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Dienstag, 10. März 2015

„Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ | DIG AG | keine Auszahlungen an die Anleger mehr?

Die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“, abgekürzt DIG AG, ist seit einigen Tagen nicht mehr telefonisch zu erreichen. Schreiben an dieses Unternehmen werden nicht mehr beantwortet. Kündigungen werden nicht mehr berücksichtigt. Es finden keine Auszahlungen an die betroffenen Anleger statt.

Verbraucherdienst e.V. betreute schon früher Anleger der Global Financial Invest der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)


Bereits in der Vergangenheit berichtete Verbraucherdienst e.V. über die zweifelhaften Geschäftsgebaren der Global Financial Invest AG der dieselben Initiatoren des Unternehmens „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) sind. So untersagte inzwischen die „Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht“ (BaFin) das Geschäftsmodell der „Global Financial Invest AG“ (GFI AG), da diese gegen das Bankenrecht verstoßen habe. Laut Hinweisen sollen Gelder der Global Financial Invest AG in die DIG AG „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ geflossen sein. Die Anleger der Global Financial Invest AG bekommen auch keine Zahlungen mehr. So das diese zurzeit Teilverlust bis hin zu Totalverlusten verzeichnen. Es bleibt zu vermuten ob dieses jetzt auch für die Anleger der Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG gilt. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.


„Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) aus der Bankenmetropole Frankfurt an Main

Die DIG AG („Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“) hat ihren Firmensitz in der Bankenmetropole Frankfurt am Main. Im „Westhafen Tower“ (Westhafenplatz 1), einem Hochhaus im neuen Stadtquartier auf dem Gebiet des ehemaligen Westhafens ist dieses zu finden (siehe Google Maps). Die Frankfurter nennen diesen eleganten Büroturm liebevoll „Äppelwoi-Turm“. Dessen Skyline prägt auch das angrenzende Quartier Gutleutviertel.



Was vertreibt die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)?

Laut dem Text der Imagebroschüre von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG), die von deren Homepage (siehe Screenshot vom 06.03.2015) abrufbar ist, soll das sogenannte „unabhängige Immobilienhandelsunternehmen“ über eine langjährige Erfahrung in der Vermarktung bzw. in der Entwicklung von diversen Immobilienprojekten verfügen. Verbraucherdienst e.V. zweifelt dies jedoch an, da die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) erst am 03.02.2011 beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 90135) als neues Unternehmen eingetragen wurde. Denn die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) besitzt höchstens eine Erfahrung von vier Jahren!

"Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG" (DIG AG) - Homepage (Stand 06.03.2015)

Neues Anlagekonzept im Immobilienbereich?

Wegen ihrer angeblich „langjährigen“ Erfahrung im Immobiliensektor (Eigenwerbung der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)) hätte dieses Unternehmen völlig neue Anlegestrategien im Immobiliensektor entwickelt. So hätte das Frankfurter Unternehmen neue Konzepte auch in den Bereichen „Non performing Loans (NPL)“ und „Private Equity“ im Zusammenhang mit Immobilien erarbeitet. Die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) würde deshalb mit erfolgreichen und erfahrenen Finanzdienstleistern zusammenarbeiten. Diese Finanzdienstleister würden wiederum über einen renommierten Kundenstamm aus der Medien- und Wirtschaftswelt verfügen.

Gewinne für die Anleger durch sogenannte „Bankenauswertungen“?

Laut der Eigenwerbung aus der vorliegenden Imagebroschüre würden aus den Immobilienkäufen des freien Marktes bzw. aus den sogenannten „Bankenauswertungen“ (Zwangsversteigerungen) Renditechancen für die Anleger zum „sagenhaft günstigen Preis“ entstehen. Gewinne würden sich nach der Sichtweise der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) nicht nur aus dem Erwerb notleidender Kredite erwirtschaftet, sondern auch durch die Verwertung und dem Ankauf von Immobilien. Da Finanzinvestoren die Forderungspakete aus den Immobilienauswertungen erwerben würden ließen sich die Gewinne der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) noch steigern.  Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Ankauf von Immobilien immer unter 50 Prozent des eigentlichen Verkehrswertes!

Deshalb würden „lohnenswerte“ Immobilien zu einem sehr günstigen und unter dem üblichen Marktwert von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) erworben. Im Bedarfsfall würden diese Immobilien sogar restauriert oder saniert. Anschließend würden diese gewinnbringend gehalten oder weiterverkauft. Die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) kaufe deshalb notleidende Immobilienportfolios aus Zwangsversteigerungen und Bankenverwertungen auf. Ein wichtiges Kriterium sei bei dem Frankfurter Unternehmen jedoch der Preis der Immobilie, der immer mindestens 50 Prozent unter dem aktuellen Verkehrswert liegen würde. Dadurch entstehe eine Realwertabsicherung, die unabhängig vom Weiterverkauf einen Gegenwert im „Doppelten Sachwert“ darstelle. Dies sei laut der Frankfurter Firma „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) eine „fundierte stille Reserve“.

