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Donnerstag, 6. August 2015

Inkasso Real Payment s.r.o. | Abzocke?

Mit einer alten Masche versendet „Inkasso Real Payment s.r.o.“ derzeit falsche Rechnungen für Dienstleistungen im Bereich Telefonsex. Da es vielen Menschen peinlich ist, so einen Brief zu erhalten, wird oft stillschweigend gezahlt – ein Fehler mit Folgen.

Inkasso Real Payment s.r.o. | Abzocke?


Die Firma „Inkasso Real Payment s.r.o.“ war schon unter weiteren Bezeichnungen aktiv, wie beispielsweise Kaver Plus oder Czech Media. Unter dem aktuellen Firmennamen werden Rechnungen für Telefonsex-Dienstleistungen verschickt. Dieses für manche Verbraucher höchst unangenehme Thema wird nicht selten stillschweigend und zügig bezahlt – insbesondere von älteren Bürgern. Doch genau auf dieses Verhalten zielt die Masche von Inkasso Real Payment s.r.o. ab. Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.

Inkasso Real Payment s.r.o. – dubiose Rechnungen für angebliche Dienstleistungen


Es gibt Parallelen zu einem Inkassobüro, über das Verbraucherdienst e.V. bereits berichtete. Der Name der Firma war Toma Inkasso s.r.o., die auch Rechnungen für die angebliche Nutzung einer Telefonsexhotline versandte. Neben unserem Verein berichteten auch diverse Zeitungen über die Abzocke aus Tschechien, wie sie hier unter diesem Link nachlesen können. Ob jedoch eine Verbindung zu Inkasso Real Payment s.r.o. besteht, kann an dieser Stelle nicht nachgewiesen werden.
Der in der Rechnung angegebene Betrag soll binnen 5 Werktagen überwiesen werden. Sollte dies nicht der Fall sein, werden weitere Maßnahmen angedroht, wie Mahnbescheid, Lohnpfändung oder Eintrag bei der SCHUFA. Mit diesen Drohungen wollen sie dem angeschriebenen Verbraucher noch mehr unter Druck setzen. Doch haben derlei Drohgebärden Hand und Fuß?

Mögliche Abzocke aus Tschechien?


Ein Bericht der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein weit darauf hin, dass sich Inkasso Real Payment s.r.o. auf einen veralteten Gesetzestext beruft:

„Besonders auffällig ist, dass die ominöse Inkassofirma auf das Widerrufsrecht im Telekommunikationsgesetz Bezug nimmt, obgleich das Widerrufsrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt ist. Dass sich dieses im Juni letzten Jahres geändert hat, scheint sich der Kenntnis des Unternehmens vollkommen zu entziehen, so wird in den Schreiben der veraltete Gesetzestext zitiert.“ – Quelle: https://www.vzsh.de/inkassofirma-real-payment-kennt-unsere-gesetze-nicht--verbraucherzentrale-warnt-vor-dreister-inkasso-post-aus-tschechien-

Verbraucherdienst e.V. informiert bei dubiosen Inkasso-Forderungen


Wenn Sie wegen oben beschriebener Situation einen Mahnbescheid in Ihrem Briefkasten vorfinden, ist es ratsam, sich entsprechend informieren zu lassen. Verbraucherdienst e.V. hat Erfahrung mit Inkassoschreiben sowie -unternehmen.

Haben Sie ein Schreiben von Inkasso Real Payments s.r.o. erhalten? Haben Sie gar einen Mahnbescheid für angebliche Telefondienstleistungen erhalten, die Sie nicht in Anspruch genommen haben? Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.Allgemeine Informationen gibt es  beim Verein für Verbraucherschutz!


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Freitag, 31. Juli 2015

Kaffeefahrt | Käserei aus Holland | Welche Erfahrungen machten Sie?

Kaffeefahrt | Käserei aus Holland | Welche Erfahrungen machten Sie?

Eine nicht näher beschriebene „Käserei aus Holland“ verschickt auch dieses Jahr wieder vielversprechende Einladungsschreiben für eine sogenannte Kaffeefahrt, die als Gewinnmitteilung getarnt sind, an unzählige Haushalte in Nordrhein-Westfalen. Haben Sie auch ein solches Schreiben ohne exakten Firmennamen, genauer erläuterten Anschrift und sowie mit einem Telefonanschluss in Ihrem Briefkasten gefunden?

Kaffeefahrt „Käserei aus Holland“ aus „Postfach 12 65“ in „28802 Brinkum“?


Der unbekannte Absender für die Einladung der Kaffeefahrt verweist lediglich auf das „Postfach 12 65“ und dem Ortsnamen „28802 Brinkum“, einer niedersächsischen Gemeinde aus dem Kreis Leer. Umso verführerischer wirbt dagegen das Einladungsschreiben für diese Kaffeefahrt von der „Käserei aus Holland“ um die potentiellen Kaffeefahrt-Teilnehmer.

Kaffeefahrt: Anschreiben von der Käserei aus Holland vom 27.07.2015
Anschreiben | Käserei aus Holland | 27.07.2015

Kaffeefahrt: Brief Mitglied Herr K. | Käserei aus Holland | 27.07.2015
Brief Mitglied Herr K. | Käserei aus Holland | 27.07.2015

Unser Mitglied Herr K. schickte uns das vorliegende Einladungsschreiben von der „Käserei aus Holland“ zu


Herr K., ein Mitglied des Verbraucherdienst e.V. aus dem Ruhrgebiet, erhielt ebenfalls ein Schreiben von der „Käserei aus Holland“, die in Wirklichkeit aus Niedersachsen stammt. Daraufhin schrieb dem Herr K. dem Verbraucherdienst e.V. einen Brief um uns vor diesem Kaffeefahrt-Anbieter zu warnen. Wir sind unserem Mitglied sehr dankbar, dass dieser sich so energisch für den Verbraucherschutz einsetzt. Er schreibt in seinem Brief an unserem Verein, dass er uns in allen Belangen unterstütze und auch bei gerichtlichen Auseinandersetzungen gerne zur Verfügung stehen würde. Denn das Schreiben von der „Käserei aus Holland“ wirbt nicht nur mit einer kostenlosen Verköstigung von holländischem Käse, wie in der Einleitung zu lesen ist:

„… sicher ist es Ihnen auch aufgefallen, dass die Kosten für Milchprodukte und Käse in den letzten Monaten angestiegen ist. Die Käserei ist seit Jahren für Qualität und günstige Preise bekannt und möchte sich auf diesem Wege bei Ihnen vorstellen. Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie als Kunde eines großen Deutschen Versandhändlers zu einer kostenlosen Verköstigung der Käserei eingeladen sind.“,

lädt die namenlose „Käserei aus Holland“ für ein „paar schöne Stunden“ die gutgläubigen Verbraucher – in der Mehrzahl unbedarfte Rentner und Senioren – zu Ihrem Ausflug an einem unbekannten Ort ein, der in Wirklichkeit eine Werbefahrt – so die andere Bezeichnung für eine Kaffeefahrt - ist. Mitglied sein heißt –  stark zu sein.
Kaffeefahrt: Antwortkarte von der Käserei aus Holland vom 27.07.2015
Antwortkarte | Käserei aus Holland | 27.07.2015

Zwei Freunde, Bekannte und Familienmitglieder von Herrn K. können auch an der Kaffeefahrt teilnehmen


Aber das ist noch nicht alles, was die angebliche „Käserei aus Holland“ den Kaffeefahrt-Teilnehmern in dem vorliegenden Einladungsschreiben verspricht. Denn der Angeschriebene kann auch „zwei Freunde, Bekannte, Familienmitglieder“ zu der versprochenem Kaffeefahrt mitnehmen. Unser Mitglied Herr K. soll dazu noch von der „Käserei aus Holland“ reichlich beschenkt werden, obwohl er nur zu ein Einladungsschreiben aus „Postfach 12 65“ und „28802 Brinkum“ erhalten hatte.

Wird ein 19 Zoll LCD-Fernseher von der „Käserei aus Holland“ verschenkt?


Neben einem 19 Zoll LCD-Fernseher inklusive Transportverpackung verspricht das Einladungsschreiben für die Kaffeefahrt, deren Destination in dem Schreiben nicht bekannt gegeben wird, mit einem großen Warenkorb bestehend unter anderem aus:

„250 Gramm Butter“, „6 große XXL Eier“, „500 Gramm Leerdamer“, „1 Liter Johannisbeerwein“, „500 Gramm Vollkornbrot“, „2 Liter Apfelsaft“, „300 Gramm Roquefort“, „0,7 Liter Jenever“, „250 Gramm Camembert“, „500 ml Honig“ und „750 Gramm Parmaschinken“.

Sofortgewinn über 650 EUR? Geschenk über 298 EUR? 8 tägiger Sonnenurlaub? Hochwertige Espressomaschine für Paare / Ehepaare?


Neben dem versprochenem Fresskorb mit einer „Sofort-Abgabe-Garantie“ soll bei einem „Holländischen Frühstück“ unser Mitglied Herr K. einen Sofortgewinn über 650 EUR, ein hochwertiges Geschenk über 298 EUR sowie einen „8tägigen Sonnenurlaub“ auf Kosten der namenlosen „Käserei aus Holland“ am Montag, dem 17. August 2015, erhalten. Paare bzw. Ehepaare sollen zusätzlich zu diesen Produkten und Gewinnen eine hochwertige Espressomaschine inklusive Porzellantassen von der „Käserei aus Holland“ erhalten. Auf der beigelegten Antwortkarte soll unser Mitglied Herr K. nur noch seinen Abfahrtstermin und seine Haltestelle (zum Beispiel „Essen-Kupferdreh, am Kupferdreher Markt“) ankreuzen und mit 0,45 EUR frankiert an die „Käserei aus Holland“ schicken.

Verführerisches Angebot von der „Käserei aus Holland“ für „umsonst“? Oder? Mitnichten! Denn bei diesem Schreiben, das an unzählige Haushalte im Ruhrgebiet und in ganz Deutschland verschickt wird, handelt es sich um eine gewöhnliche Werbeverkaufsfahrt mit einer anschließenden Verkaufs-Show, indem die typischen Kaffeefahrt-Produkte (wie zum Beispiel überteuerte Nahrungsergänzungsmittel) durch einen psychologisch geschulten Verkäufer an den Mann oder an die Frau gebracht werden sollen.

„Käserei aus Holland“ ist kein Wohltätigkeitsverein für deutsche Konsumenten!


