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Freitag, 7. August 2015

Inkasso | Condor Forderungsmanagement mbH

Das Inkassounternehmen Condor Forderungsmanagement mbH, aus Ludwigshafen betitelt sich selbst als „unbürokratisch, schnell und flexibel“. Ob der Inkassoservice aus Ludwigshafen tatsächlich so mit Schuldnern umgeht, stellt Verbraucherdienst e.V. arg in Frage.

Inkasso | Condor Forderungsmanagement mbH

Inkasso: Unerwünschte Post aus Ludwigshafen


Das Inkassobüro Condor Forderungsmanagement ist immer für eine Überraschung gut. Viele Verbraucher erhalten Zahlungsaufforderungen durch das Unternehmen, in denen nicht selten eine Klage angedroht wird. Diese Drohungen beherrscht Condor Forderungsmanagement aus dem Effeff; deren Zahlungsaufforderungen strotzen nur so vor Drohkulissen und Einschüchterungsversuchen. Ziel der Schreiben ist die schnelle Begleichung der geforderten Summe. Leider lassen sich viele Schuldner von derlei Methoden einschüchtern. Ein möglicher Eintrag in die Schufa wirkt angsteinflößend genug. Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.

Inkasso Condor: Ein, zwei, Klage


Meist liegt dem Forderungsschreiben von Condor Forderungsmanagement mbH ein Schuldanerkenntnis bei, welches vom Schuldner auszufüllen ist. Des Weiteren wird eine Zahlung der Forderung in Raten ermöglicht. Wenn der Schuldner sich nicht bewusst ist, wie die Forderung zustande kam, rät Verbraucherdienst e.V  dazu, diese nicht zu unterzeichnen. Mit einer Unterschrift verleihen Sie dem Schreiben Rechtsgültigkeit - das bedeutet, dass die Forderung anerkannt wird. Dieses gleicht einem Schuldanerkenntnis, was rechtlich schwer auszuhebeln ist, wenn erst einmal unterzeichnet worden ist. Auch ist es nicht ratsam, die Schreiben zu ignorieren oder gar in den Hausmüll zu befördern. Nach zwei Mahnschreiben droht nämlich die Klage – und das könnte teuer werden.

Condor Forderungsmanagement mbH forderte in uns vorliegenden Zahlungsaufforderung bis zu 3000 EUR, wobei einige Forderungen auf Abmahnungen – wegen Verletzung des Urheberrechts, Filesharing - aus dem Jahr 2009 basierten.

Erfahrung mit Condor Forderungsmanagement


Verbraucherdienst e.V. hat Erfahrung mit dem Inkassoservice aus Ludwigshafen. Wir berichteten bereits mehrfach über die Tätigkeiten und Methoden von Condor Forderungsmanagement mbH und standen vielen Mitgliedern bereits zur Seite. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein.Überzeugen Sie sich selbst, indem Sie die Urteile und somit errungenen Erfolge gegen das Inkassobüro aus Ludwigshafen nachlesen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

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oder per E-Mail:

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Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Debcon GmbH | Drohung mit Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung und Klage


Die Inkassofirma Debcon GmbH aus Bottrop droht inzwischen mit der Versendung von unzähligen Mahnbescheiden und Vollstreckungsbescheiden. Zwangsvollstreckungen oder sogar Klagen können später die unliebsame Folge sein. 

Debcon GmbH | Drohung mit Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung und Klage

Debcon GmbH droht mit Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid - Zwangsvollstreckung oder sogar Klagen können die unangenehme Konsequenz sein


Verbraucherdienst e.V. mit seinen Vertragsanwälten bekam heute ein Schreiben (Erstellungsdatum 15.05.2015) per Fax zugeschickt. In den ersten Zeilen des vorliegenden Schreibens baut die Debcon GmbH (Poststraße 6) gegenüber ihren Schuldnern eine Drohkulisse mit der Zusendung eines Mahnbescheids oder eines Vollstreckungsbescheids auf. Zwangsvollstreckungen oder sogar Klagen könnten die unangenehme Folge aus früheren Urheberrechtsverletzungen sein – sollte das Schreiben von dem Schuldner ausgesessen werden. Mitglied sein heißt –  den Rest kannst du dir sparen.

