Posts mit dem Label Amazon werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Amazon werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 2. Juli 2015

Amazon-Gutschein 500 Euro kostenlos | Maxi Tipp Service | www.goldspeicher.net

Einen Amazon-Gutschein im Wert über 500 Euro kostenlos erhalten! Mit diesem besonders attraktiven Versprechen wirbt die Maxi Tipp Service GmbH aus Frankfurt am Main im Internet. Wer gibt nicht anschließend gerne seine persönlichen Daten inklusive den Bankkontodaten ein, um diesen Gutschein umsonst zu bekommen? Sicherlich einige Verbraucher – aber darauf zielt diese Werbung ab.


Update 20.08.2015

Am 20.08.2015 erreichte ein Fax Verbraucherdienst e.V. von dem Geschäftsführer K. Krämer (laut Fax nach Diktat verreist), in dem versichert wird, dass die Maxi Tipp Service für Spielgemeinschaften GmbH "niemals im Internet Bankdaten erhoben hat." Außerdem distanziert man sich in entschiedener Form davon. Des Weiteren wird ausgesagt, dass der Veranstalter des Gewinnspiels die Firma Planet GmbH sei; die Firma Maxi Tipp ist "lediglich der technische Dienstleister und versendet die E-Mails". Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

Verbraucherdienst e.V. recherchierte weiter in Sachen Planet GmbH. Die Firma heißt nicht "Planet GmbH", sondern der Veranstalter ist laut des Internetformulars "AGB akzeptieren" (siehe Screenshot) die Firma Planet49 GmbH. Zur besagten Planet49 GmbH finden sich im Internet zuhauf Informationen zu dieser Firma, die denen unter anderem von Abzocke die Rede ist.




Es besteht die Vermutung, ob die Maxi Tipp Service für Spielgemeinschaften GmbH bewusst die "49" in der Firmenbezeichnung der Planet GmbH vergessen hat; es könnte damit zusammen hängen, dass vielleicht ein seriöses Unternehmen nicht unbedingt mit einer Firma mit so einem negativen behafteten Ruf in Verbindung gebracht werden möchte. 

Internetformular "AGB akzeptieren" | Planet49 GmbH | 20.08.2015
Internetformular "AGB akzeptieren" | Planet49 GmbH | 20.08.2015

Gewinnspiel um einen kostenlosen Amazon-Gutschein über 500 Euro


Bei dem angeblich kostenlosen Amazon-Gutschein über 500 Euro handelt es sich in Wirklichkeit um nur ein geschickt getarntes Gewinnspiel. Es besteht allerdings nur eine Gewinnchance (!) diesen Gutschein anschließend zu erhalten. Denn im Link von goldspeicher.net, den unser Mitglied zuschickte, heißt es klipp und klar:
„Herzlichen Glückwunsch!
Gut, dass Sie noch gekommen sind!
Nutzen Sie schnell Ihre Gewinnchance auf einen
500,- Euro Amazon Gutschein!
Füllen Sie einfach die 15-Sekunden-Umfrage aus!“
Aber schauen Sie selbst (siehe Screenshot vom 01.07.2015):

Amazon Gutschein 500 Euro | 01.07.2015

Vorsicht! Lassen Sie nicht ihr Konto von Unbekannten plündern!


Solche Gewinnversprechungen via Internet können möglicherweise böse Überraschungen folgen. Wenn der Internet-User „Glück“ hatte, wurde nur mit ihm nur ein sinnloses und überteuertes Abo abgeschlossen. Also! Vorsicht vor einer blauäugigen Weitergabe von persönlichen Daten.

Die E-Mail vom Gutschein-Kundenservice-Team der Maxi Tipp Service GmbH


Apropos Maxi Tipp Service GmbH und goldspeicher.net – Wird nicht sofort der Link mit dem angeblich kostenlosen Amazon-Gutschein über 500 Euro von dem Verbraucher angeklickt, schreibt eine „Maria Richter“ vom „Gutschein-Kundenservice-Team“:

„Hallo […],
am 10.06.2015 haben wir Ihnen mitgeteilt, dass wir Ihnen einenAmazon Einkaufsgutschein im Wert von 500,- Euro zusenden könnten.
Bisher haben Sie den Gutschein nicht angefordert. Besteht Ihrerseitskein Interesse mehr?
Hier bitte Ihren Gutschein anfordern:“

Was können Sie uns von den kostenlosen Amazon-Gutscheinen über 500 Euro berichten?


Unser Mitglied handelte in diesem Fall richtig und löste den angeblichen kostenlosen Amazon-Gutschein über 500 Euro nicht ein. Denn hierbei handelt es sich lediglich nur um eine sogenannte „Gewinnchance“. Der Verbraucher berichtete uns von dem dubiosen Gewinnversprechen der Maxi Tipp Service GmbH aus Frankfurt am Main. Wurden Sie ebenfalls bei einem fragwürdigen Gewinnversprechen aufgefordert ihre persönlichen Daten preiszugeben? Wie lief der weitere Kontakt mit dieser „Firma“? Haben Sie zu dem Thema auch etwas beizutragen? Teilen Sie Verbraucherdienst e.V. ihre Erfahrungen mit! Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Rechtsanwalt John Markou und Maxi Tipp Ltd.?


