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Mittwoch, 23. August 2017

PK Firmenregister aus Berlin – 200 EUR für einen Firmeneintrag

Bereits zwei Gewerbetreibende meldeten sich bei Verbraucherdienst, um über den Erhalt eines Schreiben der Firma PK Firmenregister zu berichten. Dieses Unternehmen mit Sitz in Berlin fordert für einen Eintrag in ein Firmenverzeichnis 200,00 EUR. Was hat es mit dieser Forderung auf sich?

PK Firmenregister aus Berlin – 200 EUR für einen Firmeneintrag

Müssen Unternehmer für einen Eintrag im PK Firmenregister zahlen?


Empfänger einer Zahlungsaufforderung von PK Firmenregister sind in der Regel Unternehmer, Selbständige und Freiberufler. Die Firma aus Berlin fordern für einen Eintrag in ein Branchen- bzw. Firmenverzeichnis eine Summe die Zahlung von einer „fakultativen Eintragsgebühr“ in Höhe von 200 EUR. Sollte diese Zahlung nicht innerhalb der vorgegeben Frist von einer Woche erfolgen, wird eine Eintragung ausbleiben.

Wo dieses Firmenverzeichnis genau abrufbar ist und welche Vorteile es für den Gewerbetreibenden bieten soll, wird in dem Schreiben nicht erläutert. Einzig eine Email-Adresse ist angegeben, falls Interesse besteht. Diese führte uns zur Homepage von PK Firmenregister (http://pkfirmenregister.de/), auf der unter dem Menüpunkt „Register“ dargestellten Seite sind zum aktuellen Zeitpunkt keinerlei Unternehmen aufgelistet (21.08.2017).

Gewerbetreibende müssen den geforderten Betrag nicht zahlen. Dieses Firmenregister stellt die bereits im offiziellen Handelsregister (https://www.handelsregister.de) eingetragenen Daten dar und werden von PK Firmenregister für den Preis von 200 EUR nur „übernommen“. Es ist fraglich, ob Unternehmer von dieser Eintragung profitieren.

Weitere Infos über das Formular


Auf vorliegenden Schreiben gibt die Firma 'PK Firmenregister' die Adresse Gontardstraße 11, 10178 Berlin an. An dieser Adresse ist es möglich, virtuelle Büros zu mieten. Die oben genannte Domain http://pkfirmenregister.de/ wurde laut einer aktuellen Denic-Abfrage zuletzt am 16.08.2017 aktualisiert und von einem Piotr K. in Polen registriert.

Verbraucherdienst wurde das Formular übersendet und hat somit die Möglichkeit, es an dieser Stelle für andere Gewerbetreibende zur Verfügung zu stellen.

Anschreiben PK Firmenregister, Berlin | 14.08.2017
Anschreiben PK Firmenregister, Berlin | 14.08.2017


Kontakt mit Verbraucherdienst


Haben Sie Fragen zu dem Formular von PK Firmenregister? Allgemeine Informationen erhalten Sie über unter dieser Telefonnummer:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Dienstag, 19. April 2016

Betrugswarnung: Akzepta Inkasso GmbH & Co. KG | Gold Mann JDDO

Warnung: Akzepta Inkasso GmbH warnt vor Betrug mit angeblichen Zahlungsforderungen, die derzeit die Runde machen. Mit dem Betreff „Wichtig – Letzte Mahnung“ werden im Namen des Inkassobüros Akzepta aus Berlin insgesamt 256,16 EUR verlangt.

