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Montag, 16. Januar 2017

Trak Music KG | Rhein Inkasso | RA Oliver Edelmaier

Ein Mitglied von Verbraucherdienst e.V. erhielt eine Zahlungsaufforderung von der Rhein Inkasso und Forderungsmanagement GmbH im Auftrag der Trak Music KG. Diese Forderung bezieht sich auf eine vorgeworfene Urheberrechtsverletzung aus dem Jahr 2010. Nachdem unser Mitglied dagegen schriftlich Widerspruch einlegte, erhielt er eine weitere Forderung von der Kanzlei Oliver Edelmaier.

Beitragsbild: Trak Music KG  Rhein Inkasso  RA Oliver Edelmaier

Rhein Inkasso: Forderung von über 500 EUR


Unser Mitglied Herr R. erhielt eine Zahlungsaufforderung, die er zur Veröffentlichung an uns weiterleitete. Das Inkassobüro Rhein Inkasso und Forderungsmanagement GmbH aus Mannheim fordert eine Summe von insgesamt 572,64 EUR. Diese Forderung beruft sich auf eine Verletzung des Urheberrechts, die 2010 stattgefunden haben soll. Rechteinhaber und Auftraggeber der Rhein Inkasso ist die Trak Music KG aus Seekirchen, Österreich.

Herr R. verfasste einen Widerspruch, den er Rhein Inkasso und Forderungsmanagement GmbH zukommen ließ. Das Mannheimer Inkassounternehmen ließ diesen Widerruf unbeachtet und schickte eine weitere Forderung. Dieses Schreiben, welches ca. drei Wochen später an Herrn R. verschickt wurde, verweist auf „weitere Schritte“ gegen Herrn, sofern nicht innerhalb der Frist gezahlt wird. Rhein Inkasso schreibt außerdem, dass bei einer Nichtzahlung die Möglichkeit gegeben ist, dass „eine Abschlagszahlung von mindestens 80,00 EUR“ geleistet werden kann. Des Weiteren heißt es „Eine evtl. Restforderung werden wir Ihnen zu gegebener Zeit mitteilen“.

Nachfolgende Forderung der Kanzlei Oliver Edelmaier


Es dauerte erneut knapp vier Wochen, bis Herr R. eine erneute Forderung im Briefkasten vorfand. Dieses Mal stammte er jedoch von der Kanzlei Oliver Edelmaier, ebenfalls aus Mannheim. Laut seines Schreibens wurde er nun bevollmächtigt die noch ausstehende Zahlung an die Trak Music KG einzufordern. Es soll die letztmalige Chance sein, ehe ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet wird.

Haben Sie auch eine Forderung von
Rhein Inkasso und Forderungsmanagement GmbH
RA Oliver Edelmaier
erhalten? Nehmen Sie Kontakt für weitere allgemeine Informationen auf.

RA Oliver Edelmaier fordert die Summe von 574,97 EUR und räumt zur Zahlung eine Frist von knapp Wochen ein. RA Edelmaier fügte dem Schreiben eine Aufstellung der Forderungen samt Zinsen und einen Antrag auf einen Ratenzahlungsvergleich bei.

Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie weitere Fragen zu Forderungen von Rhein Inkasso Forderungsmanagement GmbH oder Kanzlei Oliver Edelmaier? Haben Sie auch ähnliche Erfahrungen gemacht? Gerne geben wir Ihnen allgemeine Informationen via E-Mail und Telefon.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Mittwoch, 16. März 2016

Abzocke Routenplaner | Service 24 GmbH | Office 24 GmbH

Es häufen sich die Meldungen von betroffenen Verbrauchern, die über Zahlungsaufforderungen der Service 24 GmbH und der Office 24 GmbH aus Frankfurt erhalten. Es werden um die 500 EUR durch die Nutzung eines Routenplaner-Portals verlangt. Ein Verbraucher leitete uns eine solche Forderung per Mail weiter, damit wir ein Auge darauf werfen konnten.

Abzocke Routenplaner  Service 24 GmbH  Office 24 GmbH

Vorsicht vor Routenplanern mit versteckten Kosten


Eine Abofalle getarnt als Routenplaner ist keine neue Methode, um Verbraucher um ihr Geld zu bringen. Wir berichteten bereits mehrfach über die Gefahren bei der Nutzung eines solchen Routenplaners, der mit versteckten Kosten im Kleingedruckten aufwartet. Auch in diesem Jahr tappen unbedarfte Verbraucher in die Abofalle.

Im Gegensatz zu seriösen Portalen, auf denen häufig kostenfrei und ohne Fallstricke die schnellste Route rausgesucht wird, werden hier horrende Kosten für die Nutzung verlangt. Mit einer einfachen Abfrage, bei der man sich zusätzlich auf dem Portal registrieren muss, willigt man unter Umständen unwissentlich einer 24 monatigen Mitgliedschaft ein. Dieses Abo soll gar im Voraus gezahlt werden – 500 EUR.

Bei Nichtzahlung wird mit Kontopfändung gedroht


Es handelt sich um die Portale maps-24.info und online-routenplaner.info. Auf diesen Seiten ist es möglich, sich nach einer Anmeldung eine Route berechnen zu lassen. Auf dem zweiten Portal wird direkt nach der Betätigung des Buttons „Route berechnen“ auf eine Seite weitergeleitet, auf welcher der Hinweis zu lesen ist: „Die 24 Monate Mitgliedschaft kostet bei Anmeldung € 500,-, Die Abrechnung erfolgt im Voraus.“ - dieser Hinweis fehlt jedoch bei dem anderen Portal.

Im Impressum beider Portale ist eine Adresse in Frankfurt angegeben. Ein gewisser „Dr. Rainer G.“ soll bei beiden Routenplanern der Geschäftsführer sein. Registriert sind die beiden Portale jedoch anonymisiert durch die PROTECTED DOMAIN REG LTD aus London (Name: Meram Kerem), sodass nicht ersichtlich ist, ob die Firmen überhaupt existieren.
Verbraucher, die sich auf dem Routenplaner anmelden erhalten eine Email mit dem Betreff „Offene Forderung“, in der im Fall einer Nichtzahlung sogar mit einer Lohn- und Kontopfändung gedroht wird.

Bloss nicht per Paysafecard zahlen


Verbraucher, welche die besagten Routenplaner nutzten und auch ein Schreiben von der Service 24 GmbH oder der Office 24 GmbH erhielten, sollten den geforderten Betrag von 500 EUR auf keinen Fall via Paysafecard zahlen.
Auch raten wir von der Teilnahme des dort angepriesenen Gewinnspiels ab. Um eine Chance auf die Preise (Navigationsgerät, Reise auf die Malediven) zu erhalten, muss eine Registrierung vorab erfolgen. Bedeutet: man muss erst ein kostenpflichtiges Abo abschließen, um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu dürfen.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


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Freitag, 26. Februar 2016

Warnung vor Gewerbe-Meldung.de | Neues zu Europe REG Services Ltd.


Derzeit finden sich zahlreiche Schreiben der Firma europe reg services aus Leipzig in den Briefkästen der Verbraucher. Diese Briefe unterscheiden sich meist nur durch die Angabe der Stadt und wirken auf dem ersten Blick amtlich. Sollten Sie das Formular ausfüllen und zurückschicken, kommen hohe Kosten auf Sie zu.


Gewerbe-Meldung.de – Nur eine Abofalle?


Ein Brief von der Firma „europe reg services“ mit dem Betreff „Eilige Mitteilung – Zentralisierung gewerblicher Daten“ erreicht derzeit viele Verbraucher und Gewerbetreibende in ganz Deutschland. Die Schreiben unterscheiden sich nur durch die jeweilige Kennzeichnung der Stadt des Empfängers. So würde ein Brief an unseren Verbraucherdienst e.V. übertitelt sein mit: Essen.Gewerbe-Meldung.de.

Wir berichteten bereits zuvor über die Firma Europe Reg Services, doch handelte es sich bisher um anders gestaltete Formulare. Die aktuellen Schreiben wirken amtlich und sind mit einem kleinen Adler, der anscheinend an den Bundesadler erinnern soll, in der linken oberen Ecke versehen. Die Gewerbe-Meldung.de ist weder eine offizielle oder gar behördliche Einrichtung, viel mehr handelt es sich bei diesem Brief um eine Abo-Falle. Es warnen auch diverse Tageszeitungen, wie zum Beispiel die Augsburger Allgemeine, das Oberpfalz Echo und auch die Plattform Netzwelt.de vor Gewerbe-Meldung.de


348 pro Jahr – bei einer Laufzeit von drei Jahren


Wer das Formular unbedacht und unterschrieben an europe reg services zurückschickt, geht einen Vertrag mit dem Unternehmen ein. Das bedeutet, dass insgesamt 1.044,00 EUR fällig werden – für eine Eintragung unter www.IHRWOHNORT.gewerbe-meldung.de. Dies ist eine Offerte, die Gewerbetreibende nicht beantworten müssen. Doch wird durch das offiziell wirkende Schreiben eventuell der Eindruck erweckt, dass dieses Formular amtlich ist und beantwortet werden müsste. In diesem Fall würde die Kostenfalle für Gewerbetreibende zuschnappen. Der großen Haken an der Sache: Gewerbetreibenden steht – im Gegensatz zu Verbrauchern – bei Vertragsabschlüssen kein zweiwöchiges Widerrufsrecht zu. Sollten Sie so ein Schreiben unterzeichnet und zurückgesandt haben, kommt womöglich eine Anfechtung in Frage. Nehmen Sie in so einem Fall mit uns Kontakt auf, damit wir Ihren Fall besprechen können.