Denn auch die sogenannte „Käserei aus Holland“ hat nichts und rein gar nichts – also auch keinen LCD-Fernseher oder eine wunderschöne 8tägige Sommerreise – an Verbraucher, die mit einer „analogen“ Postwurfsendung angeschrieben worden, zu verschenken. Ebenfalls macht dieses Einladungsschreiben für eine Kaffeefahrt einen recht unseriösen Eindruck, da der genaue Firmenname der sogenannten „Käserei aus Holland“ sowie deren exakte Firmenadresse dem Teilnehmer nicht genannt wird. Nachdem die ahnungslosen Kaffeefahrt-Opfer in „Rattenfängermanier“ im Reisebus eingesammelt wurden, landet anschließend der ahnungslose Reisende irgendwo in der „Walachei“ möglicherweise eventuell bei dubiosen Gaunern und Bauernfängern, die in einem nicht näher beschriebenen Gasthaussaal überteuerte Produkte dem Reisenden anbieten. Interessanterweise wird in dem vorliegenden Einladungsschreiben unserem Mitglied kein Reiseziel für diese „Kaffeefahrt“ genannt. Der Mitreisende wird von der „Käserei aus Holland“ dabei vollends im Dunkeln gelassen, wohin die Kaffeefahrt überhaupt gehen soll.

Abzocke? Schlimmstenfalls können Sie in eine Kostenfalle über mehrere Tausend Euro geraten!


Schlimmstenfalls können Sie bei einem Einkauf auf solch einer Ausflugsfahrt in eine böse Kostenfalle über mehrere Tausend Euro geraten, wenn Sie dort einkaufen. Es ist außerdem fraglich, welche Art von Erholung sie als Kaffeefahrt-Mitreisender auf einer solchen Verkaufsveranstaltung von der „Käserei aus Holland“ mit einem psychologisch geschulten Verkäufer in einem überfüllten Saal während dieser beworbenen Einkaufs- bzw. Werbefahrt haben. Verbraucherdienst e.V. berichte bereits ausführlich über den Kaffeefahrt-Anbieter „Räucherkate“ aus Vechta, der auch deutschlandweit Einladungsscheiben an Haushalte verteilt.

Welche Erfahrungen haben Sie als Mitreisender bei der Kaffeefahrt von der „Käserei aus Holland“ gesammelt?


Haben Sie auch ein solches Einladungsschreiben von der nicht näher genannten „Käserei aus Holland“ erhalten? Gerne würden wir Ihre Erfahrungen während einer sogenannten Kaffeefahrt mit dieser „Käserei“ aus dem niedersächsischen Brinkum erfahren. Welche einschlägigen Erfahrungen machten Sie mit anderen Kaffeefahrt-Anbietern? Teilen Sie uns diese bitte mit. Gerne berichten wir auch über andere Anbieter aus der Kaffeefahrt-Branche. Wenn Sie einen Überblick die Geschäftsgebaren bei einer Kaffeefahrt erhalten möchten empfiehlt Verbraucherdienst e.V. folgenden Beitrag, den wir vor einiger Zeit verfassten. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.

Verbraucherdienst e.V. informiert am Telefon oder per E-Mail


Haben Sie Schwierigkeiten mit der nicht näher erläuterten „Käserei aus Holland“ bekommen? Verbraucherdienst e.V. informiert Sie gerne am Telefon oder per E-Mail.


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Lesen Sie zudem weitere Berichte über Kaffeefahrten:

http://verbraucherdienst.blogspot.de/2015/07/raeucherkate-sagt-danke-kaffeefahrt.html

http://verbraucherdienst.blogspot.de/2015/07/kaffeefahrt-werbefahrt.html


Freitag, 24. Juli 2015

Gaunerei | Bauernfängerei | Verbraucherdienst e.V. informiert

Im Jahr 2014 gab es circa 970.000 Fälle von Gaunerei und Bauernfängerei. Deutschlandweit bekannt wurde in jüngster Zeit Severeino Seeger, der „Deutschland Sucht Den Superstar“-Sieger, der Rentnerinnen um ihr Vermögen gebracht haben soll. Gaunereien und Bauernfängereien können jedoch jeden Verbraucher – von jung bis alt, von arm bis reich - treffen. Dabei spielt das Alter des Getäuschten heutzutage keine bedeutende Rolle mehr, denn nicht nur Senioren und Rentner sind von Gaunerei und Bauernfängerei betroffen.

Gaunerei | Bauernfängerei | Verbraucherdienst e.V. informiert

Vielfältige Tricks von Gaunerei und Bauernfängerei


Die Tricks der Gauner und Bauernfänger sind meist vielfältig und oft sehr gut ausgefeilt. Oft bemerkt das Opfer erst einige Zeit später, dass er getäuscht wurde. Von Romance-Scamming bis hin zu Abofallen und sogar Warenbetrug reicht die weite Palette der Täter, die mittlerweile auch im Internet unterwegs sind. Verbraucherdienst e.V. informiert hier allgemein über die zahlreichen Tricks der leider recht zahlreichen Gauner und Bauernfänger. Wir möchten mit diesem Beitrag nur die recht zahlreichen Tricks und Maschen aufzeigen. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Bauernfängerei durch Romance-Scammer auf Dating-Portalen


Mit dem professionellen Vortäuschen einer Liebesbeziehung auf einem Dating-Portal – dem sogenannten Romance-Scamming - geraten viele Verliebte ungewollt in eine böse Falle. Gerade wenn der Internet-User gerade verliebt ist und somit auf „Wolke sieben“ schwebt nutzen viele Romance-Scammer mit gefälschten Fake-Profilen ihre Opfer skrupellos aus, indem falsche Gefühle dem anonymen Gegenüber anonym im Internet vorgetäuscht werden. Schlimmstenfalls verlangt ein Romance-Scammer in einem Dialog auf einem Dating-Portal von seinem Opfer eine hohe Geldsumme von mehreren Tausend Euro. Wird allerdings der geforderte Geldbetrag – zum Beispiel über internationalen Bargeldtransfer - von dem verliebten und getäuschten Opfer bezahlt meldet, sich der Täter nicht mehr bei dem Verliebten.

Vorsicht vor der „Nigeria Connection“ oder bei unseriösen Ebay-Kleinanzeigen


Inzwischen machen Bauernfänger Kasse, indem sie das weltweit verfügbare Internet nutzen. Entfernungen von mehreren Tausend Kilometern oder weit entfernte Kontinente sind nur einen Klick von uns entfernt. So existiert zum Beispiel die Masche mit der Vorzahlung von gutgläubigen Verbrauchern. Bei dieser Masche, die auch als sogenannte „Nigeria Connection“ deutschlandweit bekannt wurde, handelt es sich um einem Geldtransfer ins Ausland (vorwiegend nach Schwarzafrika) auf dubiose Konten. So ist zum Beispiel immer Vorsicht geboten, wenn Vorkasse von dem Verbraucher geleistet werden soll und der Verkäufer nicht eindeutig zu identifizieren ist. Die Nichtlieferung der gekauften und vorher durch den Kunden bezahlten Ware findet häufig bei Ebay statt. Insbesondere sind Kunden bei den Ebay-Kleinanzeigen betroffen, da dieses Portal einige Sicherheitsmängel hinsichtlich des Käuferschutzes besitzt.

Bauernfängerei mit gefälschten Inkassoschreiben


Skrupellose Gauner und Bauernfänger nutzen oft fingierte Inkassoschreiben um an das sauer verdiente Geld ihrer Opfer zu gelangen. Inzwischen ist die Gaunerei mit fragwürdigen Inkassoschreiben leider kein Einzelfall mehr. Mit gefälschten Schreiben versuchen die unbekannten Täter, die sich als angebliche Inkassofirmen ausgeben, an das Geld der Verbraucher zu gelangen. Oft soll dabei das in dem Inkassoschreiben geforderte Geld auf ein rumänisches, bulgarisches oder türkisches Konto überwiesen werden. Übrigens – Seriöse Inkassofirmen sind im deutschen Rechtsdienstleistungsregister aufgelistet. Dieses Register können Sie auch im Internet aufrufen. Ein Klick genügt und Sie wissen Bescheid, ob das Inkassoschreiben unseriös oder seriös ist.

Öffnen Sie keine PC- oder Smartphone-Anhänge unbekannter Herkunft


Ebenfalls sollten Verbraucher niemals unbekannte Anhänge öffnen, die mit dem PC oder dem Smartphone zugeschickt wurden. Sollten Sie dennoch einen unbekannten Anhang unbeabsichtigt geöffnet haben könnten sich im schlimmsten Fall gefährliche Trojaner oder Viren darin enthalten. Diese herunter geladenen Trojaner oder Viren können u. a. die auf dem PC oder auf dem Smartphone gespeicherten Bankdaten des unbedarften Verbrauchers auslesen. Bei der nächsten Telefonrechnung oder bei dem nächsten Bankauszug folgt dann meist eine böse Überraschung. Dann ist nämlich schlimmstenfalls Ihr gesamtes Geld von Ihrem Bankkonto abgebucht.

Bauernfängerei mit dubiosen Gewinnversprechungen von unseriösen Call-Center-Mitarbeitern


Verbraucherdienst e.V. kennt auch die Gaunerei von unseriösen Call-Center-Mitarbeitern bzw. die Bauernfängerei mit der Vorauszahlung. Dabei werden dem Opfer oft hohe Gewinnversprechen am Telefon von dubiosen Call-Center-Mitarbeitern versprochen. Um den versprochenen Gewinn zu erhalten, muss allerdings das angerufene Opfer – meist sind es unbedarfte und blauäugige Rentner und Senioren - in Vorkasse treten. Denn der hohe Gewinn – meist ein teures Luxusauto – soll von der dubiosen Firma nur mit einer vorher erfolgten Geldüberweisung ausgehändigt werden. Zahlt der angebliche „Gewinner“ den von den Call-Center-Mitarbeitern geforderten Betrag, ist jedoch sein Geld weg. Und der von dem Angerufenen erhoffte große Gewinn – das Luxusautomobil – kommt, wie uns Verbraucher berichten, in der Regel nicht.

Kennen Sie auch den Enkeltrick?


Oder kennen Sie den sogenannten Enkeltrick? Bei dieser Masche ruft ein vermeintlicher „Enkel“ bei dem älteren Mitbürger an. Der Anrufer erzählt, dass er sich in einer finanziellen Notlage befände. Aus diesem Grund bräuchte der Anrufer, der sich als der Enkel des Angerufenen ausgibt eine hohe Summe Geld. Wurde das von dem Betrüger geforderte Geld anschließend von einem Mittelsmann an der Haustür abgeholt, ist das betrogene Opfer schon dem Täter auf dem Leim gegangen. Von dem angeblichen Enkel hört das ahnungslose Opfer in der Regel nichts mehr. Eine hohe Geldsumme – die das Enkeltrickopfer bezahlt hat – ist dazu noch in die Hände von Gaunern und Bauernfängern gelangt.

