Posts mit dem Label Bad Kreuznach werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bad Kreuznach werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 17. Januar 2018

Pro City Consulting UG – Anzeigenauftrag aus Bad Kreuznach

Ein Mitglied wandte sich an uns, weil er einen kostenpflichtigen Vertrag mit der Firma Pro City Consulting UG aus Bad Kreuznach schloss, mit dem er nicht zufrieden ist. So soll er eine weitaus höhere Summe zahlen als abgesprochen.

Beitragsbild: Pro City Consulting UG – Anzeigenauftrag aus Bad Kreuznach

Online-Branchensuche durch Stadtauskunft.info


„Die umfangreichste und schnellste Online-Branchensuche!“ verspricht das Portal „Stadtauskunft.info“. Betrieben wird die Website von der Pro City Consulting UG aus dem hier im Blog häufig genannten Bad Kreuznach.

Auf Stadtauskunft.info (erreichbar u.a. unter online-stadtplan.de, city-maps.de) finden sich demzufolge zahlreiche Kontaktadressen von unterschiedlichen Dienstleistern und Unternehmen. Von Fachgeschäften über Messeinformationen bis zu historischen Orten werden auf Mausklick die angeforderten Informationen dargestellt. Auf dem ersten Blick sind viele Firmen in diesem Verzeichnis zu finden.

Scheinbar ist das Unternehmen jedoch auch im Print-Bereich tätig. So liegt uns u.a. ein Formular für einen Anzeigenauftrag für eine „Umgebungskarte“ vor. Doch wie kommt Pro City Consulting UG an die ihre Kunden?

Anzeigenauftrag ohne Zusatzkosten?


Dank eines Mitglieds liegen uns diverse Dokumente vor, wie es zu einem für Gewerbetreibende kostenpflichtigen Eintrag kommen kann. So teilte uns unser Mitglied mit, dass er zuvor ein Gespräch mit einem Außendienstmitarbeiter der Pro City Consulting UG führte, in dem von Zusatzkosten keine Rede war.

Zusätzlich liegt uns ein Formular vor (übertitelt mit „Anzeigenauftrag“), auf dem die Vertragsbedingungen für ein Objekt „Umgebungskarte“ beschrieben sind. Neben der Auflagenhöhe wird der Preis eine Werbeanzeige festgelegt: in diesem Fall ein „Sonderpreis“ in Höhe von 500,00 EUR. Die Vertragslaufzeit soll 12 Monate betragen.

Im Kleingedruckten des Formulars sind Informationen über die Verteilung der „Umgebungskarte“ enthalten: so sollen die besagten Karten an „mindestens 150 Stellen“ verteilt werden.

Rechnung über 800,00 EUR


Unser Mitglied staunte nicht schlecht, als er folglich eine höhere Rechnung als erwartet für diese Dienstleistung erhielt. So forderte ihn die Pro City Consulting UG zur Zahlung von einem Betrag in Höhe von 848,47 EUR auf. So ist der Kostenpunkt „Anzeigenfeld“ zwar mit 500,00 EUR ausgezeichnet, aber zusätzlich werden Satz-/Reprokosten, Farbkosten und eine Verteilungs- /Versandkostenpauschale verlangt.

Zahlbar war der Betrag laut der Rechnung innerhalb von 8 Tagen. Unser Mitglied erhielt noch weitere Mahnungen von der Pro City Consulting UG.

Foto: Pro City Consulting AG Rechnung
Foto: Pro City Consulting AG Rechnung


Hilfe bei Pro City Consulting UG


Haben Sie auch Erfahrungen mit der Pro City Consulting UG und/oder schlossen einen Vertrag über eine Anzeige ab? Oder haben Sie gar schon eine Rechnung oder Mahnung erhalten? Über unsere Kontaktmöglichkeiten erhalten Unternehmer, Selbständige und Freiberufler erste allgemeine Informationen. Auch Gewerbetreibende aus Österreich und der Schweiz können sich gerne an uns wenden.

0201 176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com

Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.
Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch kooperierende Rechtsanwälte durchgeführt.

