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Dienstag, 13. September 2016

KMP Rechtsanwälte: Nachtrag in eigener Sache

Verbraucherdienst e.V. erhielt jede Menge Rückmeldungen bezüglich unseres jüngst veröffentlichten Beitrags „Warnung: Forderung der KMP Rechtsanwälte via E-Mail“ vom 08.09.2016.

Titelbild: KMP Rechtsanwälte Nachtrag in eigener Sache


Wir bedanken uns für jede E-Mail, die uns seit der Veröffentlichung erreichte. Nur dank der Hilfe unserer Mitglieder ist es möglich, uns für Themen des Verbraucherschutzes engagiert einzusetzen. Hinweise von Betroffenen und Besuchern dieses Blogs ermöglichen uns, Artikel wie zu den KMP Rechtsanwälten in der vorliegenden Form aufzubereiten und für all jene Verbraucher zu verfassen, die sich präventiv vor Betrug und Abzocke schützen wollen.

Betroffene Verbraucher melden sich zu Wort


Wir möchten an dieser Stelle einige Nachrichten von betroffenen Verbrauchern veröffentlichen.

„Wir leiten Ihnen diese E-Mail weiter, da wir im Internet schon gleiche Fälle gefunden haben und dabei Ihr Kontakt genannt wird. Diese Mail haben wir heute erhalten und haben diese angebliche Auskunftsnummer nie genutzt. Bitte um kurze Bestätigung, daß wir diese E-Mail löschen können und auch als allgemeiner Hinweis für Sie, um weitere Schritte gegen den Versender einzuleiten!“
- Herr S. aus Gelnhausen

„Danke für den veröffentlichten Artikel (…) Er brachte uns eine große Zeitersparnis.
Wir haben gestern ebenfalls eine solche E-Mail erhalten. Die gemachten Angaben können wir bestätigen. Die angeführten Firmendaten sind alle korrekt (öffentlich zugänglich). So richtig stutzig machte die IBAN. Die Summe soll nach Litauen überwiesen werden!“

- Herr D. aus Halle

„Danke für Ihre Informationsseite zu kmpinkasso.de.
Ich habe ebenfalls von denen eine Betrugs-Email erhalten, welche ich an Sie hiermit zur Information weiterleite. Ich muss zugeben, das ist der beste und ausgefeilteste Betrugsversuch, der mir bisher begegnet ist.“

- Herr J. via Email

Dies ist nur ein Auszug. Weitere Beiträge zu diesem Thema können Sie bei Interesse in den unten aufgeführten Kommentaren lesen.

Verbraucherschutz: Gemeinsam sind wir stark


Die positiven Reaktionen auf unseren Beitrag machen deutlich, dass Verbraucherschutz wichtiger denn je ist. Abzocke und Betrug werden leider immer besser in Szene gesetzt, sodass ein unbeholfener Verbraucher schnell in die Falle tappen kann. Es ist anscheinend nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, ob es sich um ein dubioses Schreiben handelt, oder um eine gerechtfertigte Forderung. Insbesondere ist dies von Bedeutung, wenn man bisher nicht mit unseriösen Zahlungsaufforderungen in Berührung kam.

Wir vom Verbraucherdienst e.V. setzen uns dafür ein, dass unsere Mitglieder vor fragwürdigen Geschäftsgebaren geschützt werden. Um dies zu erreichen, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Sonst wäre die von Verbrauchern gelobte Öffentlichkeitsarbeit nicht möglich. Ob Abofallen am Telefon oder im Internet, Spam-Faxe, Falschberatungen bei Kapitalanlagen, dubiose Branchenbucheinträge und viele weitere Themen – mit einer Mitgliedschaft stärken Sie den Verbraucherschutz.

Erfahren Sie mehr unter:
Mitglied werden bei Verbraucherdienst e.V.

Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern und bei jedem, der sich für unser Engagement für Verbraucherschutz interessiert. Haben Sie Fragen zu einer Mitgliedschaft im Verbraucherdienst e.V.? Scheuen Sie nicht, uns zu kontaktieren.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Kontaktmöglichkeit mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:
0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

Sind Sie bereits Mitglied bei Verbraucherdienst e.V.?

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Montag, 12. Oktober 2015

Aldi Talk Paket 300 | Verbraucherschützer warnen

Das beliebte „Aldi Talk Paket 300“ Prepaid-Tarif ist für monatlich 300 Freiminuten, 300 Frei-SMS sowie für monatlich 300 Megabyte High-Speed-Internet ausgelegt. Aldi-Kunden können den Tarif „Aldi Talk Paket 300“ für nur 7,99 EUR pro Monat buchen. Nur ärgerlich wird es, wenn der Handy-User bei Zahlungsverzug automatisch in einen kostspieligeren Telefon-Tarif ohne Freiminuten- bzw. –SMS wechselt - für circa 100 EUR. Mitglied sein heißt – den Rest kannst du dir sparen.

Aldi Talk Paket 300  Verbraucherschützer warnen


Ärgerlich! Aldi Talk Paket für mehr als 100 EUR anstatt 7,99 EUR!


Es ist für Kunden ärgerlich wenn der Betreiber für einen LTE-Prepaid-Tarif circa 100 EUR von dem Handynutzer verlangt. Da Aldi Talk ein Prepaid-System ist, wird der Betrag für das "Paket 300" wird am Monatsanfang vom vorhandenen Guthaben abgezogen. Wenn jedoch nicht genügend Guthaben vorhanden ist, storniert Aldi Talk die Paket-Buchung. In so einem Fall wechselt der Kund automatisch in den deutlich teureren Standard-Tarif - ohne Freiminuten und ohne Frei-SMS.
(Quelle: http://www.derwesten.de/wirtschaft/verbraucher/verbraucherschuetzer-warnen-vor-abzocke-bei-aldi-talk-id11069833.html)

Beendigung des „Aldi Talk Paket 300“


Das „Aldi Talk Paket 300“ wird beendet, wenn das geforderte Prepaid-Guthaben von 7,99 EUR nicht mehr automatisch abgebucht werden kann. Die Betreiberfirma rechnet daraufhin den weitaus kostspieligeren Tarif von Aldi Talk ab:

Der unfreiwillige Tarifwechsel kann stattfinden, wenn der Nutzer für die automatische Aufladung der Prepaid-Karte online die Aufladeoption "unter fünf Euro" eingestellt hat. Befindet sich das Prepaid-Guthaben zwischen 5 und 7,98 Euro, kann der Preis für das Paket nicht abgebucht werden. Auch erfolgt keine automatische Aufladung, da das Guthaben nicht unter 5 Euro gesunken ist; das bedeutet, dass die Flatrate nicht mehr gebucht werden kann. In so einem Fall beendet Aldi nach Ablauf des Monats die 300-Flatrate für Telefon, mobiles Internet sowie SMS. Stattdessen wird zu den Konditionen des rund zehnmal teureren Basistarifs abgerechnet. Nutzer, die ihre Flatrate dennoch voll ausnutzen, zahlen dann statt 7,99 EUR bis zu 100 EUR. Gerade bei mobilen Internetverbindungen können YouTube-Video ein teures Vergnügen werden.
(Quelle: http://www.golem.de/news/kostenfalle-aldi-talk-paket-300-bucht-weit-ueber-100-euro-ab-1509-116169.html

Aldi Talk warnt Kunden per SMS


Aldi Talk weist laut Medienberichten in den Geschäftsbedingungen und bei der Guthaben-Kontrolle auf den Tarifwechsel hin. Zusätzlich verschickt das Unternehmen kurz vor Auslaufen des Tarifs dementsprechende Warnungen per SMS. Leider fallen immer wieder Kunden darauf rein, weil sie diese Warnungen aus diversen Gründen nicht beachten oder gar ernstnehmen. (Quelle:  http://www.derwesten.de/wirtschaft/verbraucher/verbraucherschuetzer-warnen-vor-abzocke-bei-aldi-talk-id11069833.html)

Sparsame Kunden buchen das „Aldi Talk Paket 300“


Gerade Telefon-Kunden mit einem geringen Einkommen wählen den günstigen Prepaid-Tarif „Aldi Talk Paket 300“ um nicht in eine Kostenfalle zu geraten. Leider kann gerade der sparsame Handy-User unwissentlich in eine Kostenfalle tappen. Für circa 100 EUR im Monat kann jeodch ein Premium-Smartphone und / oder –Tablet von Apple, Samsung und Co. mit einer großen Flatrate ohne Probleme per Handyvertrag finanziert werden!

Was Verbraucherschützer Aldi-Talk-Kunden raten


Die Verbraucherschützer raten, eine Häufung solcher Nachrichten als Alarmsignal zu werten - und sich umgehend zu informieren, in welchem Tarif man gerade unterwegs ist. Dabei helfe einem entweder die Aldi-Talk-App weiter oder die Servicehotline des Anbieters. Mitglied sein heißt – nicht hilflos zu sein.