Vertrauen Sie nicht sofort an Ihrer Haustür klingelnde Handwerker


Ebenfalls ist es– nicht nur für ältere Mitbürger – wichtig, sich einem „Fremden“, der sich auch als Handwerker oder als Vertreter ausgibt, nicht auf Anhieb zu vertrauen. Denn wenn ein Vertreter oder ein Handwerker ungefragt vor Ihrer Tür stehen sollte und für eine fragwürdige Dienstleistung eine hohe Geldsumme verlangt hilft es meist weiter, wenn Sie zuerst misstrauisch sind. Oft hilft es schon weiter, wenn Sie den Unbekannten, der an Ihrer Haustür klingelt, ausweisen lassen. Oder rufen Sie bei der angeblichen Firma an, die den Auftrag mit der Vorkasse erteilt haben soll.

Geben Sie Unbekannten keine persönlichen Kontodaten am Telefon oder im Internet preis


Verbraucherdienst e.V. aus Essen rät auch vorsichtig mit Ihren persönlichen Daten umzugehen. So kann es für Sie als Verbraucher sehr gefährlich werden, wenn Sie unbedacht Ihre persönlichen Daten am Telefon Unbekannten preisgeben. Ihre persönlichen Kontodaten wie die IBAN oder die BIC bzw. Ihre eigene Kreditkartennummer sollten Sie auf jeden Fall keinem unbekannten Dritten ohne Weiteres am Telefon oder im Internet weitergeben. Denn die Gauner und Bauernfänger sind „scharf“ auf Ihre persönlichen Daten. Seien Sie alarmiert, wenn Sie laut Anrufer Ihre persönlichen Daten im Internet oder am Telefon preisgeben sollen. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

Im Internet wird in der Regel Verbrauchern nichts geschenkt


Bitte bedenken Sie: In der Regel wird nichts verschenkt. Sofern Sie kein kostenloses Infomaterial bei einer seriösen Institution geordert haben, stellt das Word-Wide-Web zum Teil eine übergroße Verkaufsplattform dar, in der sich leider auch viele unseriöse Unternehmen tummeln. So ist es nicht verwunderlich, dass einige Betrüger mit angeblich kostenlosen Angeboten Verbraucher in die Falle locken. Zum Beispiel werden Konsumenten mit Kochrezepten in eine überteuerte Abofalle gelockt.

Sind Sie ein Opfer vom Gaunerei und Bauernfängerei geworden?


Sind Sie in ein Opfer einer unseriösen Masche geworden? Den Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten in so einem Fall aufzusuchen ist sinnvoll. Denn wir betreuen im Mitgliederauftrag schon seit einigen Jahren Verbraucher, die Opfer von Gaunern und Bauernfängern geworden sind. Sollten Sie durch eine Masche betrogen worden sein, teilen Sie uns diese mit. Denn nur mit der Hilfe von geprellten Verbrauchern können wir erfolgreich im Verbraucherschutz für unsere Mitglieder tätig sein. Kontaktmöglichkeiten per Telefon oder per E-Mail bestehen.


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Kaffeefahrt | Räucherkate "sagt Danke" | Abzocke?

Die Firma „Räucherkate“ aus niedersächsischen Vechta verschickt auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gewinnschreiben mit Einladungen zu Kaffeefahrten an unzählige bundesdeutsche Haushalte.  Die Zielgruppe an einer Kaffeefahrt von der „Räucherkate“ sind in der Mehrzahl unbedarfte und gutgläubige Rentner und Senioren. Handelt es sich hierbei um Abzocke?



„Räucherkate sagt Danke“ – Kaffeefahrt mit kostenlosen Räucherfisch und einen Gewinn von 800 EUR?


„Die Räucherkate sagt Danke“ – mit diesem Slogan wirbt das Unternehmen aus Niedersachsen, wie Verbraucher uns immer wieder berichteten. Mit einem geschenkten Fernseher, einen kostenlosen und prallgefüllten Warenkorb mit Butter, Räucherfisch, Wein, Kräuterlikör, einem „Gutsherren-Schinken“ sowie einem Gewinn über 800 EUR Bargeld - damit lockt die „Räucherkate“ für die Teilnahme an einer sogenannten Kaffeefahrt mit diesem Unternehmen. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.

Abzocke? Ausflug mit der „Räucherkate“ ist in Wahrheit eine Werbefahrt zu einer Verkaufsveranstaltung


Angeblich sollen die versprochenen Gewinne, die die „Räucherkate“ ihrer Zielgruppe – gutgläubigen und blauäugigen Rentnern und Senioren – anpreist, schon „bereit stehen“. Wird anschließend die ausgefüllte Antwortkarte, die der Einladung von der „Räucherkate“ beiliegt, ausgefüllt und abgeschickt, wartet meist einige Tage später der agile Rentner in aller Früh auf den Reisebus von der „Räucherkate“ an einer Haltstelle, der ihn zu der versprochenen „Ausfahrt“ mit dem versprochenen Riesengewinn und den vielen kostenlosen Waren mitnimmt. Dieser kostenlose Ausflug von der „Räucherkate“ entpuppt sich allerdings wenig später als eine sogenannte Kaffeefahrt, die in der Regel eine Werbefahrt mit einer Verkaufsveranstaltung ist.

Anstatt eines kostenlosen „Fresskorb“ zuerst eine steile Verkaufsveranstaltung in einem Gasthof


Doch anstatt den gutgläubigen Rentnern zu einem schönen Tagesausflug zu verhelfen, hält der Reisebus nach einer recht kurzen Reisezeit an einem unbekannten Gasthof, wo die „Räucherkate“ in einem angemieteten Saal erst einmal eine langwierige Verkaufsveranstaltung abhält. Ein psychologisch bestens geschulter Verkäufer preist in dieser sterilen „Arbeitsatmosphäre“ eines Saales in einem Wirtshof zuerst überteuerte Produkte an, die woanders (zum Beispiel im Einzelhandel) nur einen Bruchteil des Kaffeefahrtpreises kosten. Von dem kostenlosen „Fresskorb“ als auch von den erhofften Gewinnen von 800 EUR ist zunächst nichts zu sehen. Erst, wenn dementsprechend viele Teilnehmer die überteuerten Produkte gekauft haben, könnte die Kaffeefahrt mit der „Räucherkate“ weitergehen.

Abzocke mit fragwürdigen Produkten mit pharmakologischer Wirkung?


Während sogenannten Kaffeefahrten werden – wie uns Verbraucher immer wieder berichteten – Produkte feilgeboten, die der Gesundheit der meist älteren Teilnehmer dienen sollen. Oft sind es sogenannte Magnetfeldprodukte oder Nahrungsergänzungsmittel ohne großen Zusatznutzen. Denn oft ist die Gesundheit der Kaffeefahrt-Teilnehmer – in der Regel Rentner bzw. Senioren - angeschlagen. Der psychologisch geschulte Verkäufer auf einer Verkaufsveranstaltung bei einer Kaffeefahrt preist dabei die immer heilende und gesundheitsfördernde Wirkung der einzelnen Produkte an, die er in der Regel nicht richtig medizinisch beweisen kann. So besitzen zum Beispiel die angebotenen Nahrungsergänzungsmittel, die auf  Kaffeefahrten vertrieben werden, keine oder eine sehr geringe pharmakologische Wirkung. Denn dann müssten diese „vielversprechenden“ gesundheitsdienenden Produkte, die bei einer sogenannten Kaffeefahrt angeboten werden, verschreibungspflichtig sein und in der Apotheke verkauft werden.

Produkte über 1.500 EUR werden oft auf Kaffeefahrten mit der „Räucherkate“ erworben


Aber zurück zur Kaffeefahrt mit der „Räucherkate“! – Das Unternehmen verschickt einmal im Jahr Einladungen zu einer „Ausflugsfahrt“ mit einem vollmundigen Gewinnversprechen und kostenlosen Waren im ganzen Bundesgebiet. Am Ende einer Kaffeefahrt mit der „Räucherkate“ musste ein Teilnehmer einen hohen Geldbetrag von mehr als 1.500 EUR für ein Nahrungsergänzungsmittel, für eine Vermittlungsgebühr für eine angeblich gewonnen Reise sowie für ein gewonnenes Handy bezahlen. Zum Beispiel entlarvte sich das angeblich gewonnene „Senioren-Notfall-Handy“ von der „Räucherkate“ einige Tage später als ein „stinknormaler“ 24-Monatsvertrag vom einen „x-beliebigen“ Telefonanbieter.

Der große Haken bei dem versprochenen Gewinn über 800 EUR


Dazu haben die versprochenen Geschenke von der „Räucherkate“ noch einen größeren Haken. Die attraktiven Geldgewinne von 800 EUR existieren bei einer Kaffeefahrt nämlich nicht, da es sich lediglich um ein sogenanntes Gewinnversprechen mit einer Gewinnübergabe handelt. Ein eindeutiger Satz, dass der teilnehmende Rentner diesen Geldbetrag tatsächlich gewonnen hat, ist dem Einladungsschreiben von der „Räucherkate“ nicht zu entnehmen. Also einfacher gesagt– den versprochenen Gewinn über mehrere Hundert Euro gibt es überhaupt nicht!

Geschenke auf Kaffeefahrten sind meist Billigwaren aus Fernost von wenigen Euro-Cent


Die „attraktiven“ Geschenke, die auf einer Kaffeefahrt verschenkt werden, entpuppen sich in der Regel als schlecht hergestellte Billigwaren aus ostasiatischer Produktion. Diese werden jedoch von den Käufern immer wieder durch die gekauften überteuerten Produkte (zum Beispiel die Nahrungsergänzungsmittel) mitfinanziert. Ebenso verhält es sich mit den verschenkten Lebensmitteln, die nach dem Ende der für den Verkäufer finanziell erfolgreichen Verkaufsveranstaltung an die „ausgelaugten“ Kaffeefahrt-Reisenden verteilt werden. In der Regel handelt es sich bei den verschenkten Lebensmitteln um billig eingekaufte Postenware, die meist nur wenige Euro-Cent den Veranstalter im Einkauf gekostet hat.

„Die Räucherkate sagt Danke“ – Kaffeefahrten mit „Räucherkate“? Nein Danke!


Bei einem Einkauf auf einer Verkaufsveranstaltung bei einer Kaffeefahrt zahlen Sie in der Regel viel mehr als im normalen Einzelhandel oder im Internet. Die angebotenen Produkte auf einer Kaffeefahrt mit der „Rächerkate“ sind dazu noch in der Regel noch überteuert und in der Qualität nicht zu empfehlen.

