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Mittwoch, 16. März 2016

Abzocke Routenplaner | Service 24 GmbH | Office 24 GmbH

Es häufen sich die Meldungen von betroffenen Verbrauchern, die über Zahlungsaufforderungen der Service 24 GmbH und der Office 24 GmbH aus Frankfurt erhalten. Es werden um die 500 EUR durch die Nutzung eines Routenplaner-Portals verlangt. Ein Verbraucher leitete uns eine solche Forderung per Mail weiter, damit wir ein Auge darauf werfen konnten.

Abzocke Routenplaner  Service 24 GmbH  Office 24 GmbH

Vorsicht vor Routenplanern mit versteckten Kosten


Eine Abofalle getarnt als Routenplaner ist keine neue Methode, um Verbraucher um ihr Geld zu bringen. Wir berichteten bereits mehrfach über die Gefahren bei der Nutzung eines solchen Routenplaners, der mit versteckten Kosten im Kleingedruckten aufwartet. Auch in diesem Jahr tappen unbedarfte Verbraucher in die Abofalle.

Im Gegensatz zu seriösen Portalen, auf denen häufig kostenfrei und ohne Fallstricke die schnellste Route rausgesucht wird, werden hier horrende Kosten für die Nutzung verlangt. Mit einer einfachen Abfrage, bei der man sich zusätzlich auf dem Portal registrieren muss, willigt man unter Umständen unwissentlich einer 24 monatigen Mitgliedschaft ein. Dieses Abo soll gar im Voraus gezahlt werden – 500 EUR.

Bei Nichtzahlung wird mit Kontopfändung gedroht


Es handelt sich um die Portale maps-24.info und online-routenplaner.info. Auf diesen Seiten ist es möglich, sich nach einer Anmeldung eine Route berechnen zu lassen. Auf dem zweiten Portal wird direkt nach der Betätigung des Buttons „Route berechnen“ auf eine Seite weitergeleitet, auf welcher der Hinweis zu lesen ist: „Die 24 Monate Mitgliedschaft kostet bei Anmeldung € 500,-, Die Abrechnung erfolgt im Voraus.“ - dieser Hinweis fehlt jedoch bei dem anderen Portal.

Im Impressum beider Portale ist eine Adresse in Frankfurt angegeben. Ein gewisser „Dr. Rainer G.“ soll bei beiden Routenplanern der Geschäftsführer sein. Registriert sind die beiden Portale jedoch anonymisiert durch die PROTECTED DOMAIN REG LTD aus London (Name: Meram Kerem), sodass nicht ersichtlich ist, ob die Firmen überhaupt existieren.
Verbraucher, die sich auf dem Routenplaner anmelden erhalten eine Email mit dem Betreff „Offene Forderung“, in der im Fall einer Nichtzahlung sogar mit einer Lohn- und Kontopfändung gedroht wird.

Bloss nicht per Paysafecard zahlen


Verbraucher, welche die besagten Routenplaner nutzten und auch ein Schreiben von der Service 24 GmbH oder der Office 24 GmbH erhielten, sollten den geforderten Betrag von 500 EUR auf keinen Fall via Paysafecard zahlen.
Auch raten wir von der Teilnahme des dort angepriesenen Gewinnspiels ab. Um eine Chance auf die Preise (Navigationsgerät, Reise auf die Malediven) zu erhalten, muss eine Registrierung vorab erfolgen. Bedeutet: man muss erst ein kostenpflichtiges Abo abschließen, um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu dürfen.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Kostspielige Werbung auf Erste-Hilfe-Tafeln?

Für eine Apothekerin erschien das Angebot zur Schaltung einer Anzeige im ersten Moment interessant zu sein. Auf einer „Ersten Hilfe Notruf-Tafel“ solltte ihre Anzeige erscheinen. Diese würde in einem von ihr bestimmten Postleitzahl-Gebiet verteilt. Die Kosten beliefen sich auf 792,00 EUR für eine Anzeige von 6 x 5 cm bei einer Auflagenhöhe von 2.500 Exemplaren.

Satz und Reprokosten für jede Veröffentlichung


Bei drei Veröffentlichungen sollte die Apotheke 10% Rabatt auf den Nettopreis erhalten. Sie stimmte dem Vertrag zu. Erst einige Zeit später wurde ihr bewusst, dass Sie einen Vertrag von über 2500 EUR inkl. MwSt. zugestimmt hatte. Obwohl es sich um drei gleiche Anzeigen handelte, wurden die Satz- und Reprokosten für jede Veröffentlichung einzeln berechnet.

Bild Teure Werbung Infotafeln


Alte Masche mit Anzeigen auf Erste Hilfe Notruf-Tafeln?


Nachdem Zweifel aufkamen, ob die Tafeln überhaupt verteilt würden, fing sie an zu recherchieren. Nach einigem suchen im Internet hatte Sie das Gefühl auf eine alte Masche reingefallen zu sein. So berichteten einige Zeitungen über ähnliche Vorfälle bei denen sich Selbständige geprellt fühlten in Verbindung mit Anzeigen auf Erste Hilfe Notruf-Tafeln.

Verbraucherdienst e.V. stellt fest, dass in letzter Zeit vermehrt Selbständige und Freiberufler zu dem Thema der kostspieligen Werbung auf Info-Tafeln Hilfe suchen. Oftmals wird im hektischen Alltag den Verkäufern zu schnell vertraut und das Kleingedruckte auf den Verträgen nicht genau geprüft.


Seien Sie vorsichtig


Sie sollten grundsätzlich vorsichtig sein, wenn Sie von Firmen unerwartet besucht werden. Erst recht, wenn Sie sofort einem Vertrag zustimmen sollen; egal, ob am Telefon oder bei einem Besuch in Ihrem Geschäft. Ärger vermeiden Sie, wenn Sie die Verträge genau prüfen, bevor Sie unterschreiben. Ist ein Vertragsbestandteil zweifelhaft formuliert, lassen Sie es sich erklären und fixieren Sie die Aussagen am besten schriftlich.

Betroffene können einen Vertrag anfechten lassen


Sollten Sie betroffen sein und eine Rechnung erhalten haben, die Ihnen zu hoch erscheint, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Wie sind Ihre Erfahrungen zu kostspieligen Anzeigen auf Werbetafeln?
Haben Sie zum Beispiel einen Vertrag bei der Mediakonzept Werbeagentur e.K. oder der Firma H.J. Jäger GmbH unterschrieben?

Weitere Infos zu Verträgen auf Erste Hilfe Notruf Info-Tafeln können Sie telefonisch und per E-Mail bei uns erfragen. Mitglied sein heißt – sich nicht alles gefallen zu lassen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:
0201-176 790

oder per E-Mail:
kontakt@verbraucherdienst.com

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Montag, 6. Juli 2015

Kompass-Holidays GmbH | Reiseprospekt | Traumreise Türkei


Derzeit erhalten Verbraucher Gewinnbenachrichtungen von der Kompass-Holidays GmbH. In diesen Schreiben mit dem Betreff „Ihre Teilnahme am 'Tanken' Gewinnspiel“ wird eine „Traumreise“ in die Türkei versprochen.