Verbraucherdienst e.V. kann kontaktiert werden


Kostenlose Infos erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Dienstag, 4. August 2015

Reisen | Urteile zu Flugverspätungen, Insolvenz des Reiseveranstalters und Anzahlung

Der Gang durch den Dschungel der Reiseveranstalter ist manchmal abenteuerlicher als der gebuchte Urlaub selbst. Schlagwörter wie „Last Minute Deals“ und „Hotelbewertungen“ erleichtern die Übersicht nicht unbedingt, sondern setzen Verbraucher unter Druck. Darüber hinaus besteht eine Art „Informationsdruck“; hier greift die Redewendung „Wissen ist Macht“, denn wer mehr Informationen zur Verfügung hat, kann sich gegen Unklarheiten oder Ungerechtigkeiten beim Reiseantritt oder während der Reise wehren.

Reisen | Urteile zu Flugverspätungen, Insolvenz des Reiseveranstalters und Anzahlung


Diverse Urteile stärken die Rechte von Verbrauchern, die eine Urlaubsreise buchen oder antreten. Sei es zum Beispiel das diskutable Thema Flugverspätung, bei dem der Europäische Gerichtshof letztlich per Urteil festlegte, wann ein Flugzeug tatsächlich ankommt. Mit Hilfe dieser Urteile ist es Verbrauchern und Reisenden möglich, sich zu informieren - für zukünftige Reisen und Buchungen. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.

Flugverspätung - Tatsächliche Ankunftszeit gilt bei geöffneter Tür


Der Europäische Gerichtshof klärte die Frage, ab wann ein Flug als verspätet gilt. Im Urteil vom 04.09.2014 wurde entschieden, dass die Öffnung mindestens einer Flugzeugtüre als Zeitpunkt gilt und nicht –wie German Wings argumentierte – das Aufsetzen der Flugzeugräder (AZ. C.452/13).
Demnach hat ein Passagier nach EU-Recht Anspruch auf eine Entschädigung, wenn ein Flug mehr als drei Stunden Verspätung hat. Doch gilt nicht das Landen als Ankunft des Fliegers, sondern mindestens eine Türe geöffnet wird, sodass die Reisenden aussteigen können. Der EuGH begründet das Urteil damit, dass mit dem bloßen Aufsetzen der Räder der Reisende in seinen Tätigkeiten weiterhin eingeschränkt sei; erst beim Verlassen des Flugzeugs sei es möglich, wieder in Aktion – in beruflicher und privater Hinsicht – zu treten.

Reiseveranstalter meldet Insolvenz an - Reisebüro muss Reisepreis zahlen


Sie buchen eine Kreuzfahrt, doch der Reiseveranstalter geht pleite – mit ihrem Geld. Den bereits bezahlten Reisepreis erhalten Sie jedoch zurück, da Reisebüros laut einer Entscheidung vom BGH dazu verpflichtet sind, die im Insolvenzfall geltende Kundengeldabsicherung des von ihnen angebotenen Reiseveranstalters nachzuweisen - Urteil vom 25.11.2014, Az. X ZR 105/13.
Dies gilt auch für alle im EU-Ausland ansässigen Reiseveranstalter. Eine bloße Erklärung durch das Reisebüro reicht nicht aus. Der Reisevermittler muss sich in jedem Fall vergewissern, dass der gezahlte Reisepreis zweifelsfrei abgesichert sei.

Pauschalreisen - Maximal 20 Prozent Anzahlung


Bei Pauschalreisen darf der Reiseveranstalter bei einer Anzahlung maximal 20 Prozent des Reisepreises verlangen. In der Entscheidung des Bundesgerichtshof vom 09.12.2014 (Az. X ZR 85/12, X ZR 13/14 und X ZR 147/13) wird nur die Ausnahme festgelegt, wenn der Veranstalter den Bedarf nachweisen und begründen kann. Höhere Kosten müssen sachlich gerechtfertigt werden.
Darüber hinaus dürfen Stornogebühren nicht nach Verbleib der Tage vor Reiseantritt gestaffelt werden. Zum Beispiel verlangte Urlaubstours bei 30 Tagen vor Reiseantritt per Flug 40 Prozent des Reisepreises. Einen Tag weniger, ab dem 29. Tag sollten bereits 45 Prozent fällig werden – ab dem 6. Tag gar 70 Prozent.

Auch hier wurden die Verbraucherrechte gestärkt. Der BGH entschied, dass 20 Prozent des Reisepreises bei Stornogebühren akzeptabel seien. Alles, was darüber liegt, könnte unseriös sein.
Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Haben Sie ungerechtfertigte Zahlungen leisten müssen?


Verbraucherdienst e.V. informiert Verbraucher, die während der Buchung der Reise, beim Reiseantritt oder innerhalb des Urlaubs überraschend zur Kasse gebeten werden. Darüber hinaus bietet der Verein für Verbraucherschutz zur Urlaubszeit Informationen rund um das Thema Reisen. Lesen Sie zum Beispiel hier: Flugverspätung: Diese Entschädigungen stehen Ihnen zu


So treten Sie mit uns in Kontakt

Nutzen Sie unser Verbrauchertelefon oder die Kontaktaufnahme via Email.
Senden Sie uns ihre Mail bezüglich Problemen bei ihre Reise an folgende Adresse:


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Mittwoch, 29. Juli 2015

Cold Call verboten | Verbraucherdienst e.V. verurteilt die Praxis mit den unerlaubten Werbeanrufen

Seit dem Jahr 2009 sind unerwünschte Werbeanrufe (Cold Calls) verboten. Sowohl Verbraucher als auch Gewerbetreibende, Selbstständige oder Unternehmer dürfen mit Cold Calls nicht mehr belästigt werden. Viele Cold Calls werden mit Gewerbetreibenden geführt, um kostenpflichtige Branchenbucheinträge mittels Bandaufzeichnung abzuschließen. Der vorliegende Artikel soll jedoch die vielfältigen Maschen der unerlaubten Werbeanrufe bei Verbrauchern beleuchten.

Cold Call verboten | Verbraucherdienst e.V. verurteilt die Praxis mit den unerlaubtem Werbeanrufen


Unerwünschte Werbeanrufe sind seit dem Jahr 2009 verboten


Im Jahr 2009 änderte der deutsche Gesetzgeber die Handhabung mit dem sogenannten Cold Call. Bis zu diesem Jahr wurden unerlaubte Werbeanrufe auch als erfolgreiches Marketingkonzept von diversen Unternehmen gebraucht. Heutzutage ist allerdings ein Cold Call-Anruf kein Kavaliersdelikt mehr, denn hohe Geldstrafen bis zu 300.000 EUR können seit dem Jahr 2013 wegen verbotener unerwünschter Telefonanrufe verhängt werden. Trotz dieser hohen Strafen blüht weiterhin das Geschäft mit der unerwünschten Telefonwerbung (Cold Call) in Deutschland. Auch dieses Jahr werden noch mehrere Tausend Verbraucher durch einen nicht vorher beauftragten Telefonverkäufer angerufen, der Ihnen anschließend ungefragt ein Produkt oder eine Dienstleistung am Telefonhörer verkaufen möchte. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.

Branchenbuch-Anbieter nutzen oft den verbotenen Cold Call-Anruf


Das Ziel eines verbotenen Cold-Call-Anrufs ist in der Regel der Abschluss eines Fernabsatzvertrags (§ 312b BGB) durch den Verkauf eines möglicherweise überteuerten Produktes oder einer fragwürdigen Dienstleistung. Ein Beispiel für solch eine Dienstleistung wäre ein Branchenbucheintrag, der per Cold Call samt anschließender Bandaufzeichnung am Telefon vertrieben wird. Der Haken bei so einem Vertrag ist für dem Gewerbetreibenden jedoch, dass diesem in der Regel nicht widersprochen werden kann. Auch wenn ein Verbraucher einen Vertrag mit einem Branchenbucheintrag abschließt, wird dieser anschließend wie ein Gewerbetreibender behandelt.

Legen Sie Ihr Telefon bei einem verbotenen unerwünschten Werbeanruf auf


Wenn Ihnen ein Schnäppchen oder ein großer Gewinn am Telefon per Cold Call versprochen wird kann es sich um einen Fall von Gaunerei und Bauernfängerei handeln. Auch wenn dem Verbraucher die per verbotenem Cold Call versprochene Botschaft zuerst sehr erfreulich erscheint, sollten die Finger davon gelassen werden. Arglose Verbraucher laufen sonst Gefahr, in die Fallen der Gauner und Bauernfänger zu tappen. Als aufgeklärter Verbraucher ist es immer sinnvoller, das Telefon aufzulegen, sofern Sie von einem verbotenen Cold Call-Gespräch belästigt werden.

