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Dienstag, 14. Juli 2015

European Euro Millones Loteria Commision S.L. | Gewinnversprechen über mehrere Millionen Euro?

Heute informiert Sie der Verbraucherdienst e.V. über die „European Euro Millones Loteria Commision S.L.“ aus Spanien. Haben Sie auch ein Schreiben von diesem Unternehmen erhalten? Wurden Sie auch als ein Gewinner ausgesucht? Wurden Ihnen drei Millionen Euro oder ein anderer Geldbetrag von dieser Firma versprochen?

European Euro Millones Loteria Commision S.L. | Gewinnversprechen über mehrere Millionen Euro?


Gewinnversprechen von der „Euro Millones Loteria Commision S.L“ erhalten?


Wie Verbraucher berichteten sollen zehn Prozent des zu erhaltenen Gewinns an einen Bearbeitungsagenten der „Euro Millones Loteria Commision S.L.“ gehen um überhaupt den versprochenen Gewinn zu erhalten. Innerhalb einer festgelegten Frist müsse der angeschriebene Gewinner sich bei der Euro „Millones Loteria Commision S.L.“ melden. Ansonsten hätte der Verbraucher keinen Anspruch mehr auf den versprochenen Geldbetrag. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

Verbraucher soll Formular mit persönlichen Daten ausfüllen


Um überhaupt den versprochenen Gewinn zu erhalten müsse der Verbraucher das zugeschickte Formular mit seinen persönlichen Daten ausfüllen. Aber Vorsicht! Geben Sie bitte keine Daten von Ihnen in die Hände von Unbekannten aus dem Ausland. Auch wenn der versprochene Gewinn noch so verlockend ist. Diese können von Unbekannten missbraucht werden.

Zehn Prozent des versprochenen Gewinnes soll an einen Bearbeitungsagenten abgetreten werden


Nachdem der Angeschriebene den versprochenen Gewinn von der „European Euro Millones Loteria Commision S.L.“ aus Spanien erhalten habe, müsse der „Glückliche“ nur zehn Prozent davon an den Bearbeitungsagenten abgeben. Gibt es den versprochenen Millionengewinn von der European „Euro Millones Loteria Commision S.L.“ nicht?

Gewinnversprechen ist in schlechter deutscher Sprache verfasst


Denn die in schlechter deutscher Sprache verfasste E-Mail soll den Verbraucher zur Zahlung bewegen. Der Angeschriebene hatte vorher weder Lose von der „Euro Millones Loteria Commision S.L.“ gekauft. Auch hatte der Verbraucher vorher keinen Kontakt zu der Euro „Millones Loteria Commision S.L.“ aus Spanien.

Keinen Euro-Cent an „European Euro Millones Loteria Commision S.L.“ zahlen?


Keinen Euro-Cent an die „European Euro Millones Loteria Commision S.L.“ zahlen? Den versprochenen Gewinn erhalten Sie vermutlich niemals. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen informiert aktuell über diese Firma aus Spanien. Auch die Agentur christ media berichtete (sogar mit einem Screenshot der eingescannten Gewinnmitteilung) über das spanische Unternehmen, das eine E-Mail an die gutgläubigen „glücklichen Gewinner“ verschickt werden. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Verbraucherdienst e.V. informiert über das Gewinnversprechen aus Spanien


Verbraucherdienst e.V. aus Essen im Ruhrgebiet informiert Sie ausführlich per Telefon oder per E-Mail über die dubiosen Gewinnmitteilungen der „Euro Millones Loteria Commision S.L.“ aus Spanien.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Gewinnversprechen am Telefon | Abzocke mit „Bearbeitungsgebühr“


In der letzten Zeit sind vor allem Senioren in die Abzockfalle mit falschen Gewinnversprechungen am Telefon geraten. Die Betrüger zocken vor allem ältere Leute mit einer „Bearbeitungsgebühr“ ab. Verbraucherdienst e.V. und seine angeschlossenen Vertragsanwälte informieren über diese Abzockmasche, die meist auf die Blauäugigkeit von Senioren bzw. Rentnern abzielt. Auch das Bundeskriminalamt (BKA) informiert in seinem Flyer vor den betrügerischen Gewinnversprechen am Telefon.

