilnehmer von „Deutscher Gewinnspielclub“ (Kurz „DG“) dar.

Als ein solcher Teilnehmer an „Deutscher Gewinnspielclub“ wird man an 200 der lukrativsten hochwertigsten Gewinnspiele im Internet angemeldet. Welche das genau sein sollen, wird nicht erläutert. Stattdessen begnügt man sich mit der simplen Ankündigung, dass „Reisen, Autos, Fernseher und viele weitere erstklassige Gewinne“ auf die Teilnehmer warten würden.

Der Preis für die Teilnahme an „DG“ beträgt monatlich 59,00 EUR. Diese Summe soll via SEPA-Lastschrift eingezogen werden. Zu diesem Zweck ist dem Schreiben eine zweite Seite beigefügt, die ausgefüllt zurückgesandt werden soll.

Die Mindestlaufzeit für eine Teilnahme an „Deutscher Gewinnspielclub“ beträgt mindestens drei Monate. Die Dauer verlängert sich automatisch um einen weiteren Monat, sofern nicht gekündigt wurde.

Scan: Anschreiben Aboveboard Trading Ltd. "Deutscher Gewinnspielclub"
Anschreiben Aboveboard Trading Ltd. "Deutscher Gewinnspielclub" 


Mandat für Aboveboard Trading Ltd.


Die besagte zweite Seite mit der Überschrift „Mandat“ soll an das „Service Center Deutscher Gewinnspielcub“ in 14478 Potsdam zurückgesandt werden. Dieses Mandat berechtigt die Aboveboard Trading Ltd. (Sitz in der Türkei, Mustafa Çağatay Cad. Almus Evleri No:72-B Girne/T.R.N.C) den Betrag für den Spieleinsatz in Höhe von 59,00 EUR einzuziehen.

Wie kommt ein Vertrag für eine solche Teilnahme zustande? Auf Seite 1 des Dokuments wird darauf verwiesen, dass die Bestellung zur „eigenen Sicherheit“ aufgezeichnet wurde. Das entsprechende Tondokument ließe sich jederzeit anfordern.

Scan: Mandat Aboveboard Trading Ltd. "Deutscher Gewinnspielclub"
Mandat Aboveboard Trading Ltd. "Deutscher Gewinnspielclub" 



Erfahrungen aus dem Netz


Laut des Portals „Tellows“ gibt es Erfahrungen mit Anrufen von „Deutscher Gewinnspielclub“. So schreibt ein Nutzer:

„Die Person gab vor von einer Verwaltungszentrale Deutscher Gewinnspielclub zu sein. Ich hätte wohl vergessen zu kündigen. Die Teilnahme liefe dann nunmehr für 12 Monate weiter. Man könne mich aber auch da rausnehmen, dann müßte ich für 3 Monate nur 3 x 59 € bezahlen statt für 12 Monate x 59 €. Ich ging darauf ein. Ich würde dann einen weiteren Anruf von der Kontrollabteilung von einem Herrn Marcel Lange erhalten. Dem dürfte ich aber keine Fragen stellen sonst würde der sofort auflegen.“
Quelle: https://www.tellows.de/num/0897775463

In diesem Beitrag gibt der Nutzer an, dass auch er daraufhin ein Schreiben von Aboveboard Trading Ltd. erhalten hat.

Hilfe bei „Deutscher Gewinnspielclub“


Haben Sie Erfahrungen mit der Aboveboard Trading Ltd. und „Deutscher Gewinnspielclub“ gemacht? Wurden Sie telefonisch kontaktiert, um Ihnen eine Teilnahme an Gewinnspielen anzubieten? Wir bieten Betroffenen allgemeine Informationen zu diesem Thema. Nehmen Sie Kontakt auf:

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oder per E-Mail:

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Donnerstag, 7. Dezember 2017

Erfahrungsbericht Kompass-Holidays GmbH: Zypern

Erfahrungsbericht Kompass-Holidays GmbH: Zypern

Viele Verbraucher meldeten sich bezüglich der Firma Kompass-Holidays GmbH, um ihre Erfahrungen mitzuteilen. So auch Frau S., die uns freundlicherweise einen ausführlichen Bericht über ihre angetretene Zypern-Reise über Kompass-Holidays zur Verfügung stellt. Viele "Gewinner" fragen sich nach Erhalt der Gewinnbenachrichtigung, was es denn mit dem Schreiben auf sich hat. Zu diesem Zweck veröffentlichen wir die Erfahrungen von Frau S.:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

leider habe ich zu spät von ihrer Warnung: Kostenfalle bzgl. Der Nordzypern-Reise Kenntnis erlangt.

Wie viele andere bin ich auch auf das Schreiben der Firma Kompass-Reisen von der angeblich gewonnenen traumhaften Reise zur Sonneninsel Zypern hereingefallen. (Beweis meine handschriftlich geschriebene Anschrift –irgendwo geklaut !)

Erst ca. 4 Tage vor der Reise bekamen meine Freundin und ich die Reiseunterlagen und erfuhren, dass es sich um eine Reise nach Nordzypern mit Zwischenlandung Istanbul handelt. Die lange Anreise im Billigflieger Pegasus (9 Uhr Abfahrt Bahnhof Sbr., Ankunft 3 Uhr nachts im Hotel, Hinflug ab Frankfurt) war lang und beschwerlich; die Hotels höchstens "Mittelklasse",z.T in schlechtem Zustand. Noch in der Nacht erklärte uns die Reiseleiterin vor ihrer Vorstellung, wir müssten unsere Ansprüche herunterschrauben, in Zypern gäbe es keine 5-6 Sterne-Hotels (was natürlich nicht stimmt!) Die zu zahlenden Ausflüge, erklärte sie, würden nicht in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt, inhaltlich vorgestellt wurden sie nicht. Die Kosten hierfür betrugen das Doppelte der Angebote vor Ort.

Auch der Preis für das abendliche Büffet war zu hoch. Die subventionierte Reise (Gewinn für den bzw. die beiden Veranstalter), wird tatsächlich zum größten Teil von den Reise-Teilnehmern selbst gezahlt über den überhöhten Saison- und Flughafenzuschlag, den Kerosinzuschlag, den doppelten Preis der Tagesfahrten. Hätten wir an allen Fahrten teilgenommen, hätten wir ca. 700 € pro Person ausgegeben. Privat ist die Reise preiswerter zu organisieren.

Der Name der Airline blieb bis zuletzt unbekannt; auch die Hotels wurden namentlich nicht erwähnt. Die Rundreise ist eine Farce, da die beiden Übernachtungshotels nur 12 km entfernt voneinander liegen. Die tatsächliche "Kaffeefahrt" ins Steuerparadies Nordzypern soll Kunden zum Kauf überteuerter Waren anregen (Leder, Teppiche, Schmuck). Sie ist dem Zoll bekannt, sodass ich und meine Freundin in Stuttgart (Rückflug) dbzg. kontrolliert wurden. Es handelt sich also keineswegs um eine "gewonnene, kostenlose Traumreise", eher um ein alptraumhaftes Lügengebäude. Am Anreisetag wurden zwei Busse voll "Gewinner" ins Topset Hotel gebracht, das außer den Außenanlagen besonders am Strand (rostige wackelige Einstiegstreppen ins Meer) mit Zimmerservice und Essen noch akzeptabel war.

