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Mittwoch, 15. Juni 2016

Stylelux – Erfahrungen mit dem Onlineshop

Eine Verbraucherin meldete sich über den Abzocke-Melden-Button bei uns. Sie wollte ihren Ärger über den Onlineshop Stylelux zum Ausdruck bringen. Dieser Shop, der unter anderem auch in Deutschland unter stylelux.de erreichbar ist, wird von der Lux International Sales ApS mit Sitz in Dänemark betrieben.



Die Verbraucherin sah bei der Nutzung ihres Facebook-Accounts einen Werbebanner von Stylelux für das Produkt „Blackhead Killer“, den sie aus Interesse anklickte. Laut ihrer Aussage mussten jedoch für weitere Informationen bezüglich des Produktes die dementsprechenden Daten eingegeben werden. Nach der Eingabe wurden der Verbraucherin angezeigt: VIELEN DANK FÜR IHRE BESTELLUNG BEI LUXSTYLE. IHRE WARE WIRD MIT EINER RECHNUNG VERSCHICKT. DIE RECHNUNG IST SPÄTESTENS 14 TAGE NACH ERHALT ZAHLBAR.

Stylelux – Bestellung durch Facebook?


Die Verbraucherin schrieb uns, dass sie keinesfalls einen Button mit der Aufschrift „Jetzt kaufen“ oder ähnliches betätigt hätte. Stattdessen erhielt sie per Mail eine Bestellbestätigung als auch eine Versandmitteilung. Sie wandte sich an Stylelux via Mail, um die Bestellung zu stornieren. Eine Mitarbeiterin von Stylelux antwortete, dass dies nicht möglich sei und auf die Vorwürfe der erbosten Verbraucherin, „dass wir (Stylelux, Anmerkung der Redaktion) uns an alle relevanten Gesetze und Vorschriften halten. Ihre Bestellung ist bei uns ordnungsgemäß und rechtskräftig eingegangen. Gerne erwarten wir die Bezahlung oder Retournierung der Ware. Die Kosten für die Rücksendung gehen zu Lasten des Kunden, dies in Übereinstimmung mit unseren allgemeinen Verkaufsbedingungen.“

Negativberichte über Stylelux


Wir stellten bei der Recherche fest, dass es weitere negative Berichte über den Onlineshop Stylelux im Netz gibt. So berichtet der Schweizer Rundfunk auf seiner Webseite (SRF.de) unter der Überschrift „Tückischer Onlineshop Stylelux.ch: Nun gibt's ein Verfahren“ über die Folgen der zahlreichen Beschwerden über den Shop.
Dieser Artikel lässt weitere unzufriedene Kunden von Stylelux zu Wort kommen, in diesem Fall auf die Schweizer URL (stylelux.ch) bezogen. So beschweren sich enttäuschte Stylelux-Kunden über verschleierte Abos und intransparente Preisangaben. Darüber hinaus können sich interessierte Verbraucher auf dem Bewertungsportal „Trustpilot“ selbst ein Bild über das Unternehmen machen.

Bild Style Lux Rechnung
Style Lux Rechnung

Haben Sie auch unweigerlich eine Bestellung aufgegeben?


Sind Sie auch ein unzufriedener Kunde von Stylelux? Haben Sie auch via Facebook eine Bestellung bei Stylelux aufgegeben? Oder haben Sie unwissentlich ein Abo abgeschlossen? Möglicherweise können Sie sich wehren. Wir vom Verbraucherdienst e.V. bieten Mitgliedern die nötige Unterstützung an. Gerne können sich Betroffene auch bei uns melden, um allgemeine Informationen zu erhalten. Nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten, wie E-Mail, Telefon oder Kontaktformular.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Freitag, 21. August 2015

Zong GmbH | SMS | Betrug bei Facebook

Bargeldloses Zahlen über das eigene Smartphone per SMS mittels eines Bezahlcodes (zum Beispiel über die Zong GmbH - einer Tochter der PayPal), ohne vorher eine Bank aufsuchen zu müssen, ist heute eine Zahlung mittels SMS eine bequeme und einfache Sache. Der Verbraucher braucht dazu weder eine Bankkarte oder noch einen Bankmitarbeiter um einen x-beliebigen Geldbetrag bargeldlos zu überweisen. Es ist jedoch ärgerlich, wenn es unbekannte Cyberkriminelle auf Ihr Geld auf Ihrem Bankkonto abgesehen haben. Auf Facebook, Skype, WhatsApp oder anderen sozialen Medien versuchen Cyberkriminelle mittels Betrug durch falsche Profile an Ihre persönliche Handynummer zu gelangen um anschließend Ihr Bankkonto zu plündern.