Neue Rechnungen durch die AN-Meldung GmbH


13.05.2016 - Aktuell werden Rechnungen von einer Firma namens AN-Meldung GmbH aus Leipzig versandt. Diese wurden laut eigener Aussage mit der Abwicklung von Rechnungen und der Postannahme von der Europe REG Services Ltd. beauftragt und fordern für ein Jahr, (genauer Februar 2016-2017) die Zahlung von 414,12 EUR. Zu der Firma "AN-Meldung GmbH" ist uns leider nur wenig bekannt: Die Firma wurde September 2015 in das Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig eingetragen. Als Unternehmensgegenstand ist „Büroservice und Rechnungsversand für andere Unternehmen“ eingetragen. Gegenwärtig ist die Website der Firma nicht aufrufbar (Stand 13.05.2016)

Rechnung | AN-Meldung GmbH
Rechnung von der AN-Meldung GmbH | 03.05.2016


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unsere Hotline:

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oder per E-Mail:

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Dienstag, 8. September 2015

Abofalle? | ODV Online Content Ltd | routenplaner-24.info

Eigentlich sollte nur die Route zwischen Hamburg und Berlin angezeigt werden. Stattdessen tappten Nutzer der Website „routenplaner-24.info“ in eine Abofalle. Wer das Angebot nutzt, schließt einen zweijährigen Vertrag mit der ODV Online Content Ltd. ab – über 576 EUR.

Abofalle? - ODV Online Content Ltd - routenplaner-24.info


Routenplaner-24.info: Die schnellste Route in die Abofalle


Die Website routenplaner-24.info bietet für registrierte Nutzer eine Routenauskunft, die jedoch mit Vorsicht zu genießen ist. Anstatt schnell und unkompliziert eine Auskunft zu erhalten, muss für eine Abfrage, wie beispielsweise eine Strecke zwischen Hamburg und Berlin, eine gültige E-Mail Adresse hinterlegt werden. Mit der Registrierung nimmt man gleichzeitig an einem „kostenlosen Gewinnspiel“ teil, bei dem unter anderem eine Reise für zwei Personen auf die Malediven gewonnen werden kann. Was sich aber erst aus dem Kleingedruckten erschließt: Mit der Nutzung der Auskunft und der Teilnahme an dem Gewinnspiel wird man zum Abonnenten von routenplaner-24.info und schließt somit einen Vertrag mit einer Dauer von 24 Monaten ab. Mitglied sein heißt – sich nicht alles gefallen zu lassen.
Die Abofalle auf routenplaner-24.info wird erst bei der Begutachtung der Nutzungsbedingungen deutlich. Dort steht geschrieben: „Durch Abschluss der Anmeldung auf dieser Webseite schließt der Kunde einen Vertrag mit dem Betreiber ab“. Des Weiteren wird dort auch der Preis des Abos genannt:
(1) Die Mitgliedschaft endet grundsätzlich nach 24 Monaten und wird nicht automatisch verlängert.
(2) Der Preis für die Nutzung des Mitgliederbereiches beträgt 576,- Euro für 24 Monate, die Abrechnung erfolgt im Voraus.
(3) Bei Zahlungsverzug ist der Unternehmer berechtigt, den Zugang zu sperren.

ODV Online Content Limited aus München mit Abofalle?


Im Impressum auf routenplaner-24.info ist die ODV Online Content Ltd. aus München als Betreiber genannt. Auch wenn dieses Unternehmen bei Nichtzahlung mit diversen einschüchternden E-Mails Druck ausübt, ist deren Forderung fragwürdig. Denn bei Abschluss des Vertrags zwischen ODV Online Content und dem Verbraucher fehlen verpflichtende Hinweise wie ein entsprechend gekennzeichneter Bestellbutton. Dass mit der Eingabe der E-Mail Adresse ein Vertrag zustande kommt, ist durch fehlende Hinweise nicht erkennbar. Sollte somit ein Verbraucher die besagte Route zwischen Hamburg und Berlin auf routenplaner-24.info suchen, müsste ein dementsprechender Hinweis zu lesen sein, dass es sich um ein kostenpflichtiges Abo handelt.
Ein solcher Button könnte die Bezeichnung „Kaufen“ oder „Zahlungspflichtig bestellen“ tragen. In dem Fall eines Routenplaners müsste es durch den Anbieter ODV Online Content demnach ähnlich betitelt werden.

Homepage Screenshot | routenplaner-24.info | 08.09.2015
Homepage Screenshot | routenplaner-24.info | 08.09.2015

Verbraucherdienst e.V. informiert über Abofallen


Haben Sie ein Abonnement mit dem Routenplaner der ODV Online Content Limited aus München abgeschlossen? Wurde Ihnen per E-Mail eine Rechnung über 576 EUR für die Nutzung der Webseite routenplaner-24.info geschickt?
Verbraucherdienst e.V. hat Erfahrungen mit Abofallen und kann betroffene Verbraucher informieren. Gerne über unser Verbrauchertelefon oder per E-Mail. Mitglied sein heißt – Gewinner zu sein.



Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Mittwoch, 2. September 2015

Fortunkonzept | UG | Widerruf via E-Mail nicht möglich

Fortunkonzept UG aus Düsseldorf bietet in Kooperation mit PVZ Stockelsdorf Abonnements für Zeitschriften wie „Bild der Wissenschaft“ an. Sollte ein Abonnent den Vertrag widerrufen wollen, ist dies nur auf dem Postweg möglich, da die Kontaktdaten unvollständig sind. Weder ein Widerruf per E-Mail oder Fax ist gegeben, obwohl die Möglichkeit in dem Schreiben aufgeführt wird. Handelt es sich um eine Abofalle?

Fortunkonzept | UG | Widerruf via E-Mail nicht möglich

Fortunkonzept UG aus Düsseldorf in Kooperation mit PVZ Stockelsdorf


Zeitschriften und Magazine haben es schwer, regelmäßig neue Abonnenten zu finden. Das Internet läuft mit seiner Informationsdichte und Aktualität den Printmedien den Rang ab – und das zum Teil auch noch kostenlos. Darum überrascht es nicht, dass ein Pressevertrieb wie PVZ Pressevertriebszentrale GmbH & Co KG sich alternative Wege einfallen muss, ihre Zeitschriftenabos an den Mann zu bringen.

In Zusammenarbeit mit Fortunkonzept UG aus Düsseldorf bietet die PVZ aus Stockelsdorf ein Abonnement für die Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ an, mit einer Laufzeit von 14 Monaten. Während Fortunkonzept das Schreiben für dieses Abo an eines unserer Mitglieder aufsetzte, kümmert sich die PVZ um die Betreuung des Zeitschriftenabonnements. In diesem Schreiben – der Zeitschriftenbestellung – wird der Abonnent „im Kreis unserer neuen Leser“ begrüßt. Darüber hinaus wurden eine Gutschrift für zwei Ausgaben in Höhe von 16,40 EUR und zwei Reisegutscheine mitgesandt.

Widerruf nur per Post möglich – E-Mail Adresse fehlt


Der Zeitschriftenbestellung ist außerdem eine Widerrufsbelehrung beigelegt, die jedoch Fragen aufwirft. Zwar hat Fortunkonzept UG eine Post-Adresse angegeben (Grafenberger Allee 277, 40237 Düsseldorf), aber verzichtete in der Widerrufsbelehrung auf die Nennung von Faxnummer und E-Mail Adresse – obwohl diese als Möglichkeit genannt werden, den Vertrag zu widerrufen. Somit erscheint die Widerrufsbelehrung fehlerhaft. Was passiert, wenn der Widerruf per Post nicht zugestellt werden kann? Es besteht die Gefahr, dass man in die Abofalle tappt, sofern man sich gegen den Vertrag entscheidet.

Fortunkonzept, Fortunplaza, Fortunpalais und die Medien Total GmbH


Der Geschäftsführer der Fortunkonzept UG Andreas Grünhagen ist außerdem Geschäftsführer der Fortunplaza UG, der Fortunpalais UG und weiteren Unternehmen wie TK Service Plus UG. Diese Unternehmen bieten überwiegend Dienstleistungen im Bereich der Telekommunikation an. Alle sind unter der gleichen Adresse (Grafenberger Allee 277) in Düsseldorf registriert. Auf diversen Seiten im Internet ist zu lesen, dass Verbraucher, die in eine derartige Abofalle geraten sind, zuvor angerufen wurden. In diesem Telefonat wurde jeweils ein Geschenk in Form von Reisegutscheinen – zwei Stück in Höhe von jeweils 398 EUR – dem Verbraucher versprochen. Um diese zu erhalten, müsse jedoch ein Abo abgeschlossen werden. Wurden Sie auch von der Fortunkonzept UG angerufen? Wurden Ihnen auch Reisegutscheine versprochen, sofern Sie ein Abonnement abschließen? Oder konnten Sie gar Ihr Abo nicht widerrufen?

