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Montag, 19. Dezember 2016

Cold Calling | Erfahrungen mit c-net e-commerce UG & Co KG

Heute erhielt Verbraucherdienst e.V. einen Anruf von der Rufnummer 0241-927888-894 durch einen gewissen Herrn S. Der Anrufer teilte in dem Telefonat mit, dass er sich im Auftrag von "Google AdFame" melde und ein Vertragspartner der Firma Google wäre. Es ginge um unseren Internetauftritt; dieser wurde laut Herrn S. durch Google geprüft und Google AdFame könnte für unsere Homepage ein optimales Ranking (Seite 1, Platz 1) anbieten.

Titelbild: c-net e-commerce UG & Co KG


Die Vorstandsvorsitzende von Verbraucherdienst e.V. suchte während des Gesprächs via Suchmaschine besagte "Google Adfame". Durch die Suche stellte sich heraus, dass die dazugehörige URL adfame.de lautet, im Impressum dieser Seite ist die Firma c-net e-commerce UG & Co KG aus Aachen mit dem Geschäftsführer M. R. Tondrou genannt. Laut der Homepage adfame.de ist weder ersichtlich, dass die Firma c-net e-commerce UG & Co KG eine Tochter von Google ist, noch geht hervor, das diese ein Vertragspartner von Google ist.

Auf Nachfrage hin einfach aufgelegt


Nach unserer Meinung wurde aber genau dieses durch den Anrufer suggeriert. Herr S. stellte uns gegenüber nicht klar, dass er im Auftrag der Firma c-net e-commerce UG & Co KG tätig ist. Die Vorstandsvorsitzende von Verbraucherdienst e.V. machte den Anrufer Herrn S. dahingehend aufmerksam, dass er nicht die Firma Google AdFame sei und auch nicht im Auftrag von Google anrufe - sondern im Auftrag der Firma c-net e-commerce UG & Co KG. Ein solches Geschäftsgebaren sei "irreführend und wettbewerbswidrig". Der Anrufer antwortete darauf: "Er sei ja nur Mitarbeiter".

Daraufhin bat die Vorstandsvorsitzende um ein Gespräch mit dem Geschäftsführer. Herr S. bestätigte mit "Ich verbinde Sie mit meinem Vorgesetzten", im Anschluss wurde der Hörer übergeben, worauf sich ein Herr R. meldete. Auf Nachfrage hin, dass wir doch gerne den Geschäftsführer sprechen möchten, teilte Herr Richter mit: "der wäre nicht zu sprechen". Zudem richte sich das Angebot "nur an Gewerbetreibende" und legte den Hörer einfach auf. Daraufhin versuchten wir die oben genannte Rufnummer erneut zurückzurufen, doch leider ohne Erfolg.

Adwords-Kampagnen via Telefon


Stattdessen nutzte Verbraucherdienst e.V. die angegebene Rufnummer im Impressum den verantwortlichen Geschäftsführer zu erreichen. Es wurde durch einen Herrn J. mitgeteilt, dass dieser "nicht mehr im Hause sei" und ob er helfen könne. Die Vorstandsvorsitzende konfrontierte Herrn J. mit den zuvor gehörten Aussagen, die im Gespräch mit Herrn S. und dem Callcenterleiter Herrn R. getätigt wurden.
Herr J. erwiderte, dass die beauftragten Callcenter gewisse Vorgaben hätten, aber die nicht dazugehören würden. Sie wären eine Firma, die mittels Telefon "Adwords-Kampagnen anbieten" würden, bei denen sehr wohl "die Möglichkeit bestehen würde, auf Platz 1 im Ranking bei Google" zu kommen. Zum Abschluss teilten wir Herrn J. mit, dass wir einen Artikel zu den dubiosen Anruf seines Unternehmens veröffentlichen würden, er möge bitte seinen Geschäftsführer informieren.

Was bietet c-net e-commerce UG & Co KG an?


Laut ihrer Homepage adfame.de bietet der Online Marketing Vertrieb c-net e-commerce UG & Co KG folgende Produkte an:

Eintragung in Branchenbücher: wobei hier Branchenbücher wie "GoYellow", "golocal" und "Stadtbranchenbuch" genannt werden. Hier möchten wir anmerken, dass dort die Einträge von jedem Gewerbetreibenden kostenlos vorgenommen werden können.