Was Verbraucherdienst e.V. bei der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) auffiel!

Verbraucherdienst e.V. fragt sich, welche Immobilien von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) angekauft werden. Vermutlich handelt es sich dabei um sogenannte „Schrottimmobilien“, die überteuert in den Wirtschaftskreislauf gelangen sollen. Werden Gewinne aus Zwangsversteigerungen erwirtschaftet stellt sich dann allerdings die Frage, wie Sie diese Praxis als Anleger gut heißen können. Wie können die Vermarkter von „gewinnversprechenden“ Anlagegeschäften diese Geschäftspraxis mit Ihrem Gewissen vereinbaren, wenn vorher Hausbesitzer mit Zwangsversteigerungen ins Unglück gestürzt sind? Außerdem wird nicht offen kommuniziert, wie und in welcher Form die Frankfurter Firma das Geld ihrer Kunden anlegt. Die Finanzkrise des Jahres 2007, die der Ursprung der Weltwirtschaftskrise des Jahres 2009 war, wurde zum Beispiel auch durch undurchsichtige Immobilienfonds mit fragwürdigen Gewinnversprechungen ausgelöst! Verbraucherdienst e.V. stellt sich deshalb außerdem die Frage, welche Wertanlagen die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) überhaupt verkauft. Es ist ebenfalls anzuzweifeln, ob diese überhaupt sicher für den Anleger sind. Was passiert zum Beispiel, wenn das Risiko der angepriesenen Wertanlage zu hoch ist? Wird diese angepriesene Wertanlage durch ein zu hohes Risiko irgendwann wertlos? Kennen Sie die Kommentare von Verbrauchern auf der Webseite diebewertung.de bezüglich den fragwürdigen Geschäftsgebaren der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)? Quelle: https://www.diebewertung.de/2015-01-13/dig-ag-deutsche-immobilien-und-grundbesitz-gesellschaft-ag-geschaeftsbetrieb-eingestellt-195125/comment-page-1

Immobilienvolumen der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ jedes Jahr bis zu 500 Millionen Euro?

Laut den umfangeichen Recherchen des Verbraucherdienst e.V. arbeitet die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ im Einkauf mit Insolvenzverwaltern, Immobiliengutachtern und Sanierungsunternehmen sowie im Verkauf mit autarken Vertriebsunternehmen, Maklernetzwerken und Fondseinkäufern zusammen. Eine hauseigene Vertriebsdienstleistungsgesellschaft betreut europaweit circa 3.000 Geschäftspartner, die sich um die Gewinnung von Anlegern kümmern sollen. Geschäftspartner der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ sollen hauptsächlich externe Maklernetzwerke sowie viele Immobilienfonds sein. Das Immobilienvolumen der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ soll jährlich bis zu 500 Millionen Euro betragen.

Wer sind die Herren Michel Szulc und Lucas Kret?

Geleitet wird die Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG) von den Herren Michel Szulc und Lucas Kret, die dem Verbraucherdienst e.V. schon seit Längerem bekannt sind. Der Verein für Verbraucherschutz aus dem Ruhrgebiet berichtete bereits am 09.10.2012 über „Global Financial Invest AG“ (GFI AG). Bei diesem Unternehmen bleiben nach den neuesten Recherchen des Vereins die monatlichen Zahlungen an die Anleger seit Dezember 2014 aus. Ebenso ist seit mehreren Tagen nur noch ein Anrufbeantworter erreichbar. Viele betroffene Anleger bangen jetzt um ihre Einlagen. Bereits am 15.02.2011 ermittelte die Staatsanwalt Darmstadt wegen eines Betrugsverdachts. Die „Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht“ (BaFin) hatte bereits am 25.11.2013 die Rückabwicklung der unerlaubt betriebenen Bankgeschäfte.

Das verwirrende Firmengeflecht der beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret

Neben der noch bestehenden „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) (HRB 90135) und der fragwürdigen „Global Financial Invest AG (GFI AG)“ (HRB 83265) befindet sich im Westhafen Tower (Westhafenplatz 1) noch eine sogenannte MAINACO GmbH (HRB 83524). Diese wird ebenfalls von den Herren Michel Szulc und Lucas Kret in unmittelbarer Nachbarschaft zum Frankfurter Gutleutviertel vom Westhafen Tower geleitet. Diese drei „Unternehmungen“ der beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret sind noch offiziell im Handelsregister eingetragen.

