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Donnerstag, 10. Oktober 2019

PIM Gold GmbH Insolvenz: Wie sollten sich Anleger jetzt verhalten?

Der Goldhändler PIM Gold GmbH aus dem hessischen Heusenstamm macht derzeit Schlagzeilen. Vor einer Woche gab es eine Razzia und es steht der Vorwurf eines Schneeballsystems im Raum. Das Verfahren läuft und die zuständigen Ermittler rechnen mit einem Millionenschaden. Wo ist das Gold und wie sollten betroffene Anleger reagieren?

Titel: PIM Gold GmbH Insolvenz: Wie sollten sich Anleger jetzt verhalten?

Was bot die PIM Gold GmbH an?


In der diesjährigen Ausgabe 22 des Fachmagazins „FOCUS MONEY“ wurde der hessischen PIM Gold GmbH (ehemals Pim GOLD und Scheideanstalt GmbH) die Gesamtbewertung “Sehr Gut” für ihr Angebot an regelmäßigen Goldkaufangeboten verliehen. Dieses Lob ist zahlreich in Online-Berichten über das Unternehmen aus Heusenstamm zu lesen, häufig mit der Ergänzung: „Zu Recht, denn die PIM GOLD lebt einen überaus hohen Qualitätsanspruch wie auch großen Ehrgeiz, stetig immer leistungsfähiger zu werden.“ Auch der CEO des Unternehmens namens Mesut P. veröffentlichte diesen Text auf seiner eigenen Homepage.

Aktuell ist diese Webseite und viele weitere Angebote der PIM Gold für Besucher nicht mehr zugänglich (Stand 10.10.2019). Seit 2008 verkaufte besagte Firma unter diversen Bezeichnungen das begehrte Edelmetall an interessierte Anleger. Jedoch wurde den Kunden kein Gold zum Marktwert verkauft und ausgehändigt, eine komplett andere Handhabe, als es bei jeder Bank oder Sparkasse ablaufen würde. PIM Gold GmbH verlangte laut unseren Recherchen rund 30 Prozent über Markt-preis für das Gold, durch das ein kostspieliges Provisionssystem finanziert wurde. Kunden wurden je nach Modell sogar Bonusgold zugesichert, was wie eine Art Verzinsung den von PIM verwahrten Bestand mehren sollte. Zusätzlich stellte die Firma Rückkäufe unabhängig von der Marktentwicklung in Aussicht – mit reduzierten Preisrisiken.

Insolvenz: Verfahren gegen PIM Gold


Nachdem ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gegen das Unternehmen eröffnet worden war, meldete die PIM Gold GmbH aus Heusenstamm Insolvenz an. Das Gericht wird demzufolge das Insolvenzverfahren offiziell eröffnen und die geschädigten Anleger können Forderungen anmelden. Ein Lichtblick für betroffene Anleger: Offenbar konnten Staatsanwälte inzwischen beträchtliche Mengen an Gold bei der insolventen Firma sicherstellen. Nur leider werden die mehrfachen Goldfunde zur Befriedigung sämtlicher Anlegeransprüche wahrscheinlich nicht ausreichen.

Anfang 2020 findet eine Gläubigerversammlung statt, bei der verschiedene Beschlüsse über den weiteren Fortgang zu fällen sind. Über die Höhe der möglichen Insolvenzquote sind zu diesem Zeitpunkt keine Einschätzungen möglich. Dafür entscheidend wird auch sein, welche rechtlichen Maßnahmen der Insolvenzverwalter gegen Geschäftsführer Mesut P., Vermittler oder auch frühere Anleger einleiten wird.

Der vorläufige Insolvenzverwalter muss nun bei der PIM Gold GmbH (Aktenzeichen 8 IN 402/19) und beim Vertrieb Premium Gold Deutschland GmbH (Aktenzeichen 8 IN 403/19) das vorhandene Buchhaltungschaos aufarbeiten und die verfügbaren Vermögenswerte sichern.
Handelt es sich um ein Schneeballsystem?

Dieser Vorwurf wird derzeit noch überprüft. Jedoch steht diese Vermutung im Raum. So soll das Unternehmen bei Investoren über Jahre Gelder zum Kauf von rund 3,4 Tonnen Gold mit einem aktuellen Marktwert von etwa 150 Millionen Euro eingesammelt haben. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat den Verdacht, dass ein großer Teil des Goldes nicht existiert - und die PIM Gold-Verantwortlichen ein Schneeballsystem betrieben haben. Der Anwalt des Hauptverdächtigen Mesut P. wollte sich bislang dazu nicht äußern (Quelle: Manager-Magazin.de). Sollte PIM ein Schneeballsystem gewesen sein, werden im Sinne einer Gläubigergleichbehandlung vermutlich von PIM-Kunden erhaltene Zahlungen bis vier Jahre vor dem Insolvenzantrag zurückgefordert.