Cold Call vom Energieversorger


Eine weit verbreitete Masche - hinsichtlich eines verbotenen Cold Call-Anrufes - ist, wenn ein unbekannter Anrufer angibt, dass er bei einem bekannten Energieversorger arbeiten würde. Das Ziel dieses Anrufers ist jedoch nicht die Beratung des Verbrauchers, sondern der eilige Tarifwechsel des angerufenen Konsumenten. In der Regel entpuppt sich später der am Telefon bestellte Vertrag als eine böse Kostenfalle. Denn anstatt dem Verbraucher einem günstigeren Tarif zu verkaufen ist dieser dann meist teurer. Dazu stammt der neu abgeschlossene Vertrag noch von einem anderen Energieunternehmen. Erst wenn die schriftlichen Vertragsdokumente mit der Post an den neu eingetragenen Kunden verschickt werden, fällt der „Schwindel“ des Cold Call-Verkäufers auf.

Cold Call für eine Zeitschriften-Testlieferung


Seien Sie immer misstrauisch, wenn Ihnen am Telefon mittels verbotenen Cold Call eine kostenlose Testlieferung für ein Zeitschriftenabonnement angeboten wird. In der Regel wird bei der versprochenen Testlieferung dem angerufenen Verbraucher nicht gesagt, dass sich dieses später als ein teures Zeitungs- oder Zeitschriften-Abonnement entpuppt. Eine Kündigung des entstandenen Vertrags hinsichtlich einer Zeitung oder einer Zeitschrift ist in der Regel nur nach deren AGB – zum Beispiel nach ein oder zwei Jahren Bezug - möglich. Der Konsument bzw. der Verbraucher ist dann leider in eine Kostenfalle getappt.

Cold Call vom selbsternannten „Datenschützer“


Manche selbst ernannte „Datenschützer“ machen sich die Angst der Konsumenten vor unerlaubter Telefonwerbung zunutze, indem diese meist fragwürdigen Unternehmen mit einem „Datenzentralregister“ und dem dazugehörigen „Schutz“ davor am Telefon werben. Wird allerdings am Telefon ein rechtskräftiger Vertrag mit dem meist arglosen Verbraucher abgeschlossen, ist es dann oft schon zu spät. Auf jeden Fall sollten Sie Ihr Telefon auflegen, wenn Sie einen verbotenen Cold Call-Anruf wegen der angeblichen Entfernung von Telefonwerbung erhalten haben. Rechnungen und / oder  Mahnungen bei Nichtzahlung, die auch schon einmal mehrere Hundert Euro betragen können, werden dann bei einer möglichen Nichtzahlung zu Ihnen nach Hause geschickt. Die am Telefon angebotene Dienstleistung des Cold Call-Verkäufers ist häufig nicht für den angerufenen Verbraucher nachvollziehbar.

Cold Call wegen möglichen Gewinn


Seien Sie skeptisch, wenn Ihnen ein Anrufer mittels verbotenen Cold Call die direkte Auszahlung eines möglichen Gewinns verspricht. Werden für die angebliche Auszahlung Ihres Gewinns Ihre geheimen Daten für Online-Banking verlangt, sollten Sie sofort Ihren Hörer auflegen. Denn in der Regel existiert der versprochene Gewinn des Anrufers nicht. Ein Gewinn ist grundsätzlich nicht mit einer Vorauszahlung des Gewinners verbunden. Wenn Sie trotzdem Ihre intimen Daten einem Fremden am Telefon bekannt geben, kann im schlimmsten Fall Ihr Konto leer geräumt werden.

Cold Call wegen Ihrer Online-Banking-Daten


Zurückhaltung Ihrerseits ist angesagt, wenn Sie ein vermutlich gefälschtes Schreiben von Ihrer Bank in Ihrer Post gefunden haben. Darin wird angekündigt, dass Ihre persönlichen Zugangsdaten bezüglich Online-Banking via Cold Call überprüft werden sollen. Sollte sich einige Zeit später der angebliche Bankmitarbeiter bei Ihnen melden, ist es wichtig, diesem Unbekannten keine persönlichen Zugangsdaten für Ihre Bankgeschäfte zu übermitteln. Ein seriöser Bankmitarbeiter von Ihrer Bank ruft Sie niemals am Telefon via Cold Call bei Ihnen an um anschließend Ihre Telefon-PIN, Online-PIN und / oder TANs (Transaktionsnummern) zu erfragen. Denn der Bankangestellte von Ihrer Bank hat Ihre Daten als Kunde bzw. als Verbraucher schon längst vorliegen. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Verbraucherdienst e.V. kann bezüglich der zahlreichen Cold Call-Praktiken kontaktiert werden


Es ist immer empfehlenswert, sich bei Ihrer Bank sich zu melden, wenn Dritte – zum Beispiel via verbotenem Cold Call – an Ihre persönlichen Online-Banking-Daten gelangt sind. Lassen Sie Ihre Telefon-Banking-PIN oder andere wichtige Daten sofort ändern. Verbraucherdienst e.V. kann ebenfalls von Verbrauchern, die in eine böse Kostenfalle mittels eines Cold Call-Anrufs getappt sind, kontaktiert werden. Verbraucher können uns gerne am Telefon bzw. mittels E-Mail kontaktieren.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Montag, 13. Juli 2015

Verbraucher Notruf | Abzocke melden

Sie fanden eine dubiose Gewinnbenachrichtung in Ihrem Briefkasten? Eine unberechtigte Forderung, die Sie sich nicht erklären können? Oder sind Sie in eine Abofalle getappt? Endlich können Sie schnell und direkt unseren Verein für Verbraucherschutz über derartige Ärgernisse informieren – oder als Betroffener andere Verbraucher warnen. Abzocke melden – mit dem Verbraucher Notruf.

Abzocke melden - mit dem Verbraucher Notruf


Es gibt zahlreiche Bereiche, in denen Verbraucher in eine Abzockfalle geraten können. Schnell ist ein verbindlicher Vertrag unbeabsichtigt abgeschlossen oder aus Sorge vor weiteren Folgen eine unberechtigte Forderung beglichen worden. Verbraucherdienst e.V. hat seit 2009 in mehr als 400 Themen berichtet. Das Ziel des Vereins ist die Stärkung und Wahrung von Verbraucherrechten; deshalb informieren wir nicht nur über aktuelle Verbraucherthemen, sondern helfen und unterstützen auch Betroffene. Die außergerichtliche Unterstützung durch unsere Anwälte und Juristen für unsere Mitglieder ist kostenlos. Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.

Abzocke melden – So nutzen Sie den Verbraucher Notruf


Damit es Betroffenen möglich ist, direkt auf Abzocke zu reagieren, hat Verbraucherdienst e.V. nun den Verbraucher Notruf eingerichtet. Mit Hilfe dieses Notrufs ist es möglich, via Email und Kontaktformular schnell und unkompliziert Ihren persönlichen Fall von Abzocke zu melden.

Abzocke melden - mit dem Verbraucher Notruf


Ein Klick und schon landen Sie auf unserer Informationsseite „Abzocke melden“, auf der wir sogar ein Kontaktformular für Ihre Meldung bereit gestellt haben. Ihre Daten werden vertraulich behandelt und es werden keine persönlichen Daten weitergegeben. Sie können das Angebot auch selbstverständlich anonym nutzen.

Verbraucher Notruf – Verbraucher warnen Verbraucher


Durch das Sammeln von vielen Informationen ist es unserem Verein für Verbraucherschutz gelungen, Behörden und Verbrauchern ein größeres Gesamtbild über unseriöse Machenschaften aufzuzeigen. Durch das Teilen der Informationen helfen wir Vereinsmitglieder und jene, die es werden möchten, sich gegen dubiose Machenschaften zu wehren. Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.
Sie finden den Verbraucher Notruf jeweils auf unseren Webseiten. Den Link zum Kontaktformular finden sie hier - Kontaktformular Abzocke melden. Darüber hinaus ist es natürlich auch möglich, unseren Verein für Verbraucherschutz telefonisch zu erreichen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

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Donnerstag, 9. Juli 2015

Kaffeefahrt | So wird die Werbefahrt nicht zum Albtraum

Vielleicht haben Sie schon Einladungsschreiben für eine Kaffeefahrt in Ihrem Briefkasten gefunden? Haben Sie schon an einer Kaffeefahrt teilgenommen? Oder haben Sie gar auf der kostenlosen Werbefahrt ein überteuertes Produkt gekauft? Hoffentlich wurde Ihre Kaffeefahrt nicht zu einem Albtraum, nachdem Mahnungen von einer Inkassofirma an Sie verschickt wurden!