Betrugswarnung Akzepta Inkasso GmbH & Co. KG  Gold Mann JDDO


Angebliche Zahlungsforderung durch Akzepta GmbH

„Letzte Mahnung, Pfändung droht!“ Mit großer Drohgebärde versucht ein unbekannter Absender, welcher sich als Akzepta Inkasso GmbH ausgibt, an das Geld von Verbrauchern zu kommen. Angeblich sollen laut des Schreibens noch Forderungen von der „Deutschen Gewinnspielzentrale“ offen sein. Es ist nicht das erste Mal, dass uns solche möglicherweise gefälschten Zahlungsaufforderungen vorgelegt werden. Jedoch geben sich die Absender selten als ein real existierendes Inkassounternehmen aus. Dass es sich möglicherweise um Betrug handelt, wird durch einen Besuch auf der offiziellen Homepage von Akzepta Inkasso GmbH deutlich. Dort ist zu lesen:

„Die kriminellen Verfasser dieser mit „WICHTIG - LETZTE MAHNUNG“ betitelten Schreiben versuchen unter Verwendung unseres Namens und unter Zuhilfenahme geschützter Logos wie z. B. das des AnwaltVerein, der SCHUFA und des Bundesverband für Inkasso und Forderungsmanagement e.V. (BFI&F e.V.) beim Adressaten den Eindruck einer bestehenden Schuld zu erwecken und fordern die Empfänger des Schreibens unter dem Betreff !!! --PFÄNDUNG DROHT-- !!! mittels Zahlschein zur Zahlung eines Geldbetrages auf ein Bankkonto in Kroatien auf.“
Quelle: Homepage Akzepta, 14.04.2016 | http://www.akzepta.com/seite88.html

Dass etwas an der Zahlungsaufforderung faul sein könnte, bemerkt man bei näherer Betrachtung des Überweisungsträgers, der dem Schreiben beigefügt ist. Als Zahlungsempfänger ist eine Firma (?) namens Gold Mann JDDO angegeben. Die angegebene Kontoverbindung führt nicht zu Akzepta, sondern auf ein Konto in Kroatien. Somit würden bei einer Überweisung die 256,16 EUR in unbekannte Hände fallen – möglicherweise für unberechtigte Forderungen.

Schreiben "Akzepta Inkasso GmbH & Co. KG" | 19.04.2016
Schreiben "Akzepta Inkasso GmbH & Co. KG" | 19.04.2016

Schreiben "Akzepta Inkasso GmbH & Co. KG" | 19.04.2016
Schreiben "Akzepta Inkasso GmbH & Co. KG" | 19.04.2016


Drohung mit einem Eintrag in die Schufa


Die unbekannten Drahtzieher hinter dem Namen Gold Mann JDDO dieser gefälschten Akzepta Inkasso Forderung drohen in diesem Schreiben gar mit einem Eintrag ins Schuldnerverzeichnis. Für die Zahlung wurde ein Zeitraum von nur drei Werktagen genannt, was ein Hinweis dafür sein könnte, dass auf eine schnelle Zahlung aus Angst vor weiteren Folgen spekuliert wird.

Als Kontakt E-Mail Adresse wurde „debitor@interdebis.com“ angegeben. Diese Adresse gehört zum Unternehmen interDEBIS AG internationales Debitoren-Inkasso aus München. Ob es einen Zusammenhang zu oben geschilderten Forderung gibt, steht zum aktuellen Zeitpunkt nicht fest (Stand 14.04.2016). Es ist jedoch im Bereich des Möglichen, dass sich die Verantwortlichen ,die sich des Namens eines tatsächlich registrierten Inkassounternehmen bedienten, ebenfalls eine fremde E-Mal Adresse nutzten.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Donnerstag, 26. November 2015

.DE Deutsche Domain | Rechnung | Irreführendes Angebot?

Derzeit erhalten Internetnutzer per E-Mail vermeintliche Rechnungen von „DE. Deutsche Domain“ aus Berlin. Insgesamt werden 173,80 EUR für die Registrierung einer Domain (Internetadresse) verlangt. Was Verbraucher jedoch wissen sollten: Bei dieser Rechnung handelt es nicht um eine Rechnung, sondern um ein Angebot.