Staatsanwalt ermittelt: Gold der Kunden noch verfügbar?


Für den Haftbefehl gegen den CEO Mesut P. hat die zuständige Staatsanwaltschaft aufgrund der schon länger laufender Ermittlungen Lieferverpflichtungen von 3,38 Tonnen angegeben. Wert: 148 Millionen EUR. Tatsächlich gefunden haben die Ermittler allerdings bei einer Durchsuchung im Juli dieses Jahres nur 228 Kilogramm. Anfang September war allerdings noch unklar, wohin die fehlenden Bestände verschwunden sind. In einer bundesweit durchgeführten erneuten Durchsuchung an verschiedenen Standorten konnten inzwischen weitere Bestände sichergestellt werden. Der vorläufige Insolvenzverwalter kann deshalb die schlimmsten Befürchtungen zumindest etwas entkräften: „Wir gehen mindestens von der doppelten Menge an Gold aus.“ Bei 500 Kilogramm würde aber zu den knapp 3,4 Tonnen immer noch ein Großteil fehlen.

Betrug? Skepsis gegenüber der PIM Gold GmbH


Bereits im November 2018 hat das Landgericht Frankfurt der damals noch unter PIM Gold- und Scheideanstalt GmbH firmierenden Gesellschaft untersagt, sich weiter als Scheideanstalt zu betiteln. Vergleichbare Werbeaussagen wie „Deutschlands größtes Goldportal“ und Hinweise auf die günstigsten Preise wurden durch das Gericht untersagt. PIM veröffentlichte seit drei Jahren keine Jahresabschlüsse mehr, was die Skepsis steigen ließ. Die letzte im Bundesanzeiger einzusehende Bilanz stammt von 2015. Bezüglich der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hat PIM Vorwürfe grundsätzlich abgestritten und beispielsweise zum Verdacht von Goldfehlbeständen behauptet: „Das Gold der Kunden wird getrennt vom Betriebsvermögen der Pim-Gold und Scheideanstalt aufbewahrt. Gegenüber der Staatsanwaltschaft wurde bereits der Beweis erbracht, dass keine Fehlbestände vorliegen.“ Mittlerweile ist bekannt, das diese Aussage nicht der Wahrheit zu entsprechen scheint.

Wie sollten Gold-Anleger sich verhalten?


Scheinbar haben manche Kunden ihr Gold ausgehändigt bekommen und sind damit höchstwahrscheinlich auch Eigentümer geworden. Jedoch sieht es anders bei jenen Kunden aus, die PIM Gold GmbH mit einer Verwahrung beauftragt haben. Es könnte fraglich sein, ob die vertraglichen Vereinbarungen hinreichend bestimmt waren, um den Anlegern auch Eigentum im rechtlichen Sinne zu verschaffen. Ebenso können erhebliche Differenzen entstehen, den rechtssicheren Nachweis zu führen, welche Goldbestände welchen konkreten Anlegern zuzuordnen sind. Daran würde auch eine schriftliche Bestätigung über die personalisierte Einlagerung nichts ändern.

Damit betroffene Anleger eine Chance haben, an das angelegte Geld zu kommen, würde ein Vorgehen gegen den Anlageberater oder Vermittler in Frage kommen, über den der betreffende Anleger seine Goldanlage bei der PIM Gold GmbH oder der Premium Gold Deutschland GmbH getätigt hatte. Möglicherweise wurden betreffende Anleger nicht hinreichend über die Risiken des betreffenden PIM-Goldanlageprodukts aufgeklärt. In so einem Fall würde der Berater bzw. Vermittler wegen schuldhafter Falschberatung haften.

PIM-Gold-Anleger sollten nicht zögern, sondern umgehend tätig werden, um ihre Chancen zu nutzen. Betroffene Kunden sollten nicht länger warten, sondern sich an uns wenden, um alle ihre Rechte zu wahren und tätig werden, zumal das Prioritätsprinzip gelten könnte.