Des Weiteren werden Einträge in soziale Medien wie Facebook und Foursquare angeboten; auch hier ist die Erstellung eines Profils (auch für Gewerbetreibende) kostenlos und erfordert höchstens etwas Zeit.

Ebenfalls bietet die Firma c-net e-commerce UG & Co KG unter der URL adfame.de Eintragungen in Navigationssysteme wie "TomTom", "Here" und im Bewertungsportal "Yelp" an.
Erstellungen von Adwordskampagnen und Webseiten können außerdem von der Firma c-net e-commerce UG & Co KG erfolgen.

Unsere Meinung


Verbraucherdienst stellt sich die Frage, warum gegenüber den angerufenen Gewerbetreibenden (siehe Telefonat mit Verbraucherdienst e.V. am 16.12.2016) verschleiert wird, dass die Firma c-net e-commerce UG & Co KG Neukunden für ihre auf der Homepage angepriesenen Dienstleistungen sucht? Dabei wirkt das Unternehmen in Hinsicht auf die Homepage (adfame.de) auf dem ersten Blick seriös.

Kontakt mit Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Donnerstag, 15. September 2016

LottoBoxx aus Luzern - Auf der Jagd nach Teilnehmern

LottoBoxx aus Luzern mit Sitz in der Schweiz macht Jagd auf Teilnehmer für Lottotippgemeinschaften. Die Bewerbung für die Teilnahme an einer Tippgemeinschaft wurde mittels eines unerwünschten Werbeanrufs durchgeführt. Es ist bei derartigen Offerten anzuraten, den Hörer aufzulegen!

Titelbild: LottoBoxx aus Luzern - Auf der Jagd nach Teilnehmern


Unerwünschten Werbeanrufen durch LottoBoxx


In den letzten Tagen gehen häufig Verbraucherbeschwerden bei uns ein. Bei den Beschwerden dreht es sich um unerwünschte Werbeanrufe einer Firma namens „LottoBoxx“. Unerwünschte Werbeanrufe, auch sogenannte Cold Calls, sind in Deutschland gegenüber Verbrauchern untersagt. Trotzdem wird diese Untersagung von Firmen umgangen, die Ihren Sitz im Ausland haben. Eine Verbraucherin übermittelte zu Veröffentlichungszwecken Unterlagen der LottoBoxx aus Luzern. Nach Aussagen der Verbraucherin wurde diese ungefragt durch die LottoBoxx angerufen. In dem Werbegespräch soll laut der Verbraucherin der anrufende Mitarbeiter der LottoBoxx behauptet haben, dass eine Teilnahme bereits existieren soll und diese gekündigt werden kann. Nachdem die angerufene Verbraucherin die Kündigung bejaht haben soll, wurde durch den Anrufer ein Datenabgleich vorgenommen. Bei dem Datenabgleich lag laut der Verbraucherin dem Anrufer der LottoBoxx die Bankverbindung bereits vor. Bitte beachten Sie: es werden die Aussagen der Verbraucherin wiedergegeben; ob diese Aussagen der Wahrheit entsprechen, kann von hier aus nicht geprüft werden.

„Herzlich Willkommen bei der Lottoboxx“


Das uns vorliegende Anschreiben der Lottoboxx beschreibt die Teilnahme an dem Gewinnspiel. So wird der Teilnehmer in eine Art „Gemeinschaft“ vermittelt, in der monatlich max 1.080 Zahlenreihen bei der europäischen Lotterie „Euromillionen“ gespielt werden sollen.
Der Kostenpunkt: 69,00 EUR pro Monat, die via SEPA Lastschrift von einer Firma namens „Paymentworld Europe Ltd“ eingezogen werden soll. Für diese Abbuchung liegen die Kontodaten bereits vor. Die Verbraucherin, die uns diesen Fall schilderte, wollte den Vertrag laut ihrer Aussage kündigen. Ihre Briefe kamen zurück („Empfänger konnte nicht ermittelt werden“) und ihre Anrufe endeten auch bei der Ansage „Kein Anschluss unter dieser Nummer“. Auch die Webseite (lottoboxx.de) zeigt neben einer Baustelle nur eine E-Mail-Adresse an. (Stand 14.09.2016)

„Bartleby International Ltd. sagt Danke“


Verbraucherdienst e.V. wurden die Dokumente zur Lottoboxx, inklusive der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, zur Berichterstattung vorgelegt.
So ist den AGB zu entnehmen, dass die Firma Bartleby International Ltd. (Palm Grove House, P.O. 438, Road Town, Tortola) als Treuhänder bevollmächtigt ist. Bartleby International Ltd. vermittelt u.a. die Verträge unter den Teilnehmern der Lottogemeinschaft, der sogenannten Lottoboxx.