Bestätigung der Fortunkonzept UG aus Düsseldorf | 04.08.2015
Bestätigung der Fortunkonzept UG aus Düsseldorf | 04.08.2015


Die Zeitschriftenbestellung bei der Fortunkonzept aus Düsseldorf wurde laut Anschreiben im Auftrag der Media Total GmbH aus Leipzig versandt. Geschäftsführer der Media Total GmbH ist Bernd Trendelkamp, der bis 2011 bei der Teledirekt AG arbeitete. Auch zu diesem Unternehmen häufen sich negative Stimmen zu dem Unternehmen, welches nicht selten im Zusammenhang mit Abos und der PVZ Stockelsdorf genannt werden. Verbraucherdienst e.V. hat schon mehrfach über die PVZ Pressevertriebszentrale GmbH & Co. KG berichtet.

Verbraucherdienst e.V. informiert bei einer möglichen Abofalle


Es meldeten sich bereits zahlreiche Verbraucher, die unfreiwillig ein Abo für eine Zeitschrift abgeschlossen haben. Unser Verein für Verbraucherschutz informiert Verbraucher, die in mögliche Abofallen getappt sind.
Wurde Ihnen auch durch ein Telefonat ein Abo angeboten? Mussten Sie Ihre Bankdaten angeben und wurde Ihnen bei Abschluss des Abonnements Reisegutscheine versprochen? Haben Sie auch eine Bestellung erhalten, die Sie nicht widerrufen konnten?



Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

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oder per E-Mail:

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Dienstag, 28. Juli 2015

Verlag für die deutsche Wirtschaft AG | Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ (QM)

Eine letzte Mahnung für die Fachzeitschrift „Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ (QM) vom "Verlag für die deutsche Wirtschaft AG" aus Bonn hat Verbraucherdienst e.V. aus Essen im Juli 2015 vorliegen.

„Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ | QM | Letzte Mahnung für Fachzeitschrift

„Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“ wirbt mit einem kostenlosen Test-Paket


Mit dem Motto „Qualität steigern - Kosten senken - QM-Bewusstsein schärfen“ wirbt der Verlag BWRmedia („Verlag für die deutsche Wirtschaft“) aus der Bundesstadt Bonn für diese Fachzeitschrift. Auf der Homepage für die Zeitschrift „Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ (QM) wirbt der „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“ mit einem sogenannten kostenlosen Test-Paket. Wird von dem Interessenten das Internet-Kontaktformular mit den persönlichen Daten von dem Gewerbetreibenden ausgefüllt, kann jedoch schnell ein kostenpflichtiges Abonnement entstehen, sofern dieses Probeabo nicht rechtzeitig gekündigt wird. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.

Abofalle? 19,90 EUR plus 1,93 EUR Versandkosten für eine Ausgabe der Fachzeitschrift


Auf der Webseite für die Fachzeitschrift heißt es: „Wenn ich Ihnen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Ausgabe nichts Gegenteiliges mitteile (Anruf, Fax oder E-Mail genügt), erhalte ich 33-mal pro Jahr die neueste Ausgabe von „Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“, zum günstigen Preis von nur 19,90 € pro Ausgabe zzgl. 1,93 € Versandkosten und MwSt. Der Bezug gilt für ein Jahr, eine Kündigung dieser Vereinbarung ist zum Ende eines Bezugsjahres möglich. Der Gesamtpreis wird nur dann fällig, wenn Sie uns vor Ablauf Ihres Gratis-Tests keine Kündigung per Telefon, Fax oder E-Mail mitteilen“. (Quelle: https://www.bwrmedia.de/produkte/details/qualitaetsmanagement-im-produzierenden-unternehmen-aktuell/)

Letzte Mahnung - Verlag für die Deutsche Wirtschaft - QM - Qualitätsmanagement
Letzte Mahnung | Verlag für die Deutsche Wirtschaft | 22.07.2015

Letzte Mahnung für „Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ (QM)


Da allerdings unser Mitglied nicht rechtzeitig für die kostspielige Fachzeitschrift „Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ (QM) zahlte, verschickte der „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“ aus Bonn dem Gewerbetreibenden eine letzte Mahnung. Der geforderte Zahlbeitrag in der letzten Mahnung beträgt 189,93 EUR. Dieser Geldbetrag sei für den Gewerbetreibenden sofort fällig. Der „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“ droht in der vorliegenden Mahnung dem Selbstständigen mit der Einschaltung eines Inkassounternehmens, sollte auch diese wieder ignoriert werden. Mitglied sein heißt –  stark zu sein.


Ärger mit dem „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“?


Haben Sie Schwierigkeiten mit Ihrem abgeschlossenen Abonnement für die Zeitschrift „Qualitätsmanagement im produzierenden Unternehmen“ (QM)? Den Verbraucherdienst e.V. können Sie wegen einer Mahnung von dem „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“ für diese Fachzeitschrift. am Telefon oder per E-Mail kontaktieren. Apropos – unser Verein berichte bereits im Juni 2015 über Rechnungen und Mahnungen für die Fachzeitschrift „Führung aktuell“ vom „Verlag für die deutsche Wirtschaft AG“ aus der Bundesstadt Bonn.


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Mittwoch, 15. Juli 2015

„Call a Bike“ kündigen | Abofalle?

Wird die Tarif-Umstellung bei dem Radverleih „Call a Bike“, einer Tochter der Deutschen Bahn (DB Rent) jetzt zur Abofalle? Hat die Fahrrad-Ausleihe nun automatisch ein kostenpflichtiges Abonnement zur Folge?

Call a Bike - Kündigung bei Tarifumstellung

Heute wird das Tarifsystem bei „Call a Bike“ zu einem kostenpflichtigen Abo


Am heutigen Mitwoch (15.07.2015) verändert die Deutsche Bahn-Tochter DB Rent („Call a Bike“) ihr Tarifssystem. Benutzer des deutschlandweit bekannten Radverleihs werden sich wundern, wenn die aktuelle Tarifumstellung bei „Call a Bike“ automatisch zu einem kostenpflichtigen Abo wird. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

700.000 „Call a Bike“ - Kunden in ganz Deutschland


Der Fahrradausleiher „Call a Bike“ wird von der Deutschen Bahn-Tochter DB Rent in vielen deutschen Städten betrieben. Allerdings können die Fahrräder nur in Bahnhöfen mit ICE-Anschluss geliehen werden. „Call a Bike“ betreibt circa 8.500 Mieträder. Inzwischen registrierten sich circa 700.000 Kunden bei „Call a Bike“. Allein in München gibt es 70.000 registrierte User.

Das alte Tarifsystem


Benutzer des Fahrradverleihs konnten sich bislang kostenlos bei der Bahn-Tochter DB Rent anmelden. Beim alten Tarif wurde der Gebrauch eines Fahrrads mit acht Cent Nutzungszeit im Grundtarif berechnet. Nur 15 Euro hoch war der Tageshöchstpreis bezüglich der Benutzung eines geliehenen Rades bei „Call a Bike“. Bahncard-Besitzer zahlten früher mit dem alten Tarifsystem maximal nur neun Euro.

Das neue Tarifsystem ab dem 15.07.2015


Mit dem neuem Tarifssystem (ab dem 15.07.2015) der Deutschen Bahn-Tochter DB Rent („Call a Bike“) muss der Fahrradfahrer nun eine Jahresgebühr von drei Euro bezahlen (Basistarif). Die Benutzung eines Rades über einen Zeitraum von 30 Minuten wird jetzt mit einen Euro zusätzlich berechnet. Der Tageshöchstsatz bleibt bei den 15 Euro. Für Bahncard-Besitzer steigt auf 12 Euro.

So sieht der neue „Komfort-Tarif“ bei „Call a Bike“ aus


Der sogenannte alte „Pauschal-Tarif“ heißt ab heute „Komfort-Tarif“. Kunden dieses Tarifes müssen ab heute ohne Bahncard jährlich 49 Euro bezahlen. Konsumenten mit einer Bahncard sowie Studenten zahlen allerdings nur 39 Euro. Bei diesem Tarif erhalten die Verbraucher eine kostenlose 30-minütige Nutzung eines Fahrrads. Bei jeder weiteren Benutzung des Rades über einen weiteren Zeitraum von einer halben Stunde muss der Konsument nun einen Euro dazu bezahlen. Der Tagehöchstpreis kostet dann nur noch 12 Euro (statt den 15 Euro). Studenten und Besitzer einer Bahncard bezahlen dann nur noch 9 Euro.