Update KW42: Lückenhafte Buchhaltung, die Geduld der Anleger ist gefordert


Der zuständige Rechtsanwalt soll bei seiner Suche nach Vermögenswerten festgestellt haben, dass es sich bei den erfassten Gold- und anderen Edelmetall-Beständen letztendlich eine Menge von 500 Kilogramm Gold fand. Die 10.000 Edelmetall-Anleger müssen sich scheinbar in Geduld üben, bis alle Unterlagen gesichtet wurden, da die Buchhaltung der PIM Gold GmbH lückenhaft zu sein scheint. Weiterhin wird durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen Verantwortliche der PIM Gold aus Heusenstamm in Hessen ermittelt. Nicht nur wurden Anfang September Geschäftsräume durchsucht, sondern auch der Geschäftsführer festgenommen – unter anderem wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Betrugs. Es könnte sich noch hinziehen, ehe die Anleger mehr Informationen bezüglich ihrer Ansprüche erhalten. Der zuständige Rechtsanwalt rechnet im Dezember mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Hilfe bei PIM Gold GmbH


Haben Sie auch Erfahrungen mit der PIM Gold GmbH oder suchen Sie allgemeine Informationen zu diesem Thema? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie erste allgemeine Informationen.

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Donnerstag, 27. August 2015

Atelco | Insolvenz | Erfahrungen


Seit dem 23. Juli 2015 ist die Atelco Computer Aktiengesellschaft (Dieselweg 5, Möhnesee) mit Ladengeschäften unter anderem in Köln, Bochum und Dortmund insolvent. Kunden, die bereits per Vorkasse bei dem PC-Händler einkauften, bekommen schlimmstenfalls ihre bestellte Ware bzw. das vorher gezahlte Geld nicht wieder zurück. Haben Sie Probleme mit Ihrer Warenbestellung bezüglich der Insolvenz des Computerhändlers Atelco?

Bild Atelco Insolvenz Erfahrungen


Insolvenzverfahren der Atelco Computer Aktiengesellschaft kann sehr lange dauern


Das Insolvenzverfahren des Computerhändlers Atelco kann noch mehrere Monate oder sogar Jahre dauern. In der Regel erhalten die Kunden erst das Geld für die im Voraus bezahlte Ware zurück, nachdem alle übrigen Gläubiger bedient wurden. Denn oft werden zuerst die Lieferanten bei einem Insolvenzprozess mit den zu zahlenden Geldern berücksichtigt. So kann es durchaus möglich sein, dass die Kunden zum jetzigen Zeitpunkt kein Geld aus der Insolvenzmasse erhalten werden. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.

Verlust von circa 2,4 Millionen EUR im Geschäftjahr 2013 / 2014


Bei der Atelco Computer Aktiengesellschaft handelt es um ein bundesweit bekanntes Unternehmen, welches bereits im Jahr 1988 in Essen im Ruhrgebiet gegründet wurde. Später wurde der Firmensitz nach Möhnsee (Kreis Soest) verlegt. Der Computerhändler war lange Zeit (nach eigenen Angaben) ein führender Händler für PC-Hardware und Unterhaltungselektronik in Deutschland. Vor dem Insolvenzantrag betrug im Geschäftsjahr 2013 / 2014 der Jahresumsatz des Händlers bei rund 113,9 Millionen EUR, jedoch bei einem Verlust von circa 2,4 Millionen EUR. Letztmalig war der PC-Händler Atelco in den Jahren 2009 bzw. 2010 mit dem Verkauf seiner Produkte aus dem Computerbereich profitabel. Die Krise des PC-Händlers aus NRW zeichnete sich also schon vor etlichen Jahren ab.

Stornierung der Vorkassebestellungen garantiert?


Verbraucherdienst e.V. fiel auf, dass Kunden noch Waren auf der Webseite www.atelco.de (auch mit Vorkasse via PayPal) bestellen können. Auf einer schwer zu findenden Unterseite nimmt der Computerhändler Atelco unter dem Stichwort „Zeit für Veränderung!“ mit einer Erklärung zur Insolvenz Stellung. „Die Bezahlung der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter ist für drei Monate bis einschließlich zum 30.09.2015 über die Zahlung von Insolvenzgeld sichergestellt.“, heißt es dort. „Vorkassezahlungen zur Warenbestellung sind inzwischen wieder möglich. Die Lieferung der Ware bzw. die Rückzahlung des Geldes bei Stornierung wird für alle Vorkassebestellungen ab dem 23.07.2015 durch den Insolvenzverwalter garantiert.“, wird in der Meldung zur Pleite von dem Händler Atelco dem Kunden eingeräumt.