Die AGB sind laut unserer Einschätzung als fragwürdig anzusehen. So steht dort zum Beispiel zum Thema Beteiligung:

„Der Treugeber ( Teilnehmer ) macht der Bartley International Ltd. – auch telefonisch – ein Angebot auf Beteiligung an der Lottoboxx. Der Teilnehmer ermächtigt die Bartley International Ltd. auch ohne schriftliche Einzugsermächtigung das jeweils tätige Beteiligungsentgelt (in diesem Fall 69,- EUR monatlich) von dem angegebenen Bankkonto des Teilnehmers einzuziehen. Der Vertrag kommt weder durch schriftliche Bestätigung der Bartley International Ltd. durch Übermittlung einer Teilnahmebestätigung PDF einsetzen oder ohne dass es eine schriftliche Bestätigung bedarf- mit dem erfolgreichen Einzug des Beteiligungsentgeltes kommt.“ Quelle: AGB Lottoboxx

Über die Laufzeit bzw. die Kündigung der Lottoboxx ist Folgendes festgelegt:

„Der Vertrag gilt jeweils 3 Monate, sofern keine längere Vertragslaufzeit vereinbart worden ist. Er verlängert sich automatisch um einen weiteren Monat, wenn nicht mit einer Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Monatsende der jeweils bzw. zum Ende der jeweils vereinbarten Vertragsdauer von einer Partei schriftlich gekündigt wird.“ Quelle: AGB Lottoboxx

Was geschieht, wenn man in der Lottoboxx gewinnt?


Am Ende des Anschreibens wird der Verbraucherin suggeriert, dass sie mit der „GZG (Geld zurück Garantie)“ auf der „sicheren Seite“ sei. Das bedeutet, dass der Teilnehmer bei einem Monat ohne Gewinn den doppelten Spieleinsatz zurück erhalten soll. Zu diesem Thema gilt es, den Punkt „Verfall von Ansprüchen“ in den AGB zu beachten. Dort heißt es:

„Sämtliche Ansprüche auf Auszahlung von persönlichen Erträgen oder etwaige Ansprüche des Teilnehmers ( Treugebers ) gegenüber der Bartley International Ltd. verfallen und erlöschen, wenn sie nicht binnen 3 Monate nach der letzten Benachrichtigung gerichtlich gegenüber der Bartley International Ltd. mit Sitz Tortola geltend gemacht werden. Die Frist beginnt nach der 1 Woche ab dem Datum des Benachrichtungsschreibens.“ Quelle: AGB Lottoboxx

Wir fragen uns, wie das gelingen soll, wenn man die Betreiber nicht erreichen kann.

Kontaktmöglichkeit mit dem Verbraucherdienst e.V.


Haben Sie auch Erfahrungen mit der Lottoboxx? Wurden Sie auch via Cold Call kontaktiert? Haben Sie auch ein Anschreiben der Bartleby International Ltd. vorliegen? Gerne können Sie uns kontaktieren.

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Freitag, 27. November 2015

Symposion Publishing GmbH | Cold Call aus Düsseldorf?

Die Symposion Publishing GmbH aus Düsseldorf bietet eine breite Palette von E-Learning Kursen, Ebooks und Online-Bibliotheken an, die sich an Gewerbetreibende richtet. Mit Hilfe der Erzeugnisse von Symposion werden zum Beispiel Themengebiete wie „Projektmanagement“ sowie „Marketing-Controlling“ aufbereitet und zum Verkauf angeboten. Was passiert jedoch, wenn so ein Angebot fälschlicherweise an eine Verbraucherin gerichtet ist?


Symposion aus Düsseldorf – unerlaubte Werbeanrufe?


