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Dienstag, 10. März 2015

„Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ | DIG AG | keine Auszahlungen an die Anleger mehr?

Die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“, abgekürzt DIG AG, ist seit einigen Tagen nicht mehr telefonisch zu erreichen. Schreiben an dieses Unternehmen werden nicht mehr beantwortet. Kündigungen werden nicht mehr berücksichtigt. Es finden keine Auszahlungen an die betroffenen Anleger statt.

Verbraucherdienst e.V. betreute schon früher Anleger der Global Financial Invest der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)


Bereits in der Vergangenheit berichtete Verbraucherdienst e.V. über die zweifelhaften Geschäftsgebaren der Global Financial Invest AG der dieselben Initiatoren des Unternehmens „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) sind. So untersagte inzwischen die „Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht“ (BaFin) das Geschäftsmodell der „Global Financial Invest AG“ (GFI AG), da diese gegen das Bankenrecht verstoßen habe. Laut Hinweisen sollen Gelder der Global Financial Invest AG in die DIG AG „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ geflossen sein. Die Anleger der Global Financial Invest AG bekommen auch keine Zahlungen mehr. So das diese zurzeit Teilverlust bis hin zu Totalverlusten verzeichnen. Es bleibt zu vermuten ob dieses jetzt auch für die Anleger der Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG gilt. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.


„Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) aus der Bankenmetropole Frankfurt an Main

Die DIG AG („Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“) hat ihren Firmensitz in der Bankenmetropole Frankfurt am Main. Im „Westhafen Tower“ (Westhafenplatz 1), einem Hochhaus im neuen Stadtquartier auf dem Gebiet des ehemaligen Westhafens ist dieses zu finden (siehe Google Maps). Die Frankfurter nennen diesen eleganten Büroturm liebevoll „Äppelwoi-Turm“. Dessen Skyline prägt auch das angrenzende Quartier Gutleutviertel.



Was vertreibt die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)?

Laut dem Text der Imagebroschüre von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG), die von deren Homepage (siehe Screenshot vom 06.03.2015) abrufbar ist, soll das sogenannte „unabhängige Immobilienhandelsunternehmen“ über eine langjährige Erfahrung in der Vermarktung bzw. in der Entwicklung von diversen Immobilienprojekten verfügen. Verbraucherdienst e.V. zweifelt dies jedoch an, da die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) erst am 03.02.2011 beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 90135) als neues Unternehmen eingetragen wurde. Denn die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) besitzt höchstens eine Erfahrung von vier Jahren!

"Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG" (DIG AG) - Homepage (Stand 06.03.2015)

Neues Anlagekonzept im Immobilienbereich?

Wegen ihrer angeblich „langjährigen“ Erfahrung im Immobiliensektor (Eigenwerbung der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)) hätte dieses Unternehmen völlig neue Anlegestrategien im Immobiliensektor entwickelt. So hätte das Frankfurter Unternehmen neue Konzepte auch in den Bereichen „Non performing Loans (NPL)“ und „Private Equity“ im Zusammenhang mit Immobilien erarbeitet. Die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) würde deshalb mit erfolgreichen und erfahrenen Finanzdienstleistern zusammenarbeiten. Diese Finanzdienstleister würden wiederum über einen renommierten Kundenstamm aus der Medien- und Wirtschaftswelt verfügen.

Gewinne für die Anleger durch sogenannte „Bankenauswertungen“?

Laut der Eigenwerbung aus der vorliegenden Imagebroschüre würden aus den Immobilienkäufen des freien Marktes bzw. aus den sogenannten „Bankenauswertungen“ (Zwangsversteigerungen) Renditechancen für die Anleger zum „sagenhaft günstigen Preis“ entstehen. Gewinne würden sich nach der Sichtweise der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) nicht nur aus dem Erwerb notleidender Kredite erwirtschaftet, sondern auch durch die Verwertung und dem Ankauf von Immobilien. Da Finanzinvestoren die Forderungspakete aus den Immobilienauswertungen erwerben würden ließen sich die Gewinne der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) noch steigern.  Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Ankauf von Immobilien immer unter 50 Prozent des eigentlichen Verkehrswertes!