Kaffeefahrt-Anbieter „Räucherkate“ hat nichts zu verschenken!


Kein Anbieter auf einer Kaffeefahrt – also auch die Firma „Räucherkate“ aus Niedersachsen – hat etwas zu verschenken. Ganz zu schweigen von dem hohen Geldgewinn oder einen großen „Fresskorb“ mit Lebensmitteln aller Art. Eine per Infopost verschickte Einladung zu einer sogenannten Kaffeefahrt ist immer mit einer Gewinnübergabe an einen unbekannten Ort – meist ein unbekannter Gasthof – und einer kostenlosen Abholung mit einem gemieteten Reisebus verbunden. Das Einladungsschreiben mit den großen Gewinnversprechen und vielen versprochenen Sachpreisen ist in der Regel eine namentlich an Sie adressierte Postwurfsendung. Dadurch soll eine „intime“ Vertrauensbasis zwischen dem Kaffeefahrt-Anbieter und dem Angeschriebenen suggeriert werden. Seien Sie deshalb immer skeptisch bei einem Einladungsschreiben hinter dem sich nur ein unbekannte Postfach- oder eine Auslandsadresse ohne Telefonnummer oder Internetadresse – wie bei dem Anbieter „Räucherkate“ - verbirgt. Mitglied sein heißt –  stark zu sein.


Welche Erfahrungen hatten Sie mit der „Räucherkate“?


Welche Erfahrungen haben Sie auf einer Verkaufsveranstaltung während einer Kaffeefahrt mit der „Räucherkate“ gemacht. Haben Sie auch ein überteuertes und vielleicht sogar unnützes Produkt auf der Werbefahrt erworben? Wir können Sie bezüglich Kaffeefahrten des Anbieters „Räucherkate“ informieren? Gerne können Sie uns am Telefon oder per E-Mail kontaktieren.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.




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http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/buende/buende/6904378_Nepper-Schlepper-Bauernfaenger.html

Dienstag, 21. Juli 2015

Branchenbuch | IM Internet Medien Service GmbH | www.regionalesbranchenbuch.net

Haben Sie Rechnung von der „IM Internet Medien Service GmbH“ aus 83052 Bruckmühl für einen kostenpflichtigen Eintrag in das Branchenbuch mit der Webseite www.regionalesbranchenbuch.net erhalten? Handelt es sich gar um Abzocke?

IM Internet Medien Service GmbH - Branchenbuch - www.regionalesbranchenbuch.net - abzocke


Formular von „IM Internet Medien Service“ kommt „analog“ per Post


Ein Gewerbetreibender hat unserem Verein ein Formular von IM Internet Medien Service aus 83052 Bruckmühl in Bayern (Landkreis Rosenheim) zugeschickt. Das Schreiben, das ausgefüllt zurück gesandt werden soll, wird per sogenanntem „Post-Spam“ verschickt. Neben der Vermarktung von Branchenbucheinträgen mittels Korrekturfax bzw. Cold Call gibt es auch im Jahr 2015 noch dieses altmodische (und auch häufig totgeglaubte) Geschäftsmodell mit der Infopost. Dabei wirft der Briefträger einen Werbebrief in den Briefkasten des Gewerbetreibenden ein. Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.

Welche Leistungen bietet die „IM Internet Medien Service GmbH“ an?


Die „Leistungsbeschreibung“ des Branchenbucheintrags „Standard Plus“ in das Internet-Portal www.regionalesbranchenbuch.net vom IM Internet Medien Service soll aus
„zehn Branchenangaben, fünfzig Schlüsselwörter, Standardlink zur Homepage, Positionierung auf Umgebungskarte, eigenständige Datenaktualisierung, Öffnungszeiten, bis zu zehn Bilder / Logos, Angaben von Produkt,- Markennamen usw.“ 
bestehen.

Wie uns Verbraucher berichteten, ist dieser Leistungsumfang bezüglich des Branchenbuchs „IM Internet Medien Service GmbH“ aus 83052 Bruckmühl möglicherweise eventuell nutzlos für den Gewerbetreibenden. Aus diesem Grund ist die Rücksendung des ausgefüllten Formulars mit den „Branchenbucheintrag Ausgabejahr 2015“ nicht zu empfehlen.

IM Internet Medien Service GmbH - Eintragsantrag - www.regionalesbranchenbuch.net - Abzocke
IM Internet Medien Service GmbH | Eintragungsantrag | Februar März 2015

Nur noch die fehlenden Angaben im „Eintragungsantrag“ ausfüllen


Der sogenannte „Eintragungsantrag“ für den sogenannten „Branchenbucheintrag Ausgabejahr 2015“ soll von dem Gewerbetreibenden mit den fehlenden Angaben (zum Beispiel die Faxnummer und die E-Mail-Adresse) ausgefüllt werden. Der Name des Betriebs des angeschriebenen Selbstständigen sowie deren Adresse mit der korrekten Telefonnummer sind schon vorher maschinell ausgefüllt worden.

Annahme des kostenpflichtigen Angebots durch die Unterschrift


Das zugestellte Formular bezüglich des Branchenbucheintrags soll außerdem von dem Selbstständigen unterschrieben werden. Denn durch „die Unterschrift erfolgt die Annahme dieses kostenpflichtigen Angebots im Format des Standard Plus Eintrags.“, ist in den kleingedruckten Fliesstext im unteren Teil des Formulars, die die AGB enthalten, zu lesen. Die AGB der IM Internet Medien Service bezüglich des Branchenbuchs sind kaum lesbar, sodass diese im oft hektischen Geschäftsalltag womöglich übersehen werden.

Abzocke? 1.188 Euro netto pro Jahr (Laufzeit zwei Jahre) – nicht kündbar!


Allerdings bestätigt dann der Gewerbetreibende mit seiner „Unterschrift die Richtigkeit der oben aufgeführten Unternehmensdaten und die Aufnahme in das Branchenbuch zum Preis von pro Monat 99 bzw. pro Jahr 1.188, jeweils zuzügl. der gesetzlichen Mehrwertssteuer“ Weiter heißt es in den AGB zur Vertragslaufzeit: „Der Vertrag wird auf zwei Jahre fest abgeschlossen und ist innerhalb der Vertragslaufzeit nicht kündbar.“ Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sollte der „Standard Plus Eintrag“ nicht drei Monate vor Ablauf des Vertrags schriftlich gekündigt werden.

Zielgruppe sind Firmen, Selbstständige und Freiberufler


Auch die Zielgruppe des Branchenbucheintrags wird in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen näher erläutert. Dort heißt es schwarz auf weiss: „Es werden nur Daten von Firmen, Selbstständigen und Freiberuflern akzeptiert.“  Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.

Verbraucherdienst e.V. informiert


Unser Verein informiert Sie gerne über den möglicherweise eventuell nutzlosen Branchenbucheintrag in das Online-Portal www.regionalesbranchenbuch.net. Nutzen Sie unser Verbrauchertelefon oder unseren E-Mail Kontakt:


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Montag, 13. Juli 2015

Verbraucher Notruf | Abzocke melden

Sie fanden eine dubiose Gewinnbenachrichtung in Ihrem Briefkasten? Eine unberechtigte Forderung, die Sie sich nicht erklären können? Oder sind Sie in eine Abofalle getappt? Endlich können Sie schnell und direkt unseren Verein für Verbraucherschutz über derartige Ärgernisse informieren – oder als Betroffener andere Verbraucher warnen. Abzocke melden – mit dem Verbraucher Notruf.

Abzocke melden - mit dem Verbraucher Notruf


Es gibt zahlreiche Bereiche, in denen Verbraucher in eine Abzockfalle geraten können. Schnell ist ein verbindlicher Vertrag unbeabsichtigt abgeschlossen oder aus Sorge vor weiteren Folgen eine unberechtigte Forderung beglichen worden. Verbraucherdienst e.V. hat seit 2009 in mehr als 400 Themen berichtet. Das Ziel des Vereins ist die Stärkung und Wahrung von Verbraucherrechten; deshalb informieren wir nicht nur über aktuelle Verbraucherthemen, sondern helfen und unterstützen auch Betroffene. Die außergerichtliche Unterstützung durch unsere Anwälte und Juristen für unsere Mitglieder ist kostenlos. Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.

Abzocke melden – So nutzen Sie den Verbraucher Notruf


Damit es Betroffenen möglich ist, direkt auf Abzocke zu reagieren, hat Verbraucherdienst e.V. nun den Verbraucher Notruf eingerichtet. Mit Hilfe dieses Notrufs ist es möglich, via Email und Kontaktformular schnell und unkompliziert Ihren persönlichen Fall von Abzocke zu melden.

Abzocke melden - mit dem Verbraucher Notruf


Ein Klick und schon landen Sie auf unserer Informationsseite „Abzocke melden“, auf der wir sogar ein Kontaktformular für Ihre Meldung bereit gestellt haben. Ihre Daten werden vertraulich behandelt und es werden keine persönlichen Daten weitergegeben. Sie können das Angebot auch selbstverständlich anonym nutzen.

Verbraucher Notruf – Verbraucher warnen Verbraucher


Durch das Sammeln von vielen Informationen ist es unserem Verein für Verbraucherschutz gelungen, Behörden und Verbrauchern ein größeres Gesamtbild über unseriöse Machenschaften aufzuzeigen. Durch das Teilen der Informationen helfen wir Vereinsmitglieder und jene, die es werden möchten, sich gegen dubiose Machenschaften zu wehren. Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.
Sie finden den Verbraucher Notruf jeweils auf unseren Webseiten. Den Link zum Kontaktformular finden sie hier - Kontaktformular Abzocke melden. Darüber hinaus ist es natürlich auch möglich, unseren Verein für Verbraucherschutz telefonisch zu erreichen.


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Mittwoch, 1. Juli 2015

Welovedrinks | Abzocke durch Nichtlieferung im Voraus bezahlter Spirituosen

Haben Sie auch schon einmal Marken-Spirituosen beim Getränke-Shop Welovedrinks bestellt? Wurde auch Ihre bestellte und vorher bezahlte Ware nicht geliefert? Das ist leider kein Einzelfall bei diesem Online-Shop! Denn Verbraucherdienst e.V. warnt vor der Abzocke des unseriösen Getränke-Shops, der mit unschlagbaren Schnäppchenangeboten seine blauäugigen Käufer anlockt.



