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Donnerstag, 3. September 2015

Prämien-Service | Maarssen | Bearbeitungsgebühr

Ein „Prämien-Service“ aus Maarssen aus den Niederlanden verschickt im Freistaat Sachsen fragwürdige Briefe an Haushalte. In dem Schreiben verspricht der „Prämien-Service“ aus Holland dem gutgläubigen Verbraucher einen Scheck über mehrere Tausend EUR und / oder ein Paket mit einem teurem Geschenk. Der Angeschriebene soll lediglich eine Bearbeitungsgebühr zahlen, um den Gewinn und das Paket mit dem Geschenk zu erhalten. Mitglied sein heißt – rundum für Sie da zu sein.

Prämien-Service | Maarssen | Bearbeitungsgebühr

Scheck über 25.000 EUR, Sony High Definition Fernseher oder 1-karätiger Saphir-Anhänger vom „Prämien-Service“ aus Holland?


In dem Schreiben von dem „Prämien-Service“ heißt es: „Wir haben einen Scheck in Höhe von 25 000 Euro oder einen anderen Gegenstand in einem Paket, den Sie nun anfordern können. Dieser Gegenstand wurde Ihnen am 5/8/2015 zugewiesen und wir möchten ihn Ihnen gerne so schnell wie möglich übersenden. Es ist unser Wunsch, dass Sie Ihr Paket annehmen - wenn Sie das nicht tun, könnten Sie 25 000 Euro verlieren.“ Weiter schreibt der „Prämien-Service in dem Brief: „Außer den 25 000 Euro in bar könnte sich auch ein Sony High Definition Fernseher darin befinden, 10 000 Euro in bar, ein 1-karätiger Saphir-Anhänger, ein DVD-Camcorder oder 250 Euro in bar.“

Quelle: http://www.lvz.de/Region/Oschatz/Alte-Betrugsmasche-neu-gestrickt-Oschatzer-erhalten-dubiose-Post

Nur die Bearbeitungsgebühr über 19,95 EUR schicken


Der angeschriebene Verbraucher müsse nur das beigefügte „Anforderungsformular“ ausgefüllt und zusammen mit einer Bearbeitungsgebühr über 19,95 EUR an den„Prämien-Service“ schicken. In den Schreiben der Firma „Prämien-Service“ aus Holland wird jedoch keine Telefon- oder Faxnummer angegeben. Auch eine Internet-Adresse bzw. eine E-Mail-Adresse fehlt. Lediglich eine Postfachadresse für den niederländischen Ort Maarssen (Provinz Utrecht) ist auf dem Formular von der holländischen Firma angegeben.

Zahlen Sie nicht die geforderte Bearbeitungsgebühr!


Bezahlen Sie nicht die geforderte Bearbeitungsgebühr über 19,95 EUR, die der „Prämien-Service“ von Ihnen fordert! Warum sollte gerade Ihnen diese unbekannte Firma aus Holland ihnen etwas schenken? In heutiger Zeit hat nämlich niemand etwas zu verschenken – auch nicht der „Prämien-Service“ aus Maarssen. Eigentlich genügt schon der gesunde Menschenverstand, dass der Angeschriebene weder den versprochenen Geldbetrag sowie das teure Geschenk irgendwann zu Gesicht bekommt. Warum sollen die Angeschriebenen mit dem Bezahlen einer Bearbeitungsgebühr von 19,95 EUR einen sehr hohen Geldbetrag als auch ein teures Geschenk erhalten, wenn dieser Verbraucher noch nicht einmal an einem Gewinnspiel teilnahm?

Woran erkenne ich unseriöse Firmen mit dubiosem Versprechen?


Fragwürdige Schreiben, wie zum Beispiel von der Firma „Prämien-Service“, zeichnen sich in der Regel durch einem anonymen Absender, einer fehlerhaften Rechtschreibung und Grammatik sowie durch eine ausländischen Kontaktadresse aus. Dabei handelt es sich in der Regel um einen geschickten Trick, um an das Geld der Angeschriebenen zu gelangen. Fachgerechte Entsorgung des Schreibens von dem Unternehmen „Prämien-Service“ oder einer ähnlichen Firma im Aktenvernichter oder im nächsten Papierkorb? Mitglied sein heißt – ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.


Haben Sie weitere Fragen zu der Firma „Prämien-Service“ aus Maarssen (Holland)?


Haben Sie weitere Fragen zu dem Unternehmen „Prämien-Service“ aus den Niederlanden?


