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Mittwoch, 21. Mai 2014

Telefonbetrüger | Abzocke durch neue Betrugsmasche

Über das Telefon versuchen inzwischen Trickbetrüger das Geld von Ahnungslosen abzuzocken. Die Telefonbetrüger geben sich als Verbraucherschützer aus. Die Betrugsmasche der Telefonbetrüger besteht aus dem Verkaufen von Zeitungsabonnements per Cold Call (unerwünschter Werbeanruf).  

Telefonabzocke durch „Mitarbeiter“ des Bundesamtes für Verbraucherschutz

Die selbsternannten Mitarbeiter des „Bundesamtes für Verbraucherschutz“ bieten mittels Telefonabzocke die Dienstleistung an, dass für 150 Euro Namen der Angerufenen aus Listen von Glückspielfirmen gelöscht werden sollen. Andere Telefon- bzw. Trickbetrüger drohen sogar ihre Opfer mit Mahnverfahren und Pfändungen. Diese sollen angeblich aus Rückständen von Zahlungen aus Gewinnspielen entstanden sein. Interessanterweise gibt es tatsächlich ein Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, dass natürlich mit den Trickbetrügern und der Abzocke von ahnungslosen Opfern nichts gemein hat. Die Abzocker bedienen sich nur des guten Namens eines Bundesamts um diesen für Ihre Betrugsmaschen missbrauchen. Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein.


Telefonnummer der Verbraucherzentrale für Abzocke benutzt

Die Betrugsmasche der Telefonbetrüger wurde so verfeinert, dass sogar bei den angerufenen Opfern die Telefonnummer der Verbraucherzentrale als Rückrufnummer erschien. Sogar im Telefondisplay der Abzockopfer erschien die Telefonnummer der Verbraucherzentrale. Die ahnungslosen Abzockopfer der Betrugsmasche der Telefonbetrüger kennen wahrscheinlich nicht die unterschiedlichen Aufgaben der beiden Behörden, die Seriösität am Telefon vergaukeln sollen.

Telefonabzocke per Cold Call seit dem 04.08.2009 verboten

Der unerwünschte Werbeanruf (Cold Call), den die Trickbetrüger anwenden, ist rechtlich in der Bundesrepublik Deutschland unzulässig. Das Telefonwerbegesetz vom 04.08.2009 verbietet, dass private Verbraucher per Cold Call zu Werbezwecken angerufen werden können. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen.



Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Donnerstag, 17. November 2011

Trickbetrüger geben sich als Staatsanwalt aus

Telefonbetrüger werden deutlich aggressiver
Seit etwa vierzehn Tagen häufen sich Anrufe verunsicherter Verbraucher aus dem Norden Deutschlands bei Verbraucherdienst e.V., die ein angeblicher Staatsanwalt angerufen hat. Man solle jetzt und sofort zahlen, ansonsten werde Polizei anrücken ...

Aber auch in NRW erhalten Verbraucher Anrufe ähnlichen Inhalts. Auch hier geben sich die Anrufer u. a. als  Staatsanwaltschaft Düsseldorf aus. Die jeweiligen Anrufer drohen mit Vollstreckung eines Strafbefehls über 5.000 Euro wegen des angeblichen Betruges an einer Lotteriefirma. Eine Rückverfolgung der Anrufe ist nicht möglich, das keine Rufnummer angezeigt wird. Quelle: Bergedorfer Zeitung

 Kein Staatsanwalt oder Richter nimmt telefonischen Kontakt mit einem Verbraucher auf und verlangt, wie in den hier gelagerten Sachverhalten, eine Zahlung - oder Verhaftung. Dies schon allein daher nicht, weil ein Staatsanwalt nur bei strafrechtlichen Verfahren zuständig ist. 
Nicht umsonst wird die Telefonnummer von den Telefonbetrügern unterdrückt. Würde ein solcher Anruf aufgezeichnet und der Anrufer ermittelt werden, droht eine entsprechende Strafe wegen Amtsanmaßung und Nötigung ggfs. auch wegen Betrug.
Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

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oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.