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Mittwoch, 16. November 2016

News zu Gold International SE

Titelbild: News zu Gold International SE- Düsseldorf - Erfahrungen


Verbraucherdienst e.V., vertreten durch den Vorstand, suchte am 15.11.2016 die Büroräume der Gold International SE an der Füllenbachstraße 4 in 40474 Düsseldorf auf. Ein Schreiben einer angeschlossenen Rechtsanwältin durch ein Gericht konnte nicht zugestellt werden. Vor Ort wurde festgestellt, dass die Büroräume dort aufgelöst waren. An den Briefkästen fand sich lediglich ein Zettel: „Verzogen nach Dortmund“.

Beitragsbild: Gold International SE: „Verzogen nach Dortmund“
Gold International SE: „Verzogen nach Dortmund“ | 15.11.2016


 Auf der Homepage befand sich im Impressum bis zum 15.11.2016 der Hinweis, dass sich die Gold International SE sich noch an den Standort Düsseldorf befinden sollte. Bei einem Anruf bei der Hotline durch eine Mitarbeiterin des Verbraucherdienst e.V. am 15.11.2016 wurde die Geschäftsanschrift Düsseldorf mitgeteilt.

Die Vorstandsvorsitzende suchte dann die Büroanschrift in Dortmund auf. Auch dort befand sich auf dem Türschild kein Hinweis auf die Gold international SE.

Beitragsbild: Gold International SE: Kein Hinweis auf die Firma in Dortmund | 15.11.2016
Gold International SE: Kein Hinweis auf die Firma in Dortmund | 15.11.2016


Verbraucherdienst e.V. berichtete bereits in der Vergangenheit über das geschäftliche Vorgehen der Gold International SE in dem Beitrag „Gold International SE: Warnung vor verlockenden Versprechungen“.


Call ON GmbH und Gold International SE

In einem gerichtlichen Verfahren teilte ein Mitarbeiter der Call ON GmbH mit, dass er in seiner Arbeitszeit mit Verbrauchern bis zu 100 Telefonate am Tag geführt hatte, um Unterlagen der Gold International SE zu bewerben. Der Mitarbeiter war zuvor Lokführer. Aufgrund seiner beruflichen Qualifikation zweifelt Verbraucherdienst e.V. an, dass eine sach,- sowie objektgerechte Beratung im Rahmen von Wagnisrisikokapitalanlagen gegenüber den Angerufenen tatsächlich erfolgen konnte. Wenn man die Arbeitszeit durch 100 Anrufe teilt, blieb für das einzelne Gespräch eine maximale Zeit 4,8 Minuten.

Wirtschaftliche Situationen der Gold International SE


Anhand der Unterlagen, die Anwälte des Verbraucherdienst e.V. geprüft haben, wurde festgestellt, dass die Gold International SE 10% Vertriebskosten auf die eingezahlten Anlagegelder an die angebundenen Unternehmen zu Lasten der Gold International SE gehen. Zudem ließ sich feststellen, dass von den eingezahlten Geldern (Stand 31.12.2015) in Höhe von 5.866.454,47 EUR ein Jahresfehlbetrag in Höhe von insgesamt 1.519.816,43 EUR und eine ins gesamter Bilanzverlustvortag 2.211.035,87 EUR entgegen steht.

Der Bilanzverlust beträgt (Stand 31.12.2015) insgesamt 3.730.852,30 EUR. Auch stellte sich heraus, dass bisher keine Gelder in das operative Geschäft (Firmenstartups) geflossen sind. Zudem rechnet die Gesellschaft auch für 2016 wegen der hohen Vertriebskosten und der hohen Kosten für die Erstellung eines Wertpapierprospektes nicht mit einem positiven operativen Geschäftsergebnis.

Wie werthaltig die Goldaktie aufgrund der wirtschaftlichen Ergebnisses tatsächlich ist, kann sich jeder selbst ausmalen. Auf den Kontoauszügen der Gold International SE wurden Preise der Aktie angegeben zwischen 20 und 80 EUR. Wie diese Preise aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Gold International SE zustande gekommen sein sollen, bleibt weiterhin fraglich.

Emissionsprospektpflicht


Die Kapitalbeschaffungsmaßnahme partiarisches Darlehen unterliegt dem Vermögensanlagegesetz. Mit der Einführung des Kleinanlegerschutzgesetzes, welches am 10. Juni 2015 in Kraft getreten ist, greift grundsätzlich die Prospektpflicht für das partiarische Darlehen. Der Bundesrat hat am 12. Juni 2015 das im April vom Bundestag (BT-Drucksache 18/3994 vom 11.02.2015 und BT-Drucksache 18/4708 vom 22. April 2015) verabschiedete Gesetz gebilligt. Obwohl wie hier laufende Emissionen eine 12 Monate Übergangsfrist haben. Nach Anfrage am 16.11.2016 bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) liegt kein Prospekt durch die Gold International SE vor.

Kontakt mit Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie weitere Fragen zur Gold International SE? Nutzen Sie unsere folgenden Kontaktmöglichkeiten:

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0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Freitag, 6. Mai 2016

GWB GmbH | Handels- und Gewerberegister Düsseldorf

Ein Mitglied unseres Vereins legte uns eine Mahnung einer Firma namens GWB GmbH aus 40468 Düsseldorf vor. In dieser Mahnung wird der Vorwurf formuliert, dass keinerlei Zahlungen für die Eintragung in einem elektronischen Handelsregister getätigt wurden. Laut des Schreibens werden über 600 EUR verlangt.