Debcon GmbH will ab Mai 2015 monatlich 1.000 Mahnbescheide beantragen


Die Debcon GmbH werde „nach Übermittlung der wirtschaftlichen Situation des jeweils einzelnen Forderungsschuldners / Gegners monatlich über die Inkassosoftware automatisiert rund 1.000 gerichtliche Mahnbescheide, und die damit verbundenen Vollstreckungsbescheide beantragen.“ Ebenso befindet sich auf der Homepage der Bottroper Inkassofirma eine ähnliche Meldung (vom 05.05.2015): „Debcon GmbH beantragt ab Mai 2015 monatlich 1.000 Mahnbescheide“ (Quelle: http://debconwebcenter.de/). Folgen auch ab Mai 2015 unzählige Vollstreckungsbescheide, Zwangsvollstreckungen oder sogar Klagen?

15.000 Inkassoforderungen von der Debcon GmbH mit den Status „GERICHT_MAHNBESCHEID“


Weiter ist in dem vorliegenden Schreiben zu lesen, dass fast 15.000 Forderungen (!) durch die Debcon GmbH (unmittelbar) bevorstünden, aus denen im schlimmsten Fall ein Mahnbescheid, ein Vollsteckungsbescheid, eine Zwangsvollstreckung oder sogar eine Klage entstehen könnten. Diese circa 15.000 Forderungen (!) habe die Debcon GmbH mit dem Status „GERICHT_MAHNBESCHEID“ markiert, sollte es nicht zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen dem jeweiligen Schuldner und der Inkassofirma aus Bottrop kommen. In dem vorliegenden Schreiben wird nicht nur mit einem Mahnbescheid oder einen Vollstreckungsbescheid gedroht. Vergessen Sie nicht, dass sogar Zwangsvollstreckungen oder sogar Klage bei Gericht die Folge sein können.


Riskieren Sie keinen Schufa-Eintrag durch die Debcon GmbH

Außerdem sei die Inkassofirma aus dem Ruhrgebiet ebenfalls dazu verpflichtet, die „gerichtlich festgestellten Forderungen der Schufa einzumelden“. Ein Schufa-Eintrag ist dann für Sie – von der Debcon GmbH beantragt – nicht von Vorteil, da etliche negative Merkmale (zum Beispiel negatives Zahlungsverhalten, Mahnverfahren, Vollstreckungsbescheide) oder ein beantragter Mahnbescheid bei unbestrittener Forderung von der Schufa gespeichert werden. Quelle: http://www.vergleich.de/informationen/finanzierung/schufa/daten.html

Debcon GmbH droht sogar bis zur Titulierung oder zur Vollstreckung bis ins Vermögen


Sollte es jedoch zu einem Widerspruch gegen einen Mahnbescheid kommen, würden „auf Filesharing beauftragte anwaltliche Vertreter der Debcon GmbH“ Ansprüche vor Gericht gegenüber dem Schuldner geltend machen. In der Vergangenheit trat Herr Rechtsanwalt Sebastian Wulf als Prozessbevollmächtigter auf. Die Inkassofirma aus Bottrop droht dabei den jeweiligen Schuldnern „bis zur Titulierung“ und sogar mit einer „möglichen Vollstreckung in das Vermögen“. Mit dieser Formulierung droht die Inkassofirma mit möglichen Vollstreckungsbescheiden, Zwangsvollstreckungen und / oder sogar Klagen vor Gericht.

Versucht jetzt die Debcon GmbH alte Filesharing – Abmahnungen zu versilbern?