Freitag, 27. Mai 2016

DDC-Creativ Medien | Bad Kreuznach

Der Gewerbetreibende Herr R. ist Mitglied von Verbraucherdienst e.V. und wandte sich mit Rechnungen der Firma DDC-Creativ Medien aus Bad Kreuznach an uns. Laut der Aussage von Herr R. war ihm nicht bewusst, dass er einen kostenpflichtigen Vertrag abgeschlossen hatte. Weil er die Rechnungen nicht beglich, trat infolgedessen das Inkassobüro AktivaInkasso GbR an ihn heran, um die offene Forderung geltend zu machen.

Bild DDC-Creativ Medien Info-Telefon

DDC-Creativ Medien – Keine Anzeigenverkäufe im Auftrag der Stadt


Es geht um insgesamt 473,62 EUR. So viel soll der Gewerbetreibende Herr R. an das Unternehmen DDC-Creativ Medien aus Bad Kreuznach zahlen – für Anzeigen in einem Folder.

Laut der Aussage des Gewerbetreibenden wurde an Herrn R. von der Medien- & Werbeagentur DDC-Creativ Medien aus Bad Kreuznach ein Fax zugestellt. Dieses Schreiben stellt anscheinend eine Offerte dar. Ohne große Erläuterungen, warum der Gewerbetreibende Herr R. dieses Angebot erhält, werden die sogenannten Auftragsbedingungen genannt. So soll ein „Objekt“ an u.a. an öffentliche Einrichtungen und Behörden ausgeliefert werden. Das Objekt soll quartalsweise verteilt werden und eine Auflage von mindestens 800 Exemplaren haben.

Herr R. ging laut eigener Schildung davon aus, dass es sich bereits um ein bestehendes Vertragsverhältnis handeln würde und sendete das Fax ausgefüllt an die DDC-Creativ Medien zurück. Das Zurücksenden stellte aber keinen keinen Datenabgleich dar, sondern ein Anzeigenauftrag.


Zahlungsaufforderung durch AktivaInkasso


Nachdem Herr R. die Rechnungen für den Anzeigenauftrag nicht bezahlte, meldete sich das Inkassounternehmen AktivaInkasso GbR, ebenfalls aus Bad Kreuznach, um den offenen Betrag einzufordern. Die Ass. jur. Eliane Becker-Lerner AktivaInkasso GbR fordert insgesamt 614,06 EUR; hinzu kommen Inkasso-Gebühren, Mahn- und Rücklastgebühren und eine Porto/Auslagepauschale.

Jedes Inkassobüro muss gemäß §10 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) registriert sein. AktivaInkasso GbR ist im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen. Somit ist das Unternehmen dazu berechtigt, Forderungen beizutreiben.

Weitere Meldungen über die Medien- & Werbeagentur DDC-Creativ Medien


Via Internetrecherche stößt man schnell auf ältere Meldungen der Städte Schortens und Passau. In den Pressemeldungen unter dem Titel „Unseriöse Verkäufer von Anzeigen unterwegs“ und „Trickbetrüger: Unseriöse Anzeigen-Verkäufer unterwegs“ zur DDC-Creativ Medien wird verdeutlicht, dass es sich bei den Anzeigenverkäufern um keine beauftragte Mitarbeiter der Stadt Schortens bzw. Passau handeln soll.
Quellen:
http://www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/unserioese-verkaeufer-von-anzeigen-unterwegs_a_9,3,4103475635.html

http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/PNP/20131129/trickbetrueger-unserioese-anzeigen-/29%2042325479.html


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Haben Sie auch Fax von der Medien- & Werbeagentur DDC-Creativ Medien oder eine Zahlungsaufforderung von der AktivaInkasso GbR erhalten? Nehmen Sie Kontakt auf, um weitere allgemeine Informationen zu erhalten.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.

Dienstag, 21. Juli 2015

Mediaplex Bad Kreuznach | Letzte Mahnung für das Printprodukt „Info-Card Erste Hilfe“

Eine letzte Mahnung für die sogenannte „Info-Card Erste Hilfe“ von der Firma Mediaplex e.K. aus Bad Kreuznach, die per unerwünschten Werbeanruf (Cold Call) vermarktet wird, schickte uns ein Mitglied – ein Gewerbetreibender aus Rheinland-Pfalz - zu.