Auch im Jahr 2015 locken Kaffeefahrten nicht nur Senioren und Rentner


Auch im Jahr 2015 locken zahlreiche Einladungen für Kaffeefahrten mit vielversprechenden Gewinnschreiben, prallen Präsentkörben, sehenswerten – vor allem kostenlosen - Ausflügen und sogar mit „Gratisessen“ viele Teilnehmer in die Verbraucherfalle. Jedes Jahr nehmen circa fünf Millionen Bundesbürger – nicht nur Rentner und Senioren – an diesen vermeintlich „kostenlosen“ Ausflügen teil. Bedenken Sie – auch bei einer Kaffeefahrt bekommen Sie nichts geschenkt! Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Bei Kaffeefahrten steht das Verkaufen im Vordergrund


Bei den sogenannten Kaffeefahrten handelt es sich um sogenannte Verkaufsveranstaltungen, die meist in einsam gelegenen Gasthöfen oder in abgeschlossenen Sälen abgehalten werden. Die Verkäufer bei einer solchen Veranstaltung sind – nach diversen Berichten von einigen Verbrauchern – meist psychologisch geschult und üben oft massiven psychischen Druck auf die Teilnehmer einer Kaffeefahrt aus, um anschließend überteuerte Produkte an den „blauäugigen“ Mann oder an die „ahnungslose“ Frau zu bringen. Wussten Sie schon, dass mit den Kaffeefahrten jährlich ein Umsatz von circa 500 Millionen Euro erzielt wird? Denn bei einer solchen „Werbeveranstaltung“ steht der Verkauf von meist überteuerten Produkten – wie Verbraucher berichten - im Vordergrund.

In der Regel verdienen vier verschiedene Geschäftspartner an einer Kaffeefahrt


Vier unterschiedliche Geschäftspartner profitieren üblicherweise bei einer Werbefahrt. Zuerst ist es eine Planungsfirma, die in ganz Deutschland Adressen für zukünftige Teilnehmer sammelt, die neben der Versendung vielversprechender Einladungsschreiben versendet die Teilnehmerlisten für die Busreisen zusammenstellt. Die Planungsfirma arbeitet mit einer Vertriebsfirma zusammen, welche die „Verkaufsshow“ in einer Gaststätte organisiert und mit den dort verkauften Produkten ihr Geld verdient. Die Verkäufer bei einer Kaffeefahrt sind in der Regel freiberufliche Handelsvertreter, die auf eigene Rechung verkaufen. Weitere Nutznießer einer Kaffeefahrt sind Busfirmen, die üblicherweise von der Vertriebsfirma beauftragt werden. Daneben verdienen auch die Gaststätten an einer Werbefahrt, die den äußeren Rahmen wie den Saal bzw. die Speisen und Getränke stellen.

Auf einer Werbefahrt wird auch oft eine Ratenzahlung angeboten


Die Artikel, die typischerweise auf einer Kaffeefahrt als „revolutionär“ und „noch nicht im Handel erhältlich“ von den Verkäufern der Vertriebsfirma feilgeboten werden, sind häufig minderwertig oder oft sehr überteuert. Trotzdem wird den Teilnehmern oftmals suggeriert, dass es sich dabei um ein „Schnäppchen“ handelt. Manchmal wird laut Aussagen von Verbrauchern bei einem sehr teuren Produkt auch eine Ratenzahlung angeboten.

Aus einem „Schnäppchen“ wird oft eine Mahnung von einer Inkassofirma


Wer dann bei einem psychologisch geschulten Verkäufer eine Ratenzahlung, zum Beispiel für eine „Gesundheitskur mit dem Wundermittel Q10“ oder ein „Gelenkkapsel-Abo“ vereinbart hat, kann bei einer Nichtzahlung schnell eine Mahnung bzw. eine Zahlungsaufforderung von einem Inkassounternehmen erhalten. Dann wird aus dem durch Zufall erworbenen „Schnäppchen“ schnell eine sehr teurere Angelegenheit. Wie Verbraucher berichten kosten diese sogenannten „Schnäppchen“ bei einer Werbe- oder Kaffeefahrt im Einzelhandel oder in der Apotheke oft nur einen Bruchteil.

Ein Einkauf auf einer Werbefahrt ist ein „externes Haustürgeschäft“


Auch wenn Sie nur die preiswerteren Produkte aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Wellness oder Tourismus auf einer Kaffeefahrt gekauft haben, schlossen Sie ein „externes Haustürgeschäft“ ab. Der Kaffeefahrt-Teilnehmer könnte zum Beispiel auch von seinem Widerrufsrecht von 14 Tagen Gebrauch machen - auch wenn die Ware im angrenzenden Ausland (Holland oder Polen) erworben wurde - sofern ein schriftlicher Vertrag vorliegt. Bei den Artikeln, die bar und ohne Rechnung auf einer Werbefahrt erworben wurden, jedoch gilt kein gesetzliches Widerrufsrecht.

Verbraucherdienst e.V. als Anlaufstelle für Verbraucher nach einer Kaffeefahrt


Dabei sollten Sie auf jeden Fall den Verbraucherdienst e.V. aus Essen oder jede andere im Verbraucherschutz tätige Anlaufstelle kontaktieren, um Ihre Verbraucherrechte gegenüber dem Kaffeefahrt-Veranstalter durchzusetzen. Sollten Sie allerdings auf einer Kaffeefahrt zur Teilnahme an der Verkaufsveranstaltung oder zum Kauf eines überteuerten und sinnlosen Produktes von dem Verkäufer gezwungen worden sein, kann sogar der Straftatbestand einer sogenannten „Nötigung“ der Fall sein. So existiert zum Beispiel eine aktuelle Warnliste, in der unseriöse Kaffeefahrt-Veranstalter aufgelistet sind.

Bayerische Staatsregierung plant eine Verschärfung für Kaffeefahrten-Veranstalter


Die bayerische Staatsregierung plant eine Verschärfung für Kaffeefahrten-Veranstalter. Diese Verschärfungen sollen den Schutz vor unseriösem Verhalten auf Kaffeefahrtveranstaltungen verbessern. So soll zum Beispiel der Veranstaltungsort der geplanten Verkaufveranstaltung vorher bekannt gegeben werden. Somit wollen die Behörden schon frühzeitig erfahren, wo und wann die Kaffeefahrt – die eigentlich eine Überteuerte Werbefahrt zu Ungunsten von Verbrauchern ist – stattfinden soll.

Nehmen Sie auf einer Kaffeefahrt keine Kreditkarte mit


Wollen Sie trotzdem an einer Kaffeefahrt bzw. einer Werbefahrt teilnehmen sollten Sie auf jeden Fall einige Tipps vom Verbraucherdienst e.V. beherzigen um nicht in die Verbraucherfalle zu geraten. Nehmen Sie keine Kreditkarte und keine Geldbörse mit viel Bargeld mit. Am besten ist es, wenn Sie nur sehr wenig bares Geld auf einer Kaffeefahrt bei sich haben um so den vollmundigen Verlockungen der Kaffeefahrt-Verkäufer zu widerstehen. Es ist auch sinnvoll Stift und Papier auf eine Werbefahrt mitzunehmen um sich mögliche Zusagen und Versprechen des Veranstalters bzw. Käufers gegebenenfalls schriftlich quittieren zu lassen. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.


Seien Sie skeptisch bezüglich den Versprechungen des Werbefahrt-Verkäufers


Sie sollten auch nur einen Vertrag abschließen, den Sie wirklich „verstanden“ haben. Lesen Sie zum Beispiel auch das „Kleingedruckte“ auf der Unterseite des Vertrags. Seien Sie vor allem skeptisch bei vollmundigen Versprechungen für „Wundermittel“ aller Art. Denn außerhalb der Kaffeefahrt-Veranstaltung kosten solche fragwürdigen „Mittelchen“ (zum Beispiel billige „Gelenkkapseln“) nur einen Bruchteil. Außerdem ist deren medizinische Wirkung nicht immer gewährleistet. Sollten Sie dennoch „etwas Teures“ auf einer solchen Veranstaltung gekauft haben, sollte der abgeschlossene Vertrag den Namen und die Anschrift des Verkäufers sowie das aktuelle Verkaufsdatum beinhalten. Auch sollten Sie auf Bezahlung per Lastschriftverfahren gegenüber dem Verkäufer bestehen. Dann kann auch der geforderte Geldbetrag – sollte dies einmal von Nöten sein - von Ihrer Bank zurückgebucht werden. Auch ist es sinnvoll, sich die Adressen von anderen Kaffeefahrt-Teilnehmern schriftlich gegen zu lassen. Dann haben Sie auch Zeugen, die im Notfall für Sie aussagen können.