Denn die Debcon GmbH versucht zurzeit alte ignorierte Forderungen aus alten Abmahnungen wegen Filesharing zu „versilbern“. Die in den Brief aufgebaute Drohkulisse gegenüber dem Schuldner soll allerdings der Debcon GmbH zu einem schnelleren Zahlungseingang verhelfen – ohne, dass es zu einem Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung oder sogar zu einer Klage kommt. Laut den Informationen des Verbraucherdienst e.V. treibt diese Inkassofirma für verschiedene Rechtinhaber Forderungen ein.



Ursprüngliche Forderung seitens Debcon GmbH beträgt insgesamt 1.136,83 Euro


Um noch an das Geld der Schuldner ohne Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Zwangsvollstreckung oder Klage zu gelangen, führt die Debcon GmbH „drei Möglichkeiten“ in dem vorliegenden Schreiben auf, womit „das automatisierte gerichtliche Mahnverfahren durch das individuelle Tun“ des Schuldners verhindert werden soll. Obwohl die Gesamtforderung gegenüber unserem Mitglied eine Höhe von über 1.136,83 Euro (Hauptforderung 1.000 Euro / Zinsen 136,83 Euro) beträgt, sehen die Alternativen hinsichtlich einer außergerichtlichen Klärung ohne Zusendung eines Mahnbescheids oder sogar eines Vollstreckungsbescheids (für unser Mitglied bis zum 02.06.2015) folgendermaßen aus. In den drei Szenarien einer außergerichtlichen Einigung mit unserem Mitglied verzichtet die Inkassofirma auf die Gerichtskosten sowie auf die weiteren anfallenden Kosten. Laut dem Schreiben verzichte die Debcon GmbH außerdem gegenüber dem Schuldner (unserem Mitglied) auf die Zustellung eines Mahnbescheids oder eines Vollstreckungsbescheids. Mitglied sein heißt –  der Zug ist noch nicht abgefahren.

Angebot von der Debcon GmbH über 683,30 Euro, 797,18 Euro oder individuell zugeschnitten


In dem ersten Inkassoangebot bietet die Debcon GmbH dem Schuldner durch die sofortige Einstellung eines möglichen Mahnbescheids mit der sofortigen Zahlung über 683,30 Euro an. Ebenfalls werden unserem Mitglied in dem nächsten Inkassoangebot zwölf gleich hohe Ratenzahlungen über 66,43 Euro angeboten. Demzufolge müsste unser Mitglied insgesamt einen Geldbetrag über 797,18 Euro an die Inkassofirma überweisen. In dem dritten Inkassoangebot würde unser Mitglied einen von der Debcon GmbH „zugeschnittenen außergerichtlichen Vergleich“ erhalten, der nach den wirtschaftlichen Verhältnissen des jeweiligen Schuldners angepasst sei. Dazu müsse unser Mitglied jedoch auf die sogenannte „Einrede auf Verjährung“ – die gesetzlich festgelegte Verjährungsfrist – verzichten, sodass diese die Geldforderungen auch über einen längeren Zeitraum gegenüber dem Schuldner beitreiben kann. Nach Prüfung der geltend gemachten Forderung durch die Anwälte des Verbraucherdienst e.V ist dem Mitglied abgeraten worden ein derartiges Angebot anzunehmen.

Debcon GmbH droht dem Schuldner auch mit bevorstehender Mitarbeiterstärke


Zu guter Letzt droht die Bottroper Inkassofirma unserem Mitglied sogar noch mit „bevorstehender dünner Mitarbeiterstärke“. Aus diesem Grund könnten gerichtliche Mahnbescheide - die sich schon Bearbeitung befänden – nicht gestoppt oder zurückgenommen würden. Aus diesem Grund sei die festgesetzte Fristsetzung (bis zum 02.06.2015) von dem Schuldner (unserem Mitglied) zu beachten um irrtümlicherweise– trotz Zahlungswillen des Schuldners– einen Mahnbescheid oder sogar einen Vollstreckungsbescheid zugeschickt zu bekommen. Von einer Zwangsvollstreckung oder einer Klage ganz zu Schweigen.