Sonderkündigungsrecht gibt es bei der Bahn-Tochter DB Rent nicht


Bestandskunden werden von der Bahn-Tochter „Call a Bike“ werden automatisch auf das neue Tarif- und Abosystem umgestellt. Das Abo läuft mindestens 1 Jahr; sollte nicht rechtzeitig gekündigt werden (14 Tage vor Ablauf ), verlängert sich das Abo um ein weiteres Jahr. Bei Neuanmeldung gelten die Tarife ab dem 15 Juli 2015. Die Bestandskunden werden ab dem 01.09.2015 automatisch auf das neue Abo- Modell umgestellt - wenn diese nach dem 01.09.2015 ein "Call a Bike" Fahrrad ausleihen wollen. Ein Sonderkündigungsrecht bei der DB Rent gebe es nicht, da die AGB und die Preisliste (laut der Deutschen Bahn AG) „entkoppelt zu betrachten“ seien. Wer also nicht auf das Abo umgestellt werden will, darf künftig kein Rad mehr ausleihen.

Stellt dieser neue Vertrag von der Bahn-Tochter „Call a Bike“ eine Kosten- bzw. Abofalle dar? Denn (wie bei Tarifumstellungen in Nahverkehrsverbünden üblich) gibt es ein Sonderkündigungsrecht bei Tarifumstellung- sollte der neue Tarif beim Kunden nicht gewünscht sein. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Haben Sie noch Fragen zu „Call a Bike“?


Haben Sie noch weitere Fragen zu der aktuellen Tarifumstellung von "Call a Bike"? Verbraucherdienst e.V. informiert Sie gerne bezüglich der Abofalle des Fahrradverleihers. Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail ist deutschlandweit möglich.


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Montag, 29. Juni 2015

DR Verwaltung AG | USTID-Nr.de | Abzocke mit amtlich wirkenden Registereintrag

Haben Sie die Postwurfsendung mit dem Aufdruck „USTID-Nr.de“ mit einem amtlichen Schreiben einer Bundesbehörde verwechselt? Mit der simplen analogen Geschäftsidee eines per Post geschickten Korrekturfaxes versucht die DR Verwaltung AG oder auch Deutsches Firmenregister zur Erfassung von Gewerbetreibenden aus Bonn mit einem Eintrag in das Online-Portal USTID-Nr.de neue Kunden zu gewinnen.

DR Verwaltung AG | Branchenbuch Eintrag bei USTID-Nr.de | Deutsches Firmenregister zur Erfassung von Gewerbetreibenden

DR Verwaltung AG - Hoffentlich sind Sie nicht in die Abzockfalle getappt!


Die sehr einfachen und analogen Geschäftsmethoden der DR Verwaltung AG mit den Online-Portal USTID-Nr.de (Postwurfsendung) erinnern stark an die der GWE Wirtschaftsinformations GmbH, worüber Verbraucherdienst e.V. schon in der Vergangenheit berichtete. Hoffentlich haben Sie das Schreiben wegen des Eintrags in das Branchenbuch „Deutsches Firmenregister zur Erfassung und Registrierung inkl. Umsatzsteuer-Identifikationsnummern“ aus der früheren Bundeshauptstadt Bonn (Potsdamer Platz 2) nicht ausgefüllt und schon abgeschickt! Denn dann wäre es als Gewerbetreibender oder Unternehmer wegen des Eintrags ziemlich teuer geworden. Eine Kündigung des per Faxgerät abgeschlossenen Vertrags mit der DR Verwaltung AG aus Bonn wäre dann für Sie nicht mehr für Sie möglich. Das gilt auch, wenn der Vertragsabschluss per Faxantwort oder per Bandaufzeichnung am Telefon erfolgt ist. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.

398,88 Euro netto pro Jahr für einen Registereintrag in USTID-Nr.de


Der Gewerbetreibende soll in dem Formular von der DR Verwaltung AG nur seine Firmendaten ergänzen und „durch ankreuzen bestätigen und korrigieren“. Danach soll der Selbstständige das ausgefüllte Schreiben „gebührenfrei per Fax“ an eine angegebene Faxnummer schicken. Bei dieser Dienstleistung von der DR Verwaltung AG (USTID-Nr.de) handelt es sich jedoch um keinen kostenlosen Service einer deutschen Behörde, obwohl das Layout des Schreibens im ersten Moment so aussieht. Denn die Leistungen bezüglich einer „Erfassung gewerblicher Firmendaten inkl. Umsatzsteuer-IdNr.“ betragen für den Gewerbetreibenden stolze 398,88 Euro netto pro Jahr. Mit der Absendung des ausgefüllten Schreibens hätte der Gewerbetreibende einen Vertrag über zwei Jahre mit automatischer Verlängerung abgeschlossen. Widerruf des Vertrags nicht mehr möglich.

Drohung mit möglichen Inkassoschreiben und SCHUFA-Eintrag


Auf der Rückseite des Korrekturfaxes der Postwurfsendung steht kaum leserlich: „Der angebotene Firmeneintrag kostet 33,24 Euro im Monat bzw. 398,88 Euro netto pro Jahr. Der Gesamtpreis für zwei Jahre beträgt 797,76 Euro netto.“ Weiter heißt es dort: „Es handelt sich um einen Vorschuss auf die zu erwartenden Kosten für Werbemarketing, redaktionellen Aufwand, Lizenzgebühren, Programmierung, Erwerb von Hochleistungsservern sowie Miete für Rechenzentren.“ Ebenso können die Daten des Gewerbetreibenden auch an Dritte weitergeleitet werden. So liest der Gewerbetreibender weiter in den abgedruckten AGB: „Er erklärt sich damit einverstanden, dass seine Daten zur Vertragserfüllung auch an Dritte, z.B. Rechtsanwälte, Inkassounternehmen oder die SCHUFA weitergegeben dürfen.“ Damit droht die DR Verwaltung AG aus Bonn mit dem Internet-Portal USTID-Nr.de indirekt schon mit möglichen Inkassoschreiben sowie mit einem üblen SCHUFA-Eintrag.

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) ist immer kostenlos


Übrigens – die Vergabe der sogenannten Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) mit den das Bonner Unternehmen die Gewerbetreibenden anwirbt ist in der Bundesrepublik Deutschland immer kostenlos. Die Vergabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummern erfolgt ausschließlich durch das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) und nicht durch einen dubiosen Drittanbieter. Unternehmen und Gewerbetreibende müssen bei dem zuständigen Finanzamt die Erteilung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummern beantragen. Das Finanzamt leitet anschließend den gestellten Antrag an die Bundesbehörde, die sich ebenfalls in der alten Bundeshauptstadt Bonn befindet. In der offiziellen Stellungsnahme des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) kann der Interessierte diese Informationen nachlesen. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

DR Verwaltung AG | USTID-Nr.de | Eintragsangebot von USTID-Nr.de | Abzocke | Bonn
Eintragsangebot | USTID-Nr.de | 18.02.2015

Abzocke? Schauen Sie sich doch einmal den Firmensitz der USTID-Nr.de über „Google Street View“ an!


Die DR Verwaltung AG hat mit der USt-IdNr., der eindeutigen Kennzeichnung von Unternehmen bezüglich der Umsatzsteuer, nichts am Hut. Bei der Postwurfsendung handelt es sich um eine geschickte Täuschungsaktion an Gewerbetreibenden, Selbstständigen und Unternehmern. Diese sollen den Eindruck erhalten, dass es sich bei dem dubiosen Registereintrag um ein amtliches und seriöses Schreiben von einer Bundesbehörde handelt. Die dubiose Firma hinter dem kostenpflichtigen Registereintrag gibt ihren Firmensitz mit der Postadresse „Potsdamer Platz 2“ an. Schauen Sie sich doch einmal diese Anschrift bei „Google Street View“ an. Sie werden überrascht sein, wo sich diese Firma befindet!


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

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Mittwoch, 10. Juni 2015

WhatsApp-Abofalle | Abzocke mit Spam-Nachrichten von Drittanbietern

Sind Sie schon mit WhatsApp in eine Abofalle getappt? Vorsicht vor Abzocke durch Spam-Nachrichten über Ihr Handy bzw. Smartphone! Verbraucherdienst e.V. aus Nordrhein-Westfalen sowie die Verbraucherzentrale Sachsen warnen vor Abzocke von Drittanbietern über das WhatsApp-Portal.

Abzocke von dubiosen Drittanbietern mit WhatsApp-Abofalle!


Wurden Sie in der „Steinzeit“ der mobilen Kommunikation als Handynutzer mit Spam-SMS überschüttet oder mit Spam-E-Mails in die Verbraucherfalle gelockt? Nun – im Jahr 2015 - erreichen Spam-Nachrichten inzwischen auch den Instant-Messaging-Dienst WhatsApp, der besonders bei jungen Verbrauchern beliebt ist. Versehentlich tappen User in eine teure Abofalle. Aus dieser Abofalle wieder herauszukommen ist für den Abgezockten anschließend weitaus komplizierter!