Zong GmbH | SMS | Betrug bei Facebook

Wie funktioniert der Facebook-Betrug mittels SMS über die Zong GmbH?


Betrüger hacken sich zuerst in ein unbekanntes Facebook-Konto ein. Anschließend werden in großer Zahl entsprechende Nachrichten an die gesamte Freundesliste des gehackten Facebook-Opfers geschickt. Mit der Bitte um die Zusendung der persönlichen Mobilfunknummer werden die Facebook-Betrugsopfer anschließend in die SMS-Falle gelockt. Die Cyberkriminellen geben nun mittels einer SMS über die Zong GmbH (einer PayPal-Tocher aus Düsseldorf) eine fingierte Rechnung in Zahlung. Daraufhin wird das Facebook- bzw. WhatsApp-Betrugsopfer von den Kriminellen erneut kontaktiert. Mit der zweiten Kontaktaufnahme soll das Opfer über das Mobiltelefon den gerade eben zugeschickten Bezahlcode (TAN-Nummer) bestätigen, der zur Betrug benötigt wird. Erst mit dem Erhalt der nächsten Telefonrechnung erfährt das Opfer den Facebook-Betrug mittels SMS über die Zong GmbH. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

Geben Sie nicht ungeprüft Ihre Telefonnummer oder Ihre Bankdaten weiter!


Seien Sie äußerst vorsichtig und skeptisch, wenn Sie von anonymen Usern in sozialen Medien (Facebook, WhatsApp etc.) zur Bestätigung von Bezahlcodes oder zur sogar zur Herausgabe Ihrer persönlichen Bankdaten aufgefordert werden. Denn in der Anonymität der sozialen Medien können sich auch Betrüger mit gefälschten Profilen verbergen, die sich nur auf Ihr Geld auf Ihrem Bankkonto abgesehen haben. Schon bei dem kleinsten Verdacht sollten Sie mit dem Gegenüber (sofern möglich) in Kontakt treten. Schlimmstenfalls muss jedoch die Polizei kontaktiert werden, sollten Sie Ihre eigene Mobilfunknummer oder Ihre Bankdaten anonymen Betrügern mitgeteilt haben. Seien Sie bitte immer umsichtig bei der Weitergabe Ihrer persönlichen Daten in sozialen Medien.
Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Verbraucherdienst e.V. kann  bezüglich des SMS-Bezahldienstes Zong GmbH kontaktiert werden


Einen Beitrag zu diesem Thema veröffentlichte das Nachrichtenmagazin Focus Online. Haben Sie weitere Fragen zu dem Betrug mit den Bezahlcodes von dem SMS-Bezahldienst Zong? Verbraucherdienst e.V. informiert Sie am Telefon zu den Tricks der Cyberkriminellen. Auch ein Kontakt über unser E-Mail-Postfach ist möglich.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Donnerstag, 23. Juli 2015

Urteile | Google, Facebook und Co. | Recht auf Vergessen

Google weiß alles. Wann Herr Müller seine erste Tasse Kaffee genießt und wann er abends das Licht ausmacht. Google vergisst vor allem nicht. Zum Beispiel Herrn Müllers kritischer und wütender Forenkommentar auf einer Unternehmensseite, der ihm mittlerweile unangenehm ist – all das speichern die breit genutzten Webseiten wie Google, Facebook und Co. Bisher konnte man sich als kaum gegen die Datenkraken wehren. Mittlerweile stärkt der Europäische Gerichtshof dank eines Urteils auf ein „Recht auf Vergessen“ die Interessen der Verbraucher.

