Donnerstag, 12. November 2015

Tele Columbus | Tarifänderung | Inkasso

Die Verbraucherzentrale Sachsen berichtete am 10.11.2015, dass die Kunden des TV-Kabelnetzanbieters Tele Columbus aufgrund von Tarifumstellungen mit Preiserhöhungen bedacht worden sein sollen. Kunden, die zum Beispiel für einen 16-MBit/s-Internettarif 14,99 EUR im Monat zahlten, wurden ab dem 01.05.2015 monatlich 19,99 EUR berechnet. Ebenfalls eine Preiserhöhung erhielten Nutzer des Tarifs „Internet 1000“ von 9,99 EUR auf ebenfalls 19,99 EUR.

Tele Columbus | Tarifänderung | Inkasso


Die Verbraucherzentrale Sachsen riet den Betroffenen, die Preiserhöhung nicht hinzunehmen und zu zahlen, sondern mit einem Schreiben an den TV/ Kabelnetzanbieter Tele Columbus zu reagieren, um auf die Unwirksamkeit der Änderung hinzuweisen und die alten Preise weiter zu bezahlen. Quelle:Inside-Digital.de http://www.inside-digital.de/news/22905-verbraucherzentrale-sachsen-gegen-tele-columbus-preiserhoehung

Tele Columbus TV Kabelnetzanbieter - Hartes Vorgehen


Der TV Kabelnetzanbieter reagierte wohl mit aller Härte, bestätigt Katja Hechler von der Verbraucherzentrale Sachsen; es soll Kündigungen der Verträge, Mahnungen und Inkassodrohungen gegeben haben. Denn die Verbraucherzentrale Sachsen ist der Meinung, wenn sich der Kabelnetzanbieter im Recht wähnt, müssen sie die Forderungen aus der Tarifänderung gerichtlich durchsetzen. Dies soll bisher nicht geschehen sein.

Tele Columbus: Versorgung zum alten Tarif sei nicht möglich


Tele-Columbus-Pressesprecher Hannes Lindhuber sagte Golem.de im Mai 2015, dass eine Versorgung der Kunden zum alten Tarif nicht möglich sei. Alte, seit langem nicht mehr buchbare Internettarife mit geringen Übertragungsgeschwindigkeiten würden vollständig eingestellt. Weiter sagt Lindhuber: „Die Kunden erhalten weiterhin das günstigste Angebot im bestehenden Produktportfolio: die Internet- und Telefon-Doppelflatrate 2er Kombi 16 mit 16 MBit/s für 19,99 Euro monatlich.“ Dabei räume Tele Columbus seinen Kunden vier Wochen lang ein Sonderkündigungsrecht ein.

Es wurde aktuell ein Nachtrag auf Golem.de gepostet: Pressesprecher Lindhuber sagte Golem.de am 10. November 2015: „Offene Forderungen nicht zu begleichen, ist jedenfalls nicht ratsam, da in diesem Fall entweder die Versorgungsleistung eingestellt werden muss oder noch höhere Kosten auf den Nutzer zukommen.“ Quelle: Golem.de http://www.golem.de/news/verbraucherzentrale-tele-columbus-kuendigt-wenn-kunden-neuen-vertrag-verweigern-1511-117382.html

Es bleibt abzuwarten, ob Tele-Columbus tatsächlich den Weg geht, seine Forderung nach den Änderungen der Tarife gerichtlich durchzusetzen. Kunden, die es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen wollen, sollten sich früh genug informieren.

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