„Moët & Chandon Brut Impérial“ für nur 19,90 Euro ohne Versandkosten


Der bekannte Markenchampagner „Moët & Chandon Brut Impérial“ in der 0,75-Literflasche kostet bei Welovedrinks nur 19,90 Euro. Versandkosten werden beim Kauf nicht berechnet, Bei anderen Internetanbietern werden für dieselbe Flasche Schampus unterschiedliche Preise zwischen circa 30 und 50 Euro verlangt. Kein Wunder, dass Sparfüchse auf der Website Welovedrinks das vermeintliche Schnäppchen kauft. Für einer 2000er Jahrgangs-Schampus werden zum Beispiel bei Welovedrinks nur 169,90 Euro (Stand 30.06.2015) verlangt, obwohl dieser woanders mindestens 249,90 Euro kostet – ein Preisunterschied von sage und schreibe 70 Euro! Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.
Screenshot | welovedrinks.de | 30.06.2015 

Nicht nur Champagner wird „saubillig“ in dem dubiosen Online-Shop Welovedrinks verscherbelt. Das Unternehmen bietet zum Beispiel für schlappe 7,90 Euro eine 0,7-Literflasche „Jägermeister“ an. Im Einzelhandel (zum Beispiel im Supermarkt) muss der Käufer des bekannten Kräuterschnapses aus Wolfenbüttel circa 12 Euro berappen. In dem Online-Shop Welovedrinks werden auch unterschiedlichste Wodkas, Whiskeys, Brände, Gins, Liköre und Cognacs zu unschlagbaren Preisen an die Endverbraucher mit Vorkasse oder PayPal verkauft. Denn hier werden viele weltbekannte Markenspirituosen angeboten. Die Preisvorstellungen des Online-Shops liegen dabei oft unterhalb des üblichen Endverbraucherpreises.

Welovedrinks ist kein Mekka für den passionierten Spirituosen-Liebhaber!


Ein Mekka für den passionierten Alkohol-Genießer, der sein Leben mit günstigen Spirituosen versüßen möchte? Mitnichten! Denn der sparsame Spirituosen-Liebhaber bekommt nie seine bestellte und sofort per PayPal oder per Vorkasse bezahlte Ware. Die Konsequenz wegen des bestellten und nie erhaltenen Alkohols endet dann für den geprellten Käufer schnell in Ernüchterung. Denn auch das schwer erarbeitete Geld für die billig eingekauften Getränke ist futsch! Eine Möglichkeit den bezahlten Geldbetrag wieder zurückzubekommen erweist sich dabei als recht schwierig. Laut den Recherchen der Verbraucherzentrale ist die Betreiberin, die RUNNER RUNNER Online GmbH aus Hamburg (Fritz-Schumacher-Allee 122), nicht per Telefon oder per E-Mail zu erreichen. Somit ist es für den Verbraucher nicht möglich, dass im Voraus gezahlte Geld zurückzuverlangen. Die WAZ (Der Westen) berichtete bereits am 05.06. über die unseriösen Geschäftsgebaren bei dem unseriösen Getränke-Shop aus der Freie und Hansestadt Hamburg. Auch die Kölnische Rundschau warnt vor dem Alkoholika-Onlineshop.

Professionelle gemachte Webseite von Welovedrinks soll Seriosität vortäuschen


Dabei macht die Webseite welovedrinks.de auf den ersten Blick einen sehr professionellen und seriösen Eindruck. Selbst die Spottpreise für die hochwertigen Spirituosen machen den Käufer im ersten Moment nicht stutzig, denn in Online-Shops werden Produkte häufiger zu Schnäppchenpreisen angeboten. Ebenso fehlen unter anderem die genauen Literangaben für die Getränke auf der Webseite von Welovedrinks, die jedoch gesetzlich verpflichtend sind. Auch die negativen Erfahrungen von geprellten Verbrauchern, die dort eingekauft hatten, sind im Internet zu finden. Denn der Hamburger Geschäftsmann Christian Lutz Schoenberger, der Geschäftsführer von Welovedrinks, ist kein Unbekannter, wie der geprellte Verbraucher in dem Artikel des Nachrichtenmagazins Focus nachlesen kann. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.

Kontaktmöglichkeiten und Kommentarfunktion vom Verbraucherdienst e.V. nutzen


Haben Sie auch Probleme mit Ihrer Bestellung bei dem Getränke-Portal Welovedrinks? Ein unverbindlicher Anruf oder E-Mail genügt zur Kontaktaufnahme.

Oder haben Sie Erfahrungen mit dem Alkoholika-Shop "welovedrinks.de"? Teilen Sie Ihre Meinung zu welovedrinks per Kommentar mit.


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Montag, 29. Juni 2015

DR Verwaltung AG | USTID-Nr.de | Abzocke mit amtlich wirkenden Registereintrag

Haben Sie die Postwurfsendung mit dem Aufdruck „USTID-Nr.de“ mit einem amtlichen Schreiben einer Bundesbehörde verwechselt? Mit der simplen analogen Geschäftsidee eines per Post geschickten Korrekturfaxes versucht die DR Verwaltung AG oder auch Deutsches Firmenregister zur Erfassung von Gewerbetreibenden aus Bonn mit einem Eintrag in das Online-Portal USTID-Nr.de neue Kunden zu gewinnen.

DR Verwaltung AG | Branchenbuch Eintrag bei USTID-Nr.de | Deutsches Firmenregister zur Erfassung von Gewerbetreibenden

DR Verwaltung AG - Hoffentlich sind Sie nicht in die Abzockfalle getappt!


Die sehr einfachen und analogen Geschäftsmethoden der DR Verwaltung AG mit den Online-Portal USTID-Nr.de (Postwurfsendung) erinnern stark an die der GWE Wirtschaftsinformations GmbH, worüber Verbraucherdienst e.V. schon in der Vergangenheit berichtete. Hoffentlich haben Sie das Schreiben wegen des Eintrags in das Branchenbuch „Deutsches Firmenregister zur Erfassung und Registrierung inkl. Umsatzsteuer-Identifikationsnummern“ aus der früheren Bundeshauptstadt Bonn (Potsdamer Platz 2) nicht ausgefüllt und schon abgeschickt! Denn dann wäre es als Gewerbetreibender oder Unternehmer wegen des Eintrags ziemlich teuer geworden. Eine Kündigung des per Faxgerät abgeschlossenen Vertrags mit der DR Verwaltung AG aus Bonn wäre dann für Sie nicht mehr für Sie möglich. Das gilt auch, wenn der Vertragsabschluss per Faxantwort oder per Bandaufzeichnung am Telefon erfolgt ist. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.

398,88 Euro netto pro Jahr für einen Registereintrag in USTID-Nr.de


Der Gewerbetreibende soll in dem Formular von der DR Verwaltung AG nur seine Firmendaten ergänzen und „durch ankreuzen bestätigen und korrigieren“. Danach soll der Selbstständige das ausgefüllte Schreiben „gebührenfrei per Fax“ an eine angegebene Faxnummer schicken. Bei dieser Dienstleistung von der DR Verwaltung AG (USTID-Nr.de) handelt es sich jedoch um keinen kostenlosen Service einer deutschen Behörde, obwohl das Layout des Schreibens im ersten Moment so aussieht. Denn die Leistungen bezüglich einer „Erfassung gewerblicher Firmendaten inkl. Umsatzsteuer-IdNr.“ betragen für den Gewerbetreibenden stolze 398,88 Euro netto pro Jahr. Mit der Absendung des ausgefüllten Schreibens hätte der Gewerbetreibende einen Vertrag über zwei Jahre mit automatischer Verlängerung abgeschlossen. Widerruf des Vertrags nicht mehr möglich.

Drohung mit möglichen Inkassoschreiben und SCHUFA-Eintrag


Auf der Rückseite des Korrekturfaxes der Postwurfsendung steht kaum leserlich: „Der angebotene Firmeneintrag kostet 33,24 Euro im Monat bzw. 398,88 Euro netto pro Jahr. Der Gesamtpreis für zwei Jahre beträgt 797,76 Euro netto.“ Weiter heißt es dort: „Es handelt sich um einen Vorschuss auf die zu erwartenden Kosten für Werbemarketing, redaktionellen Aufwand, Lizenzgebühren, Programmierung, Erwerb von Hochleistungsservern sowie Miete für Rechenzentren.“ Ebenso können die Daten des Gewerbetreibenden auch an Dritte weitergeleitet werden. So liest der Gewerbetreibender weiter in den abgedruckten AGB: „Er erklärt sich damit einverstanden, dass seine Daten zur Vertragserfüllung auch an Dritte, z.B. Rechtsanwälte, Inkassounternehmen oder die SCHUFA weitergegeben dürfen.“ Damit droht die DR Verwaltung AG aus Bonn mit dem Internet-Portal USTID-Nr.de indirekt schon mit möglichen Inkassoschreiben sowie mit einem üblen SCHUFA-Eintrag.

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) ist immer kostenlos


Übrigens – die Vergabe der sogenannten Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) mit den das Bonner Unternehmen die Gewerbetreibenden anwirbt ist in der Bundesrepublik Deutschland immer kostenlos. Die Vergabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummern erfolgt ausschließlich durch das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) und nicht durch einen dubiosen Drittanbieter. Unternehmen und Gewerbetreibende müssen bei dem zuständigen Finanzamt die Erteilung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummern beantragen. Das Finanzamt leitet anschließend den gestellten Antrag an die Bundesbehörde, die sich ebenfalls in der alten Bundeshauptstadt Bonn befindet. In der offiziellen Stellungsnahme des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) kann der Interessierte diese Informationen nachlesen. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

DR Verwaltung AG | USTID-Nr.de | Eintragsangebot von USTID-Nr.de | Abzocke | Bonn
Eintragsangebot | USTID-Nr.de | 18.02.2015

Abzocke? Schauen Sie sich doch einmal den Firmensitz der USTID-Nr.de über „Google Street View“ an!


Die DR Verwaltung AG hat mit der USt-IdNr., der eindeutigen Kennzeichnung von Unternehmen bezüglich der Umsatzsteuer, nichts am Hut. Bei der Postwurfsendung handelt es sich um eine geschickte Täuschungsaktion an Gewerbetreibenden, Selbstständigen und Unternehmern. Diese sollen den Eindruck erhalten, dass es sich bei dem dubiosen Registereintrag um ein amtliches und seriöses Schreiben von einer Bundesbehörde handelt. Die dubiose Firma hinter dem kostenpflichtigen Registereintrag gibt ihren Firmensitz mit der Postadresse „Potsdamer Platz 2“ an. Schauen Sie sich doch einmal diese Anschrift bei „Google Street View“ an. Sie werden überrascht sein, wo sich diese Firma befindet!


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Donnerstag, 25. Juni 2015

Schlüsseldienst | Kosten | Abzocke mit überhöhten Rechnungen?