Zur Vorgeschichte: Symposion Publishing GmbH meldete sich telefonisch mit einem unerlaubten Werbeanruf (Cold Call) bei Frau G., um drei Produkte aus dem gegenwärtigen Katalog (Stand 26.11.2015) als eine „Testbestellung mit Rückgaberecht“ anzubieten. Dabei handelte es sich um drei E-Learning Kurse aus drei unterschiedlichen Bereichen, die jeweils 498,00 EUR kosten sollen. Frau G. bestätigte dieses Angebot und erhielt daraufhin eine E-Mail mit einem persönlichen Zugangscode. Dieser muss über entweder über einen Button („Jetzt kostenlos testen“) oder über eine URL, die man in den Internetbrowser eingibt, aktiviert werden. Mit den Worten „ein Klick und Sie sind drin!“ beginnt der Testlauf.
In dem Bestätigungsschreiben wird noch deutlich darauf hingewiesen, dass es sich um kein Abo handelt und auch keine Folgekosten entstehen. Des Weiteren werden die Optionen des Rücktritts und des Kaufs erläutert. Abschließend folgt ein Hinweis, dass das Telefonat aufgezeichnet wurde.

Ablauf der Testphase – Hohe Kosten


Frau G. ist selbst keine Gewerbetreibende, sondern Angestellte. Sie führte im Rahmen ihrer Tätigkeit das Gespräch mit einer Symposion Mitarbeiterin und willigte in diesem Telefonat auf die Testbestellung ein. Da die Schreiben die Möglichkeit des Rücktritts bescheinigten und auch keine Abo- bzw. Folgekosten versprochen wurden, ging Frau G. von einer unkomplizierten Angelegenheit aus.
Trotz des Vorgesprächs nahm Frau G. das Angebot nicht an. Sie klickte weder auf den Banner („Jetzt kostenlos testen“) noch warf sie auch keinen Blick auf die Produkte, die zum Test angeboten wurden. Stattdessen hatte sie die Mails von Symposion ungelesen zur Kenntnis genommen, die jedoch nach dem Öffnen eine Lesebestätigung erhielten. Somit verstrich die Testphase ungenutzt.
Zwei Tage später erhielt Frau G. eine Rechnung von Symposium für die drei nicht getesteten Produkte. Die Begründung: Die Testphase sei abgelaufen und Frau G. hätte in dieser Zeit nicht von ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht. Somit wurden ihr die drei E-Learningkurse, die sie nicht nutzte, in Rechnung gestellt.

Verbraucher haben ein Widerrufsrecht


Aktuell ist die Lage wie folgt: Zwölf Tage nach der ersten Rechnung ging die erste Zahlungserinnerung an Frau G., in der noch einmal darauf hingewiesen wurde, dass es sich um eine gewerbliche Bestellung handelte. Somit sei die Rechnung, Zitat, „sowohl verbindlich als auch fällig gemäß unseren Lieferbedingungen, denen Sie für Ihr Unternehmen ausdrücklich zugestimmt haben.“
Demzufolge ist weiterhin ein Gesamtbetrag von 1613,52 EUR zu zahlen - für drei E-Learningkurse. Gewerbetreibende haben kein Widerrufsrecht, doch da Frau G. keine Unternehmerin ist, dürfte sie vom Rücktritt Gebrauch machen können.
Was sagen Internetnutzer zu Symposion?

Bei den Recherchen zu der Firma Symposion Publishing stieß Verbraucherdienst e.V. auf einen Link des Portals „Tellows“, mit denen Telefonnummern zugewiesen werden können. Es wird unter einer Rufnummer aus Düsseldorf ein Bezug zu Symposion hergestellt. Die dort zu lesenden Kommentare sind überwiegender negativer Natur. Zum Beispiel wird in einem Kommentar auch die ebensolche Testphase beschrieben. Auch ist von „Aggressiver Werbung“ die Rede. (Quelle: Tellows http://www.tellows.de/num/021186693986)

Verbraucherdienst e.V. Informationen und Hilfe bei unerlaubten Werbeanrufen


Wir haben Erfahrungen mit Unternehmen, die Vertragsabschlüsse mittels unerlaubter Werbeanrufe erwirken. Wurden Sie auch von Symposion Publishing GmbH angerufen, um ein Testangebot in Anspruch nehmen zu können? Verbraucher und auch Gewerbetreibende finden bei uns eine Anlaufstelle, die sich um Sie und Ihre Rechte bemüht. Mitglied sein heißt – der Zug ist noch nicht abgefahren.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