Haben Sie auch ein Schreiben mit dieser Drohung von der Debcon GmbH aus Bottrop erhalten? Wird in diesem auch mit einem gerichtlichen Mahnbescheid oder sogar einem Vollstreckungsbescheid gedroht?
Schreiben der Debcon GmbH vom 15.05.2015
Schreiben der Debcon GmbH vom 15.05.2015

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit der Debcon GmbH mit!


Sollten Sie als Verbraucher mit diesem Unternehmen Erfahrungen bezüglich Mahnbescheiden, Vollstreckungungsbescheiden, Zwangsvollstreckungen und Klagen gemacht haben, teilen Sie uns dieses bitte mit. Auch interessiert uns Ihre Reaktion auf solche Schreiben der Debcon GmbH. Mitglied sein heißt –  nicht hilflos zu sein.


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Montag, 13. Januar 2014

BGH-Urteil zu Filesharing



Bundesgerichtshof (BGH) entschied mit neuen Urteil zugunsten einer Klage, die aus einer Abmahnung wegen Filesharing entstand. Eltern von volljährigen Familienmitgliedern haften wegen Filesharing nicht mehr bei Urheberrechtsverletzungen .



Der Bundesgerichtshof(BGH), entschied am 8. Januar 2014 mit einem Urteil (I ZR 169/12 – BearShare) zugunsten eines Beklagten wegen Filesharing. Ein Inhaber eines Internetanschlusses hafte laut dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) nicht mehr für das Verhalten eines volljährigen Familienmitglieds, sollte dieser keine Anhaltspunkte von Urheberrechtsverletzungen durch  Filesharing erkennen. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.


Abmahnung von 3.749 Musikaufnahmen waren der Ausgangspunkt des BGH-Urteils

Vier führende deutsche Tonträgerhersteller behaupteten in der Klage vor dem Bundesgerichtshof (BGH), dass 3.749 Musikaufnahmen von deren volljährigen Sohn per Filesharing im Internet weltweit zur Verfügung gestellt wurden. Die Tonträgerhersteller forderten in der Abmahnung, worauf sich die Klage des Bundesgerichtshof (BGH) bezieht, auf die Erstattung der Abmahnkosten in der Höhe von 3.454,60 Euro.

Urteile des Landgerichts / Berufungsgerichts führten zur Klage am Bundesgerichtshof (BGH)

Die beklagten Eltern zahlten jedoch nicht die Kosten der Abmahnung. Die Eltern verschickten jedoch die Unterlassungserklärung zurück, die der Abmahnung beilag. Diese Tonträgerfirmen behaupteten jedoch in ihrer Abmahnung, dass ihr Stiefsohn die Rechtsverletzungen im Internet begangen hatte. Die Eltern des Stiefsohns verweigerten die Zahlung des Geldbetrags aus der Abmahnung wegen Filesharing. Das Landgericht gab daraufhin die folgende Klage der Tonträgerhersteller statt, die aus der Abmahnung wegen Filesharing entstand. Später bestätigte auch das Berufungsgericht das Urteil des Landgerichts. Der Beklagte sei laut dem Urteil des Landgerichts / Berufungsgerichts für die Verletzung der Urheberrechte durch Filesharing verantwortlich.

Bundesgerichtshof (BGH) entschied in der Klage zugunsten des Filesharers

Der Bundesgerichtshof (BGH) hob am 8. Januar 2014 das Urteil des Berufungsgerichts auf. Er wies somit die Klage der Tonträgerhersteller ab. Volljährige seien für ihre Handlungen selbst verantwortlich, so das Urteil der Klage des Bundesgerichtshofs (BGH). Somit könne man den Internetanschluss der Eltern ohne Belehrung und Bewachung dem volljährigen Kind überlassen, argumentieren die Richter am Bundesgerichtshof (BGH) in ihrem Urteil wegen der Klage weiter. Erst durch einen konkreten Anlass, einer Abmahnung durch Filesharing, gebe es für die Eltern von Volljährigen erforderliche Maßnahmen zur Verhinderung von Rechtsverletzungen zu ergreifen. Deshalb besitzen die Eltern keine Störerhaftung auf Unterlassung bei Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.