Wie Verbraucherdienst e.V. zuvor berichtete, versendet die Kompass-Holidays GmbH Gewinnbenachrichtungen für eine „Traumreise“ in die Türkei. Die vermeintlichen Gewinner bekamen neben der Benachrichtigung auch einen Prospekt zugeschickt, der die gewonnene Reise genauer erläutert. Noch das Telefonat mit Frau F. von Kompass-Holidays GmbH im Gedächtnis, warf Verbraucherdienst e.V. einen Blick auf den besagten Reiseprospekt. Dabei platzte die Seifenblase von einer „Traumreise“. Ernüchtert musste festgestellt werden, dass von einem Gewinn kaum die Rede sein kann. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Traumreise: Eine Woche in Luxus-Hotels – aber welches?


Reiseprospekt Seite 1 | Kompass-Holidays GmbH | 06.07.2015
Auf der vorderen Seite des Reiseprospekts ist ein typisches Motiv der türkischen Riviera zu sehen; ein traumhaftes Hotel in Postkarten-Optik – dabei ist das auf dem Foto gezeigte Hotel zahlreich im Internet vertreten. Die aufgezählten „Luxus-Hotels“, mit denen die Kompass-Holidays GmbH laut eigener Aussage zusammen arbeitet, sind demnach nicht unbedingt auf den Fotos zu sehen! Das bedeutet zusätzlich, dass eine gewonnene Reise einen Aufenthalt in den genannten Luxus-Hotels nicht zwingend gewährleistet.

Ein Absatz erregt besonders Aufsehen. Dort werden die „Exklusiven Leistungen“ beworben, die den Gewinnern etwas die Freude über die Traumreise trüben dürfte.

Exklusive Leistungen
Hinweis: Durch die Reiseleitung wird ihnen ein Ausflugsprogramm angeboten. Der Preis richtet sich nach dem Gesamtangebot der Reiseleitung. Qualifizierte Führungen bei den Sehenswürdigkeiten lt. Reisebeschreibung
• Einzelzimmerzuschlag: 20.-EUR, p.P/N.

Änderungen durch den Luftfrachtführer vorbehalten. Kerosinzuschlag ist vor Ort bei der Reiseleitung zu bezahlen. (ca. 49,-EUR, Stand 30.04.2015)

Im Klartext bedeutet dieser Hinweis, dass mit Zusatzkosten zu rechnen ist. Jede Aktion im Sinne von Ausflug oder Veranstaltung wird je nach Art und Angebot zusätzliche Kosten tragen. Fraglich ist, ob sich die vermeintlichen Gewinner so ihren Urlaub vorgestellt haben. Eine Reise, bei dem die Verbraucher dank der „exklusiven Leistungen“ tief in die Tasche greifen müssen – das klingt nicht nach einer Traumreise.

Güle Güle – Auf Wiedersehen, Traumreise


Reisesprospekt Seite 2 | Kompass-Holidays GmbH | 06.07.2015

Kompass-Holidays GmbH führt auf der zweiten Seite des Prospekts den Ablauf der Reise auf. Wie wir nun wissen, sind all diese Angebote „exklusive Leistungen“, sprich sie sind mit Kosten verbunden. Ein häufig vorkommendes Schlagwort in diesen Texten ist das Wort „fakultativ“. Das bedeutet nichts anderes als „freigestellt, ob man etwas tut oder nicht“. In den meisten Fällen wird die Teilnahme an Ausflügen und Veranstaltungen dem Reisenden überlassen. Die Bootsfahrt vorbei an den Caretta Schildkröten, die tanzende Derwische, das Freilichtmuseum von Göreme, der türkische Folkloreabend und jedes einzelne Mittagessen – fakultativ. Alles muss von dem Gewinner bezahlt werden. Aber wer möchte schon seinen - gewonnenen? – Traumurlaub auf dem Hotelzimmer verbringen?

Laut unseren Informationen durch das Telefonat mit der Kompass-Holiday GmbH ist das Unternehmen nur ein „Reisedurchführer“. Reisevermittler oder Reiseveranstalter könnte die Geomedia GmbH sein, die auch der Veranstalter für M.E.I.E.R. Reisen ist. Der Verdacht drängt sich auf, da die Geomedia GmbH nahezu exakt denselben Text für ihre „8 Tage Rundreise Kappadokien“ bereit stellt, wie der vorliegende Reiseprospekt der Kompass-Holidays GmbH. Wenig überraschend ist es darüber hinaus, dass sich dieser Reiseverlauf auch bei der M.E.I.E.R. Reisen GmbH wiederfindet.

Wer ist Reisveranstalter bei Kompass-Holidays GmbH?


Ein Blick in das Kleingedruckte lohnt sich bei „Traumreisen“ durch die Kompass-Holidays GmbH besonders. Dort finden vermeintliche Gewinner weitere Dämpfer, welche die gewonnene Reise unattraktiv machen.

AGB Kompass-Holidays GmbH | Traumreise Türkei | 06.07.2015


Unter Punkt sind die „Vermittelnde Leistungen“ zu finden. Dieser Absatz enthält den Hinweis, dass der Reisevermittler nur für die Vermittlungen der Leistungen haftet – nicht für die Leistungen selbst. Da die Kompass-Holidays GmbH laut eigener Aussage nur Reisedurchführer und nicht Reisevermittler ist, stellt sich die Frage, wer nun für die vermittelten Leistungen haftet. Die Geomedia GmbH? Doch die wird weder im Anschreiben noch im Prospekt erwähnt.
Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

Sind Sie Ihre „Traumreise“ durch Kompass-Holiday GmbH angetreten?


Verbraucherdienst e.V. informiert Reisende vor Kostenfallen von Reiseanbietern wie M.E.I.E.R. Reisen .Darüber hinaus bieten wir Ihnen Informationen bei fragwürdigen Reiseversprechen oder Gewinnmitteilungen. Insbesondere vermeintliche Gewinner, die erst bei Reiseantritt merkten, wie teuer ihr „Gewinn“ werden kann, können sich beim Verbrauchertelefon unseres Vereins melden. Brauchen Sie noch weitere Informationen bezüglich ihrer gewonnenen Traumreise in die Türkei?


Von Verbrauchern für Verbraucher

Teilen Sie uns per Kommentar Ihre Erfahrungen mit Reiseanbietern wie M.E.I.E.R. Reisen und Kompass-Holidays GmbH mit. Dank Ihres Beitrags profitieren andere Verbraucher von Ihren Erfahrungen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon: 

0201-176 790

oder per E-Mail: 



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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Update | Kompass-Holidays GmbH | Traumreise in die Türkei


Auch wenn Verbraucherdienst e.V. leider nicht an dem Gewinnspiel teilnahm, stellen sich weitere Fragen bezüglich der „Traumreise“ in die Türkei. Um Klarheit zu verschaffen, nahm die Erste Vorstandsvorsitzende Aline Krause im Namen von Verbraucherdienst e.V. mit Kompass-Holidays GmbH Kontakt auf. Für das Telefonat wurde die offizielle Hotline der Homepage kompass-holidays.com genutzt – und fand um 11:05 Uhr statt. Gesprächspartnerin war Frau F.