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Mittwoch, 29. Juli 2015

Cold Call verboten | Verbraucherdienst e.V. verurteilt die Praxis mit den unerlaubten Werbeanrufen

Seit dem Jahr 2009 sind unerwünschte Werbeanrufe (Cold Calls) verboten. Sowohl Verbraucher als auch Gewerbetreibende, Selbstständige oder Unternehmer dürfen mit Cold Calls nicht mehr belästigt werden. Viele Cold Calls werden mit Gewerbetreibenden geführt, um kostenpflichtige Branchenbucheinträge mittels Bandaufzeichnung abzuschließen. Der vorliegende Artikel soll jedoch die vielfältigen Maschen der unerlaubten Werbeanrufe bei Verbrauchern beleuchten.

Cold Call verboten | Verbraucherdienst e.V. verurteilt die Praxis mit den unerlaubtem Werbeanrufen


Unerwünschte Werbeanrufe sind seit dem Jahr 2009 verboten


Im Jahr 2009 änderte der deutsche Gesetzgeber die Handhabung mit dem sogenannten Cold Call. Bis zu diesem Jahr wurden unerlaubte Werbeanrufe auch als erfolgreiches Marketingkonzept von diversen Unternehmen gebraucht. Heutzutage ist allerdings ein Cold Call-Anruf kein Kavaliersdelikt mehr, denn hohe Geldstrafen bis zu 300.000 EUR können seit dem Jahr 2013 wegen verbotener unerwünschter Telefonanrufe verhängt werden. Trotz dieser hohen Strafen blüht weiterhin das Geschäft mit der unerwünschten Telefonwerbung (Cold Call) in Deutschland. Auch dieses Jahr werden noch mehrere Tausend Verbraucher durch einen nicht vorher beauftragten Telefonverkäufer angerufen, der Ihnen anschließend ungefragt ein Produkt oder eine Dienstleistung am Telefonhörer verkaufen möchte. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.

Branchenbuch-Anbieter nutzen oft den verbotenen Cold Call-Anruf


Das Ziel eines verbotenen Cold-Call-Anrufs ist in der Regel der Abschluss eines Fernabsatzvertrags (§ 312b BGB) durch den Verkauf eines möglicherweise überteuerten Produktes oder einer fragwürdigen Dienstleistung. Ein Beispiel für solch eine Dienstleistung wäre ein Branchenbucheintrag, der per Cold Call samt anschließender Bandaufzeichnung am Telefon vertrieben wird. Der Haken bei so einem Vertrag ist für dem Gewerbetreibenden jedoch, dass diesem in der Regel nicht widersprochen werden kann. Auch wenn ein Verbraucher einen Vertrag mit einem Branchenbucheintrag abschließt, wird dieser anschließend wie ein Gewerbetreibender behandelt.

Legen Sie Ihr Telefon bei einem verbotenen unerwünschten Werbeanruf auf


Wenn Ihnen ein Schnäppchen oder ein großer Gewinn am Telefon per Cold Call versprochen wird kann es sich um einen Fall von Gaunerei und Bauernfängerei handeln. Auch wenn dem Verbraucher die per verbotenem Cold Call versprochene Botschaft zuerst sehr erfreulich erscheint, sollten die Finger davon gelassen werden. Arglose Verbraucher laufen sonst Gefahr, in die Fallen der Gauner und Bauernfänger zu tappen. Als aufgeklärter Verbraucher ist es immer sinnvoller, das Telefon aufzulegen, sofern Sie von einem verbotenen Cold Call-Gespräch belästigt werden.

Cold Call vom Energieversorger


Eine weit verbreitete Masche - hinsichtlich eines verbotenen Cold Call-Anrufes - ist, wenn ein unbekannter Anrufer angibt, dass er bei einem bekannten Energieversorger arbeiten würde. Das Ziel dieses Anrufers ist jedoch nicht die Beratung des Verbrauchers, sondern der eilige Tarifwechsel des angerufenen Konsumenten. In der Regel entpuppt sich später der am Telefon bestellte Vertrag als eine böse Kostenfalle. Denn anstatt dem Verbraucher einem günstigeren Tarif zu verkaufen ist dieser dann meist teurer. Dazu stammt der neu abgeschlossene Vertrag noch von einem anderen Energieunternehmen. Erst wenn die schriftlichen Vertragsdokumente mit der Post an den neu eingetragenen Kunden verschickt werden, fällt der „Schwindel“ des Cold Call-Verkäufers auf.