Dubiose Drittanbieter verschicken Spam-Nachrichten über WhatsApp


Da es mittlerweile für dubiose Drittanbieter recht einfach ist, an WhatsApp-Nutzerdaten zu gelangen, versuchen diese inzwischen Smartphone-User in die teure Abofalle zu locken. Denn mittels unerlaubt zugeschicktem Spam-Nachrichten, der neue Funktionen für den WhatsApp-User verspricht, kann dieser im nächsten Monat leicht eine erhöhte Telefonrechnung erhalten. Wenn der Smartphone-User – auch ungewollt - einen kostenpflichtigen Link eines Drittanbieters ohne vorherige Prüfung anklickt, zahlt leider anschließend die anfallenden Abokosten an einen dubiosen Drittanbieter. Der angeklickte Spam-Link soll der WhatsApp-Benutzer anschließend sogar an seine Freunde verschicken und diese in die Abofalle des Drittanbieters einladen. Die eingeladenen Freunde sollen ebenfalls in die WhatsApp-Abofalle gelockt werden. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.

Abofalle des Drittanbieters wird über die Telefonrechnung abgebucht


Auch wenn es sich bei den abgeschlossenen Verträgen der Drittanbieter bei WhatsApp nur um kleinere Geldbeiträge (zum Beispiel 4,99 Euro pro Monat) handelt, die Drittanbieter gelangen durch das sogenannte WAP-Billing (dem Bezahlsystem für mobile Endgeräte) sehr leicht an die Telefonnummer des Handynutzers. Bei Handys oder Smartphones ist es durchaus üblich, dass durch das Anklicken bezüglich eines abgeschlossenen Abovertrags die anschließende Geldforderung später über die Telefonrechnung beglichen werden soll. Eine TAN- oder PIN-Nummer ist für einen automatisierten Geldeinzug nicht notwendig. Somit bemerkt der WhatsApp-User erst bei der turnusgemäßen Abbuchung der nächsten Telefonrechnung, dass unfreiwillig ein höherer Geldbetrag abgezogen wurde.


Verbraucherdienst e.V. informiert über die Abofalle bei WhatsApp

Verbraucherdienst e.V. aus Essen informiert Sie über die Abofalle bei WhatsApp. In einem unverbindlichen Gespräch mit uns erhalten Sie wertvolle Informationen zu den Abofallen bei WhatsApp. Sollten Sie jedoch schon eine Mahnung erhalten haben sollte schnell gehandelt werden, sodass Ihr unfreiwilliges WhatsApp-Abo nicht zu Ihrem Albtraum wird. Mitglied sein heißt –  stark zu sein.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Dienstag, 9. Juni 2015

Facebook - Abofalle | Fortunfive UG | Mahnung wegen Abofalle von Restposten-Portal

Verbraucherdienst e.V. warnt vor der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus dem rheinischen Düsseldorf (Münsterstraße 330), die Facebook-User mit Gutscheinen und teuren Elektronik-Artikeln in die Abofalle gelockt haben sollen. Inzwischen sollen im Auftrag dieses Unternehmens Mahnungen mit gelben Briefumschlägen und dem Aufdruck „Gerichtlicher Mahnbescheid“ an die ahnungslosen Verbraucher geschickt worden sein. Dabei handelt es sich anscheinend um eine geschickte Verbrauchertäuschung. Denn diese Briefe sind möglicherweise keine Mahnbescheide, sondern sind nur Mahnungen oder Zahlungsaufforderungen, die im Auftrag der Fortunfive UG versandt werden.


Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus Düsseldorf soll Facebook-User abgezockt haben


Die abgezockten Facebook-User sollen mit einem Gutschein, mit einem iPhone oder mit einer PS4 in die Kostenfalle gelockt worden sein, indem diese auf einen Werbebanner bei Facebook geklickt haben. Der von dem Facebook-User angeklickte Banner soll anschließend auf die kostenpflichtige Abofalle der Firma Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. geführt haben, die die Business-to-Business-Portale Lieferantenguru.de, Lieferanten-guru.de, Grosshandel-b2b.biz oder Vermittlungs.guru betreibt. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.


 „Computer Bild“ berichtete bereits über die Abzocke via Facebook


Die bekannte PC- Zeitschrift „Computer Bild“ berichtete bereits am 21.03.2015 auf ihrer Online-Plattform über die oben erwähnten dubiosen Geschäftsgebaren des Düsseldorfer Unternehmens. Laut des Artikels der „Computer Bild“ sollen schon mehrere Tausende Facebook-User in die kostenpflichtige Abofalle gelockt worden sein. Dabei wird die im Netz übliche Schnäppchenmentalität mancher Facebook- bzw. Internet-User von der Düsseldorfer Firma gnadenlos ausgenutzt. Anstatt eines Schnäppchens von wenigen Euros muss der geworbene Facebook-User anschließend einen teuren Abovertrag bezahlen, deren Zielgruppe eigentlich Gewebetreibende, Händler oder Unternehmer sind, die Waren an Endverbraucher verkaufen. Bei einer Nichtzahlung des hohen Abobetrags soll die Düsseldorfer Firma sogar eine Mahnungen in einem gelben Briefumschlag verschicken, die Mahnbescheiden zum Täuschen ähnlich sehen.


Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. soll bereits Ende Januar 2015 Insolvenz angemeldet haben


Die Düsseldorfer Firma Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L.,  die die Verbraucher in die Abofalle gelockt haben soll, soll sich jedoch seit Ende Januar 2015 angeblich in Auflösung befinden, wie die Zeitschrift „Computer Bild“ in dem oben genannten Artikel erwähnte. Allerdings lassen sich die Online-Plattformen auch heute (08.06.2015) im Internet über die bekannte Google-Suche aufrufen. Der Betreiber dieser Webseiten, die Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus der Landeshauptstadt Düsseldorf, wird ebenfalls noch im Impressum angezeigt. Das Kontaktformular zur kostenpflichtigen Anmeldung auf diesen B-to-B-Portalen existiert außerdem noch. Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten meldete sich selbstverständlich nicht an. Deshalb konnten wir die Interaktivität auf dem Kontaktformular nicht testen.


Wie funktioniert die Abzocke an ahnungslosen Verbrauchern?


Die abgezockten Facebook-Benutzer sollen mit einem sogenannten Gewinnspielversprechen mittels eines Werbebanners in die Kostenfalle gelockt worden sein. Der ahnungslose Verbraucher sollte anschließend auf ein Kontaktformular in die Verbraucherfalle gelockt werden. Danach sollte der Verbraucher seine Kontaktdaten in diesem Formular eintragen.


289,98 Euro mit einem Klick auf Lieferanten-guru.de!


Werden die persönlichen Daten gutgläubig von dem Verbraucher (dem Facebook-User) anschließend eingegeben und das Kleingedruckte überlesen, ist anschließend ein gewerblicher Vertrag mit einem kostenpflichtigen Abo abgeschlossen worden. Neben dem Kontaktformular, dass der ahnungslose Verbraucher ausfüllen soll, steht zu den anfallenden Kosten in fast unleserlicher Schrift zu lesen: „Für die Nutzung unserer Plattform fallen kosten in Höhe von 240€ pro Jahr bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten an. Zuzüglich eine Einrichtungsgebühr von 49,98€“ Der Hinweis, dass das Angebot von der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. nur auf Gewerbetreibende, Unternehmer oder auf Händler abzielt, findet sich ebenfalls im unleserlichen Bereich: „Die Nutzung unserer Plattform ist ausschließlich für Firmen, Gewerbetreibende, Vereine, Handwerksbetriebe, Behörden oder selbständige Freiberufler im Sinne §14 BGB zulässig.“ Weiter heißt es in kaum leserlicher Schrift: „Ich akzeptiere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und bestätige ausdrücklich meinen gewerblichen Nutzungsstatus. Durch Betätigen des Buttons "kostenpflichtig ANMELDEN" entstehen Ihnen Kosten von 240€/Jahr, bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren und einer Einrichtungsgebühr von 49,98€.“  Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

Lieferanten-guru - Homepage- Anmeldung - verpixelt (Stand 08.06.2015)


Business-Portal für Händler mit Restposten bzw. Waren aus Insolvenzen und Restbeständen


Auch über die angeblichen Leistungen des Online-Portals erfährt der ahnungslose Endverbraucher nur in fast unleserlichen Lettern: „Unsere Leistungen - vollen Zugriff auf Lieferanten, Hersteller und Großhändler - direkt auf die Top-Konditionen der Lieferanten zugreifen und so bis zu 90% im Einkauf sparen - intelligente Suche nutzen, um Artikel schneller zu finden“ Denn das Düsseldorfer Unternehmen soll mit diesen Online-Portalen einen sogenannten Business-to-Business-Handel betreiben, der Restposten und Waren aus Insolvenzen oder nicht verkauften Restbeständen als Zwischenhändler an gewerbliche Händler, Gewerbetreibende oder Unternehmen verkauft.


Verbraucher werden wie Gewerbetreibende, Händler oder Unternehmer behandelt


Sollten Sie sich jedoch als Endkunde– und nicht als Gewerbetreibender bzw. Händler – angemeldet haben, gilt für Sie nicht mehr die übliche Verbrauchergesetzgebung. So ist es zum Beispiel nicht mehr möglich, den abgeschlossenen Vertrag mit der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. wieder zu kündigen. Bei einer Nichtzahlung der Rechnung erfolgt später eine Mahnung, denn das Online-Portal ist für gewöhnliche Verbraucher, die nicht mit Restposten oder Insolvenzware handeln, in der Regel nicht zu gebrauchen.