Leider war es Frau F. laut eigener Aussage nicht möglich, das Telefonat zum Geschäftsführer Herr O. durchzustellen, denn dieser sei nicht im Hause - eine Vertretung gäbe es auch nicht. Frau Fischer versicherte aber, dass sie berechtigt sei, alle Fragen zu der Kompass-Holidays GmbH beantworten zu können. Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.

Verbraucherdienst e.V. fragte: Ist das Gewinnspiel aus Ihrem Hause?

Frau F. von Kompass-Holidays GmbH, antwortete: Nein, wir sind nur ein Reisevermittler.

Verbraucherdienst e.V. fragte: Wer ist dann Veranstalter und woher kommen die Datensätze der angeschriebenen Verbraucher?

Frau F. antwortete: Weiß ich nicht. Wir sind nur der Reisedurchführer.

Verbraucherdienst e.V.: Ich dachte, Sie wären Vermittler! Woher kommen denn nun die angesprochenen Datensätze? Wir vermuten, dass diese zu Werbezwecken aufgekauft worden sein könnten?

Frau F.: Das weiß ich auch nicht, aber ich denke, dass keine Daten aufgekauft worden sind.

Verbraucherdienst e.V.: Warum wird plakativ von einem Gewinn einer kostenlosen "Traumreise" geschrieben? Ist diese denn auch kostenlos?

Frau F.: Können Sie nicht lesen? Da steht nichts von "kostenlos".

Verbraucherdienst e.V.: Wieso? Es liegt eine Vielzahl von Gewinnbenachrichtigungen vor. Darin sind keinerlei Kosten in Zahlen ausgewiesen.

Frau F.: Sie haben die Karte nicht vorliegen ?

Verbraucherdienst e.V.: Moment. In Ihrem Schreiben wird keine Karte erwähnt ?

Frau F.: Das müssen wir auch nicht.

Verbraucherdienst e.V.: Wir kennen einen weiteren Anbieter, der ebenfalls Gewinnbenachrichtigungen versendet - und ebenfalls in Summen keine Kosten ausweist. Kennen Sie M.E.I.E.R. Reisen?

Frau F.: Nein, kenne ich nicht.

Verbraucherdienst e.V.: Das ist aber eigenartig., Denn der Geschäftsführer Ihres Hauses war Reisevermittler für M.E.I.E.R. Reisen.

Frau F.: Dazu mache ich keine Angaben.

Verbraucherdienst e.V. teilte Frau F, daraufhin mit, dass ein Artikel zum Thema "Gewinnbenachrichtungen durch Kompass-Holidays GmbH" auf www.verbraucherdienst.blogspot.com veröffentlicht wird.

Gewinnbenachrichtigung | Kompass Holidays GmbH | 26.06.2015

Erfahrungen mit Kompass-Holidays GmbH


Erfahrungen mit Gewinnbenachrichtigungen solcher Art hatten bereits Verbraucher, die dann auch den vermeintlichen " kostenlosen Gewinn " in Anspruch nahmen. Verbraucherdienst e.V. bleibt weiterhin skeptisch. Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.
Haben Sie bereits den vermeintlichen Gewinn - "Traumreise" in die Türkei - in Anspruch genommen? Liegt Ihnen eine Kostenabrechnung durch Kompass-Holidays GmbH vor?


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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oder per E-Mail:

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Montag, 29. Juni 2015

Kostenfalle? | Kompass-Holidays GmbH | Traumreise in die Türkei

Noch keinen Urlaub gebucht? Vielleicht haben Sie ja das vermeintliche Glück, eine Gewinnmitteilung der Kompass-Holidays GmbH im Briefkasten zu finden. Laut diesem Schreiben haben Sie beim Gewinnspiel „Strom“ eine „Traumreise“ in die Türkei gewonnen. Wenn das mal nichts ist! Dumm nur, wenn Sie sich nicht an die Teilnahme an einem Gewinnspiel erinnern.

Kompass Holidays GmbH - Gewinnspiel

Kompass-Holidays GmbH verschickt vermeintliche „Traumreisen“


Es klingt zu gut, um wahr zu sein. Sie haben einen Urlaub auf Balkonien satt und fischen stattdessen eine Mitteillung aus der Post, in der Sie eine Traumreise gewonnen haben. Laut dem Schreiben sollen Sie an dem Gewinnspiel „Strom“ teilgenommen haben. Aber weder davon, noch von der Firma hinter dem Schreiben – Kompass-Holidays GmbH – haben Sie je etwas gehört. Sollte dies der Fall sein, könnten Sie einer von vielen Verbrauchern sein, die derzeit ein solches Schreiben erhalten haben.

Die Kompass-Holidays GmbH hat ihren Sitz in Bremen. Laut des Impressums der Hompage kompass-holidays.com ist der derzeitige Geschäftsführer Herr O. Kein Unbekannter für Verbraucherdienst e.V., denn Herr O. war bis 2010 Geschäftsführer bei Geomedia GmbH - die Reiseveranstalter von M.E.I.E.R. Reisen. Vor deren Kostenfalle warnten wir bereits in einem Beitrag. Die Kompass-Holidays GmbH verkündet in ihren Gewinnmitteilungen folgenden Gewinn, der stark an die ehemaligen Gratisreisen in die Türkei erinnert:


"Hin- und Rückflug, 7x Übernachtung in 4 und 5 Sterne Hotels im Doppelzimmern, Frühstücksbuffett, deutschsprachige Reisebegleitung, alle Transfer zwischen Flughafen-Hotel-Flughafen sowie zwischen den Hotels, Begrüssungscocktail im Hotel. Exklusives Ausflugsangebot (siehe Prospekt) … (es fällt nur ein eventueller Flughafenzuschlag und/oder ein eventueller Saisonzuschlag an)".

Gewinnspiel „Strom“: Wie gewonnen, so zerronnen


Darüber hinaus melden die Stadtwerke Tübingen, dass es keinerlei Verbindungen zur Kompass-Holidays GmbH gibt. Die fragwürdigen Gewinnmitteilungen beinhalten ein Gewinnspiel, welches mit dem Stadtwerken Tübingen in Verbindung gebracht wurde. Ein Rätsel enthielt das Lösungswort „Strom“, welches bei Verbrauchern Verwirrung stiftete. Zahlreiche vermeintliche Gewinner meldeten sich bei den Stadtwerken Tübingen, um sich über den Gewinn der Traumreise in die Türkei zu informieren.

Dank einer aktuellen Meldung (17.06.2015) der Stadtwerke Tübingen können Sie sich hier ein Bild einer solchen Gewinnmitteilung der Kompass-Holidays GmbH machen.

Kompass Holidays GmbH - Gewinnspiel Zypern 2017


Update 19.09.2017: Eine Verbraucherin leitete eine aktuelle Broschüre der Kompass-Holidays GmbH weiter, in der eine Reise nach Zypern angepriesen wird. Dieser Reiseprospekt erinnert stark an den uns bekannten Prospekt, den wir in einem Beitrag ausführlich besprochen haben. Auch hier ist eine Postkarte für eine "Anmeldung & Reservierung: 8-tägige Flugreise nach Zypern"beigefügt. Das Anschreiben beginnt jedoch nicht mit "Gewinnspiel Strom", sondern mit: Ihre Teilnahme an der "Internet Gutschein" Auktion.