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Freitag, 22. November 2013

Schulenberg & Schenk Klage



Aktuell liegt dem Verbraucherdienst e.V. in Essen eine Klageschrift von Schulenberg &
Schenk aufgrund eines Widerspruchs eines Mahnbescheides der Focus Forderungsmanagement mbH vor. Der von Schulenberg & Schenk Beschuldigte soll 2010 einen Erotikfilm mit pornographischen Inhalten des Rechteinhabers Berlin Media Art JT e.K. (früher John Thompson Productions e.K.) im Internet herunter und weltweit zugänglich gemacht haben. Aus der Klageschrift von Schulenberg & Schenk geht hervor, dass die Forderungen aus der Abmahnung  vom Rechteinhaber Berlin Media Art JT e.K. an die Focus Forderungsmanagement mbH abgetreten wurden. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein. 


Immer mehr Verbraucher, die eine Zivilklage, z.B. von Schulenberg & Schenk, wegen in Eigenintiative widersprochener Mahnbescheide, z.B. von der Focus Forderungsmanagement mbH, erwarten, wenden sich an den Verbraucherdienst e.V. aus Essen um professionelle anwaltliche Hilfe zu bekommen. Hilfstelefon: 0201-176790. Sitzen Sie eine Abmahnung, einen Mahnbescheid oder eine Klage niemals aus! Ignorieren Sie diese Briefe nicht! Sonst kann eine unbedeutende herunter geladene Filmdatei, z.B. von der Berlin Media Art JT e.K., Ihnen teuer zu stehen kommen! Ignorieren heißt Klagen zu verlieren!

Zahlen Sie den überhöhten geforderten Betrag nicht ohne vorher die Abmahnung, Zahlungsaufforderung u.o. Mahnbescheid überprüfen zu lassen. Professionelle Hilfe bietet Verbraucherdienst e.V. mit seinen angeschlossenen Anwälten an! Tel.: 0201-176790

Im August 2014 erreichte Verbraucherdienst e.V. ebenfalls eine Rücknahme einer Klage und eines Vollstreckungsbescheids. Dabei ging es ebenfalls um eine Klage von Schlenberg & Schenk in Sachen Focus Forderungsmanagement mbH, deren Ausgangspunkt eine Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung im Internet war.  Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können. Mitglied sein heißt –  immer auf den aktuellen  Stand zu sein. 


Hier geht es zum der vollständigen Berichterstattung über die Klagerücknahme durch  Schulenberg & Schenk.




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Donnerstag, 3. Mai 2012

Abmahnung - Urheberrecht - Unterlassungserklärung


Wird man zum Empfänger einer Abmahnung wegen Verletzung des Urheberrechts durch Filesharing, liegt der Abmahnung i. d. Regel eine sogenannte Unterlassungserklärung bei. Jedoch sollte im Fall der Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung eine angefügte Unterlassungserklärung nicht ohne Prüfung durch einen versierten Rechtsanwalt unterschrieben werden. Warum Unterlassungserklärung bei Abmahnung wegen Filesharing nicht ungeprüft unterschreiben?

Aufbau und Formulierung einer Abmahnung im Zusammenhang mit Verletzung des Urheberrechts ist fast immer gleich. Bekanntgabe der Kontaktdaten des abmahnenden Rechtsanwalts (oder der Kanzlei) - Grund der Abmahnung - die geschädigte Partei und das Objekt der Urheberrechtsverletzung, sowie entsprechend greifende Paragraphen  werden genannt. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.