Zukunft des PC-Händlers Atelco ist noch ungewiss


Laut der aktuellen Stellungnahme des Computerhändlers aus Möhnesee seien die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter für drei Monate bis zum 30.09.2015 über die Zahlung des Insolvenzgeldes gesichert. Derzeitig lote der Vorstand mit dem Insolvenzverwalter eine „langfristige Sanierung bzw. Restrukturierung“ von Atelco aus. Bereits seien mit dem Lieferanten Absprachen getroffen worden um die weitere Belieferung des Unternehmens sicherzustellen. Somit ist die weitere Zukunft des Computerhändlers Atelco leider noch weiter ungewiss. Aus diesem Grund sollte bei Problemen bezüglich bestellter Ware, die mit Vorkasse bezahlt wurde, schnell gehandelt werden. Mitglied sein heißt – nicht allein zu sein.

Verbraucherdienst e.V. informiert über die Insolvenz des Computerhändlers


Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihrer Bestellung seit der Insolvenz bei Atelco gemacht? Wurde Ihre per Vorkasse gelieferte Ware trotz der Insolvenz des PC-Händlers geliefert? Bitte berichten Sie uns Ihre Erlebnisse mit dem insolventen Computerhändler aus Möhnesee (Kreis Soest). Apropos – auch die Internethändler www.Hardware-Versand.de bzw. www.Anobo.de sind ebenfalls von der Insolvenz betroffen, da diese Verkaufsplattformen ebenfalls von Atelco Computer Aktiengesellschaft betrieben werden. Verbraucherdienst e.V. informiert Sie gerne am Telefon oder per E-Mail bei Problemen bezüglich der Insolvenz des bekannten Computerhändlers Atelco.


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Dienstag, 4. August 2015

Reisen | Urteile zu Flugverspätungen, Insolvenz des Reiseveranstalters und Anzahlung

Der Gang durch den Dschungel der Reiseveranstalter ist manchmal abenteuerlicher als der gebuchte Urlaub selbst. Schlagwörter wie „Last Minute Deals“ und „Hotelbewertungen“ erleichtern die Übersicht nicht unbedingt, sondern setzen Verbraucher unter Druck. Darüber hinaus besteht eine Art „Informationsdruck“; hier greift die Redewendung „Wissen ist Macht“, denn wer mehr Informationen zur Verfügung hat, kann sich gegen Unklarheiten oder Ungerechtigkeiten beim Reiseantritt oder während der Reise wehren.

Reisen | Urteile zu Flugverspätungen, Insolvenz des Reiseveranstalters und Anzahlung


Diverse Urteile stärken die Rechte von Verbrauchern, die eine Urlaubsreise buchen oder antreten. Sei es zum Beispiel das diskutable Thema Flugverspätung, bei dem der Europäische Gerichtshof letztlich per Urteil festlegte, wann ein Flugzeug tatsächlich ankommt. Mit Hilfe dieser Urteile ist es Verbrauchern und Reisenden möglich, sich zu informieren - für zukünftige Reisen und Buchungen. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.

Flugverspätung - Tatsächliche Ankunftszeit gilt bei geöffneter Tür


Der Europäische Gerichtshof klärte die Frage, ab wann ein Flug als verspätet gilt. Im Urteil vom 04.09.2014 wurde entschieden, dass die Öffnung mindestens einer Flugzeugtüre als Zeitpunkt gilt und nicht –wie German Wings argumentierte – das Aufsetzen der Flugzeugräder (AZ. C.452/13).
Demnach hat ein Passagier nach EU-Recht Anspruch auf eine Entschädigung, wenn ein Flug mehr als drei Stunden Verspätung hat. Doch gilt nicht das Landen als Ankunft des Fliegers, sondern mindestens eine Türe geöffnet wird, sodass die Reisenden aussteigen können. Der EuGH begründet das Urteil damit, dass mit dem bloßen Aufsetzen der Räder der Reisende in seinen Tätigkeiten weiterhin eingeschränkt sei; erst beim Verlassen des Flugzeugs sei es möglich, wieder in Aktion – in beruflicher und privater Hinsicht – zu treten.

Reiseveranstalter meldet Insolvenz an - Reisebüro muss Reisepreis zahlen


Sie buchen eine Kreuzfahrt, doch der Reiseveranstalter geht pleite – mit ihrem Geld. Den bereits bezahlten Reisepreis erhalten Sie jedoch zurück, da Reisebüros laut einer Entscheidung vom BGH dazu verpflichtet sind, die im Insolvenzfall geltende Kundengeldabsicherung des von ihnen angebotenen Reiseveranstalters nachzuweisen - Urteil vom 25.11.2014, Az. X ZR 105/13.
Dies gilt auch für alle im EU-Ausland ansässigen Reiseveranstalter. Eine bloße Erklärung durch das Reisebüro reicht nicht aus. Der Reisevermittler muss sich in jedem Fall vergewissern, dass der gezahlte Reisepreis zweifelsfrei abgesichert sei.