Reiseprospekt 2017 Zypern | Kompass Holidays GmbH
Reiseprospekt 2017 Zypern | Kompass Holidays GmbH

Kostenfalle Urlaub – Wichtige Informationen von Verbraucherdienst e.V.

Verbraucherdienst e.V. informiert Reisende vor Kostenfallen von Reiseanbietern wie Reisebüro M.E.I.E.R. oder anderen ähnlichen Anbietern, die per Spam-Mail an gutgläubige Verbraucher verkauft werden. Brauchen Sie noch weitere Informationen bezüglich ihrer gewonnenen Traumreise in die Türkei oder nach Zypern?

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch angeschlossene Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 9. Juni 2015

Facebook - Abofalle | Fortunfive UG | Mahnung wegen Abofalle von Restposten-Portal

Verbraucherdienst e.V. warnt vor der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus dem rheinischen Düsseldorf (Münsterstraße 330), die Facebook-User mit Gutscheinen und teuren Elektronik-Artikeln in die Abofalle gelockt haben sollen. Inzwischen sollen im Auftrag dieses Unternehmens Mahnungen mit gelben Briefumschlägen und dem Aufdruck „Gerichtlicher Mahnbescheid“ an die ahnungslosen Verbraucher geschickt worden sein. Dabei handelt es sich anscheinend um eine geschickte Verbrauchertäuschung. Denn diese Briefe sind möglicherweise keine Mahnbescheide, sondern sind nur Mahnungen oder Zahlungsaufforderungen, die im Auftrag der Fortunfive UG versandt werden.


Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus Düsseldorf soll Facebook-User abgezockt haben


Die abgezockten Facebook-User sollen mit einem Gutschein, mit einem iPhone oder mit einer PS4 in die Kostenfalle gelockt worden sein, indem diese auf einen Werbebanner bei Facebook geklickt haben. Der von dem Facebook-User angeklickte Banner soll anschließend auf die kostenpflichtige Abofalle der Firma Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. geführt haben, die die Business-to-Business-Portale Lieferantenguru.de, Lieferanten-guru.de, Grosshandel-b2b.biz oder Vermittlungs.guru betreibt. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.


 „Computer Bild“ berichtete bereits über die Abzocke via Facebook


Die bekannte PC- Zeitschrift „Computer Bild“ berichtete bereits am 21.03.2015 auf ihrer Online-Plattform über die oben erwähnten dubiosen Geschäftsgebaren des Düsseldorfer Unternehmens. Laut des Artikels der „Computer Bild“ sollen schon mehrere Tausende Facebook-User in die kostenpflichtige Abofalle gelockt worden sein. Dabei wird die im Netz übliche Schnäppchenmentalität mancher Facebook- bzw. Internet-User von der Düsseldorfer Firma gnadenlos ausgenutzt. Anstatt eines Schnäppchens von wenigen Euros muss der geworbene Facebook-User anschließend einen teuren Abovertrag bezahlen, deren Zielgruppe eigentlich Gewebetreibende, Händler oder Unternehmer sind, die Waren an Endverbraucher verkaufen. Bei einer Nichtzahlung des hohen Abobetrags soll die Düsseldorfer Firma sogar eine Mahnungen in einem gelben Briefumschlag verschicken, die Mahnbescheiden zum Täuschen ähnlich sehen.


Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. soll bereits Ende Januar 2015 Insolvenz angemeldet haben


Die Düsseldorfer Firma Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L.,  die die Verbraucher in die Abofalle gelockt haben soll, soll sich jedoch seit Ende Januar 2015 angeblich in Auflösung befinden, wie die Zeitschrift „Computer Bild“ in dem oben genannten Artikel erwähnte. Allerdings lassen sich die Online-Plattformen auch heute (08.06.2015) im Internet über die bekannte Google-Suche aufrufen. Der Betreiber dieser Webseiten, die Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus der Landeshauptstadt Düsseldorf, wird ebenfalls noch im Impressum angezeigt. Das Kontaktformular zur kostenpflichtigen Anmeldung auf diesen B-to-B-Portalen existiert außerdem noch. Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten meldete sich selbstverständlich nicht an. Deshalb konnten wir die Interaktivität auf dem Kontaktformular nicht testen.


Wie funktioniert die Abzocke an ahnungslosen Verbrauchern?


Die abgezockten Facebook-Benutzer sollen mit einem sogenannten Gewinnspielversprechen mittels eines Werbebanners in die Kostenfalle gelockt worden sein. Der ahnungslose Verbraucher sollte anschließend auf ein Kontaktformular in die Verbraucherfalle gelockt werden. Danach sollte der Verbraucher seine Kontaktdaten in diesem Formular eintragen.


289,98 Euro mit einem Klick auf Lieferanten-guru.de!


Werden die persönlichen Daten gutgläubig von dem Verbraucher (dem Facebook-User) anschließend eingegeben und das Kleingedruckte überlesen, ist anschließend ein gewerblicher Vertrag mit einem kostenpflichtigen Abo abgeschlossen worden. Neben dem Kontaktformular, dass der ahnungslose Verbraucher ausfüllen soll, steht zu den anfallenden Kosten in fast unleserlicher Schrift zu lesen: „Für die Nutzung unserer Plattform fallen kosten in Höhe von 240€ pro Jahr bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten an. Zuzüglich eine Einrichtungsgebühr von 49,98€“ Der Hinweis, dass das Angebot von der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. nur auf Gewerbetreibende, Unternehmer oder auf Händler abzielt, findet sich ebenfalls im unleserlichen Bereich: „Die Nutzung unserer Plattform ist ausschließlich für Firmen, Gewerbetreibende, Vereine, Handwerksbetriebe, Behörden oder selbständige Freiberufler im Sinne §14 BGB zulässig.“ Weiter heißt es in kaum leserlicher Schrift: „Ich akzeptiere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und bestätige ausdrücklich meinen gewerblichen Nutzungsstatus. Durch Betätigen des Buttons "kostenpflichtig ANMELDEN" entstehen Ihnen Kosten von 240€/Jahr, bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren und einer Einrichtungsgebühr von 49,98€.“  Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

Lieferanten-guru - Homepage- Anmeldung - verpixelt (Stand 08.06.2015)


Business-Portal für Händler mit Restposten bzw. Waren aus Insolvenzen und Restbeständen


Auch über die angeblichen Leistungen des Online-Portals erfährt der ahnungslose Endverbraucher nur in fast unleserlichen Lettern: „Unsere Leistungen - vollen Zugriff auf Lieferanten, Hersteller und Großhändler - direkt auf die Top-Konditionen der Lieferanten zugreifen und so bis zu 90% im Einkauf sparen - intelligente Suche nutzen, um Artikel schneller zu finden“ Denn das Düsseldorfer Unternehmen soll mit diesen Online-Portalen einen sogenannten Business-to-Business-Handel betreiben, der Restposten und Waren aus Insolvenzen oder nicht verkauften Restbeständen als Zwischenhändler an gewerbliche Händler, Gewerbetreibende oder Unternehmen verkauft.