Wichtige Information | Maxi Tipp Service | 01.07.2015


Verbraucherdienst e.V. berichtete bereits im Jahr 2012 über Zahlungsaufforderungen von Rechtsanwalt John Markou wegen einer sogenannten Maxi Tipp Ltd. Davon distanziert sich jedoch die Maxi Tipp Service GmbH (www.goldspeicher.net), wie auf der Webseite nachzulesen ist (siehe Screenshot). Inwieweit es eine Verbindung zwischen der Maxi Tipp Ltd., der Maxi Tipp Service GmbH und Rechtsanwalt John Markou dennoch gegeben haben könnte,  bleibt ungeklärt.

Maxi Tipp Service für Lotto-Spielgemeinschaften GmbH


Die „Maxi Tipp Service für Lotto-Spielgemeinschaften GmbH“ (HRB 56008) aus der Herritstraße 1 in Frankfurt am Mai handelt seit dem 05.01.2010 mit der sogenannten „Erbringung von Dienstleistungen insbesondere einen Eintragsservice bei Gewinnspielen und anderen Angeboten.“ (Quelle: http://peoplecheck.de/handelsregister/HE-HRB_56008-163970).

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit der Maxi Tipp Service GmbH mit!


Sollten Sie als Verbraucher mit diesem Unternehmen schlechte Erfahrungen bezüglich Abzocke und Abofalle bei Gewinnversprechungen gemacht haben, teilen Sie uns dieses bitte mit. Auch interessiert uns die Vorgehensweise mit den Gewinnversprechen hinsichtlich eines angeblich kostenlosen Amazon-Gutscheins über 500 Euro. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon: 

0201-176 790

oder per E-Mail: 



Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Freitag, 29. August 2014

Wettbewerbszentrale | Abmahnung | Online Shops



13.06.2014 00.00 Uhr. Das neue Widerrufsrecht in den AGB trat in Kraft. Ohne Übergangsfrist. Wettbewerbsrechtliche Abmahnungen drohten  und werden auch zurzeit an Gewerbetreibende verschickt! 

Wegen neuem Widerrufsrecht Abmahnung von der Wettbewerbszentrale


Da die Richtlinie über die Rechte der Verbraucher (Richtlinie2011/83/EU – Verbraucherrechtrichtlinie (VRRL) am 13.06.2014 komplett und ohne Übergangsfrist zu deutschem Recht wurde, bekam auch Herr U.S. aus G. eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung vom 23.07.2014 von der Wettbewerbszentrale (Büro Stuttgart). Mitglied sein heißt –  nicht allein zu sein. 

Mit der Umsetzung der Verbraucherrechtrichtlinie  in deutsches Recht (Gesetz
zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie und zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung) sollten die Rechte der Verbraucher verbessert werden.

Eine Verbesserung des Verbraucherschutzniveaus, eine Angleichung der Rechtsvorschriften in den EU-Ländern sowie die Beseitigung von Hindernissen im Binnenmarkt und im grenzüberschreitenden Handel sind die Ziele. Viele Änderungen bei abgeschlossenen Verträgen, unter anderem beim Widerrufsrecht, sind die Folge. Werden selbst kleinste Informationspflichten, zum Beispiel das Widerrufsrecht  in den AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) von Online-Shops nicht umgesetzt,  kann es leicht zu einer Abmahnung von der Wettbewerbszentrale oder einer anderen Kanzlei kommen. Denn solche wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen sind bei Abmahnanwälten sehr beliebt, da diese schnell und einfach verfasst werden können.

Wer ist die Wettbewerbszentrale?


Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V., auch als Wettbewerbszentrale oder WBZ bekannt, hast ihren Hauptsitz in Bad Homburg. Ferner bestehen noch weitere Außenstellen in Hamburg, Dortmund, Stuttgart und München. Die Wettbewerbszentrale ist durch das gehäufte Verschicken von Abmahnungen im Bereich des Internets schon bekannt geworden. In der Abmahnung von Herrn U.S. aus G. tritt die Wettbewerbszentrale als Mandant als auch als Abmahner auf! Die Wettbewerbszentrale ist somit Auftraggeber und Vollstrecker in Personalunion!

