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Dienstag, 13. September 2016

KMP Rechtsanwälte: Nachtrag in eigener Sache

Verbraucherdienst e.V. erhielt jede Menge Rückmeldungen bezüglich unseres jüngst veröffentlichten Beitrags „Warnung: Forderung der KMP Rechtsanwälte via E-Mail“ vom 08.09.2016.

Titelbild: KMP Rechtsanwälte Nachtrag in eigener Sache


Wir bedanken uns für jede E-Mail, die uns seit der Veröffentlichung erreichte. Nur dank der Hilfe unserer Mitglieder ist es möglich, uns für Themen des Verbraucherschutzes engagiert einzusetzen. Hinweise von Betroffenen und Besuchern dieses Blogs ermöglichen uns, Artikel wie zu den KMP Rechtsanwälten in der vorliegenden Form aufzubereiten und für all jene Verbraucher zu verfassen, die sich präventiv vor Betrug und Abzocke schützen wollen.

Betroffene Verbraucher melden sich zu Wort


Wir möchten an dieser Stelle einige Nachrichten von betroffenen Verbrauchern veröffentlichen.

„Wir leiten Ihnen diese E-Mail weiter, da wir im Internet schon gleiche Fälle gefunden haben und dabei Ihr Kontakt genannt wird. Diese Mail haben wir heute erhalten und haben diese angebliche Auskunftsnummer nie genutzt. Bitte um kurze Bestätigung, daß wir diese E-Mail löschen können und auch als allgemeiner Hinweis für Sie, um weitere Schritte gegen den Versender einzuleiten!“
- Herr S. aus Gelnhausen

„Danke für den veröffentlichten Artikel (…) Er brachte uns eine große Zeitersparnis.
Wir haben gestern ebenfalls eine solche E-Mail erhalten. Die gemachten Angaben können wir bestätigen. Die angeführten Firmendaten sind alle korrekt (öffentlich zugänglich). So richtig stutzig machte die IBAN. Die Summe soll nach Litauen überwiesen werden!“

- Herr D. aus Halle

„Danke für Ihre Informationsseite zu kmpinkasso.de.
Ich habe ebenfalls von denen eine Betrugs-Email erhalten, welche ich an Sie hiermit zur Information weiterleite. Ich muss zugeben, das ist der beste und ausgefeilteste Betrugsversuch, der mir bisher begegnet ist.“

- Herr J. via Email

Dies ist nur ein Auszug. Weitere Beiträge zu diesem Thema können Sie bei Interesse in den unten aufgeführten Kommentaren lesen.

Verbraucherschutz: Gemeinsam sind wir stark


Die positiven Reaktionen auf unseren Beitrag machen deutlich, dass Verbraucherschutz wichtiger denn je ist. Abzocke und Betrug werden leider immer besser in Szene gesetzt, sodass ein unbeholfener Verbraucher schnell in die Falle tappen kann. Es ist anscheinend nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, ob es sich um ein dubioses Schreiben handelt, oder um eine gerechtfertigte Forderung. Insbesondere ist dies von Bedeutung, wenn man bisher nicht mit unseriösen Zahlungsaufforderungen in Berührung kam.

Wir vom Verbraucherdienst e.V. setzen uns dafür ein, dass unsere Mitglieder vor fragwürdigen Geschäftsgebaren geschützt werden. Um dies zu erreichen, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Sonst wäre die von Verbrauchern gelobte Öffentlichkeitsarbeit nicht möglich. Ob Abofallen am Telefon oder im Internet, Spam-Faxe, Falschberatungen bei Kapitalanlagen, dubiose Branchenbucheinträge und viele weitere Themen – mit einer Mitgliedschaft stärken Sie den Verbraucherschutz.

Erfahren Sie mehr unter:
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Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern und bei jedem, der sich für unser Engagement für Verbraucherschutz interessiert. Haben Sie Fragen zu einer Mitgliedschaft im Verbraucherdienst e.V.? Scheuen Sie nicht, uns zu kontaktieren.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

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Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:
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Stellungnahme | KMP-Inkasso

Verbraucherdienst e.V. erhielt eine E-Mail der KMP-Gruppe bezüglich unseres Beitrags vom 08.09.2016 mit dem Titel: "Warnung: Forderung der KMP Rechtsanwälte via E-Mail".



In dieser E-Mail distanziert sich die KMP-Gruppe von den Inkassounternehmen "KMP-Inkasso", über das wir in dem genannten Beitrag berichteten. Darüber hinaus fragte Rainer Kulpe, Wirtschaftsprüfer der KMP-Gruppe an, ob wir eine Stellungnahme bezüglich der versandten Mahnschreiben veröffentlichen können.

Stellungnahme der KMP-Gruppe bezüglich "KMP Inkasso"


„Unsere Firmenbezeichnung KMP wird von dem angeblichen Inkassounternehmen www.kmp-inkasso.de und www.kmpinkasso.de genutzt.
Dieses Inkassounternehmen ist uns nicht bekannt.
Unsere Gesellschaft firmiert unter KMP Dr. Klein, Dr. Mönstermann und Partner mbB, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte.
Wir sind eines der in der KMP-Gruppe zusammengefassten Unternehmen mit ca. 80 Mitarbeitern und Standorten in Berlin, Osnabrück und
Georgsmarienhütte und treten im Internet unter www.kmp-gruppe.de auf.
Uns erreichen zahlreiche Anrufe von Empfängern, die Mahnschreiben und Zahlungsaufforderungen einer „KMP INKASSO RECHTSANWÄLTE“,
Alte Ruhrorter Str. 42-52, 47119 Duisburg, erhalten haben.
Es besteht der Verdacht, dass dieses Unternehmen in betrügerischer Absicht Mahnschreiben versendet.
Wir distanzieren uns ausdrücklich von sämtlichen E-Mails und sonstigen Schreiben, die von diesem Inkassounternehmen versandt werden.
          Rainer Kulpe
Rechtsanwalt
Wirtschaftsprüfer“


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Lesen Sie auch unseren Nachtrag zu den KMP-Inkasso Rechtsanwälten!
Haben Sie noch weitere Frage zu dem Thema?