Verbraucher werden wie Gewerbetreibende, Händler oder Unternehmer behandelt


Sollten Sie sich jedoch als Endkunde– und nicht als Gewerbetreibender bzw. Händler – angemeldet haben, gilt für Sie nicht mehr die übliche Verbrauchergesetzgebung. So ist es zum Beispiel nicht mehr möglich, den abgeschlossenen Vertrag mit der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. wieder zu kündigen. Bei einer Nichtzahlung der Rechnung erfolgt später eine Mahnung, denn das Online-Portal ist für gewöhnliche Verbraucher, die nicht mit Restposten oder Insolvenzware handeln, in der Regel nicht zu gebrauchen.


Verbraucherdienst e.V. informiert unverbindlich

Verbraucherdienst e.V. informiert Verbraucher unverbindlich bezüglich Rechnungen und Mahnungen von der Fortunfive AG (haftungsbeschränkt) i.L. Laut den Informationen des Online-Portals der Zeitschrift „Computer Bild“ sollen bereits mehr als 10.000 Facebook-User Mahnungen bzw. Zahlungsaufforderungen erhalten halten. Sie können den eingetragenen Verein aus Essen per E-Mail oder per Telefon erreichen. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Montag, 1. Juni 2015

Umzug | Abzocke durch unseriöse Umzugsunternehmen?

Verbraucherdienst e.V. informiert über unseriöse Umzugsunternehmen, die mit dubiosen Geschäftsgebaren Kunden teure Rechnungen ausstellen, obwohl diese zuerst mit einem Billigangebot geworben hatten. Wurden auch Sie mit Schnäppchenangeboten bezüglich Ihres Umzugs umworben? Sollen Sie im Nachhinein später eine überteuerte Rechnung an ein unseriöses Umzugsunternehmen begleichen?

Verbraucherdienst e.V. informiert über unseriöse Umzugsunternehmen mit überteuerten Rechnungen


Dabei läuft die Verkaufsmasche von unseriösen Umzugsunternehmen oft ähnlich ab. Bei diesem Themenkomplex sollte nicht vergessen werden, dass es überwiegend seriöse Umzugsfirmen gibt, die weder ihre Kunden abzocken noch dubiose und überteuerte Dienstleistungen und Rechnungen anbieten. Aber von diesen Unternehmen handelt unser Artikel nicht. Wir berichten hier lediglich über die Abzockmasche der „Schwarzen Schafe“ der Umzugsbranche, die leider immer häufiger in Erscheinung treten. Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.


Abzocke von Umzugskunden mit Schnäppchenangeboten


Mit sogenannten Schnäppchenangeboten werben unseriösen Umzugsunternehmen um ihre Kunden. So ein im Internet, auf Flugblättern oder in Anzeigenblättern ausgelobtes Schnäppchenangebot beinhaltet in der Regel nur sehr wenige Arbeitsstunden und Service-Leistungen, die das unseriöse Umzugsunternehmen dem Verbraucher anbietet. In der Regel sind diese ausgelobten Dienstleistungen für einen normalen Umzug zu gering bemessen, sodass der Verbraucher – Kunde des Umzugsunternehmen– später eine sehr hohe Rechnung erhalten kann. Denn ist der Auftrag für einen Umzug erst einmal erteilt, wird unter üblichen Umständen kein weiteres Unternehmen – in dem Fall hoffentlich ein Seriöses – von dem Umziehenden beauftragt. Und so sind Sie einem unseriösen Umzugsunternehmen erst einmal hilflos ausgesetzt.

Ein Umzug ist immer mit viel Stress und körperlichen Aufwand verbunden


Vielleicht kennen Sie den Umzugsstress aus Ihrer eigenen Erfahrung? In der Regel sind bei einem Umzug etliche Kisten und Kartons zu verpacken. Der Umziehende hat oft den Eindruck, dass ein Umzug mit sehr viel – zum Teil körperlichen - Aufwand und Anstrengungen verbunden ist. Die Umzugsvorbereitungen scheinen fast kein Ende zu nehmen. Dazu muss die Wohnung oder das Haus noch fristgerecht übergeben und wahrscheinlich sogar noch saniert werden. Und genau diese unglückliche Situation nutzen unseriöse Umzugsfirmen schamlos aus um Verbraucher – vorwiegend sogar Senioren – mit überteuerten Aufträgen abzuzocken. Unseriöse Umzugsunternehmen spekulieren auf Zeitdruck und die Überforderung des Auftraggebers, die bei einem Umzug gegeben sein können.

Verbraucher bezahlt meist zähneknirschend die überteuerte Rechung


Denn der aufwendige Ab- sowie Aufbau von Möbeln, die Küchenmontage oder der sichere Transport eines großen Flat-TVs ist für gewöhnlich mit vielen Arbeitsstunden verbunden, wenn seriös und präzise gearbeitet wird. Allerdings stellen unseriöse Umzugsunternehmen zusätzliche erbrachte Dienstleistungen und Arbeitsstunden den ahnungslosen Verbrauchern – unter anderem auch Senioren – anschließend in eine überteuerte Rechung. Dabei wurde oft das ursprüngliche Angebot eines unseriösen Umzugsunternehmens bis auf das Zehnfache – oder sogar mehr – überschritten. Hatte der Verbraucher ein seriöses Unternehmen beauftragt wäre nicht die überhöhte Rechung zustande gekommen. Der Kunde muss dann – leider zähneknirschend – die Rechnung bezahlen, obwohl er diese (so in dieser Art und Weise) nicht in Auftrag bei dem unseriösen Umzugsunternehmen in Auftrag gegeben hatte.

Schauen Sie sich die Kostenvoranschläge sehr genau an


So ist es für den Umziehenden absolut notwendig – sollte dieser nicht an ein unseriöses Umzugsunternehmen gelangen – vorher die Kostenvoranschläge von den Umzugsunternehmen – auch den seriösen - genauestens durchzulesen. Sollten Sie Zweifel bezüglich des beauftragten Umzugsunternehmens haben, sollten Sie sich zusätzlich auch die Gewerbeanmeldung zeigen lassen. Von Bewertungen von Umzugsunternehmen im Internet sollten Sie jedoch Finger lassen. Diese können im schlimmsten Fall fingiert sein und nicht der Wahrheit entsprechen.

Hier noch einige Verbrauchertipps für Sie, wie die sogenannten „Schwarzen Schafe“ der Umzugsbranche – die Umzugsabzocker - schnell erkennen

Sollten Sie eine Umzugsanzeige finden, die nur eine Handynummer und / oder Postfach-Adresse enthält, ist Vorsicht geboten. Im Fall einer Reklamation ist das Unternehmen nicht zu erreichen. Wenn Pauschalen für die Möbelmontage verlangt werden sollten Sie als Kunde aufpassen, denn diese sind in der Regel nicht im normalen Angebotspreis enthalten. Sogenannte „Tagesfestpreise“ dienen bei der Umzugsabzocke als Lockmittel, da oft nur sechs Stunden reiner Arbeitszeit von der Firma enthalten sind. Die Mehrarbeit wird später überteuert in Rechnung gestellt. Auch bei einem Außenaufzug ist Vorsicht geboten. Unseriöse Firmen verlangen pro Stunden deutlich höhere Preise, obwohl der Stundensatz deutlich geringer ausfallen müsste. Ebenso sind bei einem Umzug keine Sonder-Versicherungen nötig, die ebenfalls kostspielig werden können, wenn Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht eingesetzt werden. Seriöse Umzugsunternehmen müssen sowieso Ihr Umzugsgut versichern. "Schwarze Schafe" oder  Billiganbieter benutzen häufig Kleintransporter um die gesetzliche Versicherungspflicht zu umgehen. Des Weiteren bieten Umzugsabzocker oft keine Vorbesichtigung Ihres Umzugsguts an, um dem Kunden zu ermöglichen, die Möbelmenge und den Arbeitsaufwand in Vornhinein abzuschätzen. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.