Bei einer Urheberrechtsverletzung im Zusammenhang mit Filesharing werden für die vorgeworfene Nutzung der Tauschbörse IP-Adressen, Hash-Werte sowie Datum und Uhrzeit für jeden Login-Vorgang in der Abmahnung aufgeführt. Im anschließenden Schritt kommen die relevanten Summen zur Nennung wie Streitwert, Kosten für Rechtsanwalt, Gebühren und Schadensersatzansprüche. Schnell addieren sich so für den Abgemahnten vierstellige Summen und - es kommt die Unterlassungserklärung des Rechtsanwalts der Gegenseite zum Tragen.

Meist wird an dieser Stelle der Abmahnung das Angebot einer einmaligen, häufig nur dreistelligen Pauschalsumme gemacht. Dies unter der Voraussetzung einer zeitnahen Überweisung und der Unterzeichung der beiliegenden Unterlassungserklärung. Doch sollten Verbraucher sich nicht zu übereilten Schritten verleiten lassen. 

 Siehe auch  

So zum Beispiel ist darauf zu achten, dass der Inhalt der Unterlassungserklärung sich inhaltlich auf ausschließlich den Punkt des Vorwurfes der Abmahnung bezieht und nicht zu allgemein formuliert ist. Dies könnte späteren Abmahnungen neue Türen öffnen. Wer also tatsächlich bei der Nutzung einer Tauschbörse erwischt wurde, dem ist juristisch kompetenter Rat zu empfehlen. So wird vermieden, dass aus Unkenntnis durch übereilte Unterzeichung einer Unterlassungserklärung Nachteile in Kauf genommen werden. Der eigene Rechtsanwalt wird je nach Sachlage eine sogenannte modifizierte Unterlassungserklärung formulieren zum Vorteil des Abgemahnten.

Verbraucher, die unbegründet eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung erhalten, sollten nichts unterschreiben und ebenfalls einen Rechtsanwalt aufsuchen. Allerdings … ist die Abmahnung tatsächlich unbegründet? Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.


Etliche Verbraucher sind sich bspw. nicht im bewusst, dass sie eine Tauschbörse genutzt und sich damit strafbar gemacht haben. Dies begründet sich u. a. in ihrer Unkenntnis darüber, dass Filesharing-Software bei Nutzung völlig automatisch eine Upload-Funktion startet. Eben diese zur Verfügungsstellung von (geschützten) Dateien über die automatische Upload-Funktion ist strafbar. Auch dies ist ein Grund bei Erhalt einer Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung fachkompetenten Rat einzuholen.

Verbraucherdienst e.V. und angeschlossene Rechtsanwälte informiert – berät – hilft bei Abmahnungen wegen Verletzung des Urheberrechts im Zusammenhang mit Filesharing.
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Mehr lesen zu Abmahnung Urherrecht und Filesharing




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Donnerstag, 15. März 2012

Debcon GmbH DigiProtect Silwa AG Puaka Video

Aktuell: Puaka Video Produktions GmbH aus Essen hat durch Rechtsanwalt Wulf gerichtliche Mahnbescheide beantragt

Konsumenten wandten sich an Verbraucherdienst e.V. weil sie kürzlich Schreiben der Debcon GmbH aus Witten erreichten. Es handelt sich um Forderungen aus Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen, die ursprünglich bereits von der Kanzlei Urmann & Collegen geltend gemacht wurden.

Die jeweiligen Gläubigerinnen sind die urspünglich in den Abmahnungen durch Urmann + Collegen vertretenden Unternehmen wie beispielsweise DigiProtect GmbH, Silwa Filmvertrieb AG oder Puaka Video Produktion GmbH. Die Debcon GmbH richtet ihre Schreiben direkt an die Betroffenen, auch wenn diese gegenüber der Kanzlei Uhrman & Collegen bereits vertreten wurden. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.