GWB GmbH  Handels- und Gewerberegister Düsseldorf

Rechnung von der GWB GmbH für einen Eintrag


Die GWB GmbH fordert für eine „Eintragung, Veröffentlichung und Weiterführung“ von einem Gewerbetreibenden insgesamt 578,63 EUR. Der Betrag soll innerhalb von einer Woche auf eine Kontoverbindung in Spanien überwiesen werden. Laut der Rechnung soll das Unternehmen GWB GmbH jedoch ihren Sitz in Düsseldorf haben.

Nachdem der Gewerbetreibende die Rechnung nicht bezahlte, erhielt er einen Monat später eine Mahnung, in der zusätzlich 36,55 EUR Mahngebühren gefordert werden. Somit soll der Gewerbetreibende insgesamt 615,18 EUR an die GWB GmbH zahlen.


Kein Eintrag im Bundesanzeiger oder Unternehmensregister


Die Firmendaten sollen laut der Schreiben „u.a. im Bundesanzeiger“ veröffentlicht werden. Dazu sei die „Eintragung und Weiterführung“ des Firmendatensatzes in das elektronische Handelsregister „zwingend erforderlich“.
Um welches Register es sich dabei genau handelt, ist anhand des Schreibens nicht ersichtlich. Es ist keine Internet-Adresse angegeben, noch fehlen Angaben, um welche Art von Eintragung des Datensatzes es sich handelt. Sollte das „Unternehmensregister“ gemeint sein, welches unter dem Webportal „Bundesanzeiger (bundesanzeiger.de)“ als Weiterleitung verlinkt ist, konnte Verbraucherdienst e.V. keine Eintragung unseres Mitglieds finden. (Stand 04.05.2016)

Bundesanzeiger warnt vor unlauteren Anbietern


Der Bundesanzeiger warnt auf der eigenen Website vor unlauteren Anbietern: „Wir weisen darauf hin, dass die bloße Aufnahme in ein solches Register ohne Einverständnis des Betroffenen bzw. ohne Annahme des „Angebots“ keinerlei Entgelt- oder Gebührenanspruch auslöst. Die Ablehnung der Angebote hat keine rechtliche Auswirkung auf bereits erfolgte Veröffentlichungen im Bundesanzeiger.“ (Quelle: Bundesanzeiger, Daten und Statistiken www.bundesanzeiger.de)

Der Bundesanzeiger bietet eine Liste mit unlauteren Anbietern. Mit dieser Übersicht ist es für alle Interessierten möglich, sich schnell einen Überblick zu verschaffen, ob sie von einem Unternehmen kontaktiert wurden, welches Eintragungen in Rechnung stellt.
Haben Sie auch eine Rechnung oder Mahnung von der GWB GmbH erhalten? Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten, um weitere allgemeine Informationen zu erhalten.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


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Freitag, 27. November 2015

Symposion Publishing GmbH | Cold Call aus Düsseldorf?

Die Symposion Publishing GmbH aus Düsseldorf bietet eine breite Palette von E-Learning Kursen, Ebooks und Online-Bibliotheken an, die sich an Gewerbetreibende richtet. Mit Hilfe der Erzeugnisse von Symposion werden zum Beispiel Themengebiete wie „Projektmanagement“ sowie „Marketing-Controlling“ aufbereitet und zum Verkauf angeboten. Was passiert jedoch, wenn so ein Angebot fälschlicherweise an eine Verbraucherin gerichtet ist?


Symposion aus Düsseldorf – unerlaubte Werbeanrufe?


Zur Vorgeschichte: Symposion Publishing GmbH meldete sich telefonisch mit einem unerlaubten Werbeanruf (Cold Call) bei Frau G., um drei Produkte aus dem gegenwärtigen Katalog (Stand 26.11.2015) als eine „Testbestellung mit Rückgaberecht“ anzubieten. Dabei handelte es sich um drei E-Learning Kurse aus drei unterschiedlichen Bereichen, die jeweils 498,00 EUR kosten sollen. Frau G. bestätigte dieses Angebot und erhielt daraufhin eine E-Mail mit einem persönlichen Zugangscode. Dieser muss über entweder über einen Button („Jetzt kostenlos testen“) oder über eine URL, die man in den Internetbrowser eingibt, aktiviert werden. Mit den Worten „ein Klick und Sie sind drin!“ beginnt der Testlauf.
In dem Bestätigungsschreiben wird noch deutlich darauf hingewiesen, dass es sich um kein Abo handelt und auch keine Folgekosten entstehen. Des Weiteren werden die Optionen des Rücktritts und des Kaufs erläutert. Abschließend folgt ein Hinweis, dass das Telefonat aufgezeichnet wurde.

Ablauf der Testphase – Hohe Kosten


Frau G. ist selbst keine Gewerbetreibende, sondern Angestellte. Sie führte im Rahmen ihrer Tätigkeit das Gespräch mit einer Symposion Mitarbeiterin und willigte in diesem Telefonat auf die Testbestellung ein. Da die Schreiben die Möglichkeit des Rücktritts bescheinigten und auch keine Abo- bzw. Folgekosten versprochen wurden, ging Frau G. von einer unkomplizierten Angelegenheit aus.
Trotz des Vorgesprächs nahm Frau G. das Angebot nicht an. Sie klickte weder auf den Banner („Jetzt kostenlos testen“) noch warf sie auch keinen Blick auf die Produkte, die zum Test angeboten wurden. Stattdessen hatte sie die Mails von Symposion ungelesen zur Kenntnis genommen, die jedoch nach dem Öffnen eine Lesebestätigung erhielten. Somit verstrich die Testphase ungenutzt.
Zwei Tage später erhielt Frau G. eine Rechnung von Symposium für die drei nicht getesteten Produkte. Die Begründung: Die Testphase sei abgelaufen und Frau G. hätte in dieser Zeit nicht von ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht. Somit wurden ihr die drei E-Learningkurse, die sie nicht nutzte, in Rechnung gestellt.