Urteile-recht-auf-vergessen-google-facebook


Vergiss mich, Google


Haben Sie sich schon einmal selbst per Google gesucht? Eine solche Anfrage in einer Suchmaschine könnte Sie überraschen. Da die Suchfunktionen der führenden Webseiten immer besser funktioniert, ist es ein Leichtes, mit Hilfe des Namens und diverser Zusätze – wie z.B. den Wohnort – einiges über die gesuchte Person zu erfahren. Im schlimmsten Falle kommen bei der Suche Seiten, Beiträge oder auch Fotos zutage, die weitreichende Folgen für die Privatsphäre haben kann.
Der Europäische Gerichtshof hat mit dem „Recht auf Vergessenwerden“ die Informationsfreiheit zwar eingeschränkt, aber die Rechte der Verbraucher gestärkt. Künftig werden Suchergebnisse gelöscht, die die Persönlichkeitsrechte verletzten. (Urt. v. 13.05.2014, Az. C-131/12). Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

Gleiches Recht auf Vergessen - für alle


Diese neue Regelung wird es EU-Bürgern ermöglichen, die eigene Privatsphäre besser kontrollieren und überwachen zu können. Das Urteil gilt auch für Unternehmen, die ihre Dienste in Europa anbieten; Die Betreiber von Google hatten keinen Erfolg mit ihrem Argument, dass die Server – und somit die Datenverarbeitung - nicht in Europa wären – es gilt für die Suchmaschine das europäische Datenschutzrecht. "Heute hat man gesehen, dass Europa funktioniert; auch die Verbraucherinnen und Verbraucher werden profitieren, wenn überall das gleiche Recht angewandt wird", sagte Bundesjustizminister Heiko Maas.

Dieses „Update“ der Datenschutzrichtlinie war bitter nötig. Das Urteil des EuGH ersetzt diese Richtlinie, die im Jahr 1995 entstand – als die sozialen Medien noch keine Rolle spielten. Dort gab es weder Google oder Facebook.

Wie kann ich einen Eintrag über mich bei Google löschen lassen?


Verbraucher sollten wissen, dass ein entfernter Link auf Google zwar das Suchergebnis betrifft, aber nicht die entsprechende Seite aus dem Netz verschwinden lässt. Das bedeutet, dass der unerwünschte Link weiterhin aufrufbar ist, aber nicht mehr durch die Suchmaschine dargestellt wird. Google bietet mittlerweile ein Formular an, mit dem Betroffene Suchergebnisse zur eigenen Person zur Löschung markieren können. Des Weiteren ist eine Löschung ausschließlich innerhalb der EU möglich (einschließlich der Schweiz, Norwegen, Lichtenstein und Island), was bedeutet, dass die Suchergebnisse in den USA wieder angezeigt werden würden. Das Formular finden sie hier.
Natürlich wird jeder Eintrag geprüft. Ohne eine Begründung wird ein Antrag auf eine Löschung nur wenig Aussicht auf Erfolg haben. Es werden unter Umständen auch Personalien abgefragt, um Ihre Identität zu überprüfen. Andernfalls wäre Betrug auch Tür und Tor geöffnet. Erstellen Sie auch idealerweise Screenshots Ihrer beanstandeten Suchergebnisse. Sollten durch die Einträge in der Suchmaschine Ihre Persönlichkeitsrechte und Privatsphäre beeinträchtigt sein, haben Sie gute Chancen auf eine Löschung der Verweise. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können. Sollten Sie bei der Suchmaschine Bing Einträge löschen lassen wollen, können Sie es mit diesem Formular versuchen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Dienstag, 9. Juni 2015

Facebook - Abofalle | Fortunfive UG | Mahnung wegen Abofalle von Restposten-Portal

Verbraucherdienst e.V. warnt vor der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus dem rheinischen Düsseldorf (Münsterstraße 330), die Facebook-User mit Gutscheinen und teuren Elektronik-Artikeln in die Abofalle gelockt haben sollen. Inzwischen sollen im Auftrag dieses Unternehmens Mahnungen mit gelben Briefumschlägen und dem Aufdruck „Gerichtlicher Mahnbescheid“ an die ahnungslosen Verbraucher geschickt worden sein. Dabei handelt es sich anscheinend um eine geschickte Verbrauchertäuschung. Denn diese Briefe sind möglicherweise keine Mahnbescheide, sondern sind nur Mahnungen oder Zahlungsaufforderungen, die im Auftrag der Fortunfive UG versandt werden.


Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus Düsseldorf soll Facebook-User abgezockt haben


Die abgezockten Facebook-User sollen mit einem Gutschein, mit einem iPhone oder mit einer PS4 in die Kostenfalle gelockt worden sein, indem diese auf einen Werbebanner bei Facebook geklickt haben. Der von dem Facebook-User angeklickte Banner soll anschließend auf die kostenpflichtige Abofalle der Firma Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. geführt haben, die die Business-to-Business-Portale Lieferantenguru.de, Lieferanten-guru.de, Grosshandel-b2b.biz oder Vermittlungs.guru betreibt. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.