Die geltend gemachten Forderungen sind keineswegs zwingend berechtigt, auch wenn dies in den Schreiben der Debcon GmbH behauptet wird. Gerade wenn man sich gegen die seinerzeit durch die Kanzlei Urmann & Collegen ausgesprochene Abmahnung zur Wehr gesetzt hat, ist die Forderung grundsätzlich bestritten.


Nachtrag zu ehemaligen Zahlungsaufforderungen aus Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung der Kanzlei Urmann + Collegen, die nun durch Debcon GmbH geltend gemacht werden.
Erneut werden Verbraucher durch die Firma Debcon GmbH mit Zahlungsaufforderungen konfrontiert. Deren Grundlage soll eine Vielzahl von Rechtsverstössen sein. Die geforderten Beträge lauten auf etwa 2.500,- bis zu 10.000,- Euro. 
Verbraucher / Mitglieder bewerten Verbraucherdienst e.V.



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Mittwoch, 7. März 2012

Bindhardt Fiedler Zerbe Abmahnung Urheberrecht



Die in 35440 Linden ansässige Kanzlei Bindhardt Fiedler Zerbe mahnt Mitglied des Verbraucherdienst e.V. wegen Filesharing ab. Vereinsmitglied Herr H. soll den Titel Hungry Eyes der Künstlergruppe Culcha Candela mittels Bittorrent zum Download offeriert haben.


Bindhardt Fiedler Zerbe Rechtsanwälte mahnte in der Vergangenheit unter anderem auch für Bushido ab. Aktuell bezieht man sich seitens Bindhardt Fiedler Zerbe bei den Abmahnungen wegen Filesharing augenscheinlich auf den Titel „Hungry Eyes“ der Band Culcha Candela. Der Titel soll Teil einer Hitsammlung mit dem Titel „Bravo The Hits 2011“ gewesen sein.

Die mehrseitige Abmahnung der Rechtsanwälte Bindhardt Fiedler Zerbe beinhaltet eine Vielzahl von Angaben zu Urteilen und entsprechenden Gesetzen, die die Abmahnung inhaltlich zusätzlich untermauern sollen. Letztendlich wird Vereinsmitglied Herr H. zur Zahlung eines Vergleichsbeitrags von netto 400,- Euro aufgefordert.

Der Abmahnung wegen Filesharing seitens Bindhardt Fiedler Zerbe liegt weiter eine Unterlassungserklärung bzw. Verpflichtungserklärung bei, die Herr H. unterschreiben und an Bindhardt Fiedler Zerbe zurück senden soll.
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Montag, 13. Februar 2012

Daniel Sebastian Abmahnung Filesharing Lucenzo Don Omar


Rechtsanwalt Daniel Sebastian mahnt Mitglied des Verbraucherdienst e.V. Herrn J. H. wegen unerlaubter Verwertung geschützter Werke ab. Anwalt Sebastian bezieht sich auf das Werk von Lucenzo & Don Omar – Danza Kuduro von der Datei German Top 100 Single Charts.

Rechtsanwalt Daniel Sebastian geht im Rahmen der vorgeworfenen Urheberrechtsverletzung in seiner Abmahnung von einem Streitwert i.H.v. 10.000 Euro und Kosten für den Abgemahnten von etwa 1.000 Euro aus.

Wie im Rahmen einer Abmahnung dieser Art üblich bietet Anwalt Daniel Sebastian nach Nennung der voraussichtlichtlichen Kosten dann einen Vergleich an. Bei Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung, so Rechtsanwalt Daniel Sebastian in seiner Abmahnung, sei seine Mandantschaft mit der Zahlung von nur 680,- Euro einverstanden. Mitglied sein heißt –  stark zu sein.