Verbraucher haben ein Widerrufsrecht


Aktuell ist die Lage wie folgt: Zwölf Tage nach der ersten Rechnung ging die erste Zahlungserinnerung an Frau G., in der noch einmal darauf hingewiesen wurde, dass es sich um eine gewerbliche Bestellung handelte. Somit sei die Rechnung, Zitat, „sowohl verbindlich als auch fällig gemäß unseren Lieferbedingungen, denen Sie für Ihr Unternehmen ausdrücklich zugestimmt haben.“
Demzufolge ist weiterhin ein Gesamtbetrag von 1613,52 EUR zu zahlen - für drei E-Learningkurse. Gewerbetreibende haben kein Widerrufsrecht, doch da Frau G. keine Unternehmerin ist, dürfte sie vom Rücktritt Gebrauch machen können.
Was sagen Internetnutzer zu Symposion?

Bei den Recherchen zu der Firma Symposion Publishing stieß Verbraucherdienst e.V. auf einen Link des Portals „Tellows“, mit denen Telefonnummern zugewiesen werden können. Es wird unter einer Rufnummer aus Düsseldorf ein Bezug zu Symposion hergestellt. Die dort zu lesenden Kommentare sind überwiegender negativer Natur. Zum Beispiel wird in einem Kommentar auch die ebensolche Testphase beschrieben. Auch ist von „Aggressiver Werbung“ die Rede. (Quelle: Tellows http://www.tellows.de/num/021186693986)

Verbraucherdienst e.V. Informationen und Hilfe bei unerlaubten Werbeanrufen


Wir haben Erfahrungen mit Unternehmen, die Vertragsabschlüsse mittels unerlaubter Werbeanrufe erwirken. Wurden Sie auch von Symposion Publishing GmbH angerufen, um ein Testangebot in Anspruch nehmen zu können? Verbraucher und auch Gewerbetreibende finden bei uns eine Anlaufstelle, die sich um Sie und Ihre Rechte bemüht. Mitglied sein heißt – der Zug ist noch nicht abgefahren.

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Montag, 28. September 2015

Inkassodienst EXPO – Letzte Mahnung aus Düsseldorf

Derzeit klingelt das Verbrauchertelefon bei Verbraucherdienst e.V. ununterbrochen, denn zahlreiche Verbraucher fanden eine Mahnung von Inkassodienst EXPO aus Düsseldorf in ihren Briefkästen. Mit dem Betreff „Letzte Mahnung“ werden insgesamt 174,55 EUR gefordert.

Inkassodienst EXPO – Letzte Mahnung aus Düsseldorf

Inkassodienst EXPO – Vertrag mit der Online-Datenbank Telemarketing?


Uns erreichten mehrere Schreiben von Inkassodienst EXPO, die sich auf dem Postweg mit einer Mahnung an Verbraucher wandten. Laut der vorliegenden Schreiben kann Verbraucherdienst e.V. folgende Fakten zusammen fassen: Das Unternehmen hat laut der Mahnung seinen Sitz in Nordrhein-Westfalen (Hirschweg 30, 40472 Düsseldorf) und sei ein Tochterunternehmen der Mag J. Brantner & Url Rechtsanwalt OG. Gefordert werden insgesamt 174,55 EUR für einen angeblich „abgeschlossenen Dienstleistungsvertrag über die Bereitstellung der Online-Datenbank Telemarketing“. Es wird behauptet, dass der vermeintliche Schuldner bereits telefonisch über die Zahlungsaufforderung informiert worden sei. Darüber hinaus soll eine Bandaufzeichnung vorliegen.  Mitglied sein heißt – nicht allein zu sein.


Mahnung | Inkassodienst EXPO | 27.09.2015 | Düsseldorf
Mahnung | Inkassodienst EXPO | 27.09.2015

Letzte Mahnung? Nicht im Rechtsdienstleistungsregister gelistet


Der geforderte Betrag soll auf ein Konto der Postbank überwiesen werden. Dort ist als Kontoinhaber ein gewisser „Jan Weinberg“ genannt. Als Verwendungszweck soll „Kündigung Akte-7263“ angegeben werden.  Mitglied sein heißt – sich nicht alles gefallen zu lassen.

Laut der Recherchen von Verbraucherdienst e.V. ist die Firma Inkassodienst EXPO nicht im Rechtsdienstleistungsregister gelistet. Aus diesem Grunde ist die Mahnung als fragwürdig zu betrachten. Bereits im Jahr 2014 war eine ähnliche Masche in Österreich aktuell. Dort versandte ein „Inkassodienst Austria“ inhaltlich nahezu identische Mahnungen an Verbraucher.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

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Freitag, 18. September 2015

GHK e.K. Düsseldorf | privater Handelsregistereintrag von der „Gewerbe & Handels Kammer“

Ein aktuelles Schreiben von der GHK e.K. mit Sitz in Düsseldorf liegt uns zurzeit vor. Ein Mitglied schickte uns das vorliegende Schreiben. Als sogenannte „Gewerbe & Handels Kammer“ mit dem Zusatz „Gewerbe, Industrie- Handelsveröffentlichungen“ tritt die GHK e.K. gegenüber dem Gewerbetreibenden, der zuvor einen amtlichen Handelsregistereintrag veranlasste, in Erscheinung. Bei dem vorliegendem kostenpflichtigen „Handelregistereintrag“ handelt es um kein amtliches Schreiben, sondern um eine freiwillige Eintragung firmenrelevanter Daten in das Verzeichnis ghk-online.info. Haben Sie auch eine angebliche „Rechnung“ von der GHK e.K. (möglicherweise per Post) erhalten? Welche Erfahrungen machten Sie mit dem sogenannten „Handelregistereintrag“ von der GHK? Wurden Sie auch von der Düsseldorfer Firma nach einer Änderung oder einer Neueintragung im Handelsregister angeschrieben?