Deshalb würden „lohnenswerte“ Immobilien zu einem sehr günstigen und unter dem üblichen Marktwert von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) erworben. Im Bedarfsfall würden diese Immobilien sogar restauriert oder saniert. Anschließend würden diese gewinnbringend gehalten oder weiterverkauft. Die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) kaufe deshalb notleidende Immobilienportfolios aus Zwangsversteigerungen und Bankenverwertungen auf. Ein wichtiges Kriterium sei bei dem Frankfurter Unternehmen jedoch der Preis der Immobilie, der immer mindestens 50 Prozent unter dem aktuellen Verkehrswert liegen würde. Dadurch entstehe eine Realwertabsicherung, die unabhängig vom Weiterverkauf einen Gegenwert im „Doppelten Sachwert“ darstelle. Dies sei laut der Frankfurter Firma „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) eine „fundierte stille Reserve“.

Was Verbraucherdienst e.V. bei der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) auffiel!

Verbraucherdienst e.V. fragt sich, welche Immobilien von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) angekauft werden. Vermutlich handelt es sich dabei um sogenannte „Schrottimmobilien“, die überteuert in den Wirtschaftskreislauf gelangen sollen. Werden Gewinne aus Zwangsversteigerungen erwirtschaftet stellt sich dann allerdings die Frage, wie Sie diese Praxis als Anleger gut heißen können. Wie können die Vermarkter von „gewinnversprechenden“ Anlagegeschäften diese Geschäftspraxis mit Ihrem Gewissen vereinbaren, wenn vorher Hausbesitzer mit Zwangsversteigerungen ins Unglück gestürzt sind? Außerdem wird nicht offen kommuniziert, wie und in welcher Form die Frankfurter Firma das Geld ihrer Kunden anlegt. Die Finanzkrise des Jahres 2007, die der Ursprung der Weltwirtschaftskrise des Jahres 2009 war, wurde zum Beispiel auch durch undurchsichtige Immobilienfonds mit fragwürdigen Gewinnversprechungen ausgelöst! Verbraucherdienst e.V. stellt sich deshalb außerdem die Frage, welche Wertanlagen die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) überhaupt verkauft. Es ist ebenfalls anzuzweifeln, ob diese überhaupt sicher für den Anleger sind. Was passiert zum Beispiel, wenn das Risiko der angepriesenen Wertanlage zu hoch ist? Wird diese angepriesene Wertanlage durch ein zu hohes Risiko irgendwann wertlos? Kennen Sie die Kommentare von Verbrauchern auf der Webseite diebewertung.de bezüglich den fragwürdigen Geschäftsgebaren der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)? Quelle: https://www.diebewertung.de/2015-01-13/dig-ag-deutsche-immobilien-und-grundbesitz-gesellschaft-ag-geschaeftsbetrieb-eingestellt-195125/comment-page-1

Immobilienvolumen der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ jedes Jahr bis zu 500 Millionen Euro?

Laut den umfangeichen Recherchen des Verbraucherdienst e.V. arbeitet die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ im Einkauf mit Insolvenzverwaltern, Immobiliengutachtern und Sanierungsunternehmen sowie im Verkauf mit autarken Vertriebsunternehmen, Maklernetzwerken und Fondseinkäufern zusammen. Eine hauseigene Vertriebsdienstleistungsgesellschaft betreut europaweit circa 3.000 Geschäftspartner, die sich um die Gewinnung von Anlegern kümmern sollen. Geschäftspartner der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ sollen hauptsächlich externe Maklernetzwerke sowie viele Immobilienfonds sein. Das Immobilienvolumen der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ soll jährlich bis zu 500 Millionen Euro betragen.

Wer sind die Herren Michel Szulc und Lucas Kret?

Geleitet wird die Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG) von den Herren Michel Szulc und Lucas Kret, die dem Verbraucherdienst e.V. schon seit Längerem bekannt sind. Der Verein für Verbraucherschutz aus dem Ruhrgebiet berichtete bereits am 09.10.2012 über „Global Financial Invest AG“ (GFI AG). Bei diesem Unternehmen bleiben nach den neuesten Recherchen des Vereins die monatlichen Zahlungen an die Anleger seit Dezember 2014 aus. Ebenso ist seit mehreren Tagen nur noch ein Anrufbeantworter erreichbar. Viele betroffene Anleger bangen jetzt um ihre Einlagen. Bereits am 15.02.2011 ermittelte die Staatsanwalt Darmstadt wegen eines Betrugsverdachts. Die „Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht“ (BaFin) hatte bereits am 25.11.2013 die Rückabwicklung der unerlaubt betriebenen Bankgeschäfte.