Gewinnversprechen mit der Bezahlung einer „Bearbeitungsgebühr“ 


So werden zum Beispiel gutgläubige Senioren von selbsternannten Mitarbeitern von „Verlagshäusern“ mit einem großen Gewinnversprechen angerufen. Der versprochene Gewinn des „Verlagsmitarbeiters“ beläuft sich dabei auf mehre Zehntausend Euro oder kann sogar ein nagelneues Automobil sein. Jedoch soll der unerlaubt (per Cold Call) angerufene Rentner eine „Bearbeitungsgebühr“ wegen der versprochenen Gewinnauszahlung im Voraus zahlen. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Old Phone 1 by Jan-Hendrik Caspers CC BY-SA 2.0

Bezahlung der „Bearbeitungsgebühr“ mit sogenannter Paysafecard


Der angerufene Rentner soll anschließend dem Unbekannten die Bearbeitungsgebühr mit sogenannter Paysafecard bezahlen, die auch in Tankstellen und an Kiosken anonym verkauft werden. Denn die fingierten „Verlagsmitarbeitern“ haben es auf die PIN-Codes auf der Paysafecard abgesehen. Diese Codes müssen von den Abgezockten nur noch übermittelt werden, damit die Betrüger an das Geld der ahnungslosen Opfer gelangen. Ist das viele Geld erst einmal überwiesen, wartet der Gewinner vergeblich auf eine Antwort des Anrufers. In der Regel bekommen die Abgezockten (meist älteren Leute) eine fingierte deutsche Telefonnummer auf ihrem Telefon zu sehen, obwohl diese Gewinnversprechen meist über das Ausland (meist aus der Türkei) getätigt werden.

Betrüger geben sich als Polizeibeamte, Richter oder Staatsanwälte aus


Fallen Sie nicht auf die Abzockmasche mit den hohen Gewinnversprechungen am Telefon herein, die mit einer hohen „Bearbeitungsgebühr“ verbunden ist. Denn wenn für eine Gewinnübergabe eine „Bearbeitungsgebühr“ von dem Angerufenen verlangt wird, versuchen in der Regel Abzocker (oft aus dem Ausland) an Ihr lange erspartes Geld zu gelangen. Eine Gewinnübergabe findet dann in der Regel jedoch nicht statt. Die Angerufenen werden sogar meist massiv unter Druck gesetzt. Den Opfern wird bei Nichtzahlung sogar mit einer Strafanzeige gedroht. Die Anrufer geben sich meist sogar als Polizeibeamte, Richter oder als Staatsanwälte aus. Quelle: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/gewinnversprechen/methode.html.


Gewinnversprechen mit „Bearbeitungsgebühr“ auch per E-Mail oder per Post


Dubiose Gewinnversprechen erhalten meist ältere Mitbewohner nicht nur von Abzockern am Telefon. Über E-Mail oder per Post werden ebenfalls Schreiben mit den Gewinnversprechungen und der „Bearbeitungsgebühr“ verbreitet, denn die Tricks mit denen die Abzocker arbeiten, sind dabei recht vielfältig. Bei manchen sogenannten Gewinnversprechen muss sogar eine bestimmte festgelegte Ziffernfolge am Telefon von dem Opfer gewählt werden. Dann entstehen für den Abgezockten meistens hohe Telefongebühren von mehreren Hundert Euro, die anschließend von dem Anrufer bezahlt werden sollen. Wird die Rechnung nicht bezahlt, drohen sogar Mahnschreiben von diversen Inkassofirmen.

Seriöser Gewinn verlangt keine „Bearbeitungsgebühr“ im Voraus!


Sie werden niemals bei einem seriösen Gewinnversprechen unerlaubt (per Cold Call) aus dem Ausland von sogenannten „Verlagsmitarbeitern“ angerufen. Außerdem beinhaltet ein seriöses Gewinnversprechen in keinem Fall eine sogenannte „Bearbeitungsgebühr“, die aus einer finanziellen Vorleistung von mehreren Hundert oder gar Tausend Euro bestehen kann.

Seien Sie skeptisch bei hohen Gewinnversprechen


Bei den Geldgewinnen, die überraschend von Mitarbeitern übers Telefon versprochen werden, sollten Sie auf jeden Fall skeptisch sein. Seien Sie kritisch, wenn Sie mit einer „Bearbeitungsgebühr“ in finanzielle Vorleistung treten sollen. Seien Sie misstrauisch bei einem Anruf eines „Vertragsmitarbeiters“ oder wie dieser sich auch immer nennt, der Ihnen einen hohen Gewinn am Telefon verspricht und dazu noch eine hohe „Bearbeitungsgebühr“ verlangt, um überhaupt den versprochenen Gewinn zu erhalten. Die meist älteren Verbraucher – Senioren bzw. Rentner – sind oft die Leidtragenden. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.

Verbraucherdienst e.V. informiert Sie


 Auch wenn Sie Ihre Erlebnisse mit dem Gewinnversprechen und der sogenannten „Bearbeitungsgebühr“ der Polizei berichten, erhalten Sie in der Regel Ihr sauer verdientes Geld nicht zurück!


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Montag, 30. Juni 2014

Kostenfalle M.E.I.E.R. Reisen | Gratis-Reise Türkei

(Zitat) „Glückwunsch! Sie fliegen eine Woche an die Türkische Riviera – ein Gewinn für Sie und für Ihre Begleitperson!” (Zitat Ende)
heißt es im einer Werbe-E-Mail des Unternehmens M.E.I.E.R. Reisen aus Menslage, dass mit einer angeblichen Gratis-Reise in die Türkei wirbt. Von einer Kostenfalle ist keine Rede!