.De Deutsche Domain – Offerte statt Rechnung


Der Blick auf das Kleingedruckte lohnt sich immer. Falls Sie eine E-Mail von .De Deutsche Domain in ihrem E-Mail Postfach finden, sollten Sie vor jeglichen Zahlungen an das Unternehmen auch die klein gedruckten Passagen dieser vermeintlichen Rechnung prüfen.
Wie es sich herausstellt, bietet das Unternehmen bloß eine „Anmeldung“ einer Domain an – zu einem recht hohen Preis. So kann man im Schreiben lesen:

„Sofern Sie mit dem oben Dargestellten einverstanden sind, wird Ihre Domainregistrierung für den oben genannten Zeitraum gültig sein. Achten Sie bitte darauf. Dies ist ein Angebot und keine Rechnung. Die Zahung auf dieses Angebot hin wird als Annahme des Angebotes oder Auftragsbestätigung verstanden.“
Dick gedruckt ist auch zu lesen, dass die Zahlung innerhalb von 14 Tagen unter Angabe der Firmendaten samt Rechnung erfolgen soll. Hier das Formular zur Ansicht

.DE Deutsche Domain | Rechnung | 24.11.2015
.DE Deutsche Domain | Rechnung | 24.11.2015


Haben Sie den Betrag überwiesen?


Laut des Schreibens soll der Betrag von 173,80 EUR auf ein Konto in Spanien überwiesen werden. Eine derartige Domainverwaltung ist maßlos überteuert. Für weniger als 1 EUR erhält man beispielsweise bei großen deutschen Anbietern von Telekommunikationsdienstleistungen eine Domain. Ob die jeweilige Adresse dann verfügbar ist, hängt von diversen Faktoren ab. Aber dass dieses Unternehmen Domain-Endungen mit „.de“ sichert, könnte eventuell nicht immer zugesichert werden.

Nun könnte man von einer Irreführung sprechen, da das Angebot als Rechnung getarnt wurde. Sollten Sie jedoch die Rechnung beglichen haben, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir haben Erfahrungen im Umgang mit dubiosen Rechnungen und fragwürdigen Dienstleistungen. Sie erreichen unseren Verein für Verbraucherschutz folgendermaßen:

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


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oder per E-Mail:
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Freitag, 13. November 2015

Global Medien | Berlin | Branchenbuchabzocke

Zwecks eines Branchenbucheintrages der Firma Global Medien in 10365 Berlin liegen Verbraucherdienst e.V. Beschwerden von Verbrauchern vor. Die Offerte der Firma ist möglicherweise eine Branchenbuchabzocke! Es werden von dem Verbraucher/Gewerbetreibenden 477,81 EUR gefordert. Einen Firmeneintrag einer Firma Global Medien findet sich nicht im Handelsregister.

Global Medien | Berlin | Branchenbuchabzocke


Bei der auf der Rechnung angegebenen Telefonnummer bzw. Faxnummer heißt es, dass ein Verbindungsaufbau sei nicht möglich, bitte versuchen sie es noch einmal (Stand 13.11.2015). Nach wiederholtem Versuch ist eine Weiterleitung des Anrufs zu hören, woraufhin der Anrufer in einer Warteschleife landet. Nach ca. zwei Minuten ("Ihr Anruf wird gleich entgegengenommen") wird man aus der Schleife raus geworfen (Stand 13.11.2015).

Global Medien - Dienstleistung zweifelhaft


Wofür genau die Grundgebühren in Höhe von 399 EUR (Brutto 477,81 EUR) in Rechnung gestellt werden, bleibt fraglich. Denn die Homepage http://www.global-medien.com/ heutiger Stand ( 13.11.2015 )ist "Under Construction". Aus dem beigefügten Überweisungsträger der Rechnung in diesem Fall der zweiten Mahnung sollen die geltend gemachten Rechnungsbeträge an eine türkischen Kontoverbindung überwiesen werden. Der Zahlungsempfänger ist ein gewisser Mert Muhittin Gül und nicht eine Firma Global Medien. Lediglich im Verwendungszweck steht Global Medien. Laut der Verbraucher werden diese bei einer Nichtzahlung der Rechnung telefonisch kontaktiert und aufgefordert, die Rechnung zu zahlen - oder es werden gerichtliche Schritte eingeleitet.