Kret & Szulc Verwaltungs GmbH ist eine sogenannte „Verwaltungsgesellschaft“ – was hat diese mit der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG)“ zu tun?

In Rödermark, einer kleiner Stadt im Landkreis Offenbach (im Südosten von Frankfurt am Main auf dem 50. Breitengrad gelegen), betreiben die beiden oben genannten Herren eine sogenannte WohnTraumhaus GmbH (HRB 43457) auf der Albert-Einstein-Straße 19 sowie eine Kret & Szulc Verwaltungs GmbH (HRB 43877) auf der Carl-Zeiss-Straße 10/4 (siehe Screenshot der Google+-Seite). Diese „Unternehmung“ ist eine sogenannte „Verwaltungsgesellschaft“, die ebenfalls von den beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret geleitet wird. Nach den umfangreichen Recherchen des Verbraucherdienst e.V. wird jedoch das Profil dieser Firma nicht weiter bearbeitet. Es finden sich somit keine aktuellen Posts auf dieser Google+-Seite!  Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

"Kret & Szulc Verwaltungs GmbH" - Google+-Seite (Stand 06.03.2015)

„PENTAGON INTERNATIONAL Limited Niederlassung Deutschland“ aus Rodgau wurde schon 2013 gelöscht!

Außerdem leitete Herr Lucas Kret in der Kleinstadt Rodgau (südöstlich von Offenbach am Main) eine sogenannte „PENTAGON INTERNATIONAL Limited Niederlassung Deutschland“ (HRB 43446), die sich auf der Benzstraße 14 (siehe Google Maps) befand. Rodgau ist übrigens der Nachbarort von Rödernark. Diese Firma war ein sogenanntes „Vermittlungsbüro von Versicherungen und Bausparverträgen“. Am 04.04.2013 wurde diese Unternehmung offiziell aus dem Handelsregister gelöscht. Quelle: http://peoplecheck.de/handelsregister/HE-43446-326071



Welche Rolle spielt die „Deutsche Beratungsgesellschaft für Immobilien und Vermögensanlagen GmbH & Co KG“ in dem Firmengeflecht der Herren Michel Szulc und Lucas Kret?

Dem Verbraucherdienst e.V. liegen unbestätigte Hinweise vor, dass die Gelder von den Anlegern der „Global Financial Invest AG“ (GFI AG)“ ohne Rechtsgrund auf die „Deutsche Beratungsgesellschaft für Immobilien und Vermögensanlagen GmbH & Co KG“ (Sennefelder Straße 2 in Rogau / siehe XING-Screenshot) übertragen wurden. Welche Rolle die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) dabei spielt konnte Verbraucherdienst e.V. noch nicht genau nachvollziehen. Der Essener Verein recherchierte außerdem, dass die sogenannte „Deutsche Beratungsgesellschaft für Immobilien und Vermögensanlagen GmbH & Co KG“ inzwischen über 700.000 Euro als Verlust für einen nicht gedeckten Fehlbetrag ausweist. Dadurch ist ein dramatischer Gesamtverlust in der Bilanz dieses Unternehmens festzustellen. Verbraucherdienst e.V. stellte fest, dass diese „Unternehmung“ deswegen ein Existenzproblem bekam. Die „Global Financial Invest AG“ (GFI AG)“ droht inzwischen Insolvenz! Müssen die Anleger nun um Ihr sauer verdientes Geld bangen?


„Deutsche Beratungsgesellschaft für Immobilien und Vermögensanlagen GmbH & Co KG“- XING (Stand 06.03.2015)

Staatsanwaltschaft und Polizei durchsuchten bereits im Januar 2015 die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)

Bereits im Januar 2015 wurden mehr als 20 Objekte von der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang der Geschäftsgebaren der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) durchsucht. Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen überprüften inzwischen zahlreiche Wohnungen und Firmenräume in den Städten Rembrücken, Rödermark, Dieburg, Münster, Eppertshausen sowie Frankfurt am Main. Daneben soll das Geschäftsmodell von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) und den beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret als eine Art „Schneeballsystem“ installiert worden sein. Die zahlreichen Anlageopfer dieses „Schneeballsystems“ sollen von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) überredet worden sein Ihre Lebensversicherungen und Bausparverträge aufzulösen. Dieses frei gewordene Geld sollten anschließend die Anleger in die zweifelhaften Immobiliengeschäfte der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) anlegen.  Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Mehr 1.000 geschädigte Anleger durch die „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG)