Das zweite Hotel, Simena Club ohne Zimmer-Service war hinsichtlich Kost und Logis und einem überchlorten Pool nicht akzeptabel.
Der größte Ärger dieser Erfahrung ist, dass ich gegenwärtig keiner Reiseausschreibung mehr trauen kann und dass wir leider wegen der überteuerten Tagesfahrten einige interessante Sehenswürdigkeiten nicht gesehen haben. Hätten wir vorab mehr Infos gehabt, hätten wir die Ausflüge privat preiswert (per örtlichen Bussen oder mit Miet-Auto) organisieren können. Es bestand auch keine Möglichkeit sich vor den Besichtigungen der Luxus-Fabriken zu drücken.

Die angefügten Kosten der Tagesausflüge als Aushang in den Hotels. Die Reise zur Halbinsel Karpas kostete und nicht 35 € sondern 70 €. Es wurde nur eine Sehenswürdigkeit angefahren, das Inclusiv-Mittagessen war schlicht, die Getränke selbst zu bezahlen.
Außerdem wurde pro Fahrt ein Trinkgeld für Fahrer (wechselte täglich) und Reiseleiterin erwartet, sogar die Höhe war schriftlich vorgegeben."

Informationen zu Kompass Holidays GmbH


Sind Sie auch eine Reise mit der Kompass Holidays GmbH angetreten? Wir bieten Betroffenen allgemeine Informationen zu diesem Thema. Nehmen Sie Kontakt auf:

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Freitag, 12. Februar 2016

WinBusiness | Linz

Eine Verbraucherin und gleichzeitiges Mitglied erhielt einen besonders dreisten Brief von einer Firma (?) namens WinBusiness, die sich laut Briefkopf in Linz, Österreich befinden soll. In diesem Brief werden insgesamt 420 EUR für eine offene Rechnung gefordert. Es bestehen erhebliche Zweifel an der Seriösität des Schreibens.

Bild WinBusiness Linz


Dubiose Zahlungsaufforderung aus Linz – oder doch nicht?


Frau W. fand einen Brief von der Firma 'WinBusiness' aus Linz in ihrem Briefkasten. Dieses Schreiben strotzt nur so vor Auffälligkeiten. WinBusiness droht in dieser (angeblich schon zweiten) Mahnung mit gerichtlichen Schritten. Neben einem Gerichtsvollzieher, der mit einer „zwangsweisen Beitreibung“ beauftragt werden soll, ist auch noch die Rede von Zwangsvollstreckungen und die Pfändung von Sparguthaben, Lebensversicherungen und Bankkonten. Um noch mehr Druck auszuüben, wird behauptet, dass gar zwei Bandaufzeichnungen aus den Jahren 2012 und 2013 vorliegen sollen, bei denen Frau W. bei einer „Gewinnspiel Zentrale“ persönlich eine „Zusage“ gemacht haben soll.
Um den angedrohten gerichtlichen Weg zu verhindern, soll Frau W. innerhalb einer Woche insgesamt 420 EUR überweisen. Dem Schreiben ist ein Überweisungsträger beigelegt. Seltsamerweise ist als Zahlungsempfänger jedoch keine Firma WinBusiness angegeben, sondern ein gewisser Baki Oglou T., der ein deutsches Konto bei Commerzbank als Bankverbindung angegeben hat.
Auch der Briefumschlag verwundert: so ist nicht einmal ein Absender auf dem Umschlag zu erkennen. Dank des Poststempels ist ein Briefzentrum in Göppingen (Baden-Württemberg) erkennbar. Es ist fraglich, ob die Firma in Linz beheimatet ist. Genau genommen ist es auch nicht sicher, ob die Firma WinBusiness, die sich in dem Brief präsentiert, in der Form überhaupt existiert.


WinBusiness: Warnung vor Abzocke


Wir recherchierten weiter. Es dauerte nicht lange, bis wir auf einen Artikel der Zeitung „Märkische Allgemeine“ stoßen, die über eine Firma WinBusiness aus Linz berichtet. Auch hier geht es um Gewinnspiele, obwohl die Masche anders funktioniert: „Angeblich sei eine bulgarische Gewinnspielfirma mit einer Sammelklage überzogen worden, „weil sie zwischen 2011 und 2012 unerlaubte Abbuchungen getätigt“ habe. Gleich mehrere Millionen Euro der Firma seien beschlagnahmt worden.“ - von diesem beschlagnahmten Geld stünde dem Briefempfänger satte 97.000 EUR zu. Er müsse nur vorab einen Betrag von über 7.000 EUR überweisen. In dem Artikel wird vor dieser Masche gewarnt. Quelle: http://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Heute-werden-Sie-reich!-Oder-doch-nicht

Auch wenn es sich um die gleiche Firma aus Linz handeln könnte, ist es nicht nachweisbar, dass nun die gleichen Täter für diese dubiose Zahlungsaufforderung verantwortlich zu machen sind. In jedem Fall ist für Verbraucher Vorsicht geboten, da es sich um keine offizielle Zahlungsaufforderung eines eingetragenen Inkassounternehmens handelt. Somit ist es der Firma WinBusiness ohnehin untersagt, selbsttätig Zwangsvollstreckungen und Pfändungen einzuleiten.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:
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Dienstag, 4. August 2015

Dezelak & Spiller | Axel Springer SE | Angeblicher Hauptgewinn

Ein Schreiben von „Dezelak & Spiller – RechtsAnwälte & Notare“ erreichte ein Mitglied unseres Vereins für Verbraucherschutz: „Wir möchten Ihnen hiermit mitteilen, dass Sie bei der jährlichen Verlosung der Versand- und Verlagshäuser Axel Springer SE den Hauptpreis und damit 89.000,- Euro erzielt haben.“ Zu schön, um wahr zu sein. Denn leider hat die Sache einen kostspieligen Haken.

Dezelak & Spiller | Axel Springer SE | Angeblicher Hauptgewinn


Haben Sie auch ein solches Schreiben von den angeblichen Rechtsanwälten und Notaren „Dezelak & Spiller“ erhalten? Leider gibt es für vermeintliche Gewinner keinen Hauptpreis 89.000 EUR, sondern nur Kosten – in Form einer Kostenpauschale von 4.450 EUR, die zuvor überwiesen werden sollen. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Notarkanzlei Dezelak & Spiller – Fünf Prozent für einen Hauptgewinn


In der Gewinnbeteiligung über einen „Hauptpreis“ von 89.000 EUR der jährlichen Verlosung der Versand-und Verlagshäuser Axel Springer SE wird darauf hingewiesen, dass „egal wie groß oder klein der Gewinn ist“ ein Notariat zu beauftragen sei. Für das Notariat ist eine einmalige Kostenpauschale in Höhe von 4.450 EUR zu begleichen – fünf Prozent des Gewinns. Diese Überweisung dient zur „Tilgung der restlichen noch ausstehenden Gebühren für amtliche und notarielle Angelegenheiten“. Des Weiteren wird von angeblichen Gewinnern verlangt, dass im Falle einer Aushändigung eines Verrechnungsschecks auch eine Kopie vom Personalausweis vorzulegen sei.

Gewinnbenachrichtigung | Dezelak & Spiller | 28.07.2015
Gewinnbenachrichtigung | Dezelak & Spiller | 28.07.2015


Dubiose Gewinnzusagen aus Hamburg


Das Schreiben von Dezelak & Spiller macht auf den ersten Blick einen seriösen Eindruck. Jedoch zeigt sich nach kurzer Recherche durch den Verbraucherdienst e.V., dass unter der angegebenen Adresse in Hamburg keine Notarkanzlei mit diesem Namen registriert ist. Darüber hinaus ist die Aussage falsch, dass für einen Geldgewinn dieser Art vom Veranstalter ein Notariat beauftragt werden muss.