Kostenfalle - M.E.I.E.R. Reisen werben mit Gratis-Reise in die Türkei


Update: Derzeit verschickt die Kompass-Holidays GmbH Gewinnmitteilungen an Verbraucher, die dank der Teilnahme an einem Gewinnspiel eine "Traumreise" in die Türkei gewonnen haben. Den Artikel dazu finden Sie hier. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

Kostenfalle - Gratis-Reise in die Türkei für circa 1.000 Euro



Tritt man jedoch die angebliche Gratis-Reise in die Türkei an, ist dann nichts mehr umsonst oder kostenlos! Am Ende kostete der kurze Trip nach Kappadokien einem Essener Ehepaar stolze 990 Euro (siehe Bildzeitung). Weil bei den angeblichen Gratis-Reisen in die Türkei immer wieder Gebühren verlangt werden, kann von einem kostenlosen Urlaub keine Rede mehr sein. So kostet zum Beispiel allein der Keroisinaufschlag 358 Euro. Das deutsche Reisegesetz sieht vor, dass alle Endpreise mit dem Reise-Angebot ausgewiesen werden müssen. Das ist bei den mittels Info-Post versendeten Gewinnbenachrichtigungen nicht der Fall, sodass eine Anmeldung durch den angeschriebenen Verbraucher unwissentlich zustande kommt. Die vermeintlich kostenlose Reise bringt erhebliche Zusatzkosten mit sich. Das können schon Mal um die 1.000 Euro sein.

Kostenfalle - Keine Geldrückzahlung vom Veranstalter!


Möchte der Reisende später eine Rückzahlung der gezahlten Zusatzkosten der angeblichen Gratis-Urlaubsreise in die Türkei vom Reiseveranstalter M.E.I.E.R erhalten, heißt es später nur, dass die Reisen ordnungsgemäß durch geführt würden und dass kein Reisender kräftig zur Kasse gebeten würde. Selbst eine Strafanzeige bezüglich des Reisebüros M.E.I.E.R. - nicht zu verwechseln mit Meier’s Weltreisen - hat keine Wirkung mehr. Der Reiseveranstalter der angeblichen Gratis-Reise in die Türkei ist der Staatsanwaltschaft Osnabrück bestens bekannt.


Bild Gewinnschreiben
Die Info-Post mit dem der "Gewinn" mitgeteilt wird.



Postkarte Meier Reisen
Der Reise-Vertrag soll mit dieser Postkarte von einem Gewinn zu einer zahlungspflichtigen Reise gewandelt worden sein 

Kostenfalle Urlaub – Wichtige Informationen von Verbraucherdienst e.V.


Verbraucherdienst e.V. informiert Reisende vor der Kostenfalle vom Reisebüro M.E.I.E.R. oder anderen ähnlichen Anbietern, die per Spam-Mail an gutgläubige Verbraucher verkauft werden. Brauchen Sie noch weitere Informationen bezüglich Ihrer angeblichen Gratis-Reise in die Türkei? Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.



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Donnerstag, 29. März 2012

Abzocke statt Autogewinn

Polizei warnt vor Betrugsmasche

So beginnt die Meldung über Abzocke mit vermeintlichem Gewinn eines Autos der Augsburger Allgemeine. Quelle


In der Meldung heisst es weiter - Zitat: 

"Er hatte im März einen „vielversprechenden“ Anruf erhalten. Von einer so genannten Gewinnzentrale wurde ihm laut Polizei gesagt, dass er einen Pkw im Wert von 55 800 Euro gewonnen habe. Per Fax bekam er dann von einem angeblichen Notar die Gewinnbestätigung. Es folgten weitere Anrufe. Für die Abwicklung sollte der Gewinner zunächst eine Gebühr von 695 Euro für die Zollabwicklung per Western Union bezahlen. Weitere Zahlungen wurden vom Geschädigten nicht mehr beglichen." Zitat Ende 

   Mitglied sein heißt –  stark zu sein. 


Die Meldung der Augsburger Allgemeine ist auf den 29.03.2012 datiert. Dies ist insofern interessant, als das auch Verbraucherdienst e.V. zum Frühling hin verstärkt Nachfragen von Konsumenten zur Glaubwürdigkeit solcher Anrufe verzeichnet. 

Dies war bereits im April 2011 schon der Anlass für einen entsprechenden Bericht zur Masche "Autogewinn aber vorher Zollgebühr bezahlen". Siehe Autogewinn - Polizei und Zoll warnen

Wer einen Anruf mit der Nachricht erhält er habe ein Auto gewonnen, und es gilt nun nur noch das Fahrzeug mittels einer fälligen (Zoll-) Gebühr durch den Zoll zu bringen, sollte höchste Wachsamkeit walten lassen.





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