Das verwirrende Firmengeflecht der beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret

Neben der noch bestehenden „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) (HRB 90135) und der fragwürdigen „Global Financial Invest AG (GFI AG)“ (HRB 83265) befindet sich im Westhafen Tower (Westhafenplatz 1) noch eine sogenannte MAINACO GmbH (HRB 83524). Diese wird ebenfalls von den Herren Michel Szulc und Lucas Kret in unmittelbarer Nachbarschaft zum Frankfurter Gutleutviertel vom Westhafen Tower geleitet. Diese drei „Unternehmungen“ der beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret sind noch offiziell im Handelsregister eingetragen.

Kret & Szulc Verwaltungs GmbH ist eine sogenannte „Verwaltungsgesellschaft“ – was hat diese mit der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ zu tun?

In Rödermark, einer kleiner Stadt im Landkreis Offenbach (im Südosten von Frankfurt am Main auf dem 50. Breitengrad gelegen), betreiben die beiden oben genannten Herren eine sogenannte WohnTraumhaus GmbH (HRB 43457) auf der Albert-Einstein-Straße 19 sowie eine Kret & Szulc Verwaltungs GmbH (HRB 43877) auf der Carl-Zeiss-Straße 10/4 (siehe Screenshot der Google+-Seite). Diese „Unternehmung“ ist eine sogenannte „Verwaltungsgesellschaft“, die ebenfalls von den beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret geleitet wird. Nach den umfangreichen Recherchen des Verbraucherdienst e.V. wird jedoch das Profil dieser Firma nicht weiter bearbeitet. Es finden sich somit keine aktuellen Posts auf dieser Google+-Seite!  Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

"Kret & Szulc Verwaltungs GmbH" - Google+-Seite (Stand 06.03.2015)

„PENTAGON INTERNATIONAL Limited Niederlassung Deutschland“ aus Rodgau wurde schon 2013 gelöscht!

Außerdem leitete Herr Lucas Kret in der Kleinstadt Rodgau (südöstlich von Offenbach am Main) eine sogenannte „PENTAGON INTERNATIONAL Limited Niederlassung Deutschland“ (HRB 43446), die sich auf der Benzstraße 14 (siehe Google Maps) befand. Rodgau ist übrigens der Nachbarort von Rödernark. Diese Firma war ein sogenanntes „Vermittlungsbüro von Versicherungen und Bausparverträgen“. Am 04.04.2013 wurde diese Unternehmung offiziell aus dem Handelsregister gelöscht. Quelle: http://peoplecheck.de/handelsregister/HE-43446-326071



Welche Rolle spielt die „Deutsche Beratungsgesellschaft für Immobilien und Vermögensanlagen GmbH & Co KG“ in dem Firmengeflecht der Herren Michel Szulc und Lucas Kret?

Dem Verbraucherdienst e.V. liegen unbestätigte Hinweise vor, dass die Gelder von den Anlegern der „Global Financial Invest AG“ (GFI AG)“ ohne Rechtsgrund auf die „Deutsche Beratungsgesellschaft für Immobilien und Vermögensanlagen GmbH & Co KG“ (Sennefelder Straße 2 in Rogau / siehe XING-Screenshot) übertragen wurden. Welche Rolle die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) dabei spielt konnte Verbraucherdienst e.V. noch nicht genau nachvollziehen. Der Essener Verein recherchierte außerdem, dass die sogenannte „Deutsche Beratungsgesellschaft für Immobilien und Vermögensanlagen GmbH & Co KG“ inzwischen über 700.000 Euro als Verlust für einen nicht gedeckten Fehlbetrag ausweist. Dadurch ist ein dramatischer Gesamtverlust in der Bilanz dieses Unternehmens festzustellen. Verbraucherdienst e.V. stellte fest, dass diese „Unternehmung“ deswegen ein Existenzproblem bekam. Die „Global Financial Invest AG“ (GFI AG)“ droht inzwischen Insolvenz! Müssen die Anleger nun um Ihr sauer verdientes Geld bangen?