Mediaplex Bad Kreuznach - Letzte Mahnung für das Printprodukt "Info-Card Erste Hilfe"


Letzte (2.) Mahnung von der Mediaplex e.K. aus Bad Kreuznach über 301,43 EUR


Laut der letzten (2.) Mahnung habe der Gewerbetreibende trotz vormaliger Erinnerung noch keinen Zahlungseingang an die Firma Mediaplex e.K. geleistet. Der Hotelbetrieb aus dem Mittelrheintal habe die offene Rechnung über 301,43 EUR (inklusive der 7,50 EUR Mahngebühren) innerhalb einer festgesetzten Frist auf ein Konto der Sparkasse Rhein-Nahe zu überweisen. Mitglied sein heißt –  auf der sicheren Seite zu stehen.

Drohung mit einer gerichtlichen Geltendmachung


Sollte jedoch nach dem Ablauf der festgesetzten Frist vom wenigen Tagen keine Zahlung erfolgen würde jedoch keine weitere Mahnung verschickt. Laut dem Wortlaut der letzten Mahnung von der Firma Mediaplex aus Bad Kreuznach erfolge dann sofort eine gerichtliche Geltendmachung der offenen Forderung für das Printprodukt „Info-Card Erste Hilfe“.

Was ist die „Info Card Erste Hilfe“?


Bei der „Info Card Erste Hilfe“ handelt es sich nicht um einen üblichen Branchenbucheintrag in ein Online-Portal, sondern um „analoges“ Printmedium, das an Privathaushalte in einer bestimmten Region in einer festgelegten Auflage verteilt werden soll. Vermutlich ist die sogenannte „Info Card Erste Hilfe“ ein Faltplatt mit Informationen zur Ersten Hilfe mit kostenpflichtigen Werbeanzeigen. Verbraucherdienst e.V. hat jedoch noch nie ein solche „Info-Card Erste Hilfe“ von der Mediaplex e.K. aus Bad Kreuznach in der Hand gehabt. Vermutlich handelt es dabei um ein möglicherweise eventuell nutzloses Printprodukt.

Mediaplex - Rechnung für Info-Card Erste Hilfe
Rechnung | Mediaplex |29.04.2015

247 EUR netto (293,93 EUR brutto) für die „Info-Card Erste Hilfe“


Laut der vorliegenden Rechnung von der Mediaplex e.K. aus Bad Kreuznach soll der Gewerbetreibende einen Gesamtbetrag über 247 EUR netto (293,93 EUR brutto) für die „Info-Card Erste Hilfe“ bezahlen. Dieser Betrag setzt sich aus den Anzeigenpreis (150 EUR), den Satz- und Filmkosten (75 EUR), den Farbkosten (0 EUR) sowie der Versandkostenpauschale über 22 EUR zusammen. Innerhalb von zehn Werktagen soll der geforderte Geldbetrag auf ein Konto der Sparkasse Rhein-Nahe überwiesen werden. Weiter ist in der vorliegenden Rechnung zu lesen: „Im Anschluss endet dieser Vertrag automatisch und bedarf Ihrerseits keiner Kündigung.“

2009 wurde schon ein ähnliches möglicherweise eventuell nutloses Printprodukt vertrieben


Auch schon im Jahr 2009 wurde ein möglicherweise eventuell nutzloses Printprodukt.(„Info Card / Haushalt-Notruf bzw. Faltkarte Familienratgeber) vom einer Mediaplex e.K. aus Wiesbaden an Gewerbetreibende vertrieben. Ein Vertrag mit der Mediaplex e.K. aus Wiesbaden kostete jährlich 1.440 EUR netto mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren inklusive einer automatischen Verlängerung um ein weiteres Jahr. Eine Mindestauflage bestand damals aus 4.000 Stück. Mitglied sein heißt –  geschützt zu sein.

Verbraucherdienst e.V. informiert über die Mediaplex e.K. aus Bad Kreuznach


Haben Sie auch einen Vertrag mit der Mediaplex e.K. aus Bad Kreuznach wegen dem Printprodukt „Info-Card Erste Hilfe“ abgeschlossen? Haben Sie schon eine letzte Mahnung erhalten? Wir informieren Sie gerne an Telefon oder per E-Mail.


Kontaktmöglichkeiten mit dem Verbraucherdienst e.V.

Allgemeine Informationen erhalten Sie über unser Verbrauchertelefon:

0201-176 790

oder per E-Mail:

kontakt@verbraucherdienst.com


Für Nichtmitglieder ist es und nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur erlaubt Fragen allgemeiner Art zu beantworten.

Eine Einzelfallberatung ist uns nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz nur für Mitglieder erlaubt und wird durch unseren Volljuristen durchgeführt.