Verbraucherdienst e.V. informiert Sie über Ihre Verbraucherrechte bei Kaffeefahrten


Haben Sie jedoch Probleme nach einer Kaffeefahrt bekommen, informiert Sie gerne der Verbraucherdienst e.V. mit seinen Mitarbeitern. Denn wenn aus einer anfänglich „kostenlosen“ Kaffeefahrt mit vielversprechenden Gewinnversprechen, prallgefüllten Fresskörben und einem „Gratisessen“ ein fortdauernder Albtraum mit Mahnungen von einem Inkassounternehmen wird, ist schnelle Hilfe von Nöten. Wir informieren Sie gerne am Telefon im direkten Gespräch oder per E-Mail über Ihre Rechte als Verbraucher bei Kaffeefahrten.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Gewährleistung | Garantie | Kulanz | Verbraucherdienst e.V. informiert

Hatten Sie schon einmal Probleme mit der gesetzlichen Gewährleistung oder der Garantie? Gab es Ärgernisse mit der Kulanz zu einem Produkt oder mit einer Ware, die nach sehr kurzer Zeit kaputt ging? Oft ist dies mit hohen Kosten verbunden. Verbraucherdienst e.V., seit mehreren Jahren für seine Mitglieder im Verbraucherschutz aktiv, informiert heute über Ihre Rechte als Verbraucher, zum Beispiel bei einem sogenannten „Montagsauto“. Verbraucherdienst e.V. freut sich, wenn Sie uns über Ihre alltäglichen Probleme mit der Gewährleistung, der Garantie oder der Kulanz berichten.


Auch Waren über mehrere Tausend Euro können Ihren „Geist“ aufgeben


Jeden Tag kaufen Verbraucher unzählige neue Produkte im Supermarkt, Elektrofachhandel oder im Autohaus ein. Oft sind es kleinere Anschaffungen, wie zum Beispiel ein neues Smartphone, ein neuer Rasierapparat oder eine neue Kamera, die sich manche Verbraucher in regelmäßigen Abständen neu anschaffen. Gelegentlich wird auch in „etwas Größeres“ investiert. Eine neue Waschmaschine eines bedeutenden Markenherstellers, ein nagelneues Automobil einer führenden Weltmarke oder ein Fernseher eines Herstellers aus Fernost kosten dann allerdings bedeutend mehr. Teilweise sind diese privaten Investitionen von Verbrauchern im mehrstelligen Tausenderbereich. Schade nur, wenn dann dieser teuer bezahlte Gegenstand nach kurzer Zeit nicht mehr richtig funktioniert und / oder schlimmstenfalls seinen „Geist“ aufgibt. Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.

Verbraucher haben auch Rechte bei Gewährleistung, Garantie oder Kulanz


Bei Fehlern oder bei Nichtfunktion greifen Ihre Verbraucherrechte mit der Gewährleistung, der Garantie oder mit der Kulanz. Diese Verbrauchergarantien werden von diversen Unternehmen jedoch sehr unterschiedlich gehandhabt. Teilweise sogar zu Ungunsten der enttäuschten Verbraucher! Deshalb ist unsere Frage: Wann haben Sie einen Anspruch auf einen Ersatz eines kaputten Geräts, das Ihnen mehrere Tausend Euro oder mehrere Monatslöhne in deren Anschaffung gekostet hat?

Ware muss fehlerfrei dem Käufer übergeben werden!


Generell gilt bei einer Anschaffung (zum Beispiel bei einem Automobil oder einem Fernseher), dass die Ware dem Käufer fehlerfrei und funktionstüchtig ausgehändigt wird. Das gilt auch für einen Einkauf auf einer Verkaufsplattform im Internet oder auch bei sogenannten „Haustürgeschäften“.

Gesetzliches Gewährleistungsrecht


Das gesetzliche Gewährleistungsrecht regelt Ihre Rechte als Verbraucher, sollte ihr teuer erworbenes Produkt einmal fehlerhaft oder nicht mehr funktionstüchtig sein. Bei der sogenannten gesetzlichen Gewährleistung, die auch als „Sachmängelhaftung“ bekannt ist, unterscheidet der Gesetzgeber in Nacherfüllung, Rücktritt vom Vertrag, Minderung und Schadensersatz.

Nacherfüllung – Rücktritt vom Vertrag – Minderung - Schadensersatz


Bei der Nacherfüllung wird der kaputte und nicht mehr funktionierende Artikel vom Verkäufer durch ein neues Produkt ersetzt. Beim sogenannten Rücktritt vom Vertrag bekommt der enttäuschte Kunde sein Geld vom gekauften Artikel zurück. Der Händler behält allerdings das nicht mehr funktionierende Gerät (den Artikel) und schickt diesen zum Beispiel an den Hersteller zurück oder vernichtet es. Bei der Minderung erhält der Käufer vom Verkäufer einen Preisnachlass auf das fehlerhafte Produkt. Der Verbraucher darf allerdings das alte (zum Teil nicht funktionierende) Gerät / Produkt behalten. Bei einem Schadensersatz müssen die zusätzlichen Kosten ersetzt werden, die bei dem Mängelexemplar des Verbrauchers angefallen sind. Das sind zum Beispiel aufwendige Reparaturen des Herstellers oder die angefallenen Fahrtkosten zum Händler, der anschließend die kaputte Ware für den Kunden ersetzt oder repariert hat. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.

Mit der gesetzlichen Gewährleistungsfrist wird oft getrickst!


Da allerdings Reparaturen oder ein vollständiger Ersatz der fehlerhaften Ware (zum Beispiel bei einem „Montagsauto“ oder einer nicht funktionierenden Waschmaschine) ziemlich teuer und aufwendig sind, tricksen manche Hersteller bei der gesetzlich versicherten Gewährleistungspflicht. Dann hat allerdings der Kunde, der bereits mehrere Tausend Euro in die Anschaffung seiner Ware gesteckt hat, das Nachsehen. Bei manchen teuren Elektroartikeln wird auch mit der sogenannten „geplanten Adoleszenz“ getrickst. Dann ist der teure HD-Fernseher nicht mehr zu reparieren und somit schrottreif. Manchmal liegt dann der Fehler der Nichtfunktion an einem kleinen elektronischen Bauteil, dass in der Regel nicht mehr von einem x-beliebigen Fachbetrieb repariert werden kann. Bei solch einer Angelegenheit ist oft die Kulanz des Verkäufers des Produkts gefragt, der diesen Artikel außerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist umtauschen oder reparieren könnte.

Die umgekehrte Beweislast des Verkäufers


Sollten Sie allerdings schon Mängel an einem Artikel bereits bei der Annahme bemerken, können Sie die Annahme verweigern, einen Ersatz-Liefertermin aushandeln, die Mängel nach der Lieferung beim Verkäufer reklamieren oder die erfolgten Anzahlungen zurück fordern. Wenn gewerbliche Verkäufer und Privatleute mit Verbrauchern geschäftlich aktiv sind, kommt immer die sogenannte umgekehrte Beweislast zum Tragen. Dabei muss dann der Verkäufer dem Käufer beweisen, dass der Mängel oder Fehler in dem Produkt / Artikel erst nach dessen Übergabe an dem Käufer entstanden ist. Der deutsche Gesetzgeber geht bei Mängeln oder Fehlern bei Produkten davon aus, dass diese schon von Anfang an - also bereits bei der Übergabe an dem Käufer - bestanden haben. Gibt es bei der sogenannten umgekehrten Beweislast bei einem Artikel Probleme, ist auch die Kulanz des Verkäufers gefragt. Sollte der Verkäufer bezüglich der Kulanz nicht mitspielen, bleibt der Käufer auf seinen teuren – aber nicht mehr funktionstüchtigen Artikel – sitzen.

Verjährungsfrist bei beweglichen und unbeweglichen Gütern


In der Regel sind die deutschen Gewährleistungsfristen mit einer gesetzlichen Verjährungsfrist verbunden. Das heißt, dass ein Käufer innerhalb eines festgelegten Zeitraums Ansprüche auf Gewährleistung für ein mangelhaftes Produkt geltend machen kann. Die gesetzliche Gewährleistungsfrist beträgt bei beweglichen Artikeln – Möbelstücken, Schmuckstücken, Elektrogeräten und Automobilen – nur zwei Jahre. Bei anderen Produkten - wie zum Beispiel Tapeten, sanitären Einrichtungen und Heizungen - hat der Käufer eine Gewährleistungsfrist über fünf Jahre.

Was ist eine Garantieleistung für ein Produkt?