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Montag, 6. Februar 2012

Filesharing Abmahnung wegen Verletzung des Urheberrecht

Im Zusammenhang mit Filesharing ist die "Zugänglichmachung" über die bei Filesharing-Software automatisierte Uploadfunktion der relevante Teil für eine Abmahnung. Wer im Zusammenhang mit urheberrechtlich geschützten Dateien wie z.B. Musiktiteln oder Filmen eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung erhält, sollte besonnen handeln und - rechtliche Unterstützung in Anspruch nehmen! 

Kommt der wegen Urheberrechtsverletzung abgemahnte Verbraucher zum Beispiel einem Vergleichsangebot bzw. einer Vergleichszahlung nach, gleicht dies einem Schuldanerkenntnis. Der Abgemahnte wird erfahren das es eventuell passieren kann, dass dies nicht die letzte Abmahnung war. Insbesondere wenn es sich um Musikdateien handelt. (Stichwort Folge-Abmahnungen / Chartcontainer)

Verbraucherdienst e.V. empfiehlt im Fall einer Abmahnung wegen Verletzung des Urheberrecht im Zusammenhang mit Filesharing sofort rechtliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen! 

Das Ignorieren einer Filesharing - Abmahnung kann weitreichende mit erheblichen Mehrkosten verbundene Folgen haben für den abgemahnten Verbraucher. Je nach Sachlage des Einzelfalles kann aus einer Abmahnung eine Klage oder ein Mahnbescheid resultieren. Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken. 

1. Beispiel: Aus Abmahnung von Waldorf Frommer wird eine Klage 
2. Beispiel: Nach Abmahnung von Schutt Waetke folgt Inkassoforderung und Mahnbescheid

Die Rechtsanwälte des Verbraucherdienst e.V. hatten im Zusammenhang mit Urheberrechtsverletzungen und daraus entstandener Abmahnung nach Filesharing mit bspw. folgenden Rechtsanwälten bzw. Kanzleien zu tun: 
Schutt Waetke Rechtsanwälte, Waldorf Frommer Rechtsanwälte, Bindhardt Fiedler Rixen Zerbe, Urmann und Collegen ( U + C), Schalast & Partner, Rechtsanwalt Klaus Kroner, RA Daniel Sebastian, We save your copyrights, Sasse und Partner, Schulenberg Schenk, Fareds 


Ergänzendes zum Thema File-Sharing
Wer Filesharing (engl. Datentausch) nutzt, stellt automatisch per P2P-Verbindung Daten für den Download vom eigenen Rechner zur Verfügung. Das heißt, während ich von Rechnern anderer User im Filesharing-Netzwerk Dateien für den eigenen Gebrauch herunterlade, stelle ich gleichzeitig anderen Usern Dateien für den Download vom eigenen Rechnern bereit. Jeder Teilnehmer innerhalb des Filesharing-Netzwerks ist nach Argumentation der abmahnenden Seite folglich als eine Art Zwischenhändler ohne Lizenz „tätig“. Handelt es sich um lizenzierte Dateien, liegt somit eine Urheberrechtsverletzung vor. Sicher gibt es auch Software oder Musik die im Internet kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Als Faustregel kann aber gelten: Das neueste Album, der neueste Film oder das neuste Spiel wird es kaum kostenlos im Internet geben.
Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein. 

Filesharing generell illegal?
Nein, es gilt jedoch seit 01.01.2008 die überarbeitete Form des Urheberrechts. Bis zum 01.01.2008 galt nur das Anbieten (Upload) als rechtswidrig. Nachdem im bisher geltenden Urheberrechtsgesetz nicht eindeutig geklärt war, wann ein Herunterladen illegal ist, bisher war lediglich die Kopie einer offensichtlich rechtswidrig hergestellten Vorlage verboten, hat der Gesetzgeber nun in § 53 UrhG (Urhebergesetz) eine eindeutige Regelung getroffen. Gemäß § 19 a UrhG stellt das Anbieten urheberrechtlich geschützter Daten über Filesharing-Netzwerke (sog. Tauschbörsen) ein öffentliches Zugänglichmachen dar. Weiterlesen zu Filesharing



 


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