Abzocke? – Verbraucherdienst e.V. informiert


Sind Sie von einem unseriösen Umzugsunternehmen abgezockt oder sogar betrogen worden? Verbraucherdienst e.V. informiert Sie unverbindlich, sollten Sie in die Abzockfalle bei Ihren Umzug geraten sein- Ein unverbindlicher Anruf oder ein E-Mail-Postfach kann von dem Verbraucher kontaktiert werden.

Sie suchen einen seriösen Anbieter? Schauen Sie dich mal auf Verbraucherdienst e.V. Empfehlungen

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

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Donnerstag, 18. Dezember 2014

Telecom Billing Ltd | Bundesnetzagentur schaltete SMS-Kostenfallen ab



Die Bundesnetzagentur (BNetzA) schaltete aktuell SMS-Kostenfallen der Telecom Billing Ltd aus Sofia (Bulgarien) ab. Dabei handelt es sich um unerlaubt verschickte Handy-Werbung wegen angeblicher privater Kontaktwünsche an Handy-User in ganz Deutschland. Ein Rückruf generierte später eine hohe Rechnung für den Telefonteilnehmer. Bei Nichtzahlung wurde von einem beauftragten Inkassounternehmen später die Geldforderung beigetrieben.

„Mandy hat Dir eine Nachricht hinterlassen“

Die getäuschten Handy-User wurden mit vielversprechenden Nachrichten wie (Zitat) „Mandy hat Dir eine Nachricht hinterlassen“ (Zitat Ende) in die Kostenfalle gelockt. Unter anderem verlockte eine „virtuelle Julia“, die zum Rückruf der unbedarften Handy-User animieren sollte. Blauäugige Mobilfunknutzer wurden seit dem April 2014 auch mit dem Spruch

„Julia hat eine Sprachnachricht hinterlassen“

gelockt. Der zum Rückruf geköderte Mobilfunkteilnehmer wurde mit Hilfe dieser Nachricht von der Telefon Billing Ltd in die Kostenfalle gelockt. Das Ziel der fingieren Nachricht ist ein unverzüglicher Rückruf eines vertrauensseligen Handy-Users. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.


Keine SMS von unbekannten Absendern beantworten

(Zitat) „Verbraucher sollen auf unverlangte SMS von unbekannten Absendern nicht reagieren. Dies gilt in erster Linie für SMS mit vermeintlich persönlichen Inhalten oder Kontaktwünschen“(Zitat Ende), rät Jochen Homann, der Chef der Bundesnetzagentur. (Quelle: http://www.golem.de/news/telecom-billing-bundesnetzagentur-schaltet-eine-sms-abzocke-ab-1409-109350.html).

Rechnung über 90 Euro für die Telecom Billing aus Bulgarien

Wer die versteckte Werbung am Mobiltelefon beantwortete, erhielte im Nachhinein eine Rechnung über 90 Euro von der Telecom Billing Ltd aus Sofia, Hamburg oder Düsseldorf. Der reingelegte Handy-User hätte laut dem Schreiben von der bulgarischen Firma einen kostenpflichtigen Chat-Dienst wie „Flirt und Party Flatrate“ oder „Flirt & Erotik Chat“ bestellt.

Gutgläubige Handy-User mit fragwürdigen Dienstleistungen in die Falle gelockt

Es ist immer noch erstaunlich, dass im heutigen Smartphone-Zeitalter Short Message Service-Dienste (zum Beispiel die Kostenfallen der Telecom Billing Ltd. aus Sofia) bei Mobiltelefonteilnehmern beliebt sind. Tag für Tag fallen auch im Jahr 2014 unzählige Handy-Nutzer auf die Dienste ein, die mit fragwürdigen Kontaktanzeigen und großen Versprechungen ahnungslose Telefonbenutzer in die Kostenfalle locken.

Bundesnetzagentur (BNetzA) schalte bereits mehrere Hundert Kostenfallen ab

Inzwischen setzte die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telecommunikation, Post und Eisenbahnen mit Dienstsitz im Bonn 60 Rufnummern mit Kostenfallen außer Betrieb. Diese wurden für Mobiltelefon-Kostenfallen von der Telecom Billing Ltd genutzt. Die staatliche Behörde schaltete bereits seit Ende April bereits 522 Spam-Telefonnummern ab.

Verbot zur Rechnungslegung und Inkassierung im Namen der Telecom Billing Ltd

Die staatliche Behörde hat mittlerweile gegenüber der Telecom Billing Ltd und deren zusammenarbeitenden Inkassofirmen Verbote zur Rechnungslegung und Inkassierung angeordnet. Die Kostenfallen-Abschaltung ist allerdings nur ein kleiner Schritt. Somit können sich Handy-User, die bereits Rechnungen und Mahnschreiben bekommen haben, sich auf das Verbot der Bonner Bundesbehörde berufen. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können. 

Verbraucherdienst e.V. informiert über die Telecom Billing Ltd

Der Essener Verein informiert über schon bezahlte Rechnungen bzw. Mahnschreiben für die Telecom Billing Ltd um das geforderte Geld zurück zu verlangen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Dienstag, 22. Juli 2014

Nationales Markenregister



(Zitat) Unsere Hauptaufgabe ist es Firmen auf den Erneuerungsprozess Ihrer Marke hinzuweisen und sie bei dem Erneuerungsprozess zu begleiten“ (Zitat Ende), so beschreibt sich das Unternehmen Nationales Markenregister AG (handelsmarkenregister.org) aus München mit prominenter Adresse (Leopoldstraße 244).

Nationales Markenregister aus Domenica, einem Inselstaat in den Kleinen Antillen (östliche Karibik)

Wie das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) befindet sich der deutsche Sitz der Firma Nationales Markenregister AG in München. Dieses Unternehmen ist jedoch auf der Karibikinsel Domenica gemeldet, wie in den AGB zu entnehmen ist: (Zitat) „Der vorliegende Vertrag beschreibt die Bedingungen und Nutzungen jeglicher Dienstleistungen der Gesellschaft Nationales Markenregister A.G., I.B.C. Nummer:15458, 8 Copthall, Roseau Valley 00152, The Commonwealth of Dominica“(Zitat Ende). Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.


1.590 Euro für eine 10jährige Verlängerung der Markenrechte

Mit einem hochseriösen und offiziell aussehenden Formular, das per Post verschickt wird, werden Unternehmen und Gewerbetreibende aufgefordert die „eigene Marke“ für die kommenden zehn Jahre zu verlängern. Die Firma Nationales Markenregister verlangt für eine sogenannte Verlängerungsgebühr stolze 1.590 Euro. Das Antwortkuvert, das ebenfall seriös wirkt, soll dann an einen Absender nach Stockholm geschickt werden.