Inzwischen müssen schon über 1.000 Anleger der beiden Firmen „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) (HRB 90135) sowie der „Global Financial Invest AG (GFI AG)“ (HRB 83265) um Ihr angelegtes Geld bangen! Schreiben von Anlegern an dieses Unternehmen werden nicht mehr beantwortet. Kündigungen von Anlegern werden nicht mehr berücksichtigt. Ebenfalls gibt es keine weiteren Auszahlungen an die Betroffenen. Verbraucherdienst e.V. vermutet, dass ebenfalls die Anleger von der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) um ihr angelegtes Geld bangen müssen. Der Verein für Verbraucherdienst e.V. stellt deshalb auch die Frage, ob das hart verdiente Geld der vielen Anleger auf zwielichtige Konten der beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret verteilt wurde. Dann wäre Ihr mühsam verdientes angelegtes Geld auf jeden Fall verschwunden! Ob es noch weitere „Unternehmungen“ von den beiden Herren Michel Szulc und Lucas Kret gibt bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall bleibt Verbraucherdienst e.V. mit seinen angeschlossenen Vertragsanwälten für Sie auch bei weiteren Unstimmigkeiten bezüglich der Firma „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) am Ball. Sollten wir wichtige Neuigkeiten erfahren werden wir über aktuelle Entwicklungen mit der „Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG“ (DIG AG) berichten.


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Montag, 14. April 2014

IntrO Consulting | risikobehaftete Aktie?

Herr M.B., ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V., hat Finanzprobleme bezüglich seines beworbenen Aktieninvestments von der britischen IntrO Consulting aus London. Die Firma IntrO Consulting (intro-consulting.co.uk) bietet mittels eines sehr gut deutsch sprechenden Telefonverkäufers die Aktie der Firma Gawk Inc. als ein scheinbar sicheres Investment an.

Absolute Objektivität?
Klare Transparenz?
Individuelle Betreuung?
Vermehrung des Vermögens?

Die Investmentfirma aus London wirbt vollmundig auf Ihrer Internetseite: (Zitat) „Die IntrO Consulting mit Sitz in London wurde am 16.06.1999 gegründet und gehört damit zu einer der ältesten unabhängigen Vermögensverwaltungen in London.“ (Zitat Ende). Weiter liest der interessierte Aktienanleger: (Zitat) „Absolute Objektivität, klare Transparenz und die individuelle Betreuung von immer demselben Ansprechpartner sind der Kern unserer Gegenleistung für das übertragene Vertrauen, das Vermögen unserer Mandanten zu vermehren. IntrO Consulting. Ihr Interesse ist unser Interesse.“ (Zitat Ende). Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Kurs der Gawk Inc. aktuell (10.04.2014) bei 0,5380 US-Dollar (-8,03%)

Der aktuelle Aktienkurs von Gawk Inc. (WKN:A1XB99 / ISIN: US3681081069), die von IntrO Consulting London mittels unerlaubter Werbeanrufe beworben wird, liegt heute (10.04.2014) bei 0,5380 US-Dollar (-0,0470 US-Dollar; -8,03%). Das Herrn M.B. angebotene Aktienpaket der Gawk Inc., einer unbekannten Incorporated aus New Orleans (USA) ist ein wertloser Pennystock und keine gewinnbringende Geldanlage für die Zukunft, die sprudelnde Gewinne verspricht. Es anzunehmen, dass der Wert der Aktie der Gawk Inc. noch weiter in die Tiefe fällt und das von Herrn M.B. investierte Geld bei der IntrO Consulting sich sprichwörtlich „in Luft auflöst“.

Risikobehaftete Investition – für Laien unberechenbar

In Deutschland sind im DAX, MDAX, TecDax sowie im SDAX keine Pennystocks, also Aktien mit minimalem Wert so gut wie nicht mehr anzutreffen. 2005 wurde zuletzt ein Pennystock im SDAX gehandelt. Da die US-Aktie der Gawk Inc., die von der IntrO Consulting London angepriesen werden, ein sehr geringes Handelsvolumen und keine durchsichtige Transparenz besitzen, ist die Investition sehr risikobehaftet und für den Laien undurchschaubar.

Telefonverkäufer der IntrO Consulting gab sich als seriöser Börsenbroker aus

Herr M.B. wurde nach eigenen Aussagen von verschiedenen Verkäufern, die für die IntrO Consulting arbeiten würden und sich als „Broker“ bezeichneten, unaufgefordert und ohne vorherige Geschäftsbeziehung über mehrere Wochen hinweg telefonisch kontaktiert. Ziel der unaufgeforderten Telefonate der IntrO Consulting London war ein Abschluss eines Investments mit der Aktie der Gawk Inc., die mit der Versprechung auf satte Gewinne in den nächsten Wochen beworben wurde. Nach Aussagen des Telefonverkäufers hätten  diese angeblich die Telefonnummer des Herrn M.B. von der „Börse“ erhalten um interessierte Anlieger zwei- bis dreimal im Jahr mit wichtigen Aktientipps zu informieren. 