Verbraucherdienst e.V. informiert unverbindlich

Verbraucherdienst e.V. informiert Verbraucher unverbindlich bezüglich Rechnungen und Mahnungen von der Fortunfive AG (haftungsbeschränkt) i.L. Laut den Informationen des Online-Portals der Zeitschrift „Computer Bild“ sollen bereits mehr als 10.000 Facebook-User Mahnungen bzw. Zahlungsaufforderungen erhalten halten. Sie können den eingetragenen Verein aus Essen per E-Mail oder per Telefon erreichen. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.


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Mittwoch, 10. September 2014

DBV Internet | Branchenbuch aus Las Palmas



Aus Las Palmas kommt das Online-Branchenbuch DBV Internet, dass deutschen Gewerbetreibenden eine fragwürdige Dienstleistung anbietet. Per Cold Call, also durch einen Spam-Anruf mit anschließender Bandaufzeichnung, werden Verträge mit der Firma, deren Firmensitz sich im spanischen Bartolome de Tirajana (Kanarische Sonderwirtschaftszone) befindet, an ahnungslose Gewerbetreibende vertrieben. Verbraucherdienst e.V. informiert deshalb den Gewerbetreibenden über die abgeschlossenen Verträge bezüglich DBV Internet. Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein. 

Warum heißt das Branchenbuch DBV Internet?


Metatag- und Webpage-Analyse (11.09.2014)



Dazu wird noch eine kostspielige Dienstleistung angeboten, die ohne eine adäquate Gegenleistung daherkommt (siehe Screenshot der Metatag- und Webpage-Analyse vom 11.09.2011).

 Die Webseite des Branchenbuchs DBV Internet kann deshalb nicht gefunden werden, weil kein Description-, Keywords-, Robots- sowie Author-Metatag existiert. Der Description- und der Keywords-Metatag ist bezüglich der Auffindbarkeit des Branchenbuchs von fundamentaler Bedeutung!

Der Betreiber des Branchenbuchs, die DBV Online S.C.P., wählte bewusst diesen Firmennamen, den DBV ohne die Zusatzbezeichnung Internet steht für viele andere Unternehmen, Vereine und Dienstleistungen. Kennen Sie die Vereine Deutscher Bauernverband, Deutscher Baseball und Softball Verband, Deutscher Bibliotheksverband, Deutscher Badminton Verband, Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein oder den Deutschen Bankangestellten Verband?  Ebenfalls ist die Versicherung DBV mit ihrer Webseite im Netz vertreten. Unzählige weitere Firmen und Vereine benutzen außerdem diese Bezeichnung und sind mittels Google-Suchfunktion im Internet schnell zu finden. Allerdings lässt das Branchenbuch gleichen Namens in Internet nicht sofort finden. Verbraucherdienst e.V. vermutet, dass das Branchenbuch DBV Internet mit der Webseite dbvinternet.eu gar nicht im Netz gefunden werden soll!



Kommt überhaut ein Vertrag mit dem Betreiber DBV Online S.C.P. zustande?


Laut §1 AGB kann der Gewerbetreibende Folgendes auf der Webseite des Branchenbuchs nachlesen: (Zitat) „Das erste Telefonat mit unserem Verkäufer dient dazu, die vertragsrelevanten Daten zu klären und auszuarbeiten“ (Zitat Ende). Deshalb ist es fraglich, ob überhaupt ein Vertragsabschluss bezüglich eines Eintrags in das Branchenbuch DBV Internet mit dem Gewerbetreibenden zustande kam. Denn der erste Anruf bezüglich des Vertragsabschlusses dient laut den AGB des Unternehmens nur einem Datenabgleich mit dem Gewerbetreibenden. Dabei werden keine wesentlichen Vertragsinhalte mit dem Betreiber des Branchenbuchs vereinbart. Aus diesem Grund  ist der angeblich zustande gekommene Dienstleistungsvertrag mit dem Gewerbetreibenden fraglich, ob dieser dann zustande gekommen ist.
Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein. 

Wieviel kostet ein Eintrag in DBV Internet?


297 Euro soll für ein Branchen Neueintrag (Laufzeit 12 Monate) auf der oben erwähnten Homepage von dem Gewerbetreibenden gezahlt werden. Der Geldbetrag für das Branchenbuch soll außerdem innerhalb von 14 Tagen an die spanische Bank Santander gezahlt werden. Wenn der Gewerbetreibende den Eintrag in DBV Internet innerhalb von sieben Tagen bezahlt, sollen ihm außerdem 3 Prozent Skonto gewährt werden.

Was passiert bei einer Nichtzahlung bezüglich DBV Internet?

Bezahlt der Gewerbetreibende jedoch nicht rechtzeitig den geforderten Geldbetrag bezüglich des Branchenbuchs, kommt anschließend ein Schreiben von der EuroTreuhand Inkasso GmbH aus Köln per Post. In der Zahlungsaufforderung der Kölner Inkassofirma wird der stolze Betrag über 404,42 Euro innerhalb einer kurzen Fristsetzung von dem Gewerbetreibenden gefordert. Bezüglich DBV Internet würden außerdem die Daten des angeschriebenen Gewerbetreibenden bei Nichtzahlung bzw. Nichtbeachtung an die Schufa Holding AG übermittelt (§ 28a BDSG (Datenübermittlung an Auskunfteien)).


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Freitag, 29. August 2014

Holger Bertram | Google-Suche | Branchenbuch |



Holger Bertram aus Köthen ist wieder mit Branchenbucheinträgen aktiv! Nun für das Branchenbuch Google-Suche, dass nichts mit der bekannten Google-Suchfunktion zu tun hat! Obwohl Holger Bertram zurzeit Mahnbescheide für die abgeschalteten Branchenbücher Branchenscout24 und Branchensuche abisz ziehen lässt, veranlassen die Mitarbeiter von Holger Bertram per Cold Call Datenabgleiche mit Gewerbetreibenden. Durch diese Datenabgleiche durch Holger Bertrams Mitarbeiter soll ein Vertragsabschluss zustande gekommen sein. Verbraucherdienst e.V. warnt deshalb wieder einmal vor Holger Bertram und seinen fragwürdigen Geschäftsgebaren.

Dabei versucht Holger Bertram die Gewerbetreibenden in die Irre zu führen. Der Begriff Google-Suche bezeichnet in der Regel die Suche bei Google im Internet und keinen Branchenbucheintrag mit fragwürdigen Nutzen! Durch diese Namensnennung soll allerdings dem Gewerbetreibenden Seriosität und Kompetenz im Namen von Google vorgetäuscht werden! Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.


Frau A.L. aus H. bekam auch eine Rechnung vom 26.08.2014 von dem Betreiber Holger Bertram aus Köthen. Durch die kompetente Beratung durch den Verbraucherdienst e.V. wurde die Gewerbetreibende mittlerweile ein Mitglied des engagierten Vereins aus Essen. Inzwischen rufen weitere betroffene Gewerbetreibende beim Verbraucherdienst e.V. an.

712,81 Euro brutto für einen Branchenbucheintrag in Google-Suche!


Bezüglich des abgeschlossenen Vertrags soll Frau A.L. den Geldbetrag über 712,81 brutto (Laufzeit 12 Monate) zahlen. Die Rechnung von Holger Bertram aus Köthen soll innerhalb von 14 Tagen von der Gewerbetreibenden beglichen werden. Wird schneller überwiesen (innerhalb von 7 Tagen) würde Holger Betram 3 % Skonto gewähren.
 

Keine wesentlichen Vertragsinhalte wurden nach Aussagen des Mitglieds des Branchenbucheintrags in Google-Suche dargelegt! Es fand lediglich nur ein Datenabgleich statt!

Dabei ist es  fraglich, ob überhaupt ein rechtskräftiger Vertragsabschluss bezüglich des Branchenbucheintrags in "google-suche.com" zustande gekommen ist. In den AGB der Firma von Holger Bertram aus Köthen ist in § 1 zu lesen: (Zitat) „ Das erste Telefonat mit unserem Verkäufer dient dazu, die vertragsrelevanten Daten zu klären und aufzunehmen“ (Zitat Ende).

Es werden dabei lediglich die Daten des Gewerbetreibenden mit der Köthener Firma von Holger Bertram abgeglichen. Es ist daher fraglich ob mit den Gewerbetreibenden ein Auftrag für einen kostenpflichtigen Eintrag zustande kam. Hat der Gewerbetreibende  mit Holger Bertram keinen kostenpflichtigen Dienstleistungsvertrag für das Branchenbuch Google-Suche  in Auftrag gegeben? Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.



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Dienstag, 19. August 2014

Spezial Detektei Faust | EBVZ | Branchenbuch



Spezial Detektei Faust arbeitet zurzeit (Stand August 2014) für die EBVZ und schüchtert gezielt Gewerbetreibende ein um Geldforderungen ihrer Schuldner beizutreiben. Ein Schreiben vom 12.08.2014 mit einem Ermittlungsauftrag bekam Firma H. G. aus B. von der Spezial Detektei Faust aus Köln zugeschickt. Firma H.G. wandte sich hilfesuchend an den Verbraucherdienst e.V. und ist nun ein Mitglied geworden.