Schnell aus dem Haus und in der Hektik den Haustürschlüssel vergessen? Schnell hat man sich ausgesperrt und muss einen Schlüsseldienst kontaktieren. Leider sind in der Branche auch einige schwarze Schafe zu finden. Wurden Sie auch einmal von einem unseriösen Schlüsseldienst mit einer überhöhten Rechnung über mehrere Hundert Euro Opfer von Abzocke? Was ist zu tun, wenn ein Schlüsseldienst Ihre Notlage ausnutzt und hohe Kosten in Rechnung stellt?



Abzocke mit überhöhten Schlüsseldienst-Rechnungen?


Wir berichten in diesem Beitrag nur über die unseriösen Unternehmen der Schlüsseldienst-Branche, die ihre ahnungslosen Kunden mit vielen Tricks abzocken. Es gibt jedoch auch genügend seriöse Firmen, die dem Kunden angemessene Preise anbieten. Deshalb sollte der Verbraucher schon vor einem möglichen Notfall eine solche Telefonnummer eines seriösen ortsansässigen Schlüsseldiensts ausfindig gemacht haben. Am besten tragen Sie diese Telefonnummer immer bei sich. Dann können Sie dort bei einem Schlüsselverlust anrufen. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

Wucher - 828 Euro für eine Türöffnung


Verbraucher, die sich aus ihrer Wohnung oder aus ihrem Haus ausgesperrt haben und anschließend einen Schlüsseldienst anrufen müssen, gelangen oft nicht an ein ortansässiges seriöses Unternehmen. Wird ein x-beliebiger Schlüsseldienst von dem Ausgesperrten angerufen fallen zu der üblichen Kostenpauschale für ein neues Türschloss und dem Öffnen der Haustür noch die Kosten für Benzin und die Fahrzeit an, die mit hohen Aufschlägen den Abgezockten berechnet werden, sofern es sich um ein „schwarzes Schaf“ handelt. Kommt der Schlüsseldienst dazu noch in der Nacht wird oft ein saftiger Zuschlag von dem Ausgesperrten verlangt. Laut eines Zeitungsartikels der Rheinischen Post musste ein Verbraucher aus Hilden bei Düsseldorf stolze 828 Euro an einen Schlüsselnotdienst bezahlen. Für Elisabeth Schoenemans, der Leiterin der Langenfelder Verbraucherzentrale, ist dies „Ein typischer Fall von Abzocke“, da „sich in der Schlüsseldienst-Branche etliche schwarze Schafe tummeln.“

Unseriöse Firmen verlangen sofortige Barzahlung


Sollten Sie jedoch eine überhöhte Rechnung eines unseriösen Schlüsseldienstes sofort bar bezahlt haben, ist es für den Abgezockten schwierig an das gezahlte Geld zu gelangen. Aber gerade darauf spekulieren die unseriösen Schlüsseldienst-Unternehmen und verlangen von ihren Kunden die sofortige Barzahlung ihrer überhöhten Rechnungsbeträge. Oft erhält der Verbraucher von Mitarbeitern eines unseriösen Schlüsseldienstes nicht einmal eine Rechnung, die später angefochten werden kann. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.


So erkennen Sie die schwarzen Schafe der Branche


Sollten die schwarzen Schafe der Schlüsseldienstbranche auf sofortige Barzahlung pochen und mit Sanktionen gegenüber den Kunden drohen, empfiehlt Verbraucherdienst e.V. die Polizei einzuschalten. Übrigens – seriöse Unternehmen haben keine 0180er- und / oder 0800er-Telefonnummern in ihren Anzeigen. Die Öffnung einer zugefallenen Tür kostet dann circa 200 Euro. Zahlen Sie nicht sofort ohne den Erhalt einer Rechnung. Ein geforderter Teilbetrag sollte von dem Verbraucher nur unter Vorbehalt gezahlt werden. Dann kommt auch kein als „Einbruchschutz“ getarnter blauer Polizeiwagen zu Ihnen, der Sie in Nachhinein mit einer überteuerten Dienstleistung abzockt.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

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Haben Sie eine Wucher-Rechung von einem unseriösen Schlüsseldienst erhalten? Verbraucherdienst e.V. informiert Sie, wenn Sie eine überteuerte Rechnung von einem unseriösen Schlüsseldienst erhalten haben – und das sogar deutschlandweit.


Dienstag, 9. Juni 2015

Facebook - Abofalle | Fortunfive UG | Mahnung wegen Abofalle von Restposten-Portal

Verbraucherdienst e.V. warnt vor der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus dem rheinischen Düsseldorf (Münsterstraße 330), die Facebook-User mit Gutscheinen und teuren Elektronik-Artikeln in die Abofalle gelockt haben sollen. Inzwischen sollen im Auftrag dieses Unternehmens Mahnungen mit gelben Briefumschlägen und dem Aufdruck „Gerichtlicher Mahnbescheid“ an die ahnungslosen Verbraucher geschickt worden sein. Dabei handelt es sich anscheinend um eine geschickte Verbrauchertäuschung. Denn diese Briefe sind möglicherweise keine Mahnbescheide, sondern sind nur Mahnungen oder Zahlungsaufforderungen, die im Auftrag der Fortunfive UG versandt werden.


Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus Düsseldorf soll Facebook-User abgezockt haben


Die abgezockten Facebook-User sollen mit einem Gutschein, mit einem iPhone oder mit einer PS4 in die Kostenfalle gelockt worden sein, indem diese auf einen Werbebanner bei Facebook geklickt haben. Der von dem Facebook-User angeklickte Banner soll anschließend auf die kostenpflichtige Abofalle der Firma Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. geführt haben, die die Business-to-Business-Portale Lieferantenguru.de, Lieferanten-guru.de, Grosshandel-b2b.biz oder Vermittlungs.guru betreibt. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.


 „Computer Bild“ berichtete bereits über die Abzocke via Facebook


Die bekannte PC- Zeitschrift „Computer Bild“ berichtete bereits am 21.03.2015 auf ihrer Online-Plattform über die oben erwähnten dubiosen Geschäftsgebaren des Düsseldorfer Unternehmens. Laut des Artikels der „Computer Bild“ sollen schon mehrere Tausende Facebook-User in die kostenpflichtige Abofalle gelockt worden sein. Dabei wird die im Netz übliche Schnäppchenmentalität mancher Facebook- bzw. Internet-User von der Düsseldorfer Firma gnadenlos ausgenutzt. Anstatt eines Schnäppchens von wenigen Euros muss der geworbene Facebook-User anschließend einen teuren Abovertrag bezahlen, deren Zielgruppe eigentlich Gewebetreibende, Händler oder Unternehmer sind, die Waren an Endverbraucher verkaufen. Bei einer Nichtzahlung des hohen Abobetrags soll die Düsseldorfer Firma sogar eine Mahnungen in einem gelben Briefumschlag verschicken, die Mahnbescheiden zum Täuschen ähnlich sehen.


Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. soll bereits Ende Januar 2015 Insolvenz angemeldet haben


Die Düsseldorfer Firma Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L.,  die die Verbraucher in die Abofalle gelockt haben soll, soll sich jedoch seit Ende Januar 2015 angeblich in Auflösung befinden, wie die Zeitschrift „Computer Bild“ in dem oben genannten Artikel erwähnte. Allerdings lassen sich die Online-Plattformen auch heute (08.06.2015) im Internet über die bekannte Google-Suche aufrufen. Der Betreiber dieser Webseiten, die Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus der Landeshauptstadt Düsseldorf, wird ebenfalls noch im Impressum angezeigt. Das Kontaktformular zur kostenpflichtigen Anmeldung auf diesen B-to-B-Portalen existiert außerdem noch. Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten meldete sich selbstverständlich nicht an. Deshalb konnten wir die Interaktivität auf dem Kontaktformular nicht testen.


Wie funktioniert die Abzocke an ahnungslosen Verbrauchern?


Die abgezockten Facebook-Benutzer sollen mit einem sogenannten Gewinnspielversprechen mittels eines Werbebanners in die Kostenfalle gelockt worden sein. Der ahnungslose Verbraucher sollte anschließend auf ein Kontaktformular in die Verbraucherfalle gelockt werden. Danach sollte der Verbraucher seine Kontaktdaten in diesem Formular eintragen.


289,98 Euro mit einem Klick auf Lieferanten-guru.de!


Werden die persönlichen Daten gutgläubig von dem Verbraucher (dem Facebook-User) anschließend eingegeben und das Kleingedruckte überlesen, ist anschließend ein gewerblicher Vertrag mit einem kostenpflichtigen Abo abgeschlossen worden. Neben dem Kontaktformular, dass der ahnungslose Verbraucher ausfüllen soll, steht zu den anfallenden Kosten in fast unleserlicher Schrift zu lesen: „Für die Nutzung unserer Plattform fallen kosten in Höhe von 240€ pro Jahr bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten an. Zuzüglich eine Einrichtungsgebühr von 49,98€“ Der Hinweis, dass das Angebot von der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. nur auf Gewerbetreibende, Unternehmer oder auf Händler abzielt, findet sich ebenfalls im unleserlichen Bereich: „Die Nutzung unserer Plattform ist ausschließlich für Firmen, Gewerbetreibende, Vereine, Handwerksbetriebe, Behörden oder selbständige Freiberufler im Sinne §14 BGB zulässig.“ Weiter heißt es in kaum leserlicher Schrift: „Ich akzeptiere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und bestätige ausdrücklich meinen gewerblichen Nutzungsstatus. Durch Betätigen des Buttons "kostenpflichtig ANMELDEN" entstehen Ihnen Kosten von 240€/Jahr, bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren und einer Einrichtungsgebühr von 49,98€.“  Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

Lieferanten-guru - Homepage- Anmeldung - verpixelt (Stand 08.06.2015)


Business-Portal für Händler mit Restposten bzw. Waren aus Insolvenzen und Restbeständen


Auch über die angeblichen Leistungen des Online-Portals erfährt der ahnungslose Endverbraucher nur in fast unleserlichen Lettern: „Unsere Leistungen - vollen Zugriff auf Lieferanten, Hersteller und Großhändler - direkt auf die Top-Konditionen der Lieferanten zugreifen und so bis zu 90% im Einkauf sparen - intelligente Suche nutzen, um Artikel schneller zu finden“ Denn das Düsseldorfer Unternehmen soll mit diesen Online-Portalen einen sogenannten Business-to-Business-Handel betreiben, der Restposten und Waren aus Insolvenzen oder nicht verkauften Restbeständen als Zwischenhändler an gewerbliche Händler, Gewerbetreibende oder Unternehmen verkauft.