Gewerbetreibende werden geködert


Auf dem Markt gibt derart viele Fallen für Gewerbetreibende, denn seit das "Anti-Abzock-Gesetz" für Verbraucher durch den Gesetzgeber verabschiedet wurde, hat Verbraucherdienst e.V. aufgrund der derzeitigen Vielzahl von Beschwerden, den Eindruck, dass förmlich eine Jagd auf Gewerbetreibende eröffnet wurde. Einige schwarze Schafe haben Wege gefunden, um an das schwerverdiente Geld des Gewerbetreibenden zu kommen. Hier einige Beispiele:


  • Mittels Faxspam: Das Fax wirkt wie ein amtliches Formular. Dort gibt es immer eine Rückfaxnummer, zu der zusätzlich suggeriert wird, dass nur die Daten ergänzt werden sollen. Doch Achtung! Meistens enthalten derartige Faxspam eine versteckte Zahlungsklausel. Sobald der Gewerbetreibende dieses Fax unterzeichnet hat, kommt erst einmal ein Vertrag zustande.
  • Mittels unerlaubter Werbeanrufe: es werden die Gewerbetreibende mittlerweile bombardiert, wo durch die Anrufer nach eigener Aussagen behaupten, dass schon eine Kundenbeziehung bestehen soll und ein kostenpflichtiger Eintrag gekündigt werden muss. Daraufhin erfolgen wohl Bandaufzeichnungen, bei denen es eigentlich nur um die Kündigungen des bereits bestehenden kostenpflichtigen Eintrags gehen soll und letztendlich kommt eine Rechnung.

23.03.2015 - Neues zu Global Medien 


Herr Mert Muhittin Gül rief in unserem Büro an und bat uns, seinen Namen innerhalb dieses Beitrags zu löschen. Aline Krause, erste Vorstandsvorsitzende von Verbraucherdienst e.V., wollte in diesem Gespräch erfahren, worauf sich die aufgeführte Forderung begründen würde. Herr Mert Muhittin Gül gab an, dass er diese von Werbeagenturen aufgekauft hätte und das die Kontoverbindung auf dem Überweisungsträger seine eigene sei. Frau Krause wollte im Namen der Verbraucher und der Betroffenen noch in Erfahrung bringen, wie die Ansprüche gegenüber den Gewerbetreibenden begründet werden. Herr Mert Muhittin Gül wollte oder konnte diese Frage nicht beantworten, die Betroffenen (Zitat)"sollen ja nur zahlen"(Zitatende). 

Global Medien – Woher kommt das Logo?


Global Medien - Zweite Mahnung - November 2015

Wir warfen einen Blick auf die uns vorliegende Mahnung und konnten feststellen, dass das Logo (zu sehen auf dem Bild) anscheinend unter dieser URL zu finden ist: https://www.hiretheworld.com/profile/lovag/portfolio/fun-logo-design-for-global-sourcing-apparel/9442/
Unter dem Aufruf „Fun Logo Design for Global Sourcing Apparel“ wird dort ein Design Vorschlag vorgestellt, der anscheinend rein gar nichts mit Global Medien zu tun hat.


Verbraucherdienst e.V empfiehlt den Gewerbetreibende auf solche Offerten nicht zu reagieren, sondern bei derartigen Telefonaten den Hörer aufzulegen und auf Faxspam ebenfalls nicht zu reagieren. Bitte sensibilisieren sie auch ihr Personal.

Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.


Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

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Mittwoch, 14. Oktober 2015

Bizzone d.o.o | Branchenbuch aus Bosnien-Herzegowina

Haben Sie einen Vertrag mit der Firma Biz-Zone d.o.o. aus Tuzla (Bosnien-Hezegowina) bezüglich eines kostenpflichtigen Branchenbucheintrags abgeschlossen? Sollen Sie ebenfalls 299 EUR netto (Laufzeit ein Jahr inklusive automatischer Verlängerung) für einen eventuell nutzlosen Eintrag in das Branchenbuch bizzone.de bzw. allesfinder.net zahlen? Per Cold Call und nachfolgender Bandaufzeichnung soll die bosnische Firma ihren Branchenbucheintrag vermarkten, die auch von Berlin (Teltower Damm 283) aus als BizZone GmbH operiert. Mitglied sein heißt – sich nicht alles gefallen zu lassen.

Bizzone d.o.o  Branchenbuch aus Bosnien-Herzegowina

Bizzone.de - Idealer Online-Dienst für kleine und mittelständische Unternehmen?


„BizZone ist im Web und auf allen gängigen Smartphones verfügbar.“, wirbt die Biz-Zone d.o.o. aus dem bosnischen Tuzla (Vakufska 91) für das gleichnamige Branchenbuch. Bizzone.de sei „der ideale Online-Dienst für kleine und mittelständische Unternehmen, die schnell und einfach im Online-Marketing durchstarten wollen. Egal ob Handwerker, Restaurants, Ärzte, Versicherungen oder Einzelhandel.“, heißt es auf deren Webseite. Das Branchenbuch sei auch „im Web und auf allen gängigen Smartphones verfügbar“ und pflege ebenfalls die Facebook-, Twitter- und Google+-Präsenz des Gewerbetreibenden, Selbstständigen oder Unternehmers auf der Plattform bizzone.de. Verbraucherdienst e.V. bezweifelt jedoch den Nutzen des kostenpflichtigen Branchenbuchs Bizzone.de. Eine suchmaschinenfreundliche Reichweite der eigenen Firma kann eigenhändig und kostenlos bei Google erstellt werden – mit Hilfe eines Eintrags bei „Google My Business“. Auch ist es möglich, kostenfrei eine wirksame Facebook- oder Twitterseite zu erstellen, die dem Gewerbetreibenden höchstens etwas Zeit statt Geld kostet.

Abschluss eines Fernabsatzvertrags mittels Cold Call und Bandaufzeichung?


Mittels eines doppelten Anrufs und einer teilweise stattfindenden Bandaufzeichnung soll der Vertrag mit den Gewerbetreibenden zustande gekommen sein. So wird berichtet von Angerufenen das ein derartiger Spam-Anruf von der Bizzone d.o.o wie folgt ablaufen sein soll: der Anrufer aus Berlin soll in dem Telefonat behaupten, dass ein Branchenbucheintrag in den Portalen bizzone.de oder allesfinder.net für die Firma des Gewerbetreibenden existiert – und zwar kostenlos. Der Vertrag mit der Bizzone d.o.o sei angeblich jedoch von dem Gewerbetreibenden nicht rechtzeitig gekündigt worden. Aus diesem Grund müsse der Gewerbetreibende einen Geldbetrag über 299 EUR netto - mit einer Laufzeit von einem Jahr - bezahlen und dazu die persönlichen Daten abgleichen. Bei einer Nichtzahlung drohe die Bizzone d.o.o mit einem „Verfahren“, welches noch teurer für den Selbstständigen werden könnte.
Nach kurzer Zeit soll der Telefonverkäufer von der Bizzone d.o.o erneut anrufen und die Geschäftsdaten des Gewerbetreibenden abfragen. Bei diesem Gespräch soll eine Bandaufzeichnung stattfinden, bei der die abgefragten Daten möglicherweise nur noch mit einem simplen „Ja“ bestätigt werden müssen. Ob diese Angaben von den Betroffenen richtig sind kann von Verbraucherdient e.V nicht beurteilt werden.