Cold Call für eine Zeitschriften-Testlieferung


Seien Sie immer misstrauisch, wenn Ihnen am Telefon mittels verbotenen Cold Call eine kostenlose Testlieferung für ein Zeitschriftenabonnement angeboten wird. In der Regel wird bei der versprochenen Testlieferung dem angerufenen Verbraucher nicht gesagt, dass sich dieses später als ein teures Zeitungs- oder Zeitschriften-Abonnement entpuppt. Eine Kündigung des entstandenen Vertrags hinsichtlich einer Zeitung oder einer Zeitschrift ist in der Regel nur nach deren AGB – zum Beispiel nach ein oder zwei Jahren Bezug - möglich. Der Konsument bzw. der Verbraucher ist dann leider in eine Kostenfalle getappt.

Cold Call vom selbsternannten „Datenschützer“


Manche selbst ernannte „Datenschützer“ machen sich die Angst der Konsumenten vor unerlaubter Telefonwerbung zunutze, indem diese meist fragwürdigen Unternehmen mit einem „Datenzentralregister“ und dem dazugehörigen „Schutz“ davor am Telefon werben. Wird allerdings am Telefon ein rechtskräftiger Vertrag mit dem meist arglosen Verbraucher abgeschlossen, ist es dann oft schon zu spät. Auf jeden Fall sollten Sie Ihr Telefon auflegen, wenn Sie einen verbotenen Cold Call-Anruf wegen der angeblichen Entfernung von Telefonwerbung erhalten haben. Rechnungen und / oder  Mahnungen bei Nichtzahlung, die auch schon einmal mehrere Hundert Euro betragen können, werden dann bei einer möglichen Nichtzahlung zu Ihnen nach Hause geschickt. Die am Telefon angebotene Dienstleistung des Cold Call-Verkäufers ist häufig nicht für den angerufenen Verbraucher nachvollziehbar.

Cold Call wegen möglichen Gewinn


Seien Sie skeptisch, wenn Ihnen ein Anrufer mittels verbotenen Cold Call die direkte Auszahlung eines möglichen Gewinns verspricht. Werden für die angebliche Auszahlung Ihres Gewinns Ihre geheimen Daten für Online-Banking verlangt, sollten Sie sofort Ihren Hörer auflegen. Denn in der Regel existiert der versprochene Gewinn des Anrufers nicht. Ein Gewinn ist grundsätzlich nicht mit einer Vorauszahlung des Gewinners verbunden. Wenn Sie trotzdem Ihre intimen Daten einem Fremden am Telefon bekannt geben, kann im schlimmsten Fall Ihr Konto leer geräumt werden.

Cold Call wegen Ihrer Online-Banking-Daten


Zurückhaltung Ihrerseits ist angesagt, wenn Sie ein vermutlich gefälschtes Schreiben von Ihrer Bank in Ihrer Post gefunden haben. Darin wird angekündigt, dass Ihre persönlichen Zugangsdaten bezüglich Online-Banking via Cold Call überprüft werden sollen. Sollte sich einige Zeit später der angebliche Bankmitarbeiter bei Ihnen melden, ist es wichtig, diesem Unbekannten keine persönlichen Zugangsdaten für Ihre Bankgeschäfte zu übermitteln. Ein seriöser Bankmitarbeiter von Ihrer Bank ruft Sie niemals am Telefon via Cold Call bei Ihnen an um anschließend Ihre Telefon-PIN, Online-PIN und / oder TANs (Transaktionsnummern) zu erfragen. Denn der Bankangestellte von Ihrer Bank hat Ihre Daten als Kunde bzw. als Verbraucher schon längst vorliegen. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Verbraucherdienst e.V. kann bezüglich der zahlreichen Cold Call-Praktiken kontaktiert werden


Es ist immer empfehlenswert, sich bei Ihrer Bank sich zu melden, wenn Dritte – zum Beispiel via verbotenem Cold Call – an Ihre persönlichen Online-Banking-Daten gelangt sind. Lassen Sie Ihre Telefon-Banking-PIN oder andere wichtige Daten sofort ändern. Verbraucherdienst e.V. kann ebenfalls von Verbrauchern, die in eine böse Kostenfalle mittels eines Cold Call-Anrufs getappt sind, kontaktiert werden. Verbraucher können uns gerne am Telefon bzw. mittels E-Mail kontaktieren.