Herr M.B. hat laut Firmenphilosophie der IntrO Consulting London kein Risiko

Die Firmenphilosophie der IntrO Consulting London sei den Aktienanleger zu „begleiten“ und dann, wenn der Aktiengewinn sprudelt, rechtzeitig aus dem Investment der Gawk Inc. auszusteigen. Fünf Prozent von dem erwarteten Aktiengewinn soll dann von Herrn M.B. als Provision an den Broker der  IntrO Consulting aus London überwiesen werden. Der Verkäufer von IntrO Consulting hätte nur dieses Einkommen aus der Vermittlung der Aktien der Gawk Inc., womit er seine seriösen Investments hervorhob. Einige Zeit später sollte nur noch der eingesetzte Gewinn des Aktieninvestments eingesetzt werden. Das von Herrn M.B. selber eingesetzte Kapital würde später komplett wieder herausgezogen um kein Risiko mehr zu haben, so der Broker der IntrO Consulting London.

Gezielte Telefonanrufe alle ein bis zwei Tage

Daraufhin wurde Herr M.B. telefonisch aufgefordert die von der IntrO Consulting angebotenen Aktien zu kaufen und ein Screenshot mit der Abrechung vom Kauf der Gawk-Aktien nach London zu schicken. Um die anfängliche Skepsis bezüglich des von der IntrO Consulting aus London vermittelten Aktieninvestments zu entkräften wurde Herr M.B. alle ein bis zwei Tage gezielt angerufen. Herr M.B. wurde von dem Verkäufer der IntrO Consulting darauf aufmerksam gemacht, dass der Kurs der Aktie der Gawk Inc. wieder gestiegen sei.

Aktienwert binnen weniger Tage und Wochen um circa 90 Prozent eingebrochen

Am Anfang der Geschäftsbeziehung mit Herrn M.B. bezüglich des Investments wurde die Aktie der Gawk Inc. mit einem Kurswert von  circa acht US-Dollar von der IntrO Consulting aus London empfohlen. Binnen weniger Tage bzw. Wochen ist diese jedoch um fast 90 Prozent des Anfangswerts eingebrochen. Als Herr M.B., eine Mail zusandte, lag der aktuelle Kurs bei circa 0,85 US-Dollar. Inzwischen ist der Aktienkurs der Gawk Inc. unter 0,60 US-Dollar. Mit fallender Tendenz tendiert der Wert des Finanzinvestments gegen Null. Die Aktie der Gawk Inc. ist höchstwahrscheinlich bald ohne einen Geldwert, sollte der Kursrückgang sich weiter fortsetzen. Die Vermutung liegt hier Nahe, das hier zumindest erheblicher Einfluss auf den Aktienkurs genommen wurde, ob dieses tatsächlich ein einzelner Investor war oder die IntrO Consulting selber davon profitiert beleibt offen…..Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.


Kursrückgang unvorhersehbar – in zwei Wochen ausgeglichen

Auf Rückfrage vom Herrn M.B. bezüglich des Kurssturzes des Aktieninvestments gaben die Verkäufer von IntrO Consulting London an, dass „angeblich unvorhersehbar“ ein großer Investor ausgestiegen sei. In zwei Wochen, so IntrO Consulting aus London weiter, seien die Verluste wieder ausgeglichen. Der Telefonverkäufer fragte bei Herrn M.B. außerdem noch nach, ob er noch zusätzliches Geld hätte oder andere Aktieninvestments kaufen könne um jetzt günstig nachzukaufen bevor der Kurs wieder stiege. Herr M.B. hat bei der IntrO Consulting keine weiteren Aktienpakete nachgekauft.

Verlust des Herrn M.B. liegt bei über 2.800 Euro

Herr M.B. und seine Eltern, die auch die Aktien der Gawk Inc. als sicheres Finanzinvestment erworben hatten, machten durch die vollmundigen Versprechungen der Telefonverkäufer der IntrO Consulting aus London einen Verlust von über 2.800 Euro. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) konnte auf Anfrage von Herr M.B. leider nicht in Erscheinung treten, da die IntrO Consulting aus Großbritannien der dortigen Finanzaufsicht unterliegt.