Eine Garantieleistung ist für gewöhnlich eine Erweiterung der gesetzlichen Kunden- bzw. Verbraucherrechte. Die Garantie ist somit eine „Extraleistung“ vom Verkäufer. Somit ist diese eine freiwillige Leistung, die oft schon vom Hersteller des Produkts im Vorhinein dem Verbraucher versprochen wird. Es handelt sich bei der Garantie somit um eine Leistung, die nicht gesetzlich geregelt ist. Eine Garantieleistung eines Herstellers für ein Produkt ist somit eine freiwillige Kulanzleistung des Verkäufers oder des Herstellers. Diese Garantieleistung kann sich bei bestimmten Produkten oder Artikeln sogar über mehrere Jahre erstrecken. Es gibt bei manchen Artikeln überdies eine sogenannte lebenslange Garantieleistung. Diese gibt der Hersteller dann, wenn das Produkt oder der Artikel nicht sehr reparaturanfällig und / oder stabil genug gefertigt wurde. Dann sind auch die Mängel an den Artikel äußerst gering, sodass die gesetzliche Gewährleistungspflicht des Herstellers vom Hersteller oft nicht in Anspruch genommen werden muss.

Berichten Sie uns über Ihre Probleme mit der Gewähr- bzw. Garantieleistung


Haben Sie ständige Probleme mit Ihrer Gewährleistung oder mit Ihrer Garantieleistung mit einem x-beliebigen teuer bezahlten Produkt? Ob es sich dabei um ein „Montagsauto“ oder um einen kaputten Fernseher - der Sie etliche Tausende von Euros gekostet hat - handelt, spielt keine Rolle. Sie können sich mit einem Kontakt an dem Essener Verein Verbraucherdienst e.V. viel Ärger ersparen. Denn Verbraucherdienst e.V. klärt Sie am Telefon oder per E-Mail über Ihre Verbraucherrechte über Gewähr-, Garantie- und / oder Kulanzleistungen bei nicht mehr funktionierenden Produkten auf. Gegebenenfalls können wir Ihnen auch eine unverbindliche Ersteinschätzung geben, wie Sie aus einer Kostenfalle wegen dieser Problematik mit einem eventuellen Erfolg für Sie heraus kommen können. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.


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Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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Dienstag, 21. April 2015

Hertz Forderungs Service Ltd. | Fragwürdige Mahnung aus Zürich

Im April 2015 erreichte den Verbraucherdienst e.V. eine fragwürdige Mahnung von einer sogenannten „Hertz Forderungs Service Ltd.“ aus Zürich (Schweiz). Laut unserem Mitglied Frau K. aus B. würden noch „offene rechnungen“ bestehen, wie in dem vorliegenden Schreiben (mit einem Tippfehler) von dem Schuldner nachzulesen ist. Sollte kein fristgerechter Zahlungseingang wegen dem Mahnschreiben von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ verzeichnet werden sei das Schweizer Unternehmen gezwungen zur Einbeziehung des ausstehenden Betrags rechtliche Schritte gegenüber dem Schuldner einzuleiten. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.


Anschreiben der Hertz Forderungs Service Ltd. | Verbraucherdienst e.V. warnt vor Abzocke
Anschreiben von Hertz Forderungs Service Ltd. | Verbraucherdienst e.V. warnt vor Abzocke

198 Euro verlangt die „Hertz Forderungs Service Ltd.“ aus der Schweiz


Deshalb sollte die Angeschriebene Frau K. aus N. den von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ geforderten Gesamtbetrag über 198 Euro auf das Konto der TURKIYE IS BANKASI A.S. (BIC: ISBKTRISXXX) überweisen. Quelle: http://swiftcode.a1feeds.com/Swift_Code.aspx?Swift_Code=ISBKTRISXXX

Die Zahlung an die „Hertz Forderungs Service Ltd.“ sollte innerhalb von sieben Werkstagen erfolgen. Die Bezahlung der vorliegenden Mahnung von der „Hertz Forderung Service Ltd.“ sei ebenfalls gleichzeitig die sogenannte Kündigungsbestätigung. Weshalb und warum ein vorher abgeschlossener Vertrag mit der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ aus der Schweiz gekündigt werden soll, steht nicht in dem vorliegenden Schreiben. Der Verbraucher bzw. die Verbraucherin wird mit dem vorliegenden Mahnschreiben absichtlich von Hertz Forderung Service Ltd. in Unwissenheit gehalten. Vermutlich ist es das einzige Ziel des fragwürdigen Unternehmens die sofortige Begleichung der angeblichen Geldforderung – höchstwahrscheinlich ohne irgendeine Gegenleistung gegenüber dem angeschriebenen Konsumenten.

Besitzt die „Hertz Forderungs Service Ltd.“ ein Büro im  „Zurich Seefeld Business Center“?


Das vorliegenden Schreiben von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ wurde vom „Zurich Seefeld Business Center“ (Seefeldstraße 69) aus verschickt. Dieses Geschäftszentrum, an dessen Vorderseite Straßenbahnen und Busse abfahren und auf das Jahr 1839 zurück geht, befindet sich in dem bekannten Züricher Stadtteil Seefeld, dem zentralem Banken- und Geschäftsviertel der Stadt Zürich. Bei dem sogenannten „Zurich Seefeld Business Center“ handelt es sich um ein Geschäftskonzept der Regus Group of Companies, die dort verschiedenste Büroräume (auch virtuelle!) für unterschiedlichte Unternehmungen anbietet. Nach Recherchen des Verbraucherdienst e.V. sind dort zum Beispiel die bekannten Unternehmen „Wolters Kluwer Financial Services Switzerland AG“, „ExxonMobile Zweigniederlassung Zürich“ sowie die „Planet Switzerland GmbH“. Eine „Hertz Forderungs Service Ltd.“, die die fragwürdige Mahnung an unser Mitglied verschickt hatte, ist dort jedenfalls nicht zu finden. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Wir informieren Sie bei Mahnung von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“


Auf jeden Fall informiert Verbraucherdienst e.V. hinsichtlich der Mahnung von der „Hertz Forderung Service Ltd.“, sofern Sie ein solche in Ihrer Post gefunden haben.


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Montag, 10. Dezember 2012

FlexStrom AG Bonus keine Auszahlung - Verbraucherschutz


Preisvergleich für den Stromtarif – Ende des Jahres ist es mal wieder soweit. Verbraucher suchen nach einem Stromanbieter mit einem für sie günstigen Preis. Eines der wohl bekanntesten Portale für den Preisvergleich auch für Stromtarife ist check24.de. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.

FlexStrom AG ist bei Abfragen zum günstigsten Stromtarif sehr häufig in den obersten Positionen zu finden. Geworben wird, wie andere Stromanbietern dies auch tun, mit einem Bonus bei Vertragsabschluss.  Warum verweigert FlexStrom AG Auszahlung des Bonus?

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Donnerstag, 23. August 2012

Futura Recht Finanzberatung Zahlungsaufforderung

Futura Recht & Finanzberatung, Sitz Severinstrasse14 in 70173 Stuttgart, macht nicht näher erläuterte Forderungen in Höhe von 178,00 EUR bis zu 258 EUR geltend. Auf dem Briefkopf der Zahlungsaufforderung ist auch eine Kanzlei Bunke Rechtsanwälte Fachanwälte angegeben.
Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Hier geht es zum Bericht zu Bunke Rechtsanwälte Fachanwälte bzw. Futura Recht & Finanzberatung

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Dienstag, 26. Juni 2012

Gegen Abzocke u. Betrug - Blog Beluga59 ist enttäuscht

Wer den Blog für Verbraucherschutz aus der Schweiz in den letzten Wochen verfolgte wird festgestellt haben, dass man dort die Entwicklung hinsichtlich einiger Verfahren gegen Michael Burat beobachtete und darüber berichtete.

Im Wesentlichen ging es um die Webseite outlets.de und den Vorwurf die Seite so gestaltet zu haben, das eine Kostenpflicht für User nicht oder zumindest nicht ohne weiteres ersichtlich ist. Michael Burat passte die Webseite bezüglich Kostenhinweise an, nachfolgende Verfahren wurden von ihm gewonnen. In der Folge wurden Mahnungen und Zahlungsaufforderungen verschickt aus denen die Empfänger dann erfuhren, dass sie bspw. ein Abo eingegangen sind.

Der Blog für Verbraucherschutz Beluga59 startete Anfang Mai für eine bevorstehende Gerichtsverhandlung gegen Michael Burat im Zusammenhang mit outlets.de einen Zeugenaufruf. Blog Beluga informierte in diesem Aufruf darüber, dass Rechtsanwalt Thomas Rader beweisen will wie unterschiedlich die Webseite von outlets.de hinsichtlich der Kennzeichnungspflicht bezüglich einer Kostenpflicht zwischen 2009 und heute waren.