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Mittwoch, 3. Juni 2015

Branchenbuch | TeleMedien Verlag | www.adressverzeichnis.info


Der TeleMedien Verlag mit Sitz in San Agustin, Spanien, verschickt derzeit Rechnungen für einen Eintrag in das Branchenbuch www.adressverzeichnis.info - in Höhe von 353,04 Euro. Verbraucherdienst e.V. warnt vor dubioser Abzocke von den kanarischen Inseln.

Branchenbuch  TeleMedien Verlag  www.adressverzeichnis.info unternehmerdaten.com


Update 30.05.2016 - Neue Adresse von TeleMedien Verlag: unternehmerdaten.com


Der TeleMedien Verlag verschickt auch aktuell noch Rechnungen, die allerdings das Online-Branchenbuch "Unternehmerdaten vom Örtlichen" unter der URL unternehmerdaten.com betreffen. Das Impressum dieser Seite zeigt jedoch eine andere Firma, nämlich die Business Marketing S.L.U. mit Sitz in Gran Canaria.



Im Falle einer Rechnung des TeleMedien Verlags aus San Agustin ist Vorsicht geboten. Gefordert werden 354,04 Euro für einen Eintrag in das Online-Branchenbuch www.adressverzeichnis.info. Diesen Eintrag sicherte sich das Unternehmen angeblich durch Kaltaquise, einem sogenannten Cold Call. Doch besteht tatsächlich ein Vertragsverhältnis zwischen den Kunden und des TeleMedien Verlags? Anscheinend werden Gewerbetreibende telefonisch getäuscht, indem sie laut des Anrufers bereits einen Branchenbucheintrag in Auftrag gegeben hätten. Eine Verlängerung von 24 Monaten wäre kostspielig, doch der Anrufer schlägt eine Verkürzung auf 12 Monate vor. Stimmt der Verbraucher dem zu, entsteht ein neuer Vertrag für einen Eintrag. Diese fragwürdige Geschäftstaktik und die daraufhin versandte Rechnung erscheinen höchst fragwürdig. Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.

Screenshot www.adressverzeichnis.info | 03.06.2015

Weitere Zahlungsaufforderung durch das Inkassobüro Wolf


Überweist der Kunde die zuvor geforderte Geldsumme nicht, meldet sich das Inkassobüro Wolf mit einer Zahlungsaufforderung von insgesamt 712,23 Euro. Brisant ist, dass dieses Inkassobüro Wolf nicht in Deutschland als zulässiges Inkassounternehmen registriert ist. Ohne diese Berechtigung ist es dem Inkassobüro untersagt, Inkassodienstleistungen anzubieten.

Es ist zu vermuten, dass die gleichen Hintermänner, sprich der Telemedien Verlag aus San Augstin, hinter der Masche stehen. Das Inkassobüro Wolf gibt beispielsweise für die Überweisung die „Deutsche Bank“ an, die allerdings mit spanischen IBAN und BIC Nummern ( ESxxxx bzw. CAxxxx) versehen sind.

Auch wenn das Inkassobüro Wolf mit zusätzlichen Mahnkosten und sogar mit Pfändung des Kontos droht: Zahlen Sie die Forderung auf keinen Fall. In der Vergangenheit erreichten den Verbraucherdienst e.V. ähnliche Schreiben des dubiosen Inkassobüros:

Zahlungsaufforderung durch das Inkassobüro Wolf | 28.05.2015

Was ist zu tun bei einer Rechnung vom TeleMedien Verlag?


Erkennen Sie Ähnlichkeiten zu den Angaben in diesem Beitrag? Sollten Sie auch unwissentlich einen Branchenbucheintrag bei www.adressverzeichnis.info registriert haben, informieren wir Sie unverbindlich.. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.