299 EUR netto sollen an die Hypo Alpe-Adria-Bank D.D aus Kroatien überwiesen werden


In der Hektik des täglichen Geschäftsalltags werden häufig Spam-Anrufe mit anschließender Bandaufzeichnung von den Gewerbetreibenden nicht genug ernst genommen. Dadurch wurde jedoch oft aus Versehen ein rechtswidriger Vertrag bezüglich eines Branchenbucheintrags in das Portal bizzone.de oder allesfinder.net am Telefon abgeschlossen. Kurze Zeit später kommt möglicherweise eine Rechnung von der Berliner Firma „BIZZONE – your business everywhere“. Auf dem Schreiben wird ein Finanzamt in Tuzla (Bosnien-Herzegowina) angegeben. Der geforderte Geldbetrag über 299 EUR netto soll an die kroatische Hypo Alpe-Adria-Bank D.D. aus Zagreb (BIC: HAABHR22XXX) überwiesen werden. Der Vertrag mit der Bizzone d.o.o soll sich um ein weiteres Jahr verlängern, sofern dieser nicht nach den AGB der bosnischen Firma gekündigt wird.

Scan: Biz-Zone D.O.O. - Auftrag / Feb 2019
Biz-Zone D.O.O. - Auftrag / Feb 2019

Verbraucherdienst e.V. kann kontaktiert werden


Kostenlose Infos erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Freitag, 6. März 2015

Regional-Online | Branchenbuch aus Berlin | www.regional-online.com

Wurden Sie auch von der Firma Regional-Online aus Berlin angerufen? Haben Sie auch ein Korrekturfax an diese Firma, auch unter Regional Online Medien bekannt, zurück gesandt? Dann haben Sie auch einen Vertrag mit diesem Branchenbuch www.regional-online.com abgeschlossen!

Was Verbraucherdienst e.V. bei der Firma Regional-Online auffiel!


Regional Online Medien | Regional-Online | www.regional-online.com | Branchenbuch
www.regional-online.com | Regional-Online | 06.03.2015


Das nicht real (im Internet) existierende Berliner Branchenbuch von der Firma Regional-Online oder auch Regional Online Medien ist in einem noblen Boulevard zu finden. Für Korrespondenzen mit den Gewerbetreibenden gibt diese Firma den weltweit bekannten Berliner Prachtboulevard „Unter den Linden“ mit der Hausnummer „116“ an, der sich genau gegenüber dem Luxushotel Adlon befindet. Nicht weit davon entfernt sind der Pariser Platz sowie das Brandenburger Tor. Die Botschaft der Russischen Förderation und das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds sind nu r einen „Steinwurf“ davon entfernt. In der oben genannten Adresse (siehe Google Maps) befindet sich nach unseren Informationen nur ein Büroservice, der im Auftrag dieser Firma arbeitet. Mitglied sein heißt –  ein Teil der starken Gemeinschaft zu sein.

599 Euro sollen von dem Gewerbetreibenden auf ein Konto der Commerzbank AG an die Firma Regional-Online überwiesen werden!


Der offene Geldbetrag über 599 Euro für das nicht existierende Branchenbuch www.regional-online.com soll auf ein Konto der Commerzbank AG (IBAN: DE40 3004 0000 0346 1183 00), deren Inhaberin eine sogenannte Melanie Schmieder ist, überwiesen werden. Ob das überwiesene Geld sofort ins Ausland überwiesen wird, konnte Verbraucherdienst e.V. nicht nachvollziehen. Wer jedoch der Nutznießer des überwiesenen Geldes von Regional-Online ist, ist bei einem abgeschlossenen Vertrag mit einem Gewerbetreibenden jedoch erst einmal zweitrangig.

Abgeschlossener Vertrag mit Regional Online Medien kann nicht widerrufen werden!