Hochseriöses Formular ist eine versteckte Kostenfalle

Es handelt sich hierbei um ein verschleiertes Werbeformular für eine versteckte Kostenfalle. Auch wenn die Firma Nationales Markenregister einen sehr seriösen und hochoffiziellen Gesamteindruck macht, handelt es sich im Endeffekt um einen ganz geschickt getarnte Kostenfalle mit einem altmodischen analogen Geschäftsmodell.

Nationales Markenregister ist nicht das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA)!

Das private Internetregister hat überhaupt nichts mit einer deutschen Behörde wie zum Beispiel das DeutschePatent- und Markenamt (DPMA) zu tun. Verbraucherdienst e.V. mit seiner langjährigen Erfahrung mit Kostenfallen kennt die Geschäftsgebaren solcher Firmen wie die Nationales Markenregister AG sehr genau. Früher berichtete Verbraucherdienst e.V. über ein sogenanntes Nationales Patentregister, das ähnlich agierte. Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.


Haben Sie einen Vertrag mit der Firma Nationales Markenregister AG abgeschlossen? 


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Donnerstag, 10. Juli 2014

Kochrezepte-Sammlung | Webtains GmbH



Verbraucherdienst e.V. informiert über den kostenpflichtigen Eintrag in das Rezepte-Portal kochrezepte-sammlung.de. der Firma Webtains GmbH aus Rodgau.

25.000 leckere Kochrezepte und Backrezepte bietet die Kochrezepte-Sammlung

Für die Benutzung der Rezeptesammlung auf der Internetseite Kochrezepte-Sammlung.de von der Webtains GmbH werden Verbraucher aufgefordert ihre persönlichen Adressdaten (Name und Anschrift) einzugeben. Dieses wird meist getan, da viele Verbraucher davon ausgehen, dass Kochrezepte im Internet, unter anderem auf dem Portal Kochrezepte-Sammlung, generell kostenlos seien. Nach dem Log-in stehen dem Verbraucher mehr als (Zitat) „25.000 leckere Kochrezepte und Backrezepte“ (Zitat Ende) zur Verfügung, so der Werbeslogan. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein. 

Zweijahresvertrag von Kochrezepte-Sammlung über 192 Euro

Die kochbegeisterten Internet-User überlesen meist dabei, dass damit ein kostenpflichtiger Zweijahresvertrag mit dem Rezept-Portal abgeschlossen wurde. So heißt es dort: (Zitat) „Durch Drücken des Buttons "Zu den Rezepten" entstehen Ihnen Kosten von 96 Euro inkl. Mwst pro Jahr (12 Monate zu je 8 Euro). Vertragslaufzeit 2 Jahre.“ (Zitat Ende). Insgesamt entstehen dem angemeldeten Verbraucher Kosten über 192 Euro für eine Dienstleistung im Internet, die woanders kostenlos zu bekommen ist. Wer nicht rechtzeitig bezahlt geht das Risiko einer späteren Inkassobeitreibung ein. Mahnbescheide bezüglich des Internet-Portals Kochrezepte-Sammlung zu können später die Folge sein. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.


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Montag, 30. Juni 2014

Kostenfalle M.E.I.E.R. Reisen | Gratis-Reise Türkei

(Zitat) „Glückwunsch! Sie fliegen eine Woche an die Türkische Riviera – ein Gewinn für Sie und für Ihre Begleitperson!” (Zitat Ende)
heißt es im einer Werbe-E-Mail des Unternehmens M.E.I.E.R. Reisen aus Menslage, dass mit einer angeblichen Gratis-Reise in die Türkei wirbt. Von einer Kostenfalle ist keine Rede!

Kostenfalle - M.E.I.E.R. Reisen werben mit Gratis-Reise in die Türkei


Update: Derzeit verschickt die Kompass-Holidays GmbH Gewinnmitteilungen an Verbraucher, die dank der Teilnahme an einem Gewinnspiel eine "Traumreise" in die Türkei gewonnen haben. Den Artikel dazu finden Sie hier. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

Kostenfalle - Gratis-Reise in die Türkei für circa 1.000 Euro



Tritt man jedoch die angebliche Gratis-Reise in die Türkei an, ist dann nichts mehr umsonst oder kostenlos! Am Ende kostete der kurze Trip nach Kappadokien einem Essener Ehepaar stolze 990 Euro (siehe Bildzeitung). Weil bei den angeblichen Gratis-Reisen in die Türkei immer wieder Gebühren verlangt werden, kann von einem kostenlosen Urlaub keine Rede mehr sein. So kostet zum Beispiel allein der Keroisinaufschlag 358 Euro. Das deutsche Reisegesetz sieht vor, dass alle Endpreise mit dem Reise-Angebot ausgewiesen werden müssen. Das ist bei den mittels Info-Post versendeten Gewinnbenachrichtigungen nicht der Fall, sodass eine Anmeldung durch den angeschriebenen Verbraucher unwissentlich zustande kommt. Die vermeintlich kostenlose Reise bringt erhebliche Zusatzkosten mit sich. Das können schon Mal um die 1.000 Euro sein.

Kostenfalle - Keine Geldrückzahlung vom Veranstalter!


Möchte der Reisende später eine Rückzahlung der gezahlten Zusatzkosten der angeblichen Gratis-Urlaubsreise in die Türkei vom Reiseveranstalter M.E.I.E.R erhalten, heißt es später nur, dass die Reisen ordnungsgemäß durch geführt würden und dass kein Reisender kräftig zur Kasse gebeten würde. Selbst eine Strafanzeige bezüglich des Reisebüros M.E.I.E.R. - nicht zu verwechseln mit Meier’s Weltreisen - hat keine Wirkung mehr. Der Reiseveranstalter der angeblichen Gratis-Reise in die Türkei ist der Staatsanwaltschaft Osnabrück bestens bekannt.


Bild Gewinnschreiben
Die Info-Post mit dem der "Gewinn" mitgeteilt wird.



Postkarte Meier Reisen
Der Reise-Vertrag soll mit dieser Postkarte von einem Gewinn zu einer zahlungspflichtigen Reise gewandelt worden sein 

Kostenfalle Urlaub – Wichtige Informationen von Verbraucherdienst e.V.


Verbraucherdienst e.V. informiert Reisende vor der Kostenfalle vom Reisebüro M.E.I.E.R. oder anderen ähnlichen Anbietern, die per Spam-Mail an gutgläubige Verbraucher verkauft werden. Brauchen Sie noch weitere Informationen bezüglich Ihrer angeblichen Gratis-Reise in die Türkei? Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.



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online-auskunft-ch-de-at.com | Branchenbuch aus Spanien



Auf den Kanarischen Inseln (Spanien) wird das Branchenbuch online-auskunft-ch-de-at.com betrieben. Die in Santa Lucia de Tirajana betriebene Firma vermarktet mittels eines unerwünschten Werbeanrufs einen Eintrag in eine bereits gesperrte Webseite.

Siehe Screenshot (Stand 01.07.2014):
online-auskunft-ch-de-at.com ist im Internet gesperrt!