Wertlose Aktien werden zu risikobehafteten Spekuationsobjekten

Der BAFin als auch dem Verbraucherdienst e.V. aus Essen (NRW) ist dieses Phänomen von dem Anpreisen von risikobehafteten unbekannten Aktienpakten nicht unbekannt. Ein Telefonverkäufer, hier die IntrO Consulting aus der britischen Haupstadt London , preist mittels seines „Börseninsiderwissens“ eine wertlose Aktie eines völlig unbekannten Unternehmens an und verspricht dabei für den zukünftigen Aktionär sprudelnde Investmentgewinne. Hierbei werden Aktien, die weniger als 10 Cent wert sind, von dem Unternehmen des Telefonverkäufers angekauft. Durch den Telefonverkauf steigt dann das Handelsvolumen der unbekannten und wertlosen Aktie. Dabei ist eine Verdoppelung oder eine Vervielfachung des erzielten Kurswertes an der Tagesordnung. Springen später einzelne Aktionäre von der Aktie ab, fällt daraufhin der Kurs deutlich ab.

Wertpapierbesitz tendiert gegen 0 Euro

Hat der Aktionär, wie Herr M.B., jedoch nicht rechtzeitig die fallenden Aktien verkauft, besitzt man dann gegen 0 Euro tendierende Wertpapiere. Das vorher investierte Geld von Herrn M.B. ist somit verschwunden. Die IntrO Consulting London ist bezüglich des Verlusts des Investments des Herrn M.B. gleichgültig, da es um ein „Gewinnspiel“ handelt, wobei nicht alle große Geldbeträge durch Investments erzielen können. Mitglied sein heißt –  stark zu sein.


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Montag, 10. März 2014

Gold International SE | Goldaktie eine Abofalle?

Goldaktie - Überraschend schellt das Telefon und die Person am anderen Ende hat einen sicheren Kapitalanlage-Tipp mit der Gold Aktie International SE, II SE oder III SE.

Gold International SE  Goldaktie eine Abofalle

Gold International SE - Goldaktie via Cold Call


Der Anruf kommt für den Verbraucher völlig überraschend, denn er hatte vorher keine telefonischen Informationen zur Goldaktie erfragt. Es handelt sich in einem solchen Fall also um einen unerlaubten Werbeanruf, auch bekannt als Cold Call. Der Anrufer nennt dem überraschten Verbraucher vollmundig überzeugende Zahlen und Fakten, verweist auf hohe Renditen ohne / mit geringem Risiko bei einer Investition in die Goldaktie. Abschliessend wird angeboten kostenloses Informationsmaterial zu Goldaktien per Post zu senden.

Annahme des Infomaterials zur Goldaktie mittels Post-Identverfahren eine Abofalle?


Zeitnah bringt der Postbote die wichtig-wertvollen Informationsunterlagen zur Goldaktie. Für die Herausgabe an den empfangenden Verbraucher muss dieser sich via Personalausweis und zwei Unterschriften gemäss dem Post-Identverfahren legitimieren. Kommt der betreffende Verbraucher dem nach, um in den Besitz des Werbematerials zur Gold Aktie zu gelangen, besteht die Möglichkeit ungewollt einen Vertrag einzugehen. Aber ist dies nicht die Vorgehensweise einer Abofalle? Und was ist geschehen? Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.

Post-Indentverfahren mit Gold Aktie - Verbraucher nimmt ungewollt auch Vertragsunterlagen an


Neben dem im Werbeanruf versprochenem Informationsmaterial hat der Verbraucher auch Vertragsunterlagen zur Gold Aktie bestätigt, in Empfang genommen zu haben. Inhaltlich hat er sich bspw. 4.000 Goldaktien im Wert von 10.000 Euro reserviert. Die Laufzeit der Reservierung beträgt drei Jahre bei monatlich zu zahlenden 90,00 Euro Reservierungsprämie. Das ergibt immerhin einen Gesamtbetrag von 12 x 90,00 Euro = 1.080,00 Euro/Jahr x 3 Jahre = 3.240,00 Euro für eine ungewollte Reservierung der Goldaktie.

Eigentlich ging es ja nur um die Zusendung von Informationsmaterial zur Gold Aktie – nicht aber um eine vom Verbraucher gewollte Investition – Also doch eine Abofalle?


Wenn etwas kostenlos angeboten, aber schlussendlich etwas anderes, kostenpflichtig und für den Verbraucher nicht ersichtlich, geliefert wird, muss da nicht von einer klassischen Abofallegesprochen werden?


Update zu Gold International SE vom 07.12.2015:


Achtung! Verbraucherdienst e.V. berichtet:

Derzeit berichten uns Anleger, die sich Goldaktien International reservierten, dass die Gold International SE telefonisch Kontakt aufnimmt. Laut der Berichte wird in den Telefonaten verkündet, dass der Börsengang der Goldaktie International im ersten Quartal 2016 stattfinden soll. Eine schriftliche Bestätigung des tatsächlichen Börsengangs erfolgte nicht. Auch eine aktuelle Bilanz aus 2013/2014 wurde nicht übermittelt.