 „Computer Bild“ berichtete bereits über die Abzocke via Facebook


Die bekannte PC- Zeitschrift „Computer Bild“ berichtete bereits am 21.03.2015 auf ihrer Online-Plattform über die oben erwähnten dubiosen Geschäftsgebaren des Düsseldorfer Unternehmens. Laut des Artikels der „Computer Bild“ sollen schon mehrere Tausende Facebook-User in die kostenpflichtige Abofalle gelockt worden sein. Dabei wird die im Netz übliche Schnäppchenmentalität mancher Facebook- bzw. Internet-User von der Düsseldorfer Firma gnadenlos ausgenutzt. Anstatt eines Schnäppchens von wenigen Euros muss der geworbene Facebook-User anschließend einen teuren Abovertrag bezahlen, deren Zielgruppe eigentlich Gewebetreibende, Händler oder Unternehmer sind, die Waren an Endverbraucher verkaufen. Bei einer Nichtzahlung des hohen Abobetrags soll die Düsseldorfer Firma sogar eine Mahnungen in einem gelben Briefumschlag verschicken, die Mahnbescheiden zum Täuschen ähnlich sehen.


Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. soll bereits Ende Januar 2015 Insolvenz angemeldet haben


Die Düsseldorfer Firma Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L.,  die die Verbraucher in die Abofalle gelockt haben soll, soll sich jedoch seit Ende Januar 2015 angeblich in Auflösung befinden, wie die Zeitschrift „Computer Bild“ in dem oben genannten Artikel erwähnte. Allerdings lassen sich die Online-Plattformen auch heute (08.06.2015) im Internet über die bekannte Google-Suche aufrufen. Der Betreiber dieser Webseiten, die Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. aus der Landeshauptstadt Düsseldorf, wird ebenfalls noch im Impressum angezeigt. Das Kontaktformular zur kostenpflichtigen Anmeldung auf diesen B-to-B-Portalen existiert außerdem noch. Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten meldete sich selbstverständlich nicht an. Deshalb konnten wir die Interaktivität auf dem Kontaktformular nicht testen.


Wie funktioniert die Abzocke an ahnungslosen Verbrauchern?


Die abgezockten Facebook-Benutzer sollen mit einem sogenannten Gewinnspielversprechen mittels eines Werbebanners in die Kostenfalle gelockt worden sein. Der ahnungslose Verbraucher sollte anschließend auf ein Kontaktformular in die Verbraucherfalle gelockt werden. Danach sollte der Verbraucher seine Kontaktdaten in diesem Formular eintragen.


289,98 Euro mit einem Klick auf Lieferanten-guru.de!


Werden die persönlichen Daten gutgläubig von dem Verbraucher (dem Facebook-User) anschließend eingegeben und das Kleingedruckte überlesen, ist anschließend ein gewerblicher Vertrag mit einem kostenpflichtigen Abo abgeschlossen worden. Neben dem Kontaktformular, dass der ahnungslose Verbraucher ausfüllen soll, steht zu den anfallenden Kosten in fast unleserlicher Schrift zu lesen: „Für die Nutzung unserer Plattform fallen kosten in Höhe von 240€ pro Jahr bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten an. Zuzüglich eine Einrichtungsgebühr von 49,98€“ Der Hinweis, dass das Angebot von der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. nur auf Gewerbetreibende, Unternehmer oder auf Händler abzielt, findet sich ebenfalls im unleserlichen Bereich: „Die Nutzung unserer Plattform ist ausschließlich für Firmen, Gewerbetreibende, Vereine, Handwerksbetriebe, Behörden oder selbständige Freiberufler im Sinne §14 BGB zulässig.“ Weiter heißt es in kaum leserlicher Schrift: „Ich akzeptiere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und bestätige ausdrücklich meinen gewerblichen Nutzungsstatus. Durch Betätigen des Buttons "kostenpflichtig ANMELDEN" entstehen Ihnen Kosten von 240€/Jahr, bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren und einer Einrichtungsgebühr von 49,98€.“  Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.