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Donnerstag, 8. September 2016

Warnung: Forderung der KMP Rechtsanwälte via E-Mail

Verbraucherdienst e.V. liegt eine E-Mail vor, die von einer Gewerbetreibenden an uns weiter geleitet wurde. Die KMP Rechtsanwälte fordern Geld. So heißt es in der Mail, dass eine offene Forderung im Auftrag durch die 11885 Auskunftsdienste AG geltend gemacht würde. Die Gewerbetreibende, Frau W. aus Thüringen, teilte uns in ihrer Mail auch ihren persönlichen Eindruck mit, dass es sich möglicherweise um eine „dubiose Betrugsmail“ handeln könnte. Wir schauten uns das Schreiben genauer an.

Beitragsbild: Warnung Forderung der KMP Rechtsanwälte via E-Mail

61 Minuten für 191,59 EUR


Die Gewerbetreibende Frau W. aus Thüringen staunte nicht schlecht, als sie einen Blick in ihr E-Mail Postfach warf. Ein Inkassounternehmen mit der Bezeichnung KMP Rechtsanwälte möchte gegen Frau W. eine offene Forderung geltend machen. Die Mandantin soll das Telekommunikationsunternehmen 11885 Auskunftsdienste AG in Bonn sein.

Die Gewerbetreibende soll die Dienstleistung der 11885 Auskunftsdienste AG in Anspruch genommen haben; genau genommen für ein Gespräch Mitte April von insgesamt 61 Minuten. Es werden 191,59 EUR von Frau W. für diese Nutzung verlangt. Die Frist beträgt vier Tage. Unterzeichnet wurde das Schreiben von „Robin Vymiatil“, der sich in der E-Mail als Ansprechpartner und Rechtsanwalt ausgibt.


SCHUFA Eintrag bei Nichtzahlung


Frau W. stellte uns die E-Mail freundlicherweise zur Verfügung, sodass wir weitere Angaben über den Inhalt öffentlich machen können. So lautet der Betreff dieser Mail der KMP Rechtsanwälte „Letzte Mahnung vor Einleitung gerichtlicher Schritte“ und wurde von der Mailadresse „kanzlei@kmpinkasso.de“ verschickt.

Der genannte Betrag soll auf eine Kontoverbindung der BWI Bank, Willich überwiesen werden. Als Zahlungsempfänger ist besagter Robin Vymiatil angegeben – und nicht die Kanzlei. Im Falle einer Nichtzahlung wird mit zusätzlichen Kosten und einen SCHUFA Eintrag gedroht.

Distanzierungen im Internet


Es gibt bereits zahlreiche Hinweise auf Webseiten zu lesen, die sich vom Inhalt sowie der Forderung in dieser E-Mail der KMP Rechtsanwälte distanzieren. Hier eine Auswahl:

„Zurzeit werden vermehrt E-Mails mit einer Zahlungsaufforderung verschickt. Absender ist die Firma KMP INKASSO RECHTSANWÄLTE. Diese Firma steht in keinem Zusammenhang mit unserer Firma KMP Treumania GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft.
Wir möchten uns ausdrücklich von dieser Firma distanzieren.“
Quelle: KMP Treumania GmbH, Rechtsanwaltsgesellschaft (http://www.kmp-treumania.de/)
„Bitte beachten Sie aus aktuellem Anlass folgenden Hinweis:
Daten unserer Webseite werden in betrügerischer Absicht von dem angeblichen Inkassounternehmen www.kmp-inkasso.de und www.kmpinkasso.de genutzt. Wir distanzieren uns ausdrücklich von sämtlichen E-Mails, die von diesem Inkassounternehmen versandt werden und raten allen Empfängern, auf diese E-Mails nicht zu reagieren.“
Quelle: Pohl-Sitzler Rechtsanwälte (https://www.pohl-sitzler.de).

Besucher der Webseite der KMP Rechtsanwälte (http://www.kmpinkasso.de/) könnten sich wundern. So scheint das Layout der Website nahezu komplett adaptiert worden sein – von der Homepage der Pohl-Sitzler Rechtsanwälte.

Blick auf die Homepage der KMP Rechtsanwälte


Wir schauten uns die Homepage der KMP Rechtanwälte genauer an. So soll die Kanzlei ihren Sitz in 47119 Duisburg (NRW) haben. Als Anwälte sind dort Chen Xiaoxue, Norbert Meyer, Robin Vzmlatil und Domantas Dudonis vermerkt. Letzter soll laut des Impressums auch als Rechtsanwalt in Litauen zugelassen sein. Die dort angegebene Webseite (www.kmp-inkasso.de) scheint eine zweite URL zu sein; diese scheint jedoch bei unserer Recherche gesperrt worden zu sein (Stand 08.09.2016).

Wir überprüften die auf der Homepage der KMP Rechtsanwälte hinsichtlich darauf, ob sie im Rechtsanwaltsregister (http://www.rechtsanwaltsregister.org) vertreten sind. Dort wurden wir nicht fündig. (Stand 08.09.2016)

Kontaktmöglichkeit mit dem Verbraucherdienst e.V.


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