Eine Gewinnzusage von Dezelak & Spiller scheint keinen hohen Gewinn zu bringen – sondern nur Kosten für den angeschriebenen Verbraucher. Soll man bei derartigen Forderungen von Vorauszahlungen – in diesem Fall fünf Prozent vom Gewinn – vorsichtig sein?
Brauchen Sie weitere Informationen? Gerne informiert Sie Verbraucherdienst e.V. – der Verein für Verbraucherschutz. Melden Sie sich einfach via Telefon oder per Mail. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.


So treten Sie mit uns in Kontakt

Haben Sie auch ein Schreiben über einen angeblichen Hauptgewinn erhalten? Nutzen Sie unser Verbrauchertelefon oder die Kontaktaufnahme via Email.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Montag, 6. Juli 2015

Kompass-Holidays GmbH | Reiseprospekt | Traumreise Türkei


Derzeit erhalten Verbraucher Gewinnbenachrichtungen von der Kompass-Holidays GmbH. In diesen Schreiben mit dem Betreff „Ihre Teilnahme am 'Tanken' Gewinnspiel“ wird eine „Traumreise“ in die Türkei versprochen.


Wie Verbraucherdienst e.V. zuvor berichtete, versendet die Kompass-Holidays GmbH Gewinnbenachrichtungen für eine „Traumreise“ in die Türkei. Die vermeintlichen Gewinner bekamen neben der Benachrichtigung auch einen Prospekt zugeschickt, der die gewonnene Reise genauer erläutert. Noch das Telefonat mit Frau F. von Kompass-Holidays GmbH im Gedächtnis, warf Verbraucherdienst e.V. einen Blick auf den besagten Reiseprospekt. Dabei platzte die Seifenblase von einer „Traumreise“. Ernüchtert musste festgestellt werden, dass von einem Gewinn kaum die Rede sein kann. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Traumreise: Eine Woche in Luxus-Hotels – aber welches?


Reiseprospekt Seite 1 | Kompass-Holidays GmbH | 06.07.2015
Auf der vorderen Seite des Reiseprospekts ist ein typisches Motiv der türkischen Riviera zu sehen; ein traumhaftes Hotel in Postkarten-Optik – dabei ist das auf dem Foto gezeigte Hotel zahlreich im Internet vertreten. Die aufgezählten „Luxus-Hotels“, mit denen die Kompass-Holidays GmbH laut eigener Aussage zusammen arbeitet, sind demnach nicht unbedingt auf den Fotos zu sehen! Das bedeutet zusätzlich, dass eine gewonnene Reise einen Aufenthalt in den genannten Luxus-Hotels nicht zwingend gewährleistet.

Ein Absatz erregt besonders Aufsehen. Dort werden die „Exklusiven Leistungen“ beworben, die den Gewinnern etwas die Freude über die Traumreise trüben dürfte.

Exklusive Leistungen
Hinweis: Durch die Reiseleitung wird ihnen ein Ausflugsprogramm angeboten. Der Preis richtet sich nach dem Gesamtangebot der Reiseleitung. Qualifizierte Führungen bei den Sehenswürdigkeiten lt. Reisebeschreibung
• Einzelzimmerzuschlag: 20.-EUR, p.P/N.

Änderungen durch den Luftfrachtführer vorbehalten. Kerosinzuschlag ist vor Ort bei der Reiseleitung zu bezahlen. (ca. 49,-EUR, Stand 30.04.2015)

Im Klartext bedeutet dieser Hinweis, dass mit Zusatzkosten zu rechnen ist. Jede Aktion im Sinne von Ausflug oder Veranstaltung wird je nach Art und Angebot zusätzliche Kosten tragen. Fraglich ist, ob sich die vermeintlichen Gewinner so ihren Urlaub vorgestellt haben. Eine Reise, bei dem die Verbraucher dank der „exklusiven Leistungen“ tief in die Tasche greifen müssen – das klingt nicht nach einer Traumreise.

Güle Güle – Auf Wiedersehen, Traumreise


Reisesprospekt Seite 2 | Kompass-Holidays GmbH | 06.07.2015

Kompass-Holidays GmbH führt auf der zweiten Seite des Prospekts den Ablauf der Reise auf. Wie wir nun wissen, sind all diese Angebote „exklusive Leistungen“, sprich sie sind mit Kosten verbunden. Ein häufig vorkommendes Schlagwort in diesen Texten ist das Wort „fakultativ“. Das bedeutet nichts anderes als „freigestellt, ob man etwas tut oder nicht“. In den meisten Fällen wird die Teilnahme an Ausflügen und Veranstaltungen dem Reisenden überlassen. Die Bootsfahrt vorbei an den Caretta Schildkröten, die tanzende Derwische, das Freilichtmuseum von Göreme, der türkische Folkloreabend und jedes einzelne Mittagessen – fakultativ. Alles muss von dem Gewinner bezahlt werden. Aber wer möchte schon seinen - gewonnenen? – Traumurlaub auf dem Hotelzimmer verbringen?

Laut unseren Informationen durch das Telefonat mit der Kompass-Holiday GmbH ist das Unternehmen nur ein „Reisedurchführer“. Reisevermittler oder Reiseveranstalter könnte die Geomedia GmbH sein, die auch der Veranstalter für M.E.I.E.R. Reisen ist. Der Verdacht drängt sich auf, da die Geomedia GmbH nahezu exakt denselben Text für ihre „8 Tage Rundreise Kappadokien“ bereit stellt, wie der vorliegende Reiseprospekt der Kompass-Holidays GmbH. Wenig überraschend ist es darüber hinaus, dass sich dieser Reiseverlauf auch bei der M.E.I.E.R. Reisen GmbH wiederfindet.

Wer ist Reisveranstalter bei Kompass-Holidays GmbH?


Ein Blick in das Kleingedruckte lohnt sich bei „Traumreisen“ durch die Kompass-Holidays GmbH besonders. Dort finden vermeintliche Gewinner weitere Dämpfer, welche die gewonnene Reise unattraktiv machen.

AGB Kompass-Holidays GmbH | Traumreise Türkei | 06.07.2015


Unter Punkt sind die „Vermittelnde Leistungen“ zu finden. Dieser Absatz enthält den Hinweis, dass der Reisevermittler nur für die Vermittlungen der Leistungen haftet – nicht für die Leistungen selbst. Da die Kompass-Holidays GmbH laut eigener Aussage nur Reisedurchführer und nicht Reisevermittler ist, stellt sich die Frage, wer nun für die vermittelten Leistungen haftet. Die Geomedia GmbH? Doch die wird weder im Anschreiben noch im Prospekt erwähnt.
Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

Sind Sie Ihre „Traumreise“ durch Kompass-Holiday GmbH angetreten?


Verbraucherdienst e.V. informiert Reisende vor Kostenfallen von Reiseanbietern wie M.E.I.E.R. Reisen .Darüber hinaus bieten wir Ihnen Informationen bei fragwürdigen Reiseversprechen oder Gewinnmitteilungen. Insbesondere vermeintliche Gewinner, die erst bei Reiseantritt merkten, wie teuer ihr „Gewinn“ werden kann, können sich beim Verbrauchertelefon unseres Vereins melden. Brauchen Sie noch weitere Informationen bezüglich ihrer gewonnenen Traumreise in die Türkei?