Obwohl das Branchenbuch online-auskunft-ch-de-at.com derzeit nicht im Internet zu errechen ist, werden mittels eines Spam-Anrufs und mit einer Bandaufzeichnung Verträge für einen Eintrag an Gewerbetreibende verkauft. Der vorher kostenlose Eintrag müsse nun bezahlt werden, da nicht gekündigt wurde, wird dem Gewerbetreibenden am Telefon durch einen Call-Center-Mitarbeiter erzählt. Deshalb müsse man jetzt den Branchenbucheintrag in online-auskunft-ch-de-at.com bezahlen um keine weiteren Komplikationen zu bekommen. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Vertragsabschluss durch Bandaufzeichnung

In der üblichen Hektik in der Geschäftswelt wird dann oft übersehen, dass vorher kein Vertragsverhältnis mit der Firma des Branchenbucheintrags in online-auskunft-ch-de-at bestanden hatte. Wird dann jedoch zugestimmt, werden anschließend mittels eines zweiten Telefonanrufs mit Bandaufzeichnung die Daten des Gewerbetreibenden aufgenommen und ein echtes Vertragsverhältnis kommt anschließend mit dem Gewerbetreibenden zustande. Dabei wird allerdings nicht erwähnt, dass der abgeschlossene Vertrag mit dem Brancheneintrags in das Portal online-auskunft-ch-de-at.com  nicht mehr gekündigt werden kann.

590 Euro netto für eine Dienstleistung, die nicht existiert!

Per Post folgt dann die Rechnung bezüglich des Branchenbucheintrags in online-auskunft-ch-de-at.com. Für einen Jahresvertrag muss dann der Gewerbetreibende 749 Euro netto berappen. Da der Gewerbetreibende einen sogenannten „Treuerabatt“ über 159 Euro abgezogen bekommt, beträgt die Rechnung „nur“ 590 Euro netto. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.


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Dienstag, 27. Mai 2014

Parship Kosten | Verbraucherzentrale erhebt Vorwürfe der Abzocke



Mit mehr als fünf Millionen Mitgliedern und circa 23.000 Neuanmeldungen wöchentlich gehört die Online-Partneragentur Parship zu den größten Portalen. Singles mit hohem Anspruch sind die Zielgruppe. Allerdings ist auch ein Ziel der Hamburger Partnerbörse an das Geld seiner Mitglieder heranzukommen. Denn „gekaufte Liebe“ kann im Internet recht teuer werden. Vorsicht Kostenfalle!

Verbraucherzentrale erhebt Klage vorm Landgericht Hamburg gegen Parship

Verbraucher, die das kostenpflichtige Jahresabo trotz gesetzlichen Widerrufsrechts kündigen wollten, bekamen eine teure Rechnung über mehrere Hundert Euro von der Partneragentur  zugesandt. Mittlerweile kann man bezüglich den Geschäftsgebaren von Parship von einer Kostenfalle sprechen. Inzwischen wird sogar gegen Parship diesbezüglich geklagt. Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken. 

Kostenfalle - 306,99 Euro für 10 getätigte Kontakte

Eine Verbraucherin laut Spiegelartikel, die ihr Jahresabonnent innerhalb von zwei Wochen kündigte, bekam von der Partneragentur eine Rechnung über 306,99 Euro zugeschickt. Obwohl das Jahresabonnement von der Verbraucherin innerhalb der Widerrufsfrist gekündigt wurde, muss laut Parship der hohe Geldbetrag für zehn getätigte Kontakte bezahlt werden. 409,32 Euro hätte der Verbraucherin das ganze Jahresabo gekostet.
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/verbraucherzentrale-wirft-partnervermittlung-parship-abzocke-vor-a-956819.html

Kostenfalle: Verbraucher vom Widerrufsrecht bei Kündigung abhalten

Ein Ziel der Partneragentur sei es mit seinen Kalkulationen Verbraucher von ihrem Widerrufsrecht abzuhalten. Die Vorgehensweise von Parship sind kein Einzelfall. So erreichten  ebenfalls dem Essener Verbraucherschutzverein Verbraucherdienst e.V  mehrere Beschwerden über  Online-Partneragentur. Auch die Konkurrenten von Parship handeln so und sind nicht kulanter zu ihren Kunden. Nach der Anzahl der genutzten Kontakte berechnet Parship den geforderten Wertersatz bei einem Widerruf der kostenpflichtigen Mitgliedschaft. Dabei kann der geforderte Wertersatz bis zu zwei Drittel des Preises für ein Jahresabo betragen. Der Kunde sei auf den zu zahlenden Wertersatz bei einer Kündigung schon bei Vertragsabschluss hingewiesen worden. Es werde auf mögliche Kosten deutlicher hingewiesen als der Gesetzgeber es vorschreibt, teilte es eine Pressesprecherin der Partnerbörse in einer E-Mail mit. Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/verbraucherzentrale-wirft-partnervermittlung-parship-abzocke-vor-a-956819.html

Kostenfalle – Forderungen entsprechen keiner Rechtsgrundlage

Die Verbraucherzentrale ist laut Spiegelartikel der Auffassung, dass die Zahlung die durch die Partneragentur von seinem ehemaligen Kunden verlangt jeglicher Rechtsgrundlage entbehrt. Ein Betrag um die 14 Euro ist bei einer kurzen Mitgliedschaft eher gerechtfertigt. Denn die Kosten sollten nur für den tatsächlich genutzten Zeitraum anfallen. Jedoch werden immer neue Wege von der Partneragentur gefunden um bei der Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts nur einen Teilbetrag bei einem Jahresabo zurückzahlen zu müssen. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.



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Donnerstag, 24. April 2014

Profi-kochrezepte | B2B Web Consulting GmbH

Die B2B Web Consulting GmbH aus Dortmund betreibt das kostenpflichtige Rezeptportal profi-kochrezepte.de. Nach der anfangs kostenlos wirkenden Anmeldung muss der Internet-User 568,34 Euro für eine zweijährige Nutzung zahlen. (Zitat) „Durch Drücken des Buttons "Jetzt anmelden" entstehen Ihnen Kosten von 238,80 Eur zzgl. Mwst pro Jahr (12 Monate zu je 19,90 Euro) bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren .“ (Zitat Ende), ist im Kleingedruckten des Portals profi-kochrezepte.de der B2B Web Consulting GmbH zu lesen.

Kostenpflichtige Kochrezepte für Gewerbetreibende

Die profi-kochrezepte.de seien eine (Zitat) „Virtuelle Sammlung von mehr als 20.000 Kochrezepten und Backrezepten für Koch-Profis, Restaurants, Gaststätte, Kantinen, Imbisshallen und Gastronomiebetriebe“ (Zitat Ende). Die Zielgruppe der kostenpflichtigen Internet-Rezeptsammlung der B2B Web Consulting GmbH sind Gewerbetreibende, die bei abgeschlossenen Verträgen mit der B2B Web Consultinng GmbH kein Widerspruchsrecht besitzen. Verbraucherdienst e.V. hilft bei Kostenfallen im Internet. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Ein weitere weiteres fragwürdiges Kostenportal hier

Sie können den Verbraucherdienst e.V. hinsichtlich des Vertrags mit profi-kochrezepte.de der B2B Web Consulting GmH anrufen. 


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