GHK e.K. Düsseldorf | privater Handelsregistereintrag von der „Gewerbe & Handels Kammer“

Veröffentlichung firmenrelevanter Daten durch die GHK e.K. aus Düsseldorf


Die GHK e.K. aus der Landeshauptstadt Düsseldorf, unweit des Hauptbahnhofs und der Königsallee gelegen, schreibt auf der vorliegenden Rechnung:

„die Veröffentlichung firmenrelevanter Daten Ihres Unternehmens werden u. a. im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Wir bieten Ihnen an, Ihren Firmendatensatz auf unserer Internetseite ghk-online.info aufzunehmen. Nach Annahme dieser Offerte, stellen wir Ihnen die damit verbundenen Leistungen zur verfügung. Im Falle der Eintragungen sind die benötigten Daten sowie die Preise aus der Aufstellung zu entnehmen.“

525,98 EUR für einen Eintrag in das Online-Portal ghk-online.info


Laut des vorliegenden Schreibens von der GHK e.K. soll der Gewerbetreibende, Selbstständige oder Unternehmer für einen „Handelsregistereintrag“ in das private Verzeichnis den hohen Betrag über 525,98 EUR brutto bezahlen. Der tatsächliche „Veröffentlichungsbeitrag“ beträgt nur 442 EUR netto. Der Gewerbetreibende muss allerdings 83,98 EUR für die 19 Prozent Mehrwertssteuer bezahlen, die in Deutschland auch für Internet-Dienstleistungen anfallen.

Wer steckt hinter der Gewerbe & Handels Kammer?


Dies ist nicht ganz einfach herauszubekommen, da verschiedene Verschleierungen vorgenommen wurden. Um keinen Registrant für die Domain angeben zu müssen, wurde ein Privatisierungsdienst der PERFECT PRIVACY, LLC genutzt. Auch das Impressum der Firma zeigt einige Unklarheiten: Das Amtgericht Herne vergibt selber keine HRB Nummern. Das wird durch das Amtgericht Bochum vorgenommen. Dort ist die HRB jedoch einer anderen Firma zugeordnet. An der angegebenen Adresse befindet sich ein Büroservice, der unter anderem virtuelle Büros vermietet. Auch wenn die Seite versucht einen offiziellen Eindruck zu machen zu machen, sie hat nichts mit dem Handelsregisterauszug zu tun. Unter der HRB Nummer finden wir jedoch eine Firma, die die Erstellung von Homepages, Webdesign, Printmedien und das dazugehörige Marketing anbietet. Als Inhaber wird Herr Ch. genannt.

Keine laufende Geschäftsbeziehung mit der GHK e.K. aus Düsseldorf


Das uns vorliegende Schriftstück ist nur eine kostenlose Offerte von der GHK e.K. aus Düsseldorf. Verbraucherdienst e.V. fand beim genauen Lesen des vorliegenden rechnungsähnlichen Schriftstück heraus, dass die „Gewerbe & Handels Kammer“ in keiner „laufenden Geschäftsbeziehung“ mit dem Gewerbetreibenden stehe. Denn im Kleingedruckten der Offerte ist zu lesen:

„Bitte beachten Sie, dass Sie mit uns gegenwärtig in keiner laufenden Geschäftsbeziehung stehen. Die Aufnahme und Erfassung beginnt mit der Gutschrift des Offerten-Betrags auf unser Konto. Wenn keine Annahme bzw. Zahlung erfolgt, behalten wir uns vor Ihre Daten zu löschen.“  Mitglied sein heißt – Gewinner zu sein.


GHK e.K. | Offerte | 26.08.2015
GHK e.K. | Offerte | 26.08.2015

Scan: GHK Datenverwaltung e.K. | Offerte | 09.02.2017
GHK Datenverwaltung e.K. | Offerte | 09.02.2017


Keine gesetzliche Zahlungspflicht für einen Eintrag von der GHK e.K.


Dabei macht das Schriftstück zuerst auf dem Leser den Eindruck, als ob es sich um einen offiziellen Brief von einer deutschen Behörde handeln würde, die „Handelsregistereintragungen“ bearbeiten würde. Die „Rechnung“, die in Wirklichkeit eine Offerte ist, enthält außerdem einen vorgedruckten und ausgefüllten Zahlschein für eine SEPA-Überweisung. Der Gewerbetreibende soll den oben genannten Geldbetrag über 525,88 EUR brutto innerhalb einer Frist von sieben Tagen an die Postbank überweisen. Beachten Sie bitte bei dem vorliegenden Schreiben von der GHK! Eine gesetzliche Zahlungspflicht bezüglich des vorliegenden Angebots in das private Verzeichnis mit sogenannten Handelsregistereinträgen von der GHK e.K. besteht nicht.