Nun veröffentlichen die Initiatoren des informativen Blog für Verbraucherschutz - den Zeugenaufruf betreffend - ein enttäuschendes Ergebnis. Beluga59 schreibt:

132’536 Unique – IP Adressen haben unsere Beiträge über Burat und Co gelesen.  Fast 15’000 E-Mails haben wir zu den Themen rund um die Projekte von Burat und seinem Rodgauer Imperium erhalten. Dann stellte Burat die Mahnwellen etwas ein. Diverse Gerichtstermine, zuletzt der in Frankfurt standen an. Einige folgen noch. In dieser Zeit wurden Zeugen, Abgezockte, oder auch Personen die mit den Leistungen von Burat zufrieden/unzufrieden sind gesucht. Die Aufrufe verhallten im Nichts. Bittere Endtäuschung nicht nur bei uns.

Diese Enttäuschung kann Verbraucherdienst e.V. gut nachvollziehen. Zwar in etwas anderer Form, aber nicht weniger enttäuschend, sind vereinzelt vorkommende Verhaltensweisen von Mitgliedern des Verbraucherdienst e.V.
Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.


Es wird Kontakt aufgenommen, der Verein sorgt erfolgreich für Klärung des Sachverhaltes und holt sogar noch einige tausend Euro für das neue Mitglied zurück und – die 15,- Euro Monatsbeitrag werden nicht bezahlt, sobald das zurück geholte Geld auf dem Konto des Mitglieds ist. Glücklicherweise sind derartige Fälle von Vertragsbruch, und vor allem Undankbarkeit, äußerst selten. Sie werden von Verbraucherdienst e.V. auch mittels entsprechendem Mahnverfahren konsequent verfolgt.

Aber das Beispiel von Beluga59 und dem Fall Michael Burat zeigt auch, das selbst kostenlose Hilfsangebote ihre Wertigkeit verlieren, wenn (Eigen-) Initiative gefragt ist – selbst wenn sie zum Vorteil für Betroffene ist.

Entsprechend informiert der Beluga-Beitrag weiter: 

Aber liebe Leser, wir sind es Leid. Leid immer wieder zu erklären, wie es um die Projekte steht. Leid Menschen zu helfen, die nicht bereit sind in der Gruppe zu helfen.  (Das betrifft nicht die vielen Leser die uns in dieser Zeit mit Rat und TAT beiseite standen.)
Wer nie willentlich einen Vertrag mit Burat und Co abgeschlossen hat, soll sich wehren, für den der die Kostenfolgen nicht gesehen hat und nach April 2010 auf eines der Projekte reingefallen ist sieht es zapfendüster aus. Wer auf den Routenplaner reingefallen ist hat grosse Chancen nie etwas bezahlen zu müssen.  Wehren müsst ihr euch aber alleine als Person, da dem lieben Burat wegen den Projekten Outlets.de oder seinen Download Seiten etc. nie Betrug vorgeworfen werden kann, selbst dann nicht wenn der Betrug offensichtlich ist. Wenn ihr in anderen Foren lest – Nicht bezahlen – und ihr das glauben wollt, haltet Euch an diese Ratschläge. Wir geben keine solchen mehr ab.

Gerade im letzten Satz > Foren empfehlen nicht zu zahlen < steckt sehr viel Potenzial für Missverständnisse, wie auch Verbraucherdienst e.V. immer wieder in Veröffentlichungen den Menschen zu vermitteln versucht.

Betroffene sollten sich vielleicht auch einmal die Frage warum:

1. - niemand in Foren schreibt und nachweist:" Meine Sache ist niedergelegt oder eingestellt."

2. - niemand in Foren schreibt und nachweist:" Ich höre seit mehr als drei Jahren nichts mehr gehört ..." (Verjährung)

3. - niemand in Foren schreibt und nachweist:" Ich habe vor Gericht gewonnen."

Eine Forderung hat prinzipiell eine juristische Grundlage. Ob diese berechtigt oder aber Betrug und Abzocke ist, entscheidet sich erst vor Gericht. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.


Wesentliche Regel ist: Je eher du dich mit juristischen Mitteln wehrst gegen eine unberechtigte Forderung, desto preiswerter ist die gerichtliche Entscheidung. Warum?
 In der Regel verjähren z.B. Inkassoforderungen erst nach drei Jahren. Entsprechend zu beobachten ist, das zunächst gefordert und gemahnt wird bis zu Androhung eines gerichtlichen Mahnbescheids. Doch dann ist plötzliche Ruhe … allerdings hat sich die geforderte Summe durch Gebühren usw. bereits verdreifacht.

Diese Vorgehensweise wird nun, sagen wir alle zwei Jahre wiederholt. So können aus einer ursprünglichen Forderung von vielleicht. 60,- Euro in sechs Jahren schnell eine Forderung von 700,- bis 1.000,- Euro werden. Das heisst auch, der Streitwert, der in unmittelbarem Zusammenhang mit den Kosten für eine juristische Vertretung steht, erhöht sich ebenfalls.

Scheint dem Fordernden die Gesamtsumme hoch genug, wird häufig tatsächlich ein gerichtlicher Mahnbescheid gezogen. Diesem sollte, wenn die Forderung unberechtigt ist, natürlich widersprochen werden. - Ist widersprochen worden, wird der Sachverhalt kostenpflichtig vor Gericht geklärt. Wer erst jetzt einen Rechtsanwalt einschaltet wird es diesem schwer machen, sich in den Sachverhalt einzulesen.  
Zu hoffen für den Betroffenen ist auch, dass er die letzten sechs Jahre sämtliche Unterlagen und Erinnerungen für seinen Anwalt beisammen hat zur Beweisführung einer unberechtigten Forderung. Die Gegenseite jedenfalls wird mit einer ausführlichen und lückenlosen Anspruchsbegründung aufwarten. Inkassounternehmen stellen immer seltener Forderungen ein.

Handelt es sich um Forderungen aus dem Gewinnspielbereich oder Erotikwebseiten, verweigern Versicherer i.d.R. zudem Deckungszusagen für eine juristische Vertretung.

Daher appelliert Verbraucherdienst e.V. immer wieder nicht auszusitzen, sondern sofort zu reagieren!

Quelle zu obigen Zitaten 




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Donnerstag, 26. April 2012

Uniscore Forderungsmanagement will Gerichtsverfahren

Uniscore Forderungsmanagement kündigt mahnend gegenüber Verbraucherdienst e.V. an: 
Auf alle bisherigen Zahlungsaufforderungen hat Ihre Mandantschaft leider nicht reagiert. Aus diesem Grund werden wir nun im gerichtlichen Verfahren den Anspruch gegen Ihre Mandantschaft eintreiben. Die Einleitung gerichtlicher Schritte steht unmittelbar bevor. Nach Erwirkung eines Vollstreckungstitels besteht 30 Jahre lang die Möglichkeit, die Zwangsvollstreckung gegen Ihre Mandantschaft zu betreiben. Gerichtsvollzieher, Lohnpfändung, Kontopfändung, Haftbefehl, Eidesstattliche Versicherung etc.- Wir hoffen, dass Sie es nicht soweit kommen lassen.
Sowohl Verbraucherdienst e.V. und angeschlossene Rechtsanwälte als auch die betroffenen Mitglieder des Vereins für Verbraucherschutz begegnen dieser Ankündigung mit Gelassenheit. Bereits in der Vergangenheit versuchte Uniscore vergeblich, Forderungen gegenüber Mitglieder des Vereins gerichtlich durchzusetzen. Eine Vielzahl gültiger Urteile zugunsten der Mitglieder des Vereins dokumentiert dies. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.


Wie es zum Anschreiben der Uniscore Forderungsmanagement an Verbraucherdienst e.V. kam informiert der Verein für Verbraucherschutz auf der Webseite des Vereins. Die interessante Entwicklung der Geschichte bis zur Ankündigung zu gerichtlichen Verfahren seitens Uniscore gegen Verbraucher jetzt lesen.  




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Montag, 12. Dezember 2011

Geldeintreiber bedroht Rentnerin

Online-Portal SZ-Online berichtet zu NTT TELCO und Ivan Milosevic - Zitat:
"Ruth Sucker erhält Anrufe und Rechnungen, weil sie bei Gewinnspielen mitgemacht haben soll. Immer mehr Dresdner werden von Ivan Milosevic unter Druck gesetzt.

Das Telefon klingelt. Als Ruth Sucker abnimmt, ahnt sie nicht, dass nervenaufreibende Tage vor ihr liegen. Es meldet sich ein Ivan Milosevic. Ruth Sucker schulde ihr Geld, sagt der Mann mit bedrohlicher Stimme. Sie werde noch von ihm hören. Dann legt er auf.
Die 81-jährige Dresdnerin ist eingeschüchtert. Vielleicht hat sich der Mann einfach nur verwählt? Nein, Ruth Sucker kommt nicht zur Ruhe. Noch am selben Tag landet ein Schreiben des Inkasso-Unternehmens NTT Telco in ihrem Briefkasten ..."
Quelle www.sz-online.de

Der Verbraucherschutzverein Verbraucherdienst e.V. Essen berichtet ausführlich zu NTT TELCO und Ivan Milosevic.Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.