Lieferanten-guru - Homepage- Anmeldung - verpixelt (Stand 08.06.2015)


Business-Portal für Händler mit Restposten bzw. Waren aus Insolvenzen und Restbeständen


Auch über die angeblichen Leistungen des Online-Portals erfährt der ahnungslose Endverbraucher nur in fast unleserlichen Lettern: „Unsere Leistungen - vollen Zugriff auf Lieferanten, Hersteller und Großhändler - direkt auf die Top-Konditionen der Lieferanten zugreifen und so bis zu 90% im Einkauf sparen - intelligente Suche nutzen, um Artikel schneller zu finden“ Denn das Düsseldorfer Unternehmen soll mit diesen Online-Portalen einen sogenannten Business-to-Business-Handel betreiben, der Restposten und Waren aus Insolvenzen oder nicht verkauften Restbeständen als Zwischenhändler an gewerbliche Händler, Gewerbetreibende oder Unternehmen verkauft.


Verbraucher werden wie Gewerbetreibende, Händler oder Unternehmer behandelt


Sollten Sie sich jedoch als Endkunde– und nicht als Gewerbetreibender bzw. Händler – angemeldet haben, gilt für Sie nicht mehr die übliche Verbrauchergesetzgebung. So ist es zum Beispiel nicht mehr möglich, den abgeschlossenen Vertrag mit der Fortunfive UG (haftungsbeschränkt) i.L. wieder zu kündigen. Bei einer Nichtzahlung der Rechnung erfolgt später eine Mahnung, denn das Online-Portal ist für gewöhnliche Verbraucher, die nicht mit Restposten oder Insolvenzware handeln, in der Regel nicht zu gebrauchen.


Verbraucherdienst e.V. informiert unverbindlich

Verbraucherdienst e.V. informiert Verbraucher unverbindlich bezüglich Rechnungen und Mahnungen von der Fortunfive AG (haftungsbeschränkt) i.L. Laut den Informationen des Online-Portals der Zeitschrift „Computer Bild“ sollen bereits mehr als 10.000 Facebook-User Mahnungen bzw. Zahlungsaufforderungen erhalten halten. Sie können den eingetragenen Verein aus Essen per E-Mail oder per Telefon erreichen. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.


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Dienstag, 25. Oktober 2011

News vom Verbraucherdienst e.V. Essen

Die Webseite des Verein für Verbraucherschutz Verbraucherdienst e.V. Essen ist nun auch mit "Gefällt mir" - Buttons versehen. Die Nutzung ist sowohl kostenlos als auch erwünscht, wie man sich denken kann ...

Auch die Struktur der Webseite wurde aktualisiert. Mit einem Klick gelangt man zum Beispiel auf die TV-Beiträge, die von verschiedenen Fernsehsendern mit und über Verbraucherdienst e.V. veröffentlicht wurden. Einen Einblick in den Erfolg der Vereinsarbeit bieten die Urteile, die von den Verbraucherdienst e.V. angeschlossenen Rechtsanwälten für Vereinsmitglieder erstritten wurden. Auch Danksagungen zeugen von erfolgreich umgesetzten Verbraucherschutz des Vereins, und sind nun mit einem Klick aufrufbar. Eine weitere Änderung betrifft die Rubrik "Aktuelles". Zur besseren Übersicht sind die Info-Beiträge in Unterkategorien aufgeteilt. Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.


Im einzelnen sind dies
News zu Inkasso
News zu Kapitalanlage
News zu Gewinnspiel
News zu Abmahnung (Urheberrecht)
News zu Abofalle
Verschiedenes





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Mittwoch, 19. Oktober 2011

Verbraucherdienst e.V. Essen in den Medien

Verbraucherdienst e.V. Essen nutzt neben Pressemeldungen für Veröffentlichungen zum Thema Verbraucherschutz unter anderem facebook und Twitter. Besonders stolz ist das Team des Verbraucherdienst e.V. über das Interesse der TV-Sender an der erfolgreichen Arbeit im Verbraucherschutz des Vereins. So sind in den letzten zwölf Monaten verschiedene TV-Beiträge mit und über den Verbraucherdienst e.V. entstanden

Nachtrag, Essen den 29.06.2012
Aktuell ist das Thema Verbraucherschutz durch den Verbraucherdienst e.V. auch vertreten auf Google+ und bei YouTube unter Verbraucherdienst TV mit eigenen Video-Beiträgen des Vereins.
Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.

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