Hat der Gewerbetreibende, der einen Vertrag abgeschlossen hat, diese Merkwürdigkeiten mit der Firma Regional-Online erkannt, ist es meistens schon zu spät! Denn Gewerbetreibende können keine abgeschlossenen Verträge widerrufen. In der Hektik des täglichen Geschäftsalltags werden oftmals derartige Verträgen abgeschlossen. Dabei wird meist das „Kleingedruckte“ übersehen. Auch ist vielen Gewerbetreibenden ist oft nicht bewusst, dass diese Verträge (anders wie bei Verbrauchern) nicht mehr widerrufbar sind. Mitglied sein heißt –  Ruhe bewahren zu können.

Sind Sie auch betroffen? – Verbraucherdienst e.V. informiert Sie!



Sind als Gewerbetreibender auch in die „Branchenbuch-Falle“ von der Berliner Firma Regional-Online oder auch Regional Online Medien getappt? Kein Problem!


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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Donnerstag, 26. Februar 2015

GES Registrat GmbH | Gewerberegistrat | Berlin

Die GES Registrat GmbH aus Berlin bertreibt das Online-Branchenbuch „Gewerberegistrat & Freiberufregistrat Deutschland". Zielgruppe des Gewerberegisters sind Gewerbetreibende, Freiberufler bzw. Selbstständige.

GES Registrat GmbH | Gewerberegistrat | Berlin | Branchenbuch


Update: Hunter Forderungsmanagment GmbH treibt Forderungen für GES Registrat GmbH ein.

GES Registrat GmbH - Branchenbuch Gewerberegistrat & Freiberufregistrat Deutschland aus Berlin


Die GES Registrat GmbH aus Berlin versucht mit einem Korrekturfax, welches auf dem klassischen Postweg verschickt wird, einen kostspieligen Branchenbucheintrag in das Online-Branchenbuch "Gewerberegistrat & Freiberufregistrat Deutschland" (registrat.de) zu erhalten. Geschäftsführer dieser Firma ist Patrick Zilm. Gewerbetreibende, Handwerksbetriebe bzw. Freiberufler werden von der Berliner GES Registrat aufgefordert, ihre persönlichen Daten auf dem Korrekturfax zu ergänzen und / oder zu korrigieren. Das ausgefüllte Trickformular soll anschließend an das Unternehmen per Fax zurückgesandt werden. Die Rücksendung des Formulars ist laut den Versprechungen der GES Registrat für den Gewerbetreibenden gebührenfrei. Mitglied sein heißt –  Gewinner zu sein.

Gewerberegistrat - Schnell ist ein Vertrag mit dem Gewerbetreibenden abgeschlossen


Durch das Ausfüllen der fehlenden Angaben in dem verschickten Korrekturfax kommt jedoch ungewollt ein Zweijahresvertrag mit dem Branchenbuch „Gewerberegistrat & Freiberufregistrat Deutschland“ zustande, welches unter Registrat.de erreichbar ist. Außerdem ist das Branchenbuch auch unter den Internetadressen Gewerberegistrat.de und Freiberufregistrat.de zu erreichen. In der Hektik des täglichen Geschäftsalltags kann es vorkommen, dass Selbstständige, Unternehmer und Gewerbetreibende das sogenannte „Kleingedruckte“ auf dem Fax übersehen. Unbeabsichtigt kommt so ein rechtskräftiger Vertrag zustande. Diesem - oft aus Versehen - abgeschlossenen Vertrag mit der GES Registrat GmbH kann von dem Gewerbetreibenden nicht mehr widersprochen werden.

GES Gewerberegistrat: Branchenbuch aus Berlin soll dem Gewerbetreibenden Seriosität vortäuschen


Obwohl das Korrekturfax von der GES Registrat GmbH einen offiziellen und verpflichtenden Charakter vermitteln soll, entspricht dies jedoch nicht der ganzen Realität. Hierbei handelt es sich nämlich um ein fragwürdiges Online-Branchenbuch, Gewerberegistrat.de oder Freiberufregistrat.de, mit dem Gewerbetreibende abgezockt werden sollen. Der wirtschaftliche Nutzen bezüglich eines pseudo-offiziellen Eintrags in das Branchenbuch „Gewerberegistrat & Freiberufregistrat Deutschland“ ist äußerst gering einzuschätzen, trotz des ansprechenden Designs und Layouts der Homepage. Mitglied sein heißt –  stark zu sein.