Pauschalreisen - Maximal 20 Prozent Anzahlung


Bei Pauschalreisen darf der Reiseveranstalter bei einer Anzahlung maximal 20 Prozent des Reisepreises verlangen. In der Entscheidung des Bundesgerichtshof vom 09.12.2014 (Az. X ZR 85/12, X ZR 13/14 und X ZR 147/13) wird nur die Ausnahme festgelegt, wenn der Veranstalter den Bedarf nachweisen und begründen kann. Höhere Kosten müssen sachlich gerechtfertigt werden.
Darüber hinaus dürfen Stornogebühren nicht nach Verbleib der Tage vor Reiseantritt gestaffelt werden. Zum Beispiel verlangte Urlaubstours bei 30 Tagen vor Reiseantritt per Flug 40 Prozent des Reisepreises. Einen Tag weniger, ab dem 29. Tag sollten bereits 45 Prozent fällig werden – ab dem 6. Tag gar 70 Prozent.

Auch hier wurden die Verbraucherrechte gestärkt. Der BGH entschied, dass 20 Prozent des Reisepreises bei Stornogebühren akzeptabel seien. Alles, was darüber liegt, könnte unseriös sein.
Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Haben Sie ungerechtfertigte Zahlungen leisten müssen?


Verbraucherdienst e.V. informiert Verbraucher, die während der Buchung der Reise, beim Reiseantritt oder innerhalb des Urlaubs überraschend zur Kasse gebeten werden. Darüber hinaus bietet der Verein für Verbraucherschutz zur Urlaubszeit Informationen rund um das Thema Reisen. Lesen Sie zum Beispiel hier: Flugverspätung: Diese Entschädigungen stehen Ihnen zu


So treten Sie mit uns in Kontakt

Nutzen Sie unser Verbrauchertelefon oder die Kontaktaufnahme via Email.
Senden Sie uns ihre Mail bezüglich Problemen bei ihre Reise an folgende Adresse:


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

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Dienstag, 10. März 2015

„Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ | DIG AG | keine Auszahlungen an die Anleger mehr?

Die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“, abgekürzt DIG AG, ist seit einigen Tagen nicht mehr telefonisch zu erreichen. Schreiben an dieses Unternehmen werden nicht mehr beantwortet. Kündigungen werden nicht mehr berücksichtigt. Es finden keine Auszahlungen an die betroffenen Anleger statt.

Verbraucherdienst e.V. betreute schon früher Anleger der Global Financial Invest der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)


Bereits in der Vergangenheit berichtete Verbraucherdienst e.V. über die zweifelhaften Geschäftsgebaren der Global Financial Invest AG der dieselben Initiatoren des Unternehmens „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) sind. So untersagte inzwischen die „Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht“ (BaFin) das Geschäftsmodell der „Global Financial Invest AG“ (GFI AG), da diese gegen das Bankenrecht verstoßen habe. Laut Hinweisen sollen Gelder der Global Financial Invest AG in die DIG AG „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ geflossen sein. Die Anleger der Global Financial Invest AG bekommen auch keine Zahlungen mehr. So das diese zurzeit Teilverlust bis hin zu Totalverlusten verzeichnen. Es bleibt zu vermuten ob dieses jetzt auch für die Anleger der Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG gilt. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.


„Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) aus der Bankenmetropole Frankfurt an Main

Die DIG AG („Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“) hat ihren Firmensitz in der Bankenmetropole Frankfurt am Main. Im „Westhafen Tower“ (Westhafenplatz 1), einem Hochhaus im neuen Stadtquartier auf dem Gebiet des ehemaligen Westhafens ist dieses zu finden (siehe Google Maps). Die Frankfurter nennen diesen eleganten Büroturm liebevoll „Äppelwoi-Turm“. Dessen Skyline prägt auch das angrenzende Quartier Gutleutviertel.



Was vertreibt die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)?

Laut dem Text der Imagebroschüre von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG), die von deren Homepage (siehe Screenshot vom 06.03.2015) abrufbar ist, soll das sogenannte „unabhängige Immobilienhandelsunternehmen“ über eine langjährige Erfahrung in der Vermarktung bzw. in der Entwicklung von diversen Immobilienprojekten verfügen. Verbraucherdienst e.V. zweifelt dies jedoch an, da die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) erst am 03.02.2011 beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 90135) als neues Unternehmen eingetragen wurde. Denn die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) besitzt höchstens eine Erfahrung von vier Jahren!

"Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG" (DIG AG) - Homepage (Stand 06.03.2015)

Neues Anlagekonzept im Immobilienbereich?

Wegen ihrer angeblich „langjährigen“ Erfahrung im Immobiliensektor (Eigenwerbung der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)) hätte dieses Unternehmen völlig neue Anlegestrategien im Immobiliensektor entwickelt. So hätte das Frankfurter Unternehmen neue Konzepte auch in den Bereichen „Non performing Loans (NPL)“ und „Private Equity“ im Zusammenhang mit Immobilien erarbeitet. Die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) würde deshalb mit erfolgreichen und erfahrenen Finanzdienstleistern zusammenarbeiten. Diese Finanzdienstleister würden wiederum über einen renommierten Kundenstamm aus der Medien- und Wirtschaftswelt verfügen.

Gewinne für die Anleger durch sogenannte „Bankenauswertungen“?

Laut der Eigenwerbung aus der vorliegenden Imagebroschüre würden aus den Immobilienkäufen des freien Marktes bzw. aus den sogenannten „Bankenauswertungen“ (Zwangsversteigerungen) Renditechancen für die Anleger zum „sagenhaft günstigen Preis“ entstehen. Gewinne würden sich nach der Sichtweise der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) nicht nur aus dem Erwerb notleidender Kredite erwirtschaftet, sondern auch durch die Verwertung und dem Ankauf von Immobilien. Da Finanzinvestoren die Forderungspakete aus den Immobilienauswertungen erwerben würden ließen sich die Gewinne der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) noch steigern.  Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Ankauf von Immobilien immer unter 50 Prozent des eigentlichen Verkehrswertes!

Deshalb würden „lohnenswerte“ Immobilien zu einem sehr günstigen und unter dem üblichen Marktwert von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) erworben. Im Bedarfsfall würden diese Immobilien sogar restauriert oder saniert. Anschließend würden diese gewinnbringend gehalten oder weiterverkauft. Die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) kaufe deshalb notleidende Immobilienportfolios aus Zwangsversteigerungen und Bankenverwertungen auf. Ein wichtiges Kriterium sei bei dem Frankfurter Unternehmen jedoch der Preis der Immobilie, der immer mindestens 50 Prozent unter dem aktuellen Verkehrswert liegen würde. Dadurch entstehe eine Realwertabsicherung, die unabhängig vom Weiterverkauf einen Gegenwert im „Doppelten Sachwert“ darstelle. Dies sei laut der Frankfurter Firma „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) eine „fundierte stille Reserve“.

Was Verbraucherdienst e.V. bei der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) auffiel!

Verbraucherdienst e.V. fragt sich, welche Immobilien von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) angekauft werden. Vermutlich handelt es sich dabei um sogenannte „Schrottimmobilien“, die überteuert in den Wirtschaftskreislauf gelangen sollen. Werden Gewinne aus Zwangsversteigerungen erwirtschaftet stellt sich dann allerdings die Frage, wie Sie diese Praxis als Anleger gut heißen können. Wie können die Vermarkter von „gewinnversprechenden“ Anlagegeschäften diese Geschäftspraxis mit Ihrem Gewissen vereinbaren, wenn vorher Hausbesitzer mit Zwangsversteigerungen ins Unglück gestürzt sind? Außerdem wird nicht offen kommuniziert, wie und in welcher Form die Frankfurter Firma das Geld ihrer Kunden anlegt. Die Finanzkrise des Jahres 2007, die der Ursprung der Weltwirtschaftskrise des Jahres 2009 war, wurde zum Beispiel auch durch undurchsichtige Immobilienfonds mit fragwürdigen Gewinnversprechungen ausgelöst! Verbraucherdienst e.V. stellt sich deshalb außerdem die Frage, welche Wertanlagen die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) überhaupt verkauft. Es ist ebenfalls anzuzweifeln, ob diese überhaupt sicher für den Anleger sind. Was passiert zum Beispiel, wenn das Risiko der angepriesenen Wertanlage zu hoch ist? Wird diese angepriesene Wertanlage durch ein zu hohes Risiko irgendwann wertlos? Kennen Sie die Kommentare von Verbrauchern auf der Webseite diebewertung.de bezüglich den fragwürdigen Geschäftsgebaren der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)? Quelle: https://www.diebewertung.de/2015-01-13/dig-ag-deutsche-immobilien-und-grundbesitz-gesellschaft-ag-geschaeftsbetrieb-eingestellt-195125/comment-page-1

Immobilienvolumen der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ jedes Jahr bis zu 500 Millionen Euro?

