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Freitag, 21. August 2015

Zong GmbH | SMS | Betrug bei Facebook

Bargeldloses Zahlen über das eigene Smartphone per SMS mittels eines Bezahlcodes (zum Beispiel über die Zong GmbH - einer Tochter der PayPal), ohne vorher eine Bank aufsuchen zu müssen, ist heute eine Zahlung mittels SMS eine bequeme und einfache Sache. Der Verbraucher braucht dazu weder eine Bankkarte oder noch einen Bankmitarbeiter um einen x-beliebigen Geldbetrag bargeldlos zu überweisen. Es ist jedoch ärgerlich, wenn es unbekannte Cyberkriminelle auf Ihr Geld auf Ihrem Bankkonto abgesehen haben. Auf Facebook, Skype, WhatsApp oder anderen sozialen Medien versuchen Cyberkriminelle mittels Betrug durch falsche Profile an Ihre persönliche Handynummer zu gelangen um anschließend Ihr Bankkonto zu plündern.

Zong GmbH | SMS | Betrug bei Facebook

Wie funktioniert der Facebook-Betrug mittels SMS über die Zong GmbH?


Betrüger hacken sich zuerst in ein unbekanntes Facebook-Konto ein. Anschließend werden in großer Zahl entsprechende Nachrichten an die gesamte Freundesliste des gehackten Facebook-Opfers geschickt. Mit der Bitte um die Zusendung der persönlichen Mobilfunknummer werden die Facebook-Betrugsopfer anschließend in die SMS-Falle gelockt. Die Cyberkriminellen geben nun mittels einer SMS über die Zong GmbH (einer PayPal-Tocher aus Düsseldorf) eine fingierte Rechnung in Zahlung. Daraufhin wird das Facebook- bzw. WhatsApp-Betrugsopfer von den Kriminellen erneut kontaktiert. Mit der zweiten Kontaktaufnahme soll das Opfer über das Mobiltelefon den gerade eben zugeschickten Bezahlcode (TAN-Nummer) bestätigen, der zur Betrug benötigt wird. Erst mit dem Erhalt der nächsten Telefonrechnung erfährt das Opfer den Facebook-Betrug mittels SMS über die Zong GmbH. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

Geben Sie nicht ungeprüft Ihre Telefonnummer oder Ihre Bankdaten weiter!


Seien Sie äußerst vorsichtig und skeptisch, wenn Sie von anonymen Usern in sozialen Medien (Facebook, WhatsApp etc.) zur Bestätigung von Bezahlcodes oder zur sogar zur Herausgabe Ihrer persönlichen Bankdaten aufgefordert werden. Denn in der Anonymität der sozialen Medien können sich auch Betrüger mit gefälschten Profilen verbergen, die sich nur auf Ihr Geld auf Ihrem Bankkonto abgesehen haben. Schon bei dem kleinsten Verdacht sollten Sie mit dem Gegenüber (sofern möglich) in Kontakt treten. Schlimmstenfalls muss jedoch die Polizei kontaktiert werden, sollten Sie Ihre eigene Mobilfunknummer oder Ihre Bankdaten anonymen Betrügern mitgeteilt haben. Seien Sie bitte immer umsichtig bei der Weitergabe Ihrer persönlichen Daten in sozialen Medien.
Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Verbraucherdienst e.V. kann  bezüglich des SMS-Bezahldienstes Zong GmbH kontaktiert werden


Einen Beitrag zu diesem Thema veröffentlichte das Nachrichtenmagazin Focus Online. Haben Sie weitere Fragen zu dem Betrug mit den Bezahlcodes von dem SMS-Bezahldienst Zong? Verbraucherdienst e.V. informiert Sie am Telefon zu den Tricks der Cyberkriminellen. Auch ein Kontakt über unser E-Mail-Postfach ist möglich.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Mittwoch, 10. Juni 2015

WhatsApp-Abofalle | Abzocke mit Spam-Nachrichten von Drittanbietern

Sind Sie schon mit WhatsApp in eine Abofalle getappt? Vorsicht vor Abzocke durch Spam-Nachrichten über Ihr Handy bzw. Smartphone! Verbraucherdienst e.V. aus Nordrhein-Westfalen sowie die Verbraucherzentrale Sachsen warnen vor Abzocke von Drittanbietern über das WhatsApp-Portal.

Abzocke von dubiosen Drittanbietern mit WhatsApp-Abofalle!


Wurden Sie in der „Steinzeit“ der mobilen Kommunikation als Handynutzer mit Spam-SMS überschüttet oder mit Spam-E-Mails in die Verbraucherfalle gelockt? Nun – im Jahr 2015 - erreichen Spam-Nachrichten inzwischen auch den Instant-Messaging-Dienst WhatsApp, der besonders bei jungen Verbrauchern beliebt ist. Versehentlich tappen User in eine teure Abofalle. Aus dieser Abofalle wieder herauszukommen ist für den Abgezockten anschließend weitaus komplizierter!

Dubiose Drittanbieter verschicken Spam-Nachrichten über WhatsApp


Da es mittlerweile für dubiose Drittanbieter recht einfach ist, an WhatsApp-Nutzerdaten zu gelangen, versuchen diese inzwischen Smartphone-User in die teure Abofalle zu locken. Denn mittels unerlaubt zugeschicktem Spam-Nachrichten, der neue Funktionen für den WhatsApp-User verspricht, kann dieser im nächsten Monat leicht eine erhöhte Telefonrechnung erhalten. Wenn der Smartphone-User – auch ungewollt - einen kostenpflichtigen Link eines Drittanbieters ohne vorherige Prüfung anklickt, zahlt leider anschließend die anfallenden Abokosten an einen dubiosen Drittanbieter. Der angeklickte Spam-Link soll der WhatsApp-Benutzer anschließend sogar an seine Freunde verschicken und diese in die Abofalle des Drittanbieters einladen. Die eingeladenen Freunde sollen ebenfalls in die WhatsApp-Abofalle gelockt werden. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.

Abofalle des Drittanbieters wird über die Telefonrechnung abgebucht


Auch wenn es sich bei den abgeschlossenen Verträgen der Drittanbieter bei WhatsApp nur um kleinere Geldbeiträge (zum Beispiel 4,99 Euro pro Monat) handelt, die Drittanbieter gelangen durch das sogenannte WAP-Billing (dem Bezahlsystem für mobile Endgeräte) sehr leicht an die Telefonnummer des Handynutzers. Bei Handys oder Smartphones ist es durchaus üblich, dass durch das Anklicken bezüglich eines abgeschlossenen Abovertrags die anschließende Geldforderung später über die Telefonrechnung beglichen werden soll. Eine TAN- oder PIN-Nummer ist für einen automatisierten Geldeinzug nicht notwendig. Somit bemerkt der WhatsApp-User erst bei der turnusgemäßen Abbuchung der nächsten Telefonrechnung, dass unfreiwillig ein höherer Geldbetrag abgezogen wurde.


Verbraucherdienst e.V. informiert über die Abofalle bei WhatsApp

Verbraucherdienst e.V. aus Essen informiert Sie über die Abofalle bei WhatsApp. In einem unverbindlichen Gespräch mit uns erhalten Sie wertvolle Informationen zu den Abofallen bei WhatsApp. Sollten Sie jedoch schon eine Mahnung erhalten haben sollte schnell gehandelt werden, sodass Ihr unfreiwilliges WhatsApp-Abo nicht zu Ihrem Albtraum wird. Mitglied sein heißt –  stark zu sein.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.