Von Verbrauchern für Verbraucher

Teilen Sie uns per Kommentar Ihre Erfahrungen mit Reiseanbietern wie M.E.I.E.R. Reisen und Kompass-Holidays GmbH mit. Dank Ihres Beitrags profitieren andere Verbraucher von Ihren Erfahrungen.


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Donnerstag, 2. Juli 2015

Update | Kompass-Holidays GmbH | Traumreise in die Türkei


Auch wenn Verbraucherdienst e.V. leider nicht an dem Gewinnspiel teilnahm, stellen sich weitere Fragen bezüglich der „Traumreise“ in die Türkei. Um Klarheit zu verschaffen, nahm die Erste Vorstandsvorsitzende Aline Krause im Namen von Verbraucherdienst e.V. mit Kompass-Holidays GmbH Kontakt auf. Für das Telefonat wurde die offizielle Hotline der Homepage kompass-holidays.com genutzt – und fand um 11:05 Uhr statt. Gesprächspartnerin war Frau F.



Leider war es Frau F. laut eigener Aussage nicht möglich, das Telefonat zum Geschäftsführer Herr O. durchzustellen, denn dieser sei nicht im Hause - eine Vertretung gäbe es auch nicht. Frau Fischer versicherte aber, dass sie berechtigt sei, alle Fragen zu der Kompass-Holidays GmbH beantworten zu können. Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.

Verbraucherdienst e.V. fragte: Ist das Gewinnspiel aus Ihrem Hause?

Frau F. von Kompass-Holidays GmbH, antwortete: Nein, wir sind nur ein Reisevermittler.

Verbraucherdienst e.V. fragte: Wer ist dann Veranstalter und woher kommen die Datensätze der angeschriebenen Verbraucher?

Frau F. antwortete: Weiß ich nicht. Wir sind nur der Reisedurchführer.

Verbraucherdienst e.V.: Ich dachte, Sie wären Vermittler! Woher kommen denn nun die angesprochenen Datensätze? Wir vermuten, dass diese zu Werbezwecken aufgekauft worden sein könnten?

Frau F.: Das weiß ich auch nicht, aber ich denke, dass keine Daten aufgekauft worden sind.

Verbraucherdienst e.V.: Warum wird plakativ von einem Gewinn einer kostenlosen "Traumreise" geschrieben? Ist diese denn auch kostenlos?

Frau F.: Können Sie nicht lesen? Da steht nichts von "kostenlos".

Verbraucherdienst e.V.: Wieso? Es liegt eine Vielzahl von Gewinnbenachrichtigungen vor. Darin sind keinerlei Kosten in Zahlen ausgewiesen.

Frau F.: Sie haben die Karte nicht vorliegen ?

Verbraucherdienst e.V.: Moment. In Ihrem Schreiben wird keine Karte erwähnt ?

Frau F.: Das müssen wir auch nicht.

Verbraucherdienst e.V.: Wir kennen einen weiteren Anbieter, der ebenfalls Gewinnbenachrichtigungen versendet - und ebenfalls in Summen keine Kosten ausweist. Kennen Sie M.E.I.E.R. Reisen?

Frau F.: Nein, kenne ich nicht.

Verbraucherdienst e.V.: Das ist aber eigenartig., Denn der Geschäftsführer Ihres Hauses war Reisevermittler für M.E.I.E.R. Reisen.

Frau F.: Dazu mache ich keine Angaben.

Verbraucherdienst e.V. teilte Frau F, daraufhin mit, dass ein Artikel zum Thema "Gewinnbenachrichtungen durch Kompass-Holidays GmbH" auf www.verbraucherdienst.blogspot.com veröffentlicht wird.

Gewinnbenachrichtigung | Kompass Holidays GmbH | 26.06.2015

Erfahrungen mit Kompass-Holidays GmbH


Erfahrungen mit Gewinnbenachrichtigungen solcher Art hatten bereits Verbraucher, die dann auch den vermeintlichen " kostenlosen Gewinn " in Anspruch nahmen. Verbraucherdienst e.V. bleibt weiterhin skeptisch. Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.
Haben Sie bereits den vermeintlichen Gewinn - "Traumreise" in die Türkei - in Anspruch genommen? Liegt Ihnen eine Kostenabrechnung durch Kompass-Holidays GmbH vor?


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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oder per E-Mail:

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Amazon-Gutschein 500 Euro kostenlos | Maxi Tipp Service | www.goldspeicher.net

Einen Amazon-Gutschein im Wert über 500 Euro kostenlos erhalten! Mit diesem besonders attraktiven Versprechen wirbt die Maxi Tipp Service GmbH aus Frankfurt am Main im Internet. Wer gibt nicht anschließend gerne seine persönlichen Daten inklusive den Bankkontodaten ein, um diesen Gutschein umsonst zu bekommen? Sicherlich einige Verbraucher – aber darauf zielt diese Werbung ab.


Update 20.08.2015

Am 20.08.2015 erreichte ein Fax Verbraucherdienst e.V. von dem Geschäftsführer K. Krämer (laut Fax nach Diktat verreist), in dem versichert wird, dass die Maxi Tipp Service für Spielgemeinschaften GmbH "niemals im Internet Bankdaten erhoben hat." Außerdem distanziert man sich in entschiedener Form davon. Des Weiteren wird ausgesagt, dass der Veranstalter des Gewinnspiels die Firma Planet GmbH sei; die Firma Maxi Tipp ist "lediglich der technische Dienstleister und versendet die E-Mails". Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

Verbraucherdienst e.V. recherchierte weiter in Sachen Planet GmbH. Die Firma heißt nicht "Planet GmbH", sondern der Veranstalter ist laut des Internetformulars "AGB akzeptieren" (siehe Screenshot) die Firma Planet49 GmbH. Zur besagten Planet49 GmbH finden sich im Internet zuhauf Informationen zu dieser Firma, die denen unter anderem von Abzocke die Rede ist.




Es besteht die Vermutung, ob die Maxi Tipp Service für Spielgemeinschaften GmbH bewusst die "49" in der Firmenbezeichnung der Planet GmbH vergessen hat; es könnte damit zusammen hängen, dass vielleicht ein seriöses Unternehmen nicht unbedingt mit einer Firma mit so einem negativen behafteten Ruf in Verbindung gebracht werden möchte. 

Internetformular "AGB akzeptieren" | Planet49 GmbH | 20.08.2015
Internetformular "AGB akzeptieren" | Planet49 GmbH | 20.08.2015

Gewinnspiel um einen kostenlosen Amazon-Gutschein über 500 Euro


Bei dem angeblich kostenlosen Amazon-Gutschein über 500 Euro handelt es sich in Wirklichkeit um nur ein geschickt getarntes Gewinnspiel. Es besteht allerdings nur eine Gewinnchance (!) diesen Gutschein anschließend zu erhalten. Denn im Link von goldspeicher.net, den unser Mitglied zuschickte, heißt es klipp und klar:
„Herzlichen Glückwunsch!
Gut, dass Sie noch gekommen sind!
Nutzen Sie schnell Ihre Gewinnchance auf einen
500,- Euro Amazon Gutschein!
Füllen Sie einfach die 15-Sekunden-Umfrage aus!“
Aber schauen Sie selbst (siehe Screenshot vom 01.07.2015):

Amazon Gutschein 500 Euro | 01.07.2015

Vorsicht! Lassen Sie nicht ihr Konto von Unbekannten plündern!