Außerdem sollen bis zum 31.12.2015 sämtliche offene Reservierungsprämien voll eingezahlt werden. Andernfalls sei eine Zuteilung der Aktie laut des Unternehmens nicht möglich.

Bitte beachten Sie dabei, dass die Reservierungsprämien bisher von Gold International BV mittels Lastschrift eingezogen wurden. Das Gleiche gilt voraussichtlich für die Schlusszahlung. Die BV ist eine Gesellschaft niederländischen Rechts. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Gesellschaft nicht nach Einzahlung aller Schlussreservierungsprämien Insolvenz anmeldet, weil der Börsengang vielleicht doch nicht vollzogen werden konnte.

Der Wert der Goldaktie hat laut Gold International SE aktuell einen Wert von 120,00 EUR, Stand des Kontoauszugs 03.12.2015. Aus diesem Grund stellt sich schon die Frage, wie sich die Kursentwicklung von 2,50 EUR auf 120,00 EUR pro Aktie begründet, wenn dementsprechende Bilanzen nicht vorliegen.

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Donnerstag, 6. Dezember 2012

Apollo Bell meldet Insolvenz an



Der Navi-Hersteller Apollo Bell ging im März 2012 in Insolvenz. Quelle https://www.insolvenz-portal.de/Nachrichten/bundesweit-durchsuchungen-bei-apollo-bell/5823. Die Aktie des britischen Unternehmens, das auch einen Standort in Düsseldorf hat, wurde für sogenanntes Scalping (Kursmanipulation) missbraucht. Siehe Scalping –Abzocke an Verbrauchern durch Kursmanipulation

Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln derzeit wegen des Verdachts der Kursmanipulation, es werden 23 Beschuldigte geführt. Mitglied sein heißt –  stark zu sein. 

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Freitag, 28. September 2012

Aktie NWO Schadensersatzanspruch



M. Barche wurde durch das Landgericht zu Schadensersatzansprüchen gegenüber Mitgliedern des Verbraucherdienst e.V. im Zusammenhang mit dem Vertrieb von NWO Aktien verurteilt. Die Gegenseite legte Berufung gegen das Schadensersatzurteil ein, eine Begründung liegt nach Kenntnisstand des Verbraucherdienst e.V. nicht vor.

Die Mitglieder des Verbraucherdienst e.V. erwarben aufgrund massiver unerlaubter Werbeanrufe Aktien der Northwest Oil & Gas  Inc. zu Kurswerten zwischen 2,05 - 2,46 Euro. Diese Werbeanrufe dienten dazu, gutgläubige Anleger dazu zu verleiten, große Stückzahlen der Aktie NWO (Northwest Oil + Gas) zu erwerben. Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren. 

Es besteht der Verdacht, dass die Nachfrage und somit das Handelsvolumen der Northwest Oil & Gas Aktie (NWO) durch Hintermänner wie Herrn M. B. und anderen selber gefördert worden ist und diese sich dadurch bereichern konnten.

Nach kurzer Zeit fielen die Kurse ins bodenlose.

Hier weiterlesen zum Schadensersatzurteil Aktie Northwest Oil + Gas 


Nachtrag 19.06.2013 Aktie NorthWest Oil & Gas

Northwest Oil & Gas Trading legte Berufung gegen das Urteil des Landgerichts ein.
Das Oberlandesgericht entschied nun auf Schadensersatzpflicht gegen Northwest Oil & Gas (NWO)

Nachtrag 11.11.2013 Aktie NorthWest Oil & Gas
Revision abgelehnt - Oberlandesgericht Düsseldorf bestätigt ebenfalls Pflicht zum Schadensersatz





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Montag, 26. März 2012

TradesDirect bewirbt Petrolog Aktie per Cold Call


Herr B.V. wandte sich an Verbraucherdienst e.V. Er informierte den Verein über einen Cold Call (unerwünschter Werbeanruf), der seiner Ansicht nach einen dubiosen Anlagetipp zum Inhalt hatte. Ebenso verwundert äußerte sich Herr V. darüber, woher die Firma TradesDirect Inc. mit Sitz in 60327 Frankfurt am Main, Messeturm, Friedrich-Ebert- Anlage, seine Kontaktdaten hatte. Herr V. übermittelte Verbraucherdienst e.V. die ihm von TradesDirect zugesandten Unterlagen …

Bei dem seitens TradesDirect Inc. massiv beworbenen Wertpapier handelt es sich um die Petrolog Aktie WKN A1JG5S. Der Handel über Frankfurt Xetra begann erst am 04.10.2011, wobei ein nennenswertes Handelsvolumen zunächst nicht nachvollziehbar ist. Erst seit dem 23.01.2012 wird ein Handelsvolumen von 11.500 Stck. Aktien angezeigt. Parallel zu den unerwünschten Werbeanrufen ist ein täglicher Handel seit dem 23.02.2012 feststellbar. Woran mag das wohl liegen?? 
Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.