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Gewinnversprechen am Telefon | Abzocke mit „Bearbeitungsgebühr“


In der letzten Zeit sind vor allem Senioren in die Abzockfalle mit falschen Gewinnversprechungen am Telefon geraten. Die Betrüger zocken vor allem ältere Leute mit einer „Bearbeitungsgebühr“ ab. Verbraucherdienst e.V. und seine angeschlossenen Vertragsanwälte informieren über diese Abzockmasche, die meist auf die Blauäugigkeit von Senioren bzw. Rentnern abzielt. Auch das Bundeskriminalamt (BKA) informiert in seinem Flyer vor den betrügerischen Gewinnversprechen am Telefon.

Gewinnversprechen mit der Bezahlung einer „Bearbeitungsgebühr“ 


So werden zum Beispiel gutgläubige Senioren von selbsternannten Mitarbeitern von „Verlagshäusern“ mit einem großen Gewinnversprechen angerufen. Der versprochene Gewinn des „Verlagsmitarbeiters“ beläuft sich dabei auf mehre Zehntausend Euro oder kann sogar ein nagelneues Automobil sein. Jedoch soll der unerlaubt (per Cold Call) angerufene Rentner eine „Bearbeitungsgebühr“ wegen der versprochenen Gewinnauszahlung im Voraus zahlen. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.

Old Phone 1 by Jan-Hendrik Caspers CC BY-SA 2.0

Bezahlung der „Bearbeitungsgebühr“ mit sogenannter Paysafecard


Der angerufene Rentner soll anschließend dem Unbekannten die Bearbeitungsgebühr mit sogenannter Paysafecard bezahlen, die auch in Tankstellen und an Kiosken anonym verkauft werden. Denn die fingierten „Verlagsmitarbeitern“ haben es auf die PIN-Codes auf der Paysafecard abgesehen. Diese Codes müssen von den Abgezockten nur noch übermittelt werden, damit die Betrüger an das Geld der ahnungslosen Opfer gelangen. Ist das viele Geld erst einmal überwiesen, wartet der Gewinner vergeblich auf eine Antwort des Anrufers. In der Regel bekommen die Abgezockten (meist älteren Leute) eine fingierte deutsche Telefonnummer auf ihrem Telefon zu sehen, obwohl diese Gewinnversprechen meist über das Ausland (meist aus der Türkei) getätigt werden.

Betrüger geben sich als Polizeibeamte, Richter oder Staatsanwälte aus


Fallen Sie nicht auf die Abzockmasche mit den hohen Gewinnversprechungen am Telefon herein, die mit einer hohen „Bearbeitungsgebühr“ verbunden ist. Denn wenn für eine Gewinnübergabe eine „Bearbeitungsgebühr“ von dem Angerufenen verlangt wird, versuchen in der Regel Abzocker (oft aus dem Ausland) an Ihr lange erspartes Geld zu gelangen. Eine Gewinnübergabe findet dann in der Regel jedoch nicht statt. Die Angerufenen werden sogar meist massiv unter Druck gesetzt. Den Opfern wird bei Nichtzahlung sogar mit einer Strafanzeige gedroht. Die Anrufer geben sich meist sogar als Polizeibeamte, Richter oder als Staatsanwälte aus. Quelle: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/gewinnversprechen/methode.html.


Gewinnversprechen mit „Bearbeitungsgebühr“ auch per E-Mail oder per Post


Dubiose Gewinnversprechen erhalten meist ältere Mitbewohner nicht nur von Abzockern am Telefon. Über E-Mail oder per Post werden ebenfalls Schreiben mit den Gewinnversprechungen und der „Bearbeitungsgebühr“ verbreitet, denn die Tricks mit denen die Abzocker arbeiten, sind dabei recht vielfältig. Bei manchen sogenannten Gewinnversprechen muss sogar eine bestimmte festgelegte Ziffernfolge am Telefon von dem Opfer gewählt werden. Dann entstehen für den Abgezockten meistens hohe Telefongebühren von mehreren Hundert Euro, die anschließend von dem Anrufer bezahlt werden sollen. Wird die Rechnung nicht bezahlt, drohen sogar Mahnschreiben von diversen Inkassofirmen.

Seriöser Gewinn verlangt keine „Bearbeitungsgebühr“ im Voraus!