Bezüglich der des neuen Widerrufsrechts vom 13.96.2014 sei die Wettbewerbszentrale auf den Online-Shop des Herrn U.S. aufmerksam geworden. In der Abmahnung wird von dem Geschäftsführer der Wettbewerbszentrale, Herrn Rechtsanwalt Dr. Pfeffer, behauptet, dass die veraltete Widerrufsbelehrung in den ABG des Online-Shops des Gewerbetreibenden in mehreren Punkten nicht mehr der aktuellen Rechtslage entspräche. Seine Widerrufsbelehrung weiche nach § 312 k Ab.1 BGB (Außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge) ab, was zum Nachteil der Verbraucher sei. Mitglied sein heißt –  sich nicht alles gefallen zu lassen. 


Beim neuem Widerrufsrecht gelten nur noch 14 Tage!


Laut der Abmahnung von der Wettbewerbszentrale müssten die Verpflichtungen zur Erfüllung der Erstattung innerhalb 14 Tagen nach § 357 Abs. 1 BGB (Rechtsfolgen des Widerrufs von außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen mit Ausnahme von Verträgen über Finanzdienstleistungen) gewährt werden. Herr U.S. aus G. gebe aber 30 Tage an, was jedoch rechtwidrig sei. Ebenso müsse Herr U.S. neben der Belehrung zum Widerrufsrecht ein gesetzliches Muster-Widerrufsformular seinen Online-Käufern zur Verfügung stellen. Laut Ziffer 9 der ABG des Online-Shops von Herrn U.S. beschränke er seine Haftung auch bei der Verletzung von Leben, Körper und der Gesundheit von Personen. Dieses sei nach §307 Ziff. 7a BGB (Inhaltskontrolle) nicht in Einklang zu bringen. Ferner seien die Gerichtsstandstandsvereinbarung seines Online-Shops sowie weitere Punkte nicht in Übereinstimmung mit der neuen Gesetzesregelung, auch bezüglich des Widerrufsrechts, in Einklang zu bringen, konnte Herr U.S. in seiner Abmahnung von der Wettbewerbszentrale nachlesen.

Veraltetes Widerrufsrecht in alten AGB-Klauseln!


In ihrer Abmahnung betone die Wettbewerbszentrale, dass die Beschwerde exakt auf die veralteten AGB-Klauseln mit dem veralteten Widerrufsrecht verfasst sei. Die bemängelten Klauseln in den AGB des Online-Shops von Herrn U.S seien bezüglich des Widerrufsrechts von der Wettbewerbszentrale geprüft worden. Die Wettbewerbszentrale empfehle ebenfalls in ihrer Abmahnung die kompletten AGB von einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen. Außerdem müsse der Gewerbetreibende Herr U.S. eine strafbewehrte Unterlassungserklärung  (nach § 1 UKlaG) an die Wettbewerbszentrale bis zum 08.08.2014 abgeben. Dazu fordere die Wettbewerbszentrale einen Pauschalbetrag über 246,10 Euro in der vorformulierten Unterlassungserklärung, die der Abmahnung beigelegt ist.


Wegen veraltetem Widerrufsrecht Ordnungsgeld oder Vertragsstrafe!


Wird die geforderte Unterlassungserklärung, die der Abmahnung beigelegt ist, nicht von dem Gewerbetreibenden abgeben, ruft die die Wettbewerbszentrale in der Regel die Einigungsstellen der Industrie- und Handelskammern (IHK) an (§ 15 UWG). Erscheint darauf hin der Abgemahnte nicht kann sogar ein Ordnungsgeld festgesetzt werden. Sollte es trotz der Abgabe der strafbewehrten Unterlassungserklärung zu einer erneuten schuldhaften Zuwiderhandlung bezüglich des Wettbewerbsrechts in den AGB des Online-Shops von Herrn U.S. kommen, könne die Wettbewerbszentrale sogar eine Vertragsstrafe über 4.000 Euro vor Gericht einklagen.


Streitwert über 25.000 Euro wegen veraltetem Widerrufsrecht!


In einer anderen Abmahnung vom 31.07.2014, die auch dem Verbraucherdienst e.V. vorliegt und nicht von der Wettbewerbszentrale kommt, fordert die Kanzlei Schaetze & Partner aus Köln einen weit aus höherem Geldbetrag. Neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung müsse das Mitglied D.H. aus E. wegen des Rechtsverstoßes bezüglich des Widerrufsrechts 476 Euro bis zum 15.08.2014 an die Kanzlei zahlen. Da es sich um einen Streitwert über 25.000 Euro handeln würde, könne die Mandantschaft der Kanzlei, ein Mitbewerber des Abgemahnten, bei einer erneuten Zuwiderhandlung bezüglich des Widerrufsrechts diesen stolzen Geldbetrag bei Gericht einfordern. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein. 



Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.


Montag, 7. Mai 2012

Abofalle mit vermeintlichem Amazon-Gutschein

Gefälschter Amazon-Gutschein lockt in teure Handy-Abofalle

Unter diesem Titel meldet das Portal t-online eine raffinierte Art des Abschlusses für Handy-Verträge. Wie die Abofalle mit dem vermeintlichen Amazon-Gutschein funktioniert. 
Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.