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Dienstag, 26. Mai 2015

Örtliches Branchenregister | Branchenbuch aus Leipzig


Kennen Sie das Branchenbuch „Örtliches Branchenregister“? Nicht zu verwechseln mit dem Online-Telefonbuch „Das Örtliche“ der DeTeMedien der Telekom! Zurzeit informiert Verbraucherdienst e.V.  über den abgeschlossenen Vertrag mit dem Online-Branchenbuch aus dem Freistaat Sachsen.

„Verbinden Sie Ihr Unternehmen“ ist der Werbeslogan des Branchenbuchs „Örtliches Branchenregister“


Mit dem Slogan „Verbinden Sie Ihr Unternehmen“ wirbt das Branchenbuch „Örtliches Branchenregister“ aus der sächsischen Messestadt Leipzig (Brünner Straße 10). Zielgruppe des Branchenbuchs mit der Webseite das-oertlichebranchenregister.de sind Gewerbetreibende. So ist zum Beispiel auf der Homepage (im § 11 AGB) zu lesen: „Laut § 13 BGB ergibt sich weder ein Rücktritts- oder Widerrufsrecht, da die S. Marketing Management ausschließlich Geschäfte mit Gewerbetreibenden, Unternehmern und Freiberuflern betreibt.“ Dadurch sei ein rechtswirksamer Vertrag mit dem Gewerbetreibenden (laut Fernabsatzvertrag) zustande gekommen. Meist werden in der üblichen Hektik des Geschäftsalltags die AGB von den Gewerbetreibenden nicht beachtet. Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.

Vermarktung eines Eintrags in „Örtliches Branchenregister“ per Cold Call und zwei Telefonaten

Vermarktet wird ein Eintrag in das Branchenbuch „Örtliches Branchenregister“ per sogenanntem Cold Call. So ist in den AGB zu lesen: „Das erste Telefonat mit unserem Verkäufer dient dazu, die vertragsrelevanten Daten zu klären und aufzunehmen.“ Ebenso heißt es im § 1 AGB weiter: „Zwischen S. Marketing Management und dem Kunden kommt es zu einem verbindlichen Vertrag, wenn der Kunde in einem zweiten Telefonat (Kontrollgespräch) oder schriftlich der S. Marketing Management einen Auftrag erteilt.“


Rechnung für einen Eintrag in "Örtliches Branchenregister"

474,82 Euro für einen „Firmeneintrag“ in „Örtliches Branchenregister“


Laut der vorliegenden Rechnung unseres Mitglieds verlangt Herr Sypitzki, der Geschäftsführer des Online-Portals „Örtliches Branchenregister“, einen Gesamtbetrag über 474,82 brutto. Der geforderte Geldbetrag für einen sogenannten „Firmeneintrag“ setzt sich aus dem Nettobetrag über 399 Euro netto und den üblichen Mehrwertsteuersatz über 75,81 Euro zusammen. Der geforderte Geldbetrag soll von dem Gewerbetreibenden auf ein Konto der Postbank (BIC: PBNKDEFF), dessen Inhaber ebenfalls der Geschäftsführer Sypitzki ist, überwiesen werden. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.
Nutzen Sie die unverbindliche Hotline vom Verbraucherdienst e.V.

Haben Sie auch einen kostenpflichtigen Vertrag mit der S. Marketing Management bezüglich eines kostenpflichtigen Eintrag in das Online-Portal „Örtliches Branchenregister“ abgeschlossen?



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Mittwoch, 1. August 2012

Voice 1 Direct Ltd – BaFin warnt

Schon in der Vergangenheit informierte Verbraucherdienst e.V. wiederholt vor vermeintlich lukrativen Aktien, die per Cold Call (unerwünschter Werbeanruf) angeboten wurden. Werden derlei Anbietern konkrete und fachkundige Fragen zu ihrem Angebot und ihrer Vorgehensweise gestellt, erhält der Verbraucher selten hinreichend Auskunft. Aktuell warnt die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) vor Aktien des Unternehmens Voice 1 Direct Ltd (ISIN CA92862M1059 / WKN A1H 50C). Unter anderem wird seitens der Behörde vermutet, dass irreführende oder unrichtige Angaben zur Aktie Voice 1 Direct im Rahmen der Cold Calls gemacht werden könnten. Weiterlesen zur Aktie Voice 1 Direct  .  Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.


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