Verbraucher werden wie Gewerbetreibende, Händler oder Unternehmer behandelt


Sollten Sie sich jedoch als Endkunde– und nicht als Gewerbetreibender bzw. Händler – angemeldet haben, gilt für Sie nicht mehr die übliche Verbrauchergesetzgebung. So ist es zum Beispiel nicht mehr möglich, den abgeschlossenen Vertrag mit der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. wieder zu kündigen. Bei einer Nichtzahlung der Rechnung erfolgt später eine Mahnung, denn das Online-Portal ist für gewöhnliche Verbraucher, die nicht mit Restposten oder Insolvenzware handeln, in der Regel nicht zu gebrauchen.


Verbraucherdienst e.V. informiert unverbindlich

Verbraucherdienst e.V. informiert Verbraucher unverbindlich bezüglich Rechnungen und Mahnungen von der Fortunfive AG (haftungsbeschränkt) i.L. Laut den Informationen des Online-Portals der Zeitschrift „Computer Bild“ sollen bereits mehr als 10.000 Facebook-User Mahnungen bzw. Zahlungsaufforderungen erhalten halten. Sie können den eingetragenen Verein aus Essen per E-Mail oder per Telefon erreichen. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Gewinnversprechen am Telefon | Abzocke mit „Bearbeitungsgebühr“


In der letzten Zeit sind vor allem Senioren in die Abzockfalle mit falschen Gewinnversprechungen am Telefon geraten. Die Betrüger zocken vor allem ältere Leute mit einer „Bearbeitungsgebühr“ ab. Verbraucherdienst e.V. und seine angeschlossenen Vertragsanwälte informieren über diese Abzockmasche, die meist auf die Blauäugigkeit von Senioren bzw. Rentnern abzielt. Auch das Bundeskriminalamt (BKA) informiert in seinem Flyer vor den betrügerischen Gewinnversprechen am Telefon.

Gewinnversprechen mit der Bezahlung einer „Bearbeitungsgebühr“ 


So werden zum Beispiel gutgläubige Senioren von selbsternannten Mitarbeitern von „Verlagshäusern“ mit einem großen Gewinnversprechen angerufen. Der versprochene Gewinn des „Verlagsmitarbeiters“ beläuft sich dabei auf mehre Zehntausend Euro oder kann sogar ein nagelneues Automobil sein. Jedoch soll der unerlaubt (per Cold Call) angerufene Rentner eine „Bearbeitungsgebühr“ wegen der versprochenen Gewinnauszahlung im Voraus zahlen. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Old Phone 1 by Jan-Hendrik Caspers CC BY-SA 2.0

Bezahlung der „Bearbeitungsgebühr“ mit sogenannter Paysafecard


Der angerufene Rentner soll anschließend dem Unbekannten die Bearbeitungsgebühr mit sogenannter Paysafecard bezahlen, die auch in Tankstellen und an Kiosken anonym verkauft werden. Denn die fingierten „Verlagsmitarbeitern“ haben es auf die PIN-Codes auf der Paysafecard abgesehen. Diese Codes müssen von den Abgezockten nur noch übermittelt werden, damit die Betrüger an das Geld der ahnungslosen Opfer gelangen. Ist das viele Geld erst einmal überwiesen, wartet der Gewinner vergeblich auf eine Antwort des Anrufers. In der Regel bekommen die Abgezockten (meist älteren Leute) eine fingierte deutsche Telefonnummer auf ihrem Telefon zu sehen, obwohl diese Gewinnversprechen meist über das Ausland (meist aus der Türkei) getätigt werden.

Betrüger geben sich als Polizeibeamte, Richter oder Staatsanwälte aus


Fallen Sie nicht auf die Abzockmasche mit den hohen Gewinnversprechungen am Telefon herein, die mit einer hohen „Bearbeitungsgebühr“ verbunden ist. Denn wenn für eine Gewinnübergabe eine „Bearbeitungsgebühr“ von dem Angerufenen verlangt wird, versuchen in der Regel Abzocker (oft aus dem Ausland) an Ihr lange erspartes Geld zu gelangen. Eine Gewinnübergabe findet dann in der Regel jedoch nicht statt. Die Angerufenen werden sogar meist massiv unter Druck gesetzt. Den Opfern wird bei Nichtzahlung sogar mit einer Strafanzeige gedroht. Die Anrufer geben sich meist sogar als Polizeibeamte, Richter oder als Staatsanwälte aus. Quelle: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/gewinnversprechen/methode.html.


Gewinnversprechen mit „Bearbeitungsgebühr“ auch per E-Mail oder per Post


Dubiose Gewinnversprechen erhalten meist ältere Mitbewohner nicht nur von Abzockern am Telefon. Über E-Mail oder per Post werden ebenfalls Schreiben mit den Gewinnversprechungen und der „Bearbeitungsgebühr“ verbreitet, denn die Tricks mit denen die Abzocker arbeiten, sind dabei recht vielfältig. Bei manchen sogenannten Gewinnversprechen muss sogar eine bestimmte festgelegte Ziffernfolge am Telefon von dem Opfer gewählt werden. Dann entstehen für den Abgezockten meistens hohe Telefongebühren von mehreren Hundert Euro, die anschließend von dem Anrufer bezahlt werden sollen. Wird die Rechnung nicht bezahlt, drohen sogar Mahnschreiben von diversen Inkassofirmen.

Seriöser Gewinn verlangt keine „Bearbeitungsgebühr“ im Voraus!


Sie werden niemals bei einem seriösen Gewinnversprechen unerlaubt (per Cold Call) aus dem Ausland von sogenannten „Verlagsmitarbeitern“ angerufen. Außerdem beinhaltet ein seriöses Gewinnversprechen in keinem Fall eine sogenannte „Bearbeitungsgebühr“, die aus einer finanziellen Vorleistung von mehreren Hundert oder gar Tausend Euro bestehen kann.

Seien Sie skeptisch bei hohen Gewinnversprechen


Bei den Geldgewinnen, die überraschend von Mitarbeitern übers Telefon versprochen werden, sollten Sie auf jeden Fall skeptisch sein. Seien Sie kritisch, wenn Sie mit einer „Bearbeitungsgebühr“ in finanzielle Vorleistung treten sollen. Seien Sie misstrauisch bei einem Anruf eines „Vertragsmitarbeiters“ oder wie dieser sich auch immer nennt, der Ihnen einen hohen Gewinn am Telefon verspricht und dazu noch eine hohe „Bearbeitungsgebühr“ verlangt, um überhaupt den versprochenen Gewinn zu erhalten. Die meist älteren Verbraucher – Senioren bzw. Rentner – sind oft die Leidtragenden. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.

Verbraucherdienst e.V. informiert Sie


 Auch wenn Sie Ihre Erlebnisse mit dem Gewinnversprechen und der sogenannten „Bearbeitungsgebühr“ der Polizei berichten, erhalten Sie in der Regel Ihr sauer verdientes Geld nicht zurück!


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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Montag, 1. Juni 2015

Umzug | Abzocke durch unseriöse Umzugsunternehmen?

Verbraucherdienst e.V. informiert über unseriöse Umzugsunternehmen, die mit dubiosen Geschäftsgebaren Kunden teure Rechnungen ausstellen, obwohl diese zuerst mit einem Billigangebot geworben hatten. Wurden auch Sie mit Schnäppchenangeboten bezüglich Ihres Umzugs umworben? Sollen Sie im Nachhinein später eine überteuerte Rechnung an ein unseriöses Umzugsunternehmen begleichen?

Verbraucherdienst e.V. informiert über unseriöse Umzugsunternehmen mit überteuerten Rechnungen


Dabei läuft die Verkaufsmasche von unseriösen Umzugsunternehmen oft ähnlich ab. Bei diesem Themenkomplex sollte nicht vergessen werden, dass es überwiegend seriöse Umzugsfirmen gibt, die weder ihre Kunden abzocken noch dubiose und überteuerte Dienstleistungen und Rechnungen anbieten. Aber von diesen Unternehmen handelt unser Artikel nicht. Wir berichten hier lediglich über die Abzockmasche der „Schwarzen Schafe“ der Umzugsbranche, die leider immer häufiger in Erscheinung treten. Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.


Abzocke von Umzugskunden mit Schnäppchenangeboten


Mit sogenannten Schnäppchenangeboten werben unseriösen Umzugsunternehmen um ihre Kunden. So ein im Internet, auf Flugblättern oder in Anzeigenblättern ausgelobtes Schnäppchenangebot beinhaltet in der Regel nur sehr wenige Arbeitsstunden und Service-Leistungen, die das unseriöse Umzugsunternehmen dem Verbraucher anbietet. In der Regel sind diese ausgelobten Dienstleistungen für einen normalen Umzug zu gering bemessen, sodass der Verbraucher – Kunde des Umzugsunternehmen– später eine sehr hohe Rechnung erhalten kann. Denn ist der Auftrag für einen Umzug erst einmal erteilt, wird unter üblichen Umständen kein weiteres Unternehmen – in dem Fall hoffentlich ein Seriöses – von dem Umziehenden beauftragt. Und so sind Sie einem unseriösen Umzugsunternehmen erst einmal hilflos ausgesetzt.

Ein Umzug ist immer mit viel Stress und körperlichen Aufwand verbunden


Vielleicht kennen Sie den Umzugsstress aus Ihrer eigenen Erfahrung? In der Regel sind bei einem Umzug etliche Kisten und Kartons zu verpacken. Der Umziehende hat oft den Eindruck, dass ein Umzug mit sehr viel – zum Teil körperlichen - Aufwand und Anstrengungen verbunden ist. Die Umzugsvorbereitungen scheinen fast kein Ende zu nehmen. Dazu muss die Wohnung oder das Haus noch fristgerecht übergeben und wahrscheinlich sogar noch saniert werden. Und genau diese unglückliche Situation nutzen unseriöse Umzugsfirmen schamlos aus um Verbraucher – vorwiegend sogar Senioren – mit überteuerten Aufträgen abzuzocken. Unseriöse Umzugsunternehmen spekulieren auf Zeitdruck und die Überforderung des Auftraggebers, die bei einem Umzug gegeben sein können.