Solche Gewinnversprechungen via Internet können möglicherweise böse Überraschungen folgen. Wenn der Internet-User „Glück“ hatte, wurde nur mit ihm nur ein sinnloses und überteuertes Abo abgeschlossen. Also! Vorsicht vor einer blauäugigen Weitergabe von persönlichen Daten.

Die E-Mail vom Gutschein-Kundenservice-Team der Maxi Tipp Service GmbH


Apropos Maxi Tipp Service GmbH und goldspeicher.net – Wird nicht sofort der Link mit dem angeblich kostenlosen Amazon-Gutschein über 500 Euro von dem Verbraucher angeklickt, schreibt eine „Maria Richter“ vom „Gutschein-Kundenservice-Team“:

„Hallo […],
am 10.06.2015 haben wir Ihnen mitgeteilt, dass wir Ihnen einenAmazon Einkaufsgutschein im Wert von 500,- Euro zusenden könnten.
Bisher haben Sie den Gutschein nicht angefordert. Besteht Ihrerseitskein Interesse mehr?
Hier bitte Ihren Gutschein anfordern:“

Was können Sie uns von den kostenlosen Amazon-Gutscheinen über 500 Euro berichten?


Unser Mitglied handelte in diesem Fall richtig und löste den angeblichen kostenlosen Amazon-Gutschein über 500 Euro nicht ein. Denn hierbei handelt es sich lediglich nur um eine sogenannte „Gewinnchance“. Der Verbraucher berichtete uns von dem dubiosen Gewinnversprechen der Maxi Tipp Service GmbH aus Frankfurt am Main. Wurden Sie ebenfalls bei einem fragwürdigen Gewinnversprechen aufgefordert ihre persönlichen Daten preiszugeben? Wie lief der weitere Kontakt mit dieser „Firma“? Haben Sie zu dem Thema auch etwas beizutragen? Teilen Sie Verbraucherdienst e.V. ihre Erfahrungen mit! Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Rechtsanwalt John Markou und Maxi Tipp Ltd.?


Wichtige Information | Maxi Tipp Service | 01.07.2015


Verbraucherdienst e.V. berichtete bereits im Jahr 2012 über Zahlungsaufforderungen von Rechtsanwalt John Markou wegen einer sogenannten Maxi Tipp Ltd. Davon distanziert sich jedoch die Maxi Tipp Service GmbH (www.goldspeicher.net), wie auf der Webseite nachzulesen ist (siehe Screenshot). Inwieweit es eine Verbindung zwischen der Maxi Tipp Ltd., der Maxi Tipp Service GmbH und Rechtsanwalt John Markou dennoch gegeben haben könnte,  bleibt ungeklärt.

Maxi Tipp Service für Lotto-Spielgemeinschaften GmbH


Die „Maxi Tipp Service für Lotto-Spielgemeinschaften GmbH“ (HRB 56008) aus der Herritstraße 1 in Frankfurt am Mai handelt seit dem 05.01.2010 mit der sogenannten „Erbringung von Dienstleistungen insbesondere einen Eintragsservice bei Gewinnspielen und anderen Angeboten.“ (Quelle: http://peoplecheck.de/handelsregister/HE-HRB_56008-163970).

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit der Maxi Tipp Service GmbH mit!


Sollten Sie als Verbraucher mit diesem Unternehmen schlechte Erfahrungen bezüglich Abzocke und Abofalle bei Gewinnversprechungen gemacht haben, teilen Sie uns dieses bitte mit. Auch interessiert uns die Vorgehensweise mit den Gewinnversprechen hinsichtlich eines angeblich kostenlosen Amazon-Gutscheins über 500 Euro. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon: 

0201-176 790

oder per E-Mail: 



Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Montag, 29. Juni 2015

Kostenfalle? | Kompass-Holidays GmbH | Traumreise in die Türkei

Noch keinen Urlaub gebucht? Vielleicht haben Sie ja das vermeintliche Glück, eine Gewinnmitteilung der Kompass-Holidays GmbH im Briefkasten zu finden. Laut diesem Schreiben haben Sie beim Gewinnspiel „Strom“ eine „Traumreise“ in die Türkei gewonnen. Wenn das mal nichts ist! Dumm nur, wenn Sie sich nicht an die Teilnahme an einem Gewinnspiel erinnern.

Kompass Holidays GmbH - Gewinnspiel

Kompass-Holidays GmbH verschickt vermeintliche „Traumreisen“


Es klingt zu gut, um wahr zu sein. Sie haben einen Urlaub auf Balkonien satt und fischen stattdessen eine Mitteillung aus der Post, in der Sie eine Traumreise gewonnen haben. Laut dem Schreiben sollen Sie an dem Gewinnspiel „Strom“ teilgenommen haben. Aber weder davon, noch von der Firma hinter dem Schreiben – Kompass-Holidays GmbH – haben Sie je etwas gehört. Sollte dies der Fall sein, könnten Sie einer von vielen Verbrauchern sein, die derzeit ein solches Schreiben erhalten haben.

Die Kompass-Holidays GmbH hat ihren Sitz in Bremen. Laut des Impressums der Hompage kompass-holidays.com ist der derzeitige Geschäftsführer Herr O. Kein Unbekannter für Verbraucherdienst e.V., denn Herr O. war bis 2010 Geschäftsführer bei Geomedia GmbH - die Reiseveranstalter von M.E.I.E.R. Reisen. Vor deren Kostenfalle warnten wir bereits in einem Beitrag. Die Kompass-Holidays GmbH verkündet in ihren Gewinnmitteilungen folgenden Gewinn, der stark an die ehemaligen Gratisreisen in die Türkei erinnert:


"Hin- und Rückflug, 7x Übernachtung in 4 und 5 Sterne Hotels im Doppelzimmern, Frühstücksbuffett, deutschsprachige Reisebegleitung, alle Transfer zwischen Flughafen-Hotel-Flughafen sowie zwischen den Hotels, Begrüssungscocktail im Hotel. Exklusives Ausflugsangebot (siehe Prospekt) … (es fällt nur ein eventueller Flughafenzuschlag und/oder ein eventueller Saisonzuschlag an)".

Gewinnspiel „Strom“: Wie gewonnen, so zerronnen


Darüber hinaus melden die Stadtwerke Tübingen, dass es keinerlei Verbindungen zur Kompass-Holidays GmbH gibt. Die fragwürdigen Gewinnmitteilungen beinhalten ein Gewinnspiel, welches mit dem Stadtwerken Tübingen in Verbindung gebracht wurde. Ein Rätsel enthielt das Lösungswort „Strom“, welches bei Verbrauchern Verwirrung stiftete. Zahlreiche vermeintliche Gewinner meldeten sich bei den Stadtwerken Tübingen, um sich über den Gewinn der Traumreise in die Türkei zu informieren.

Dank einer aktuellen Meldung (17.06.2015) der Stadtwerke Tübingen können Sie sich hier ein Bild einer solchen Gewinnmitteilung der Kompass-Holidays GmbH machen.

Kompass Holidays GmbH - Gewinnspiel Zypern 2017


Update 19.09.2017: Eine Verbraucherin leitete eine aktuelle Broschüre der Kompass-Holidays GmbH weiter, in der eine Reise nach Zypern angepriesen wird. Dieser Reiseprospekt erinnert stark an den uns bekannten Prospekt, den wir in einem Beitrag ausführlich besprochen haben. Auch hier ist eine Postkarte für eine "Anmeldung & Reservierung: 8-tägige Flugreise nach Zypern"beigefügt. Das Anschreiben beginnt jedoch nicht mit "Gewinnspiel Strom", sondern mit: Ihre Teilnahme an der "Internet Gutschein" Auktion.