922,03 Euro werden gefordert

Der Verlag für elektronische Medien Melle (EBVZ) beauftragte durch Kanzlei Dr. Harald Schneider die Spezial Detektei Faust zur Observation von Schuldnern, wie das neue Mitglied des Verbraucherdienst e.V.  Adressaten der Drohbriefe von der Spezial Detektei Faust sind Gewerbetreibende, die einen kostenpflichtigen Branchenbucheintrag für die EBVZ nicht bezahlt hatten. Früher trieb die Euro Treuhand Inkasso GmbH Zahlungsaufforderungen für die EBVZ bei. Mit der Einschaltung der Detektei hat die Beitreibung der Geldforderungen eine neue Stufe erreicht, Denn die Detektei tritt nicht nur als Ermittler in Erscheinung, sondern arbeitet gleichzeitig als eine Inkassofirma, wie man auf der Webseite der Spezial Detektei Faust sehen kann. Hier stellt sich dazu noch die Frage, ob diese Detektei überhaupt berechtigt ist die Forderungen für die EBVZ beizutreiben. Insbesondere weil noch nicht einmal ein Gerichtstitel in der Angelegenheit ergangen ist. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein. 

Aufwendige Ermittlungsmaßnahmen

Laut des Schreibens sei die Spezial Detektei Faust befugt aufwendige Ermittlungsmaßnahmen gegenüber dem Gläubiger, der Firma H.G. aus B., durchzuführen. In dem Schreiben droht außerdem die Detektei, dass diese längerfristig und intensiv die wirtschaftlichen Verhältnisse recherchiere, wenn nicht binnen einer Woche nach Zustellung geantwortet würde. Die Spezial Detektei Faust müsse dann anschließend die Gründe bezüglich der Nichtzahlung des Schuldners überprüfen. Auch die Zweckmäßigkeit einer Forderungstitulierung müsse durch die Detektei geprüft werden.

Aufdeckung der Vermögensverhältnisse

Die Spezial Detektei Faust sei beauftragt, die Analyse der vorhandenen Vermögenswerte, die Aufdeckung eidesstattlicher Offenbarungserklärungen, die Ermittlung von Schein-Arbeitsverhältnissen sowie Strohmann-Verhältnissen des Schuldners für die EBVZ zu recherchieren. Diese Recherchen für die EBVZ seien allerdings mit weiteren Kosten verbunden. Deshalb fordere die Spezial Detektei Faust den Schuldner, die Firma H.G., auf die Geldforderung für die EBVZ ohne weitere Recherchen zu erreichen. Deshalb sei ein Außendienstmitarbeiter telefonisch zu erreichen um eine schnelle Einigung gegenüber der EBVZ zu erreichen. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.


Statt eines Telefonats mit einem Außendienstmitarbeiter der Spezial Detektei Faust!


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Dienstag, 22. Juli 2014

B2B Technologies Chemnitz GmbH

Die B2B Technologies Chemnitz GmbH aus Chemnitz, die frühere gerichtsbekannte JW Handelssysteme, ist auch im Sommer 2014 mit Scheinangeboten aktiv. Endverbraucher (keine Gewerbetreibende) sollen unter anderen mittels Google- oder Facebook-Werbung mit preiswerten iPhones oder anderen Produkten auf die Portale der B2B Technologies gelockt worden sein (siehe Artikel der Freien Presse). Die Chemnitzer Firma betreibt mehrere Internet-Portale, die speziell auf dem Bereich Business-to-Business (B2B) ausgelegt sind. Es wird vermutet, das die B2B Technologies Chemnitz GmbH sich zum Ziel gesetzt hat, Abofallen an Gewerbetreibende zu verkaufen, denn bei einer Registrierung fallen Kosten über 480 Euro an. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.



B2B Technologies Chemnitz: Der Zugang zu Portalen wie discount-restposten.de ist nicht kostenlos!


B2B Technologies Chemnitz GmbH bietet ihre Dienstleistung nicht für private Konsumenten an. vGewerbetreibende sollen mit den Portalen discount-restposten.de, lagerverkauf-shopping.de oder B2B-lagerware.de eine einfache Verknüpfung mit anderen Geschäftspartnern sowie einen interaktiven Zugang zu attraktiven Kaufangeboten im Internet bekommen. Jedoch ist die angebotene Dienstleistung nicht umsonst. Wenn sich der Gewerbetreibende auf einem Portal kostenlos registriert hat, kommt eine Rechnung. Die angebotene Dienstleistung der B2B Technologies Chemnitz GmbH (Zitat) „ist ausschließlich für Firmen, Gewerbetreibende, Vereine, Handwerksbetriebe, Behörden oder selbständige Freiberufler im Sinne §14 BGB zulässig.“(Zitat Ende).


B2B Technologies Chemnitz GmbH | discount-restposten.de | b2b-lagerware.de
Anmeldung beim B2B Handelsportal | 22.07.2014



Abofalle? 480 Euro für einen Zweijahresvertrag auf dem B2B Handelsportal


Bei einer Registrierung auf einem B2B-Portal muss der Gewerbetreibende mindestens 480 Euro für einen Zweijahresvertrag mit der Chemnitzer Firma bezahlen. Dabei handelt es sich um eine Abofalle, denn Gewerbetreibende können den abgeschlossenen Vertrag mit der B2B Technologies Chemnitz GmbH nicht mehr widerrufen.

Verbraucherdienst e.V. informiert Sie über die B2B Technologies Chemnitz GmbH


Für Restpostenhändler, die im großen Stil Waren ankaufen oder verkaufen ist die angebotene Dienstleistung der Chemnitzer Firma vielleicht noch interessant. Für Gewerbetreibende oder gar Verbraucher, die nur durch Zufall mittels eines Werbebanners auf eine Webseite der B2B Technologies Chemnitz GmbH zur Registrierung gelangt sind, ist das Angebot eine kostenintensive Angelegenheit. Haben Sie auch einen Vertrag mit der B2B Technologies Chemnitz GmbH ungewollt abgeschlossen? Mitglied sein heißt –  stark zu sein.



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Dienstag, 15. Juli 2014

Pable Domainverwaltung | Inkassofirma aus Wien



249 Euro sollen Verbraucher für eine zwölfmonatige Mitgliedschaft bezüglich eines kostenpflichtigen Abos bei Registrierung auf der Webseite rezepte-portal-24.net, horoskop-portal-24.net, tattoo-vorlagen.24.net oder routenplaner-24.net bezahlen. Nur im Kleingedruckten und versteckt auf der Startseite kann der Verbraucher erfahren, dass es sich um ein kostenpflichtiges Abo handelt. Bei einer kostenpflichtigen Anmeldung auf Verbraucherportalen muss mit einem Button hingewiesen werden, dass mit dem nächsten Klick ein Abo abegeschlossen wird (siehe Screenshot) Da dieser Hinweis auf den oben genannten Webseiten fehlt, warnt Verbraucherdienst e.V. vor der Abofalle im Internet. Registrierte Verbraucher können außerdem ein Apple iPad Air mit 128 GB gewinnen.Ist der Gewinn nur ein Köder um die Besucher der Webseiten in die Abofalle zu locken? Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken. 

Warnung vor der Pable Domainverwaltung aus Wien

Die oben genannten kostenpflichtigen Webseiten werden von einer Premuim Service Ltd. aus Belize betrieben, deren Europa-Filiale die Pable Domainverwaltung in Wien ist. Dazu versendet die Pable Domainverwaltung aus Wien aktuell Rechnungen und Zahlungsaufforderungen an Verbraucher, die zum Beispiel nach Rezepten, Horoskopen  bzw. Tattoovorlagen im Internet suchten oder sich über eine Fahrstrecke informierten wollten. Somit ist die Pable Domainverwaltung aus Wien nicht nur der Betreiber der oben genannten Abofallen, sondern ist zugleich als Inkassofirma tätig, die das Geld der Mitglieder bei Nichtzahlung beitreiben soll.

Portale der Pable Domainverwaltung ohne gesetzliche Kennzeichnung


Dabei wird meist von Verbrauchern im Internet übersehen, dass ein kostenpflichtiger Vertrag abgeschlossen wurde, wenn sich der Suchende mit seiner Email-Adresse angemeldet hatte um später die gewünschten Zugangsdaten für die Internet-Portale zu erhalten. Bei den genannten Verbraucherportalen wurde sogar auf die gesetzliche Kennzeichnungspflicht verzichtet, wobei mit einem großen Button auf ein kostenpflichtiges Abo hingewiesen werden sollte. Ein Hinweis, dass die Mitgliedschaft Geld kostet findet sich nur im Kleingedruckten in den Nutzungsbedingungen und auf derStartseite des kostenpflichtigen Portals.

Kosten für eine Anmeldung bei der Pable Domainverwaltung in weißer Schriftfarbe!