Amtlicher Handelsregistereintrag nur nach erfolgter Beglaubigung durch einen Notar


Generell werden Notare oder zuständige Registergerichte in Deutschland für amtliche Handelsregistereintragungen von Gewerbetreibenden beauftragt. Diese Eintragungen sind auch für den Selbstständigen teilweise kostenpflichtig und können ebenso mehrere Hundert EUR betragen. Firmeneinträge oder –änderungen in ein amtliches Handelsregister werden von einem Notar beglaubigt. Nach erfolgter Beglaubigung wird dann die elektronische Signatur des erfolgten Eintrags an das zuständige Registergericht geschickt und dort verarbeitet. Die GHK e.K. („Gewerbe & Handels Kammer“) mit dem privaten Verzeichnis ghk-online.info ist allerdings nur ein Fake-Eintrag und kein offizielles bzw. amtliches Handelsregister-Verzeichnis.  Mitglied sein heißt – stark zu sein.

Gewollte Ähnlichkeit mit den Schreiben von der HRB Tailor GmbH?


Verbraucherdienst e.V. fiel ebenso auf, dass das vorliegende Schreiben von der GHK e.K. im Layout viele Ähnlichkeiten mit der „Handelsregisterbekanntmachung“ von der HRB Tailor GmbH hat. Allerdings stammt dieses Schreiben von einem Unternehmen aus Frankfurt am Main. Ein Firmeneintrag in das Online-Portal handelsregisterbekanntmachung.eu kostet dem Gewerbetreibenden dann jedoch 796 EUR brutto (558,91 EUR netto).


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.



Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Lesen Sie darüber mehr unter:
https://verbraucherdienst.blogspot.de/2015/08/hrb-tailor-gmbh-rechnung.html

Donnerstag, 10. September 2015

Euro Collect GmbH Düsseldorf | 2.500 Strafanzeigen an Schuldner verschickt

Haben Sie eine Strafanzeige durch die Inkassofirma Euro Collect GmbH aus Düsseldorf erhalten? Laut dem Inhalt einer aktuellen Pressemitteilung auf dem Internet-Portal „openpr.de“ habe die „Euro Collect GmbH - Inkasso & Scoring“ aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt an nur einem Tag circa 2.500 Strafanzeigen gegen Schuldner in ganz Deutschland erstattet. Diese Strafanzeigen seien an die jeweilige zuständige Staatsanwaltschaft weiter geleitet worden.

Euro Collect GmbH Düsseldorf | 2.500 Strafanzeigen an Schuldner verschickt

„Euro Collect GmbH - Inkasso & Scoring“ soll circa 2.500 Strafanzeigen verschickt haben


„In der Mehrzahl der Fälle handelt es sich um offene Forderungen aus Warenlieferungen oder Dienstleistungsverträgen, die trotz Mahnung nicht bezahlt wurden. In jedem Einzelfall hat die Euro Collect geprüft, ob bereits bei Bestellung Zahlungsunfähigkeit vorlag oder sogar ein Insolvenzverfahren eröffnet worden war.“, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung vom der Euro Collect GmbH aus Düsseldorf vom 9. September (14:48 Uhr). Mitglied sein heißt – Ruhe bewahren zu können.
Quelle: http://www.openpr.de/news/869556/Euro-Collect-GmbH-2500-Strafanzeigen-an-einem-Tag.html

Beauftragung einer Strafanzeige als gezieltes Druckmittel gegenüber dem Schuldner


Die Euro Collect GmbH habe die Strafanzeigen aufgrund des Verdachts des Eingehungs- / Warenbetruges oder Leistungsbetruges gegen die Schuldner in Auftrag gegeben. Es wurde gleichzeitig beantragt, dass die zuständigen Gerichte eine Auflage erteilen sollen, wenn die Schuldner ihre offenen Geldforderungen zeitnah begleichen, sodass die Strafanzeige zurückgezogen wird. Ebenfalls ist es möglich, dass der Schuldner zusätzliche Zahlungen an gemeinnützige Organisationen bei einer Klage vor Gericht begleichen muss „um ein Strafverfahren zu vermeiden“.

„Notorische Zahlungsverweigerer“ können mit hohen Strafen belegt werden


Als Beispiel wurde „ein notorischer Nichtzahler“, der Kosmetikartikel über 59,90 EUR nicht bezahlte zu einer Strafe zu 1.000 EUR zzgl. Gerichtskosten in Höhe von 60 EUR verurteilt. Der Angeklagte („notorischer Nichtzahler“) hatte laut Urteil durch seine vorher abgegebene eidesstattliche Versicherung seine Zahlungsunfähigkeit nur vorgetäuscht. Mitglied sein heißt – nicht allein zu sein.

Androhung mit Ersatzhaft (!) bei Nichtzahlung der gerichtlichen Strafen


„Sollte der Schuldner die Strafen nicht zahlen, gibt es auch die Möglichkeit der Ersatzhaft. Außerdem gehen solche gerichtlichen Strafen auch im Insolvenzverfahren nicht unter, sie sind nicht von der Restschuldbefreiung erfasst. Das heißt, sie bleiben ein Leben lang bestehen, falls nicht gezahlt wird.“, wird ebenfalls in der Pressemitteilung dem Schuldner von der Euro Collect GmbH aus Düsseldorf angedroht.