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Dienstag, 6. Dezember 2011

Verbraucherdienst e.V. besucht Winfuxx24 in Düsseldorf - Video

Verbraucherdienst e.V. berichtete zur Abzocke von Winfuxx24 auf der Homepage des Vereins ausführlich schon im Oktober. Die weitere Entwicklung des Sachverhaltes veranlasste den Verein für aktiven Verbraucherschutz aus Essen nun, Winfuxx24 am angegebenen Standort Düsseldorf in der Steinstrasse persönlich aufzusuchen. Verbraucherdienst e.V. machte sich also mit Video-Kamera auf den Weg zu Winfuxx24 und dokumentierte diesen Besuch per Video, das auf YouTube online gestellt wurde. Winfuxx24-Video jetzt ansehen
Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.


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Montag, 14. November 2011

Abzocke und Betrug im Namen der Verbraucherzentrale


Abzocker missbrauchen Namen und Telefonnummer der Verbraucherzentrale Bayern. Dies melden die Verbraucherschützer aus Bayern. In der Meldung heißt es weiter:

“Telefonabzocker probieren es momentan mit einer neuen Masche. Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Bayern aus und behaupten, dass der Verbraucher in eine Gewinnspielfalle geraten sei. Dort wolle man ihm heraushelfen und dafür müsse er seine Bankverbindung angeben. Besonders dreist: Im Display des angerufenen Verbrauchers erscheint die Rufnummer der Münchner Verbraucherzentrale. Marion Breithaupt-Endres, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern, stellt klar: "Wir rufen keine Verbraucher an, schon gar nicht, um Bankdaten abzufragen. Hier versuchen offensichtlich Betrüger, unseren guten Namen zu benutzen, um Geschäfte zu machen."

Missbrauch des Namens
Diese Entwicklung des muss auch Verbraucherdienst e.V. zur Kenntnis nehmen. Immer wieder melden sich Konsumenten die angeben Mitglied des „Verbraucherdienst“ zu sein. Ein Abgleich der Mitgliederliste ergibt keine Treffer. Auf explizite Nachfrage geben diese vermeintlichen Mitglieder des Verbraucherdienst e.V. dann an, sie seien ursprünglich von einem Verbraucherdienst Bochum oder Verbraucherdienst Hannover usw. angerufen worden. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können. 








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Freitag, 11. November 2011

Swiss Apotheke – Betrug Spam Abzocke


swiss-apotheke.ch und swiss-apotheke.com gibt es nicht mehr, daher nimmt man jetzt den Namen swiss-apotheke.org

Dies berichtet der Schweizer Blog für Verbraucherschutz “Belugas Abzocker Blog“.


Dort heisst es weiter: “ Diverse Adressen führen zu dem Pillenversand per Internet und ohne Rezepte. Vor allem Viagra und Viagra ähnliche Produkte werden ohne Rezept angeboten. Mit dem Absender pharm-versand.ch …“  Weiterlesen > http://beluga59.wordpress.com/2011/11/04/swiss-apotheke-betrug-spam-und-abzocke/
Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.


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Donnerstag, 27. Oktober 2011

Winfuxx24 macht mit dreister Abofalle Kasse


Deutschlandweit erhielten Verbraucher Schreiben von WF24 Kundenservice. Inhaltlich bezieht man sich auf eine „vorzeitigen Vertragsauflösung“ eines angeblichen abgeschlossenen Gewinnspiel-Abo. Ein Abo für ein Gewinnspiel mit Winfuxx, so die Betroffenen gegenüber Verbraucherdienst e.V., sei nie abgeschlossen worden.
Besonders dreist: Von den angeschrieben Verbrauchern wird ein Betrag von 99,90 Euro verlangt. Eine tatsächliche Überweisung würde das Geld allerdings nicht auf ein deutsches Konto transferieren. Welche Folgen die dreiste Abofalle für Betroffene haben kann hier weiterlesen
Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

06.12.2011 Nachtrag
Am Schluss des Beitrags ( hier weiterlesen ... ) steht nun auch ein Live-Video vom Besuch des Verbraucherdienst e.V. bei Winfuxx24 in Düsseldorf zur Verfügung!



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Dienstag, 25. Oktober 2011

News vom Verbraucherdienst e.V. Essen

Die Webseite des Verein für Verbraucherschutz Verbraucherdienst e.V. Essen ist nun auch mit "Gefällt mir" - Buttons versehen. Die Nutzung ist sowohl kostenlos als auch erwünscht, wie man sich denken kann ...

Auch die Struktur der Webseite wurde aktualisiert. Mit einem Klick gelangt man zum Beispiel auf die TV-Beiträge, die von verschiedenen Fernsehsendern mit und über Verbraucherdienst e.V. veröffentlicht wurden. Einen Einblick in den Erfolg der Vereinsarbeit bieten die Urteile, die von den Verbraucherdienst e.V. angeschlossenen Rechtsanwälten für Vereinsmitglieder erstritten wurden. Auch Danksagungen zeugen von erfolgreich umgesetzten Verbraucherschutz des Vereins, und sind nun mit einem Klick aufrufbar. Eine weitere Änderung betrifft die Rubrik "Aktuelles". Zur besseren Übersicht sind die Info-Beiträge in Unterkategorien aufgeteilt. Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.


Im einzelnen sind dies
News zu Inkasso
News zu Kapitalanlage
News zu Gewinnspiel
News zu Abmahnung (Urheberrecht)
News zu Abofalle
Verschiedenes





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Mittwoch, 19. Oktober 2011

Verbraucherdienst e.V. Essen in den Medien

Verbraucherdienst e.V. Essen nutzt neben Pressemeldungen für Veröffentlichungen zum Thema Verbraucherschutz unter anderem facebook und Twitter. Besonders stolz ist das Team des Verbraucherdienst e.V. über das Interesse der TV-Sender an der erfolgreichen Arbeit im Verbraucherschutz des Vereins. So sind in den letzten zwölf Monaten verschiedene TV-Beiträge mit und über den Verbraucherdienst e.V. entstanden

Nachtrag, Essen den 29.06.2012
Aktuell ist das Thema Verbraucherschutz durch den Verbraucherdienst e.V. auch vertreten auf Google+ und bei YouTube unter Verbraucherdienst TV mit eigenen Video-Beiträgen des Vereins.
Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.

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Dienstag, 18. Oktober 2011

Scalping - Betrug und Abzocke mit Kursmanipulation

Scalping - Wie mit gezielter Marktmanipulation und Kursmanipulation Verbrauchern das Fell über die Ohren gezogen wird. Jedes Jahr werden so Verbraucher um Millionen geschädigt.

Der Ausdruck Scalping hat seinen Ursprung im englischen und bedeutet soviel wie skalpieren. Im Bereich Wertpapiergeschäft / Aktie werden mit sogenannten Pennystock-Aktien  durch betrügerische Organisatoren Kursmanipulationen vorgenommen, die unter Anlegern Schäden in Millionenhöhe verursachen.Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein. 



Die Vorgehensweise dieser Form des Betrugs an Verbrauchern ist recht simpel. Die Abzocker gründen Briefkastenfirmen, bevorzugt im Ausland. Die Präsidenten/ Direktoren wählen gezielt einen Börsenplatz für die Listung der wertlosen Aktien von denen sie wissen, dass nur geringe Anforderungen und Prüfungen des Emittenten stattfinden. Den Großteil der Aktien halten die Abzocker im eigenen Depot. Die einzig für den geplanten Betrug gegründeten Unternehmen firmieren in der Regel als amerikanische Inc. (Incorporated) oder als britische PLC (Public Limited Company). Oft sind diese Briefkastenfirmen ohne operatives Geschäft. Vor diese neue Art des Kapitalanlagebetrugs warnte schon in der Vergangenheit die FMA Österreich.  http://wirtschaft.t-online.de/betrug-mit-manipulierten-aktienkursen-scalping-/id_43738078/index

Die Anleger werden ohne Genehmigung (Cold Calling) angerufen. Zu der verbotenen Telefonakquise werden im Vorfeld oft sogar gezielt Pressemitteilungen, Fax- und eMail-Spamming mit inhaltlich selbst verfassten Positivmeldungen zur eigenen Pennystock-Aktie von den Betrügern publiziert. Selbst fingierte Börsenbriefe, Newsletter und Analystenkommentare kommen zum Teil zum Einsatz. Mit Schlagworten wie "1000% Kurs-Chance!", "Sichere Anlageempfehlung - Diese Aktie jetzt kaufen!" und "Garantierter Gewinn in 3 Monaten!" wird die eigene Aktie empfohlen. Weiterlesen ...
Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein. 


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