Verbraucher bezahlt meist zähneknirschend die überteuerte Rechung


Denn der aufwendige Ab- sowie Aufbau von Möbeln, die Küchenmontage oder der sichere Transport eines großen Flat-TVs ist für gewöhnlich mit vielen Arbeitsstunden verbunden, wenn seriös und präzise gearbeitet wird. Allerdings stellen unseriöse Umzugsunternehmen zusätzliche erbrachte Dienstleistungen und Arbeitsstunden den ahnungslosen Verbrauchern – unter anderem auch Senioren – anschließend in eine überteuerte Rechung. Dabei wurde oft das ursprüngliche Angebot eines unseriösen Umzugsunternehmens bis auf das Zehnfache – oder sogar mehr – überschritten. Hatte der Verbraucher ein seriöses Unternehmen beauftragt wäre nicht die überhöhte Rechung zustande gekommen. Der Kunde muss dann – leider zähneknirschend – die Rechnung bezahlen, obwohl er diese (so in dieser Art und Weise) nicht in Auftrag bei dem unseriösen Umzugsunternehmen in Auftrag gegeben hatte.

Schauen Sie sich die Kostenvoranschläge sehr genau an


So ist es für den Umziehenden absolut notwendig – sollte dieser nicht an ein unseriöses Umzugsunternehmen gelangen – vorher die Kostenvoranschläge von den Umzugsunternehmen – auch den seriösen - genauestens durchzulesen. Sollten Sie Zweifel bezüglich des beauftragten Umzugsunternehmens haben, sollten Sie sich zusätzlich auch die Gewerbeanmeldung zeigen lassen. Von Bewertungen von Umzugsunternehmen im Internet sollten Sie jedoch Finger lassen. Diese können im schlimmsten Fall fingiert sein und nicht der Wahrheit entsprechen.

Hier noch einige Verbrauchertipps für Sie, wie die sogenannten „Schwarzen Schafe“ der Umzugsbranche – die Umzugsabzocker - schnell erkennen

Sollten Sie eine Umzugsanzeige finden, die nur eine Handynummer und / oder Postfach-Adresse enthält, ist Vorsicht geboten. Im Fall einer Reklamation ist das Unternehmen nicht zu erreichen. Wenn Pauschalen für die Möbelmontage verlangt werden sollten Sie als Kunde aufpassen, denn diese sind in der Regel nicht im normalen Angebotspreis enthalten. Sogenannte „Tagesfestpreise“ dienen bei der Umzugsabzocke als Lockmittel, da oft nur sechs Stunden reiner Arbeitszeit von der Firma enthalten sind. Die Mehrarbeit wird später überteuert in Rechnung gestellt. Auch bei einem Außenaufzug ist Vorsicht geboten. Unseriöse Firmen verlangen pro Stunden deutlich höhere Preise, obwohl der Stundensatz deutlich geringer ausfallen müsste. Ebenso sind bei einem Umzug keine Sonder-Versicherungen nötig, die ebenfalls kostspielig werden können, wenn Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht eingesetzt werden. Seriöse Umzugsunternehmen müssen sowieso Ihr Umzugsgut versichern. "Schwarze Schafe" oder  Billiganbieter benutzen häufig Kleintransporter um die gesetzliche Versicherungspflicht zu umgehen. Des Weiteren bieten Umzugsabzocker oft keine Vorbesichtigung Ihres Umzugsguts an, um dem Kunden zu ermöglichen, die Möbelmenge und den Arbeitsaufwand in Vornhinein abzuschätzen. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.

Abzocke? – Verbraucherdienst e.V. informiert


Sind Sie von einem unseriösen Umzugsunternehmen abgezockt oder sogar betrogen worden? Verbraucherdienst e.V. informiert Sie unverbindlich, sollten Sie in die Abzockfalle bei Ihren Umzug geraten sein- Ein unverbindlicher Anruf oder ein E-Mail-Postfach kann von dem Verbraucher kontaktiert werden.

Sie suchen einen seriösen Anbieter? Schauen Sie dich mal auf Verbraucherdienst e.V. Empfehlungen

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Dienstag, 21. April 2015

Hertz Forderungs Service Ltd. | Fragwürdige Mahnung aus Zürich

Im April 2015 erreichte den Verbraucherdienst e.V. eine fragwürdige Mahnung von einer sogenannten „Hertz Forderungs Service Ltd.“ aus Zürich (Schweiz). Laut unserem Mitglied Frau K. aus B. würden noch „offene rechnungen“ bestehen, wie in dem vorliegenden Schreiben (mit einem Tippfehler) von dem Schuldner nachzulesen ist. Sollte kein fristgerechter Zahlungseingang wegen dem Mahnschreiben von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ verzeichnet werden sei das Schweizer Unternehmen gezwungen zur Einbeziehung des ausstehenden Betrags rechtliche Schritte gegenüber dem Schuldner einzuleiten. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.


Anschreiben der Hertz Forderungs Service Ltd. | Verbraucherdienst e.V. warnt vor Abzocke
Anschreiben von Hertz Forderungs Service Ltd. | Verbraucherdienst e.V. warnt vor Abzocke

198 Euro verlangt die „Hertz Forderungs Service Ltd.“ aus der Schweiz


Deshalb sollte die Angeschriebene Frau K. aus N. den von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ geforderten Gesamtbetrag über 198 Euro auf das Konto der TURKIYE IS BANKASI A.S. (BIC: ISBKTRISXXX) überweisen. Quelle: http://swiftcode.a1feeds.com/Swift_Code.aspx?Swift_Code=ISBKTRISXXX

Die Zahlung an die „Hertz Forderungs Service Ltd.“ sollte innerhalb von sieben Werkstagen erfolgen. Die Bezahlung der vorliegenden Mahnung von der „Hertz Forderung Service Ltd.“ sei ebenfalls gleichzeitig die sogenannte Kündigungsbestätigung. Weshalb und warum ein vorher abgeschlossener Vertrag mit der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ aus der Schweiz gekündigt werden soll, steht nicht in dem vorliegenden Schreiben. Der Verbraucher bzw. die Verbraucherin wird mit dem vorliegenden Mahnschreiben absichtlich von Hertz Forderung Service Ltd. in Unwissenheit gehalten. Vermutlich ist es das einzige Ziel des fragwürdigen Unternehmens die sofortige Begleichung der angeblichen Geldforderung – höchstwahrscheinlich ohne irgendeine Gegenleistung gegenüber dem angeschriebenen Konsumenten.

Besitzt die „Hertz Forderungs Service Ltd.“ ein Büro im  „Zurich Seefeld Business Center“?


Das vorliegenden Schreiben von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“ wurde vom „Zurich Seefeld Business Center“ (Seefeldstraße 69) aus verschickt. Dieses Geschäftszentrum, an dessen Vorderseite Straßenbahnen und Busse abfahren und auf das Jahr 1839 zurück geht, befindet sich in dem bekannten Züricher Stadtteil Seefeld, dem zentralem Banken- und Geschäftsviertel der Stadt Zürich. Bei dem sogenannten „Zurich Seefeld Business Center“ handelt es sich um ein Geschäftskonzept der Regus Group of Companies, die dort verschiedenste Büroräume (auch virtuelle!) für unterschiedlichte Unternehmungen anbietet. Nach Recherchen des Verbraucherdienst e.V. sind dort zum Beispiel die bekannten Unternehmen „Wolters Kluwer Financial Services Switzerland AG“, „ExxonMobile Zweigniederlassung Zürich“ sowie die „Planet Switzerland GmbH“. Eine „Hertz Forderungs Service Ltd.“, die die fragwürdige Mahnung an unser Mitglied verschickt hatte, ist dort jedenfalls nicht zu finden. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Wir informieren Sie bei Mahnung von der „Hertz Forderungs Service Ltd.“


Auf jeden Fall informiert Verbraucherdienst e.V. hinsichtlich der Mahnung von der „Hertz Forderung Service Ltd.“, sofern Sie ein solche in Ihrer Post gefunden haben.


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Mittwoch, 8. April 2015

Staatsanwaltschaft Hamburg | Ermittlungsverfahren gegen unser Mitglied?

Von unserem Mitglied Frau C. aus O. bekamen wir einen Brief von der „Staatsanwaltschaft Hamburg“ wegen eines angeblichen Ermittlungsverfahrens (Erstellungsdatum 19.03.2015).

Forderung über 821,50 Euro von der „Staatsanwaltschaft Hamburg“ in einem „Ermittlungsverfahren“

In diesem Brief wird anhand eines Ermittlungsverfahrens unserem Mitglied gedroht binnen drei Werkstagen den hohen Betrag über 821,50 Euro zu bezahlen. Sollte nicht die fristgerechte Bezahlung der Geldforderung erfolgen droht diese mit der Weitergabe von persönlichen Daten unseres Mitgliedes an die örtlichen Ämter und Behörden. Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.


Fingierte Rufnummer enttarnt falsches behördliches Schreiben

Frau C. sollte außerdem die Rufnummer 040 – 60941824 anrufen um mit der „Abteilung Zivilrechte“ am Telefon Rücksprache zu halten. Dabei handelt es sich allerdings nicht um die tatsächliche Rufnummer der echten Staatsanwaltschaft Hamburg sondern um eine fingierte Telefonnummer, die bereits mit den Thema „Kostenfalle“ bzw. „Telefonterror“ in Verbindung stand. Verbraucherdienst e.V. entdeckte bei der Recherche zu diesem Beitrag den folgenden Link: www.tellows.de/num/04060941824. Dadurch konnte unter anderem dieses „amtliche Schreiben“ als fingiert enttarnt werden. Bitte achten Sie als Verbraucher auch bei anderen zweifelhaften Schreiben auf kleinste Details in der Formulierung oder bei der Angabe von relevanten Daten um nicht in eine böse Falle zu tappen.

Bild des angeblichen Schreiben
Das angebliche Schreiben der Staatsanwaltschaft Hamburg


Wer ist der Dienstherr der „Staatsanwaltschaft Hamburg“?

Das mit „Staatsanwaltschaft Hamburg“ betitelte Schreiben mit dem „Ermittlungsverfahren“ enthält außerdem einige Fehler dessen Formulierung, die von dem unbekannten Verfasser übersehen wurden. Einerseits sei das „Innenministerium Schleswig-Holstein“ bzw. anderseits das „Innenministerium Hansestadt“ die übergeordnete Behörde der „Staatsanwaltschaft Hamburg“, die das „Ermittlungsverfahren“ gegen unser Mitglied beauftragt habe. Bei einem echten ist dieses immer exakt angegeben. In der Regel setzt die echte Anwaltschaft keine Verbraucher mit einem Schreiben unter zeitlichen Druck um somit einen hohen Geldbetrag zu fordern, wenn es sich nur um ein sogenanntes „Ermittlungsverfahren“ handelt. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.

Zum Glück gibt’s den Verbraucherdienst e.V. 

Lassen Sie sich keinen Schrecken bei dem Brief wegen eines Ermittlungsverfahrens einer fingierten Staatsanwaltschaft Hamburg einjagen. Zum Glück gibt’s dem Verbraucherdienst e.V. aus Essen!


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