„Vor der Strafanzeige kommt eine Ankündigung“


Euro Collect GmbH schreibt außerdem: „Bevor jedoch eine Strafanzeige erstattet wird, wird diese dem Schuldner angekündigt mit dem gleichzeitigen Vorschlag einer Raten- oder Vollzahlung zur Vermeidung dieses Schrittes. Darauf reagiert bereits etwa die Hälfte der Schuldner“, laut Euro Collect GmbH „sodass erst gar keine Anzeige zu erstatten wird.“

Verbraucherdienst e.V. rät trotzdem die Mahnschreiben der Euro Collect GmbH prüfen zu lassen, wenn der Schuldner die Forderung nicht einordnen kann.

„Euro Collect GmbH - Inkasso & Scoring“ ist im deutschen Rechtsdienstleistungsregister zu finden


Ignorieren Sie niemals ein Schreiben von der „Euro Collect GmbH - Inkasso & Scoring“. Ebenfalls sollte eine Strafanzeige, die von dieser Düsseldorfer Inkassofirma in Auftrag gegeben wird, niemals von dem Schuldner ausgesessen werden. Laut des deutschen Rechtsdienstleistungsregisters ist die Inkassofirma mit dem Aktenzeichen 3712 E.1 – 6.480 beim Oberlandesgericht Düsseldorf offiziell registriert. Somit darf dieses Inkassounternehmen offiziell in Deutschland offene Geldbeträge von seinen Schuldnern beitreiben. Es handelt sich also bei der „Euro Collect GmbH - Inkasso & Scoring“ um kein Fake-Inkasso!

Wer ist die „Euro Collect GmbH - Inkasso & Scoring“ aus Düsseldorf?


„Euro Collect bietet Zahlungsdienstleistungen, Bonitätsprüfungen und Inkassodienstleistungen mehrsprachig in derzeit 8 Ländern an: Deutschland, Belgien, Niederlande, Frankreich, Spanien, Italien, Luxembourg, Österreich. Insbesondere ermöglicht es Euro Collect ausländischen Anbietern den deutschen Markt zu erschliessen.“ (Quelle: https://www.euro-collect.de/index.php) wirbt die Inkassofirma von der mondänen Düsseldorfer Prachtallee Königsallee 60F auf der seiner Homepage.

Beantragung der Euro Collect GmbH aus Düsseldorf als Zahlungsinstitut


Eine Zulassung als Zahlungsinstitut beantragte ebenso die Euro Collect Inkasso GmbH aus der rheinischen Metropole Düsseldorf. In einer Pressemitteilung vom 08.09.2015 heißt es dazu: „Die Euro Collect GmbH aus Düsseldorf wächst rasant. Nach weiterer Expansion und Einrichtung eines eigenen Datacenters wird nun eine eigene Zulassung zum Zahlungsinstitut bei der BAFin (Bundesamt für Finanzen) beantragt. Damit setzt sich die Euro Collect GmbH von anderen Inkassoanbietern ab und wird bankenunabhängig. Als einer der ersten Inkassodienstleister / Rechtsdienstleister in Deutschland kann die Euro Collect so Ihren Mandanten eigene Konten nebst IBAN-Kontonummer und Zahlungskarte anbieten.“
Quelle: http://www.openpr.de/news/869430/Euro-Collect-GmbH-Duesseldorf-wird-Zahlungsinstitut.html

Euro Collect GmbH auch für VeriPay B.V.


Das Inkassounternehmen aus Düsseldorf forderte auch im Auftrag der VeriPay B.V. Ein kooperierender Rechtsanwalt vertritt ein Mitglied von Verbraucherdienst e.V. und legte Widerruf zur Forderung der VeriPay B.V, (sofort-cards) ein. Daraufhin erhielt er diese Antwort von der Euro Collect:

Scan: Antwort von der Euro Collect GmbH | 01.03.2017
Antwort von der Euro Collect GmbH | 01.03.2017



Haben Sie auch eine Zahlungsaufforderung erhalten? Sie können den Verbraucherdienst e.V. per E-Mail oder am Telefon kontaktieren.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

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Mittwoch, 2. September 2015

Fortunkonzept | UG | Widerruf via E-Mail nicht möglich

Fortunkonzept UG aus Düsseldorf bietet in Kooperation mit PVZ Stockelsdorf Abonnements für Zeitschriften wie „Bild der Wissenschaft“ an. Sollte ein Abonnent den Vertrag widerrufen wollen, ist dies nur auf dem Postweg möglich, da die Kontaktdaten unvollständig sind. Weder ein Widerruf per E-Mail oder Fax ist gegeben, obwohl die Möglichkeit in dem Schreiben aufgeführt wird. Handelt es sich um eine Abofalle?

Fortunkonzept | UG | Widerruf via E-Mail nicht möglich

Fortunkonzept UG aus Düsseldorf in Kooperation mit PVZ Stockelsdorf


Zeitschriften und Magazine haben es schwer, regelmäßig neue Abonnenten zu finden. Das Internet läuft mit seiner Informationsdichte und Aktualität den Printmedien den Rang ab – und das zum Teil auch noch kostenlos. Darum überrascht es nicht, dass ein Pressevertrieb wie PVZ Pressevertriebszentrale GmbH & Co KG sich alternative Wege einfallen muss, ihre Zeitschriftenabos an den Mann zu bringen.

In Zusammenarbeit mit Fortunkonzept UG aus Düsseldorf bietet die PVZ aus Stockelsdorf ein Abonnement für die Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ an, mit einer Laufzeit von 14 Monaten. Während Fortunkonzept das Schreiben für dieses Abo an eines unserer Mitglieder aufsetzte, kümmert sich die PVZ um die Betreuung des Zeitschriftenabonnements. In diesem Schreiben – der Zeitschriftenbestellung – wird der Abonnent „im Kreis unserer neuen Leser“ begrüßt. Darüber hinaus wurden eine Gutschrift für zwei Ausgaben in Höhe von 16,40 EUR und zwei Reisegutscheine mitgesandt.

