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Mittwoch, 29. Juli 2015

Prebyte Media GmbH | www.flirt-fever.de | Flirt Fever kündigen

Lust auf einen heißen Flirt? Am besten vom heimischen Rechner aus? Es geht kaum leichter, als sich bei einer Online-Flirtbörse anzumelden, um Gleichgesinnte zu finden. Auf Flirt-Fever (www.flirt-fever.de) ist das möglich; auf dieser Flirtbörse kann man einen Benutzernamen registrieren, um unter diesem Pseudonym zu flirten, was das Zeug hält. Doch wer nach einer gewissen Laufzeit vergisst, seinen Zugang zu kündigen, erlebt sein blaues – und kostspieliges - Wunder.

Prebyte Media GmbH | www.flirt-fever.de | Kostspieliges Flirten im Abo


Flirt-Fever: Nach dem Test-Abo wird es teuer


Dem Verbraucherdienst e.V. liegt ein Schreiben der Rechtsanwälte Auer Witte Thiel aus München vor. Die Kanzlei vertritt die Mandantin Presbyte Media GmbH, die das Flirt Portal www.flirt-fever.de betreibt. Laut der zweiten Seite – den „Informationen zur Forderung der Prebyte Media GmbH“ – ist die genannte Firma „Betreiber eines der großen deutschsprachigen Chat & Flirt Portale“. Gefordert werden insgesamt 130,10 EUR, wobei darauf hingewiesen wurde, dass eine „vereinbarte Kontoabbuchung“ nicht möglich war. Mitglied sein heißt –  Abwehrkräfte zu stärken.

In der Forderung von Auer Witte Thiel Rechtsanwälte sind zahlreiche Zusatzinformationen für den Verbraucher ersichtlich. Es wird der bestehende Vertrag samt Abonnement erläutert und eine Belehrung hinsichtlich Datenmissbrauchs. Zusätzlich wird eine Option auf Ratenzahlung gewährt. Doch wie konnte es überhaupt zu diesem Abo kommen?

Forderung | Auer Witte Thiel Rechtsanwälte | Flirt Fever | 16.06.2015
Forderung | Auer Witte Thiel Rechtsanwälte | Flirt Fever | 16.06.2015


Informationen zur Forderung | Auer Witte Thiel Rechtsanwälte | Flirt Fever | 16.06.2015
Informationen zur Forderung | Auer Witte Thiel Rechtsanwälte | Flirt Fever | 16.06.2015


„Jetzt kostenlos anmelden!“ – Flirten mit Folgen


Wer auf www.flirt-fever.de einen Benutzernamen anlegt und sich somit registriert, schließt ein Test Abo ab. Dieses Abonnement hat eine Dauer von 14 Tagen und kostet 1,99 EUR. Kostenlos sind nur die Anlegung eines Nutzernamens und die Registrierung bei der Flirtbörse.
Dieser Testzugang benötigt einen kostenpflichtigen Nachrichten-Service, der als „Servicegebühr“ berechnet wird. Nach den zwei Wochen können die 1,99 EUR gezahlt werden, wobei das Versäumnis einer Kündigung einen direkten Wechsel zum „10-Wochen-Paket“ zur Folge hat. Dieses Zehn-Wochen-Abonnement kostet wöchentlich 14 EUR; Gesamtpreis 140 EUR für zehn Wochen Flirten auf Flirt-Fever.

Wer die AGB und die „Verbraucherinformation“ auf der Homepage von Flirt-Fever ignoriert, könnte also schnell in ein Abo geraten, wenn er die kostenpflichtigen Funktionen, wie zum Beispiel das Übersenden von Nachrichten an andere Nutzer des Flirt-Portals, nutzen möchte. Eine Nutzung einer Flirtbörse ohne die Möglichkeit, Kontakt zu anderen aufzunehmen, erweist sich nicht als geeignete Grundlage für einen Flirt. Erst recht, wenn man nach versäumter Zahlung statt Flirt-Botschaften und Liebesbriefen ein Schreiben der Rechtsanwälte wie Auer Witte Thiel erhält.

Verbraucherdienst e.V. informiert bei Abofallen


Singles auf Partnersuche tappen leider häufig in die Abofalle. Demzufolge berichten wir in einem weiteren Artikel dieses Blogs über Flirtbörsen. Dort werden Möglichkeiten beschrieben, wie Sie sich auf Online-Portalen für Singles schützen können. Mitglied sein heißt –  rundum für Sie da zu sein.
Für alle weiteren Fragen haben wir unser Verbrauchertelefon für Sie eingerichtet. Dort informieren wir betroffene Flirt-Fever Nutzer und Verbraucher zu dem Themen Online-Dating und Flirtbörse.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.



Montag, 6. Juli 2015

Dateformore | Kündigung | Kostenfreies Probe-Abo?

Wollten Sie auch das kostenlose Probe-Abo mit der Flirt-Plattform Dateformore.de kündigen? Welche Erfahrungen haben Sie mit einer Kündigung bei dieser Dating-Plattform gesammelt? Konnten Sie nach dem anfänglich kostenlosen Probe-Abo mit dem Dating-Portal kündigen?



Abmahnung gegen Flirt-Portal Dateformore.de geplant?