Reiseprospekt 2017 Zypern | Kompass Holidays GmbH
Reiseprospekt 2017 Zypern | Kompass Holidays GmbH

Kostenfalle Urlaub – Wichtige Informationen von Verbraucherdienst e.V.

Verbraucherdienst e.V. informiert Reisende vor Kostenfallen von Reiseanbietern wie Reisebüro M.E.I.E.R. oder anderen ähnlichen Anbietern, die per Spam-Mail an gutgläubige Verbraucher verkauft werden. Brauchen Sie noch weitere Informationen bezüglich ihrer gewonnenen Traumreise in die Türkei oder nach Zypern?

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch angeschlossene Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Gewinnversprechen am Telefon | Abzocke mit „Bearbeitungsgebühr“


In der letzten Zeit sind vor allem Senioren in die Abzockfalle mit falschen Gewinnversprechungen am Telefon geraten. Die Betrüger zocken vor allem ältere Leute mit einer „Bearbeitungsgebühr“ ab. Verbraucherdienst e.V. und seine angeschlossenen Vertragsanwälte informieren über diese Abzockmasche, die meist auf die Blauäugigkeit von Senioren bzw. Rentnern abzielt. Auch das Bundeskriminalamt (BKA) informiert in seinem Flyer vor den betrügerischen Gewinnversprechen am Telefon.

Gewinnversprechen mit der Bezahlung einer „Bearbeitungsgebühr“ 


So werden zum Beispiel gutgläubige Senioren von selbsternannten Mitarbeitern von „Verlagshäusern“ mit einem großen Gewinnversprechen angerufen. Der versprochene Gewinn des „Verlagsmitarbeiters“ beläuft sich dabei auf mehre Zehntausend Euro oder kann sogar ein nagelneues Automobil sein. Jedoch soll der unerlaubt (per Cold Call) angerufene Rentner eine „Bearbeitungsgebühr“ wegen der versprochenen Gewinnauszahlung im Voraus zahlen. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Old Phone 1 by Jan-Hendrik Caspers CC BY-SA 2.0

Bezahlung der „Bearbeitungsgebühr“ mit sogenannter Paysafecard


Der angerufene Rentner soll anschließend dem Unbekannten die Bearbeitungsgebühr mit sogenannter Paysafecard bezahlen, die auch in Tankstellen und an Kiosken anonym verkauft werden. Denn die fingierten „Verlagsmitarbeitern“ haben es auf die PIN-Codes auf der Paysafecard abgesehen. Diese Codes müssen von den Abgezockten nur noch übermittelt werden, damit die Betrüger an das Geld der ahnungslosen Opfer gelangen. Ist das viele Geld erst einmal überwiesen, wartet der Gewinner vergeblich auf eine Antwort des Anrufers. In der Regel bekommen die Abgezockten (meist älteren Leute) eine fingierte deutsche Telefonnummer auf ihrem Telefon zu sehen, obwohl diese Gewinnversprechen meist über das Ausland (meist aus der Türkei) getätigt werden.

Betrüger geben sich als Polizeibeamte, Richter oder Staatsanwälte aus


Fallen Sie nicht auf die Abzockmasche mit den hohen Gewinnversprechungen am Telefon herein, die mit einer hohen „Bearbeitungsgebühr“ verbunden ist. Denn wenn für eine Gewinnübergabe eine „Bearbeitungsgebühr“ von dem Angerufenen verlangt wird, versuchen in der Regel Abzocker (oft aus dem Ausland) an Ihr lange erspartes Geld zu gelangen. Eine Gewinnübergabe findet dann in der Regel jedoch nicht statt. Die Angerufenen werden sogar meist massiv unter Druck gesetzt. Den Opfern wird bei Nichtzahlung sogar mit einer Strafanzeige gedroht. Die Anrufer geben sich meist sogar als Polizeibeamte, Richter oder als Staatsanwälte aus. Quelle: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/gewinnversprechen/methode.html.


Gewinnversprechen mit „Bearbeitungsgebühr“ auch per E-Mail oder per Post


Dubiose Gewinnversprechen erhalten meist ältere Mitbewohner nicht nur von Abzockern am Telefon. Über E-Mail oder per Post werden ebenfalls Schreiben mit den Gewinnversprechungen und der „Bearbeitungsgebühr“ verbreitet, denn die Tricks mit denen die Abzocker arbeiten, sind dabei recht vielfältig. Bei manchen sogenannten Gewinnversprechen muss sogar eine bestimmte festgelegte Ziffernfolge am Telefon von dem Opfer gewählt werden. Dann entstehen für den Abgezockten meistens hohe Telefongebühren von mehreren Hundert Euro, die anschließend von dem Anrufer bezahlt werden sollen. Wird die Rechnung nicht bezahlt, drohen sogar Mahnschreiben von diversen Inkassofirmen.

Seriöser Gewinn verlangt keine „Bearbeitungsgebühr“ im Voraus!


Sie werden niemals bei einem seriösen Gewinnversprechen unerlaubt (per Cold Call) aus dem Ausland von sogenannten „Verlagsmitarbeitern“ angerufen. Außerdem beinhaltet ein seriöses Gewinnversprechen in keinem Fall eine sogenannte „Bearbeitungsgebühr“, die aus einer finanziellen Vorleistung von mehreren Hundert oder gar Tausend Euro bestehen kann.

Seien Sie skeptisch bei hohen Gewinnversprechen


Bei den Geldgewinnen, die überraschend von Mitarbeitern übers Telefon versprochen werden, sollten Sie auf jeden Fall skeptisch sein. Seien Sie kritisch, wenn Sie mit einer „Bearbeitungsgebühr“ in finanzielle Vorleistung treten sollen. Seien Sie misstrauisch bei einem Anruf eines „Vertragsmitarbeiters“ oder wie dieser sich auch immer nennt, der Ihnen einen hohen Gewinn am Telefon verspricht und dazu noch eine hohe „Bearbeitungsgebühr“ verlangt, um überhaupt den versprochenen Gewinn zu erhalten. Die meist älteren Verbraucher – Senioren bzw. Rentner – sind oft die Leidtragenden. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.

Verbraucherdienst e.V. informiert Sie


 Auch wenn Sie Ihre Erlebnisse mit dem Gewinnversprechen und der sogenannten „Bearbeitungsgebühr“ der Polizei berichten, erhalten Sie in der Regel Ihr sauer verdientes Geld nicht zurück!


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Mittwoch, 20. Mai 2015

Deutsches Zentralregister TCR | Fragwürdiger „Datenlöschungsauftrag“

Verbraucherdienst e.V. sowie die Verbraucherzentrale Niedersachsen informieren aktuell über das Unternehmen „Deutsches Zentralregister TCR“ aus dem nordrhein-westfälischen Dortmund.