Widerruf nur per Post möglich – E-Mail Adresse fehlt


Der Zeitschriftenbestellung ist außerdem eine Widerrufsbelehrung beigelegt, die jedoch Fragen aufwirft. Zwar hat Fortunkonzept UG eine Post-Adresse angegeben (Grafenberger Allee 277, 40237 Düsseldorf), aber verzichtete in der Widerrufsbelehrung auf die Nennung von Faxnummer und E-Mail Adresse – obwohl diese als Möglichkeit genannt werden, den Vertrag zu widerrufen. Somit erscheint die Widerrufsbelehrung fehlerhaft. Was passiert, wenn der Widerruf per Post nicht zugestellt werden kann? Es besteht die Gefahr, dass man in die Abofalle tappt, sofern man sich gegen den Vertrag entscheidet.

Fortunkonzept, Fortunplaza, Fortunpalais und die Medien Total GmbH


Der Geschäftsführer der Fortunkonzept UG Andreas Grünhagen ist außerdem Geschäftsführer der Fortunplaza UG, der Fortunpalais UG und weiteren Unternehmen wie TK Service Plus UG. Diese Unternehmen bieten überwiegend Dienstleistungen im Bereich der Telekommunikation an. Alle sind unter der gleichen Adresse (Grafenberger Allee 277) in Düsseldorf registriert. Auf diversen Seiten im Internet ist zu lesen, dass Verbraucher, die in eine derartige Abofalle geraten sind, zuvor angerufen wurden. In diesem Telefonat wurde jeweils ein Geschenk in Form von Reisegutscheinen – zwei Stück in Höhe von jeweils 398 EUR – dem Verbraucher versprochen. Um diese zu erhalten, müsse jedoch ein Abo abgeschlossen werden. Wurden Sie auch von der Fortunkonzept UG angerufen? Wurden Ihnen auch Reisegutscheine versprochen, sofern Sie ein Abonnement abschließen? Oder konnten Sie gar Ihr Abo nicht widerrufen?

Bestätigung der Fortunkonzept UG aus Düsseldorf | 04.08.2015
Bestätigung der Fortunkonzept UG aus Düsseldorf | 04.08.2015


Die Zeitschriftenbestellung bei der Fortunkonzept aus Düsseldorf wurde laut Anschreiben im Auftrag der Media Total GmbH aus Leipzig versandt. Geschäftsführer der Media Total GmbH ist Bernd Trendelkamp, der bis 2011 bei der Teledirekt AG arbeitete. Auch zu diesem Unternehmen häufen sich negative Stimmen zu dem Unternehmen, welches nicht selten im Zusammenhang mit Abos und der PVZ Stockelsdorf genannt werden. Verbraucherdienst e.V. hat schon mehrfach über die PVZ Pressevertriebszentrale GmbH & Co. KG berichtet.

Verbraucherdienst e.V. informiert bei einer möglichen Abofalle


Es meldeten sich bereits zahlreiche Verbraucher, die unfreiwillig ein Abo für eine Zeitschrift abgeschlossen haben. Unser Verein für Verbraucherschutz informiert Verbraucher, die in mögliche Abofallen getappt sind.
Wurde Ihnen auch durch ein Telefonat ein Abo angeboten? Mussten Sie Ihre Bankdaten angeben und wurde Ihnen bei Abschluss des Abonnements Reisegutscheine versprochen? Haben Sie auch eine Bestellung erhalten, die Sie nicht widerrufen konnten?



Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

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kontakt@verbraucherdienst.com


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Dienstag, 13. Mai 2014

MBVZ Medien Branchen Verlag | Branchenbucheintrag

Die MBVZ Medien Branchen Verlag GmbH aus Düsseldorf bietet für Gewerbetreibende einen kostenpflichtigen Eintrag in das gleichnamige Branchenbuch an. Erst am 1.11.2013  wurde das Branchenbuch der MBVZ Medien Branchen Verlag GmbH registriert. Kunden für den Branchenbucheintrag kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die mit einem unerwünschten Werbeanruf (Cold Call) geworben werden. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.


Branchenbuch der MBVZ Medien Branchen Verlag GmbH will einen seriösen Eindruck vermitteln

Der MBVZ Medien Branchen Verlag gibt sich auf der Homepage für das Branchenbuch sehr seriös. So liest der Gewerbetreibende: (Zitat) „MBVZ ist eines der führenden Branchenbücher im deutschsprachigen Raum.“ (Zitat Ende). Woanders auf der Homepage ist auch zu lesen: (Zitat) „Umfassende Adressverzeichnisse und die innovative Kartentechnologie von Google inkl. Luftbilder und Vogelperspektive zeichnen den Service aus.“ (Zitat Ende).  

Wie groß der Webenutzen des Branchenbucheintrags der MBVZ Medien Branchen Verlag GmbH lässt sich nicht genau sagen. Jedoch gibt es kostenlose Portale mit Branchenbucheinträgen, deren Werbenutzen sogar weit höher ist!