Der Verbraucher kann ebenfalls die Kosten über 249 Euro auf der Startseite der Pable Domainverwaltung erfahren (siehe Screenshot), allerdings in weißer Schriftfarbe! Durch die weiße Schriftfarbe kann man diesen Text nur schwer erkennen: (Zitat) Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit unserem Service. Mitgliedschaften sind nicht übertragbar und gelten nur für eine Person. Die 12 Monate Mitgliedschaft kostet bei Anmeldung 249,- Euro und endet danach automatisch." (Zitat Ende). 

Pable Domainverwaltung aus Wien operiert von Österreich aus!

Die Pable Domainverwaltung aus Wien arbeitet von Österreich aus. Um in Deutschland Geldforderungen beitreiben zu können, müsste die Pable Domainverwaltung in Deutschland registriert sein. Somit ist es fraglich, ob die Pable Domainverwaltung als Inkassofirma überhaupt in Deutschland auftreten darf. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.


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Donnerstag, 10. Juli 2014

Kochrezepte-Sammlung | Webtains GmbH



Verbraucherdienst e.V. informiert über den kostenpflichtigen Eintrag in das Rezepte-Portal kochrezepte-sammlung.de. der Firma Webtains GmbH aus Rodgau.

25.000 leckere Kochrezepte und Backrezepte bietet die Kochrezepte-Sammlung

Für die Benutzung der Rezeptesammlung auf der Internetseite Kochrezepte-Sammlung.de von der Webtains GmbH werden Verbraucher aufgefordert ihre persönlichen Adressdaten (Name und Anschrift) einzugeben. Dieses wird meist getan, da viele Verbraucher davon ausgehen, dass Kochrezepte im Internet, unter anderem auf dem Portal Kochrezepte-Sammlung, generell kostenlos seien. Nach dem Log-in stehen dem Verbraucher mehr als (Zitat) „25.000 leckere Kochrezepte und Backrezepte“ (Zitat Ende) zur Verfügung, so der Werbeslogan. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein. 

Zweijahresvertrag von Kochrezepte-Sammlung über 192 Euro

Die kochbegeisterten Internet-User überlesen meist dabei, dass damit ein kostenpflichtiger Zweijahresvertrag mit dem Rezept-Portal abgeschlossen wurde. So heißt es dort: (Zitat) „Durch Drücken des Buttons "Zu den Rezepten" entstehen Ihnen Kosten von 96 Euro inkl. Mwst pro Jahr (12 Monate zu je 8 Euro). Vertragslaufzeit 2 Jahre.“ (Zitat Ende). Insgesamt entstehen dem angemeldeten Verbraucher Kosten über 192 Euro für eine Dienstleistung im Internet, die woanders kostenlos zu bekommen ist. Wer nicht rechtzeitig bezahlt geht das Risiko einer späteren Inkassobeitreibung ein. Mahnbescheide bezüglich des Internet-Portals Kochrezepte-Sammlung zu können später die Folge sein. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.


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Dienstag, 8. Juli 2014

SaferPayment AG National Inkasso | Zahlungsaufforderung

Update 07.07.2015 

Immer mehr Verbraucher rufen bei Verbraucherdienst e.V. an, weil Mahnbescheide durch die SaferPayment AG vorliegen. Beantragt wurden diese über das Amtsgericht Wedding, dem zentralen Mahngericht Berlin-Brandenburg. Ebenso melden sich Betroffene, dass mittlerweile sogar der Gerichtsvollzieher vor der Tür stand, um eine Zwangsvollstreckung durchzuführen. Darüber hinaus gibt es Abgemahnte, die sich einer Klage stellen mussten, nur weil sie Meinungen in Internet-Foren gefolgt sind. In diesen Foren wird empfohlen, Zahlungsaufforderungen der National Inkasso GmbH für die SaferPayment AG zu ignorieren. Als Beispiel liest man als "Tipp" in solchen Foren: "Sollte ein Mahnbescheid eintreffen, einfach ein Kreuzchen setzen. Damit wäre die Sache vom Tisch." Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.

Empfehlungen dieser Art sind nach Meinung der Anwälte des Verbraucherdienst e.V. höchst brisant. Denn wer einem Mahnbescheid widerspricht, könnte mindestens in Erwägung ziehen, dass er eine Klage in Kauf nimmt. Solche Klagen durch den Anbieter von Erotikwebseiten SaferPayment AG sind uns bekannt.

SaferPayment AG - National Inkasso - wecollect - Zahlungsaufforderung


Eine letzte Zahlungsaufforderung von der National Inkasso GmbH aus Düsseldorf hat R.K. aus M. am 25.06.2014 bekommen. Die Geldforderungen, die von der National Inkasso GmbH beigetrieben werden, stammen von einem Erotikangebot der SaferPayment AG aus der Schweiz (Altendorf). Her R.K soll einen kostenpflichtigen Dienstleistungsvertrag abgeschlossen haben. Sollte der von der National Inkasso GmbH geforderte Betrag nicht auf das angegebene Konto überwiesen werden, (Zitat) „werden wir unserem Auftraggeber empfehlen die Forderung unverzüglich gerichtlich geltend zu machen.“ (Zitat Ende) führt die Düsseldorfer Inkassofirma in ihrer Zahlungsaufforderung aus.

2.294,41 Euro Inkassoforderung der National Inkasso im Auftrag der SaferPayment AG!


Herr R.K. aus M. reagierte nicht auf die vielen Zahlungsaufforderungen der National Inkasso. So entstand die stattliche Geldforderung über insgesamt 2.294,41 Euro wegen der Nichtauflösung des kostenpflichtigen Dienstleistungsvertrags mit der SaferPayment AG bezüglich der Benutzung einer Erotikwebseite!

Da die von der National Inkasso GmbH geforderte Inkassosumme inzwischen stolze 2.294,41 Euro beträgt, hatte sich Herr R.K. aus M. entschlossen, den Verbraucherdienst e.V. aufzusuchen. Denn er bestreitet den Abschluss eines kostenpflichtigen Dienstleistungsvertrags mit der SaferPayment AG.
Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.

Zahlungsaufforderungen wurden im Auftrag die SaferPayment AG zugeschickt


Zahlreiche Zahlungsaufforderungen bekam Herr R.K. von der wecollect GmbH, sowie National Inkasso GmbH zugeschickt, die mit verschiedenen Aktenzeichen versehen waren. Bei so vielen Zahlungsaufforderungen und Aktenzeichen von der National Inkasso GmbH (ehemalige wecollect GmbH) ist das Chaos für den normalen Verbraucher nicht mehr zu durchschauen! Verbraucherdienst e.V. betreute das Mitglied und brachte das Chaos mit den vielen Zahlungsaufforderungen und Aktenzeichen von der National Inkasso GmbH - der ehemaligen wecollect GmbH - in eine Ordnung.

Wie kam es zu den zahlreichen Zahlungsaufforderung der National Inkasso GmbH bezüglich der Abo-Kosten für die kostenpflichtigen Webseiten?


Laut eines beigefügten Datenbankauszugs der SaferPayment AG soll sich der Verbraucher R.K. vom 26.10.2006 bis zum 20.12.2006 mehrmals auf der kostenpflichtigen Webseite der SaferPayment AG eingeloggt haben. Vom 09.12.2007 bis zum 18.01.2007 habe er sich erneut auf dem kostenpflichtigen Erotikportal eingeloggt. Laut der SaferPayment AG soll Herr R.K., mittlerweile ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V., folgenden Tarif gebucht haben: (Zitat) „1,00 € für die ersten 3 Tage. Danach 29,95 € für weitere 30 Tage.“ (Zitat Ende). Laut SaferPayment AG hat das Mitglied die Zahlung per Lastschrift mit Nennung der Kontonummer und Bankleitzahl gewünscht

Keine rechtzeitige Kündigung des Abos der SaferPayment AG – jetzt Zahlungsaufforderungen von der National Inkasso GmbH!


Der oben genannte Datenbankauszug lag einer Zahlungsaufforderung der wecollect GmbH (heute National Inkasso GmbH) bei. In dieser Zahlungsaufforderung wird von der Inkassofirma behauptet, dass bezüglich der Benutzung des Erotikportals vom 09.12.2007 bis zum 18.01.2007 (Zitat) „bisher keine Kündigung“ (Zitat Ende) vorliege (Stand 20.5.2011). Weiter heißt es in der Zahlungsaufforderung von der wecollect GmbH heutige National Inkasso GmbH: (Zitat) „Sollte ihr Abonnement noch nicht gekündigt worden sein, bitten wir Sie […] dass beigefügte Kündigungsschreiben per Einschreiben mit Rückschein an die SaferPayment AG“ (Zitat Ende) uns zu zusenden. Das Kündigungsschreiben wurde allerdings vom Herrn R.K. nicht ausgefüllt zurückgesandt und der abgeschlossene Vertrag bezüglich des kostenpflichtigen Erotikportals der SaferPayment AG wurde nicht gekündigt. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Verbraucherdienst e.V. ist die National Inkasso GmbH sowie die SaferPayment AG mit ihren Zahlungsaufforderungen für Abokosten für kostenpflichtige Erotikwebseiten bereits hinreichend bekannt.

So berichtete Verbraucherdienst e.V. in einem früherem Artikel über National Inkasso und SaferPayment.



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