Laut den umfangeichen Recherchen des Verbraucherdienst e.V. arbeitet die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ im Einkauf mit Insolvenzverwaltern, Immobiliengutachtern und Sanierungsunternehmen sowie im Verkauf mit autarken Vertriebsunternehmen, Maklernetzwerken und Fondseinkäufern zusammen. Eine hauseigene Vertriebsdienstleistungsgesellschaft betreut europaweit circa 3.000 Geschäftspartner, die sich um die Gewinnung von Anlegern kümmern sollen. Geschäftspartner der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ sollen hauptsächlich externe Maklernetzwerke sowie viele Immobilienfonds sein. Das Immobilienvolumen der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ soll jährlich bis zu 500 Millionen Euro betragen.

Wer sind die Herren Michel Szulc und Lucas Kret?

Geleitet wird die Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG) von den Herren Michel Szulc und Lucas Kret, die dem Verbraucherdienst e.V. schon seit Längerem bekannt sind. Der Verein für Verbraucherschutz aus dem Ruhrgebiet berichtete bereits am 09.10.2012 über „Global Financial Invest AG“ (GFI AG). Bei diesem Unternehmen bleiben nach den neuesten Recherchen des Vereins die monatlichen Zahlungen an die Anleger seit Dezember 2014 aus. Ebenso ist seit mehreren Tagen nur noch ein Anrufbeantworter erreichbar. Viele betroffene Anleger bangen jetzt um ihre Einlagen. Bereits am 15.02.2011 ermittelte die Staatsanwalt Darmstadt wegen eines Betrugsverdachts. Die „Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht“ (BaFin) hatte bereits am 25.11.2013 die Rückabwicklung der unerlaubt betriebenen Bankgeschäfte.

Das verwirrende Firmengeflecht der beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret

Neben der noch bestehenden „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) (HRB 90135) und der fragwürdigen „Global Financial Invest AG (GFI AG)“ (HRB 83265) befindet sich im Westhafen Tower (Westhafenplatz 1) noch eine sogenannte MAINACO GmbH (HRB 83524). Diese wird ebenfalls von den Herren Michel Szulc und Lucas Kret in unmittelbarer Nachbarschaft zum Frankfurter Gutleutviertel vom Westhafen Tower geleitet. Diese drei „Unternehmungen“ der beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret sind noch offiziell im Handelsregister eingetragen.

Kret & Szulc Verwaltungs GmbH ist eine sogenannte „Verwaltungsgesellschaft“ – was hat diese mit der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ zu tun?

In Rödermark, einer kleiner Stadt im Landkreis Offenbach (im Südosten von Frankfurt am Main auf dem 50. Breitengrad gelegen), betreiben die beiden oben genannten Herren eine sogenannte WohnTraumhaus GmbH (HRB 43457) auf der Albert-Einstein-Straße 19 sowie eine Kret & Szulc Verwaltungs GmbH (HRB 43877) auf der Carl-Zeiss-Straße 10/4 (siehe Screenshot der Google+-Seite). Diese „Unternehmung“ ist eine sogenannte „Verwaltungsgesellschaft“, die ebenfalls von den beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret geleitet wird. Nach den umfangreichen Recherchen des Verbraucherdienst e.V. wird jedoch das Profil dieser Firma nicht weiter bearbeitet. Es finden sich somit keine aktuellen Posts auf dieser Google+-Seite!  Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

"Kret & Szulc Verwaltungs GmbH" - Google+-Seite (Stand 06.03.2015)

„PENTAGON INTERNATIONAL Limited Niederlassung Deutschland“ aus Rodgau wurde schon 2013 gelöscht!

Außerdem leitete Herr Lucas Kret in der Kleinstadt Rodgau (südöstlich von Offenbach am Main) eine sogenannte „PENTAGON INTERNATIONAL Limited Niederlassung Deutschland“ (HRB 43446), die sich auf der Benzstraße 14 (siehe Google Maps) befand. Rodgau ist übrigens der Nachbarort von Rödernark. Diese Firma war ein sogenanntes „Vermittlungsbüro von Versicherungen und Bausparverträgen“. Am 04.04.2013 wurde diese Unternehmung offiziell aus dem Handelsregister gelöscht. Quelle: http://peoplecheck.de/handelsregister/HE-43446-326071



Welche Rolle spielt die „Deutsche Beratungsgesellschaft für Immobilien und Vermögensanlagen GmbH & Co KG“ in dem Firmengeflecht der Herren Michel Szulc und Lucas Kret?