269 Euro für „Datenlöschungsauftrag“ von der Firma „Deutsches Zentralregister TCR“


Laut den Informationen der Verbraucherzentrale Niedersachsen soll die Firma „Deutsches Zentralregister TCR“ einen sogenannten „Datenlöschungsauftrag“ am Telefon an Verbraucher vertreiben. Für diese fragwürdige Dienstleistung („Datenlöschungsauftrag“) verlangt die Dortmunder Firma „Deutsches Zentralregister TCR“ sogenannte Aktenverwaltungsgebühren über 269 Euro. Mit diesen recht zweifelhaften Gebühren (über 269 Euro) habe dann der Verbraucher das Dortmunder Unternehmen beauftragt europaweit Gewinnspielfirmen, Lotterieveranstalter sowie Zeitschriftenverlage wegen vermuteter Datenmissbrauchsfälle anzuschreiben. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.

Kunde soll auf ein rumänisches Konto der Firma „Justorat“ überweisen


Die 269 Euro soll der Kunde anschließend auf ein Konto aus Rumänien überweisen. Der rumänische Empfänger der fragwürdigen Dienstleistung von der Firma „Deutsches Zentralregister TCR“ ist dem Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten allerdings schon bestens bekannt! Es ist nämlich die Firma „Justorat“ aus Bulgarien. Verbraucherdienst e.V. berichtete bereits über die Firma „Justorat“ aus der Hauptstadt Sofia, die bereis Mahnungen – auch als Zahlungsaufforderungen bekannt - im Auftrag des „Fachverbandes der Lotterie- und Glückspielanbieter Deutschland“ an deutsche Verbraucher verschickt hatte. Laut den Recherchen des Verbraucherdienst e.V. ist die rumänische Firma „Justorat“ auch als Inkassofirma tätig.

Verbraucherdienst e.V. informiert Sie unverbindlich!


Eine unverbindliche Telefon-Hotline bzw. eine E-Mail-Adresse vom Verbraucherdienst e.V. können bezüglich „Deutsches Zentralregister TCL“ und deren Aktenverwaltungsgebührten kontaktiert werden. Mitglied sein heißt –  stark zu sein.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Freitag, 24. April 2015

Ergopoy Inkasso Dienst GmbH | Mahnung wegen „200 Gewinnspiele / Eurowin24“

Haben Sie auch eine Mahnung wegen einer sogenannten „Kündigungsbetätigung“ von der „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ erhalten? Sollen Sie auch die Gesamtforderung über 233,38 Euro (Hauptforderung 184,88 Euro, Mahnkosten 9,50 Euro, vorgerichtliche Inkassokosten 39 Euro) wegen der nichtbezahlten Dienstleistung für „200 Gewinnspiele / Eurowin24“ auf ein Konto der Commerzbank (BIC: COBADEFFXX) überweisen?

„Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ fordert 233,38 Euro wegen „200 Gewinnspiele / Eurowin24“


Zurzeit informiert Verbraucherdienst e.V., der bekannte eingetragene Verein aus dem Ruhrgebiet, über eine Mahnung von der „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ aus Frankfurt am Main. Für unser Mitglied, Frau E.W. aus S., betreut der Verbraucherschutzverein im Moment die umstrittene Mahnung. Laut dem vorliegenden Schreiben sei die Inkassofirma aus Frankfurt am Main für das Unternehmen „200 Gewinnspiele / Eurowin24“ bevollmächtigt worden den oben genannten Geldbetrag von unserem Mitglied Frau E.W. aus S. beizutreiben. Die Verbraucherin habe die kostenpflichtige Dienstleistung mit ihren persönlichen Daten zugestimmt. Jedoch habe die Schuldnerin, Frau E.W. aus S., bis zum heutigen Tage die fällige Geldsumme über 233,38 Euro noch nicht beglichen. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.


Mahnung von Ergopoly Inkasso Dienst GmbH
Fragwürdige Mahnung von Ergopoly Inkasso Dienst GmbH

Womit droht die „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ gegenüber unserem Mitglied?


Sollte nicht innerhalb der nächsten drei Tage kein Zahlungseingang wegen des Mahnschreibens erfolgen, droht die Inkassofirma aus Hessen mit einem gerichtlichen Verfahren. Infolge eines sogenannten Zahlungsverzugs spricht die Inkassofirma aus Frankfurt am Main in dem Schreiben mit weiteren Folgekosten. Laut dem vorliegenden Mahnschreiben könne deshalb die „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ verschiedenste Auskünfte über das Automobil, dem Arbeitslohn bzw. über die Konten der Schuldnerin ohne eines Einverständnisses der Schuldnerin einholen, damit eine schnelle Pfändung bezüglich der Nichtbezahlung der Inkassoforderung seitens des mahnenden Unternehmens möglich wäre. In dem vorliegenden Mahnschreiben weist ebenfalls die „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ hin, dass laut dem 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes die anfallenden Kosten für die Rechtsanwälte, für das gerichtliche Verfahren sowie für die Zwangsvollstreckungen erheblich steigen würden.  Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

„Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ nicht im deutschen Rechtsdienstleistungsregister gelistet


Laut den Recherchen des Verbraucherdienst e.V. darf die „Ergopoy Inkasso Dienst GmbH“ in Deutschland keine Geldforderungen legal beitreiben, da dieses fragwürdige Unternehmen nicht im deutschen Rechtsdienstleistungsregister gelistet ist. Auch Sie können selber diese Nichteintragung der Frankfurter Inkassofirma auf http://www.rechtsdienstleistungsregister.de/ nachprüfen.



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Mittwoch, 13. August 2014

Gluecksspirale49 | FMG | Inkassofirma



Die Financial Management Group Europäische Inkasso Gesellschaft (FMG), verschickt derzeit (Juli/ August 2014) fragwürdige Zahlungsaufforderungen im Auftrag der Glücksspirale49. Bezüglich einer Kündigungsbestätigung bzw. eines letzten Beitrags wegen einer Mitgliedschaft bei der Glücksspirale49 werden von der Dortmunder Inkassofirma FMG Zahlungsaufforderungen über 147 Euro an ehemalige Mitglieder versandt.

Zahlungsaufforderung mit Zahlschein an die bulgarische Fibank!

Der Zahlungsaufforderung für die Glücksspirale49 liegt immer ein Zahlschein (SEPA-Überweisung) an die FIRST INVESTMENT BANK AD, aus Sofia (Bulgarien), auch als Fibank (BIC-Code FINVBGSF) bekannt, bei. Die Zahlung soll binnen drei Werkstagen erfolgen, da sonst weitere Mahn- bzw. Inkassogebühren höhere Kosten verursachen würden. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.


Verbraucherin suchte Verbraucherdienst e.V. auf 

Eine Verbraucherin aus dem Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz, die mittlerweile ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V. geworden ist, bekam eine solche fragwürdige Zahlungsaufforderung der Inkassofirma FMG  im Auftrag der Glücksspirale 49 zugeschickt, die am 21.07.2014 von der Inkassofirma FMG verfasst wurde.  In dem Schreiben aus Dortmund werden die letzten drei Monatsbeträge über 147 Euro im Auftrag der Glücksspirale49 beigetrieben. Laut der Zahlungsaufforderung der Inkassofirma FMG sei der Vertrag bereits gekündigt worden. Außerdem sollen die Daten der Kundin von der Gewinnspielfirma gelöscht worden sein.

Keine weiteren Verpflichtungen bezüglich der Glücksspirale49

In der Zahlungsaufforderung  der  Inkassofirma FMG wird der Verbraucherin ebenfalls versichert, dass mit der Zahlung des letzten Geldbeitrags keine weiteren vertraglichen Verpflichtungen mit der Glücksspirale49 bestehen würden. Jedoch sei der fehlende Geldbetrag über 147 Euro von der Verbraucherin nicht bezahlt worden. Deshalb sei die Inkassofirma FMG aus beauftragt worden den offenen Geldbetrag beizutreiben. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.