Sie werden niemals bei einem seriösen Gewinnversprechen unerlaubt (per Cold Call) aus dem Ausland von sogenannten „Verlagsmitarbeitern“ angerufen. Außerdem beinhaltet ein seriöses Gewinnversprechen in keinem Fall eine sogenannte „Bearbeitungsgebühr“, die aus einer finanziellen Vorleistung von mehreren Hundert oder gar Tausend Euro bestehen kann.

Seien Sie skeptisch bei hohen Gewinnversprechen


Bei den Geldgewinnen, die überraschend von Mitarbeitern übers Telefon versprochen werden, sollten Sie auf jeden Fall skeptisch sein. Seien Sie kritisch, wenn Sie mit einer „Bearbeitungsgebühr“ in finanzielle Vorleistung treten sollen. Seien Sie misstrauisch bei einem Anruf eines „Vertragsmitarbeiters“ oder wie dieser sich auch immer nennt, der Ihnen einen hohen Gewinn am Telefon verspricht und dazu noch eine hohe „Bearbeitungsgebühr“ verlangt, um überhaupt den versprochenen Gewinn zu erhalten. Die meist älteren Verbraucher – Senioren bzw. Rentner – sind oft die Leidtragenden. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.

Verbraucherdienst e.V. informiert Sie


 Auch wenn Sie Ihre Erlebnisse mit dem Gewinnversprechen und der sogenannten „Bearbeitungsgebühr“ der Polizei berichten, erhalten Sie in der Regel Ihr sauer verdientes Geld nicht zurück!


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

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Mittwoch, 21. Mai 2014

Bearbeitungsgebühren | Bundesgerichtshof zu Verbraucherkrediten

In einem aktuellen Urteil (Az.: XI ZR 170/13, XI ZR 405/12) sprach sich der Bundesgerichtshof (BGH) gegen die Bearbeitungsgebühren bei Bankkrediten für Verbraucher aus.

Keine Goldquelle für Banken mehr  –Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH)

Durch das aktuelle Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) entstehen Bankkunden bei Verbraucherkrediten keine exorbitanten Zusatzkosten mehr. Laut dem klagenden Anwalt sei die Bearbeitungsgebühr, die von den Banken bei einem Abschluss verlangt wurde, eine (Zitat) „Goldquelle“ (Zitat Ende) bzw. ein (Zitat) „uferloses Instrumentarium“ (Zitat Ende) gewesen. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.


Kein Bearbeitungsgeld bei Krediten mehr

Die Richter am Bundesgerichtshof (BGH) entschieden in dem Urteil, dass die früheren Vertragsklauseln bei Kreditverträgen unwirksam seien. Das laufzeitunabhängige Bearbeitungsgeld bei Krediten darf nicht mehr von den Banken erhoben werden. Somit müssen Verbraucher nur noch zusätzlich die Zinsen zu Ihren Krediten bezahlen.

Rückforderungen über mehrere Millionen Euro werden erwartet

In der Vergangenheit verzichteten bereits einige Banken auf Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten. Jedoch warteten andere Bankinstitute die Grundsatzentscheidung der hohen deutschen Richter ab. Da Banken bei jedem Abschluss eine einmalige Bearbeitungsgebühr von ein bis drei Prozent verlangten, könnten nun Ansprüche von Rückforderungen über mehre Millionen Euro auf die Bankinstitute zukommen. Die Banken hätten laut dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) die Verbraucher zu sehr ungerecht behandelt.

Banken in der Revision beim Bundesgerichtshof gescheitert

Die Kläger beim Bundesgerichtshof (BGH) waren schon in den richterlichen Vorinstanzen erfolgreich bezüglich der Rückforderung der Bearbeitungsgebühren von der Deutschen Postbank und der Essener National-Bank. Diesmal sind die Banken bei der Revision jedoch gescheitert, denn die Richter am Bundesgerichtshof (BGH) folgten der vorausgegangenen Rechtsprechung einiger Oberlandesgerichte.

Rückforderung der Bearbeitungsgebühr möglich

Sie können Ihren Anspruch auf Rückforderung der Bearbeitungsgebühr bei Bankkrediten zurückfordern. Allerdings verfällt der Anspruch auf Rückforderung bereits nach drei Jahren. Keine Rückforderungsansprüche haben jedoch Kunden, die die Höhe der geforderten Bearbeitungsgebühr mit Ihrer Bank frei festgesetzt haben. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Haben Sie Fragen zu den Rückforderungen der Bearbeitungsgebühren?

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

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oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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