Dem Verbraucherdienst e.V. liegen unbestätigte Hinweise vor, dass die Gelder von den Anlegern der „Global Financial Invest AG“ (GFI AG)“ ohne Rechtsgrund auf die „Deutsche Beratungsgesellschaft für Immobilien und Vermögensanlagen GmbH & Co KG“ (Sennefelder Straße 2 in Rogau / siehe XING-Screenshot) übertragen wurden. Welche Rolle die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) dabei spielt konnte Verbraucherdienst e.V. noch nicht genau nachvollziehen. Der Essener Verein recherchierte außerdem, dass die sogenannte „Deutsche Beratungsgesellschaft für Immobilien und Vermögensanlagen GmbH & Co KG“ inzwischen über 700.000 Euro als Verlust für einen nicht gedeckten Fehlbetrag ausweist. Dadurch ist ein dramatischer Gesamtverlust in der Bilanz dieses Unternehmens festzustellen. Verbraucherdienst e.V. stellte fest, dass diese „Unternehmung“ deswegen ein Existenzproblem bekam. Die „Global Financial Invest AG“ (GFI AG)“ droht inzwischen Insolvenz! Müssen die Anleger nun um Ihr sauer verdientes Geld bangen?


„Deutsche Beratungsgesellschaft für Immobilien und Vermögensanlagen GmbH & Co KG“- XING (Stand 06.03.2015)

Staatsanwaltschaft und Polizei durchsuchten bereits im Januar 2015 die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)

Bereits im Januar 2015 wurden mehr als 20 Objekte von der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang der Geschäftsgebaren der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) durchsucht. Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen überprüften inzwischen zahlreiche Wohnungen und Firmenräume in den Städten Rembrücken, Rödermark, Dieburg, Münster, Eppertshausen sowie Frankfurt am Main. Daneben soll das Geschäftsmodell von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) und den beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret als eine Art „Schneeballsystem“ installiert worden sein. Die zahlreichen Anlageopfer dieses „Schneeballsystems“ sollen von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) überredet worden sein Ihre Lebensversicherungen und Bausparverträge aufzulösen. Dieses frei gewordene Geld sollten anschließend die Anleger in die zweifelhaften Immobiliengeschäfte der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) anlegen.  Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Mehr 1.000 geschädigte Anleger durch die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)

Inzwischen müssen schon über 1.000 Anleger der beiden Firmen „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) (HRB 90135) sowie der „Global Financial Invest AG (GFI AG)“ (HRB 83265) um Ihr angelegtes Geld bangen! Schreiben von Anlegern an dieses Unternehmen werden nicht mehr beantwortet. Kündigungen von Anlegern werden nicht mehr berücksichtigt. Ebenfalls gibt es keine weiteren Auszahlungen an die Betroffenen. Verbraucherdienst e.V. vermutet, dass ebenfalls die Anleger von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) um ihr angelegtes Geld bangen müssen. Der Verein für Verbraucherdienst e.V. stellt deshalb auch die Frage, ob das hart verdiente Geld der vielen Anleger auf zwielichtige Konten der beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret verteilt wurde. Dann wäre Ihr mühsam verdientes angelegtes Geld auf jeden Fall verschwunden! Ob es noch weitere „Unternehmungen“ von den beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret gibt bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall bleibt Verbraucherdienst e.V. mit seinen angeschlossenen Vertragsanwälten für Sie auch bei weiteren Unstimmigkeiten bezüglich der Firma „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) am Ball. Sollten wir wichtige Neuigkeiten erfahren werden wir über aktuelle Entwicklungen mit der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) berichten.


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Mittwoch, 29. Februar 2012

Insolvenz der Immobase AG - Schadensersatzansprüche

Verbraucherdienst e.V. berichtete bereits im Jahr 2010 zur Vorgehensweise der Immobase AG. Im besonderen Fokus standen seinerzeit unter anderem Genusscheine mit einer 9%-igen Verzinsung. Siehe Genussrechte der Firma Immobase AG - Fragwürdiges Angebot

Der Dialog mit Immobase AG, deren Vorstandsvorsitzende die aus dem Gewinnspielbereich bekannte Frau Elke Boehnke ist, verlief inhaltlich unbefriedigend. Es ergaben sich seinerzeit mehr neue Fragen als bestehende beantwortet wurden. Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.



Schadensersatz-Urteile gegen insolvente Immobase AG
 
 
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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.