Laut eines Artikels auf Handelsblatt.de plant die Verbraucherzentrale Hamburg das Dating-Portal Dateformore.de abzumahnen. Denn die Berliner Betreiberfirma Ideo Labs GmbH zwingt seine Nutzer, auf ihr (gesetzlich versichertes) Widerrufsrecht nach dem kostenlosem Probe-Abonnement zu verzichten. Einigen Verbrauchern ist schon die Kündigung des 14-tägigen kostenfreien Probe-Abos verweigert worden. Möchte ein Verbraucher eine Kündigung bezüglich des Online-Portals Dateformore.de erreichen, schreiben anschließend die Rechtsanwälte, die das Dating-Portal betreuen. Verbraucher (die in kostenloses Probe-Abo) abgeschlossen haben, hätten die digitalen Dienste von Dateformore.de in Anspruch genommen und müssten deshalb auf ihr Widerrufsrecht verzichten. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.

Welchen Ärger hatten Sie schon mit einer Dating-Plattform?


Leider kommt es bei einigen Dating-Portalen zu Problemen mit Verbraucherrechten. Mal entspricht die versprochene Service-Leistung nicht dem geforderten Preis. Ein anderes Mal ist die Kündigung eines abgeschlossenen Vertrags mit einem anfangs kostenpflichtigem Flirt-Portal nicht mehr möglich. Nicht selten besitzt eine unseriöse Online-Flirt-Webseite eine unklare Firmenstruktur, die meist vom Ausland aus gesteuert wird. Aus diesem Grund ist es auf jeden Fall besser sich beim Verbraucherdienst e.V. über solche Portale zu informieren. Des Weiteren interessieren uns Ihre Erfahrungen mit diversen Flirt-Portalen bezüglich Kündigung und Widerruf.

Probe-Abo mit Dateformore.de blitzschnell abgeschlossen


Inzwischen sollen schon mehrere Tausend Internet-User versucht haben, das anfänglich kostenlose Probe-Abo der Plattform Dareformore.de zu kündigen. Kann jedoch nicht gekündigt werden, läuft ein kostenpflichtiger Abovertrag - ohne Zustimmung des Verbrauchers - weiter. Wird die (nicht in Anspruch genommene) Dienstleistung der Dating-Plattform nicht bezahlt, können Mahnungen von einer Inkassofirma die böse Folge eines anfänglich kostenlosen Probeabonnements sein. Und vor allem – das Probe-Abo von Dateformore.de ist in wenigen Sekunden am PC oder am Laptop abgeschlossen (siehe Screenshot).

Screenshot | Dateformore.de | 06.07.2015

„Gönnen Sie sich eine Affäre“ – „Jetzt kostenlos anmelden“ 


Mit dem verführerischen Slogan „Gönnen Sie sich eine Affäre“ wirbt Dateformore.de um neue Kunden, die einen schnellen Flirt im Internet suchen. Füllt der Flirtbegeisterte anschließend das Formular auf der rechten Seite aus, ist das kostenlose Probeabo erst einmal perfekt. Es wird noch die persönliche E-Mail-Adresse und die Bestätigung der AGB mit einem Häkchen von dem Flirtsuchenden gefordert. Nachdem auf den grünen Button mit dem Text „Jetzt kostenlos anmelden“ mit der Computermaus gedrückt wird, ist das kostenlose Abo mit dem Dating-Portal Dateformore auch ohne Unterschrift des Verbrauchers rechtswirksam.

Screenshot | AGB Dateformore.de | 06.07.2015

Warum wird das Widerrufsrecht bei einer Kündigung nicht anerkannt?


So ist laut § 1.1 AGB ein Vertrag über die „Nutzung der vom Anbieter auf seinen Websites zur Verfügung gestellten kostenlosen und kostenpflichtigen Kontaktdienstleistungen.“ zwischen der Dating-Plattform Dateformore und dem „Flirtbegeisterten“ zustande gekommen. Bezüglich des Widerrufsrechts des Widerrufsrechts steht in den AGB von der Webseite Dateformore.de:

„Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Ideo Labs GmbH, Großbeerenstr. 2-10, 12107 Berlin, membership@dateformore.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.“ Mitglied sein heißt –  stark zu sein.

Verwunderlich ist allerdings, dass das in den AGB zugesicherte Widerrufsrecht (siehe Bild) bei einem anfänglich kostenlosen Probe-Abo von Dateformore.de nicht anerkannt wird.


Welche Erfahrungen machten Sie schon mit Dateformore?

Sie können dem Verbraucherdienst e.V. Ihre Erfahrungen mit dem Dating-Portal Dateformore.de mitteilen. Wir informieren Sie auch am Telefon über die Geschäftsgebaren bezüglich des Flirtportals aus der Hauptstadt Berlin. Kontaktmöglichkeiten über Telefon oder über das E-Mail-Postfach sind vorhanden. Verbraucherdienst e.V. ist in Verbraucherfragen auch für das Dating-Portal Dateformore bundesweit tätig.

Hier erhalten Sie ausführliche Informationen über eine Kündigung bezüglich des Flirt-Portals Dateformore.de


Ausführliche weiterführende Informationen erhalten Sie auch in dem Artikel von der Welt am Sonntag vom 28.06.2015 über Sex- und Flirt-Portale. Auch berichte bereits die Computer Bild über die Geschäftspraktiken der Flirt-Plattform Dateformore.de.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.