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Montag, 30. Juni 2014

Kostenfalle M.E.I.E.R. Reisen | Gratis-Reise Türkei

(Zitat) „Glückwunsch! Sie fliegen eine Woche an die Türkische Riviera – ein Gewinn für Sie und für Ihre Begleitperson!” (Zitat Ende)
heißt es im einer Werbe-E-Mail des Unternehmens M.E.I.E.R. Reisen aus Menslage, dass mit einer angeblichen Gratis-Reise in die Türkei wirbt. Von einer Kostenfalle ist keine Rede!

Kostenfalle - M.E.I.E.R. Reisen werben mit Gratis-Reise in die Türkei


Update: Derzeit verschickt die Kompass-Holidays GmbH Gewinnmitteilungen an Verbraucher, die dank der Teilnahme an einem Gewinnspiel eine "Traumreise" in die Türkei gewonnen haben. Den Artikel dazu finden Sie hier. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

Kostenfalle - Gratis-Reise in die Türkei für circa 1.000 Euro



Tritt man jedoch die angebliche Gratis-Reise in die Türkei an, ist dann nichts mehr umsonst oder kostenlos! Am Ende kostete der kurze Trip nach Kappadokien einem Essener Ehepaar stolze 990 Euro (siehe Bildzeitung). Weil bei den angeblichen Gratis-Reisen in die Türkei immer wieder Gebühren verlangt werden, kann von einem kostenlosen Urlaub keine Rede mehr sein. So kostet zum Beispiel allein der Keroisinaufschlag 358 Euro. Das deutsche Reisegesetz sieht vor, dass alle Endpreise mit dem Reise-Angebot ausgewiesen werden müssen. Das ist bei den mittels Info-Post versendeten Gewinnbenachrichtigungen nicht der Fall, sodass eine Anmeldung durch den angeschriebenen Verbraucher unwissentlich zustande kommt. Die vermeintlich kostenlose Reise bringt erhebliche Zusatzkosten mit sich. Das können schon Mal um die 1.000 Euro sein.

Kostenfalle - Keine Geldrückzahlung vom Veranstalter!


Möchte der Reisende später eine Rückzahlung der gezahlten Zusatzkosten der angeblichen Gratis-Urlaubsreise in die Türkei vom Reiseveranstalter M.E.I.E.R erhalten, heißt es später nur, dass die Reisen ordnungsgemäß durch geführt würden und dass kein Reisender kräftig zur Kasse gebeten würde. Selbst eine Strafanzeige bezüglich des Reisebüros M.E.I.E.R. - nicht zu verwechseln mit Meier’s Weltreisen - hat keine Wirkung mehr. Der Reiseveranstalter der angeblichen Gratis-Reise in die Türkei ist der Staatsanwaltschaft Osnabrück bestens bekannt.


Bild Gewinnschreiben
Die Info-Post mit dem der "Gewinn" mitgeteilt wird.



Postkarte Meier Reisen
Der Reise-Vertrag soll mit dieser Postkarte von einem Gewinn zu einer zahlungspflichtigen Reise gewandelt worden sein 

Kostenfalle Urlaub – Wichtige Informationen von Verbraucherdienst e.V.


Verbraucherdienst e.V. informiert Reisende vor der Kostenfalle vom Reisebüro M.E.I.E.R. oder anderen ähnlichen Anbietern, die per Spam-Mail an gutgläubige Verbraucher verkauft werden. Brauchen Sie noch weitere Informationen bezüglich Ihrer angeblichen Gratis-Reise in die Türkei? Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.



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Dienstag, 17. Dezember 2013

Europäische Multigewinn Gemeinschaft kostenfrei?




Spielen Sie auch bei der „Europäische Multigewinn Gemeinschaft“ (EMG) mit?

Mitspieler der „Europäische Multigewinn Gemeinschaft“ (EMG) werden vom Veranstalter, der in der Türkei sitzt, mit einem Gewinnspiel, das kostenfrei sei, angelockt. Füllt der Mitspieler jedoch ein Teilnahmeformular aus, kann er an der superziehung.com teilnehmen, die mit sagenhaften Gewinnen wirbt. Dabei wurde allerdings ein Abonnement für ein kostenpflichtiges Gewinnspiel der „Europäische Multigewinn Gemeinschaft“ (EMG) abgeschlossen, dass fast 70 Euro pro Monat kostet. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein. 

Verbraucherdienst e.V. liegt eine Ertragsrechnung der „Europäische Multigewinn Gemeinschaft“ (EMG) vor.

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Montag, 16. Dezember 2013

Control Inkasso Stettin | Inkassoforderung aus Polen



Wurde Ihnen eine Inkassoforderung über 189,70 Euro von der Central Inkasso Sp zoo aus Stettin (Polen) wegen dem „Gewinnspiel Eintrag Service“ der „AS Marketing“ zugeschickt. Verbraucherdienst e.V. informiert über die Inkassofirma, da keine Registrierung im Rechtsdienstleistungsregister vorhanden ist. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.


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Freitag, 9. März 2012

Cleverwin25 Inkassoforderung Alexander Sedelke

Diverse Mitglieder übermittelten Verbraucherdienst e.V. Inkassoforderungen folgenden Unternehmens: Agentur, Handel und Dienstleister Alexander Sedelke, Österreich. Forderungen in Höhe von 185,46 Euro sollen beigetrieben werden für einen Gewinnspieleintragservice Cleverwin 25.

Wie die Forderungen seitens Cleverwin25 entstanden sind wird nicht dargelegt in der Inkassoforderung des Alexander Sedelke. Eine ordnungsgemäße Bevollmächtigung zur Beitreibung seitens der vermeintlichen Auftraggeberin Cleverwin 25 wird ebenfalls nicht nachgewiesen. Dennoch meint Herr Alexander Sedelke mit u. a. folgender Formulierung seinen Zahlungsaufforderungen Nachdruck verleihen zu müssen. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können. 

Zitat: Bei Nichtzahlung sehen wir uns gezwungen Sie weiter abzumahnen und in weiterer Folge mit einem unserer Mitarbeiter persönlich mit unserem Firmenwagen zur Beitreibung der Forderung vorstellig zu werden Zitat ENDE 



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Donnerstag, 15. Dezember 2011

Volks Inkasso AG Hamburg


Bislang fiel das Unternehmen nicht auf – zumindest nicht Verbraucherdienst e.V. Doch nun erhielt Vereinsmitglied Herr R. Post in Form einer Mahnung. Absender Volks Inkasso AG aus Hamburg. Das Mahnschreiben beinhaltet annähernd so viele Rechtschreibfehler wie Angaben zum Inhalt. Der Schriftstil ist an der Grenze, als “gebrochenes Deutsch“ bezeichnet werden zu können. Die Forderung an Mitglied Herrn R. geht zurück in das Jahr 2010, und bezieht sich auf einen telefonisch vereinbarten Dienstleistungsvertrag mit den Gewinnspielen Top 200 / Euro Spiel. Betreiber von Topp 200 / Euro Spiel ist die Euro Medien Marketing. Der Forderung seitens Euro Medien Marketing, die als Mahnung der Volks Inkasso AG deutsche Haushalte erreicht, ist mit vorsichtiger Distanz zu begegnen. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein. 


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