„Deutsche Beratungsgesellschaft für Immobilien und Vermögensanlagen GmbH & Co KG“- XING (Stand 06.03.2015)

Staatsanwaltschaft und Polizei durchsuchten bereits im Januar 2015 die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)

Bereits im Januar 2015 wurden mehr als 20 Objekte von der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang der Geschäftsgebaren der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) durchsucht. Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen überprüften inzwischen zahlreiche Wohnungen und Firmenräume in den Städten Rembrücken, Rödermark, Dieburg, Münster, Eppertshausen sowie Frankfurt am Main. Daneben soll das Geschäftsmodell von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) und den beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret als eine Art „Schneeballsystem“ installiert worden sein. Die zahlreichen Anlageopfer dieses „Schneeballsystems“ sollen von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) überredet worden sein Ihre Lebensversicherungen und Bausparverträge aufzulösen. Dieses frei gewordene Geld sollten anschließend die Anleger in die zweifelhaften Immobiliengeschäfte der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) anlegen.  Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Mehr 1.000 geschädigte Anleger durch die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)

Inzwischen müssen schon über 1.000 Anleger der beiden Firmen „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) (HRB 90135) sowie der „Global Financial Invest AG (GFI AG)“ (HRB 83265) um Ihr angelegtes Geld bangen! Schreiben von Anlegern an dieses Unternehmen werden nicht mehr beantwortet. Kündigungen von Anlegern werden nicht mehr berücksichtigt. Ebenfalls gibt es keine weiteren Auszahlungen an die Betroffenen. Verbraucherdienst e.V. vermutet, dass ebenfalls die Anleger von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) um ihr angelegtes Geld bangen müssen. Der Verein für Verbraucherdienst e.V. stellt deshalb auch die Frage, ob das hart verdiente Geld der vielen Anleger auf zwielichtige Konten der beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret verteilt wurde. Dann wäre Ihr mühsam verdientes angelegtes Geld auf jeden Fall verschwunden! Ob es noch weitere „Unternehmungen“ von den beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret gibt bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall bleibt Verbraucherdienst e.V. mit seinen angeschlossenen Vertragsanwälten für Sie auch bei weiteren Unstimmigkeiten bezüglich der Firma „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) am Ball. Sollten wir wichtige Neuigkeiten erfahren werden wir über aktuelle Entwicklungen mit der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) berichten.


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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Donnerstag, 24. November 2011

WG-Zimmer für Studenten – Vorschussbetrug


Neu aufgetauchte Masche: Die Kaution für ein imaginäres WG-Zimmer (Zimmer in einer Wohngemeinschaft) soll vorab per Western Union angewiesen werden.

Mit dem Vorab-Kautions-Trick, auch als Vorschussbetrug bekannt, werden nach Zimmer suchende Studenten um ihr Geld gebracht in dem ein Vorschussbetrag für die entsprechende Räumlichkeit gefordert wird. Die Abzocker verfügen natürlich über keinen entsprechenden Wohnraum. Insbesondere Studenten, bevorzugt aus dem Ausland, sind betroffen.

In einem Bericht der Plattform Schutz vor Immobilienbetrug heisst es weiter:
“ Die Betrüger antworten dabei auf Suchinserate von Studenten, wie sie beispielsweise auf www.wohngemeinschaft.de, einem WG-Portal der Immowelt AG, veröffentlicht werden. Ihnen wird sodann ein preiswertes möbliertes Zimmer in einer schmucken Wohnung angeboten. Die Betrüger geben vor, dass sie aus beruflichen Gründen nicht selbst vor Ort, sondern im Ausland sind. Deshalb könne ein Mietvertrag nur dann zustande kommen, wenn der Interessent vorab eine Kaution in Höhe von zwei Monatsmieten - in den uns bekannten Fällen 600,- Euro - per Western Union, einem Geld-Transfer-Service, anweisen.“ - Zitat Ende
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