355,81 Euro brutto pro Jahr

Für einen Premiumeintrag werden für ein halbes Jahr 177,91 Euro brutto verlangt, Insgesamt muss der Gewerbetreibende für ein Jahr 355,81 Euro brutto bezahlen. Über die Laufzeit des Vertrags mit dem MBVZ Medien Branchen Verlag ist den AGB ist zu lesen: (Zitat) „Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit 12 oder 36 Monaten und beginnt mit dem Vertragsabschluss. Der Vertrag verlängert sich jeweils um weitere 12 Monate zum Standardpreis, wenn er nicht spätestens 6 Wochen vor Ablauf des Vertrages per Einschreiben gekündigt wird.“ (Zitat Ende). Mitglied sein heißt –  stark zu sein.


Verträge der MBVZ Medien Branchen Verlag GmbH nur an Gewerbetreibende!

Weiter heißt es in den AGB bezüglich des Branchenbucheintrags des MBVZ Medien Branchen Verlags: (Zitat) „Verträge werden mit Ihnen als Gewerbebetrieb / Unternehmer / Freiberufler und nicht als Verbraucher i. S. d. § 313 BGB abgeschlossen. Aus dem Gesetz ergibt sich daher weder ein Rücktritts-, Kündigungs- oder Widerrufsrecht.“ (Zitat Ende)


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Dienstag, 5. Juni 2012

Gewerbeauskunft-Zentrale Düsseldorf


Die Gewerbeauskunft-Zentrale aus Düsseldorf versendet an Gewerbetreibende Anschreiben, die den Anschein erwecken, es handele sich um einen Eintrag in ein öffentliches Register. Es sind bereits Angaben zum Unternehmen des jeweils Angeschriebenen vorhanden. Diese sollen, so der Inhalt des Anschreibens, nur noch ergänzt bzw. falls notwendig korrigiert werden. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein. 
Wird das Anschreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale wunschgemäß ausgefüllt und zurück geschickt, wird ein Zwei-Jahres-Vertrag über eine Eintragung in das Branchenbuchverzeichnis der Gewerbeauskunft-Zentrale eingegangen - Das Jahr zu 596,06 Euro. Verbraucherdienst e.V. informiert über das Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale

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Freitag, 13. Januar 2012

National Inkasso GmbH hiess wecollect GmbH

Die Änderung des Firmennamens von wecollect GmbH zu National Inkasso GmbH erfolgte bereits im Oktober 2011. Sitz und Kontaktdaten der National Inkasso sind identisch mit der der wecollect GmbH.


Amtsgericht Düsseldorf Aktenzeichen: HRB 59892. Hier findet man die Eintragung der Umbenennung.

Amtsgericht Düsseldorf Aktenzeichen: HRB 59892 Bekannt gemacht am: 18.10.2011 12:00 Uhr. In (). gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr. Veränderungen
12.10.2011
wecollect GmbH, Düsseldorf, Berliner Allee 15, 40212 Düsseldorf.
Die Gesellschafterversammlung vom 05.10.2011 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 und damit der Firma beschlossen. Neue Firma: National Inkasso GmbH.
Verbraucherdienst e.V. informierte im Rahmen der Vereinsarbeit bereits in der Vergangenheit präventiv über wecollect GmbH. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein. 


Aktuell liegt Verbraucherdienst e.V. auch ein konkreter Fall vor, in dem wecollect GmbH im Auftrag der Saferpayment AG mit Datum vom 16.12.2012 einen Betrag von mehr 1.400 Euro von einem Rentner fordert für die Nutzung von zwei Erotikwebseiten. Das Datum ist insofern interessant, als das zu diesem Zeitpunkt die Firmierung wecollect nicht mehr existierte - seit Oktober 2011 nennt man sich ja National Inkasso GmbH.

Ausführlichen Bericht zum Namenswechsel der wecollect auf National Inkasso hier lesen.


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Dienstag, 6. Dezember 2011

Verbraucherdienst e.V. besucht Winfuxx24 in Düsseldorf - Video

Verbraucherdienst e.V. berichtete zur Abzocke von Winfuxx24 auf der Homepage des Vereins ausführlich schon im Oktober. Die weitere Entwicklung des Sachverhaltes veranlasste den Verein für aktiven Verbraucherschutz aus Essen nun, Winfuxx24 am angegebenen Standort Düsseldorf in der Steinstrasse persönlich aufzusuchen. Verbraucherdienst e.V. machte sich also mit Video-Kamera auf den Weg zu Winfuxx24 und dokumentierte diesen Besuch per Video, das auf YouTube online gestellt wurde. Winfuxx24-Video jetzt ansehen
Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.


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Donnerstag, 27. Oktober 2011

Winfuxx24 macht mit dreister Abofalle Kasse


Deutschlandweit erhielten Verbraucher Schreiben von WF24 Kundenservice. Inhaltlich bezieht man sich auf eine „vorzeitigen Vertragsauflösung“ eines angeblichen abgeschlossenen Gewinnspiel-Abo. Ein Abo für ein Gewinnspiel mit Winfuxx, so die Betroffenen gegenüber Verbraucherdienst e.V., sei nie abgeschlossen worden.
Besonders dreist: Von den angeschrieben Verbrauchern wird ein Betrag von 99,90 Euro verlangt. Eine tatsächliche Überweisung würde das Geld allerdings nicht auf ein deutsches Konto transferieren. Welche Folgen die dreiste Abofalle für Betroffene haben kann hier weiterlesen
Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

06.12.2011 Nachtrag
Am Schluss des Beitrags ( hier weiterlesen ... ) steht nun auch ein Live-Video vom Besuch des Verbraucherdienst e.V. bei Winfuxx24 in Düsseldorf zur Verfügung!



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