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Montag, 5. Dezember 2011

R Minus PLC soll von Gazprom übernommen werden

Die Aktie R Minus PLC (WKN A1H5HB) soll laut Stratega Partner Ltd. zum Ende dieses Jahres (2011) von Gazprom übernommen werden. Mit dieser Information zur Aktie RMinus PLC im Gepäck werden Verbraucher seitens Stratega Partner Ltd. angerufen. Betroffene Konsumenten berichten Verbraucherdienst e.V. von diesbezüglich aggressiven Werbeanrufen.  Weitere Informationen zu Stratega Partner, Gazprom und Aktie R Minus ... 
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Dienstag, 15. November 2011

Stratega Partner Ltd Werbeanrufe fuer Aktie R Minus PLC


Die Aktie R Minus PLC ist erst seit dem 02.02.2011 im Handel der Frankfurter Börse. Mitarbeiter der Stratega Partner Ltd. werben mit hohen Kursgewinnen. Dies obwohl der Geschäftszweck des Unternehmens R Minus PLC unklar ist. Verbraucherdienst e.V. rief Stratega Partner in England direkt an. Auf  die Nachfrage des Vereins beim Verkaufsleiter, warum der Kurs der R Minus PLC  so steigen soll, das man die Aktie mittels Werbeanrufen anbietet, konnte oder wollte Verkaufsleiter Herr W. von Stratega Partner Ltd. wohl keine Antwort geben. Aber auch andere Fragen des Verbraucherdienst e.V. blieben unbeantwortet. Zum Interview 
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R Minus PLC soll von Gazprom übernommen werden

Unerwünschter Werbeanruf für Firmitas Capital Inc.





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Samstag, 22. Oktober 2011

Börsendienste Warnung vor Bulle & Bär


Klare Kaufempfehlungen gibt „Bulle & Bär Research“ von der Bulle & Bär Ltd. aus London ab. Am 14. Juni 2011 etwa verbreitete der Börsendienst über DGAP-News eine Kaufempfehlung für die Aktien von Cariboo Gold Mines Plc.: „Spekulative Anleger sollten Cariboo Gold Mines als aussichtsreiche Goldaktie mit starkem mittel- und langfristigem Wachstums- und Renditepotential mit ins Depot nehmen.“

Das Team von Bulle & Bär Research mit Sitz in London habe langjährige Erfahrung mit Engagements in börsennotierte Small-Caps, heißt es in einer Selbstdarstellung. „Die Analysten und Autoren sind Profis und können das Potential von einem Unternehmen fundiert einschätzen und die Risikofaktoren eruieren.“ Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.


Das klingt stark danach, dass Finanzanalysen erstellt werden. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat nachgefragt, denn wer Wertpapiere analysiert und empfiehlt und nicht unter eine Ausnahmeregelung fällt, muss sich bei ihr registrieren und Pflichten erfüllen. Denn wenn dubiose Tippgeber mit windigen Empfehlungen das Interesse an wenig bekannten Aktien anfachen, werfen Abzocker ihre Bestände auf den Markt und die Kurse stürzen zum Schaden der Anleger ab.

Doch Bulle & Bär hat der BaFin keine Auskunft über die eigene Arbeit gegeben, so dass die BaFin den Dienst zusammen mit der Bulle & Bär Ltd. auf eine Liste der Unternehmen gesetzt hat, die sie nicht erreichen konnte oder von denen sie keine Auskunft erhalten hat. Wer nicht willens oder in der Lage ist, der BaFin Auskunft zu geben, sodass sie überprüfen kann, dass alle Vorschriften eingehalten werden, verdient das Vertrauen der Anleger nicht. Aktientipps solcher Publikationen gehören sofort in virtuelle oder reale Papierkörbe. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.

Vielleicht ist Bulle & Bär aber der erste Börsendienst, den die BaFin wieder von ihrer Liste nimmt. Marc Stone von Bulle & Bär kündigte jedenfalls an, der Dienst sei bereits dabei "die erforderlichen Pflichten zu erfüllen." Die Abklärungen der BaFin "haben uns leider nicht frühzeitig erreicht", erklärte er gegenüber graumarktinfo.de. Quelle Graumarktinfo.de börseOnline

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