GES Registrat GmbH | Gewerberegistrat | Registrat.de | Branchenbuch| Freiberufregistrat
Screenshot | Homepage GES Registrat GmbH | 01.07.2015

6.565.084 Einträge auf „Gewerberegistrat & Freiberufregistrat Deutschland“


Laut der Webseiten - Gewerberegistrat.de, Freiberufregistrat.de und Registrat.de - der GES Registrat GmbH (siehe Screenshot ) sei das „Gewerberegistrat & Freiberufregistrat Deutschland“ ein offizielles Branchenverzeichnis aus allen Regierungsbezirken mit sage und schreibe aktuell 6.565.084 Einträgen (Stand 30.06.2015). Dieses Gewerberegister unter der Leitung von Patrick Zilm sei laut Eigenwerbung auf der Homepage eines der größten Branchenbücher Deutschlands mit über 2,7 Millionen Keywords (!), die dem Gewerbetreibenden zur Verfügung stünden. Die rechte Seite auf der Startseite zeigt einen aktuellen Blick mit diversen Nachrichten aus aller Welt.

Gewerberegistrat: Forderungskosten über 1.176,00 Euro für das Branchenbuch


Bei Vertragsabschluss muss der Gewerbetreibende anschließend 588 Euro brutto für das erste Vertragsjahr zahlen. Da es sich jedoch um einen Zweijahresvertrag handelt, werden insgesamt 1.176,00 Euro brutto fällig. Apropos – Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung zur Eintragung in das Online-Portal „Gewerberegistrat & Freiberufregistrat Deutschland“ von der Berliner Firma GES Registrat GmbH. Zudem ist deren Geschäftsgebaren hinsichtlich der Kundengewinnung per Korrekturfax bedenklich.

GES Gewerberegistrat GmbH | Korrekturfax | 16.02.2015
GES Gewerberegistrat GmbH | Korrekturfax | 16.02.2015

Es erfolgte lediglich ein Datenabgleich mit dem Gewerbetreibenden


Nach deutscher Gesetzgebung besteht keinerlei Anspruch auf Bezahlung für das Branchenbuch, da lediglich Daten von dem Gewerbetreibenden durch das Buchungsformular erfasst wurden. Mahn- oder Gerichtsverfahren können allerdings später die unangenehme Folge bei einer Nichtzahlung an die Berliner Firma sein.

Update: Hunter Forderungsmanagment GmbH treibt Forderungen für GES Registrat GmbH ein


Das Inkassobüro Hunter Forderungmanagment GmbH aus Potsdam treibt derzeit Forderungen für die GES Registrat GmbH ein. Mit Hilfe dieses Inkassounternehmens werden Gewerbetreibende unter Druck gesetzt, noch offene Forderungen für Einträge auf den Webseiten Gewerberegistrat.de, Freiberufregistrat.de und Registrat.de zu begleichen. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Hunter Forderungsmanagment GmbH – Behlerstraße 3a, 14467 Potsdam – fordert in einem uns vorliegendem Schreiben für einen Branchenbuch-Eintrag beim GES Registrat GmbH 739,90 EUR. Der offen stehende Betrag soll innerhalb von einer Woche überwiesen werden. Es wird in dem Schreiben auch gedroht, dass der Forderungsprozess für den Schuldner kostenpflichtig fortgesetzt wird.  Außerdem kündigt Hunter Forderungsmanagment GmbH an, Eintragungen „in verschiedene zentrale Schuldenregister“ zu erwirken.  Bei einer „positiven Feststellung eines Straftatbestandes“ könnte laut Schreiben ein Eintrag in das Bundeszentralregister folgen.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


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